Moin Friedrich,
ich verfolge Deine Aktivitäten zu diesem Thema schon von Anfang an; der Übergang von Epoche 1 zu 2 ist auch ein wenig mein Thema. Wie groß ist die fiktive Stadt, in der dieser Bahnhof angesiedelt ist; gibt es Industrie, Holzwirtschaft, Ziegeleien, Kleingewerbe? Zu dieser Zeit wurde der Verkehr durch die Bahn und am Land und in der Stadt hauptsächlich mit Fuhrwerken durchgeführt. Als Brennstoff dienten Holz und Kohle, Briketts. Kohlenhändler siedelten sich direkt am oder in der Nähe von Bahnhöfen, gleich welcher Grösse, an. Ebenfalls die allfälligen Landhändler. Nicht umsonst waren die O-Wagen die meistgebaute Gattung. Tiertransporte beschränkten sich auf Klein- und Großvieh; Pferdetransporte waren eher selten; man bezog die Arbeitspferde aus der Umgebung. Je nach Grösse der landwirtschaftlichen Betriebe fanden Kühltransporte statt, auch wenn die meiste Milch in den ortsansässigen Molkereien verarbeitet wurde. Auch kleinere und grössere Brauereien nutzten die Bahn für ihre Transporte. Und als Endbahnhof gehören sicherlich auch ein paar Lokbehandlungs-Anlagen aufs Modul?
Ich wünsche Dir ein schönes Osterwochenende und viel Spass weiterhin.
Mit einem lieben Gruss
Wilfried