Beiträge von dirk.wulff

    Der Modellbahnhof ist ca. 6m lang und 60cm breit - bei "nur" 4 Gleisen. Thomas weiß, dass das eine Menge Holz ist/war. Ich merke jetzt, dass die zu gestaltenden Flächen groß sind und die Gebäude darauf fast verschwinden... Aber ich wollte es ja so.

    Also die nächste Szene, ein Ensemble aus zwei Häusern und einer Scheune über Eck. Die Häuser habe ich mir nach meinen Maßen aus Polystyrolplatten stanzen lassen - ein Versuch. Die Scheune ist ein Resinmodell von den Bruchbuden.

    Das war in der Post (plus ein weiterer Bogen für die Fenster) je Haus:

    Man erkennt noch die Stoßkanten -Die Untere habe ich durch Friese verdeckt - sozusagen der Nordfries und der Ostfries. Ansonsten wird noch eine Holzverschalung angebracht. Dann ist von der Aufstockung nichts mehr zu sehen.

    Das Dach ist noch nicht verklebt und liegt dementsprechend nicht korrekt auf. Ich überlege noch, eine Inneneinrichtung zu installieren. Mal sehen, die Schaufenster sind aber schon recht groß...

    Dies ist das vorläufige Endergebnis:

    Das Vorbild, an das ich mich anlehne, ist ein Stockwerk höher. Dieses ist in Fachwerk ausgeführt. Also bestand hier der Auftrag darin, das ganze Gebäude aufzustocken. Dies geschah mit Finnpappe (wieder imprägniert), in die ich die Fensteröffnungen eingeschitten habe, Die Straßenseite und die Innenhofseiten wurden mit Fachwerk aus einem Bastelbogen versehen. Dem fehlen die Reliefs: Das erkennt man aber nur beim nahem Herangehen.

    Ansonsten wurde der Bausatz in lichterem Gelb, die Ladenfront in wesentlich dezenterem Rot und das Dach in Graubraun ausgeführt. Außerdem fanden Ladenschild sowie Innungsschild aus dem vorangegangenen Bausatz der Dorfmetzgerei Eingang:

    Es ist meine übliche Vorgehensweise bei Häusern ohne Inneneinrichtung, die Innenwände dunkel zu streichen und - wenn ich ungeduldig bin, wie hier - Gardinen durch Einkleben von Mullbinden darzustellen.

    Anschließend kamen die abschließenden Arbeiten wie Dachmontage und Umfärben sowie Anbringen der Kleinteile. Eine (für mich) dezente Alterung habe ich auch vorgenommen. Abschließend werden die Häuser erst bearbeitet, wenn sie an Ort und Stelle stehen. Dann kann man Bugs auch gut durch Vegetation kaschieren... Ob ich z.B. darin eine Rathausapotheke darstellen werde, habe ich noch nicht endgültig beschlossen.

    Soweit für heute.

    Ans Werk:

    Der Rohbau:

    Den überschüssigen Rahmen aus den Bögen habe ich zur Fixierung des Gebäudes eingesetzt. Erst nachdem das erste Geschoss ebenfalls aufgebaut war, hatte der Rohling ausreichend Festigkeit.

    Das Erdgeschoss wurde verputzt, satt mit Schnellschleifgrund (wie auch der Rest der Kartonbögen) getränkt und weiß eingenebelt:

    Die Ausgangslage: Ein Modell einer dörflichen Metzgerei der Fa. Busch. Die Proportionen stimmen halbwegs, das Obergeschoss ist brauchbar und kann bis auf den Balkon auf der Rückseite (nicht abgebildet) so übernommen werden. Auch schienen mir genug Segmente vorhanden zu sein um das Erdgeschoss nachbilden zu können. Zumal das Originalgebäude auf der Rückseite eng an das Nachbarhaus grenzt. Die Rückseite des Erdgeschosses habe ich mit Finnpappe fensterlos dargestellt.

    Weiter geht's; Diesmal mit Kitbashing von Lasercut Bausätzen.

    Ich habe weder einen eigenen Plotter noch habe ich mich bislang mit den einschlägigen Zeichenprogrammen beschäftigt. Das heißt nicht, dass das nicht noch kommen könnte - es ist ja ein vielseitiges Hobby und ich pflege keinen Dogmen. Wie dem auch sei, die Abwandlung käuflicher Bausätze bringt mir Spaß.

    Ich hatte schon berichtet, dass ich nicht vorhabe, die Bebauung von Birkenau exakt wiederzugeben. Dennoch, ein gewisser Wiedererkennungs-effekt sollte schon gegeben sein.

    Rechts der Bahnhofsausfahrt (in Richtung Weinheim "Zivilisation") liegen zwei prägnante Fachwerkgebäude: das alte Rathaus und ein Wohn-/ Geschäftshaus aus dem 17. Jahrhundert, das schon verschiedenste Nutzungen hatte. Letzteres wird gerade renoviert und weitestgehend in seinen Ursprungszustand versetzt. Mir liegt ein Foto aus den 70er Jahren vor (im Vordergrund, im Hintergrund das ebenfalls noch darzustellende alte Rathaus), das für mich den Maßstab bildet:

    Hallo zusammen;

    Ich kapere nur ungern Friedrich's Thread aber es gibt in der Tat Silikonformen für eine aufgebrochene Asphaltdecke. Sie wurde bei meinem Modul Torffabrik eingesetzt. Allerdings habe ich einige Aufbrüche wieder mit Gips verschlossen, a) weil es mit zu viele waren, b) damit sich das Muster nicht so offensichtlich wiederholt. Außerdem ist das Ganze von mir eher dezent gehalten, d.h. die Pflastersteine und die Aspalthaltdecke teilen das gleiche Grau. ich habe nur die Fugen zwischen den Pflastersteinen durch Schwarz herausgearbeitet:

    Friedrich; Ich hoffe, Du bist mir für den Einschub nicht böse.

    Das Schwarmwissen (und das Dämmern in mir, dass Ihr Recht habt) haben gesiegt:

    Heute habe ich die Bahnsteigkanten absgeschliffen, neu graviert und wieder farblich gestaltet. Jetzt passen sowohl Fleischmann BR 50 als auch Trix Doppeldecker ohne anzustoßen durch.

    Es war klar, dass dies ordentlich Arbeit ohne optischen Fortschritt ist. Bestenfalls konnte etwas entstehen, dass zumindest nicht viel schlechter aussieht (dafür aber sicheren Betrieb erlaubt). Dennoch ein paar Bilder von der Aktion:

    Im ersten Schritt wurden die Fugen vertieft um sie nach dem Schleifen der Kanten wiederzufinden.

    Ein Überblick über die Werkzeuge: Säge zum Gravieren, Dremel für den Grob- und Schleifpapier für den Feinschliff:

    Ich habe sowohl auf Oberseite als auch am Seitenüberstand abgeschliffen. Das Ergebnis:

    Nach dem Schleifen wurden die Fugen erneut eingeritzt. Das war eine glückliche Eingebung gewesen, diese schon vor dem Schleifen zu vertiefen: Einige Fugen waren nur noch zu erahnen. Am Ende waren aber alle wieder gesetzt. Anschließend kam wieder etwas weniger Mühevolles und dafür Spaßigeres : Colorieren. Das vorläufige Endergebnis für heute:

    Geht doch! Die Kanten sind jetzt verwitterter als ursprünglich. Das passt durchaus zur Vorbildsituation in den 60er Jahren: Noch der Originalbahnsteig vor dem Ersatz durch Betonkanten in den 70ern.

    Hallo zusammen. Gestern habe ich die Stromversorgung der Module fertiggestellt. Dazu gibt es keine Fotos...

    Ansonsten habe ich noch probehalber alles, was mein Fundus so hergab, probeweise durch den Bahnhof geschoben. Unter anderem auch eine alte Fleischmann BR50: Es hat alles durchgepasst - auch wenn das Gestänge und die Zylinderbänke der BR 50 z.T. über der Bahnsteigkante entlangglitten anstatt daneben. Friedrich mag recht haben, dass das nicht optimal aussieht. Dennoch - es hat durchgepasst!

    Daher veranlasst mich das Resultat, erst einmal weiterzuarbeiten und bei einem Treffen die Betriebssicherheit zu testen. Dort werde ich wohl mit ungeschotterten Gleisen hinfahren: Die Gleise sind auch so gut verklebt und sollte es doch noch zu Schleifaktionen am Bahnsteig kommen, ist sowohl die Zugänglichkeit besser als auch der Staub besser absaugbar.

    Als nächstes wird die Steuerung der Weichen und Signale verkabelt, bevor der Spaß wieder einkehrt (Fortsetzung der Gestaltung).

    Nach Ablösen des Abdeckklebebandes wurden Versuche mit verschiedenen Wagen durchgeführt, ob diese an den Bahnsteigkanten entlangpassen: Ich hatte eine KöfII als Maß genommen. Zunächst wurden die für die Strecke typischen 3yg Wagen probiert: Passen, haarscharf aber ok. Mir schwante, dass ich etwas zu knapp mit der Bahnsteigkante kalkuliert habe. Als nächstes kamen die ebenfalls breiteren D(A)B 4yge (frühe Doppelstockwagen-Prototypen) der DB von Heris zum Einsatz: Passen ebenfalls! Am 26,4m Typ der gleichen Bauform von Trix (extrem ausladende Trittstufen, damit Spielzeugradien befahren werden können; vgl. Foto) habe ich leider meinen Meister gefunden: Passt nicht! Jetzt sinniere ich erstmal, ob ich es beim nächsten Treffen darauf ankommen lassen werde, bevor ich die Bahnsteigkanten abschleife. Mein Trix-Modell wird ohnehin überarbeitet, da die Stufen einfach sch... aussehen.