Beiträge von Frank-Martin

    Hallo zusammen,

    ein "Feindosierer" für die Fasern ist meiner Meinung nach nicht nötig.

    Ich, persönlich, arbeite nunmal gerne mit dem 6cm-Applikator, weil ich den einfach handlicher finde.
    Den 12cm-Applikator verwende ich, wenn ich größere Flächen begrase oder z.B. meine Nadelmatten produziere.

    Sicher fliegen eine Menge Fasern daneben, aber es bleiben ausreichend, genug Fasern im Kleber hängen und die Fasern,
    die nicht in den Kleber kommen, werden wieder verwendet und nicht etwa entsorgt !

    Beim Arbeiten mit losen Materialien, wie z.B. Fasern oder "fine turf" habe ich auch immer eine alte Tageszeitung unter gelegt,
    dann lässt sich das daneben gefallene Material, zwecks Wiederverwendung, wieder besser in den Behälter bugsieren ...

    Wenn ich die nächsten Fichten-Stämme mit den 6mm-Fasern versehe, mache ich ein Foto vom Zustand meines Arbeitstisches.


    Viele Grüße aus Leese

    Frank-Martin

    Hallo Thomas,

    das "ERO-Mini" von MAAG-Flock habe ich mir zugelegt, als es den "Greenkeeper" von RTS noch nicht gab.

    Das 70kV-Feld hat natürlich deutlich mehr "Wumms" als die anderen, handelsüblichen Geräte, aber mit dem
    vereinseigenen 35kV-Greenkeeper habe ich sehr ähnliche Ergebnisse beim Aufschießen der Fasern erzielt.


    Viele Grüße aus Leese

    Frank-Martin

    Hallo zusammen,

    nun bekommen die Fichten ihre hängenden Zweige aus 6mm-Fasern ...

    Zuerst ein Bild, von den benötigten Fasern, dem Kleber und dem Elektrostat :



    Die 6mm-Fasern in der Farbe "kaffeebraun" stammen von Borchert und Moller. In der kleinen Filmdose ist der Vinylkleber "VP300", den ich mit dem kleinen Borstenpinsel auf die Unterseite der Hauptäste streiche und rechts liegt das "ERO Mini" von MAAG-Flock, auf das ich den 6cm-Applikator geschraubt habe.

    Nachdem auf allen Hauptästen der kleinen Hochstamm-Fichte der Kleber aufgebracht ist, werden die Fasern von unten aufgeschossen. Da aber nicht alle Fasern in der Richtung "wachsen" wie ich das möchte, werden diese anschließend mit einem ausrangierten Haartrockner in die richtige "Wuchsrichtung" gepustet.

    Nach der ersten "Lage" Fasern sieht die Hochstamm-Fichte nun so aus :



    Da 6mm für die hängenden Zweige im unteren Bereich aber zu kurz ist, wird in diesem Bereich noch eine zweite "Lage" der 6mm-Fasern aufgesetzt und anschließend auch mit dem Haartrockner nach unten gepustet.

    So sieht's dann aus, wenn die hängenden Zweige auf diese Art verlängert sind :



    Hier seht Ihr einen Zweig mit der "Verlängerung" aus der Nähe :



    Als letztes wird die Baumspitze in zwei Arbeitsgängen mit den 6mm-Fasern beschossen :





    Nun müssen die Fasern an den Hauptästen noch in die richtige, geschwungene Form gestutz werden. Dafür habe ich mir vor ein paar Jahren zwei gute Scheren mit gebogener Schneide zugelegt. Die größere Schere stammt aus dem Chirurgenbedarf und sie hat schneiden aus Hartmetall, die kleinere Schere wird von "FISKARS" produziert.



    Mit der kleinen Schere schneide ich die Fasern direkt oben auf den Hauptästen weg. Dabei liegt die Schneide auch direkt auf dem Draht auf.
    Die große Schere verwende ich, um die Fasern in die geschwungene Form der hängenden Fichtenäste zu schneiden.

    Hier ein Hauptast vor dem "in-Form-Schneiden" :



    Und hier danach :



    Selbstverständlich muss auch die Baumspitze ein Wenig gestutzt werden :



    So sieht die Hochstamm-Fichte aus, wenn alles in die richtige Form gebracht ist :



    ... demnächst geht es mit dem Begrünen der Modell-Fichten weiter.


    Viele Grüße aus Leese

    Frank-Martin

    Hallo zusammen,

    die Frage nach den verwendeten Materialien für die "rohen" Stämme war ja noch offen.

