Beiträge von Martin P

    Hei,

    zur Übung habe ich mir mal eine "normale" Donnerbüchse genommen, bei der ich keine superfeinen Litzen zerstören kann:

    zunächst habe ich wieder mit einem Scalpell das Dach abgehoben, hierzu habe ich das Dach an einem Ende leicht nach oben gedrückt, sodass ich die Klinge gut ansetzen konnte. Dann entlang des Daches zur anderen Seite "gekippelt" ... Vorsicht: das Dach gibt recht sprunghaft nach!

    50489797mq.jpg

    Anschließend habe ich die Lichtplatine abgeschraubt und abgelötet.


    Wo ich schon am frickeln war, habe ich die offenen Übergänge abgenommen und später durch geschlossene ersetzt:

    50489798if.jpg


    Dann kam zum Abnehmen des Gehäuses mein Lieblingswerkzeug zum Einsatz: Zahnstocher:

    50489799ds.jpg



    Durch das Spreitzen ließ sich das Gehäuse erfreulich gut abnehmen:

    50489800gq.jpg


    Die Inneneinrichtung war auch relativ schnell gelöst: an einem Ende mit einem feinen Schraubendreher anlupfen und dann kam´s schon:

    50489801yi.jpg

    daunter kamen dann die leitenden Metallplatten zum Vorschein - es wird spannend: sind da wirklich feine Federchen drunter?


    50489802qz.jpg

    Ja, sind sie, man beachte, wie weit die normalerweise herausstehen!

    Wo der Wagenkasten schon auf war, habe ich mal nach den Aussparungen geschaut, die beim Befehlswagen die Litzen verstauen:

    50489803za.jpg


    Ok, den Wagen habe ich dann bis auf das Dach wieder zusammengebaut und getestet: alles ok, Licht funktioniert! Wo ich mir so ein Bild davon machen konnte, was ich beim Befehlswagen beachten muss, ging es bei dem "zur Tat": also gaaaanz vorsichtig aufgezahnstochert:

    50489804pn.jpg

    und hier sahen die Federcher nun ganz anders aus - zwei waren völlig zerbröselt, entsprechende Schmelzspuren zeugen davon. Die anderen waren mit dem Boden verschmolzen, alle ragten so nicht mehr weit genug nach oben, um Kontakt herzustellen:

    50489805fq.jpg


    Nachdem ich die Federnfragmente entfernt hatte, fiel mir ein, dass ich ja aus dem 94er-Umbau ähliche Federn übring hatte ... leider zu kurz.

    Jetzt bin ich am grübeln: wie bekomme ich da eine sichere und standfeste Verbindung hin?
    - bei Brawa die "lütten" Federn nachbestellen,
    - im Drahtdurchmesser stärkere Federn beim Spezialisten odern,
    - oder das Problem ganz anders lösen 'y#.

    Wenn Ihr da Tips habt: bitte her damit!

    Denn auch bei den "normalen" Donnerbüchsen frage ich mich schon: wie tauglich sind die eigentlich für Anlagen mit mehreren Boosterabschnitten, bei denen ja dann im Boosterübergang von beiden Seiten bestromt wird? Von der Verpolungssicherheit bzw. Zuverlässigkeit mancher Mitspieler mal ganz abgesehen, ihren Booster gescheit für H0-Betrieb einzustellen und nicht auf Spur-G-Einstellung anzuschließen ... :bomb:.

    Vielen Dank schon mal für Eure Tips!
    hG
    Carl Martin


    Hei,

    die Frage, was da wo abgeraucht sein könnte ließ mich natürlich nicht los.
    Also wurde an die beiden oben im Wagenkasten zu sehende Metallfahnen zwei Kabel angelötet und mir diesen die Platine direkt mit dem LokProgrammer angesteuert:



    Gut, die Platine und die LEDs scheinen keinen Schaden genommen zu haben.


