Beiträge von Detlev G

    Moin zusammen,

    heute geht es an die Ansteuerung der Weichen. Nix Loconet oder DCC , manuelle Bedienung via Stellstange ist angesagt. Eigentlich sind es keine Stellstangen von hüben nach drüben sondern lediglich eine kurze M3er Gewindestange die in einem Kugelgelenk sitzt und dieses über einen handelsüblichen Kippschalter bzw. -taster gestülpt den passenden Impuls auslöst. Ich hatte vor vielen Jahren diese Art der Weichensteuerung präferiert, Material für fast Umme und einfachster vor allem langlebiger Zusammenbau. Das teuerste ist hier tatsächlich das Kugelgelenk von Kavan 50.1405 mit ca. 1,50 €/Stk. .

    Dieser Aufbau ist relativ schnell erledigt, so glaubt man …, aber es dauert doch ein bisschen. 19 mm MDF wollen in Ruhe gebohrt/gesägt werden, ansonsten gibt es wie Carl Martin mal meinte durch die entstehende Hitzeentwicklung „Baumkuchen“.

    Diese Hitzeentwicklung wurde diesmal zu einem Problem. Zwar lief bei mir während des Bohrvorgangs permanent der Sauger für den Bohrstaub, doch der spuckte dann plötzlich Funken. Was war passiert? Stark erhitzter MDF Staub wurde zwar abgesaugt aber durch den zusätzlichen Luftstrom gut angefeuert. Im Papierfilter fing das dann alles an zu glimmen, ging durch den Grobfilter und flog danach durch den Abluftkanal des Saugers nach draußen. Ärgerlich, aber zeigt einem wo und wann man aufpassen muss, damit nicht in den nächsten Tagen die Sonne direkt von oben in die Garage scheint ….

    Nun zu den benötigten Teilen

    Eine genaue Vorarbeit (Bohren) insbesondere beim Alu Winkel zahlt sich aus und der Zusammenbau läuft wie geschmiert. Da könnte man tatsächlich noch einige mehr machen wenn man mal so in Schwung ist …

    Kippschalter und Kugelgelenk vertragen keine seitlichen Abweichungen und müssen 100%ig in einer Flucht liegen, ich habe hier für die Bohrungen im Alu Winkel mit einer Schablone gearbeitet.

    Das kurze Alu Rohr wird eingesetzt und der Alu Winkel befestigt, später festgeschraubt.

    M3 Gewindestange im MS Rohr eingeklebt, halb angebohrte Kugel aufgesteckt und geklebt und wenn alles ausgehärtet ist, das Kugelgelenk einsetzen und die Gewindestange einschrauben.

    Da jeder mit anderen Holzdicken arbeitet möchte ich hier was die Länge der Röhrchen und M3 Stange sowie sonstige Maße betrifft keine Zahl nennen.

    Nun noch in die Modulseitenwand das passende Loch bohren und die Einheit festkleben.

    Soviel für heute


    Viele Grüße vom Niederrhein

    Detlev

    Neben dem Bau der Phonolithentladestelle im Vereinsheim habe ich noch etwas Platz im Keller für meine Heimanlage. Sie besteht im Wesentlichen aus „Modultranchen“. Diese Tranchen können auch herausgelöst werden und dann in regionale Fremo Treffen eingebunden werden was aber leider im Laufe der Zeit immer aufwendiger wird.

    Zur Form der Anlage; sie entspricht einem U mit einem FY an dem einen Ende und einem Spitzbahnhof am vorläufigen anderen Ende. Von dort soll es als Abschluss später einmal zum noch zu bauenden Endbahnhof gehen. Damit es nicht langweilig wird und man Woche für Woche am gleichen Stück arbeitet sind hier auch die üblichen abwechslungsreichen Baustellen über die Module verteilt. Hier mal die Begrünung, dort der Schotter, da die Weidezäune usw..

    Ich fange heute mal am letzten Teil an, dem Spitzbahnhof.

    2 Module, 70 x 30, wie immer etwas massiver aus Multiplex. Das Gleisbild wurde vorher mit Piccolo Flexgleisen festgelegt und markiert, was später machbar war zeigt die Lage des Peco Gleises. Die Model Größe richtete sich nach dem Gesamtplan und der Transportmöglichkeit. Normalerweise bevorzuge ich den Gleisbau mit Holz- und Pertinaxschwellen sowie Code 55 Gleismaterial, habe aber hier mal den schnellen Weg gewählt.

    Die DKW musste gegenüber der ersten Planung noch etwas zurückverlegt werden, da die nach links abknickende Kurve sonst zu eng gewesen wäre. Ein 5 Kuppler kam zwar ohne Zwängen durch, aber man muss es ja nicht übertreiben. Somit verbleiben von der DKW bis zur angedeuteten Segmentdrehscheibe ca. 75 cm Zuglänge, die dann bequem rangiert werden können.

    Ggf. wird aus der rechten Linksweiche noch eine Y Weiche, mal sehen.

    Auch wenn manch einer nicht unbedingt von den Proxxon Werkzeugen überzeugt ist, mir haben sie hier gut geholfen und vor allem war der ausgefräste Teil in der Segmentdrehscheibe sehr gerade.

    Die Grube für die Segmentdrehscheibe ist jetzt freigelegt und um etwas mehr Tiefe zu bekommen mit 7 mm Sperrholz zusätzlich unterfüttert. Darunter sitzt eine mit Pappe belegte Multiplexplatte, die dann später die Halterung für den Drehpunkt aufnimmt. Die Grubentiefe beträgt jetzt ca. 1,40m.

    Nächster Punkt an den Modulkästen sind die Weichenansteuerungen.

    Ich bin da noch mit der etwas altmodischen Variante unterwegs, Stangen mit Knöpfen, die aber an Kippschaltern hängen … .

    Dazu mehr in Kürze.


    Viele Grüße vom Niederrhein

    Detlev

    Hallo zusammen,

    so schnell sind 2 Wochen rum und es war wieder Zeit fürs Basteln im Vereinsheim.

    Heute war die endgültige Justage der Entladebrücke ein Punkt der abgearbeitet werden mußte, sowie die Schienenbefestigung zum Modulübergang und die Stromeinspeisung für das gewechselte Gleis.

    Nach langem hin und her konnten schließlich die beiden "Öffner" für die Klappen in dem Raster befestigt werden. Der Grund liegt im relativ altem Plastik, zumal eines der geschwungenen Plastikteile erst einmal brach und mit Sekundenkleber und Backpulver gerichtet werden mußte.


    Dann nochmals in die Rückschau:

    Die alte Entladestation, teils bedient vom LKW bzw. über die Entladung auf der langen Brücke hatte relativ massive Pfeiler, die Plastik Betonplatten wurden damals Stoß an Stoß geklebt und mit stilisierten Schutzecken verdeckt ... .

    Das war nicht unbedingt optimal, ergo wurde ein neuer Pfeiler mit winklig angeschliffen Seiten erstellt, ja ist vielleicht schon besser, aber irgendwie nicht befriedigend in die Großaufnahme.


    Dann kam der große Tellerschleifer zum Einsatz ....


    sieht nach meinem Geschmack schon besser aus und benötigt auch nicht mehr so horrormäßige Kantenschoner.

    Ein weiterer Punkt das Geländer zwischen Bahnübergang und Waage zur optischen Trennung von Strasse und Schiene:

    ... damals schnell und grob aus 0,5er Messing Draht zusammengebraten. Vor kurzem sind zufällig die 0,3er Geländerstützen wieder aufgetaucht und wurden heute auch gleich mit entsprechendem Draht als Muster zusammengelötet.

    Das sieht jetzt vielleicht originaler aus, ist mir aber noch zu "spillrig". Mal sehen, ob ich 0,4er bzw. 0,5er Geländerstützen finde die auch ordentliche Lötpunkte zulassen.

    Der nächste Punkt die Verkleidung der Spundwand.

    Ursprünglich waren Betonplatten angedacht. Hatte ich so im Netz recherchiert und mir eine Silikonform dafür gemacht. War aber im Nachgang auch recht massiv ... also mußte etwas schlankeres her. Und das gab es auch im Netz. Ungleiches L Profil.

    ja, da müssen die Metallbauer die Leiter noch etwas anpassen ... die wird aber nicht komplett befestigt, vielleicht finde ich noch eine die feiner ist.

    Für mich stimmt aber auch hier der Gesamteindruck. (bis auf die Leiter ...:schimpf:)

    Insgesamt für mich heute ein entspannter Tag und die Auflösung etlicher kleiner Baustellen. Vielleicht hat jemand sachdienliche Hinweise für Produzenten oder Bezugsquellen von Geländerstützen griffbereit, möglichst für 0,4er Messing Handlauf bzw. Unterzug. Auch eine entsprechende MS Leiter in 0,4er bzw 0,5er MS suche ich noch ....

    :thankyou:

    denn bis in 2 Wochen

    viele Grüße vom Niederrhein

    Detlev

    Moin zusammen,

    heute ging es mal wieder ans Modul. Während Carl Martin seine 94er zusammenbastelte und wieder zerlegte und wieder zusammenbastelte ....:thumbsup:, habe ich mir am anderen Tisch das Modul mit der Entladung vorgenommen, das in den vergangenen Monaten leider einige Schwachstellen aufzeigte.

    Der ärgerlichste Punkt war der Gleisversatz bei Hitze / Kälte u.a. direkt auf der Entladung.



    Da war die Entgleisung durch die "Streifen" während des Entladevorgangs vorgrammiert. Ein ebensolcher Schwachpunkt befand sich über den alten Entladebunkern im weiteren Verlauf dieses Gleises. Gleiches Problem mit dem Schienenversatz, aber hier Schlangenlinien.

    Also erstmal Schotter und Schienen raus.



    Die Entladevorrichtung war nunmehr nur noch abzusenken, eine neue Schiene mit durchgehenden Schwellen einzulegen, Anschlüsse verlöten und fertig.

    Schön wärs gewesen,



    Dadurch, das jetzt die Schwellen auch im Entladestück unter den Schienen sind, rutschen quasi die beiden "Streifen" für die Öffnung der Seitenklappen der Selbstentladewagen ebenfalls nach unten und öffneten diese nicht mehr sauber bzw. nicht weit genug.



    Ein Problem gelöst, ein weiteres geschaffen. Das wird am nächsten Basteltag gelöst.

    Abgesehen von dem kleinen Frust gab es aber noch einen für mich positiven Moment. :lokomotive:

    Meine Mauern auf dem Modul sind Gipsabgüsse aus Silikonformen, die Pflasterstrassen von Juweela. Viel Handarbeit (Gipsmauern), kleine Mustergrößen (Juweela), alles nicht unbedingt zielfördernd und zeitraubend, letzteres eigentlich S..teuer. Für meine Strasse und die späteren Brückenpfeiler suchte ich schon die ganze Zeit nach Mauerlösungen.

    Auf der Intermodellbau habe ich nach einem Tip von Carl Martin mal den Stand von CH Kreativ aufgesucht.

    Jo, das war es. Flexibles Mauerwerk, bereits eingefärbt aber auf Wunsch auch blanko, diverse Gewerke/Steinformen, nicht zu dick, sehr strapazierfähig. Moderater Preis.

    Ich hatte beim Betrachten echt ein Problem ... Gips rausreissen und neu machen ? 'y#


    oh Mann, was tun ...

    mal drüber schlafen.

    Das wars erstmal wieder nach langer Zeit, demnächst hoffentlich wieder regelmäßig.

    bis dahin und viele Grüße vom Niederrhein

    Detlev

    Moin,

    ich habe vor einiger Zeit bei einem anderen Projekt 2 K Spachtel von Molto auch 2 K Holz Ersatz genannt entdeckt. Schließt tiefere Löcher von Schrauben und Spalten, härtet zügig aus, kein Schrumpf/Schwund. 120er oder 240er Schleifscheibe ist kein Problem. Das hängt die bis dato verwendete Clou Holzpaste absolut ab.

    Als Modulkastenholz kommt bei mir ausschließlich MPX Birke 9 (Seite und Deckel)/15 (Stirn- und Zwischenbretter) zum Einsatz und wird nicht geklebt sondern sauber verschraubt. Mit entsprechender Lackierung duch Renovo Acryllack 2in1 (innen und aussen) habe ich bis heute kein (Modulverzugs) Problem. :sehrgut:

    Gruß vom Niederrhein

    Detlev

    Hallo zusammen,

    das Anschliessen von LED`s oder auch anlöten ist für mich kein Problem.

    Womit ich mich überhaupt nicht auskenne sind RGB LED`s. Die benötigen um eine Farbe widerzugeben einen sogenannten Controller ..(wenn ich es richtig verstanden habe).

    Wenn ich jetzt also eine 0404 SMD LED von weiss auf rot wechseln lassen möchte, muss ich das über den Controller steuern. Ist so etwas mittels Funktionsausganges eines Decoders oder anderweitig überhaupt realisierbar?

    ... und warum diese Frage? Ich würde gerne in die Scheinwerfer eine solche Diode einsetzen, wenn ich dann mit dem Fred/Fredi die Fahrtrichtung wechsele soll auch das Licht umschalten und nicht nur ausgehen ....

    lieben Dank für eine Antwort


    Detlev

    Moin zusammen,

    nach einem nicht eingeplantem längeren Logout meinerseits geht es hier in Kürze weiter.

    Zuvor aber noch eine Ankündigung in eigener Sache:

    Der EMFS veranstaltet wieder "zwischen den Jahren" (27.12. - 30.12./12:00h-18:00h) seine Fahrtage. Von einer kleinen H0 Strecke (Bhf. Frankenstein der uns quasi als FY dient) geht es auf den Wehberg zur Verladung der H0 Wagen auf Rollwagen die dann auf eine kleine Reise über die H0e Module gehen.

    (Frankenstein und ... weit, weit entfernt ... Wehberg)

    Zur Verfügung stehen knapp 17 Modulmeter und natürlich die Möglichkeit, auch eigenen Lokomotiven etwas Auslauf zu gönnen.

    Ihr findet uns in Niederdollendorf im alten Güterschuppen. (50°41'45.5"N 7°10'49.8"E)


    viele Grüße vom Niederrhein und besinnliche Feiertage

    Detlev

    Hi, mit Beleuchtung meinte ich den Schuppen von innen, ganz dezent vielleicht 1 LED. Das sieht doch zu gut aus was Du da gerade machst und sollte nicht im Dunkeln des Schuppens verschwinden.

    VG Detlev

    Hallo Reiner,

    so groß ist der Aufwand nicht ... 2 Schrauben pro Alu Winkel, eine PVC Platte und dann loslegen. :imsohappy:

    Die Alu Winkel habe ich in diversen Höhen und kann hier schnell umbauen. Und ist die PVC Platte arg verkratzt oder sonstwie verschlissen wird eine neue gesägt.

    Trennmittel kommt nur bei saugenden Urmodellen zum Einsatz, ansonsten löst sich die erstarrte Silikonmasse ohne Probleme vom Alu und Plastik.

    Das mit dem Legokasten und den Miba Artikel kannte ich, hier wird es nur schwierig wenn wie bei mir das Urmodell, in diesem Fall die Platten, aufgeklebt werden. Doppelseitiges Klebeband ist auch keine gute Lösung, es trägt leider auf und führt zu noch mehr Schwimmhäuten.

    ... und apropos LEGO das mittlererweile auf Flohmärkten mit Gold aufgewogen wird ... immer wieder fehlt mal der 1reihige 3er oder 4er +><, ich kenne das noch aus Kindertagen

    viele Grüße vom Niederrhein

    Detlev

    Hallo zusammen,

    und wieder sind 2 Monate vergangen, teilweise mit modellbahnfremden Arbeiten aber auch am Modul hat sich etwas getan.

    Die Ecken und Kanten in der alten Abladestelle haben einen Schutz erhalten.

    Auch der erste Pfeiler für die Auflage des Trägers wurde gesetzt.

    Dabei musste ich dann festellen, dass hinter dem Pfeiler in Richtung Schräge zuviel Platz für abgeladenes Gestein verblieb. So etwas hätte man sicher nicht gebaut, also steht hier ein Neubau der linken Seite an.


    Für die Abdeckung der Spundwände und Abgrenzung der Kaimauer gibt es vielfältige Darstellungen im Netz, eine verbindliche Vorgabe scheint es nicht zu geben. Ich habe mich für Betonplatten entschieden und einen Plastikstreifen geschnitten um einen optische Eindruck für Breite und Höhe zu erhalten. Eine Darstellung der Betonplatten aus Plastik, Rillen ritzen und das Ganze noch einzufärben war nicht meine Intension, zumal das Lackieren und ggf. altern von Plastik mir nicht so leicht von der Hand geht.

    Meine Vorgehensweise wird wie folgt sein:

    Die in Plastik angedeuteten Betonplatten werden aus Gips erstellt. Dazu mußte aber eine Form her und die war schnell erstellt.

    Zuerst das Urmodell:

    Die einzelnen Platten sind punktuell festgeklebt.

    Danach wird das Silikon eingefüllt, und dann warten.

    Ich behalte einen Rest Silikon in der Anrührform, und prüfe dort nach einiger Zeit, ob sich alles sauber vernetzt hat.

    Wenn alles "fest" ist wird entformt.

    ... und es hat geklappt.

    Die kleinen "Unebenheiten" oder "Schwimmhäute" an den Seiten entstehen durch das Unterwandern der aufgeklebten Plastikstreifen durch das extrem dünnflüssige Silikon. Möchte man diesem Effekt vorbeugen habe ich in der Vergangenheit auf ein festes Trennmittel zurückgegriffen, ähnlich Vaseline. Damit waren die Zwischenräume insbesondere vom Urmodell zur Auflageplatte gefüllt.

    An diesen Punkt (dünnflüssiges Silikon) muss man auch vor dem Befüllen der Urform denken, insbesonders die Ecken und kleinste Löcher der Umrandung müssen dicht sein. Abhilfe schafft hier ggf. Knete o.ä. Knetmassen.

    Die Form ruht sich noch einen Tag aus und dann geht es an die Massenproduktion der Betonplatten.

    Mal sehen wie ich die einfärben kann.


    Fortsetzung in Kürze


    viele Grüße vom Niederrhein

    Detlev

    Hallo zusammen,

    heute waren die alten "Bunkeranlagen"/Entladestellen für LKW an der Reihe.

    Zuerst die Verkleidung der Entladeseite mit den Aussparungen für die Säulen

    dann wie immer auf der Kreissäge handgeschnitzt und massiv die späteren Säulen

    die dann auch mit den Auhagenplatten 52434 bzw. 52234 verkleidet wurden. Die Platten sind eigentlich sehr ordentlich strukturiert, lediglich das Katalogbild täusch enorm, hier hat ein Künstler die Platte regelrecht zugekleistert und eine Kaufentscheidung erschwert.

