Beiträge von Johannes W

    Hallo Bernhard, Hallo an Alle,

    du hast ja sowas von recht. Auf die Höhe des Sicherheitsventils habe ich ja noch gar nicht geachtet. Laut Musterblatt ist es etwa so hoch wie das Führerhausdach. Das M+F Teil ist ja viel höher. Selbst das original Ade Teil überragt noch das Dach. Zuerst wollte ich das M+F Ventil verwenden. Es ist meines Erachtens schöner detailliert. Aber es ist auch wesentlich voluminöser. Nach den Fotos glaube ich, werde ich das Ade Ventil verwenden. Es ist zierlicher und kommt dem Original näher. In beiden Fällen werde ich wohl den Sockel des Sicherheitsventils kürzen müssen.

    Ausschnitt MBL III-4e (1)

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    Sicherheitsventil M+F

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    Sicherheitsventil Ade

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    Grüße

    Johannes

    Hallo,

    die Rauchkammertür von Weinert Art. 8083 könnte eventuell für meine T3 passen. Besitzt jemand von Euch die Weinert Lok Gernrode und kann mir die notwendigen Maße zukommen lassen. Ich will ungern 20€ ausgeben um das erworbene Teil in die Bastelkiste legen zu müssen.


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    So, Freunde,

    es geht weiter mit Lok 33. Der erste Kesselumbau musste leider zum Schrott. Es waren, in meinen Augen, zu große Kompromisse nötig, um den originalen Fleischmann Motor unterzubringen. Da war der Kessel aber schon dafür hergerichtet. Ich habe mir einen 10X20mm Glockenankermotor bei „www.micromotor.eu“gekauft. Der arbeitet auch schon in meiner BR.70 von Fleischmann hervorragend. Und schon ist Platz in der Hütte. Auf Bernhard´s Anraten habe ich dann doch die Reglerbüchse hoch gesetzt und mit zitternden Fingern 1,5mm Kupferdrähte anstelle der abgesägten Dampfeinströmrohre angelötet. Aber Eins zieht das Andere nach sich. Durch die angeschrägte Führerhaus Rückwand werde ich vermutlich die vorgesehenen Länderbahn Laternen nicht montieren können. Die Bügel sind im Weg. Jetzt, wo ich mich doch näher am Vorbild orientieren will, fällt mir auf, dass die Lok 33 eine kleine Rauchkammertür von 900mm Durchmesser, die zudem noch außerhalb der Kesselmitte saß und nur einen Zentralverschluss hatte, besaß. Auch die Kesselringe am Kessel der ersten Ausführung sind abweichend zum ADE/ Röwa Kessel angeordnet. Am Kessel werde ich definitiv nichts ändern. Aber das mit der Rauchkammertür beißt mich schon. Ich weiß nur nicht, wie ich die große Tür, ohne die Nieten zu beschädigen, von der Rauchkammer entfernen kann. Und wo bekomme ich eine passende Tür her? Der Fleischmann Rahmen ist ( hoffentlich) fertig. Auf das Zurückversetzen der Zylinder um 2mm verzichte ich.Ich glaube dieser Kompromiss wird das Aussehen nicht wesentlich stören. Ich habe beim Bearbeiten des Rahmens über den Achsen 1 und 3 gleich noch jeweils mittig ein M2 Gewinde hergestellt um nach Lutz´s Vorschlag eine Pendelachse und eine gefederte Achse einbauen zu können. Welche dann wo hin kommt wird sich erst zum Schluss herausstellen. Es bleibt noch die Kupplungsfrage zu lösen. Ich verwende normalerweise die Roco Universalkupplung. Aber die ist riesig und ich müsste sie zusammen mit dem Normschacht von Mobadapter bearbeiten, dass sie passt. Die Fleischmann Bügelkupplung könnte ich problemlos einbauen. Dann fällt die Möglichkeit des Vorentkuppelns weg. Nicht ideal bei einer Rangierlok. Am Schönsten wäre natürlich nur ein Haken, wie bei der Ade Lok. Aber da habe ich ein Bisschen Bedenken wegen ungewollten Abkuppelns. Und auch da entfällt die Vorentkupplung. Nach so viel Text soll es auch ein paar Bilder geben:

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    Jetzt will ich mal meinen Basteltisch aufräumen und die Spritzpistole rausholen um meine fertigen Teile zu grundieren. Dann wird sich zeigen, ob Alles meinen Vorstellungen entspricht, oder wo ich nacharbeiten muß.


