Beiträge von Bernd K

    Hallo zusammen,

    Thomas S - 12 mm, 7 Lagen, Pappel. Gelände gibt es nicht, es wird ein FY/Abstellbahnhof. Durch die Lackierung würde ich Verzug aber auch leicht zwischen Seiten und Deckplatte erkennen. Also ... Neubaukeller, übers Jahr 20-22°, Luftfeuchte zwischen 45 und 60% (im Sommer dann Entfeuchter). Allseitig grundiert und lackiert mit Caparol PU Produkten, Decklack für Außeneinsatz geeignet. (Mit einem Baumarktlack und seiner miserablen Blockfestigkeit hatte ich meine Erfahrung, setze ich nicht mehr ein - auch wenn er nur die Hälfte kostet). Alles 2 Wochen sinnvoll gelagert akklimatisiert vor dem Verbauen. Viel optimaler könnten die Bedigungen wohl nicht sein. Sollte sich das verziehen, gehört es wirklich in den Ofen. Das allseitige "Nässen" mit wasserbasierter Grundierung hatte jedenlfalls null Auswirkung. Bisher hält die Angelegenheit in Sachen Ebenheit (noch) mit dem vorhandenen fast identischen FY/Abstellbahnhof aus Birke MPX mit. Da Du von Anfang an skeptisch warst und die Rohteile auch selten richtig eben, beobachte ich die Ebenheit der Deckplatte wie ein Schießhund. Jetzt ruht die Sache erst mal drei Wochen. Ein erfahrener Lackierer hat mir mal erklärt, daß "jeder Lack auf dem Planeten 5-20 Tage zum vollständigen Aushärten braucht" ;) Bisher sehe ich (noch) den Hauptnachteil von Pappel in der sehr empfindlichen Oberfläche - kleiner Rempler, im Vergleich zu Birke MPX große (kosmetische) Wirkung. Sollte ich jemals auf Treffen damit gehen können/wollen, müßte ich saumäßig achtgeben. Das Gewicht kommt mir halt bei 113x60 cm erheblich entgegen, man wird nicht jünger.

    Danke auch für den Tipp mit der Steinplatte. Als Unterlage für Modulbauten dürfte das für mich und meine Frau allerdings "untragbar" sein. In klein besitze ich sowas. Eine Anreißplatte wäre aber noch ne Idee...

    Axel - besten Dank für den Tipp, das klingt nach einer guten Alternative, super Schnapp in Deinem Fall.

    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo Thomas.

    kurze Rückmeldung - Deine Empfehlung war 1A zu spachteln und auch zu schleifen. Das halbe Kilo habe ich tatsächlich auch gebraucht aufgrund der "Paßgenauigkeit" der Teile. Alle Teile waren mehr oder weniger in Richtung der Materialstärke verzogen, was teils durch die Konstruktion aber leider auch höllisch Aufpassen (Deckplatte) aufgefangen werden kann. Wirklich nervig war der Verzug aller Seitenteile auf der Längsachse (Banane), denn die kann man beim Verleimen nicht gerade ziehen. Dort war u.a. vor dem Lackieren dann mehrmals Spachteln vonnöten, um zur dazwischen liegenden Deckplatte wieder eine ebene Fläche herzustellen.

    Im Gegensatz zur von mir eingangs erwähnten relativ teuren 2K Spachtelmasse, spachtelt man mit dem verwendeten wasserbasierten 1K bis zu 3x (auch an Schraubenköpfen). Also in Zukunft für mich eine Abwägung zwischen deftigem Preis für 2K oder Lebenszeit für mehrere Durchgänge ;)

    Erstaunt war ich übrigens auch als ich auf der Suche nach einer topfebenen Unterlage im ganzen Haus am Ende unsere Kücheninsel (Steinplatte) zweckentfremden mußte. Ich habe für meine Werkbank vor vielen Jahren eine dicke Buche Leimholzplatte verwendet. Geölt sehr unemepfindlich. Aber leider inzwischen (oder schon immer) etwas zu uneben für so einen Zweck. Mist...