    Wolfgang hatte ja im Mai 2025 beschrieben, wie er den Pwi-29 aufgemacht hatte, daran habe ich mich allerdings noch nicht versucht. Die Rastecken, die man mit Zahnstochern spreitzen muss sind auf der Unterseite des Wagens zwar gut auffindbar, man muss da nicht wie bei anderen Wagen erst rumstochern, um diese Rastecken zu finden. Aber die Frontbeleuchtung ist ja zum Teil im Untergestell (Perron) und mit Einzellitzen in den Wagenkasten geführt ... die zu beschädigen wäre dann gar nicht gut.


    (die Holzbänke scheinen sogar ein Washing ab Werk zu haben, sieht jedenfalls so aus)


    Ich habe dann noch ein wenig mit einem Strommessgerät rumgeklingelt, aber keinen Hinweis gefunden, wo die Beschädigung genau liegen soll. In der Bodenplatte sind ja Löcher drin (für Zurüstteile? soweit bin ich noch nicht) über die man die stromführenden Bleche kontaktieren kann ... kein Kontakt zu den Fahnen oder zu den Achshaltern ...

    Ergebnis des heutigen Tages:
    Der Fehler muss in der Stromverbindung zwischen Achshaltern und den Fahnen im Wagenkasten sein.'y#

    soweit und hG
    Carl Martin

    Hei,

    hmm, eigentlich dachte ich, dass ich mich gut vorinformiert habe, da ich mir die Bedienungsanleitung zu den Donnerbüchsen runtergeladen und durchgelesen hatte.
    Also ab in den Laden und das Set gekauft, auch gleich mit einem ESU-Funktionsdecoder (Plux22). Anlage angeschmissen und Befehlswagen aufgegleist: ah, Beleuchtung funktioniert ... ein paar Sekunden. :schimpf:

    Den Wagen denn gleich vom Gleis genommen und das Dach - vorsichtig mit einem langen Skalpell - abgenommen:

    50464878qs.jpg

    optisch soweit unauffällig, bis auf die Beleuchtungsplatine, die so in der Anleitung nicht abgebildet ist.
    Auch beim Durchmessen und "Beschnuppern" des Modells ist mir nichts aufgefallen.
    Wieder daheim habe ich im DSO anscheinend ein ähnliches Schadensbild gefunden und auch einen Lösungsvorschlag.
    Zwischen den Achshaltern und den Abnahmestellen im Wagenkasten, soll, wenn ich es richtig verstanden habe, BRAWA Federn, sehr feine Federn, verbaut haben, die die Versorgung eines Digitelsystems - bei mir liegen 3 Amp / 15 Volt DCC an - nicht vertragen. Der Lösungsvorschalg ist, die Achshalterbleche nach oben zur Platine nachträglich mit Litze zu verbinden ... .

    Ich werde natürlich beim meinem Wagen nochmal durchmessen, ob das im DSO beschriebene Bild tatsächlich zu meinem passt.

    Vielen Dank schonmal für Eure Hilfe!
    hG
    Carl Martin

    Hei,

    heute wurden an der zweiten Lok die Kreuzköpfe, Gleiterbahnen etc. gerichtet, entgratet und poliert - und danach eingebaut, jo, läuft bis jetzt gut.



    Testfahrt gab´s auch ... aber ich habe die erste mal gefilmt, wie sie sich im Wehberg benimmt, hört sich einfach netter an :pfeifen::

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.



    hG
    Carl Martin

    Hei,

    wo die Fahrwerke laufen, habe ich wieder richtig Bock, freie Zeit an den Loks zu verbringen! :toocool:

    Wie angekündigt, habe ich erstmal die Pufferbohle zurechtgefeilt und eingesetzt:

    50439295pm.jpg

    Da sich um Sattel auch ein deutlicher Spalt zeigte, ging´s an die Fräse um den Steg, der auf dem Rahmen aufsitzt ein wenig abzutragen:

    50439296hm.jpg

    Passt doch eigentlich ganz gut, so viel wie erst gedacht, muss ich da nicht unterfüttern. Muss ich noch mal genau ausmessen.
    Nur den Rahmen muss ich "da unten" nochmal nachlöten - geht ja gar nicht!

