Beiträge von Martin P

    Hei,

    abgesehen davon, dass ich die Bremszylinder falsch angebracht hatte, musste ich diese sowieso entfernen und werde sie erst nach der Lackierung des Rahmens montieren können, da man so nicht mehr gescheit an die Verschraubungen der Trägerverstrebung herankommt.
    Btw.: beim Gräler-Fahrwerk bleiben nur die erste und die letzte Trägerverstrebung erhalten.



    Zur Vorbereitung der Lackierung habe nicht nur die Puffer, habe ich wie bei der V36 gemacht, maskiert, um die Gewinde der Wipplagermechanik zu schützen wurden diese mit Zahnstocherspitzen verstopft ... hmm, muss mal nachschauen, ob ich da eines nicht vergessen habe. Bis jetzt kein Problem! :pfeifen:

    Bin schon gespannt, wie ich das Farhwerk wieder zusammenbekomme!
    hG
    Carl Martin

    Hei,

    das "Übunsprojekt" wird für mich so langsam interessant: gerade am teilmontierten Fahrwerk wollte ich mal sehen, wie gut die Airbrush in verwinkelte Ecken reinkommt.

    Also war´s höchste Zeit, die Puffer zu maskieren - was ich beim Grundieren vergessen hatte, also musste ich die Pufferstößel danach wieder sauberschrubben:

    50761580hh.jpg

    Die Pufferstößel habe ich zunächst mit 2mm Maskierband umwickelt, den Rest dann mit Krepp. Dazu habe ich einen relativ großen Flicken auf den Teller aufgebracht und dann die Innenseite mit Kreppstreifen verklebt. Der Flicken hat die Aufgabe, die Streifen in Position zu halten. Ohne den habe ich die Streifen nicht fixieren können.
    Und da noch einige Stellen doch recht wenig Grundierung bekommen haben, gab´s auch nochmal eine Dusche mit Grundierung.

    Danach kam die rote Lackierung - die eigentlich glänzend sein sollte ... aber irgendwie stehe ich fast schon traditionell auf Kriegsfuss mit rotem Farbauftrag durch die Airbrush:

    50761582dx.jpg

    50761583fw.jpg

    Wie man erahnen kann, ist der Farbnebel dann doch gut in die Ecken vorgedrungen ... sollte passen.

    Morgen gibt´s dann noch einen dünnen Auftrag, wichtig ist dabei, dass die Stellen, wo Decals aufgebracht werden, glänzend sind. Bei matten Aufträgen hatte ich bisher immer das Problem, dass diese nicht so richtig gut gehalten haben. Wenn die Decals aufgebracht sind, wird das Fahrwerk gealtert und mit Klarlack versiegelt. So "speckig" wird das Fahrwerk also nicht bleiben.

    hG
    Carl Martin

    Hei,

    das mit den nichtgealterten Rädern hat mich denn doch soweit getrieben, dass ich nicht abwarten konnte, morgen neues Maskierband zu besorgen, sondern mal eben selber geschnizt habe:



    also die Radflächen abgeklebt, die Radscheiben grundiert, lackiert und gealtert.
    Macht doch schon gleich einen anderen Eindruck:

    kurze Frage: lackiert Ihr die Radscheiben (und Achsen) auch von innen? Eigentlich müsste das ja so ...

    Alterung ist aus verschiedenen Gründen nicht die Sache von jedem, bei den BRAWA-Wagen macht es allerdings, zumindest bei einigen, durchaus Sinn: BRAWA verwendet metallische Achshalter, die oftmals matt brüniert (?) sind, aber bei einigen eben nicht:



    Zumindest macht es in dem Bereich Sinn, da mit ein wenig mattem Lack das metallische Glänzen zu beseitigen.

    hG
    Carl Martin

    Hei,

    nach ein wenig Alterung, sieht der Wagen nun so aus:



    Die Beplankung habe ich mir Buntstiften ein wenig "verfärbt":



    anschließend gab´s "von unteren" ein Hauch Roststaub (XF-64)_



    mit der selben Farbe habe ich das Fahrwerk ein wenig eingerostet - es soll ein relativ gut erhaltenes Exemplar dargestellt werden:



    dann habe ich die Federn und Bremsbeläge mit einem helleren Braun und die Unterseite der Achslager mit glänzendem, verdünntem Schwarz behandelt:



    Es fehlen noch die Radscheiben (Maskierband mal wieder unauffindbar) und ggf. noch ein wenig Pigmentauftrag - dann matter Klarlack.