    Für die Stamm-Seele verwende ich die einzelnen, abisolierten und massiven Kupferdrähte aus handelüblicher NYM-J - Leitung aus dem ortsansässigen Baumarkt. Den 0,5mm-Wickeldraht für die Hauptäste bekommt Ihr auch im Baumarkt, aber in der Garten-Abteilung.

    Die auf dem Foto zu sehende 100g-Rolle habe ich vor kurzem bei OBI in Nienburg erworben, da heißt dieser Draht "Dekolackdraht silber". Selbstverständlich lässt sich auch jeder andere, lötfähige 0,5mm-Draht für die Hauptäste verarbeiten :



    Viele Grüße aus Leese

    Frank-Martin

    Hallo zusammen,

    jetzt geht es mit der Erstellung der "Rinde" der Fichtenstämme weiter ...

    Zuerst wird der Stamm mit unverdünnter HEKI-Straßenfarbe Beton gestrichen, naja - eigentlich ist es mehr ein Tupfen :



    Mit einem feinen Haarpinsel (Größe fünf oder sechs) wird die Farbe auf den gewickelten Windungen verteilt :



    So sieht das dann in der Vergrößerung aus, die Beton-Farbe ist hier noch feucht. Da die Farbe beim Trocknen leicht schrumpft,
    hält sie sehr gut auf dem Metall :



    Nachdem die Beton-Farbe durchgetrocknet ist, kommt eine Schicht aus feinem Holz-Schleifstaub auf den Stamm und die Astansätze.
    Dazu wird der Stamm mit leicht verdünntem Acryl-Binder eingepinselt und der Schleifstaub mit dem recht grobmaschigen Teesieb hinein gestreut :



    Alle losen Bestandteile werden vorsichtig ausgeklopft und dann sieht der Stamm so aus :



    ... und einmal in der Vergrößerung :



    Nachdem diese Schicht gut durchgetrocknet ist, wird im unteren, später sichtbaren Stammbereich, mittels dem verdünnten Acrylbinder eine Schicht Kaffeesatz aufgestreut. Auch hierfür verwende ich das grobmaschige Teesieb :



    ... nachdem ich auch hier die losen Teile ausgeklopft habe, habe ich zweifarbige Stämme :



    Durch die Schicht mit dem Kaffeesatz bekommt die "Rinde" im unteren, sichtbaren Stammbereich mehr Struktur :



    Nun wird der gesammte Stamm und die Äste mit handelsüblicher Abtönfarbe bemalt. Durch die Struktur des Schleifstaubes und des Kaffeesatzes muss die Farbe satt aufgebracht werden. Den (für mich) passenden Farbton habe ich mir aus braun, ocker und cappuchino in dem kleinen Glas gemischt :



    Nachdem die "Grundfarbe" getrocknet ist, wird noch mit "silbergrau" graniert. Das "silbergrau" mische ich aus schwarz, weiß und ganz Wenig ocker direkt auf der Glasplatte. Vor dem Aufbringen der Farbe auf dem Stamm, wird der Pinsel auf einem Küchenkrepp sorgfältig ausgestrichen, bis er fast trocken ist. Beim "Granieren" sollen nur wenige Farbpigmente aufgebracht werden, um die Rindenstruktur zu betonen :



    Nach dem "Granieren" habe ich die Hauptäste schon in die geschwungene, durchhängende Form gebogen :



    ... und auch hiervon eine Nahaufnahme :



    Nun noch ein paar Worte zur Größe dieses Fichten-Stammes :

    Diese "Fichte" wird (wenn sie fertig ist) etwa 15cm hoch, dazu kommen für den dicken Draht der Stamm-Seele aber noch die 2,5cm, die ich zum "Pflanzen" in der Modell-Landschaft benötige, also ist der Draht der Stamm-Seele etwa 18cm lang.

    Der Kronen-Durchmesser im unteren Bereich ist hier etwa acht Zentimeter, wobei das durch das "in die geschwungene Form-Biegen" noch Weniger wird. Demnächst möchte ich mich auch mal an schlankeren Fichten versuchen, die im fertigen Zustand nur etwa fünf Zentimeter Durchmesser haben ...

    Der Abstand der Äste in der Höhe ergibt sich aus der Dicke des Wickeldrahtes. Bei vier bis fünf Windungen sind das hier 2mm bis 2,5mm, manchmal mache ich aber auch sechs Windungen bevor ich die nächste Schlaufe für die Hauptäste ziehe ...

