Beiträge von Rainer

    Bedienung der Awanst Kleinreuth-Nord als Sperrfahrt


    Hallo miteinander,


    Heute komme ich mal mit einer (komplexen) Frage um die Ecke:


    Kleinreuth-Nord, Awanst, wird per Übergabe bedient. Die Sperrfahrt erfolgt über die Strecke Kleinreuth-Bamberg und zweigt von da nach Kleinreuth-Nord ab (Streckenskizze siehe vorheriger Beitrag).


    Aus verschiedenen Quellen habe ich versucht, einen "Arbeitsablauf" für "Mitte der 60er" zusammenzutragen:

    1. Schlüssel für Abzweig-Weiche entgegennehmen
    2. Sperrfahrt zum Abzweig Kleinreuth-Nord
    3. Dort vor der Weiche anhalten und Gleissperre/Weiche aufschließen
    4. Einfahrt in das Übergabegleis (Geis 1 meiner Skizze)
    5. Halten, wenn Zug komplett eingefahren ist
    6. Tfz verlassen, zum Zugende bzw. Einfahrweiche/Gleissperre (das ist die unbenannte Weiche vor A1) gehen und abschließen.
    7. Telefonische? Meldung an den FdL, Strecke Kleinreuth-Bamberg ist frei und kann wieder befahren werden.
    8. Bis zur Weiche A3 weiterfahren, Lok abkuppeln

    Für die Rückfahrt ist sinngemäß die umgekehrte Reihenfolge zu nehmen.


    Notwendige Ausstattung :

    Fernsprecher sowohl in der Nähe von Weiche A3 als auch in der Nähe von Weiche A1?

    Signale? Signaltafeln? Hemmschuhe/Hemmschuhständer?

    Die Sperrfahrt endet vor Weiche A3 oder wäre das innerhalb der Awanst schon eine Rangierfahrt?


    Ich habe leider 0-Ahnung, wie das betrieblich abläuft bzw. ablaufen soll und wäre für Korrektur und/oder Bestätigung sehr dankbar.



    Gruß Rainer:thumbup:

    Moin zusammen,


    Heute habe ich mich an das Sprühlackieren von Weichen gewagt. Meine Plan war herauszufinden, wie ich den Stellbock/Stellhebel sowie die Stellschwelle am Besten vor Farbe und festkleben schützen kann.


    Die Stellschwelle habe ich mit Tamiya Maskierband abgeklebt, anschließend die Stellschwelle durch zwei Hölzchen (Mundspatel) mittig fixiert. Ziel war einen möglichst gleichmäßigen Farbauftrag zu erreichen, ohne zusätzlichen Farbpinseleinsatz. Für den Schutz des Stellbockes etc. nahm ich Mischbecher (Mixing Cups). Damit der Becher nicht "wegsegelt" habe ich ihn mit selbstklebenden Auswuchtgewichten beschwert. Passt.







    Auf einem kleinen Stück testete ich, die Schwellen mittig von der Schienenfarbe freizuhalten. Kann man machen. Die leider scharfen Farbtrennkanten gefallen mir nicht so sehr. Ich werde also im weiteren Verlauf wie bei meinem ersten Abstellgleis Schienen und Schwellen einheitlich färben und danach die Schwellen weiter farblich behandeln, wie schon von mir weiter oben beschrieben.



    Die Schienenprofile reinige ich auf der Oberseite mit (passenden) Holzstückchen, deren Oberfläche ich (immer wieder frisch) kurz mit 99,5%igem 2-Propanol Isopropylalkohol benetze.


    Gruß Rainer :thumbup:

    Einen schönen Samstagnachmittag, Freunde der kleinen und größeren Spurweiten,


    2012 wars, da berichtete ich hier im Forum über mein Hardware-Setup (Digitrax Zephyr DCS 51) für Rollenprüfstand, Programmier- und Fahrbetrieb. Das war mein Prüfstand V4.


    Inzwischen ist meine Transformation zur Spur 0 längst vollzogen und der Prüfstand in der bisherigen Form nicht mehr notwendig. Was liegt näher, als die Grundidee weiter zu verwenden und einen etwas kleineren, auf meine 0-Bedürfnisse abgestimmten Prüfstand/Programmierstand zusammenzustellen.


    Hier also mein Prüfstand, Version 5


    Schaltplan

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    Frisch ans Werk, den alten Prüfstand in seine Einzelteile zerlegt und die Teile für den Prüfstand V5 zusammengestellt.

