Beiträge von Boscho

    Die Dachgauben sind gar keine - es handelt sich um sogenannte Zwerchhäuser. Macht aber nix. ;)


    Ich meine mich zu erinnern, dass die Ziegel der Auhagen-Platten für H0 zu groß ausfallen. Normaler Weise decken Biber etwa 15 cm und sind 15 bis 18 cm breit. Es mag aber durchaus sein, dass die K. Bay. St. B. größere Ziegel verwendete - gegeben hat es die jedenfalls auch.


    Wenn du das Dach fertig machst, dann solltest du auch das ganze Blech nicht vergessen - Kaminverwahrungen, Wandanschlussbleche, ... Man sieht das alles leider viel zu selten an Gebäudemodellen.


    Grüße!
    B.

    Eine Frage und eine Anregung hätte ich. Die Frage betrifft die Art der Speicherung - welches Dateiformat brauchst du für die Fräsungen? (Oder stand das schon irgendwo und ich habe es nur überlesen?)


    ... und noch eine Anregung für reiche Ossi-Rentner (wie Eberhardt), geizige Schwobaseckel (wie mich) und ähnliches Gesindel (:D): ein absolut kostenloses, aber dennoch tolles Programm zur Anfertigung von Vektorgrafiken ist Inkscape. Das Teil ist Open Source und hier erhältlich: http://inkscape.org/?lang=de (dem einen oder anderen mag der Name bekannt vorkommen - es handelt sich um das Programm, mit dem Marc Stutz, der Macher von www.gleisplan.ch, seine Gleispläne illustriert).


    Grüße!
    B.

    Dann musst Du halt jedem Protopuristen, der mit einem Zahnarztspiegel unter das Vordach schauen will, mit dem Rohrstock eins auf die Finger hauen...


    DIE Idee gefällt mir außerordentlich. :D


    Wenn du, Rainer, das Tragwerk aus Kunststoff bauen willst, dann würde ich aber mal versuchen, deine Kst-Streifen gerundet zu verformen. Da das Zeug ein Thermoplast ist, empfehle ich Rundungsversuche mit Föhn auf einer gerundeten Unterlage hinreichender Temperaturbeständigkeit. Ein metallenes Wasserrohr könnte passen. ;)


    Grüße!
    B.

    Filigran wäre natürlich, die Dinger aus Metallprofilen anzufertigen. Dem Foto nach zu urteilen werden die Teile - maßstäblich umgesetzt - so dünn, dass mir weder Pappe noch Kunststoff hinreichend stabil erscheinen.


    Profile in Bastlermengen gibt es zum Beispiel bei www.hassler-profile.li - der ist hier in der Gegend gut beleumundet; eigene Erfahrungen habe ich aber mit der Firma (noch) nicht.


    Grüße!
    B.

    Moin!


    Wir alle möchten es gerne vorbildgerecht haben. Nun frage ich mich aber gerade: ab wann war denn wo welcher Typ Leuchte im Einsatz? Und wie hieß dann das jeweilige Ding genau?


    Kennt und/oder hat jemand Informationen (Internet, Buch, Zeitschrift, ...) zu Leuchten samt deren korrekter Bezeichnung und dem jeweiligen Einsatzzeitraum? Ich erinnere mich zum Beispiel dunkel an eine Internetseite, die sich dieses Themas für den Bereich der Straßenbeleuchtung in der ehemaligen DDR annimmt, habe aber - blöd wie ich bin - vergessen, ein entsprechendes Lesezeichen anzulegen...


    Grüße!
    B.


    PSl: ich finde, das Thema ist hier eigentlich deplaziert. Besser wäre es wohl in der Rubrik "Planung, Bau, Umbau" aufgehoben. Da fehlt aber ein passender Präfix. Wie wäre es mit einem "Vorbild"-Präfix?


    Edit Rainer, 2011-04-10: Neues Forum "Vorbild und Modell" in der Kategorie "Planung / Bau / Umbau" eingerichtet und Beitrag hierher verschoben.

    Moin!


    Wie ist denn die Abindezeit bei der Autospachtelmasse, bzw Verarbeitungszeit.


    Ich habe das nie gestoppt, würde aber aus dem Bauch heraus sagen: du hast so etwa 'ne Viertelstunde - für ganz feine Arbeiten deutlich weniger, für ganz grobe etwas mehr. Das Zeug anschließend noch zu modellieren fällt übrigens schwer; glätten per Schleifpapier hingegen geht wunderbar. Fehlstellen in Kunststoffplatten sind - wenn ordentlich gearbeitet wurde - nach dem Lackieren nicht mehr zu sehen. (Aber das ist ja auch der ursprüngliche Sinn dieses Zeugs! :thumbsup: )


    Grüße!
    B.

    Moin zusammen!


    Wo gerade die liebe Literatur erwähnt wird: ich habe zahlreiche Jahrgänge zahlreicher (Modell-)Bahnzeitschriften im heimischen Fundus - bekannte wie unbekanntere - und dazu einiges an Baureihenbüchern, Streckenmonografien und ähnlichem Krimskrams. Insgesamt dürften das aktuell etwa sieben Regalmeter sein, Tendenz steigend. Falls jemand was bestimmtes sucht bitte nicht davor zurückschrecken, mich auch mal gezielt anzusprechen - vielleicht ist ja was dabei. Eine komplette Liste wird es möglicher Weise kommenden Winter geben.


    Und zu den Themen Entwurf und Baukonstruktion kann ich aus eigener Erfahrung ebenfalls einiges zusteuern (Architekturstudium, praktizierender Entwerfer und Zimmerer). Da wäre bei mir Rat vom Lageplan bis zu Dachziegelformaten erhältlich - auch da gilt: gezielt ansprechen bitte (am Besten per PM; ich bin sommers etwas knapp bei Zeit und lese bei weitem nicht alle Beiträge hier mit. ;))


    Grüße!
    B.

    Moin!


    Toll - das EG wird! Da lacht die Koralle... :D


    Klebungen bei Polystyrol sind übrigens die allerbesten, allerfeinsten und allertollsten wenn man sie mit Azeton anfertigt. Dazu werden die Teile in die vorgesehene Endlage gebracht und dann wird das Azeton mit einer handelsüblichen 5ml-Spritze samt Kanüle appliziert. Funktioniert bestens, ist fast unsichtbar, verfärbt sich nicht und gleicht leichte Unebenheiten aus. Anpressen nicht vergessen!


    Den Ruderer liebe ich ebenfalls außerordentlich, verarbeite ihn allerdings direkt aus der Klinikpackung (Dose zu 670g). Klappt bestens, wenn man einen Klecks hinreichender Größe auf eine Glasplatte o.ä. kleckst und den Kleber dann direkt auf die Klebestelle "aufstreift". Angeblich lässt sich der L530 ebenfalls mit Kanüle und Spritze dosieren; probiert habe ich das aber noch nicht...


    Große Vorteile des Ruderer L530: spaltfüllend, halbwegs flexible Klebungen, mäßig schnell trocknend, für einen Kunststoffkleber gute offene Zeit.


    Grüße!
    B.

    Ja schön, ja schön - das wird, das wird!


    Ich möchte trotzdem noch ein paar Worte zum Gleisplan verlieren, wohl wissend, dass ich den innenliegenden Bahnhof ebenfalls mal als meinen Favoriten bezeichnet habe. So toll ist das nämlich gar nicht...


    Szenario 1: Betrieb mit einer Person
    Man stellt seinen Zug in Berg-Langenheim zusammen, fährt aus und... der Zug ist weg. Es sei denn, man rennt einmal um die komplette Anlage, um ihn wieder "einzufangen". Optisch. Sozusagen.


    Szenario 2: Betrieb mit mehreren Personen
    Der Lokomotivist hat das oben bereits geschilderte Problem; hinzu kommt ein ziemliches Gedrängel zwischen den Fahrdienstleitern von Berg-Langenheim und Höchstadt. Falls man sich noch Rangierer leistet (zumindest in Berg-Langenheim könnte das sinnig sein) ist endgültig Sabbat.


    Weitere Probleme der "Höchstadt innen"-Version sehe ich in Hinblick auf die rangiermäßigen Zugriffsmöglichkeiten am Baywa-Ende. Zum einen liegt das Ende sehr weit innen, weil die Wendel den Zugriff erschwert, zum anderen steht das Baywa-Gebäude im Weg, wenn man (ent-)kuppeln mag.


    Großer Vorteil der inneren Version hingegen ist, dass man sich, so man denn alleine spielt und den Zug nicht permanent sehen mag, nicht von seinem bequemen Drehsessel erheben muss. Hat ja auch was, mit dem Kaffeebecher in der Hand auf den Zug zu warten.


    Außerdem gebe ich zu bedenken, dass ein diagonal liegender Bahnhof zwar schnittig aussehen mag, aber praktischer - gerade auch bei FREMO-Treffen - sind gerade auf die Segmente gebaute Betriebstellen. Im Zweifel wird eine aufgelockertere optische Wirkung schon durch eine Schrägstellung von nur wenigen Grad erreicht.


    Wenn der Bahnhof innen bleiben soll - wie gesagt: gerade wenn man eigentlich nur alleine spielen mag, ist das vorteilhaft - dann ließe sich eventuell die Baywa auch aus dem "Zwickel" holen, indem man die Bahnhofseinfahrt in die Kurve legt und die Kurve ein wenig kürzt - dann ist allerdings der Gleisplan nicht mehr 100%ig original.


    Wie immer, so auch hier: einen Tod muss man sterben. ;)


    Grüße!
    B.