    Zur Anzahl der Hauptäste pro Stufe : Bei mir sind es immer nur zwei Hauptäste, also eine Schlaufe im Wickeldraht. Beim Vorbild können es sechs oder mehr Hauptäste pro "Stufe" sein, das wird mir beim H0-Modell aber viel zu dicht.

    Gleich mache ich mit den hängenden Zweigen aus 6mm-Fasern weiter ...


    Viele Grüße aus Leese

    Frank-Martin

    Hallo zusammen,

    heute beginne ich den Bastelbericht über meine Modell-Fichten mit Gras-Fasern.
    Angefangen wird natürlich mit dem Erstellen der Stammrohlinge.

    Zuerst ein Foto, mit den dafür benötigten Materialien :



    Links liegen mehrere massive Kupfer-Drähte mit einem Querschnitt von 2,5mm², die ich als Stamm-Seele verwende.
    Diese Kupfer-Drähte habe ich am oberen Ende am Schleifbock auf einer Länge von etwa vier bis fünf Zentimeter angespitzt,
    damit der Stamm oben leicht konisch zuläuft.
    Dazwischen liegt die Rolle mit versilbertem Wickeldraht mit einem Duchmesser von 0,5mm
    und dann ist da noch die Rolle mit dem bleifreien Elektroniklot.

    Nun fange ich an, die Stamm-Seele vom unteren Ende dicht mit dem Wickeldraht zu umwickeln.
    Die kleine Spitzzange dient mir dazu, das letzte Stückchen vom Wickeldraht auch eng an die Stamm-Seele zu bekommen.
    Die unteren 2,5cm werden nicht umwickelt und sorgen Später für einen sicheren Stand der Fichte in der Modell-Landschaft :



    Wegen der besseren Handhabung beim weiteren Wickeln des Drahtes, verlöte ich den Draht mit der Stamm-Seele :



    Nun kann ich anfangen, den Wickeldraht dicht um die Stamm-Seele zu wickeln, ohne dass die Stamm-Seele sich mitdreht.
    Dabei ziehe ich in regelmäßigen Abständen Schlaufen aus dem Wickeldraht, die später die Hauptäste der Fichte bilden.

    Hier sind die Schlaufen relativ kurz und unregelmäßig, da diese die Totäste bei einer Hochstamm-Fichte werden :



    Die Schlaufen für die zu begrünenden Hauptäste werden etwa halb so lang ausgeführt, wie der spätere Baumdurchmesser sein soll :



    Damit die Schlaufen beim weiteren Wickeln nicht stören, biege ich sie nach unten :



    Zur Baumspitze hin, dürfen die Schlaufen kürzer werden, damit die konische Form der Baumkrone entsteht :



    Wenn alle Schlaufen wieder waagerecht vom Stamm weg gebogen sind, wird der Stamm verlötet, um die nötige Festigkeit zu bekommen.
    Zum Verlöten spanne ich den Fichtenstamm in einen kleinen Tisch-Schraubstock :



    Nach dem Verlöten sieht der Stamm dann so aus :



    Nun werden mit dem kleinen Seitenschneider die Schlaufen für die Hauptäste aufgeschnitten und dabei gleich auf die passende Länge gekürzt :



    Anschließend verteile ich die Drähte der Hauptäste einigermaßen gleichmäßig um den Stamm, damit die Baumkrone später relativ geschlossen daher kommt.
    Mit der kleinen Spitzzange richte ich die Drähte gerade, dann ist später das "in Form biegen" für die durchhängenden Hauptäste einfacher zu bewerkstelligen :



    So kann der Stamm, mit den "gleichmäßig" drumrum verteilten Hauptästen dann von oben aussehen :



    Gleich geht es dann mit der Erstellung der "Rinde" aus Fichten-Schleifstaub und Kaffee-Satz weiter ...


    Viele Grüße aus Leese

    Frank-Martin

    Hallo zusammen,

    da mir die Arthrose in den Daumen-Gelenken immer mehr Probleme bereitet, wird es für mich immer schwieriger die Scheren über einen längeren Zeitraum genau zu führen - daher geht es hier seit einer ganzen Weile mit der Verarbeitung der Nadelmatten nicht weiter.

    Nun habe ich in den letzten Wochen an einigen älteren Fichtenstamm-Rohlingen weiter gebastelt, indem ich die hängenden Zweige nur mit 6mm-"Gras"-Fasern darstelle ...

