Hei,
danke an Lutz für seinen Kommentar!
Ansonsten ging es erst an den Gehäuseteilen weiter, mit Aufnahmen von angebrachten Griffstangen o.ä. will ich nicht langweilen, auch nicht mit der Tatsache, dass man, je mehr man über so ein Fahrzeug recherchiert, viele Details findet ... und noch mehr irritiert ist, was man denn da eigentlich aufbaut.
Interessanter für den geneigten Mitbauer könnte folgende Erkenntnis sein:
(Die beiden sichtbaren Riefen? Nein, der Fräser ist fit und ich habe auch Schneidöl verwendet, die Fläche ist stark reflektierend und beim Planen sind da wohl an zwei Stellen die beiden Riefen entstanden. Nach einem erneuten Lackieren werden die nicht mehr sichtbar sein)
Im Vordergund erkennt man den "Boden" des Führerstandes und es fällt evtl. auf, dass dieser nicht nur schon lackiert ist bzw. war, sondern dass daran gefräßt worden ist. Nun, fixiert man die Ätzbleche, die die Trittstufen am Führerstand vervollständigen, lässt sich dieses Teil kaum mehr in den Führerstand hineinschieben, also wurde mal wieder die Oberkopffräse rausgekramt und am Bauteil entsprechend ein paar wenige Zehntel weggenommen.
Auch kann man die Anbauteile der Rückwand erkennen - bis auf eine Griffstange. Das Spitzenlicht ist völlig unproblematisch, die Trittstufe und der Signalhalter schon. Ihr ahnt es vermutlich: wenn diese beiden nicht ganz bündig auf der Innenseite der Rückwand fixiert sind, drückt es die Zurüstteile entweder wieder heraus, oder das Gehäuse wird nach außen gedrückt. Also wurde auch da ein wenig Raum geschaffen - den Spalt wird man später mit Sicherheit nicht sehen können.
Ohne Pufferspeicher hatte sich ja leider gezeigt, dass das sehr harte Triebwerk seinen Tribut fordert: an nicht wirklich gut ausgerichteten Modulübergängen etwa macht es Kontaktprobleme. Und man kann die Module so gut ausrichten wie man will, gerade bei Treffen in Hallen mit Holzboden, von BW-Gelände erst gar nicht gesprochen, verschieben sich die Übergänge gerne. Die Kabel zum Decoder waren eh noch nicht endgültig abgelängt, also habe ich den Elektikteil nochmal aufgebaut - auch mit PowerPack und siehe: das Teil fährt sicher über Stellen, wo sie ohne Unterstützung hängen blieb:
Der Decoder ist noch in der Programmierung "schnell und dreckig", der wird noch optimiert, auch in der Mindestgeschwindigkeit, angefahren ist die Lok in Fahrstufe "zwei". Die kann noch wesentlich langsamer
Das PowerPack ist "da vorne" lediglich aufgehangen, so wird es sicher nicht montiert. Da muss ich mich in einem nächsten Schritt mit befassen.
Und dann noch die Bremshalter ... wer hatte nochmal gefordert, dass diese doch bitte aus Plastik beigelegt werden? Ok, bei Weinert sind sie i.d.R. isoliert in der Aufnahme zum Rahmen, bei anderen Herstellern ist das leider nicht so. Aber auch da: Plastik verzeiht ein Schleifen eher, bzw. macht weniger Probleme als Metall.
Vor allem das Einsetzen und dann das Ausrichten hat echt lange gedauert und war genau die Frickelarbeit, die man braucht, wenn einem der Schweiß eh schon von der Nase tropft ... .

Hat dann nach einigen Veitstänzen auch geklappt, die Dinger sitzen, ohne dass sie schleifen oder gar kanten. Vorne rechts ist beim Modell ein Kasten vorgesehen, wenn der - wie bei mir natürlich - schon montiert ist, muss der wieder raus, sonst bekommt man die Bremshalter an der Stelle keinesfall noch eingesetzt. Also das Teil rausgehebelt, Bemshalter montiert und das Teil erneut eingeklebt und farblich ausgebessert. Den Schlenker hätte ich mir sparen können. War mir seinerzeit auch aufgefallen - aber irgendein Teufelchen oder Engelchen flüsterte mir zu: ach, das bekommst Du schon hin! Neee. War nicht so, also egal ob "Engelchen" oder "Teufelchen": HINHÖREN!
Soweit und hG
Carl Martin



