    Grüße

    Johannes

    Hallo Kollegen,

    heute habe ich etwas Neues begonnen. Ich will die Lok Nr.33 der DEBG nachbauen. Das ist die T3, die in den 1920er Jahren im Münstertal eingesetzt war. Ich habe nur wenige Daten zur Lok und noch weniger Fotos. Was ich bisher herausfinden konnte ist folgendes:

    Die Lok wurde wohl 1891 von Henschel mit Nr.: 3286 an die KPEV abgeliefert. Dort lief sie entweder als „ Coeln 1830“, oder als „Frankfurt 1830“ oder auch als „Frankfurt 6205“. Alle Angaben stammen aus dem selben Buch! Es war eine T3 nach Musterblatt M-III-4e der ersten Ausführung. Offenbar wurde sie 1923 von der DEBG gebraucht gekauft. Dort wurde sie auf den verschiedenen süddeutschen Bahnen herumgereicht.

    Ich will die Lokomotive mit einem Bausatz von Raimo/ Röwa etc. aufbauen. Das Fahrwerk soll von der Fleischmann T3 kommen.

    Den prinzipiellen Umbau, Fleischmann- Röwa, hat schon vor vielen Jahren Herbert Haun durchgeführt. An seiner Vorgehensweise will ich mich orientieren. Jetzt ist die Nr.33 aber eine Lok mit abgeschrägtem Fahrerhaus. Daher schnitt ich aus der Seitenwand des Röwa Führerhauses einen Keil unten mit 1,7mm und der Spitze an der Türoberkante. Die Rückwand sägte ich von außen unter der Trennkante ein, strich von innen ein Wenig Nitroverdünner an diese Stelle und konnte so die Rückwand verbiegen. Den Klebespalt spachtelte und verschliff ich.


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    Auch das Fahrwerk( die Bodenplatte) muss um 1,7 mm gekürzt werden. Ich schnitt das Stück zwischen Werkzeugkasten und Pufferbohle weg und setze die Pufferbohle entsprechend zurück.


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    Bei der Nr. 33 saß die Luftpumpe etwa oberhalb der Treibachse. Also entfernte ich die Konsole für die Luftpumpe vom Röwa Kessel. Überhaupt müssen am Kessel einige Änderungen vorgenommen werden. Die unnötigen Leitungen werden abgeschabt, die Griffstangen ebenso. Ich will sie extra ansetzen. Die Reglerbüchse stammt von M+F. Sie kommt gleich hinter den Schornstein. Sie ist nicht ganz originalgetreu. Bei der 33 war die Reglerbüchse wesentlich höher. Dafür muss natürlich die Lichtmaschine weichen. Sie sitzt dann auf einer Konsole links neben dem Schornstein. Die Löcher für Dampfdom und Sandkasten werden zugespachtelt. Der viereckige Sandkasten kommt direkt hinter die Reglerbüchse. Er sandet offenbar nur zwischen 1. und 2. Achse. Beim Entfernen der Luftpumpenkonsole merkte ich, dass die Feder V.R. nur halb dargestellt war. Ich schnitt sie ganz ab und ersetzte sie durch eine Feder H.L aus einem anderen Raimo Kessel.


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    So weit für heute.

    Ja, eine Bitte habe ich noch: Wenn ihr Informationen oder Bilder zu dieser Lok habt würde ich mich freuen, wenn ihr sie mit mir teilen würdet. Meine Informationsquellen sind außer Google: „ Die Münstertalbahn/ Villinger-Kenning“, „ Die deutsche Eisenbahnbetriebsgesellschaft/ Döpper“. Da ist die Faktenlage dünn.