    Über diese Art Modell-Fichten zu basteln, habe ich in zwei anderen Foren angefangen einen Bastelbericht zu posten. Wenn hier auch Interesse daran besteht, würde ich den Bericht hierher in einen separaten Faden kopieren.


    Viele Grüße aus Leese

    Frank-Martin

    Hallo zusammen,

    in den letzten Tagen habe ich eine kleine Stieleiche für eines meiner H0e-Mudule gebastelt, die als Solitär-Baum gepflanzt werden soll. Die Eiche ist 12cm hoch und hat einen Durchmesser von etwa 10cm, das entspricht einer Vorbildhöhe von gut 10 Metern :

    50462547ha.jpg

    Für die feinen Zweige habe ich hier auch die "decotwister" - Fasern verwendet und zum Belauben kam fein ausgesiebtes, dunkelgrünes Laub der Fa. NOCH zur Anwendung. Abschließend habe ich das Laub mit mattem Klarlack aus der Sprühdose fixiert.


    Viele Grüße aus Leese

    Frank-Martin

    Hallo zusammen,

    hier in Leese herrscht bestes Bastel-Wetter : Regen und starker Wind, da möchte man nicht wirklich vor die Tür.

    Also bin ich wieder dabei einige Laubbäume für die nienburger Vereins-Anlage zu basteln ...

    Außerdem habe ich dann noch zwei Fotos von dem, mit feinerem Laub behandelten, Brombeer-Gestrüpp gemacht. Das ist momentan für H0 zwar noch ein Wenig zu hoch, aber die Optik gefällt mir so schon recht gut :

    Hier könnt Ihr sehen, dass auch feineres Lauf auf den Trieben ist :


    Viele Grüße aus Leese

    Frank-Martin

    Hallo zusammen,

    aufgrund von zwei Todesfällen in der Familie, war ich seit einigen Wochen nicht mehr im Vereinsheim.
    Aber ich habe trotzdem ein Wenig gebastelt - vielleicht nur um mich ein Wenig abzulenken ...

    Nach langer Suche habe ich endlich eine Firma in Deutschland gefunden,
    bei der ich mir gleich die Mindestmenge von einem Kilo Kokosfasern bestellt habe.
    Leider sind diese Kokosfasern so "kriselig" und auch stabil,
    dass sich daraus keine Sträucher auf die schon beschriebene Art herstellen lassen.

    Nach ein paar Tagen experimentieren habe ich dann versucht damit Brombeer-Gestrüpp zu basteln.

    Dazu habe ich eine kleine Menge der Fasern in alle Richtungen, dreidimensional, auseinander gezogen
    und diese Fasern dann mit einigen Stecknadeln auf einem Stück Styrodur befestigt.
    Anschließend habe ich die Fasern aus der Sprühdose grundiert und Lackiert. Nachdem die Farbe getrocknet war
    habe ich mit einem kleinen Borstenpinsel den Vinyl-Kleber VP300 aufgebracht und dahinein mittels einem Teelöffel
    loses Realistiklaub von Heki eingestreut ... anschließend habe ich das Laub noch mit einem matten Klarlack fixiert.

    Hier nun das erste Ergebnis meiner Versuchsreihe für Brombeer-Gestrüpp im Maßstab 1:45 :

    ... und etwas dichter mit der Kamera heran gegangen :

    Mittlerweile habe ich auch mit feinerem Laub versucht, dieses Brombeer-Gestrüpp für den H0-Maßstab umzumodeln.
    Ein Foto davon reiche ich die Tage noch nach ...

    Davon wird dann demnächst auch einiges auf einem Hügel, unserer nienburger Vereins-Anlage, in Gleisnähe gepflanzt werden ...


    Viele Grüße aus Leese

    Frank-Martin

    Moin Friedrich,

    wieder mal ein sehr schönes Projekt von Dir !


    Ich frage mich nun aber in welcher Jahreszeit diese Modulgruppe angesiedelt ist ?

    Der Kartoffelacker, kurz vor der Ernte mit dem abgestorbenen Laub, lässt den Spätsommer/Frühherbst vermuten.

    Dann passen m.M.n. die Blühenden Sträucher nicht so wirklich dazu, das wäre dann eher im Frühling anzusiedeln.

    Wie gesagt, nur meine persönliche Meinung, jeder mag das anders sehen als ich ...


    Viele Grüße aus Leese

    Frank-Martin

    Hallo zusammen,

    gestern habe ich aus einigen Ästen, die ich in den letzten Tagen zusammen gedröselt habe, einen größeren Laubbaum gebastelt.

