Beiträge von Johannes W

    Hallo Axel,

    seit vielen Jahren werden im Automobilbau keine Scheinwerfer- Streuscheiben aus Glas mehr verwendet. Die Kunststoffscheiben vergilben im Lauf der Jahre und werden matt. Diese schäbigen Teile hast du sicher schon gesehen. Irgendwann sagt dann der TÜV: Keine HU, da Scheinwerfer blind. In der Werkstatt schleifen wir die oberste Schicht des Kunststoffs zuerst mit 800 er dann mit 2000er Nasschleifpapier runter. Dann wird ein Haftprimer und danach ein 2K Klarlack draufgesprüht. Der Scheinwerfer ist dann klar, wie neu. Und das hält wieder viele Jahre. Daher finde ich den Tip von Thomas zielführend. Problematisch wird nur das Schleifen bei so kleinen Flächen. Wenn´s nicht klappt, kannst du immer noch die Scheibe rausschneiden (schleifen, fräsen) und so wie Michael und Detlef vorschlagen, eine neue Scheibe anfertigen und einkleben. Da gibt es auch so ein Produkt, mit dem die Flugzeugmodellbauer ihre Scheiben machen. Das ist, glaube ich in der Miba mal vorgestellt worden. Die machen damit soetwas wie eine Seifenblasenhaut, die dann aushärtet. Aber Genaues habe ich da im Moment nicht parat.

    Viel Glück

    Johannes

    Hallo beieinander,

    auf die Gefahr hin, daß wir Lutz Beitrag völlig kapern, will ich mich trotzdem nochmal zu Wort melden. Thomas, entweder hast du Lust an der Fliegerei, oder du bist ein Fan vom Tractor-Pulling, Trecker Treck. Da kann man den Sound der angesprochenen Motoren nicht nur hören, sondern auch körperlich spüren. Christian, da bin ich völlig bei dir. Ich glaube auch, daß der Dieselmotor die derzeit effektivste Wärmekraftmaschine ist, die in Serie produziert werden kann. Und aktuell bringt die Common Rail Technik noch bessere Werte, als die Pumpe- Düse Technik, weil es hier viel mehr Möglichkeiten gibt, die Verbrennung zu kontrollieren. Sprich: Bei Einspritzdrücken von ca. 2000bar sowohl CO2 sparsam ( niedriger Verbrauch) fahren, als auch durch Abgasnachbehandlung ( Harnstofflösung) die Stickoxid Belastung niedrig zu halten.


    Grüße und Bitte um Entschuldigung, Lutz

    Johannes

    Hallo Thomas,

    was für eine riesige Maschine. Solche Portalfräsmaschinen habe ich bis jetzt nur im Din A3 oder A2 Format gesehen. Hast du die selbst gebaut? Respekt!! Und dann muss man so eine Maschine auch noch programmieren können. Noch mehr Respekt!!! Ich habe eine Hurth LF4 vor dem Schrotthändler gerettet. Das Biest ist so schwer, daß ich es weder mit dem Stapler des Getränkehändlers noch mit dem Frontlader des Fend eines meiner Kunden von der Palette heben kann. Und natürlich alle Achsen manuell. Ich wünsche dir viel Freude mit deiner Maschine und viel Erfolg bei deinen Projekten.:thumbsup:

    Grüße

    Johannes

    Hallo Friedrich,

    auch ich verwende sehr gerne, wie Michael, Trittschalldämmung für Laminatböden zum Basteln. Mein Material ist in grünen Platten ca. 1,05x0,5m mit 3mm Stärke beim Umbau des gebrauchten Hauses meines Sohns in großen Mengen angefallen. Leider habe ich mir viel zu wenig davon zurückbehalten und den Rest zum Entsorger gebracht. Das Zeug sieht, abgesehen von der grünen Farbe, erstmal genauso aus, wie das gestrippte Deprafit. Auch lässt es sich genauso bearbeiten. Das Strippen entfällt. Aber es wird von acetonhaltigen Klebern und lösungsmittelhaltigen Farben angelöst. Da ich gerne mit Kinderklebe (Pritt Bastelkleber) oder Ponal Express arbeite und sehr gern Aqua Color Farben oder Dispersions- Wandfarben benutze, ist das für mich kein Problem. Aber für deine Techniken ist es vermutlich eher nicht geeignet. Ich denke, dass du vollkommen recht hast, wenn du bewährte Techniken und Materialien verwendest und nicht dauernd Neues ausprobierst um dasselbe Ergebnis zu erreichen. Wie der Alte Fritz sagte: „Jeder soll nach seiner Fasson selig werden

    Grüße

    Johannes

    Hallo Axel, Hallo Freunde,

    bei diesem Video kann ich nicht ruhig bleiben, da muss ich einfach schreiben. Mein Profil gibt Auskunft. Auf der einen Seite läuft mir der Sabber aus den Mundwinkeln, wenn ich diese Maschine sehe und höre. Doppel- Registervergaser oder Vierfach- Vergaser und Fächerkrümmer... geil, geil, geil. Aber seht ihr wie der Kraftstoff reinläuft, wie mit der Gieskanne reingeschüttet... in vier Mischkammern? Diese Motordaten erreicht heute ein TDI mit 3L Hubraum. Bei einem Verbrauch, der vermutlich bei 10-20% des Amis liegt. CO2 Ausstoß entsprechend. Wie verlogen muss eine Gesellschaft sein, so ein Monster zuzulassen und den TDI Hersteller mit einer Milliardenklage zu überziehen, wegen überschrittener Abgaswerte. Den Betrug an sich will ich hier nicht schönreden; der sollte auch hierzulande adäquat geahndet werden. Aber mal im Ernst bei 16:30 löst sich die Schraube vom Vergaser. Für so eine Nachlässigkeit hätte ich vom "Alten" einen Einlauf verpasst bekommen, daß ich unter seinem Türspalt rausgekrochen wäre. Vermutlich gehört dieser Beitrag nicht an diese Stelle. Dann bitte ich ihn passend zu verschieben.

    Grüße

    Johannes

    Hallo beisammen,

    ich musste lange warten, bis ich einen Bausatz von Spieth Nr: Z9 für die Laufkatze meines Bockkrans gefunden hatte. Mit dabei waren noch einige kleine Bausätze, die ich teilweise wieder verkaufte. Unter Anderem befand sich ein unvollständiger Wasserkran von WMK für H0m/e mit im Konvolut. Er entspricht der Bauart Spitzner. Dieses urige Teil sollte auf meine Anlage. Dazu musste ich es vervollständigen und den Auslauftrichter verlängern. Dies geschah indem ich den, in zwei Teile gesägten, Trichter mit einem 2,5mm Draht um 6mm verlängerte. Die Form wurde mit Presto Feinspachtel aus dem KFZ Bedarf wieder hergestellt. Die Konsole für das Handrad des Wasserschiebers entstand aus 0,5mm PS und das Handrad selbst war noch auf der Äzplatine des Bockkrans übrig.

    Hier einige Bilder von meiner Wochenendbastelei.


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    Grüße

    Johannes

    Ein nettes Rätsel hast du mir da aufgegeben.

    Aufgrund deiner Postleitzahl gehe ich davon aus, daß du die Selfkantbahn (IHS) meinst. Dort befindet sich heute der Gepäckwagen Nr.16 der ehemaligen Schmalspurbahn Mosbach- Mudau. Es könnte auch, mit längerer Anfahrt, die Brohltalbahn gemeint sein. Dort sind mehrere Neubau Wagen von Mosbach - Mudau gelandet. Aber ich lege mich auf die Selfkantbahn fest.

    Grüße

    Johannes

    Hallo Michael, Hallo Wolfgang,

    vielen Dank für deine Anmerkungen. Der Bansen wirkt wirklich groß. Er ist aber auf allen mir zugänglichen Plänen so groß eingezeichnet. Wie oben schon geschrieben konnte ich ein Foto aus den Anfang 1960er Jahren erhalten. Dort ist praktisch die von mir nachgestellte Situation meines fünften Bilds dargestellt. Da war der Bansen tatsächlich so groß. Auch meine ich darauf die eine Ladebühne erkennen zu können. Wenn eine Ladebühne da war, musste es auch eine Zweite gegeben haben. Die Loks konnten ja nicht gedreht werden, um den lokführerseitigen Kohlekasten zu füllen. Und es ist kein Hilfsmittel zur Bekohlung zu sehen. Gut, zu der Zeit wurde die Hauptlast des Verkehrs schon von (Schlepp-) Triebwagen gestemmt. Eventuell war der Kran schon abgebaut. Fuchsbagger scheidet bei mir aus, da die Anlage in den 1920er Jahren „spielen“ soll. Zu der Zeit wurde der ganze Verkehr mit B-Kupplern und gebrauchten pr. T3 abgewickelt. Für die verkehrsschwachen Zeiten gab es einen Triebwagen aus Dessau, ähnlich dem Kleinen von der Selketalbahn. In Sulzburg befand sich die zentrale Werkstatt für die südbadischen Bahnen von Vering und Wächter, später DEBG, dann SWEG. Die Münstertalbahn war relativ kurz. Soweit ich weiß, war in Sulzburg die einzige Möglichkeit Kohle zu fassen. Vielleicht erklärt sich daraus das große Kohlelager. Ich denke, dass die Münstertalbahn keine “reiche“ Bahn war. Vermutlich musste auch hier wie so oft um`s wirtschaftliche Überleben gekämpft werden. Um die vorletzte Jahrhundertwende herum war „manpower“ preisgünstiger als Technik. Und „Arbeitsschutz“ konnte damals vielleicht mancher nicht mal buchstabieren. Daher kann ich mir gut vorstellen, dass man hier auf Korbbekohlung setzte. Die Lok´s waren ja klein. Die B- Kuppler hatten ca. 800kg und die T3 so um die 1500kg Kohlevorrat. Ich muss aber zugeben: Genaues weiß ich nicht. Ich habe mir das aufgrund der mir zugänglichen Fakten so ausgedacht. Allerdings kann ich mich noch erinnern: In meiner Kindheit in den 1960er Jahren gab es sogenannte Bauhelfer. Das waren meist ungelernte Arbeiter, die für einfache Aufgaben auf der Baustelle eingestellt waren. Diese Männer haben zum Beispiel den Putzmörtel auf`s Gerüst (damals noch aus Holzstangen und Dielen) getragen. Die konnten zwei Säcke Zement, damals je 50kg, auf den Schultern tragen. Für mich heute unvorstellbar, damals aber Alltag. Ich habe ja auch schon das Kohlelager zweigeteilt und die Kohle für den Hausbrand, sowie das Anfeuerholz in dem einen Teil gelagert und im Lokomotivteil die Schlacke mit untergebracht. Irgendwie muss die riesige Fläche ja sinnvoll genutzt werden. Auch das ist im Grund reine Phantasie. Ich werde mal den Besitzer des erwähnten Fotos fragen, ob ich es im nichtöffentlichen Teil unseres Forum´s zeigen darf. Das würde etwas Klarheit verschaffen.