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    Mein Ziel ist, über meinen Werkstatt-PC

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    fallweise den ESU-Lokprogrammer oder, via SProg3, den Freiwald Trainprogrammer oder JMRI Decoder Pro zu verwenden. Über den Umschalter neben dem Gleis erfolgt die Auswahl des gewünschten Programmers.

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    Heute kann ich schreiben: Ziel erreicht, alles funktioniert wie es soll

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    Gruß Rainer :thumbup:

    Farbe aufbringen mit der Lacksprühdose

    In meinen Vorversuchen habe ich mal die Schienenprofile mit dem Pinsel gefärbt. Geht ganz gut. Die Farbschicht ist aber als "Schicht" in der Vergrößerung erkennbar.


    Mit der Airbrush wollte ich nicht ran, die Rüstzeiten sind mir einfach zu lange und der Luftschlauch ist nicht lang genug. Andersrum ausgedrückt: Mit der Airbrush konnte ich mich nie so richtig anfreunden.


    Als ich neulich wieder bei architekturbedarf.de eine Bestellung aufgeben wollte, stieß ich beim stöbern im Shop auf das Produkt Montana Serie Gold Acryl matt.


    An die Produktbeschreibung angelehnt: Montana Gold Sprühdosen haben ein fein abgestimmtes Spektrum von 215 Farbtönen, keine RAL-Typen. Der Lack deckt hervorragend und trocknet schnell auf verschiedenen Oberflächen wie Leinwand, Holz, Beton, Glas, Metall, Kunststoff und vielem mehr. Für den Einsatz auf Polystyrol-Hartschaum gibt es ein passendes Grundierspray, ebenso für Pappe, wie Graupappe oder Finn-Pappe. Dieses versiegelt und glättet die Oberfläche und ermöglicht damit brillante Farben.


    Die hochpigmentierten Montana Cans besitzen eine enorme Deckkraft und sind Made in Germany.


    Der Preis bei architekturbedarf.de liegt (2020-05-15) bei 4,40€ für die 400ml Spraydose.


    Genial finde ich die für kleines Geld erhältlichen auswechselbaren Sprühköpfe. Für jeden Anwendungsfall den richtigen Sprühkopf! Ich bringe es mal auf den Punkt. Die Anbieterbeschreibung machte mich interessiert und ich habe vier verschiedene Farbtöne und einen Probierset Wechsel-Sprühköpfe gekauft.


    Gut aufschütteln und loslegen. Sofort bemerkte ich, dass das Sprühventil gut auf den Fingerdruck reagierte. Die Dose liegt gut in der Hand, kurz: ich hatte sofort ein gutes Farbsprühgefühl. Graffiti-Künstler schätzen die Montana Produkte, ich nun auch. :-)


    Genug gebabbelt, hier noch ein paar Bilder meiner Erstlingswerke.


    Lenz Prellbock, umgebaut und farblich verändert. Mein allererster Sprühdosen-Lackierversuch, zu fett aufgetragen und daher in der Vergößerung nicht so dolle.

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    Dann habe ich mich ans Gleis gewagt.


    Zum Einsatz kamen: 575-284199 Montana Gold Acryl matt 1470 palish brown, Vajello Wash Lavado Sepia und Schwarz, diverse Pülverchen zementgrau, moosgrün und schwarz.


    Nach der Spray-Lackierung:

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    Zusatzbehandlung mit Washes und Pülverchen:


    Zwischenschritt

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    Fertig

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    Für mich habe ich das "richtige Farbsortiment, die richtige Farbdose" gefunden. Wie schreibt Friedrich immer so zutreffend: Jeder so wie er möchte …


    Gruß Rainer :thumbup:

    Moin miteinander,


    in Kleinreuth-Nord sind die Weichen ortsgestellt. Ich entschied mich dafür, die Weichen ohne definierte Grundstellung zu verwenden. Das Hebelgewicht von ortsgestellten Weichen, für die keine Grundstellung bestimmt ist, hat einen gelben Farbanstrich. Farbe und Pinselchen waren in Aktion:




    Die verschiedenen Arten (Hebelgewichte) sind beschrieben und bebildert auf TF-Ausbildung.de zu finden:

    Kennzeichnung der Hebelgewichte von ortsgestellten Weichen


    Gruß Rainer :thumbup:

    Moin Bodo und Mitleser,


    am letzten Sonntag wollten unbedingt meine Drei (Köf II, Breuer, pufferlose V80) und ein Oppeln den Teilbereich testen. Alles gutgegangen. ^^


    Ein Videobetrachter fragte mich (sinngemäß): "Bei deinen Sägefahrten fährst Du mit der Köf zwischen Min. 1:35 und 1:38 auf die Weiche, welche auf Abzweig zu stehen scheint und wenn Du weiter fahren würdest, dann würdest Du sie aufschneiden - was wiederum beim Vorbild nur mit Rückfallweichen möglich wäre. Aber Du bist weiter "Herr über die Lok"; nix Kurzschluss? Wie polarisierst Du denn?"