    Gruß

    Bernd

    Hallo zusammen,

    für ein "Traummodell" aus Jugendtagen habe ich mir mal die Mühe gemacht, zwei 2L Versionen (die es nie ab Werk zu kaufen gab) mit dem "kurzen" Tender aus Märklin Modellen zu kreieren. Nach württembergischen EPI Vorbildern (Dank Dirk Wenzel für seine tollen Recherchen und Auskünfte). Eine in Glanzblech, die andere in württ. Schwarzgrau mit Code 88 Radsätzen. Beide modernisiert mit Schnittstelle+Sound.

    Tatsächlich finde ich die Konstruktion von Zerlegbarkeit bis hin zum Fahrwerk (C-Achse fest, B federnd und A als Wippe) mit das Beste der Marke, was mir bisher (war früher Märklinist) untergekommen ist. Glockenanker mit Winkelgetriebe (dazu noch leise) und Led Beleuchtung damals Serie. Viel Metall natürlich, dafür nicht so filigran am Kessel wie die Roco.

    Die Glanzblech Variante hat ihre an sich recht filigranen Serienräder behalten. Ausgangsmaterial:

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    und Ergebnis leicht gealtert mit Ölfarbe

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    Die Räder hatten für Anfang der 90er und Märklin geradezu progressive Spurkränze, die sogar auf Weinert Code 75 Gleisen laufen ! Das Isolieren von 2 kompletten Lok/Tender-Radsätzen hatte ich bei zwei Anbietern beauftragt ... die beide mehr oder weniger eiernde Ergebnisse hervorbrachten. Herr Teichmann war dann nach einiger Überredung so nett, mir als sonstigem RP25 Kunden den Loks mit neu Ausbuchsen zumindest der Treibräder das unübersehbar "besoffene" Wanken abzugewöhnen. Nebeneffekt - die Treibräder habe ich bei diesen Modellen mehrfach lose erlebt, so daß sie sich auf den Achsen verdrehen können. Das war damit auch passe. Die zu klein geratenen Vorläufer wurden auch ersetzt (geht auf Radien 650+, die Tenderräder haben die richtige Größe und gab's auf ebay)

    Das Fahrwerk bekam "württ. Rot". Das Graublau am Aufbau habe ich beibehalten und nur gealtert. Kessel in Glanzblech, wenn auch dieses Mal ohne die Rauchkammertür. Alle Griffstangen "blank", am Kessel durch dünnere ersetzt. Das zu silbrig glänzende Gestänge wurde mit einer 1:10 Lasur schwarz optisch abgedämpft. Nach vielen Versuchen mit Pariser Oxid werde ich in Zukunft so vorgehen, denn hier habe ich das Endergebnis voll im Griff. Bei Brünierung nicht.

    Die Originalplatine mit el. Umschalter

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    wurde ersetzt durch eine 21MTC Weixler PCB. Man beachte auch die vernünftige KKK mit Kabelführung zwischen Lok und Tender sowie hinten.

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    Hier die Unterseite mit 21MTC Sounddecoder und selbst kreiertem 3D Druck Resonator mit am Ende 13x18 Lautsprecher. Oben im Bild der grüne Reso hat 2 Stück 9x16 montiert. Bringt bei gleicher Resogröße keine Vorteile, die doppelte Ausfallwahrscheinlichkeit rechtfertigen würden.

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    Einbau in die Rauchkammer hatte ich mir natürlich überlegt. Allerdings haben einige dieser Handylautsprecher bei mir schon den Geist aufgegeben. Daher mache ich das nicht mehr wenn der Kessel empfindlich zu zerlegen bzw. zum Anfassen und im Tender Platz ist. Obwohl ich den "falschen" Geräuschursprung wahrnehme. Kompromiß...

    Nach Tests vor Grundreinigung hatte ich mich für zusätzliche Stromabnehmer entschieden. Die Stromabnahme funktioniert ohne diese bei einer im Betrieb zu erwartenden Verschmutzung schlicht nicht zuverlässig. An der Lok via geschlachteter Fleischmann Stromabnehmer und am Tender mit 0,3 mm Federbronce

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    Vorne gab es einen OBK Haken, dort existiert serienmäßig keine Kupplung. Da die Loks später auch "niedrige" Dienste verrichteten, für mich im Betrieb eine Notwendigkeit.

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    weitere Impressionen

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    Und hier noch eine Variante, wo in meiner Vorstellung das Glanzblech schon schwarzgrau überstrichen wurde. Plus Gräler Code 88 Radsätze...

    Serie (DRG Farbgebung mit meiner Meinung nach in doppelter Hinsicht unpassender Länderbahn Beschriftung). Gestänge allerdings bereits per Pariser Oxid (rückblickend zu dunkel) geschwärzt.

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    und neu

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    Die Code 88 Radsätze stellen höchste Anforderungen an die Herzstücke. Was bei einigen Tillig Elite EW3 (die auch bei NEM schon "Gerumpel" verursachten) Radlenkernacharbeit bedeutete. Ohne landete die Fuhre unregelmäßig neben dem Gleis. Mit 12° Peco Weichen hatte ich dagegen keine Probleme. Ich werde allerdings nach 3 Code 88 Loks mit Speichenrädern wieder zu Code 110 zurückkehren. Zwei von drei hatten den Transport in einem gut gepolsterten Karton in ihren (imho vernünftigen) OVPs nicht ohne 8er an einem Treibrad überstanden. Bei einer war das Einklipsen des Vorläufers in eine wirklich leichtgängige Öffnung auch schon zu viel. Das Richten eines solchen 8ers ist eher zeitintensiv. Das soll keine Herabwertung der optisch hervorragenden Räder mit ihren super-filigranen Speichen sein - allerdings war mir nicht klar, wie empfindlich diese zumindest in meinen Fällen sind.

    Gruß

    Bernd

    Hallo zusammen,

    ich suche eine Spachtelmasse für Holz mit folgenden Eigenschaften:

    - nur ein Auftrag (also ohne schrumpf- / rißfrei)

    - max 2mm Spalt / Delle in einem Arbeitsgang

    - direkt auf Holz auftragbar ohne Grundierung

    - glatt wie Feinspachtel

    Für rohe MDF Stirnfächen und kleine Defekte an Lautsprechergehäusen hatte ich vor 3 Jahren Repair Care Dry Flex SF eingestzt und war begeistert, damit geht das alles. Es gibt aber zwei Nachteile: 1. 2K (jedes Mal anrühren) und 2. (der Hauptgrund) 46 Euro für 150 ml, das ist mir die aktuelle Anwendung nicht wert.

    Letzte Woche hab ich's mal mit Molto Holz Reparatur Spachtel probiert - für meine Begriffe "feuchter Sand", überhaupt nicht mein Ding. Eigentlich wollte ich Molto Holz Feinspachtel versuchen, aber war nicht im Baumarkt vorrätig. Ich suche eine Art glatte Paste, die man hinterher ohne großen Aufwand einfach überlackiert. Bevor ich weiter daneben greife, frage ich mal in die Runde hier.

    Gruß

    Bernd

    Noch ein Nachtrag zum Thema:

    Ich hatte hier https://research.fs.usda.gov/treesearch/8235 eine Untersuchung "Gluebond strength of laser cut wood" der US Möbelindustrie von 1985 zum Thema Klebung von gelasertem Holz mit und ohne Nacharbeit gefunden.

    Das waren zwar nur zwei verschiedene Holzarten aber ich denke es zeigt die Richtung. Der Schwärzegrad auf den Bildern kommt meinem angelieferten schon recht nahe. In Kürze läßt sich sagen, daß in dem Experiment die Klebestärke unbehandelt zwischen 43% und 75% unter der von gesägten Flächen liegt. Selbst per Schleifpapier nachbehandelt ist es immer noch über 30% schlechter als bei gesägten Flächen, obwohl die nachgeschliffenen Laserflächen auf den Bildern relativ sauber aussehen. Sauberer jedenfalls als was ich hier fertig bringen werde ohne das Maß zu "versauen". Da war meine Annahme mit 50% Festigkeit (ggü ungelasert) vermutlich nicht mal daneben, welche für den Zweck reichen wird.

    Gruß

    Bernd

    Hallo zusammen,

    danke für Eure Gedanken.

    Inzwischen habe ich gute 8h damit verbracht, den schwarzen Abbrand von den 38 Teilen abzuwischen. In meinem Fall (Pappel 12 mm) kann ich sagen:

    - Nebelfeuchtes Tuch mit ständigem (ich sage mal alle 2-3 m) Auswaschen reicht, um hinterher keine schwarzen Finger mehr zu bekommen (das war die Empfehlung von Hr. Brosch). Das Wasser sieht dann schon so aus

    ">

    - ISO bringt keinerlei Vorteile, da der Abbrand im Gegensatz zu Kaminruß nicht schmiert

    - Essig ebenso , der angebrannte Geruch ist nach Reinigung fast weg und war auch davor weniger penetrant als z.B Resorb, das mich nach 3 Mon. auf der Terasse für meine Nase wieder im Innenraum platziert immer noch beißend roch und wieder verkauft wurde. Außerdem wird eh alles gestrichen. Allerdings vermisse ich den angenehmen Holzgeruch von (nicht gelaserten) Holzarbeiten. Technisch gesehen aber unwichtig.

    - absaugen per Bürste funktioniert nicht

    - ebenso abblasen

    Nun bin ich mit den Kanten zumindest irgendwo bei Brauntönen. Über alle Leimkanten gehe ich nun noch mit dem Schleifklotz und 120er. Ms Bürste an Pappel wage ich nicht. Ich möchte schon Holzleim nehmen. Sekundenkleber in der Menge auf keinen Fall. Wenn die Festigkeit bei Leim noch um 50% liegt wage ich mal zu behaupten reicht das immer noch für meine Anwendung. Es wird ohnehin zusätzlich alles untereinander verschraubt.

    Zeitlich ziemlicher Aufwand insgesamt für theoretisch relativ präzise geschnittene und in meiner Vorstellung vermeintlich verarbeitungsfertige Teile. Allerdings war die Angelegenheit im Vergleich zu einem Fräsanbieter mit Preisen auf seiner Webseite, der für ähnliche Kästen fast das Doppelte aufruft, für aktuelle (nicht zuletzt Holzpreis-bedingte) Verhältnisse wohl sehr günstig mit sehr guter Vorklärung seitens Hr. Brosch und auch seinem vorbildlichen Hermes Hinterhersteigen weil sie eins von drei Paketen zwei Wochen irgendwo liegen ließen. Schnelle Umsetzung auch. Bei einem polnischen Anbieter mit vielversprechender Webseite hatte ich zuvor angefragt, aber da haperte es schon massiv mit Antworten auf emails - wenn's schon so losgeht. Vielleicht nächstes Mal mit mehr Vorlauf und am besten im Sommer ;)

    Gruß

    Bernd

    Hallo Johannes,

    danke fürs Zeigen, gefällt mir wirklich gut was Du aus dem alten Wagen gemacht hast! Da lieferst Du ja eine schöne Steilvorlage. Aufgrund meines württ./DRG Anlagenthemas besitze ich eine Menge per Luck und Thomschke auf RP25 umgeachste Märklin Güterwagen, die davon profitieren könnten. Bin gespannt auf die Scheiben.

