Beiträge von Boscho

    Andreas, danke für den Bericht! Als stiller Mitleser in der H0m-Gruppe habe ich die Vorbereitungen umfänglich mitbekommen und kann von daher bestätigen, dass es sich um einen angenehm unaufgeregten Klan handelt. :thumbup:


    Wird Zeit, dass ich mal wieder auf Treffen komme. Lang genug ist es her ...


    Herzliche Grüße!
    Boscho


    PS: 3a ist "deine" Epoche? Da sollten wir mal drüber reden; da gibt es nämlich noch ein paar im FREMO, den Ermel zum Beispiel. Aber das weißt du sicher schon. :D

    Klasse Hinweise - danke Jörg! :sehrgut:


    :tot: Rein der Vollständigkeit halber sei noch darauf hingewiesen, dass sich - im Gegensatz zu Beschichtungen mit organischen Lösungsmitteln - der eingeatmete Farbnebel von wasserbasierten Beschichtungen in der Lunge NICHT abbaut. Es ist also in besonderem Maße auf ordentliche Absaugung und einen vernünftigen Atemschutz zu achten. Das entstehende Aerosol belastet ohne entsprechende Absaugung übrigens die Raumluft noch für Stunden (das gilt natürlich für Lacke mit organischen Lösungsmitteln in gleichem Maße). :tot:

    Wenn mir die nächste Tischlerplatte unterkommt mach ich 'ne Versuchsreihe - versprochen.


    Ich bleibe aber momentan dabei: m.E. wären die besagten Tischlerplattenstreifen nicht (oder aber an anderer Stelle) gebrochen, wenn das Furnier längs statt quer verlaufend gewesen wäre.


    Wie gesagt: Versuch macht kluch. Bis dahin: Pappelsperrholz. :D

    Moin!


    Patrick hat für sein Modul "Kanalbrücke Ondrup" Tischlerplatte als Material für den Bau des Modulkastens verwendet. Dabei kam die Decklage der Tischlerplatte horizontal zu liegen. Martin hat dies in seiner Antwort kritisiert mit dem Argument, Tischlerplatte sei als Rahmenmaterial stabiler wenn die Stäbe horizontal - also in Längsrichtung -, die Furnierlage (Decklage) aber vertikal - also quer zum Träger - verlaufe.


    Grundsätzlich hätte ich ja erwartet, dass Martin mit seiner Einschätzung richtig liegt. Umso größer war meine Überraschung, als ich letzthin eine Unterkonstruktion aus Tischlerplatte demontieren musste und dabei rohe Gewalt zur Anwendung kam: sämtliche Bruchstellen der Tischlerplattenstreifen (19 mm Plattenstärke, Furnierrichtung quer zur Längsrichtung der "Unterkonstruktionslatten") lagen an Stellen, an denen die Stäbe der Platte gestoßen waren.


    Ich vermute als Grund: die Statik der Tischlerplatte wird maßgeblich durch die Furnierlage bestimmt. Die Stäbe hingegen sind eher liederlich eingeleimt, also stumpf gestoßen, teils auch mit Luft zwischen den Stäben. Tragend wirkt also eher das Furnier, wogegen den Stäben dahingehend Bedeutung zukommt, dass sie ein seitliches Ausknicken verhindern. Wer es genau wissen möchte, kann gerne mal experimentell erproben, wie sich längs und quer gesägte Tischlerplattenstreifen unter Belastung verhalten. Ich wäre aber bereit darauf zu wetten, dass die Streifen mit Furnier in Längsrichtung in der typischen Einbausituation eines Modulkastens mehr Stabilität aufweisen.


    Ungeachtet dessen empfehle ich als Baumaterial für Module nach wie vor Pappelsperrholz. Aber wir kennen das ja alle: Not, Teufel, Fliegen. Und überhaupt ... ;)


    Grüße!
    B.

    Ich denke auch, dass eine handelsübliche Servosteuerung zum Ziel führen sollte. Alles andere ist schwere Artillerie gegen leichte Singvögel. ;)

    [...] H0 eine 1 zu 87 Verkleinerung des Vorbildes [..] bedeutet 100cm im Original sind 0,87cm im Model.

    Bei mir ist 100:87=1,149. So ungefähr jedenfalls. ;)




    Zitat von Alexander

    Bedeutet im Umkehrschluss aber auch das 100 Kg im Model 0,87Kg sein müssten,

    Nein. Denn: das eine ist ein Längenmaß. Bei dem anderen handelt es sich hingegen um eine Masse, die sich aus einem Volumen ergibt. Den oben bereits erwähnten Rechenfehler mal außen vor gelassen (nach deinem Ansatz müssten es 1,149 kg sein), ist grundsätzlich nur eine Rechnung korrekt, die den dreidimensionalen Körper verkleinert, also in deinem Beispiel 100 kg : (87^3) = 0,152 g [sic!]



    Zitat von Alexander

    Ein Standart O oder modern E Wagen (2 Achsig) wiegt um die 10T gleich 10.000Kg. Die meisten dürfen auf einer C Klassen Strecke 28,5T gleich 28.500Kg zuladen. Gesamtgewicht 38,5T = 38,500Kg, macht 87 mal kleiner Schlappe 33,495 Kg für EINEN 2 Achsigen Wagen, von Lokomotiven reden wir garnicht


    ... und nochmal Einspruch: ein Wagen mit zul. Gesamtgewicht 38,5 t wöge voll beladen und umgerechnet auf 1:87 dann noch ca. 58,5 g. Wenn ich mich recht entsinne, sind im FREMO 21 g Gewicht je Achse für einen leeren (!) Wagen erwünscht. Unsere Fahrzeuge wären also eigentlich zu schwer, wenn man auch beim Gewicht Maßstäblichkeit anstrebte. Bei Loks haut das übrigens noch stärker ins Kontor, weil die Hersteller ja in der Regel bestrebt sind, ein ordentliches Reibungsgewicht aufs Gleis zu bringen. ;)


    Wo ich dir aber Recht gebe ist, dass die physikalischen Verhältnisse von 1:1 nicht ohne weiteres auf 1:87 übertragbar sind. :thumbup:

    Moin!


    Fiddle Yard von beiden Seiten bedienbar: besser is das. ;)


    Farbgebung, Gebäude, Gestaltung, Düdelüt: meines Erachtens ist ein Fiddel Yard dann am besten, wenn man alles gut erkennen kann, überall gut hingreifen kann und nirgends was im Wege steht. Deshalb - meine Meinung! - ist es klug, auf jegliche Gestaltung, auch auf geschotterte Gleise, zu verzichten und das Ding einfach hell zu streichen.


    Den bislang in meinen Augen besten Fiddle Yard habe ich übrigens bei einem FREMO87-Treffen erlebt: da gab es nicht einmal die gewohnten Gleise. Statt dessen war Bandalu mit Rillen für die Spurkränze verbaut. Das Aufgleisen der Fahrzeuge war dadurch ein Kinderspiel (und das will bei Proto-Radsätzen durchaus was heißen!)


    Grüße!
    B.

    Ich sehe das wie Friedrich. :thumbup:


    Bau das Ding wie auf dem Bild erkennbar. Die Schwellen "hintenrum" (also Seiten und Rückwand des Kastens) scheinen ja auch lediglich hinter jeweils zwei eingegrabenen Schwellen aufgestapelt zu sein.


    An der "Prallseite" links und rechts die zwei Doppelschwellen als Pufferbohle, etwas weiße und schwarze Farbe - zack, feddich: Prellbock. :D

    Erfahrung: nicht im Zusammenhang mit Modellbahn. Aber kennen tu ich das Material - und zwar als Bautenschutzmatte, mit deutlich niedrigeren Quadratmeterpreisen (allerdings muss man dann selbst zuschneiden). ;)

    Moin!


    @Patrick, @Lutz K: ihr meint das Gleiche, redet aber aneinander vorbei. Zumindest wenn ich euch beide nicht völlig falsch verstanden habe ... ;)


    Der Drehpunkt liegt ja eigentlich im Mittelpunkt des durchfahrenen Bogens. Bei gleichbleibendem Bogenhalbmesser (Radius) verändert sich allerdings der durch die Lokmitte beschriebene Radius. Das liegt daran, dass die geführte Loklänge, begrenzt durch erste und letzte Kuppelachse bzw. den Abstand der Drehzapfen, eine Sehne des durchfahrenen Kreisbogens ist, in deren Mittelpunkt der Radius rechtwinklig angreift.


    Im durch die Drehzapfen beschriebenen Bogen bleibt zwar der Radius gleich. Hier ändert sich allerdings der Winkel der Loklängsachse (also der Sehne) zu den Drehzapfen (Schnittpunkte der Sehne mit dem Bogen). Der Radius ist also an den Drehzapfen nicht rechtwinklig zum Lokrahmen.


    So interessant ich diese theoretischen Betrachtungen auch finde, bin ich allerdings dennoch der Ansicht, dass ein Versuch (oder nötigenfalls eine Versuchsreihe) am schnellsten und nachhaltigsten Klarheit darüber verschafft, ob das geht oder nicht. Ich vermute, deswegen fragte Jörg nach Erfahrungen. ^^