    Grüße

    Johannes

    Hallo Christian, Hallo Alexander,

    vielen Dank für euer Angebot. Christian, dass du deinen begrenzten Vorrat mir mir teilen willst finde ich echt stark. Da dir, Alexander, das Material offenbar mehr oder weniger unbegrenzt zur Verfügung steht, würde ich gerne von deinem Angebot Gebrauch machen. Ich melde mich privat bei dir. Eine Frage habe ich aber noch: Wie liegt das Material vor, wenn es aus der Lokomotive kommt. Wenn ich nach Lokschlacke google, wird mir immer Hochofenschlacke gezeigt, die glühend, flüssig, spektakulär auf Halden gekippt wird und dann wohl wie Lava (oder Tortenguss) beim Erkalten eine Schicht bildet. Ich denke die Lokomotivschlacke backt ja im Rost fest und muss dann vom Heizer mit Schürhaken durch den Rost in den Aschkasten gestochert werden. Es ergibt also Brocken. Wie groß sind denn diesen Brocken? Ist die Korngröße wie Schotter? Oder größer? Oder eher wie Splitt? Ich fürchte nämlich, dass ich die Kohlebrocken (1,5-2,5mm für die Loks und 1-1,5mm für die Öfen) in meinem Kohlelager zu groß gewählt habe.

    Grüße

    Johannes

    Eins noch:

    ich weiß ja, ehrlich gesagt, nicht wie Lokschlacke aussieht. Ich habe an verschiedenen Stellen gelesen, daß Zigarettenasche eine gute Nachbildung ermöglicht. Um den Schlackehaufen darzustellen, muss mein Sohn also einige Zigaretten zu Asche verarbeiten:roflmao:. Damit es nicht zuviel wird, habe ich die Grundlage des Haufens schon mal mit Styrodur geformt.

    Grüße

    Johannes

    Hallo miteinander,

    ich habe in Sulzburg etwas weitergebaut. Einer meiner Gründe, diesem Forum beizutreten, war ja Informationen, mein Projekt betreffend, zu erhalten. Bernhard stellte mir den Kontakt zu Thomas her, der mir ein aussagekräftiges Foto, das Sulzburger Kohlelager betreffend, zukommen ließ. Daher beschloss die Betriebsleitung folgendes:

    • Es wird ein großes abgeschlossenes Lager errichtet. Es dient der Kohlebevorratung sowohl für die Lokomotivkohle als auch für die Kohle zum Heizen der Öfen in der Werkstatt und im Empfangsgebäude. Zudem wird dort die Schlacke der Loks zwischengelagert, bis eine Wagenladung zusammengekommen ist und zum Entsorgen abgeholt werden kann. Hier wird auch das Holz zum Anfeuern der Lokomotiven hergerichtet und gelagert. Die Loks werden mittels Körben über hölzerne Ladebühnen bekohlt (mein Mitleid gehört den BW Arbeitern). Vorerst werden Planken von den Ladebühnen zum Lokumlauf gelegt, über die die Kohlekästen der Loks erreicht werden. Es wird nachgedacht die Ladeöffnungen mit ausklappbaren Blechen zu versehen, über die einerseits die Lokomotiven erreicht werden können, die aber andererseits, hochgeklappt, dem Verschluss des Kohlelagers gegen Kohlediebstahl dienen.
    • Zur Versorgung der Lokomotiven mit Wasser wird vor dem Schuppengleis 2 ein Wasserkran eingebaut. Ein Wasserfassen mittels Schlauch, im Lokschuppen, erscheint zu umständlich. Zudem ist ein passender Wasserkran vorhanden.

    Zuerst baute ich das Lager auf eine beidseitig mit Papier kaschierte 1mm Kartonplatte auf. Die verzog sich aber nach der Farbbehandlung mit Dispersionsfarbe derart, dass ich die Aufbauten mit dem Cuttermesser ablöste und eine 3mm Trittschalldämmung aus Styrodur als Basis benutzte.

    Hier ein paar Fotos von der Stellprobe.


