Hallo werte Foristen,
in den letzten Monaten habe ich auch unter anderem an meinem Abstellbahnhof weiter gewerkelt.
Zum Überblick: links die farbigen Module der Einfahrt mit dem Esig-Modul, dem 150mm Adapter und Modul mit den Weichen in die Triebwagen- und Gütergleise.
Die provisorische Verkabelung wurde in eine einigermaßen vernünftige Verkabelung verwandelt. Leider merke ich hier, dass eine vorherige gut geplante Verkabelung besser gewesen wäre, es hätte mir jetzt und in Zukunft mehr Ärger erspart.

Auch die Aufteilung der Modulkästen mit dem nachträglich nötigen Kasten für die Drehscheibengleise ist nicht so praxisgerecht beim Auf- und Abbau, da wäre alles in einem besser gewesen. Naja, beim nächsten Bahnhof wird besser geplant .
Der nächste Schnitzer passierte mir beim Bau der nächsten Verlängerung, das Modul mit der Einfahrt in die Triebwagen- und Gütergleise. Da dies , wie die anderen Modulkästen, auch ein 147cm Modul werden sollte, habe ich mich an den Auhagen Modulkästen orientiert. Diese haben eine 9mm Multiplexplatte als Deckel, und der Rahmen besteht aus 12mm Multiplex. Ich dachte mir, ein 9mm wird auch als Seitenwand ausreichen. Leider weit gefehlt, auf die 147cm Länge verdreht sich der gesamte Kasten doch so stark, so dass zusätzliche Verstrebungen notwendig sind. Die Auhagenkästen sind einmal 980 und 490mm lang und sind miteinander verschraubt, das gibt sicherlich noch den zusätzlichen Halt und die Deckplatte verwindet sich nicht über die komplette Länge.
Ich habe beschlossen, darauf keine teuren Weichen und Gestaltung zu machen, sondern einen neuen Kasten mit durchgängig 12mm Multiplex zu bauen.
Da wieder einmal eine Ausstellung zu Zeitdruck beim Bauen geführt hat, habe ich die bequeme Methode, Modulkästen, die einigermaßen einen Standard und kein außergewöhnliches Profil haben, bei Pikart zu bestellen. Ein 15mm Übergangsstück von Bahnhof auf E96 und ein 900mm E96-Modul wurden gebaut. Zu den Pikart Modulen mache ich noch ein eigenes Thema auf.


Für den Bahnübergang wäre eventuell ein F-Profil besser gewesen, so musste ich doch einiges an Gelände aufbauen, die Straße fällt mir ein bisschen zu stark ab. Auch ist das Positionieren der Gebäude nicht so einfach, da im Gegensatz zum F-Profil ein bisschen Gelände verloren geht. So musste ich die Position der Gebäude erst durch ausprobieren herausfinden.

Die Straße wurde aus Balsaholz in zwei Schichten aufgeklebt.

Ich habe mich für eine asphaltierte Straße entschieden. Übrigens ist der Wassergraben eine Mischung aus deutschem und niederländischem Graben
. Ich hoffe, das fällt nach der Begrünung nicht so auf, ich habe da noch einige Module mit diesem falschen Graben, leider ist mir das erst aufgefallen, als ich schon mehrere Kästen zusammengebaut hatte.

Die Geländehaut wurde mit flexiblen Fliesenkleber aufgetragen.

Mit brauner Farbe grundiert, das war dann auch die Mindestanforderung für die Ausstellung. Das Gleis wurde mit den Weinert Schienenverbindern an der Modulkante befestigt, ich finde das die für mich beste Montage. Das Gleis selbst wurde noch mit Pattex 100% aufgeklebt, der zukünftige Schotter wird dann mit Tiefengrund verklebt.

Löcher für die Wechselblinker sollten nicht nachts kurz vor der Ausstellung gebohrt werden, und Merker an mich, vorher ausmessen und markieren hilft auch. In die 5 Löcher habe ich abgelängte Messingrohre eingeklebt, damit die Wechselblinker einen guten Halt im Styrodur haben. Außerdem ist meist unter den Bohrungen irgendein Holz oder Styrodur. Durch das Rohr können die Kabel einfach durchgeführt werden.

Der Zustand mit eingebauter Wechselblinkanlage (von rztech)

Der aktuelle Stand bei der Steuerung mit Rocrail. Inzwischen Bedienung über einen 21,5" Touchscreen. Hier fehlt mir einiges an Praxiswissen, denn die Anbindung an den Nachbarbahnhof wollte noch nicht so ganz klappen, eventuell kann ich mir da demnächst in Lichtenvoorde einiges abschauen.

Der Aufbau des derzeitigen Baustands mit der 50cm Erweiterung, dem Adaptermodul und dem Esigmodul. Hier sieht man auch den nicht passenden Wassergraben deutlich.
Als nächstes geht es an das Einfahrtsmodul mit den Weichen und der BayWa, die soll bis zur Ausstellung im DB-Museum im Oktober technisch fahrbereit sein. In den nächsten Wochen stehen allerdings noch einige Meter 2-gleisige Hauptbahn-Module und benötigte Erweiterungen der Nebenbahn an.
Bis demnächst auf diesem Kanal und viele Grüße
Jan