    Über den weiteren Fortschritt werde ich berichten.


    Grüße

    Johannes

    Hallo Lutz,

    ich will dir gerne begründen, weshalb ich den " Gefällt mir Knopf" gedrückt habe.

    - An deinem Halbrelief- Industriegebäude finde ich besonders schön, daß du das Treppenhaus links in der Innenecke nicht einfach im 90° Winkel angeordnet hast. Nein dadurch, daß du zwei 45° Winkel gewählt hast, finde ich sieht das ganze Gebäude viel realistischer und nicht so starr aus.

    Ich hoffe, du verstehst was ich meine. Mir fällt im Moment keine passendere Formulierung ein.

    - Das Stellwerk/ Bahnübergang Ensemble ist dir wirklich gut gelungen. Noch ein Bisschen Wheathering... Es gefällt mir wesentlich besser, als die Straßenbrücke, mit der du es, wenn ich das richtig verstanden habe, austauschen kannst. Ich finde, das Brückenmotiv wirkt ein Wenig kahl und einfach. Ok, es ist Beton und da "kommt es darauf an, was man daraus macht". Das war ja mal ein Slogan der Beton Bauindustrie. Aber das ist sicher meine ganz persönliche Meinung. Du siehst ja an meinem Projekt, daß mir "die gute alte Zeit" mehr liegt, als die " Mittel zum Zweck" Moderne. Über das Brückenmotiv an sich kann man ja nicht meckern, es ist ja gut gelungen. Aber da hat eben jeder seinen eigenen Geschmack. Schön finde ich auch die Begrünung deines Stellwerkmotivs. Da hast du, finde ich, den ungepflegten Brachland- Wildwuchs in den Ecken sehr schön getroffen. Die Schrankenanlage ist klasse. Ich kann verstehen, daß du die nicht liegen lassen konntest.


    Gruß

    Johannes

    Hallo Friedrich, Hallo Forenmitglieder,

    hier mal den Kernsatz meiner Frage:

    Problematisch ist die Farben der 50er und 60er zu treffen; man ist immer zu bunt, weil man Kleidungen von heute vor Augen hat. Damals wurde nur überwiegend dunkele Kleidung getragen.

    Friedrich, du baust ja in EP 3. Aber da hast du schon Probleme die aktuelle Mode( Farbe / Schnitt) darzustellen. Dabei wirst du in deiner Kindheit genau diese Kleidung kennengelernt haben. Es wird immer wieder auf die im Internet zu findenten Seiten der Modeindustrie verwiesen. Ja, da gibt es viele Seiten, die uns zeigen, wie die Mode in den 20er oder 30er oder 60er Jahren war. Aber, ganz ehrlich, wessen Mutter hatte , zum Beispiel, die Mode der Sechziger getragen. Die Abbildungen zeigen uns doch nur die Mode derer, die es sich auch leisten konnten. Die normale Bevölkerung ( ich bin in einem 600 Seelen- Dorf aufgewachsen) war doch Welten davon entfernt.

    Es bleibt die Frage: Wie kleidete sich die normale Bevölkerung in unseren Epochen? Mein Thema ist in den 1920er Jhren angesiedelt. Da war ich noch lange nicht geboren. Was hatte der Bauer Schuler an, wenn er 1925 am Samstag nach Freiburg fuhr um ein Ferkel zu kaufen. Was hatte die Bäuerin Egof an, wenn sie mit dem Zug 1928 nach Staufen fuhr um drei Hühner auf dem Wochenmarkt zu verkaufen? Wie kleidete sich der Maurergeselle Huber wenn er mit dem Zug in den 1920er Jahren zu seiner Arbeitsstelle nach Basel fuhr? Was hatten die Lagerarbeiter am Güterschuppen an? Wo kann ich solche Informationen bekommen? Mit Sicherheit nicht auf den bekannten Internetseiten. Wir stellen ja nicht den Anhalter Bahnhof in Berlin vor. Nein, in unserer Modellwelt ist Alles etwas ( räumlich) kleiner. Wir beschränken uns auf das Landleben, mit kleinen aber lebenswichtigen Stationen. Allenfalls kommen noch Kleinstädtische Motive in Betracht. Aber auch da waren mit Sicherheit nur die Damen der Wohlhabenden nach der aktuellen Mode gekleidet.


    Gruß

    Johannes

    Hallo liebe Kollegen,

    jetz habe ich´s getan. Ich habe mir ein Modell des Drehkrans auf der Laderampe gebaut. Das war dank Axel´s Infos nicht mal so schwer. Die verlinkte Zeichnung nahm ich als Grundlage, verkleinerte die Ausladung durch Ausschneiden und Verschieben der Kranspitze aus dem 1:1 Ausdruck. Danach fertigte ich eine neue Kopie, jetzt mit kurzem Ausleger an.


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    Aus der schnitt ich die Umrisse der Seitenwangen aus, drehte das Blatt um und hinterlegte es mit grauem Karton. Darauf folgte eine neue Kopie mit Verkleinerung auf 42%. Die verwendete ich als Schablone für die Wangen.


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    Zwei Wangen mit Abstandshaltern aus Karton verklebt.


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    Die Bleche für Ober- und Unterseite wurden aus etwas stärkerem Papier aufgeklebt. Alles gut mit Sekundenkleber getränkt


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    Die Verstärkungen sind aus Milimeterpapier in das ich die Nieten mit einer Pinwand Nadel eingedrückt hatte.


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    Aus dem Spieth Bausatz des Bockkrans hatte ich noch eine Kranflasche und ein Stückchen Kette über. Die Zahnräder stammen aus einem defekten Reisewecker und das Getriebe war auf dem Spritzast für einen Armeehubschrauber. Dazu die Kurbel aus Draht und ein Stück Draht für die Welle zum Drehkranz, etwas graue Farbe und ein bisschen Patina... fertig.


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    Grüße

    Johannes

    Hallo Kollegen,

    danke für eure Hilfe. Bis jetzt konnte ich selbst den Kran der Bekohlung H0 11445 oder N 14473 von Auhagen ( Chemnitz) als einen solchen Krantyp identifizieren. Das Bedienhäuschen muss dann natürlich weggelassen werden. Im H0 Bausatz wird der Kran, der bei mir etwa 35mm hoch sein soll, wohl zu groß sein. Der aus dem N- Bausatz könnte passen. Aber fast 35€ nur auf Verdacht für den Bausatz ausgeben ? Mit dem Rest kann ich ja wegen des falschen Maßstabs nichts anfangen.

    Zu Michael und Bernhard: Tatsächlich war auch mein erster Gedanke, daß das Modell von Spieth sein könnte. Leider gibt es die Firma nicht mehr. Daher danke ich dir, Michael, für das Stichwort" Beilstein" und dir, Bernhard, für das dazugehörige Katalogbild. Ich denke dieser Kran ist auch von der gesuchten Bauart. In der Literatur wird beschrieben, daß man wegen des Winddrucks auch Gitterträger anstatt Vollwandträger verwendete.

    Axel, du hast mir gleich zwei Impulse gegeben. Erstens hat mich dein Gedanke an ein 3D- Druckmodell auf die Seite von Shapeways gebracht. Dort gibt es für den Schiffsmodellbau sogenannte "Davids", die durchaus als Ladekran durchgehen können. Zum Zweiten hast du mir den Namen der Konstruktion genannt; ich kann jetzt gezielter suchen. Und dann sind natürlich die Links, die du angegeben hast, und der Gedankenanstoß, die Zeichnung auf die notwendige Größe zu skalieren, Gold wert.

    Ich glaube, ich werde mal das graue Tonpapier rausholen und einen Versuch wagen.