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    Grüße

    Johannes

    Hallo Lutz,

    danke für die Anleitung zum Federbau. Ist ja eigentlich nicht so schwer. Muss man aber erst mal drauf kommen. Ich habe inzwischen das unmotorisierte T3 Fahrgestell rausgesucht und soweit zerlegt, wie es ohne Abzieher geht. Ich glaube, Fleischmann hat schon die passende Feder mitgeliefert. Ich meine die Feder vom Kontaktpilz. Meine T3 Exemplare kippen alle nach vorne, wenn ich die mittlere Achse unterlege. Ich denke, daß sie mit einem Glockenankermotor hinten noch leichter werden. Ich werde also vorne das Pendel und hinten die Federung einbauen. Zuallererst muss ich mir noch einen Radabzieher bauen oder kaufen. Aber dann gibt es eine ausführliche Dokumentation des Fahrwerksumbaus. Versprochen!

    An dieser Stelle auch: Vielen Dank für die Vorstellung deiner Werkzeuge in meinem anderen Faden.

    Grüße

    Johannes

    Hallo Lutz,

    ich freue mich, dass du mir antwortest und zwar mit einem konkreten, praktizierten Vorschlag. Ich hatte insgeheim darauf gehofft. Du scheinst dich mit der Materie auszukennen. Es ist mir Alles soweit klar, bis auf die Achsfederung. Ich fasse nochmal zusammen:

    • Die mittlere Treib- und Antriebsachse bleibt fest im Fahrwerk.
    • Die dritte Kuppelachse bekommt Spiel im Rahmen und pendelt um einen mittigen 1,5mm Messingstift
    • Die erste Kuppelachse bekommt Spiel im Rahmen und pendelt abgefedert um eine mittig montierte Schrauben- Druckfeder.

    Für die Druckfeder ist mir spontan die Feder für die Beschleunigerpumpenmembran eines Vergasers eingefallen (relativ weich und großer Durchmesser, konisch damit sich beim Drücken Windung in Windung legen kann). Oder denkst du hier eher an eine Feder mit 1- 2mm Durchmesser zum Beispiel von der Motorkohle eines kleinen E- Motors Da könnte man dann eventuell die Kohle als Gleitlager für die Achse nutzen .

    Und ja, sicher will ich die Räder der Lok verschönern, wenn sie schon abgezogen sind. Für deinen Tipp, die Fleischmann Hausnorm betreffend, bin ich dir dankbar. Da wäre ich vermutlich in die nächste Falle gestolpert.

    Ich habe noch ein T3 Fahrwerk ohne Motor. Daran kann ich mal üben. Wenn gut geklappt hat, will ich es dann mit einem Glockenankermotor ausrüsten und wie Herbert Haun vom EMB für das Raimo/M+F/ Trix Gehäuse der normalen T3 anpassen. Im Münstertal waren keine verstärkten T3 unterwegs.

    Grüße

    Johannes

    Ha, das kenne ich. Ich habe eine kleine Bandsäge im Keller. Damit lässt sich das Styrodur wunderbar bearbeiten. Aber wenn ich in den oberen Stock gehe hinterlasse ich leider eine Krümmel Spur auf der Treppe.


    Grüße

    Johannes

    Hallo,

    ich habe lange nachgedacht und mehrmals Lutz Antwort gelesen. Ich denke, einen entscheidenden Fehler habe ich schon begangen, als ich das Aufnahmestück ausgespannt habe um die Druckstücke zu drehen. Ich habe eben nicht, wie Lutz es sagt, die Position der Radaufnahme festgelegt:

    Auf der abgedrehten Fläche genau bei Einspannbacke 1 eine sichtbare unverwischbare Markierung anbringen mit Reißnadel, Körner etc.


    Das führt allein schon mal laut Murphy´s Gesetz zu doppelten Schlag. Und die restlichen Ungenauigkeiten summieren sich sicher auch noch auf. Kein Wunder, daß die Kiste schaukelt.

    Grüße

    Johannes

    Hallo,

    da kann ich nur sagen: Fachleute unter sich. Die mechanische Ausführung finde ich super. Und die "saubere Entwicklungsumgebung" mit Fliesenboden und Staubsauger in der Ecke ringt mir Hochachtung ab. Das sieht bei mir ganz anders aus:blush2:. Obwohl ich vor fast vierzig Jahren mal ein Nachrichtentechnik Studium angefangen hatte, kann ich Euch elektronisch nicht folgen. Gleichwohl ziehe ich meinen nicht vorhandenen Hut vor so viel geballtem Wissen. Das war nicht ironisch.

    Grüße

    Johannes

    Hallo Miteinander,

    ich will euch heute einerseits meinen Digitalumbau der Fleischmann T3 Art. Nr. 4010 vorstellen, will euch aber gleichzeitig um Rat fragen.

    Zuerst zum Umbau:

    Für die Münstertalbahn typisch sind die Loks der BR. 89, preuss. T3. Ich konnte vor vielen Monaten eine Fleischmann T3 im Auktionshaus kaufen. Sie war recht günstig. Jetzt, da ich Gleise aufgebaut habe wollte ich sie testen. Der Motor lief nicht, der Anker war durch die Halteklammer blockiert. Nachdem ich das gelöst hatte, baute ich die Lok auf Basis der Beschreibung von H.P. Pfeiffer für Digitalbetrieb um.

    Ich verwendete einen Kühn N45 Decoder. Abweichend von Pfeiffer´s Vorschlag bohrte ich die gelben Haltenasen der Rücklichter aus und setzte 2mm Lichtleitstäbe aus abgedrehten glasklaren Bausatzresten ein. Die LED (LED 0603, super golden white mit CU- Drähten von LED Baron), in Reihe geschaltet, für die Heckleuchten klebte ich mit kleinen PS Plättchen an die Fahrwerksrückwand. Als Vorwiderstand verwendete ich 2,2k Ohm. So kann man das Modell auseinanderbauen ohne Kabel ablöten zu müssen. Damit nicht gleichzeitig eine Führerstandsbeleuchtung entsteht bemalte ich die LED´s seitlich mit schwarzer Farbe und klebte ein Stück aufgeschnittenen Schrumpfschlauch als Dichtung oberhalb der LED an die Fahrwerksrückwand. Die verwendete serienmäßige Frontbeleuchtung ergibt leider gleichzeitig eine unerwünschte Fahrwerksbeleuchtung. Da will ich , anstatt der Glühlampe mal mit einer dritten LED experimentieren. Sicher einen halben Tag habe ich gebraucht um festzustellen, daß in meiner alten Lenz Zentrale für jede Adresse die Fahrstufenanzahl per Hand eingegeben werden muss.

    Jetzt die Bitte um Hilfe:

    Ich habe festgestellt, daß die Stromabnahme der kleinen Lok einfach unterirdisch ist. Da funktioniert selbst die B-gekuppelte PMT BR98 um Welten besser. Ich führe das auf das starre Fahrwerk zurück. Hat jemand von Euch schon mal das Fleischmann Fahrwerk modifiziert, oder kennt Einer einen Link zu solch einem Umbau? Aber bitte: Eine theoretische Abhandlung nutzt mir nichts. Ich hätte am Liebsten eine möglichst gut beschriebene (bebilderte) Schritt für Schritt Anleitung.

    Jetzt noch ein paar Bilder vom Umbau:

    Decoder rechts am Motorblock


    LED in Reihe geschaltet an der Fahrwerkrückwand. Aufgeschnittener Schrumpfschlauch als Lichtdichtung


    Anschluss serienmäßige Glühlampe. Kabel anlöten, Kontakt mit Schrumpfschlauch isolieren


    Vorwiderstand für LED´s


    Kupplungsadapter als NEM- Schacht von mobadapter64


    Übersicht


    Lichtleiter aus klarem PS Material in den Lampen


    Lichtleiter von innen


    Licht hinten


    Licht vorne mit „ Triebwerksbeleuchtung“


    Grüße

    Johannes