    Das ging auch ein bisschen in die von Dir, Bodo, ins Gespräch gebrachte Richtung.


    Meine Antwort (sinngemäß):

    "Bei allen Weichen habe ich einen Anschluss vom Herzstück zu meinem "Bus" geführt aber nicht angeschlossen, die Herzstücke nicht polarisiert. Im Bedarfsfall könnte ich die Herzstücke auf FrogJuicer legen, was ich mir aber im Moment spare. Auch der Probebetrieb meines Breuer im Kriechtempo verlief ohne Unterbrechung. Weichen könnte ich also aufschneiden (mach ich aber nicht) ohne einen Kurzschluss zu erzeugen, das Herzstück ist ja spannungslos."


    Gruß Rainer :thumbup:

    Hallo miteinander,


    drei Jahre sind ins Land gerauscht und in Kleinreuth-Nord hat sich in dieser Zeitspanne nicht viel (sichtbares) getan.

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    Das hat sich aber in diesem Jahr gewaltig geändert.


    Im April habe ich mich um die Gleisstromversorgung der Weichen gekümmert, die A3 bis A5 verkabelt, die Kabel unterflur versenkt und beschriftet. Die Verkabelung wird zur Rückseite der Segmente geführt und dort weiter zur Zentrale.


    Ein paar Bilder zeigen den Arbeitsfortschritt

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    Gleisbau und Verkabelung in der westlichen Hälfte von Kleinreuth-Nord sind gut vorangekommen.


    Meine Vorgehensweise:

    • Kabel an Weichen und Gleisabschnitte gelötet
    • Kabel beschriftet
    • Durchführung gebohrt
    • Gleise/Weichen aufgelegt und mit Acryl verklebt
    • Alle Anschlusskabel zur Rückseite der Segmente geführt und dort auf Verteilerleisten gelegt.

    Während der Bauarbeiten die Gleislage (mechanisch) geprüft und ggf. angepasst, die Kabel/Gleise durchgeklingelt und ggf nachgelötet.


    Generell beachte ich bei Gleisbau und Verkabelung die Segmentabschnitte. Dort sind die Gleise getrennt und die Verkabelung kann mit einem kleinen Schraubenzieher-Dreh unterbrochen werden. Meine Segmente gehen zwar nicht "auf Reise" aber irgendwann (hoffentlich in weiter Ferne) wird Kleinreuth-Nord mal abgebaut werden müssen. Das erleichtert denjenigen, die abbauen, die Arbeit und die Wiederverwendbarkeit der Segmente.

    Bilder zu den Elektroarbeiten

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    Bilder zum Gleisbau

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    Das war Stand am 26.04.2020: Rechte (westliche) Hälfte der AwAnst ist gleisbautechnisch/elektrisch fertiggestellt.


    Jungfernfahrt ?

    Eigentlich wollte ich ja vor einer Probefahrt noch die Zentrale (Digitrax DCS 51) an ihrem vorgesehenen Platz einbauen. Da fehlt mir aber noch ein Bauteil für die herausziehbare Platte. Außerdem stellte ich fest, dass es Sinn macht, noch einen weiteren Anschluss für das LocoNet vorzusehen.


    Den habe ich eingebaut. Ein runder Ausschnitt für eine (ursprüngliche H0-Planung) Weichenhandbetätigung war schon da. Der musste nur für den Einbau des UP5 LocoNet Universal Panel vorbereitet werden. Der Rest ging flott von der Hand.

    UP5LocoNetPanel.jpg

    Fliegende Verdrahtung von Digitalstrom und LocoNet, Adresse der Köf II auf den FRED übernommen und los ging's - störungsfrei.


    Vor lauter Freude habe ich noch schnell einen kleinen Clip (2 Minuten) über die Jungfernfahrt gedreht.


    Fortsetzung folgt.