    Dann ging´s an die Bohrungen, die an den Gehäuseteilen gesetzt werden mussten - verfüllt muss da auch werden, wie gesagt, diese Lok bekommt keine Gegendruckbremse:

    50439297iv.jpg


    Und da es mich so juckte (s.o.), habe ich noch ein paar Bauteile ergänzt, die so oder so an die Lok kommen sollen:

    50439298dn.jpg

    Was ich allerdings bei den Bauteilen nicht finden kann, ist das Bauteil "126" - Funkantenne ... können die Erbauer einer solchen vierdomigen Lok mir da weiterhelfen? M.a.W.: stelle ich mich mal wieder blöde an, oder muss ich das Bauteil nachordern?
    Was kein Problem ist, da ich z.Z. sowieso eine Bestellung von Weinert-Bauteilen losschicken muss (u.a. wegen des T5 ;)).

    hG
    Carl Martin

    Hei,

    heute ging´s dann mal an das zweite Gehäuse. Welche 94er es werden wird, ist noch nicht ganz klar. Klar ist aber: auch diese Lok wird keine Gegendruckbremse bekommen, denn in Epoche III habe ich rund um Lüdenscheid "im Wenzel" keine Stationierungen (bis jetzt) gefunden, lediglich für Epcohe II (u.a.: Brügge). Ferner habe ich auch kein Bauteil im Bausatz gefunden, welches den für die Gegendruckbremse wohl obligatorischen Lüfter vorne links an der Rauchkammer nachbildet. Also mal im Wenzel schmökern, welche Lok denn umgesetzt wird, denn eine Vorentscheidung wurde gemacht: die Kohlkastenvergrößerung wurde bereits verklebt.

    Und dabei sind mir dann auch gleich bekannte Problemstellen wieder über den Weg gelaufen ... nur ein wenig anders:



    diesmal war der untere Kasten plan, der obere Kasten war es nicht. Also mal eben die Fräse angeworfen und diesen unterseitig geplant und montiert.



    Und auch der Sattel des Kessels zeigt wieder einen ordentlichen Spalt, diesmal allerdings parallel, sodass hier einfacher aufgefüttert werden kann, als bei der ersten Lok. Ich sollte allerdings vorher das vordere Messingbauteil mit der Pufferbohle montieren, evtl. zeigt sich dann besser, wo ausgebessert werden muss.

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Probleme zeigten sich beim Probelauf nicht - wurde ja auch mit Gewicht (!!!) getestet.

    hG
    Carl Martin


    Hei,

    auf den Fahrtagen des EMFS kam dann auch endlich mal wieder, wenn die 94er eine Programmierungsanpassung im Sound brauchte :walklike: , die V60 von Piko zum Einsatz:



    auch die lief tadellos, aber ergänzend zum Review von H. Hoffmann, gab es dann doch eine längere Diskussion "ESU V60 vs. Piko V60". Diese Diskussion spannte sich nicht nur um den Preis "original ESU vs. gepimpte Piko V60", sonder vor allem um die Proportionen und die Wirkung "auf dem Gleis".
    (Nicht nur) Ich finde, dass die Piko insgesamt filigraner wirkt.

    m2c
    Carl Martin

    Hei,

    dritter Tag im "Fahrtageinsatz" und sie läuft sehr schön, meinten auch die Besucher:



    Die Entscheidung, ein Wipplagerfahrwerk samt neuer Radsätze einbauen zu lassen, hat zwar finanziell erstmal "Autsch" gemacht, aber es war 100%ig die richtige Entscheidung. Ein solches Fahrverhalten, da bin ich mir sicher, läßt sich aus dem originalen Fahrwerk nicht rausarbeiten. Und ich finde - übrigens bei allem, was ich baue: es muss gut funktionieren. Auch meine Module könnte ich kostengünstiger bauen - aber sie würden letztlich nicht so gut funktionieren, wie sie es tun. Aber genau das möchte man doch, wenn man mit anderen Betrieb machen will, haben: Komponenten, die sich in das Gesamtkonzept problemlos einfügen und bei denen auch kein "Fremdbespieler" auf irgendwelche "Zicken" achten muss.
    Ich bin jedenfalls froh, dass diese Hürde nun genommen ist - auch wenn ich mich auf´s Lackieren noch gar nicht freue, denn dafür muss nun ich das Fahrwerk ausbauen und wiedereinsetzen. Na, gute Gelegenheit, wieder was zu lernen!

    Ich schaue mir nun weiter Videos an, um den Sound der Lok noch zu optimieren.

    hG
    Carl Martin

    Hei,

    und am Dach des T5 ging es dann auch weiter:

    Die Öffnungen der nicht vorbildgerechten Anbauteile wurden verfüllt und das Dach zur Neulackierung angeschliffen.
    Nach meiner Sicht hatte der T5 nur zwei Dachrotoren, einen Schalldämpfer auf der einen und einen "Schornstein" für die Heizung auf der anderen Seite, diese Heizungsentlüftung werde ich wohl mit dem Weinert Bauteil "8956 - Schornstein für Kohleöfen in Personenwagen" nachbilden. Ob da wirklich ein Kohleofen drin war oder eine "Dieselheizung" ... keine Ahnung, aber das Teil sieht bei weitem mehr nach Original aus, als das, was werkseitig montiert war - zumindest in der von mir anvisierten Epoche (und am Platz).

    hG
    Carl Martin

    Hei,

    ui, schon fast ein Jahr her, dass ich an der Lok gewerkelt habe ... :blush2:.

    Aber jetzt geht´s weiter. Wo ich nun schon im AW Fahrwerke für meine 94er geordert hatte, hatte ich auch gleich die Radsätze der V100 zur "Umspurung" mitgegeben:



    Schaut doch gut aus! Die Stromabnehmer mussten noch ein wenig korrigiert werden, dann lief der Hobel "stromsicher". Und natürlich sind die "Wendezuganpassungen" noch nicht durchgeführt worden; mal sehen, was da noch kommt. Was mich allerdings mehr nervt: das Fahrverhalten ist noch nicht so, wie ich es haben will ... also erstmal daran tüfteln.
    Federpuffer und Anpassung der Kupplungen ... wenn die Lok "fest" als Wendezug ohne weitere Kupplungsmöglichkeit fahren soll, ist die Sache schnelle durch: zum Zug gibt´s dann eine KK, am anderen Ende eine Kupplungsimitation und dann braucht´s auch keine Federpuffer. Wenn ich die Lok flexibler einsetzen will ... geht das so natürlich nicht.
    Mal schauen :toocool:.
    Wer Erfahrungen mit solchen Nahverkehrskombis hat: her damit! :saint:

    Soweit und hG
    Carl Martin

    Hei,

    eiiigentlich waren heute Fahrtage ... aber ich konnte nicht umhin, die 94er noch weiter zu bearbeiten. Es waren auch genug Leute da, dass auf der Anlage genug Betrieb auch ohne mich war ;).

    In Kürze: runter vom Probegleis und rauf auch die Anlage! M.a.W.: ich habe probeweise den Sounddecoder eingebaut samt Lautsprecher und die Motorsteuerung grob eingestellt - machte sich in der Standarteinstellung gar nicht mal so schlecht! Puffer, Kupplung und Rauchkammerverfront mit Prit wenigstens fixeriert - diese Teile müssen zur endgültigen Montage natürlich anders verklebt werden, aber für den Probebetrieb sollte das reichen und sich auch wieder gut entfernen lassen. Und die 94er wurde nicht nur hin und her gefahren, sie ging auch gleich in den Rollwagenbetrieb, wo sie sich prima geschlagen hat. Als Sound- und Steuerungsfiles habe ich mit ein wenig Anpassungen das ESU-Soundprojekt für die hauseigene ESU-94er verwendet.

    Aber erstmal ein kleiner Ausschnitt von unseren "Gästen", leider wirklich nur ausschnittsweise, da Windoof meint, mein iPhone nicht gescheit auszulesen ... :



    Und dann zur 94er:





    Fahrwerk läuft prima, so gut wie taumelfrei und macht auch auf ollen Roco-Weichen kaum Ärger. Auf H0-Fine-Gleisen ... werde ich dann ggf. sehen. Aber für die von mir vorgesehenen Einsätze ist das eine nun sauber und zuverlässig (ohne bis jetzt montierten Pufferspeicher!) laufende Lok.

    hG
    Carl Martin

    Hei,

    inzwischen liegen mir das "rote" (Dank an Detlev!) als auch das "grüne" Buch zur MEG vor.

    Und leider scheint der MEG T5 nicht der am besten dokumentierte Triebwagen zu sein, dennoch habe ich wichtige Infos gefunden.
    Der T5 scheint der einzige 2-Achser-VT gewesen zu sein, der auch "vor" den Türen Griffstangen hatte. Ok, müssen nachgerüstet werden.

    Ferner wurden die VTs in Kriegzeiten teilweise auf "Holzvergaser" umgebaut, was nicht unbedingt neu ist. Aber auf einigen Fotos aus der Nachkriegszeit kann man erst recht am T5 erkennen, dass die Pufferaufnahme massiv ausgebaut war. Dies ist dadurch bedingt, dass die VTs auf diesen Aufnahmen die Vergaser getragen haben. Somit ergibt sich ein unsymmetrisches Bild: auf der einen Seite waren die Aufnahmen "schwach", fast so wie beim Modell, denn diese waren rot und nicht schwarz lackiert. Auf der ehem. Vergaserseite waren die Aufnahmen eben massiv und beim T5 wohl noch mal abweichend "massiver".
    Wer hierzu mehr beitragen kann, bitte her damit! ;)

    Mit der Gehäuseaufbereitung möchte ich am Dach beginnen, denn so wie Tillig den VT ausliefert hat, sieht das cool aus, war aber vermutlich niemals so:



    Insbesondere das Getümmel mittig des Daches kann ich nicht nachvollziehen. Dafür aber, dass der T5 beim Abgasstutzen noch einen Schalldämpfer aufgesetzt hatte, auch hier Dank an Detlev, der mir aus seinem Fundus an Panier-Modellen einen solche zur Verfügung gestellt hat.
    Auch hier: wer sachdienliche Hinweise hat: her damit! Dass das Dach eigentlich silber lackiert war, geschenkt! ;)

    Euch einen geruhsamen vierten Advent!
    hG
    Carl Martin

    Hei Johannes,

    freut mich, dass es Dich freut :saint:. Mich auch!

    Aber über die jetzt kommenden Feiertage werde ich die Biester sicher nicht fertig bekommen. Da werden noch mehr Feiertage in´s Land ziehen.
    Derzeit geplant ist es, eine Lok soweit technisch fahrfertig zu bekommen, dass ich in Krefeld ein wenig auch auf "Fremdmodulen" probefahren kann - und wenn alles gut geht, sogar mal den einen oder anderen Fahrplan auf Wehberg fahren kann.
    Warum bestimmt die Montage nicht weiter treiben? Der Rahmen ist noch nicht lackiert und da ist jetzt ein Wipplagerfahrwerk drin, welches ich jedoch zum Lackieren demontieren muss. Ich sach ma: dafür habe ich jetzt schonmal feineres Werkzeug bestellt! Denn eines ist mir klar: die bisherige Montage des Weinertfahrwerks war für mich neu und daher kniffelig - das Wipplagerfahrwerk ist nochmal was anderes. Aber ich will mich da reinfuchsen!

