Hei,
zur Übung habe ich mir mal eine "normale" Donnerbüchse genommen, bei der ich keine superfeinen Litzen zerstören kann:
zunächst habe ich wieder mit einem Scalpell das Dach abgehoben, hierzu habe ich das Dach an einem Ende leicht nach oben gedrückt, sodass ich die Klinge gut ansetzen konnte. Dann entlang des Daches zur anderen Seite "gekippelt" ... Vorsicht: das Dach gibt recht sprunghaft nach! 
Anschließend habe ich die Lichtplatine abgeschraubt und abgelötet.
Wo ich schon am frickeln war, habe ich die offenen Übergänge abgenommen und später durch geschlossene ersetzt:

Dann kam zum Abnehmen des Gehäuses mein Lieblingswerkzeug zum Einsatz: Zahnstocher:

Durch das Spreitzen ließ sich das Gehäuse erfreulich gut abnehmen:

Die Inneneinrichtung war auch relativ schnell gelöst: an einem Ende mit einem feinen Schraubendreher anlupfen und dann kam´s schon:

daunter kamen dann die leitenden Metallplatten zum Vorschein - es wird spannend: sind da wirklich feine Federchen drunter?

Ja, sind sie, man beachte, wie weit die normalerweise herausstehen!
Wo der Wagenkasten schon auf war, habe ich mal nach den Aussparungen geschaut, die beim Befehlswagen die Litzen verstauen:

Ok, den Wagen habe ich dann bis auf das Dach wieder zusammengebaut und getestet: alles ok, Licht funktioniert! Wo ich mir so ein Bild davon machen konnte, was ich beim Befehlswagen beachten muss, ging es bei dem "zur Tat": also gaaaanz vorsichtig aufgezahnstochert:

und hier sahen die Federcher nun ganz anders aus - zwei waren völlig zerbröselt, entsprechende Schmelzspuren zeugen davon. Die anderen waren mit dem Boden verschmolzen, alle ragten so nicht mehr weit genug nach oben, um Kontakt herzustellen:

Nachdem ich die Federnfragmente entfernt hatte, fiel mir ein, dass ich ja aus dem 94er-Umbau ähliche Federn übring hatte ... leider zu kurz.
Jetzt bin ich am grübeln: wie bekomme ich da eine sichere und standfeste Verbindung hin?
- bei Brawa die "lütten" Federn nachbestellen,
- im Drahtdurchmesser stärkere Federn beim Spezialisten odern,
- oder das Problem ganz anders lösen
.
Wenn Ihr da Tips habt: bitte her damit!
Denn auch bei den "normalen" Donnerbüchsen frage ich mich schon: wie tauglich sind die eigentlich für Anlagen mit mehreren Boosterabschnitten, bei denen ja dann im Boosterübergang von beiden Seiten bestromt wird? Von der Verpolungssicherheit bzw. Zuverlässigkeit mancher Mitspieler mal ganz abgesehen, ihren Booster gescheit für H0-Betrieb einzustellen und nicht auf Spur-G-Einstellung anzuschließen ...
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Vielen Dank schon mal für Eure Tips!
hG
Carl Martin

































