Beiträge von Rainer



    Montag, 31. Januar 2011, 18:33


    Hi Rico,

    Eine Frage hätte ich noch hast du die Zeichnung mit Corel Draw gemacht?

    nein, mit MS-Powerpoint. Corel Draw hat es immer noch nicht auf meinen PC geschafft. Inkscape habe ich ersatzweise installiert, muss mich aber damit erst befassen.


    Die Zeichnung besteht halt aus lauter Powerpoint-"Formen", die entsprechend zusammengestellt, gruppiert und formatiert wurden. Die Abmessungen in cm (gewählten Maßstab beachten) kann ich so immer aus den Objekteigenschaften entnehmen. Sicher umständlicher als in einem Vektor-Zeichenprogramm. Für mich ist es aber mit Powerpoint effizienter, weil ich das Programm beherrsche.


    Zum besseren Verständnis: In Powerpoint sieht die Zeichnung "ungruppiert" etwa so aus:


    Thema Spielwarenmesse:
    Wenn Du mich in Nünberg siehst (der auf dem Avatar bin ich wirklich) quatsch mich einfach an.


    Gruß Rainer

    Hallo Peter,


    nachdem ich gestern in Karlsruhe auf der "Faszination Modellbau" war, erst jetzt ein kleines Feedback: Mir gefällt Dein Konzept. Die Geschichte der Bahn klingt plausibel und liefert die Grundlage für Ausgestaltung und Betrieb. Du schreibst "Das Foto stammt aus "Rohbauzeiten"", es zeigt aber auch deutlich den "doppelten Nutzen" Deines Konstruktes. Einerseits Arbeitsfläche, vermutlich am besten sitzend zu verwenden, darüber dann der Bahnhof der PKB auf Augenhöhe (stehend). Eine runde Sache.


    Lass uns noch mehr über Dein PKB Projekt erfahren.


    Gruß Rainer

    Montag, 24. Januar 2011, 18:48
    Der Stand von gestern Abend war:

    Zitat

    Die nächsten Schritte:

    • Bahnhofsgebäude bemaßen und planen
    • ...

    Heute musste ich feststellen, dass das bemaßen von Fotografien und die anschließende Zeichnung zu erstellen schon sehr mühsam ist. Deshalb habe ich eben eine E-Mail-Anfrage an die Dokumentationsstelle des DB Museums Nürnberg* gerichtet und um Hilfe bei der Recherche gebeten. Meine Suche gilt in allererster Linie Originalplänen der Höchstädter Bahn-Gebäude.


    Den Hinweis auf das DB-Archiv und auch das Verkehrsarchiv gab mir Günther Klebes, Autor verschiedener Publikationen zu Lokalbahnen im fränkischen Raum. Von Günther Klebes erhielt ich auch noch einen Kontakt in Höchstadt genannt, der eine umfangreiche Bildersammlung zum Thema besitzt, die mir auch in den nächsten Tagen zugänglich sein wird.


    * DB Museum Nürnberg Dokumente - Fotos - Objekte , Umfangreiche Bestände aus zwei Jahrhunderten Eisenbahngeschichte. Die Sammlungen des DB Museums umfassen rund 2.500 Regalmeter Dokumente, über eine Million Fotos sowie zahlreiche Originalobjekte. Dokumente und Fotos können nach Voranmeldung eingesehen werden.


    Ich habe momentan viel Spass am Recherchieren, telefoniern, sichten und planen. Hier nun meine nächsten Schritte, aktualisiert:


    Die nächsten Schritte:

    • Recherche zu Gebäuden und Gleisplan fortsetzen/vertiefen (DB, Verkehrsarchiv).
    • Weitere Bildquellen zusammentragen (lokaler Kontakt).
    • Bahnhofsgebäude anhand von Originalplänen (aus DB-Recherche?) bemaßen und als Bauplan aufbereiten oder Bahnhofsgebäude anhand meiner Fotografien bemaßen und Bauplan zeichnen.
    • Material festlegen und beschaffen.
    • Bahnhofsgebäude bauen.



    Sonntag, 30. Januar 2011, 20:31
    Update: Erste Zeichnung
    Neben dem ganz alltäglichen Wahnsinn gelang es mir, meine Planung für das Höchstädter Bahnhofsgebäude voranzutreiben. Vorneweg: Das DB-Archiv schwieg die ganze Woche, morgen werde ich nachfassen. Das gleiche gilt für den lokalen Kontakt.


    Ich versuchte zuerst, die Zeichnung mit einem Vektor-Zeichenprogramm zu erstellen, aber Inkscape muss ich mir erst erarbeiten. Also nahm ich Powerpoint, darin bin ich geübt.


    Wie ging ich vor:


    Ich habe das Foto in Powerpoint eingefügt und solange skaliert, bis mein Eich-Meter auf dem Foto eine Länge(Höhe) von 1 cm erreicht hatte.

    Merke: 1 Meter real ist ein Zentimeter auf der Zeichnung. Mit mehreren "Meßlinien" habe ich so alle notwendigen Maße aus der Fotografie ermittelt. Anhand dieser Maße erstellte ich dann auf einem weiteren Blatt aus den Formen (Elemente in Powerpoint) die Strassenansicht des Bahnhofes. Die Fenster werde ich wohl bei Willi Winsen beziehen, da diese in der benötigten Größe gelasert werden. In der Zeichnung habe ich dies bereits so vorgesehen.


    Als die Zeichnung der Strassenansicht fertig war, habe ich diese in Höhe und Breite auf 1:87 skaliert (1 cm = 1,15 cm) und mal ausgedruckt. Gefällt mir. Hier die Zeichnung:


    Schaun wir mal, was die neue Woche so bringt, von Freitag bis Sonntag auf jeden Fall tägliche Messebesuche in Nürnberg. Mmh, da kommt ja der Bauplan schon wieder aus dem Takt. ?(

    Projekt Bahnhof Höchstadt/Aisch: Was ist wo beschrieben?


    Planung
    Anlagen: Bf. Höchstadt/Aisch


    Bau
    Gebäude: Stationsgebäude Höchstadt/Aisch
    Gebäude: Toilettengebäude Höchstadt/Aisch
    Höchstadt/Aisch - der Bahnhof als Segmentanlage, fremokompatibel



    Sonntag, 23. Januar 2011, 19:05
    Vorwort:
    Im Verlauf des letzten Jahres erkannte ich immer mehr, dass meine ursprüngliche Planung, den Bahnhof Ebermannstadt als "Freistilbauwerk nachzuempfinden" und in mein Anlagenkonzept einzubinden, nicht gut genug zu realisieren sein wird. Vor allem die Längenausdehnung müsste ich von vorbildgerechten 6 Metern auf die mir zur Verfügung stehenden 3,80 Meter stauchen. Das sieht bestimmt nicht mehr gut aus.


    Den letzten Ausschlag zur Änderung meiner Planungen gab wohl mein Besuch der Modellbahnausstellung in Schlüsselfeld im November 2010. Dort waren u.a. die Bahnhöfe Frensdorf und Schlüsselfeld in 1:87 zu sehen.


    Ich begann, mich für den Bahnhof Höchstadt(Aisch) -Endstation der inzwischen aufgelassenen und größtenteils abgebauten KBS 822- zu interessieren.


    Quellen:

    • Objektsammlung/Dokumentationsstelle im DB Museum Nürnberg
    • Die Website lokalbahn-reminiszenzen.de von Thomas Englich (auch bekannt als Onkel Tom)
    • Bildberichte auf den Seiten von DSO: Link1 , Link2 , Link3
    • Die Website von Christian Krodel über die Hirtenbachtalbahn
    • Die Website von Daniel Vielberth "Gleistreff" über die Hirtenbachtalbahn
    • Das Büchlein "Lokalbahn Forchheim-Höchstadt" von Günther Klebes (vom Autor selbst erhalten)
    • Und Bilder von Höchstadt auf der Seite meinestadt.de
    • Über Google Earth holte ich mir einen Lageplan des Bahnhofes Höchstadt um die Längenausdehnung festzustellen:

    Hurra, die Originallänge des Bahnhofes von etwa 320 Metern ergibt in 1:87 eine Länge von etwa 3,70 Metern Das passt wunderbar in meine Planung und die bereits durchgeführten Grundrahmen-Aufbauten!


    Bahnhofsgebäude:
    Als nächstes ging ich noch auf Fotopirsch, um mit meinem ans Gebäude angelehnten Meterstab verwertbare Aufnahmen des Höchstädter Bahnhofsgebäudes zu schießen:

    Wie man mir sagte, wird das Gebäude in 2011 abgerissen. Da war es "höchste Eisenbahn" für diesen Job. Nachdem das Bahnhofsgebäude, wie befürchtet, nicht aus einem Bausatz zu komponieren ist, werde ich zum Selbstbau greifen.


    Ich bin seit heute dabei, die Fotofgrafien zu bemaßen und das Gebäude "zu planen". Als Material werde ich Polystyrol weiß, matt, von Modulor undBauteile von Auhagen nehmen.