    Anbei denn noch ein Video von einer Probefahrt in der Roco-S-Kurve:

    Weinert BR94.5 mit Wipplagerfahrwerk - Probelauf
    Da das originale Fahrwerk in seinen Eigenschaften nicht meinen Ansprüchen gerecht wurde, bekam das Fahrwerk ein Penelachsfahrwerk aus einer Spezialwerkstatt.
    www.youtube.com


    hG
    Carl Martin

    Hei Klaus,

    nein, hatte ich nicht ... und Du hast mich da schon ein wenig in´s Schwitzen gebracht!

    Angekommen im Clubheim habe ich also die Fahrwerke getestet und eines davon mit dem restlichen Gestänge versehen. Das andere Gestänge ist ja auch noch gar nicht montiert.

    Nachdem die Fahrwerke erstmal so angetestet wurden, wie sie geliefert worden sind, ging es mit der "ersten" 94er auf die Teststrecke; getestet wurde auf einem "Roco-line"Gleisstück, bestehend aus einer Geraden und vier R9-Kurven (826,4 mm) in S-Form verlegt:

    50387670tx.jpg

    50387672bp.jpg

    lief einwandfrei und geschmeidig; vermutlich über die Lagerungen in den Wippen haben die Achsen gar nicht mehr das Spiel, dass sich die Radkränze berühren können.

    Und dann ging´s auch gleich in den Wehberg:

    50387674da.jpg

    auch das funktionierte - ich will nicht sagen problemlos. Eher so, wie bei meinen anderen RP25-Loks: die Radlenker der Peco-Weichen haben nunmal den falschen Abstand zum Gleis für diese Norm, aber ein Entgleisen oder Aufgleisen im Herzstück muss nicht befürchtet werden. M. a. W.: der Abzweigradius der Weiche zwängt das Fahrwerk nicht so stark, dass ein solches Herzstück unsicher zu befahren sei ... nur ein wenig unschön. Mal sehen, ob ich das, was mir vorschwebt, auch umsetze. Der Teil muss ja auch noch vereinskompatibel sein ... und da sind eben nicht alle Fahrzeuge auf RP25 eingestellt.

    Dann habe ich das restliche Gestänge montiert:

    50387665qe.jpg

    50387667he.jpg

    auch das funktionierte gut, ein wenig Nacharbeit liegt da allerdings noch an - aber das Gestänge ist "frisch montiert" und noch nicht nachgearbeitet. Und ich hatte noch nie ein Gestänge, das nach "meiner" Montage gleich super funktionierte ... aber ich habe nichts kaputgebröselt und auch keine Nieten falsch eingesetzt.
    Jedenfalls: einen Schritt weiter, ist doch was! :thumbsup:

    Euch einen gesegneten vierten Advent!
    hG
    Carl Martin

    Hei,

    natürlich konnte ich es nicht unterlassen, die Fahrwerke "zu knödeln", also die Achsen und ihre Räder auf ihre Gängigkeit manuell zu prüfen.
    Aufgrund der Wippen scheint es so, als dass sich das Achsialspiel an den Wippachsen deutlich reduziert hat, m.a.W.: die Spurkränze verkanten nicht mehr.
    Das wird auch daran liegen, dass hier nicht mehr die originalen Achsen, Räder etc. vom Hersteller verbaut sind, sondern Anfertigungen aus dem AW.

    Ferner weisen die Radsterne verschieden mächtig ausgearbeitete Kragen Richtung Rahmen auf, die die Verschiebbarkeit der Achsen zum Rahmen abgestuft einschränken:

    50384931hz.jpg

    So wie ich es wahrnehme, haben die erste und die fünfte Achse am wenigsten Spiel, die dritte am meisten, die zweite und vierte tummeln sich dazwischen. Damit dürfte die Lok, über die erste und fünfte Achse geführt, einen weniger schwankenden Lauf haben.
    Ob die Fahrwerke so meine Peco-Weichen im Wehberg nehmen ... mal sehen.
    Soweit zur Theorie.

    hG
    Carl Martin

    Hei,

    rechtzeitig zu Weihnachten sind die Fahrwerke aus dem AW zurück! :thumbsup:

    50384205is.jpg

    50384206av.jpg

    Wie man erkennen bzw. erahnen kann, sind die erste und zweite, sowie die vierte und fünfte Achse nun angetieben und liegen paarweise in Wippen. Die dritte Achse ist nicht über Zahnräder angetrieben und ist nach wie vor einzeln gefedert.

    Morgen geht´s in´s Clubheim zum Testen und ich bin schon sehr gespannt!!!

    hG
    Carl Martin

    Hei,

    endlich geht´s mal weiter am MEG T5 (alais T1 ... ).
    Inzwischen ist auch das EK-Buch von Thomas Kohler "Die meterspurige MEG am Oberrhein" vorbestellt, man will ja wenigstens wissen, was man alles in der Modellumsetzung falsch macht!
    Aber ich möchte auch wissen, wie ich das Tillig-Modell ohne größere Anpassungen doch deutlich näher an´s Vorbild bekomme und mir scheint, dass sowieso der T5 noch mal eine ganz eigene Sache war.

    Was mir direkt nicht gefallen hat, waren die Griffstangen am Tillig-Modell, also wurden diese entfernt und durch 0,3mm Messingdrähte ersetzt, die mir so filigraner erscheinen ... und natürlich noch farblich angepasst werden müssen:

    Allerdings hatte der T5 auch Griffstangen an der vorderen Einstiegsseite der Türen! Und so oder so lassen mich die Griffstangen ein wenig rätseln, wofür die überhaupt da waren, wo sie waren. Die Türen konnte man wohl beidseitig öffnen - die zum Wagenkasten weisende Tür war zwar sehr schmal, aber man konnte sie öffnen um wohl größere (oder korpulentere) Gegenstände zu laden. Dann machen die Griffstangen allerdings gar keinen Sinn ... erstmal. Denn eine Einstiegshilfe für Passagiere waren die dann nur eingeschränkt und bei der vorderen Griffstange rein gar nicht hilfreich.
    Mehr Sinn machen vor allem die vorderen Griffstangen, wenn sie Rangierern die Sicherung am Zugfahrzeug verbessern sollten. Mal sehen, was das EK-Buch dazu verlauten läßt.

    Weiter ging´s dann an der Innenraumgestaltung, genauer den Gardinen. Diese sind im Prinzip schön und dimensional geformt, allerdings erschienen sie mir optisch zu wenig konturiert, also wurden sie von mir farblich nachbehandelt und neu eingesetzt:

    Was genau die Frickelarbeit war, die ich sooooo mag. Jedenfalls habe ich das Neueinkleben hinbekommen, ohne die Scheiben einzusauen. Auch da muss ich Tillig loben, denn der Glaskörper ist zwischen den eigentlichen Fenstern unterbrochen, sodass überquellender Kleber nicht direkt "in´s Fenster läuft", sondern einen Quellraum findet. Da muss beim Wiedereinsetzen schon deutlich die Pinzette verrutschen, dass man die Fenster versaubeutelt.

    hG
    Carl Martin

    Hei,

    so lahmsam geht´s auch am eigentlichen Wehberg weiter: Geländerbasteln. Was für eine Frickelei!


    Hier erstmal probegesteckt und dann wurde verlötet. Gesäubert ist´s auch schon, demnächst wird dann grundiert und im am Sockel erkennbaren Grau lackiert und gealtert.

    hG
    Carl Martin