    Wenn´s geklappt hat, werde ich berichten.


    Gruß

    Johannes

    Hallo liebe Kollegen,

    heute brauche ich mal wirklich eure Hilfe. In Sulzburg stand auf der Rampe am Güterschuppen ein Kran. Hier mal zwei Foto Ausschnitte und ein Versuch, das Aussehen zu skizzieren.




    Ich habe solche Krane schon auf Anlagenfotos gesehen und ich bin mir sicher, die waren von einem ganz üblichen Hersteller. Ich hatte, glaube ich, auch schon mal diesen Hersteller ausfindig gemacht. Aber, das Alter lässt grüßen: Ich weiß nicht mehr, wer das ist... Eventuell könnt ihr mir helfen. Dafür jetzt schon mal: Vielen Dank


    Grüße

    Johannes

    Hallo Bruno,

    das, was du hier zeigst ist tatsächlich 30 Jahre alt? Ich würde mich freuen, wenn ich mit den heutigen Mitteln eine schönere Gestaltung erreichen könnte. 600 mm Radius schreckt mich auch nicht. Aus der puren Platznot muss ich meinen Bahnhof mit Roco R5 verlassen. Da sind dann nur (vorbildentsprechend) kurze Fahrzeuge möglich. Irgendwie erinnern mich die Bilder an die Anlagen von Rolf Knipper. Danke für´s Zeigen.

    Gruß

    Johannes

    Hallo,

    nach langer Zeit des Nichtstuns ( manchmal nur mit der Eisenbahn spielen) habe ich mich aufgerafft, wieder mal ein Wenig weiter zu bauen. Zwischen dem Toilettenhäuschen und dem Weg am Bachufer stehen auf dem Grundstück des Bahnhofs drei oder vier Fichten. Schaut euch dazu das Foto an, das ich im nichtöffentlichen Bereich gezeigt habe. Die wollte ich unbedingt auf meiner Anlage haben. Ich denke, das sind wichtige Merkmale für die originalgetreue Szenerie. Ich habe das Internet rauf und runter gelesen um eine Bauanleitung für den Bau von Modellfichten zu finden. Letztendlich habe ich eine Mischung aus der Bauanleitung von Herrn Zühlcke für den Bau von Lärchen im grünen HP1 und eigenen Versuchen mit elektrostatischer Beflockung angewandt. Bitte seht selbst:

    Für konstruktive Kritik bin ich immer aufgeschlossen.

    Grüße

    Johannes

    Hallo Friedrich, hallo Alexander,

    ein Facebook Freund meiner Frau fragte gerade nach meiner Eisenbahnanlage. Ich gab ihr ein Foto vom derzeitigen Zustand der Anlage und einen Link zu meinem Baubericht. Das könne sie ihm schicken. Bei der Kontrolle, ob alles funktioniert, stellte ich fest, dass ich seit Anfang Juni nichts mehr zum Fortgang der Anlage geschrieben habe. Auch habe ich dir, Friedrich, und dir Alexander, nicht geantwortet. Bitte entschuldigt das. Friedrich, wie ich inzwischen weiß, hat es in Sulzburg wohl wirklich keinen Wasserkran gegeben. Die Loks wurden offenbar im Schuppen per Schlauch mit Wasser versorgt. Trotzdem will ich den Wasserkran aufstellen. Sicher, er ist nicht so formvollendet wie die allerorten angebotenen preußischen oder Reichsbahn Wasserkrane. Aber ich denke dieser Typ passt, so unförmig er auch ist, zu einer Privatbahn. Und dieses Model siehst du nicht auf jeder zweiten Modellbahnanlage. Du hast leider nicht recht, es hat ihn dort nicht wirklich gegeben. Die Aufstellung dort entspringt komplett meiner Phantasie. Alexander, wie ist die Saison bei der Selfkantbahn gelaufen? Ich kann mir vorstellen, dass ihr einen riesigen Aufwand hattet wegen der Korona Auflagen. Ich hoffe, dass ihr wenigstens eure Kosten reinfahren konntet. Wie ich sehe, habe ich dein Rätsel lösen können. Als Belohnung nehme ich gerne den versprochenen Schlackebrocken. Adresse, Porto etc. bitte per PN. Leider mangelt es mir derzeit an Disziplin mit der Anlage weiterzukommen. Ich habe nicht wirkliche Fortschritte erzielt. So Kleinkram eben. Im Moment versuche ich meine kleine chinesische Drehmaschinen-Freundin ein bisschen zu optimieren. Das Internet ist ja voll von Verbesserungen. Ich hoffe, dass sie mir dann bessere Ergebnisse abliefert, als beim „Esslinger“. Wobei auch ich dort elementare Fehler gemacht habe.