    Sieht dann zusammengefügt, sagen wir mal "stabil" aus .... hat aber den Belastungstest der anwesenden Sicherheitsingenieure problemlos bestanden.

    aber aus etwas Entfernung nach meinem Dafürhalten passabel.

    Die linke Entladestelle wird in der späteren Ausgestaltung stillgelegt sein und als Abstellplatz für Gerätschaften herhalten, während über die mittlere und rechte Entladestelle noch spezielle Korngrößen beliefert werden. (Soweit der Plan ...)

    Nächstes Wochenende werden soweit MSL liefern kann die Seitenteile fertiggestellt, die Abschlüsse oben/Ecken der Säulen verkleidet, ggf. noch gepflastert und kleinere Arbeiten ausgeführt.

    Schaun wir mal was mit DHL kommt,

    noch ein schönes Restwochende und Gruß vom niederen Rhein

    Detlev

    Hallo zusammen,

    es war mal wieder Bastelsamstag im Vereinsheim.

    Heute stand die Stabilisierung des Entladegleises über den alten Abladestellen an. Hierzu habe ich 2 I Profile verwendet, die im passendem Abstand hart verlötet wurden. Die untergeschobene Brückenstütze dient nur der Höhenermittlung und wird sicherlich nicht bleiben.

    und dann kamen die knapp 1,20m Kaimauer mit Kleber dran. Für mich sieht es schon recht imposant für den kleinen Anleger aus.

    Die Weinert Spundwände können bequem aneinandergereiht werden, dreht man ein Element, so entsteht ein breiterer glatter Spalt in dem einen Leiter Platz findet. Die ist auch bereits bestellt und soll auch bei einem weiteren Projekt zum Einsatz kommen, aber wie immer in der heutigen Zeit, manche Bestellung dauert halt ...

    leider gibt es auch manchmal einen kleinen Rückschlag ....

    Auf der Entladegrube haben sich die Gleise verschoben obwohl es nicht sooo warm im Raum war und die knapp 50 cm lange Schiene im Gleisbett sich ca. 1,5 mm verschieben konnte. Ärgerlich, aber da muss wohl noch ein Dehnungsschnitt rein. Das mache ich äußerst ungern zumal dann nochmals zusätzlich für die Stromannahme gelötet und verdrahtet werden muss.

    Es ist nur seltsam, dass bei den PECO Gleisen diese Ausdehnung stattfindet, während bei meinen selbstgebauten (und an jeder 5. Schwelle verlöteten) Gleisen die Wärme keine solchen Auswirkungen hat.

    Ebenso wurde zwischenzeitlich der Federzug/Feder der Seitenklappen in den Selbstentladewagen angepasst. Die teilweise eingebauten Federn hatten unterschiedlich Zugkräfte und so mußte mit Hilfe von feinen Federwaagen eine geeignete Federstärke ermittelt werden. Jetzt läuft es glatt und es ist nur noch der Spalt zwischen dem Korpus des Selbstentladewagens und der Klappe zu vereinheitlichen.

    Neudeutsch: Spaltmaß

    Nun denn, man ist ja lernfähig.


    viele Grüße vom Niederrhein

    Detlev

    Moin,

    diese Makrofotos zeigen gnadenlos die Spaltmaße auf ... . Aber auch die Oberfläche der Zylinder erscheint etwas uneben.

    Mal sehen wie es in Natura aussieht.

    Trotzdem bin ich optimistisch, dass die Lok letztendlich super aussehen wird.

    viele Grüße vom Niederrhein

    Detlev

    Hallo zusammen,

    vielleicht geht es nur mir so ... irgendwann gekauft, Schachtel beiseite gestellt und dann beim Aufräumen wieder entdeckt.

    Oder ... irgendwann gekauft, angefangen zu bauen, dann kam was dazwischen, und wieder was dazwischen, naja egal :thumbsup:

    Hier mal in loser Folge ein Bericht zur Fertigstellung/Digitalisierung der Bemo TSSD 1004 810.

    Das Gehäuse hatte ich bereits vor langer Zeit vollständig zusammengebaut und bestückt. Jetzt ging es um den Antrieb und Einbau eines Decoders.

    Das Problem: Im nicht sichtbarem Bereich gibt es kaum Platz für den Decodereinbau. Da ich aus Prinzip den Decoder nicht im Gehäuse (i.d.R. Fussboden Führerstand) einbaue, mußte auf der Antriebseinheit eine Möglichkeit geschaffen werden, einen Decoder zu plazieren.

    Bei der IIV K war das problemlos, der Decoder wurde auf einer passend geschnitten und gebogenen 0,3er Messing Platte auf dem Fahrwerk befestigt und verschwand so im nicht sichtbarem Bereich im unten offenen Kessel. Sollte er mal abrauchen, Fahrwerk abschrauben, Decoder ersetzen, Fahrwerk einschrauben. Keine Fummelei mit Decoder im Führerstand oder fest im Kessel oder sonstwo.

    Bei der TSSD ist das nicht möglich, hier ist zwischen Schneckenoberkante und Kesseloberkante nur knapp 3 mm Platz und der Kessel ist ziemlich klein ... .

    Also wurde hier über der Schnecke ebenfalls eine Messingplatte zugeschnitten, diese mit 2 U Profilen unterfüttert um im U Profil später, sofern notwendig, Kabel ziehen zu können.

    Zwischen Schnecke und MS Platte verbleibt nur ein minimaler Spielraum.

    das sind grob geschätzt 0,5 - 0,7 mm. Zum Vergleich, die Kabeldicke beträgt 0,9 mm.

    Darauf wird dann der Decoder plaziert, die wiegt ja nichts und das Blech wird sich nicht durchbiegen. Ich bin momentan noch am überlegen, das Ganze mit Evergreen Profilen/Platten nochmals zu bauen. Mal schauen.

    Ach ja, die Kabel wurden nach der ersten Sichtprüfung auch erneuert, hier hatte Bemo leider sehr dicke Dinger an der Stromabnahme angelötet die teilweise am Rad anlagen.

    Auch kurz hinter dem Motor muss noch nachgearbeitet werden, der Abstand zwischen den Lötpunkten des Motors und dem Metall des Antriebsblocks ist mir zu gering. Daher werden die rot markierten Metallteile abgefräßt.

    Letztendlich, welcher Decoder darf es denn sein?

    Ich bin kein Digitalfetischist der mindestens 20 Funktionen schalten und auch benutzen will. Es reicht mir die Lok sauber zum Fahren zu bringen und sofern vorhanden das Licht einzuschalten. Und was Decoder betrifft so stehe ich mehr auf Plug and Play, einfache Programmierung ohne zusätzliche Software am PC und sonstiges Geschnöcksel. Sound ist Geschmackssache, allerdings geht mir manchmal das permante Dieseln abgestellter Loks gewaltig auf den Senkel zumal die Lautstärke den Realsound übertrifft. Also kurz und knapp, Fahren und sofern möglich Licht und wenn möglich (Platzangebot) vielleicht irgendwann mal Sound.

    Mein Decodervorrat erstreckt sich auch nur auf einen Hersteller, der leider nicht mehr auf dem Markt ist.

    Der rechte ist der DCX 74, der Linke der DCX 76 von CT Elektronik.

    Während der 74er sehr robust und einfach auf den Motor einzustellen ist, habe ich mit dem 76er noch keine Erfahrung gemacht, er soll aber möglichst unter 16V gefahren werden, da er ansonsten die Urnenbestattung erhält. Sein weiterer Nachteil, er ist beidseitig bestückt und somit etwas dicker als der 74.

    Somit gibt es noch genug zu tun.

    bis zum nächsten mal

    viele Grüße vom Niederrhein

    Detlev