Beiträge von Boscho

    Ich finde ja eh schon seit langem, dass man den Besuchern viel zu wenig zutraut. Zu Zeiten als ich noch in einem kleineren Modellbahnverein Mitglied war, hatten wir mal ein ca. drei Meter langes Containerterminal mit auf eine Ausstellung genommen - Trauben von Menschen waren das Ergebnis, die uns gefühlte Ewigkeiten beim Verschieben der Waggons, dem Be- und Entladen zugesehen haben.


    Geht doch... :thumbup:

    Das Prinzip (Verschluss auf dem Bogensegment) scheint bei allen gleich. Zur Ausführung kann man aber nur sagen: "Viele Wege führen nach Rom".


    In Bruchhausen liegt der Bandstahl des Bogensegments flach, bei dem preußischen Trumm von Klaus-Dieter Pfennig steht der Bogen senkrecht und auf den Bildern, die ich von der FGE kenne, sieht es irgendwie so aus als sei der Bogen ausgefüllt.


    Bilder der FGE-Stellhebeleinheit wären für mich übrigens von erhöhtem Interesse; ich frage mich schon lange wie die Teile eigentlich aussahen und funktionierten. Die letzten Originale wurden vermutlich bei der Sanierung der Pfannenberg-Spitzkehre ausgebaut, oder?

    Moin Stefan!


    Ich war so frei, deine Bilder mal sichtbar zu machen. Quell deiner Plagen war eine falsche Syntax für den einzubettenden Bildlink (abload.de bietet da ja eine durchaus verwirrende Auswahl... ^^ )


    Der korrekte Aufbau sähe so aus:

    Code
    1. [img]http://abload.de/img/20151122_194758vgjgi.jpg[/img]


    Das angezeigte Ergebnis dazu dann so:



    Deine weiteren Versuche habe ich der Übersichtlichkeit halber gelöscht - die Bilder waren ja alle im obigen Beitrag enthalten. Ich hoffe, das ist in deinem Sinne.


    Grüße!
    B.

    Nicht dass ich nun missverstanden werde - ich möchte ausdrücklich (!) niemanden (!!!) dazu auffordern, die Präzision an dieser Stelle auf die Spitze zu treiben und halte es da auch eher mit Friedrich: Loch groß genug bohren, Kleber rein, fertich. Wenn ich mir aber eine Lehre bauen würde, um die Löcher anzuzeichnen (oder auch gleich zu bohren), dann würde ich persönlich (!) zur Anfertigung dieser Lehre den geringen Mehraufwand zur Präzisionserhöhung nicht scheuen, weil:


    Zitat

    Ungenau wird's von allein.


    Alte Schreinerweisheit. ;)

    Moin!


    Der T 150 der BHE ist dem Ursprung nach ja der Vorserien-VT 95 912 (später 95 9112) der DB und hatte in der Ursprungsausführung zweiteilige Türen. Das ist im EK-Buch "Schienenomnibusse aus Uerdingen" Band I bildlich und per Übersichtsskizze belegt. Auf einem mit Frühjahr 1953 datierten Bild sind die Türen noch zweiteilig, und auch ein Bild vom 18. August 1956 (als der Wagen als VT 2 bereits bei der Lübeck-Segeberger Eisenbahn lief) lässt zweiteilige Türen zumindest erahnen. Ob der Umbau auf dreiteilige Türen noch bei der LSE oder erst bei der BHE erfolgte, geht aus dem Buch leider nicht hervor. Im April 1966 jedenfalls hatte er bereits dreiteilige Türen.


    Was die Breite der Türöffnungen betrifft habe ich auf den Übersichtszeichnungen mal kurz nachgemessen. Es scheint zumindest so, dass die Öffnungsbreiten für zwei- und dreiteilige Türen gleich sind. Darauf deutet auch der Text hin, der als Grund für die Umstellung auf dreiteilige Tür deren geringeren Platzbedarf im geöffneten Zustand nennt. Dadurch war es möglich, im Einstiegsbereich drei Trittstufen (statt zwei bei den Vorserienwagen) einzubauen. Die Höhe des Auftritts wurde dadurch verringert; zudem konnte der Wagenboden komplett eben ausgeführt werden. Bei den Vorserienwagen war der Boden hingegen zum Einstiegsbereich hin geneigt.


    Im Unterschied zu den Serienwagen war der Türausschnitt in den oberen Ecken übrigens nicht ausgerundet. Wenn man neben dem Fahrwerk eines Serien-VT auch dessen Türen übernähme, dann wäre da gegebenenfalls auf Abhilfe zu sinnen. Die "Machart" der Türen bei Serie und umgebauter Vorserie scheint aber grundsätzlich gleich zu sein.


    Edit: Die Türausschnitte sind wohl DOCH ausgerundet - auch mal hier nachschauen: http://www.drehscheibe-online.…26816,5126868#msg-5126868. Auf den Abbildungen wirkt es zwar teils so, als seien die Türausschnitte nicht oder kaum gerundet - nach Abgleich mit Abbildungen im EK-Buch behaupte ich aber: eigentlich müssten alle ausgerundet gewesen sein.


    In der Hoffnung geholfen zu haben
    B.

    Ich nehme an, du (Rainer) hast die Bohrungen nicht angekörnt. Jedenfalls sitzen sie nicht zentrisch auf dem Anriss. Mit Körnung wäre das nicht (oder zumindes nicht in dem Maße) passiert. Das als Hinweis für Nachahmer.


    [Theoriemodus] :wissenschaftler: Eine Überlegung wert wäre außerdem, die Lehre gleich aus einem stählernen T-Profil anzufertigen; dann ließe sich die Lochanordnung direkt durch die Lehre bohren. Der alleinige Anriss mit Lehre (bei anschliessendem freihändigen Bohren) beinhaltet die Gefahr, dass der Bohrer verläuft. Dabei muss aber der Verschleiss der Lehre beachtet werden - die Löcher werden schliesslich auch bei Stahl mit jedem Bohrvorgang etwas größer.


    Ideal wäre wohl, die herzustellenden Löcher per durch die Lehre geführtem Dorn auf dem Modul anzukörnen und anschließend mit Bohrständer/Tisch-/Säulenbohrmaschine zu bohren. Ziemlich perfekte Löcher wären das Ergebnis. [/Theoriemodus]


    ... oder man macht's wie Friedrich. :thumbsup: Denn:


    selbstverständlich muss jeder selber entscheiden wie viel Aufwand er treibt

    ;)

    Meines Wissens nicht. Die Freien Grunder Eisenbahn hatte ähnliche Verschlüsse (nun weiß ich endlich was der Bogen darstellt). In dem Zusammenhang hatte ich mich mal mit einer möglichen Modelldarstellung auseinander gesetzt.


    Für mich hier auf dem Wischfon sieht das erstmal aus wie ein "handelsüblicher" Stellhebel. Eventuell ließe sich ein solcher mit einem geätzten Blechteil aufwerten?

    Bei den Zellers schwelt offenbar seit mindestens 2012 ein Familienkrach zwischen Geschwistern, wenn ich alle mir bekannten Äußerungen zusammenrechne. Die Zusammenhänge lassen sich z.B. aus diesem Strang im Stummiforum herauslesen: http://stummiforum.de/viewtopic.php?t=76646 - demnach hat Marion Zeller zusammen mit ihrem Bruder angefangen, Rollenprüfstände herzustellen und zu vertreiben, irgendwann hat man sich dann getrennt und nun gibt es zur Verwirrung der Modellbahner zwei Firmen scheinbar gleichen Namens, die das scheinbar Gleiche herstellen, sich in der Qualität aber offenbar doch deutlich unterscheiden.


    Tenor über alle Foren ist, dass KPF-Zeller billiger sei, die Empfehlung aber aufgrund der gebotenen Qualität eindeutig zugunsten der Prüfstände Marion Zellers ausfallen müsse. Inwiefern das zutreffend ist weiß ich mangels eigener Erfahrung nicht; da mag sich bitte jeder ein eigenes Bild machen. Würde ich mir aber heute einen Rollenprüfstand kaufen, dann den von Frau Zeller.

    Obacht - Kopfsteinpflaster ist nicht gleich Kopfsteinpflaster. Je nach verwendeten Steinformaten und dargestellter Region gibt es da auch schon mal ganz andere Verlegemuster.


    Interessant in diesem Zusammenhang vielleicht noch, dass offenbar in vielen Kleinstädten bis in die Zeit vor dem II. Weltkrieg verbreitet nur die Gosse ausgepflastert war. Die Straßen und Plätze an sich sehen auf alten Aufnahmen aber so aus als sei da lediglich eine nassgebundene Decke aufgebracht, vulgo: Sand. ;)


    Ich vermute eine verstärkte Zunahme von Pflasterung und Asphaltierung erst in den späten 1940er / frühen 1950er Jahren in Zusammenhang mit der zunehmenden Motorisierung.

    Über die FGE gibt es zwei neuere Bücher: ein oranges in A5 aus dem EK-Verlag (Reihe "Regionale Eisenbahngeschichte" oder so ähnlich) und ein blaues aus dem Verlag Vorländer (Autor u.a. Gerhard Moll). Ersteres ist ordentlich, letzteres aber eine absolute Empfehlung. ;)

    Den kenne ich schon, der ist in der Tat einen Hinweis wert. Auf seiner Homepage http://creativ-modellbau.de/ findet man unter "Mein Projekt" Details zu seinem 5x1,3m großen chemischen Betrieb. Sehr interessant! :thumbup:


    Was das Urheberrecht betrifft: frag ihn doch einfach mal ob das ok ist - ich kann mir gut vorstellen dass ihn das freut - ist schließlich auch ein wenig Werbung für ihn (er macht auch Auftragsmodellbau und Alterungen... ;) )

    Sieht klasse aus! :thumbup:


    Was das Thema Animation betrifft: damit hat das was du hier zeigst noch nichts zu tun - Animation wäre, wenn du auf dem Modul während des laufenden FREMO-Betriebs anfangen würdest, mit ferngesteuerten Baumaschinen Erdarbeiten durchzuführen. Und ich hoffe doch sehr, dass du solches Tun nicht beabsichtigst. ^^

    Moin!


    Vor wenigen Tagen war diese Bahn (die ich bis dahin noch nicht kannte) bereits Thema im HiFo. Hier entlang bitte: http://www.drehscheibe-online.…08264,7408264#msg-7408264


    Danke für deinen Bildbericht, Eberhard. Deine sachkundigen Bemerkungen zur Wagenrestaurierung zeigen mal wieder, dass Museumsfahrzeuge als Vorbild für ein Modell mit Vorsicht zu genießen sind, sollte man nicht die Absicht haben, ein Museumsbahnmodell zu bauen... ^^


    Grüße!
    B.

    Die Freien Grunder Eisenbahn hat die Dienstkohlen im Bahnhof Unterwilden immer von Hand entladen lassen. Ursprünglich durch einen der Lokheizer nach Dienstschluss. Der brauchte dafür nach meiner Erinnerung etwa sechs Stunden, abends, nach Dienstschluss.


    Der Betriebsleitung erschien letztlich aber der Einsatz eines Arbeiters aus der Gleisbaurotte billiger. Nachdem der aber regelmäßig gute zwei Tage dafür brauchte, kehrte man schnell wieder zum ursprünglichen Vorgehen zurück. :D

    Moin!


    Informationen zur OBK (Originalbügelkupplung) von Michael Weinert: http://www.mw-modellbau.de/06_OBK/OBK_Neu.htm (für aktuell lieferbare Kupplungen) und http://www.mw-modellbau.de/06_OBK/OBK1.htm (zur Entwicklungsgeschichte).


    Es gab früher™ von Michael Weinert noch eine OBK zum Selberbiegen und -löten, mit unterschiedlich zuverlässigem Ergebnis (je nach Bastler).


    Aktueller Lieferant zur OBK ist meines Wissens neben dem von Manfred genannten lediglich H0fine:
    H0fine - Übersichtsseite zur OBK: http://www.h0fine.de/Joomla/in…e&category_id=8&Itemid=55
    H0fine - die von Manfred verlinkte Kupplung im fedes.at-Vertrieb: http://www.h0fine.de/Joomla/in…=com_virtuemart&Itemid=55


    Bei fedes.at gibt es allerdings drei Kupplungen zum H0fine-Preis von zwei. ;)


    Grüße!
    B.

    Moin!


    Hab's mir gerade mal angesehen. Wenn ich das richtig verstehe, dann sind das "Einleger" für Peco-H0e-Gleis. Es handelt sich also nicht um Rillenschienen im Wortsinne, sondern um etwas, mit dem man die Anmutung von eingepflastertem Gleis nachahmen kann.


    Ich finde das trotzdem nicht uninteressant, weil ich schätze dass man mit einem eingeklebten, zum Winkelprofil gefalzten Papierstreifen das Ganze zur Rillenschiene aufrüsten könnte.


    Grüße!
    B.