    Dazu habe ich jeweils zwei oder drei Äste zu einem größeren Ast zusammen gefasst und diese dann an einen massiven 2,5mm²-Kupferdraht
    angelötet. Hierbei beginne ich an der Spitze und löte nach unten hin weitere größere Äste an, bis mir die Baumkrone gefällt.

    Den Stamm aus dem 2,5mm²-Kupferdraht habe ich hier schon mittels Acryl-Spachtelmasse auf eine passende Stärke von etwa 7mm gebracht.
    Wilhelm Lannemann sen. mit seinem Benz ist im Maßstab 1:87 und die beiden größeren Freunde sind mäßstäblich für die Spur-0 gedacht.

    Ihr seht also, dass sich auf diese Art durchaus auch Bäume für größere Maßstäbe basteln lassen, in diesem Fall ist der Laubbaum gut 20cm hoch :

    Im nächsten Arbeitsschritt werden alle verdrillten Drähte mit zwei Schichten HEKI-Betonfarbe überzogen, um damit die verdrillte Draht-Struktur zu kaschieren.

    Für Spur null habe ich vor ein paar Jahren auf ähnliche Weise Laubbäume aus Drahtresten gebastelt. Wenn ich die Fotos wieder gefunden habe, werde ich
    Euch auch diese Vorgehensweise hier zeigen ...


    Viele Grüße aus Leese

    Frank-Martin

    Hallo zusammen, da bin ich nochmal ...

    ich möchte noch erwähnen, dass diese "Reste-Verwertung" bei mir, in Anlehnung an die Art entstanden ist, wie Elvis Müller seine Laubbäume für den Maßstab 1:160 bastelt :

    Laub und Rinde
    Größere Bäume mit Silouette-Material sind mittlerweile ein alter Hut. Neuerdings gibt es hier auch Laub für kleine Baugrößen. Mager schaut’s allerdings bei den…
    modellweltmueller.wordpress.com


    Elvis Müller schneidet die Drahtenden allerdings "aus dem Vollen", und ich verwende die Draht-Abschnitte, die beim Basteln von Laubbäumen aus Drahtbündeln anfallen.


    Viele Grüße aus Leese

    Frank-Martin

    ... weiter geht's.

    Um aus diesen Ästen einen kleinen Laubbaum zu bekommen, füge ich zwei von den größeren Ästen unten zusammen :

    und verdrille die unteren Drahtenden auf etwa 5 bis 10mm Länge :

    Dann füge ich einen weiteren großen Ast am unteren Ende ein :

    ... verdrille die Drahtenden auch wieder ein kleines Stück und füge nach und nach weitere, in diesem Fall kleinere Äste dazu :

    Ein "Bäumchen" aus drei von den größeren Ästen und drei von den kleineren Ästen sieht dann so aus :

    Da ich aber einen kleinen Laubbaum mit einem Stamm haben möchte, der insgesammt etwa 15cm hoch ist,
    wird nun ein Stück massives 1,5mm² oder 2,5mm² Kupferdraht angefügt :

    ... und der besseren Handhabung wegen auch gleich verlötet :

    Nun können am Stamm noch weitere Äste dazu gefügt werden :

    Auch hier wird gleich verlötet, damit die Äste beim weiteren Basteln nicht aus dem Bündel fallen :

    Anschließend werden die Äste auseinander gebogen und alle verdrillten Drähte verlötet :

    Danach wird das Baumgerippe in die gewünschte Form gebracht :

    ... um anschließend die Äste und den Stamm mittels HEKI Betonfarbe und Acryl-Spachtelmasse auf die gewünschte Dicke zu bringen :

    Fertig ist ein kleiner Laubbaum, der nun "nur" noch begrünt werden muss.


    Viele Grüße aus Leese

    Frank-Martin

    Hallo zusammen,

    wenn ich Laubbäume für die Modellbahn aus Drahtbündeln bastel, fallen bei mir immer viele Draht-Abschnitte in vielen Längen an.
    Zum Wegwerfen sind diese Drahtreste aber viel zu schade ! ... und da hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte so einiges angesammelt.

    Denn - aus diesen (längeren) Drahtresten lassen sich noch schöne Laubbäume basteln !
    Hier, in diesem Beitrags-Faden, möchte ich Euch zeigen, wie ich dabei vorgehe.


    Am Anfang sind die vielen Drahtreste. In diesem Fall 0,4mm Durchmesser und etwa 8 bis 10 cm lang :

    Die Werkzeuge, die ich benötige sind eine gute Pinzette zum Greifen der einzelnen Drähte und ein kleiner Elektronik-Seitenschneider.
    Angefangen wird mit zwei Drähten die überkreuzt :

    und dann auf etwa 1,5cm-Länge verdrillt werden :

    Nun kommt der dritte Draht dazu :

    und wird mit einem der unteren Enden verdrillt :

    Anschließend werden die beiden unteren Drahtenden ein kleines Stück miteinander verdrillt und fertig ist ein kleiner Ast :

    Um etwas größere Äste zu bekommen, wird einfach ein weiterer Draht dazu genommen :

    ... und mit einem der unteren Drahtenden verdrillt :

    Auch hier werden wieder die beiden unteren Drahtenden ein gutes Stück miteinander verdrillt und fertig ist ein größerer Ast :

    Von den kleinen und größeren Ästen mache ich mir immer einen kleinen Vorrat :

    Gleich geht's weiter ...

    Hallo Michael,

    nein, das Färben der Sägespäne ist nicht als "vertraulich" eingestuft ...


    Man nehme eine alte, größere Kunststoff-Schüssel, mische aus den Abtönfarben eine kleine Menge des gewünschten Farbtones darin und verdünne die Farbe noch mit etwas Leitungswasser.


    In diese Farbe werden nun, unter ständigem Umrühren, nach und nach die Sägespäne gegeben und das solange, bis die Farbe vollständig von den Spänen aufgenommen ist. Man gibt noch so lange Späne dazu und knetet alles mit der behandschuhten Hand gut durch, bis einem die "Konsistenz" gefällt - also bis keine Verklumpungen mehr vorhanden sind und alle Späne die Farbe gleichmäßig angenommen haben.


    Dann werden die gefärbten Späne in einem flachen Karton zum Trocknen ausgebreitet und nach dem Trocknen noch in unterschiedliche "Blatt"-Größen ausgesiebt.


    - FERTIG -


    Es ist selbstverständlich einfacher diesen Vorgang zu verstehen, wenn man dabei zuschauen kann - solch einen (Färbe)-Vorgang in Worte zu fassen, gestaltet sich manchmal doch recht schwierig.


    Viele Grüße aus Leese

    Frank-Martin

    Hallo zusammen,


    im nächsten Arbeitsschritt habe ich die "Zweige" satt mit mattem Klarlack aus der Sprühdose eingenebelt und direkt eine Mischung aus 4,5mm und 6,0mm-"Gras"-Fasern eingestreut, ohne Elektrostat. Danach wurde aus der Sprühdose grundiert und anschließens "hellbraun" lackiert.

    ... nun fehlt nur noch das Laub, dann können sie am Rheinufer gepflanzt werden :

    49372280nw.jpg

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    Gestern Nachmittag hat mir unser nienburger Vereinsmitglied Uwe Stehr gezeigt, wie man Sägespäne mit handelsüblichen Abtönfarben einfärbt, ohne dass die Sägespäne verklumpen ...


    Heute Morgen waren diese frisch gefärbten Sägespäne schon durchgetrocknet und ich konnte die benötigte Größe für die Kopfweiden aussieben.

    Da habe ich doch gleich die beiden Kopfweiden für das düsseldorfer Rheinufer damit begrünt :

    49392375sr.jpg

    ... ich denke auch auf der Makro-Aufnahme hält das "Laub" dem Auge des kritischen Betrachters stand :

    49392376yb.jpg


    Viele Grüße aus Leese

    Frank-Martin

    Hallo zusammen,

    nun sind die H0-Kopfweiden für das Gulfhaus belaubt und abschließend fixiert :

    Kann ich nur hoffen, dass sie dem FREMO-Freund auch gefallen ...

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    ... die Tage sagte mir ein guter Freund, der einen kleinen Rhein-Hafen in Spur-0 baut, dass am Rhein auch Kopfweiden wachsen würden.

    Was tut man nicht alles für gute Freunde ... wink.gif

    So habe ich gestern Nachmittag die ersten zwei Rohlinge für Spur-0-Kopfweiden gedröselt.
    Die Stämme haben die erste Schicht der Rinde bekommen und müssen nun erstmal gut durchtrocknen, bevor es hier weiter geht :

    Was mir momentan noch etwas Kopfzerbrechen bereitet, ist das Weidenlaub für diesen Maßstab, aber da fällt mir bestimmt noch etwas ein.


    Viele Grüße aus Leese

    Frank-Martin