    Gleisplan:

    Den Gleisplan des Bahnhofes Höchstadt habe ich mit Rocoline Gleisen und AnyRail4 geplant.


    Die nächsten Schritte:

    • Bahnhofsgebäude bemaßen und planen
    • Material festlegen und beschaffen
    • Bahnhofsgebäude bauen

    Ich werde Euch hier (wenn ihr wollt) auf dem laufenden halten. Natürlich wird diese Story reichhaltig bebildert auch demnächst auf meiner Homepage erscheinen. Heute gibt’s mal einen "Informationsvorsprung" für die Leser und Mitglieder im H0-Zweileiterforum. :thumbsup:


    Edit 13.02.2011: Quellenverzeichnis ergänzt.



    Zitat

    Ja Rainer,
    ich möchte hier über Deine Planungen, Baufortschritte, Deine Entwicklungen und Lösungen informiert werden.
    Eine klasse Vorbereitung und Recherche hast du da gemacht. Ich weiss vom FREMO, dass man es so macht und habe es so auch schon im "Goldstaub"-HP1 gelesen. Hier im H0-Zweileiterforum habe ich diese Art und Weise zwar erwartet, aber dann doch vermisst.
    Schön, das Du mich und andere nun mit dieser Herangehensweise vertrauter machst und uns teilhaben lässt. Danke.
    Nettes Grüssle mitten aus dem Wald
    Peter


    Hallo Roman,


    Deine Idee mit den Ziegelsteinen die Baumeinfassung zu gestalten, gefällt mir gut. Schaut richtig realistisch aus. Gibt es diese 1:35er Mauersteine regelmäßig über einen eBay-Händler oder war das nur ein Sonderangebot?


    Gruß Rainer

    Hallo Ronald, die Steinbogen-Brücke ist ja super geworden. Die Patinierung gefällt mir. Du hattest ja gestern schon angesprochen, dass an der Verbindungs-Stelle beider Brückenteile noch ein "Auslauf" fehlt. Ja, den solltest Du noch "hinzaubern". Bei der Fachwerkbrücke bin ich mir über den Farbton nicht ganz im Klaren. Der kommt auf jedem Bild etwas anders raus. Auf deren zweiten Aufnahme find ich den Farbton gut getroffen. Kritische Anmerkung zu den Tunnelportalen: Meiner Meinung nach sollte gerade im "Zenit" der Tunnelöffnung, dort wo die Jahreszahl steht, die Rußverschmutzung stärker sein. Die Jahreszahl schaut so "geputzt" aus. Alles in Allem: Du legst inzwischen ja mächtig Tempo vor. Da freue ich mich schon auf weitere Ergänzungen diese Threads durch Dich. :thumbup: Gruß Rainer

    Hallo Ronald, gar nicht so einfach, zu Deiner Frage passende Antworten zu finden. Ich kann aus meiner Zeitschriftensammlung (Modellbahnschule Heft 18, Holz, Stein oder Stahl ) aus einem Baubericht von Jörg Chocholaty zitieren:

    Zitat

    Für die Farbgebung der Brücken wurde das Weinert-Flaschengrün (RAL 6007) mit einigen Anteilen hellgrau aufgehellt.

    Das ergibt einen grünlich-grauen Farbton, wie er Dir vielleicht auch von den Stahl-/Blechträgerbrücken der Berliner Ringbahn bekannt sein dürfte.

    Zitat

    Eine dezente Patina erhielt die Unterseite mit stark verdünntem Orangebraun leicht aufgenebelt.

    Gruß Rainer

    Liebe Forumisti,


    von Ronald aka bubikopf habe ich die Genehmigung, ein paar Aufnahmen seiner Großbaustelle, die ich anläßlich des Besuches mit Jürgen aka Speziguzi bei ihm schoß, hier einzustellen. Die imposante Fahrt des Kohle-Ganzzuges war in der Tat nicht auf ein Foto zu bannen. Hier meine Versuche:


    Als auch-eine-Anlage-bauender Zeitgenosse habe ich per Foto versucht, die Trassen-Ebenen-Besfestigung zu dokumentieren. Es sind Gewindestangen, die über Flacheisen verbunden sind, auf denen die Trassenbretter verschraubt sind. Eine effiziente und platzsparende Konstruktion:



    Hier ist Ronald dabei, die Abstellebene -3 visuell zu kontrollieren:


    Es war ein interessanter, ja sogar spannender Besuch bei unserem Modellbahn- und Eisenbahnfreund Ronald. Ich freue mich schon darauf, wenn der Bericht an dieser Stelle durch Ronald fortgesetzt wird.


    Gruß Rainer :thumbup: