Beiträge von Günter

    Ich kann Martins Aussage zum Koemo Schotter nur bestätigen. Er wird nur unwesentlich dunkler. Auf meinem Foto ist er mit handelsüblichen, wasserverdünntem Holzleim aufgeklebt worden.

    Was ist eigentlich MOWI, habe da eine Informationslücke ....


    Gruß Günter

    Hallo Thomas,


    ich möchte auch einen kleinen Beitrag zum Thema HO-Schotter beitragen. Die erste Anlage hat Schotter von Herrn Dr. Vaupel erhalten. Bei der aktuellen Anlage habe ich mich für den HO Schotter von Koemo entschieden. Ich habe mit dem Test-Set ein Probegleis (Tillig Elite) erstellt. Verklebt wurde der Schotter mit dem üblichen Holzleimgemisch.



    Entschieden habe ich mich für die Variante DD, Korngröße 0,4-0,8mm.


    Gruß Günter

    Hi Christian,


    mit Deinen Umbauten und diesmal mit soviel Informationen langweilst Du NIE !!! Es ist eine tolle Arbeit, die Du uns hier zeigst.

    Die Tendertüren sind fest an der Rückwand. Wird es da noch "Gummitüren" von seiten des Tenders geben? Bin gespannt, wie Du den möglichst geschlossenen Türenübergang von der Lok zum Tender modellmäßig realisieren wirst.


    Gruß Günter

    Hallo Bernd,


    deine sehr gut dargestellte und beschriebene Spurensuche nach den Unpässlichkeiten der Roco 93.0 hat mir gut gefallen. Die Lok hatte ich vor vielen Jahren auch mal auf meinem Basteltisch; sie ist aber mittlerweile nicht mehr in meinem Bestand. Vielleicht wird sie zukünftig von der Piko 93.0 abgelöst.


    Gruß Günter

    Hallo an alle Forumsmitglieder,


    Herr Kuswa hat mir gerade mitgeteilt, daß ich meine bestellten Ätzschilder erst im April/Mai bekommen kann. Dauert m.E. sehr lange.

    Welche Erfahrungen (Lieferzeit, Preis, Qualität) habt Ihr mit anderen Herstellern von individuellen Loknummern incl. Rbd-, Bw- DR-und Gattungsschildern in Ms und Ns. :suchend:


    Gruß Günter

    Guten Morgen zusammen,


    heute wurde die 94 zur Vorabnahme dem Reichsbahninspektor Schulze vorgestellt. Es ist übrigens auch der Herr Schulze, der vor ein paar Tagen die 41 abgenommen hat (siehe im Nachbarforum EMB unter "BR 41 096 die Zweite").

    Herr Schulze ist mit den Arbeiten des RAW Trier sehr zufrieden. Das er die Beschriftung noch nicht "abhaken" konnte, liegt an der noch ausstehenden Zulieferung durch die Fa. KUSWA.







    Wenn die Messingschilder montiert sind und das Personal die 94 1144 übernommen hat gibt es die abschließenden Bilder.


    Bis dann mal, meint und grüßt euch


    Günter

    Hallo Christian,


    warum sollten die Litze abreißen ? Die Verbindung von Lokoberteil und Lokunterteil erfolgt ja erst wenn die beiden Teile sehr nah beieinander liegen. Nach der Verlötung der Lichtlkabel kommt noch ein Stück Schrumpfschlauch darüber. Die vier Kabel zum Motor und zur Schiene werden direkt angelötet. Wenn ich bei der 94 viel Platz gehabt hätte um lange Kabelverbindungen unterzubringen zu können, hätte ich bestimmt Steckverbindungen genutzt.


    Gruß Günter

    Hallo Thomas,


    da gebe ich Dir recht, daß Steckverbinder ohne Wenn und Aber die bessere Lösung sind. Aber sie nehmen auch mehr Platz ein als eine einfache Lötung und ein kurzes Stück Schrumpfschlauch.


    Gruß Günter

    Da ich gestern Abend die 94 noch mal geöffnet habe, kann ich den Interessierten noch zwei Fotos nachreichen. Hier sieht man, was ich unter sehr kurzen Litzenverbindungen meinte. Vom Decoder aus kommend wurden die Litze (blau mit 1,5 kOhm, weiss u. gelb für die Beleuchtung) rechtwinklig abgebogen um dann auf der Innenseite des Wasserkasten weiter zu verlaufen. Die Litzen orange und rot wurden ebenfalls an der rechten Wasserkasteninnenseite mit Sekundenkleber geheftet. Am linken Wasserkasten verlaufen die Farben schwarz und grau.

    Was gut erkennbar ist, der Einbauraum der Schnecke bleibt frei, sodaß hier keine Berührung der Schnecke mit Litzen vorkommen kann.


    Lokoberteil und Fahrwerk liegen hier, - gegeneinander geschützt durch Schaumstoff -, sehr nah beieinander. Hierdurch lassen sich sehr kurze Kabelverbindungen realisieren, die dann beim zusammenfügen von Oberteil und Fahrwerk nicht stören.



    Auf dem folgenden Bild kann man gut erkennen wie die Microlitzen unter dem Rauchkammerauflage weitergeführt werden. Die diagonalen Einkerbungen (helle Stellen) habe ich vorsichtig mit einem Trennblatt gemacht.



    Ich hoffe, ich habe Euch mit den Fummelarbeiten nicht gelangweilt.


    Gruß Günter

    Hallo Johannes,


    danke für Dein Lob, aber so richtig zufrieden bin ich mit meiner Lackiererei nicht. Die Grundierung war zu dünn und das Rot hätte stärker aufgetragen werden sollen. Man sieht es an Ecken und Kanten wo das Weißmetall wieder sichtbar wird.

    Bei der allgemeinen Lackierung steckt man immer in einem Zwiespalt. Wenn zuviel Grundierung, bzw. Farbe verwendet wird, laufen die Konturen von Kanten und Nieten zu. Das bedeutet, daß die Nieten auf den Flächen eine Hohlkehle bilden. Nimmt man zuwenig Grundierung/ Farbe, dann kann es passieren, daß sich beim Anfassen des Modells die Farbe an Kanten schneller abwetzt.

    in Fall der 94 bedeutet die Endmontage, hier bei dem Decodereinbau, eine starke Beanspruchung der lackierten Kanten (was man leider auch sieht).


    Gruß Günter

    Heute möchte ich noch ein paar Tipps zum weiteren Bau der 94 aufzeigen. Nachdem die Lok äußerlich lackiert worden ist, habe ich mich auch um die Innenfarbgebung gekümmert. In der Bude ist der Bereich oberhalb der unteren Fensterkante in Grau (RAL 7023) zu streichen. Die Vorderwand des Führerhauses, die Unterseite des Dach und alles was unter der Fensterbrüstung sich befindet bleibt in schwarzer Farbe. Den Holzfußboden kann man braun streichen.

    Das Führerstandshandbremsventil und die Sitze wurden noch eingeklebt. Ich gehe davon aus, daß die Sitzfläche aus Leder war; also bekommen die Oberseiten auch ein wenig braune Farbe.




    Die mit Micro LEDs ausgestatteten Petroleumlampen sind auf der hinteren Puffelbohle auf Haltern montiert. Direkt oberhalb der Halter habe ich 0,5mm Löcher gebohrt. Hier werden die Kupferlackdrähte durchgesteckt und innerhalb der Werkzeugkästen erfolgt die Weiterführung zum Führerhausboden ebenfalls über zusätzlich Bohrungen.



    Da die Kupferlackdrähte sehr empfindlich sind, habe ich sie auf dem Führerhausboden auf ein Lötpad aufgebracht. Die Mico LEDs sind in Reihe geschaltet. Vom Lötpad geht es mit Microlitzen seitlich an der Führerhausvorderwand weiter in den Bereich des linken Wasserkasten.



    Bei den Frontlampen habe ich Micro LED mit Micro Litze verwendet. Ich habe den direkten Weg unter die Rauchkammerstütze gewählt. Zwei Einkerbungen nehmen die beiden Litzenpärchen auf.

    Die Aufstandsfläche der Stütze muß zur Weiterführung der Litze etwas ausgekerbt werden. Von hier aus habe ich den Weg zu kleinen Öffnungen am Rahmen gesucht und bin dann über der ersten Kuppelachse bis zum Anfang des Antriebs gekommen. Offene Bereiche zwischen Antrieb und Rahmen habe ich zur Durchführung der Litze genutzt.






    Anschließend habe ich, wie schon angedeutet und probehalber ausprobiert den Decoder, den Lautsprecher und den Elko im Langkessel verstaut. Die Verbindung der Decoderlitzen mit dem Motor, Fahrgestell und Lampenlitzen sollte so kurz wie möglich erfolgen, damit die Verstauung der Litzen oberhalb des Motors, bzw seitlich in den Wasserkästen erfolgen kann.


    Ich gebe zu, daß die ganze Verkabelung sehr diffiziel ist. Fotos konnte ich leider nicht mehr machen, da ich ziemlich angespannt war und aufpassen mußte, das kein Kabel gequetscht wurde. Achtung, auf der Schnecke sollte genügend Platz zu den Litzen vorhanden sein. Wer die Unterbringung der Elektronik im Langkessel für zu kribbelig hält, sollte lieber gleich den Bereich im Führerhaus nutzen.


    Weitere Fotos vom fertigen Zustand folgen.


    Gruß Günter

    Hallo Lutz und Thomas,


    ich bin kein Digi Nerd, kann also nur lesen und glauben was ihr schreibt. Ich habe Zimo so verstanden, daß der Elko nützlich sein soll und Stromunterbrechungen im Milisekundenbereich verhindert. Wenn dieser Zeitraum nicht ausreicht wäre doch die dyn. Energie der Schwungmasse positiv um über die stromlose Stelle zu kommen.


    Nach eurer Meinung müßte ich in Modellen mit Schwungmassen diese sogar ausbauen. Lese ich zum ersten Mal ....



    Gruß Günter

    Guten Morgen Thomas,


    ich habe den aktuellen ZIMO MS 450 Sounddecoder verwendet, der einen auf 15 Volt heruntergeregelten Energiespeicheranschluß hat. Der Elko ist Bestandteil beim Kauf des Decoder.

    Die Digitalspannung..... upps, habe ich noch nicht gemessen. Fahre mit dem smart controll System von Piko. Für mich ist das handyähnliche Bediengerät super. Weichen u Signale steuere ich weiterhin analog an.

    Unter weglassen eines Zusatzgewichtes im Kohlenkasten hätte man (ganz knapp) noch zwei weitere Elkos der angegebenen Größe unterbringen können. Es wären dann 3 x 680 µF gewesen. Der Auslauf der Weinert Schwungmasse ist aber sehr gut, sodaß hoffentlich ein Elko reichen wird.


    Gruß Günter

    Guten Morgen Christian,


    welchen Sinn hätte ein Ausfüllen der Laternen? So käme ich bei einem Defekt viel besser an die schadhafte LED heran und könnte sie auch leichter demontieren, bzw. ersetzen.


    Der Schallaustritt erfolgt nach hinten. Hier befindet sich die Schnecke vom Antrieb. Es ist noch reichlich Platz vorhanden. Bevor ich diese Lösung gewählt habe, hatte ich Versuche mit eingelegtem Lautsprecher und Decoder gemacht. Gleichzeitig habe ich die Rauchkammertür eingesetzt. Der Sound war/ist für mich ok. Wie ich schon erwähnt hatte, bin ich kein Freund von vollgestopften Führerhäusern. Zudem kann ich schon hören, ob der Ton von vorne oder aus dem Führerhaus kommt. :negativ:

    Welche Erfahrungen hast Du beim Lautsprechereinbau ?


    Gruß Günter

    Hallo 94-Interessierte,


    Thomas hat geschrieben, daß ihn die "hyperimportierte Elektronik" interessieren würde. Hier ist sie.


    Als erstes möchte ich noch die Beleuchtbarkeit der Weinert Lampen zeigen. Meine 94 1144 hat eine Petroleumgasbeleuchtung, wie auch viele andere 94iger zu dieser Zeit. Ich habe mir das dicke, blaue EK-Buch genau angesehen; bis zum Ende der 30iger Jahre hatten die 94iger keine elektrische Beleuchtung. Erst zu Beginn der Kriegsjahre wurde vereinzelt die elektrische Beleuchtung eingebaut. Also sind meine aufwendigen Arbeiten zu Beginn (Entfernung der Elektroleitungen, Wegfall des Generators und Modifikation des Kesselventils auf der Lokführerseite, usw.) folgerichtig gewesen. Petroleumlampen W 9013 mit Blindscheibenkasten wurden mit einem Bohrer von 0,7mm waagerecht durchbohrt. Durch die Bohrung habe ich die Micro-Litze der Micro LED Größe 0402 probehalber eingefädelt.




    Die leeren Lampen wurden innen weiss ausgelegt und nach dem Trocknen mit den Micro LED bestückt, in Positur gebracht und letztendlich mit Sekundenkleber befestigt. Später erhalten die Lampen noch ihre Gläser. Ein Funktionstest vor der Endmontage ist sehr ratsam.



    Bevor es an den Einbau von Decoder u. Lautsprecher geht, sollte sich der Erbauer überlegen wo er die Teile unterbringen möchte. Wenn er das im Bausatz vorhandene Zusatzgewicht im Langkessel verwenden möchte (höheres Reibungsgewicht) bleibt eigentlich nur der Platz Im Führerhaus übrig. Hier kann er neben dem Elko auch den üblichen Lautsprecher bequem unterbringen.



    Aber wie man auf dem obrigen Bild schon erkennen kann, schwebt mir eine andere Einbaumöglichkeit vor. Die Unterbringung im Langkessel.


    Hierzu habe ich ein an die Rundung des Langkessel angepasstes Lautsprecherresonanzgehäuse (tolles Wort) selbst gebaut. Es entstand aus 0,5mm Kunsttstoffplatten, in die ein Lautsprecher (Tams oder ESU) eingepasst wurde. Somit kann ich die vordere Hälfte des Lankkessel für den Lautsprecher nutzen, da wo auch in etwa der Sound im Original herkommt.



    Von vorne gesehen sieht das später so aus.



    Und wo soll der Elko hin. ?



    Hinter dem Lautsprecher ist noch Platz, obwohl es hier schon eng wird. Als Beweis sind nur noch die Anschlußdrähte des Elkos zu erkennen.



    So das war's für heute mit der "importierten" Elektronik.


    In den nächsten Tagen werdet ihr von mir nichts mehr hören, bzw. sehen, denn die 94 wird für die Lackierarbeiten zerlegt, gereinigt und ...... in Abständen grundiert und teillackiert.

    Bis demnächst mal wieder.


    Ich hoffe euch, - getreu dem Spruch von Christian -, nicht gelangweilt zu haben.


    Gruß Günter