    Zeit sich Gedanken zur Wagenkarte zu machen :pfeifen:.

    hG und Euch allen gesegnete Ostern!
    Carl Martin


    Hei,

    weiter ging´s an der Gewichtsanpassung:

    50727077ze.jpg


    mit einem Gewicht von 23 Gramm ist der Arbeitswagen nun wirklich leicht!

    Als Referenz habe ich mal den BRAWA Gmrhs 30 DB (?) genommen:

    50727073lf.jpg

    welcher locker 40 Gramm schwerer ist. Um da beim Rangiervorgang (etwa: Ablaufberg u.a.) mithalten zu können, musste der Arbeitswagen erschwert werden.


    50727076bm.jpg

    Hierfür habe ich mir Schrotkugeln aus dem Anglerbedarf besorgt.

    Und "hui!" ganz schön viel Schrot!

    50727074sb.jpg

    50727075rp.jpg

    Man darf dabei aber nicht aus der Rechnung herauslassen, dass das Ladegut auch nochmal Gewicht bringt (hier: etwa 10 Gramm) - vom Kleber mal abgesehen.

    soweit und h.G.
    Carl Martin

    Hei,

    die breiteren Kupplungshaken sind da:



    Probefahrten habe ich in S-Kurve auch gemacht (wie oben gezeigt).
    Nun muss der Wagen noch "auf Gewicht" kommen, hierfür wird er eine Schotterladung bekommen, die aufgebrachte Bleikugeln verdecken werden.
    So kann´s jetzt an´s Altern gehen.

    hG
    Carl Martin

    Hei,

    erstmal Dank für Eure Rückmeldungen!
    Wie schon geschrieben: es ist für mich ein Annäherungsprozess, den ich gerne mit Euch teilen möchte. Einige Eurer Eingaben wurden allerdings auch schon auf unserem Stammtisch besprochen, ich habe diese aber "wegen der Kurzdarstellung" nicht weiter ausgeführt.

    @ Thomas: der SS15 ist von mir aus nicht dafür vorgesehen, dass er feste OBK-Kupplungen bekommen soll. Ich habe ihn in meiner Darstellung lediglich als "Protagonist" hergenommen, da sein Ausschwenkbereich der Kupplung relativ groß ist und somit das Problem der unterschiedlichen Ausschwenkbereiche gut darstellen kann.
    Sollte ich ihn für Treffen einsatzbereit umbauen, werde ich, wie von Dir angemerkt, die KK-Kullisse beibehalten und diese entsprechend in der Auslenkung begrenzen. Auch dies wird dann der Funktonalität geschuldet sein und ja, die KK-Kulissen neigen bei starker Belastung dazu, in den Ausschwenkbereich zu gehen, obwohl der Zug an sich sich auf einer Geraden befindet bzw. die Notwendigkeit eines Ausschwenkens gar nicht gegeben ist und dennoch Querdruckverhältnisse auslösen, die ich eigentlich vermeiden möchte. Und auch klar: er wird dann Federpuffer bekommen.

    @ Klaus: wie schon geschrieben: jo, ich werde breitere Kupplungsbügel beschaffen und montieren. Und einen "langen Zweiachser" ... werde ich mir wohl auch noch beschaffen müssen, um die oben umrissene Einschränkung der KK-Kulisse möglichst funktional einbauen zu können, auch wenn ich eigentlich keiner "Normalspurer" bin. Aber da ist nun mal von mir ein "Haus-Zu-Haus-Projekt" in Arbeit, wo diese Aspekte durchaus eine Rolle spielen werden. Einen SS15 plane ich zwar derzeit nicht zur Verladung auf die Schmalspur ein, allerdings hatte ich schon ähnliche Aspiranten zur Umladung im Wehberg. Hier werden allerdings nur Rollwagen eingesetzt, keine Rollböcke! Entsprechend ist es bei so einem Umladeverkehr wichtig, dass die Wagenkarten entsprechend markieren, ob der Wagen rollbockfähig ist, oder nicht.

    Ihr merkt schon: viele Baustellen!

    hG
    Carl Martin

    Hei,

    der Stammtisch war und war auch sehr aufschlussreich!
    ACHTUNG: was jetzt folgt, entspricht keiner Norm! Wer Normen für das A&O hält, sollte nicht weiterlesen :protest:!
    Konstrutktive Kritik allerdings, egal aus welchem Lager, ist ausdrücklich erwünscht! Nichtkonstruktive Kritik ... ich komme aus dem EMFS-H0e-Lager und da sind wir eh als "Piratenverein" bekannt, der sich an keine Norm hält :toocool:. Bei uns zählt Funktionalität mehr als Normen.

