Beiträge von Johannes W

    Hallo Michael,

    ich bin ja Baujahr 1960. Meine Kindheit und Jugend habe ich in einem 600 Seelen Dorf an der Grenze zwischen Odenwald und Bauland verbracht. Dort wurde die Landwirtschaft oft im Nebenerwerb geführt. Und genau wie du schreibst, sind meine Erinnerungen. Das Gras schnitt man mit dem Mähbalken des „Bulldogs“. Bulldog war das Wort für Traktor, egal aus welchem Haus. Manche Bauer hatten auch eine Mähmaschine, die von Pferde/ Ochsenzug auf Traktorzug umgebaut war. Das Heu wurde auf einer Art Dreibein auf der Wiese getrocknet. Wir waren als Kinder manchmal darunter geschlüpft und das war dann unser Zelt. Das Heu wurde mit hochbeladenen Wagen zum Hof gefahren und dort auf eine Art Förderband, das in einen Häcksler mit Gebläse führte, gegabelt. Wir Kinder waren den schwer arbeitenden Männern immer im Weg. Und offenbar war das auch eine anstrengende und nicht ungefährliche Arbeit. Wie du sagst, wurde das Heu auf den Heuboden geblasen und dann weiter, mittels elektrischen Gebläsen in den Giebelwänden, getrocknet. Ich habe heute noch den Ton der Gebläse, die im Sommer bis spät in die Nacht liefen, im Ohr. An die Ballenpressen, wie sie Artitec anbietet, kann ich mich auch noch erinnern. Ich meine die kamen von der Firma Fahr. Damit wurde das Stroh, das bei der Getreideernte anfiel zu rechteckigen Ballen verarbeitet, die später als Einstreu für die Tiere gebraucht wurden. Soweit meine Erinnerungen an meine erste 10-15 Jahre. Wenn das nicht alles korrekt ist, bitte ich um Nachsicht. Mein Vater war Lehrer im Dorf und die Landwirtschaft kenne ich nur vom Zusehen bei den Nachbarn.

    Grüße

    Johannes

    Hallo,

    Herr Dege hat mir noch am Sonntag, damit hatte ich absolut nicht gerechnet, geantwortet. Er sagt, daß er, verständlicherweise, zu Kompatibilität mit Fremdfabrikaten und deren Versionen nichts zusagen kann. Er bietet mir an, das XP Multi zu kaufen und, wenn es nicht meinen Ansprüchen genügt, innerhalb von 14 Tagen zurückzuschicken. Normalerweise mache ich sowas nicht. Ich finde es unfair dem Verkäufer gegenüber, der dann ein benutztes Teil zurückbekommt und dazu noch Kosten hat. Ich nenne das „ Zalando Mentalität“. Aber in diesem speziellen Fall sollte ich das Angebot eventuell doch annehmen. Selbstverständlich steht Herrn Dege dann, egal wie der Test ausgeht, auch ein ordentlicher Bericht zu. Das muß ich aber auf später verschieben. Zur Zeit habe ich den Kopf voller wichtiger beruflicher und privater Dinge. In Sulzburg ist seit sicher über einem halben Jahr kein Zug mehr gefahren. Und um den Loconet Compiler zu testen muß ich mir dann auch noch ein entsprechendes Gerät ausleihen. Leider ist dadurch die Entscheidung für mich nicht leichter geworden. Aber jetzt schon kann ich sagen: Der „Mail Support“ der Firma „mXion Modellbahntechnik“ ist absolut Spitze.

    Grüße

    Johannes

    Hallo Miteinander,

    zuerst mal vielen Dank, daß ihr euch mit meiner Idee auseinandergesetzt habt. Ganz besonders will ich mich bei dir, Rainer, bedanken. Du hast mir ein schönes Schaubild geliefert und mich erst auf den naheliegendsten Gedanken gebracht. Warum frage ich eigentlich nicht beim Hersteller des Bausteins nach? Der sollte doch wissen ob sein Gerät mit meinen Komponenten harmoniert. Und genau das werde ich jetzt auch tun. Ich hatte die selbe Frage auch im Stummiforum gestellt. https://www.stummiforum.de/t20…eber-X-press-Bus-net.html . Die Diskussion dort hat mich, vor Allem durch die Einwände von Klaus aus Dänemark, auf den Gedanken gebracht eventuell eine Z21 start, wie sie derzeit häufig aus zerlegten Startpackungen angeboten wird, zu kaufen und dazu eben noch den Roco Router der um die 50,- € kostet. Dann wäre ich erstmal aktuell aufgestellt. Aber eigentlich funktioniert die alte Lenz Anlage wunderbar und, bis auf den kleinen Adressenumfang von 1- 99, erfüllt sie alle meine Anforderungen. Ich bin hin und hergerissen. Ich will mal die Antwort von Herrn Dege abwarten. Das wird mir die Entscheidung hoffentlich erleichtern.