    Gruß

    Bernd

    Hallo zusammen,

    Axel - die LED Ausleuchtung an der Seite bei mech. Stellstangen wäre sicher besser als nichts. Von auf einen Blick auf einem Stellwerk zu sehen wie die Weiche steht wäre es mir trotzdem zu weit entfernt. Die MP1 sind wohl sensibel einzustellen und auch erst ein Ø0,6 mm Ms Stelldraht, der gerade noch so in der kleineren der beiden Aufnahmen hält (mitgeliefert wird Ø1 mm Stahl), ließ unten im Bild den Antrieb bei 6 mm Weg (3 sind zu wenig) ohne verdächtiges "Ächzen" in die Endlagen fahren. Die von (finde ich) sehr dünnem Material umgebenen Aufnahmelanglöcher müßte man auch per Unterlegscheibe entlasten, ich hatte nur gerade keine passende, da geht es sehr eng her.

    Lutz K - genau deswegen ziehe ich die Glöckner Relais für den FY in Betracht. Einfacher Aufbau, deutlich weniger Murphy-Optionen. Leiser als die (ebenfalls relativ leisen) MP1 sind sie auch. Nachteil - aufgrund fehlender Endabschaltung entweder Taster mit LED Stellungsanzeige (die extra Kabelei will ich nicht bei einem FY) oder Kippschalter (Stellungsanzeige) mit Gruppentaster.

    Oben im Bild das Glöckner (Industrie-)Relais.

    50452925cy.jpg

    Gruß

    Bernd

    Hallo ihr beiden,

    danke für die Infos. Abreiben und Bürste werde ich versuchen. Statt Abblasen probiere ich mal Staubsauger. Tuch befeuchtet mit weißem Essig und Iso/Wasser sollen wohl auch was bringen. Ersteres beseitigt wohl auch den verbrannten Geruch wobei der bei mir ohnehin unter 2-3 Farbschichten verschwinden wird. Mir geht es nur um möglichst viele Meter mit dem kleinstmöglichen Aufwand damit Farbe und/oder Leim halten.

    [edit] hier noch zur Veranschaulichung

    Gruß

    Bernd

    Hallo zusammen,

    nachdem mir in unseren Baumärkten nicht mehr genau genug zugesägt wird, habe ich heute meine ersten gelaserten Segmentteile von Harald Brosch bekommen. Erfreulich schnell und reibungslos nebenbei bemerkt. An den eher schwarzen Laserflächen bekommt man ganz leicht schwarze Finger - ich mutmaße mal vor Leimen oder Streichen wird mehr als nur ein Schliff nötig sein, um den "Ruß" loszuwerden ? Wie sind Eure Erfahrungen bzw. wie geht ihr vor ?

    Gruß

    Bernd

    Hi Mathias,

    danke, die Peco-Weichen Code 75 liegen schon hier ;) Ich fand die Serienstreuung im Herzstück-Radlenkerbereich meiner Tillig Elite nicht prickelnd. Diodenmatrix habe ich optional schon auf dem Schirm. Der Peco Antrieb liegt mit Peco Umschalter (Herzstück) um die 20 Euro. Der Glöckner bei etwa der Hälfte. Habe mal zwei davon per kleiner Elektronik 20000 Mal schalten lassen - sie sind vermutlich ähnlich unkaputtbar wie Peco. Und noch relativ leise für die Art Antrieb. Allerdings muß bei Glöckner die Feder in der Weiche raus, aber das geht ja einfach. Dafür ziehen sie nur etwa 60 mA. Überlege allerdings, evtl. "old school" noch den Strom auf den Abstellgleisen abh. von der Weichenstellung abzuschalten (spart mir z.B. Decoder in bel. Waggons). Das wiederum wäre mit einem MP4 und seinen zwei Wechslern leicht möglich.

    Gruß

    Bernd

    Hallo zusammen,

    besten Dank für Eure zahlreichen Rückmeldungen!