    Wo liegt das Problem? Baut man die OBKs oder vergleichbare Kupplunten ein, geht das klar, soweit alle sich an die Vorgaben (OBK (im richtigen Abstand), Federpuffer, befahrbare Radien, Wagengewicht, etc.) halten. Habe ich auf Treffen miterleben dürfen. In der Realität sieht das allerdings nicht immer so aus. Funfakt nebenher: im Wehberg gab´s mit korrekt umgebauten Wagen keinerlei Probleme (trotz Peco-Weichen und recht engen Radien). Nur wenn etwa zu leichte Wagen mit gar keinen oder zu harten Federpuffern dabei waren, wurd´s eben hakelig und es kam zu Entgleisungen. Da im Wehberg nur mit moderaten Geschwindigkeiten gefahren wird, gab´s natürlich keine Blessuren. Das Selbe auf Strecke mit Tempo ... weniger schön.

    Um das Ergebnis des Stammtisches kurz zusammenzufassen - es wurden weit mehr Aspekte beleuchtet - , hier eine Zusammenfassung.
    Die "Darsteller" sind mein umgebauter XR35 von Brawa (OBK-Kupplung (schmaler Bügel), Federpuffer und RP25-Radsätze) und ein SS15 von Roco, fast so wie er aus der Box kommt (Fleischmann-Kupplung, keine Federpuffer, Normradsätze).

    Auf der Geraden kann man das Problem schon erkennen:



    Die OBK mit schmalem Bügel schafft es zwar problemlos über den breiten Haken der Fleischmann-Kupplung zu kuppeln, aber viel Spiel ist da nicht. Wäre am SS15 auch eine OBK (und Federpuffer), wäre da mehr Spiel, aber wir hatten beim Stammtisch ausprobieren können: nicht genug Spiel.

    In der Kurvenfahrt (hier mit Roco-Radius R6) zeigt sich dann folgendes Bild:



    Die Kupplungen fangen an zu zwängen und der XR35 wird rausgedrückt. Hätte der SS15 auch OBK mit schmalem Bügel, wäre das Ergebins in etwa das selbe.
    Ich werde also grundsätzlich breite Bügel verbauen.
    Klar könnte man nun einwänden: was testest Du auch auf einem Roco-R6-Radius, der nicht den "Hauptbahnradien" entspricht. Ich habe aber nicht nur im Wehberg enge Radien, ich möchte auch an Treffen teilnehmen, wo durch Nebenbahn- und Industrieradien gefahren wird.
    Ein weitere Punkt ist: werden die Wagen im H0e-Bereich auf Rollböcke verladen, wird dort auch über die "Normalspurkupplungen" gekuppelt und da sind die Radien ggf. noch enger.

    Soweit mein Vorrankommen.
    hG
    Carl Martin

    Hei,

    "üben" an der V36 will ich immer noch, aber da geht´s eher um das Gehäuse als um das Fahrwerk, also wurde der "zweite" Rhamen heute mal soweit komplettiert, dass es lackiert werden kann. Natürlich wird vorher noch gesandstrahlt und flüssig (Spiritus) gereinigt und entfettet:

    Und wenn´s lackiert ist, kommt das Fahrwerk wieder rein ... bin ich schon gespannt drauf!

    Für Tips, Hinweise und Fragen stets danbar!
    HG
    Martin

    Hei,

    weiter geht´s mit dem Führerstand ... eine Besonderheit auch im Modell.

    Zunächst habe ich das Blech des Führerstandes zurechtgebogen sowie das Gussstück, welches die Motorhaube fixieren wird, eingepasst:


    M.a.W.: diese Teile (Führerstand, Gussstück und Motorhaube) müssen, wenn ich die Anleitung richtig verstanden habe, miteinander verklebt werden - vor dem Lackieren.

    Das sind aber nicht alle Teile, die im Bereich des Führerstandes montiert werden müssen:



    Ich habe dann die "Bodenelemente" des Führerstandes verklebt und verschraubt. Bisher bin ich mir allerdings unschlüssig, wie man das montieren soll und zwar so, dass man es auch wieder demontieren kann ... .



    Das Steuerpult soll im fast fertig montierten und lackierten Zustand - hierfür soll auch das Dach mit dem eigentlichen Führerstand verlötet sein - erst fixiert werden.