    Grüße

    Johannes

    Mann, Mann, Mann, Christian,

    ich habe mir deinen Beitrag vergangene Nacht, als ich nicht schlafen konnte, auf dem Mobiltelefon angeschaut. Und jetzt gerade auf dem PC, wo ich die Bilder in ihrer wahren Größe sehe. Kurz gesagt: der echte Wahnsinn, was du hier zeigst. Kostprobe? Zitat:

    und auf 2.2mm aufgebohrt. Der Hintere Backen wird mit einer M0,6-Schraube in der Gabel fixiert.

    Ich bin ja nicht der LKW- oder Landmaschinenschlosser. Aber ganz ehrlich wüßte ich nicht, wie ich eine M0,6 Schraube aufnehmen und in das vorgesehene Gewinde einschrauben könnte. Ich bin tief beeindruckt.

    Grüße

    Johannes

    Hallo Friedrich,

    du weißt sicher, daß ich, wenn mir etwas besonders gut gefällt, lieber ein paar Zeilen schreibe anstatt nur auf´s "gefällt mir" Köpfchen zu drücken. In der letzten Zeit hatte ich den Kopf voller anderer Dinge und habe, zwar regelmäßig, nur konsumiert. Zuallererst will ich dir meinen Respekt aussprechen, daß du so strukturiert und diszipliniert ( täglich zwei Stunden...) dein Hobby betreibst. Da habe ich für mich schon seit Monaten immer neue Ausreden. Also deine Modulgruppe finde ich phantastisch gelungen. Der Wegübergang mit den Fahrspuren ist auf den Fotos kaum von einer Situation in der echten Welt zu unterscheiden. Du hast natürlich den großen Vorteil, daß du:

    - Auf dem Land aufgewachsen bist

    - Dich mit der Landwirtschaft und insbesondere mit der Landwirtschaft im Jahresverlauf auskennst

    - Ein " gutes Auge" für Situationen hast

    - Eine nicht in Abrede zu stellende " künstlerische Ader" für Farbe und Strukturen hast.

    Hut ab. Außer Punkt eins fehlt mir alles Andere.

    Wie gesagt, der Übergang ist meine Lieblingsszene. Aber auch die Baumgruppen sind so echt in Szene gesetzt und die Begrünung, so unterschiedlich sie ist, paßt doch Alles harmonisch zusammen. Ich will mir deine Arbeitsweise zum Vorbild nehmen, wenn ich endlich mal wieder zum Basteln kommen werde. Das mit der Erde habe ich schon angewandt. Bei mir ist es feinste Walderde vom Transporter eines meiner Kunden. Aber mehr als Erde ist in der Natur von Sulzburg noch nicht gewachsen.


    Grüße

    Johannes

    Hallo zusammen,

    eigentlich bin ich eher der Modellbahn Bastler als der Modellbahn Fahrer. Aber ab und an will ich dann doch mal meine Züge fahren sehen. Dazu habe ich mir ein altes Lenz System, gebraucht, gekauft. Die Softwarestände sind vom LH 100: SW21 und vom LZ 100: SW22. Mein Bahnhof hat acht Weichen, die mit Esu Switch Pilot Servo umgestellt werden. Die Lokomotiven bediene ich mit einer Roco Lokmaus 2. Der Drehregler ist mir sympathischer als die Tasten des LH100. Mit dem LH100 schalte ich die Weichen. Das wird aber schnell unübersichtlich. Die Peco Weichen sind polarisiert und, einmal nicht aufgepasst, erzeugt die Lok einen Kurzschluß. Daher will ich mir, ich kann mir einfach die Weichennummern nicht merken, ein kleines Stellpult bauen. Um nicht mit Centronics Steckern und Multicores arbeiten zu müssen, würde ich gerne das Stellpult via X(press)Bus(Net) an die Anlage anschließen. Das würde vermutlich auch mit Lenz LW150 funktionieren. Aber allein das LW150 kostet beinahe doppelt soviel wie ich für die ganze Steuerung ausgegeben habe. Und ob es dann mit meinem Softwarestand funktioniert ist die nächste Frage.

    Im Internet habe ich auf der Suche nach einem ähnlichen Interface die Seite von Paco Canada gefunden. Sein Xbus TCO ist genau das, was ich mir wünsche. Aber ich kann weder Leiterplatten ätzen, noch Pic´s programmieren. Mein nächster Fund war das XP-TM16 von Micron Dynamics.

    Auf dieser Website habe ich dann das XP-Multi gefunden. Es kostet nur 5,-€ mehr. Sozusagen die „ eierlegende Wollmilchsau“. Wenn das Alles stimmt, was in der Beschreibung versprochen wird, könnte ich über die Z21 App mit dem Tablet die Weichen stellen und könnte auch noch Loconet Geräte wie den „Fred“ oder „Daisy Regler“ in meinem Systen nutzen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Compiler Baustein? Ich lese immer unterschiedliche Meinungen. Kann das mit meinen alten Geräten überhaupt funktionieren? Hat das schon mal jemand ausprobiert? Ich will ungern 70,-€ in den Wind schreiben, nur um eine Erfahrung reicher zu sein.

    Grüße

    Johannes

    Hallo Wolfgang,

    wie hättest du mich auch erkennen sollen? Mit Thomas hatten wir uns verabredet. Als wir um ca. 11:00 Uhr eintrafen, empfing er uns direkt vor der Halle und führte und dann erstmal um oder durch die Anlage. Das war sehr aufschlußreich. Dabei sah ich auch einige Module (Anlagen), die ich auch schon im Internet gesehen hatte und deren Entstehen ich mitverfolge. Z. B. bin ich mir sicher den aufgebauten Bahnhof Nordhalben schon (im Stummiforum) gesehen zu haben. Und, wie überall, war der Erbauer sehr nett und gespächsbereit. Auch den tollen Bahnhof der Spur N Anlage, mit seinen verschiedenen Lokschuppen meine ich schon mal gesehen zu haben. Aber im Grund bin ich mir selbst unter den Modellbaukünstlern wie der vorgekommen, der seine Märklinbahn im Kreis fahren läßt. Während der Mittagspause fotografierte ich den Gesamtaufbau von der Tribüne aus. Da waren nicht so viele Leute in der Halle. Nachdem wir unsere "Lunchpakete" gegessen hatten, legte sich meine Frau im Auto schlafen. Leider ist sie nicht mehr richtig gesund. Ich nutzte die Zeit um ein wenig herumzugehen. Ich wollte noch ein paar Fotos machen. Zuerst blieb ich im "Schattenbahnhof" Soost hängen. Da war echt was los, bediente er doch gleich zwei Strecken. Als dann der Schlepptriebwagen mit dem Milchwagen nach Bad Sulzburg startete, folgte ich ihm und machte einige Fotos. Leider sind sie alle nichts geworden, bis auf den "Mitzieher" und das Bild am Bahnübergang. Den Rest des Tages blieb ich dann bei Thomas in Bad Sulzburg und er beantwortete mir alle meine Fragen. Es war für mich ein wunderschöner Tag. Und ruck- zuck war es 17:00 Uhr. Wir mußten uns auf den Heimweg machen obwohl ich dort noch viele Stunden hätte verbringen können.

    Gestern durften meine Frau und ich als Gäste das Fremo:87 Treffen in Gochsheim besuchen. Dort war ein großes Arrangement von Fremo:87 Modulen aufgebaut. Es waren, wenn ich Thomas richtig verstanden habe, fast alle dazu verfügbaren Module mitgebracht worden. Viele Modulbauer kamen aus den Niederlanden. Das ist eine recht weite Anreise. Zu Anfang erklärte uns Thomas von der Tribüne der Sporthalle, in der das Treffen stattfand, aus, welche Schwierigkeiten beim Aufbau der Anlage bewältigt werden müssen. Absolut exaktes Ausrichten der einzelnen Module ist unabdingbar für einen störungsfreien Betrieb mit den nur ca. 0,4mm hohen Spurkränzen der Radsätze. Das verschlingt wohl fast einen ganzen Tag während die Abbauzeit nur wenige Stunden dauert. Das Aussehen der Modellfahrzeuge und gleichzeitig ihre meist problemlose Funktion haben mich echt begeistert. Auch das "Eisenbahnspielen mit Sinn" gefällt mir. Und ich habe gemerkt, daß es, durch Verkürzen der Modellzeit auf 1/4 der Originalzeit, auch in einem kleinen Endbahnhof nicht langweilig wird. Nein, durch z. B. das Kuppeln der maßstäblichen Originalkupplungen mittels verschiedenen "chirurgischen" Werkzeugen, kann man ganz schnell in´s Schwitzen kommen. Das dauert eben seine Zeit. Lustig fand ich, daß für das Vergessen der Zugschlußscheibe offenbar eine Kiste Bier fällig wird. Da noch ein wenig Platz in der Halle war, konnte auch ein kleinen Arrangement mit Spur N Modulen aufgebaut werden. Auch das hat mit sehr gut gefallen. Bei den N- Bahnern war ein Junge mit ca. 8- 10 Jahren. Der war total im Team integriert. Kein "Von oben herab" Verhalten der Erwachsenen. Das finde ich toll und so, denke ich, kann man auch Hobby Nachwuchs finden.

    Mein Fazit ist: Die Leute dort sind alle sehr freundlich. Das H0 pur Prinzip ist für die Modellbaukönner ein absolut betriebssicheres System. So toll die Fahrzeuge und Module auch aussehen, für mich ist das nicht machbar. Umso größer ist meine Bewunderung für die Modellbaukünstler die solche Modelle erstellen können. Von denen waren dann auch fast Alle zugegen, deren Namen ich schon aus z. B. den Heften von Willy Kosak kannte.

    Alles in Allem war das für uns ein wunderbarer Tag, der die Anfahrt von ca. 160 km auf jeden Fall wert war. Jetzt will ich auch noch einige, wenige Fotos zeigen.


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    Grüße

    Johannes

    Hallo Bernhard,

    ich habe es schon befürchtet, daß das gute Aussehen der Kupplungen mit Nachteilen im Betrieb erkauft werden muß. Ich werde, wenn ich den Hintern hoch bekomme, auch Kupplungshaken mit Prallplatten montieren. Danke für die Rückmeldung.

    Grüße

    Johannes

    Hallo Bernhard,

    über deine Beiträge zu den ELNA Loks habe ich mich gefreut. Ich bin ein Fan dieser Lokomotivtypen. Ich finde, sie sehen so modern aus. Die hochliegenden Kessel und die formschönen Fahrerhäuser und überhaupt die vergleichsweise karge Ausstattung mit Leitungen und Armaturen finde ich schön. Das hat so was von „Bauhaus Idee“. So ganz anders als die zum Teil kopflastigen und nur auf Ökonomie gedrillten Preußen. Wobei es da auch, in meinen Augen, formschöne Typen gibt. Gleichzeitig finde ich so einen „Lokbaukasten“ , wie man ihn hier aufgebaut hat, interessant. Ähnlich geht es mir mit den Wehrmacht Lokomotiven V20 und V36. In diesem Baukasten war ja auch ein D- Kuppler entwickelt. Es sollen sogar einige, wenige ( Prototypen ?) gebaut worden sein. So ein Modell mal zu bauen juckt mich schon in den Fingern. Aber da muss ich erst mal auf die Rente warten.

    Von deinen Modellen gefällt mir die ELNA 6 am Besten. Ich konnte auf den Bildern keine Stellen finden, wo das Metall durchscheint. Dann schon eher bei der ELNA 2. Dort schimmern, so sieht es für mich aus, unter dem Führerhaus noch vereinzelt silberne Stellen zwischen den roten Rahmenteilen heraus. Die dort verwendete Kupplung gefällt mir gut. Ich habe erst beim zweiten Mal Hinschauen den Haken bemerkt. Ist das die OBK- Kupplung? Die ermöglicht, denke ich, nur das Ziehen des Zugs. Die Druckkräfte übernehmen dann die Puffer? Dann ist sie wohl eher nichts für meine Anlage (Lok 33). Ich kann da mit dem Roco Radius 5 vermutlich nicht Puffer an Puffer fahren.

    Grüße Johannes

    Hallo Lutz,

    super Einfall, der Einsatz der Magnete. Mir kommen in solchen Situationen vor Allem mechanische Führungen, Passungen und Rasten in den Sinn. Alles kompliziert. Dabei kann es so einfach sein, wenn man mal seinen Alltagshorizont verläßt.

    Grüße

    Johannes

    Ja, Christian,

    grundsätzlich hast du recht. Aber mein Ansatz ist: Am Ende muß ich etwas Vorzeigbares haben. Wenn mir der eine Weg verschlossen ist, muß ich es anders angehen. Das, ich sage mal, E-Lok Gitter, sollte als Papierlaserteil kein Problem darstellen. Wir reden hier also von dem Lüftergitter mit den vielen kleinen "Schuppen". Ohne das Vorbild zu kennen, glaube ich, daß wir uns hier im Millimeterbereich, oder sogar noch darunter bewegen. Auch ein Ätzteil wird nur zweidimensional sein. Und ich kann mir nicht vorstellen, daß sich Thomas die Mühe machen wird pro Gitter ca. 360 Lamellen exakt um 1/10 Millimeter unten nach außen zu drücken. Bei dieser Dimension halte ich es durchaus für gerechtfertigt, z. B. durch einen Schattenverlauf wie bei fotorealistischen Papierbausätzen, die Aufwölbung nur anzudeuten. Ich weiß, die Aussage: "Aus 20cm Entfernung sieht das niemand", sollte nicht die Aufforderung zum Schludern sein. Aber irgendwie muß man auch die Kirche im Dorf lassen. Ich glaube Fleischmann hat Triebwagen gebaut, deren komplette Außenhaut auf klare Plastikkörper gedruckt war. Und niemand hat drüber gemeckert. Der Hintergrund für meine Vorschläge war: Einfach mal Alternativen zeigen, wenn man auf eine bestimmte Lösung festgelegt scheint.

    Grüße

    Johannes

    Hallo Thomas,

    um das Zeichnen wirst du nicht herumkommen. Axel gibt da schon die Richtung vor. Aber, grundsätzlich: ist Ätzen die einzige Möglichkeit die Gitter zu erstellen? Mein Vorschlag wäre: Das Gitter mit den senkrechten Streben könnte auch aus, später mit Sekundenkleber verstärktem, Papier gelasert werden. Dazu als Tip: https://www.formulor.de/ . Das feinteilige Gitter wäre eventuell auch als Decal möglich. Dazu die Seite von Andreas Nothaft https://www.modellbahndecals.de/. Um die Fenster und Türen meines Achsdrehbankhauses zu erstellen, hatte ich mich damals in „Inkscape“ eingearbeitet. Das hat lange gedauert und, mangels Notwendigkeit, stünde ich heute wieder am Anfang. Aber für „Inkscape“ gibt es viele Tutorials im WWW .

    Grüße

    Johannes

    Hallo Lutz,

    gut, daß es noch lose aufgelegt ist. Ich glaube an den Schwellen mußt du nochmal arbeiten. Unter die Schienenverbinder solltest du vermutlich noch jeweils eine Schwelle, eventuell ohne Kleineisen, einkleben um die Schwellenteilung einheitlich zu machen. Und die Schwellen der beiden abgehenden Flexgleise müssen eventuell etwas gekürzt werden damit sie sich nicht gegenseitig aus dem rechten Winkel zwingen. Ich nehme an, daß du das ohnehin vor hast. Das Gleis gefällt mir recht gut. Wäre schön wenn es so etwas auch für 9mm H0e geben würde.

    Grüße

    Johannes

    Hallo Jürgen,

    ich bin immer wieder geschockt, wenn du die Trennscheibe des Dremels startest. Wenn ich dann die angeschmolzenen Einzelteile sehe, denke ich mir oft: Das wird nichts, was will er daraus noch machen. Aber schon wenn du die Teile versäubert und geklebt hast, sieht das ganz anders aus. Wenn du dann einige Wochen später die Autos frisch lackiert und zum Teil mit Betriebsspuren versehen, was ja offenbar eine Spezialität von dir ist, zeigst, bin ich jedesmal begeistert. Diesmal sind es die beiden Transportbeton Mischer, die mir besonders gefallen. Beim Vierachser finde ich die beiden Lenkachsen gut. Aber zu diesem Fahrzeug eine Frage: Ist das aus der Mitte versetze Achsgetriebe der zweiten Achse im Original auch so, oder ist das aufgrund der Modellteile Situation so entstanden? Am allerbesten gefällt mir der grüne MAN Kipper. Der ist ja sowas von detailliert und die Farbkombination ist so harmonisch. Ich glaube, beim gelben Mercedes NG Hängerzug ist die Deichselachse des Anhängers ein klein wenig zu hoch. Auf den Bildern kommt es mir vor, als fiele die Pritsche des Anhängers nach hinten ab. Ich denke nicht, daß das Problem am Drehkranz liegt. Meiner Meinung nach sollte die Achslagerung etwas tiefer im Drehgestell sitzen. Aber das ist ja auch nur auf den vielfach vergrößerten Fotos zu sehen. Ich habe mich gefreut wieder mal schöne Modelle aus deiner Werkstatt zu sehen.

    Grüße

    Johannes

    Hallo Lutz,

    das ist ein Umbau ganz nach meinem Geschmack. Mit verhältnismäßig einfachen Mitteln kann man so wesentlich mehr aus dem Hobbymodell herausholen. Und es artet nicht in eine Materialschlacht mit horrenden Kosten aus, wo man sich nachher fragen muß: Hätte ich nicht besser gleich einen Weinert Bausatz gekauft. Aber meine ganz persönliche Ansicht ist : Die T12 ist, auch wenn sie wohl eine gute Konstruktion war, eine der unförmigsten Lokomotiven, die ich kenne. So ein Monster hätte man sich in Bayern vermutlich nicht anzubieten getraut. Mir gefällt dein Baubericht, auch wenn ich ihn aus dem genannten Grund sicher nicht selbst realisieren werde. Bis auf die Bearbeitung der Räder kann das eigentlich jeder nachbauen und hat dann ein wirklich schönes Modell.

    Grüße

    Johannes

    Hallo Wolfgang,

    das glaube ich gerne, daß das deine Lieblingsmodelle sind. Besonders die Weinert Lok sieht ja super aus und ist, speziell beim zweiten Bild, hervorragend fotografiert. Das Bild mit dem italienischen Güterwagen zeigt wunderschöne Gleise und einen fast perfekten Wagen und das auch hier wieder gut fotografiert. Was mich schnell ein Modell erkennen ließ ist zum Einen der recht große Abstand der Bremsklötze zu den Rädern, der bei dem gewählten Kamerastandpunkt vermutlich besonders auffällt und die fehlenden „ Betriebsspuren“ des Modells. Aber, ganz ehrlich, von solch perfektem Modellbau bin ich selbst meilenweit entfernt.

    Grüße

    Johannes

    Hallo Christian,

    von langweilig kann hier absolut keine Rede sein. Auch wenn ich selbst auf diesem hohen Niveau nicht arbeiten kann, versuche ich möglichst Viel aus deinem Beitrag für mich mitzunehmen. Da fällt mir der Unterschied zwischen „mit der Modellbahn spielen“ und „Eisenbahn Modellbau“ auf. Das will ich aber aber bitte ganz wertfrei verstanden wissen.

    Grüße

    Johannes

    Hallo Lutz,

    ganz kurz, denn ich will nicht deinen Beitrag kapern. Ich meine auch, daß es Kadee self- centering Drehgestelle sind. Die waren, als sie ankamen, zusammengebaut. Ich habe aber die Achsen ausgebaut und die Radscheiben mit, aus bearbeiteten RaiMo Bausatz Rädern hergestellten, Speichenradscheiben getauscht. Dabei sind die Drehgestelle natürlich auseinandergefallen. Zum Glück habe ich alle Teile wiedergefunden.

    Grüße

    Johannes

    Hallo Lutz,

    waren die Bohrstellen denn wenigsten markiert? Oder hast du die auch noch ausmessen müssen? Solche Archbar- Drehgestelle habe ich auch schon mal zusammengebaut. Die hatten aber nur vier Federn pro Drehgestell. Dabei habe ich fast die Nerven verloren.

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    Grüße

    Johannes