    Soweit erstmal und Grüße

    Johannes

    Hallo Axel,

    seit vielen Jahren werden im Automobilbau keine Scheinwerfer- Streuscheiben aus Glas mehr verwendet. Die Kunststoffscheiben vergilben im Lauf der Jahre und werden matt. Diese schäbigen Teile hast du sicher schon gesehen. Irgendwann sagt dann der TÜV: Keine HU, da Scheinwerfer blind. In der Werkstatt schleifen wir die oberste Schicht des Kunststoffs zuerst mit 800 er dann mit 2000er Nasschleifpapier runter. Dann wird ein Haftprimer und danach ein 2K Klarlack draufgesprüht. Der Scheinwerfer ist dann klar, wie neu. Und das hält wieder viele Jahre. Daher finde ich den Tip von Thomas zielführend. Problematisch wird nur das Schleifen bei so kleinen Flächen. Wenn´s nicht klappt, kannst du immer noch die Scheibe rausschneiden (schleifen, fräsen) und so wie Michael und Detlef vorschlagen, eine neue Scheibe anfertigen und einkleben. Da gibt es auch so ein Produkt, mit dem die Flugzeugmodellbauer ihre Scheiben machen. Das ist, glaube ich in der Miba mal vorgestellt worden. Die machen damit soetwas wie eine Seifenblasenhaut, die dann aushärtet. Aber Genaues habe ich da im Moment nicht parat.

    Viel Glück

    Johannes

    Hallo beieinander,

    auf die Gefahr hin, daß wir Lutz Beitrag völlig kapern, will ich mich trotzdem nochmal zu Wort melden. Thomas, entweder hast du Lust an der Fliegerei, oder du bist ein Fan vom Tractor-Pulling, Trecker Treck. Da kann man den Sound der angesprochenen Motoren nicht nur hören, sondern auch körperlich spüren. Christian, da bin ich völlig bei dir. Ich glaube auch, daß der Dieselmotor die derzeit effektivste Wärmekraftmaschine ist, die in Serie produziert werden kann. Und aktuell bringt die Common Rail Technik noch bessere Werte, als die Pumpe- Düse Technik, weil es hier viel mehr Möglichkeiten gibt, die Verbrennung zu kontrollieren. Sprich: Bei Einspritzdrücken von ca. 2000bar sowohl CO2 sparsam ( niedriger Verbrauch) fahren, als auch durch Abgasnachbehandlung ( Harnstofflösung) die Stickoxid Belastung niedrig zu halten.


    Grüße und Bitte um Entschuldigung, Lutz

    Johannes

    Hallo Thomas,

    was für eine riesige Maschine. Solche Portalfräsmaschinen habe ich bis jetzt nur im Din A3 oder A2 Format gesehen. Hast du die selbst gebaut? Respekt!! Und dann muss man so eine Maschine auch noch programmieren können. Noch mehr Respekt!!! Ich habe eine Hurth LF4 vor dem Schrotthändler gerettet. Das Biest ist so schwer, daß ich es weder mit dem Stapler des Getränkehändlers noch mit dem Frontlader des Fend eines meiner Kunden von der Palette heben kann. Und natürlich alle Achsen manuell. Ich wünsche dir viel Freude mit deiner Maschine und viel Erfolg bei deinen Projekten.:thumbsup:

    Grüße

    Johannes

    Hallo Friedrich,

    auch ich verwende sehr gerne, wie Michael, Trittschalldämmung für Laminatböden zum Basteln. Mein Material ist in grünen Platten ca. 1,05x0,5m mit 3mm Stärke beim Umbau des gebrauchten Hauses meines Sohns in großen Mengen angefallen. Leider habe ich mir viel zu wenig davon zurückbehalten und den Rest zum Entsorger gebracht. Das Zeug sieht, abgesehen von der grünen Farbe, erstmal genauso aus, wie das gestrippte Deprafit. Auch lässt es sich genauso bearbeiten. Das Strippen entfällt. Aber es wird von acetonhaltigen Klebern und lösungsmittelhaltigen Farben angelöst. Da ich gerne mit Kinderklebe (Pritt Bastelkleber) oder Ponal Express arbeite und sehr gern Aqua Color Farben oder Dispersions- Wandfarben benutze, ist das für mich kein Problem. Aber für deine Techniken ist es vermutlich eher nicht geeignet. Ich denke, dass du vollkommen recht hast, wenn du bewährte Techniken und Materialien verwendest und nicht dauernd Neues ausprobierst um dasselbe Ergebnis zu erreichen. Wie der Alte Fritz sagte: „Jeder soll nach seiner Fasson selig werden

    Grüße

    Johannes

    Hallo Axel, Hallo Freunde,

    bei diesem Video kann ich nicht ruhig bleiben, da muss ich einfach schreiben. Mein Profil gibt Auskunft. Auf der einen Seite läuft mir der Sabber aus den Mundwinkeln, wenn ich diese Maschine sehe und höre. Doppel- Registervergaser oder Vierfach- Vergaser und Fächerkrümmer... geil, geil, geil. Aber seht ihr wie der Kraftstoff reinläuft, wie mit der Gieskanne reingeschüttet... in vier Mischkammern? Diese Motordaten erreicht heute ein TDI mit 3L Hubraum. Bei einem Verbrauch, der vermutlich bei 10-20% des Amis liegt. CO2 Ausstoß entsprechend. Wie verlogen muss eine Gesellschaft sein, so ein Monster zuzulassen und den TDI Hersteller mit einer Milliardenklage zu überziehen, wegen überschrittener Abgaswerte. Den Betrug an sich will ich hier nicht schönreden; der sollte auch hierzulande adäquat geahndet werden. Aber mal im Ernst bei 16:30 löst sich die Schraube vom Vergaser. Für so eine Nachlässigkeit hätte ich vom "Alten" einen Einlauf verpasst bekommen, daß ich unter seinem Türspalt rausgekrochen wäre. Vermutlich gehört dieser Beitrag nicht an diese Stelle. Dann bitte ich ihn passend zu verschieben.

    Grüße

    Johannes

    Hallo beisammen,

    ich musste lange warten, bis ich einen Bausatz von Spieth Nr: Z9 für die Laufkatze meines Bockkrans gefunden hatte. Mit dabei waren noch einige kleine Bausätze, die ich teilweise wieder verkaufte. Unter Anderem befand sich ein unvollständiger Wasserkran von WMK für H0m/e mit im Konvolut. Er entspricht der Bauart Spitzner. Dieses urige Teil sollte auf meine Anlage. Dazu musste ich es vervollständigen und den Auslauftrichter verlängern. Dies geschah indem ich den, in zwei Teile gesägten, Trichter mit einem 2,5mm Draht um 6mm verlängerte. Die Form wurde mit Presto Feinspachtel aus dem KFZ Bedarf wieder hergestellt. Die Konsole für das Handrad des Wasserschiebers entstand aus 0,5mm PS und das Handrad selbst war noch auf der Äzplatine des Bockkrans übrig.

    Hier einige Bilder von meiner Wochenendbastelei.


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    Grüße

    Johannes