    Ich habe mir nun mal zum Test MP1 bestellt. Ich bin gerade an einem zweiten sichtbaren Abstellbahnof+FY. Den ersten hier https://www.h0-modellbahnforum.de/t343525f40122-…fosammlung.html

    hatte ich mit Stellstangen gebaut. Was seither auch wirklich absolut einwandfrei funktioniert. Allerdings ist das auch nicht so wenig Bauaufwand wie man meinen könnte und was ich wirklich vermisse ist eine schnelle Info wie die Weichen stehen. Nun suche ich den kleinstmöglichen Aufwand für elektrischen Antrieb. Das wären in meinen Augen her vom einfachen Aufbau her Glöckner Relais (ich hätte kein Problem mit elektromagnetischen Antrieben in einem FY). Die sind aber inzwischen nur noch einen Euro weg vom MTB1, welcher auch noch Endabschaltung hat, so daß ich mit Kippschaltern die Weichenstellung sofort sehe und mir entsprechend optische LED Rückmeldungsverkabelung sparen kann.

    Eine rein digitale Variante per Tablet ist mir auch durch den Kopf gegangen, das würde Schaltpult bauen sparen. Aber "hardwired" per Schalter macht meine ich auf Sicht von sagen wir mal 20 Jahren weniger "Folge-Umstände". Auch die Einrichtung von digitalen Antrieben und Gleisbild im Tablet dauert (bei mir) schätzungsweise ähnlich lange wie ein gekauftes Pultgehäuse ausstatten, von daher...

    Viele Grüße

    Bernd

    Hallo zusammen,

    auf der Suche nach einer praktikablen Lösung für schnellen Zugriff auf mein Betriebs-Rollmaterial hatte ich zunächst an Selbstbau gedacht. Korpus aus Fichte-3-Schicht (ich bin auf Zuschnitt aus dem Baumarkt angewiesen) mit fertig bezogenen Schubladenkästen und leicht laufenden Vollauszügen. Als Rollmaterial-Auflagen Kantenschutzprofile aus Karton, mit Filz überzogen. Dieser Ansatz wäre nach meiner Recherche selbst mit günstigen Vollauszügen ähnlich teuer gekommen wie untenstehende Umsetzung. Schubladen mit Vollauszug kosten in Summe einfach. Von der ganzen Arbeit damit mal ganz abgesehen. Auch Ikea-Küchenschrank oder sonstige online Schrank-Konfiguratoren brachten kein zufriedenstellendes Ergebnis in Bezug auf Preis/Leistung und/oder Abmessungen. Fazit also Folgendes:

    1. Man nehme einen Stier Werkzeugschrank mit niedrigen Schubladen (10 cm in dem Fall, 8 cm hätten auch gereicht). Der Stier ist tatsächlich made in Germany mit 5 Jahren Garantie, von einem renommierten Schwarzwälder Werkzeugschrankhersteller. Die Schubladen laufen super. Kam unversehrt und gut verpackt auf Palette an. Kann nach (einfachem) Ausbau aller Schubladen von 2 fitten Leuten getragen werden.

    2. Ich habe mir eine Siebdruckplatte besorgt und 4 voll drehbare Schwerlastrollen drunter montiert, 2 davon auf der Schubladenseite mit Bremse. Kostenpunkt zusammen ca. 90 Euro - Löwenanteil auch hier wieder das Holz

    3. Bei Fa. Feldherr PU-Schaum Einlagen anfragen (hatte ich im CAD schnell gezeichnet, es braucht ein dxf) und fertigen lassen. Kosten pro Stück 40 Euro. Mit Kantenprofilen erreicht man unbearbeitet nicht die optimale Raumausnutzung wie jetzt und ehrlich gesagt - auf das Gefummel mit Karton, Kleber und Filz hatte ich bei der Menge auch keine Lust wenn ich das für 40 Euro fertig bekomme. Die Qualität für das Geld ist für Wagen völlig ausreichend, für schwere Loks solle man auf einen dichteren Schaum wechseln.

    So sieht das aus:

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    Die Schublade bietet ca. 800x450mm Fläche

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    Ich finde die Raumausnutzung erstaunlich gut. Klar, der Spaß kostet so viel wie 2 neue Sound-Dampfloks - aber mir war es das in Relation zur gesparten Hobbyzeit (die ich lieber woanders sehe) und einer sehr ordentlichen, langlebigen Lösung wert. Schubladenbeschriftung ist natürlich auch dabei, folgt aber erst wenn sicher feststeht, wie ich am besten einsortiere.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Friedrich,

    besten Dank fürs Zeigen, genau meine Epoche!

    Super Idee mit dem Kartoffelacker kurz vor der Ernte, sehr gut getroffen mit den Wollfäden, das hab ich der Qualität noch nicht gesehen! Natürlich gibt es solche unkrautfreien Felder, aber vielleicht wäre etwas verdorrtes Ukraut noch ein I-Tüpfelchen ? Beifuß oder Gänsefuß wird meiner Erinnerung nach locker 1,30m hoch und steht dann um die Zeit ebenfalls verdorrt gerne in mehr oder weniger großen dunklen Büscheln in den Feldern.

    Darf ich fragen, was Du für Deinen neuen Baumversuch als Rohmaterial einsetzt? Sehr vielversprechend ! Ich fände die Teile ungefärbt eingesetzt optisch auch nicht verkehrt. Hätten schon einen realistischen Grau-Braun-Ton.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Klaus,

    mit dem Risiko hast Du sicher Recht. Sollte auch nicht als Kritik an den Herren verstanden werden, sondern als deutlicher Hinweis, auf was man sich einläßt, wenn selbst so erfahrene Schrauber nein sagen.

    Nur zur Sicherheit - die Stromabnahmeprobleme basierten wie im Text beschrieben auf serienmäßig unzureichender Verbindung der Stromabnehmer an der Lok. Federung war nicht der Punkt. Die Idee mit den Rädern wäre lediglich ein optisches nice to have für mich gewesen, mehr nicht.

    OT: Auf der anderen Seite bin ich auch kein Freund davon, wenn Loks aufgrund Federung in (topfebenen) Kurven (R650 min) für mich gut sichtbar das Wanken anfangen. Roco 86, die letzten Fleischmann 94 oder die neue Piko 03 mal als Beispiele hier vor Ort. Sie haben alle keine Rundlaufprobleme an den Radsätzen, sie liegen bei Geradeausfahrt satt im Gleis. Ich habe noch nie ein gefedertes oder Wipplager-Fahrwerk von Gräler oder Teichmann in Aktion gesehen, vielleicht ist es dort ja besser oder generell eine Frage guter Fahrwerksauslegung (gerade bei Stangenantrieb), daß nicht gewankt wird, wenn es gar nichts zu wanken gibt ;) Jeder hat so seine Vorlieben, bei mir gehört satte Lage im Gleis dazu. Zum Glück verfüge ich über modernes Gleismaterial, zudem auch noch ordentlich verlegt und fahre maximal RP25. Ich brauche keine Zeit oder Geld in gefederte Fahrwerke investieren - obwohl ich mit Sound fahre, ohne Puffer-Kondensatoren. Hier hilft sicher auch Zimo, von meinen drei Marken hier in von der Stromabnahme her meiner Erfahrung nach schlecht ausgelegten Loks (etwa die alte GfN 94 oder Roco 58) immer noch souverän unterwegs wo andere längst stocken. Selbst eine Fleischmann T3 oder 89.0 mit ihren nur einseitigen Schleiferblechen versehen hier mit Sound und ohne Pufferspeicher ihren regelmäßigen Rangierdienst, auch ganz laaangsam.

    Gruß

    Bernd