    Wenn ich es richtig verstehe, sieht die Anleitung das oben beschriebene Vorgehen vor: der Führerstandsboden wird nicht mit dem Gehäuse verklebt, sondern lediglich über das Einstecken der Laternenhalter wird die Bodenplatte mit dem Gehäuse "verstiftet".
    Kennt jemand diesen Bausatz und liege ich da richtig?

    hG
    Carl Martin

    Hei Friedrich, Werner, Thorsten et al.,

    vielen Dank für die Hinweise!

    @ Werner: das wäre prima, bin schon sehr gespannt!

    Bei den oben gezeigten Güterwagen gehe ich mal davon aus, dass diese kaum Probleme bereiten, da der Abstand zwischen Achse und Kupplung recht klein ist. Da gibt es andere Kandidaten, die eher Probleme machen sollten, etwa ein Gos245 oder ähnliches.
    Auch bin ich gespannt, wie diese breiteren Kupplungsbügel etwa an meine V36 passen - jetzt nicht lokseitig sondern anhängerseitig! Die Bremsschläche liegen bei der V36 recht nahe der Kupplung ... .
    Nach dem nächsten Stammtisch werde ich mehr wissen.

    hG
    Carl Martin

    Hei Friedrich,

    erstmal danke für Dein Feedback!
    Und nee! Es ist, wenn man mit anderen zusammenspielen will, eben nicht angeraten: "jeder, wie er es will". Das sollte passen! Aber ich kann nicht alle Veröffentlichungen lesen und vor allem prüfen.
    Ich versuche mich da rein zu fuchsen, somit bin ich auf Hinweise angewiesen und auch dankbar.

    Somit meine Rückfrage: "weshalb nimmst Du nicht die breiteren Drahtbügel der sonst völlig gleichen Kuppelung?"
    Welche meinst Du?

    hG

    Carl Martin

    Hei,

    weiter ging´s auch am Arbeitswagen:

    Die Kupplungen von W. Weinert sind inzwischen da und sollten heute eingebaut werden.


    Leider sind diese für den BRAWA-Wagen zu lang, ich habe sie daher gekürzt. Ich habe diese dann eingebaut, allerdings starr und nicht wie konstruktiv vorgesehen mit leichtem "Schwenkspiel" - dieses wäre eh nur sehr begrenzt gewesen.

    Dann mal der erste Kuppelversuch:


    gaanz vorsichtig rangefahren ...


    und auch mit nicht vollständigem Wagen - also nur das Fahrwerk - und ohne Gewichtsanpassung kuppelte der Rahmen willig an. Klar, Feinjustage war notwendig.

    Nächster Versuch: das Kuppeln an eine Fleischmann-Kupplung

    klappte auch problemlos. Sind ja nicht alle Wagen mit OBK-Kupplungen ausgestattet. Und ja, die Puffer habe ich nochmal gerichtet :toocool:.

    Zum weiteren Testen beim Bewegen in "Minimalradien" werden dieser Tage noch weitere Testfahrten mit Kollegenmaterial stattfinden. Bisher sieht das aber für mich ok aus.

    hG
    Carl Martin

    Hei Günter et al.,

    so in etwa war auch mein Planungsgang, den ich heute auch versucht habe umzusetzen.
    Und ja, Zimo liefert auch prima Decoder und da sind vermutlich auch noch wesentlich bessere Soundprojekte, auch für die V36, erhältlich. Aber ich bin halt auf ESU eingeschossen.

    Zunächst habe ich einen Resonanzkörper zusammengeschnitzt:

    die Rückenplatte habe ich bewusst etwas verlängert (s.u.).


    Jo, passt soweit gut und stößt auch nicht an die Deckenplatte des Motorgehäuses an.




    Dann habe ich versucht, noch ein PowerPack unterzubringen. Die Alternativen von Fischer u.a. würden meiner Ansicht einen ähnlichen Platzbedarf haben. Aber so gefällt mir das nicht, es wäre auch Platz da, das PowerPack waagerecht einzubauen ... aber da will ich erstmal sehen, ob das PowerPack wirklich notwendig ist. So jedenfalls werde ich die "Innereien" erstmal montieren, das PowerPack ließe sich dann ggf. noch nachrüsten lassen.

    hG
    Carl Martin

    Hei,

    heute wollte ich mir darüber klar werden, wie die Digitalisierung aussehen könnte.
    Hierzu habe ich das Fahrwerk erstmal mit Sounddecoder und Lautsprecher versehen, um zu sehen, wo und wie diese Komponenten ihren Platz finden könnten:




    Soweit meine erste Idee, die sich schnell als nicht sinnig entpuppte. Hauptproblem bei diesem Aufbau war, dass der Lautsprecher auf Verschraubungspunkten war, die man zur Fixierung des Gehäuses auf dem Rahmen benötigt. Auch wäre so nur der Einbau eines recht kleinen Resonanzkörpers möglich. Also habe ich den Decoder seitlich angebracht und so oberhalb des Motors Platz gewonnen, den ich für einen größeren, wenn auch flachen, Resonanzköper nutzen kann. Ich möchte alle Digitalisierungskomponenten am Rahmen montieren, damit eine evtl. Demontage der Lok so einfach wie möglich ist.



    Und tatsächlich passt der Decoder so gerade zwischen Motor und Gehäuse. Ich gehe dabei davon aus, dass der Decoder nicht so warm wird, dass er dem Metall Schaden zufügen kann - ich habe schon bei einigen Loks den Decoder so eng eingebaut, etwa bei der Plettenberg, und hatte bisher keine termischen Probleme (klopf auf Holz). Der Lautsprecher hat so Platz "über dem Getriebe" und darüber werde ich den Resonanzkörper "schnitzen".
    Was mich ein wenig ärgert ist die Tatsache, dass ich noch keinen Platz für den Pufferspeicher gefunden habe. Vor dem "Schwungrad" will ich ihn nicht montieren, da dort eben die Verschraubungslasche des Gehäuses sich absenken lassen muss. Evtl. könnte er Platz unterhalb des Führerstandes finden. Der Teil des Gehäuses ist von Weinert allerdings mit der Sockelkonstruktion zum Führerstand recht "vollgehauen" - was von der Gewichtsverteilung her auch sinnig ist.
    Aufgrund des Gewichts der Lok liegen die Räder zwar gut auf, aber die Achsen sind starr montiert und können so Unebenheiten nicht wegbügeln, wie etwa ein Wipplagerfahrwerk, entsprechend ist auch die Stromabnahme zwischen Gleis und Rad nicht optimal. Mal schauen 'y#.

    hG
    Carl Martin

    Hei Klaus,

    wie ich schon in der Betitelung geschrieben habe: es geht um das "Einzelstück" der Steinbek-V36 (V36 238), dem Umbau aus dem ebenso benannten BW, welches einen Hochkanzelführerstand an besagter Lok eingebaut hatte, welcher sich aber wegen dem kostenintensiven Umbaus letztlich nicht lohnte und somit auch nicht in Serie ging. "Schöner" ist die V36 damit sicher nicht geworden ... :blush2:.

    Wie man auf den Bildern von "http://www.bahnen-wuppertal.de" erkennen kann, gab´s auch bei diesem Einzelstück verschiedene Ausbaustufen. Ursprünglich hatte diese Lok keine zusätzliche Schmierpumpe auf der linken Seite, ebenso noch keine Glocke oder den markanten hohen Schlot. Auf die Schmierpumpe würde ich gerne verzichten, da das Gestänge zum Triebwerk seinerzeit beim Modell nicht nachgestaltet wurde - das Modell war 1990 "Modell des Jahres" - und da waren solche Feinheiten noch nicht im Fokus. Bei der Glocke und dem Schlot bin ich mir noch nicht schlüssig. Wenn Du - oder Ihr - da einen "Zwischenstand" findest, also ohne Schmierpumpe aber mit Glocke und Schlot, wäre das prima, da ich schon finde, dass diese beiden Ausrüstungen die Lok ausmachen.

    hG
    Carl Martin

    Hei Klaus,

    genau diesen Spalt meine ich, dieser zeigt sich auch auf der anderen Seite (und auf den Weinert-Seiten ;) ). Mit Lot werde ich da nicht arbeiten, da habe ich im Niedertemperaturbeich einfach viel zu wenig Erfahrung, geschweigen denn: positive.
    Bisher plane ich da mit Komponentenkleber zu arbeiten, da dieser nicht härter abbindet, als das Weißmetall hart ist - eigentlich ist dieses ja sehr weich ... . Bei Modellspachtel habe ich die Erfahrungen gemacht, dass der Spachtel deutlich härter wird als das Metall und somit die Nachbearbeitung wesentlich schwieriger ist.
    Also im Prinzip so wie Du es schon beschrieben hast: verfüllen, schleifen (evtl. mehrmals) und schauen, was nach der Grundierung rauskommt.

    hG
    Carl Martin