    Gruß Rainer

    Hoi Freunde der Nebenbahn,


    Robert M hat mir Dokumente für dein Projekt, Martin, zugeschickt mit der Bitte, den Upload zu übernehmen. Das tue ich hiermit sehr gerne. Es handelt sich um das Verkehrsaufkommen 1966. Hier zeichnet sich der "Niedergang" dieser Strecke deutlich ab. Den ebenfalls erhaltenen Gleislageplan zeigt Martin bereits in seinem Eröffnungsbeitrag.


    Veilbronn_Verkehrsaufkommen_1966.pdf


    Gruß Rainer :thumbup:

    Das erinnert mich an eine Modellumsetzung in einer Zeitschrift, die eine solche Vorrichtung zeigte, die von der Rampe das Ladegleis vom Güterboden kreuzend bis zum Bahnsteiggleis ausgezogen werden konnte um Stückgut-Schnellverkehr zu ermöglichen. Vielleicht hat jemand von euch noch diesen Artikel :suchend:

    Hi Martin, Modellbahnschule #25, Seite 24 und 25. Hier ein Schuss mit der Handycam. Ich mache morgen früh einen anständigen Scan.

    Gruß Rainer:thumbup:

    Hallo Freunde,


    bei mir traf das Heft 48 heute ein. Es ist gut geworden. Der Verlag will jährlich zwei Hefte herausbringen. Herausgeber und Chefredakteur Willy Kosak. Ich bin dabei. :thumbsup:

    Das Gesamtinhaltsverzeichnis für die grüne Hp1 habe ich aktualisiert. Es steht auf meinem Blog zum Download zur Verfügung.


    Gruß Rainer:thumbup:

    Finale:

    Der Bausatz für die Vitrine nach Maß, direkt vom Hersteller sora.de, habe ich am 14.11. (Donnerstag) online bestellt und sie traf top verpackt bereits am 16.11. (Samstag) bei mir ein. Jetzt hat die liebe Seele Ruh'.

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    Gruß Rainer:thumbup:

    Ende gut, alles gut: Stationsgebäude Höchstadt/Aisch


    Im Juli 2012 berichtete ich zum letzten Mal vom Baufortschritt des Stationsgebäudes. Das komplette H0-Projekt hatte ich im Juni 2016 beendet und "beerdigt". Ich wechselte -blieb und bleibe- in Spur 0.


    Übrig blieben der Rohbau des Stationsgebäudes, vorgefertigte Bauteile, Gehsteigplatten, meine V80 009, meine Köf II und zwei gealterte Güterwagen von Jürgen.


    Wie sie so in der Vitrine standen bzw in einer durchsichtigen Kunsstoff-Box im Regal lagerten, haben diese "Restbestände" meinen Antrieb, in Spur 0 zügig weiter zu bauen, irgendwie ausgebremst.


    So beschloss ich, das Stationsgebäude Höchstadt/Aisch zusammen mit etwas "Ausstattungsmaterial" als "Diorama unter Acrylhaube" fertigzustellen.


    Unterbau Styrodur, Größe des Dioramas 37B * 27T * 21H, eine Acrylvitrine von sora.de ist unterwegs.


    Stand des Bahnhofsgebäudes 2012:

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    Von 41 Fenster- bzw. Tür-Elementen waren 9 montiert. 32 von Ihnen warteten 7 Jahre auf ihren Einbau.



    Das Diorama ist inzwischen fast fertig. Es fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten um das Ensemble abzurunden.

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    Nun ist "der Kopf frei" für Kleinreuth-Nord.


    Gruß Rainer:thumbup:

    Tach miteinander,


    am Samstag hatte ich einen Pegnitz-Besuch auf meinem Programm, vor allem auch, um Behringersmühle live zu sehen. Ein tolles Projekt "im Endspurt". Die verschiedenen Perspektiven hat Martin schon belichtet und berichtet. Ich habe mal einen Schuß auf die Hindenburgbrücke etwas nachbearbeitet:




    Gruß Rainer:thumbup:

    Reminiszenz an Brebeck-Hohentor


    Hallo Freunde,


    gestern traf ich viele guten Freunde in Hochdorf-Assenheim beim 18. Regionaltreffen des FREMO Rhein-Neckar-Pfalz. Für einen Treffenbericht reicht mein Bildmaterial bei weitem nicht. Aber als Reminiszenz an Brebeck-Hohentor, Brunos Großbahnhof, wollte ich Euch einige kleine Szenen zeigen:









    Gruß Rainer :thumbup: