Beiträge von Detlef Ko

    Hallo Forumianer,
    nach langer „schreibe-Abstinenz“ möchte ich nun wieder etwas aktiver im Forum werden. Meine anderen Beiträge, allen voran „Hetzdorf die 2.“ werde ich demnächst auch wieder auffrischen.
    Doch nun zu einem neuen Projekt, welches ich in wenigen Wochen von der Planung bis zur Inbetriebnahme durchgezogen habe. Nachdem die arbeiten an Hetzdorf 2 soweit voran gegangen waren und sich der Fuhrpark schrittweise erweitert hatte, habe ich festgestellt, das ein neuer und größerer Abstellbahnhof her muss.
    Der alte Abst.- Bf. war ja ein Relikt aus alten Tagen und mehrmals umgebaut worden. Durch die Weichenstraßen ging wertvoller Platz verloren.
    Um den vorhandenen Platz optimal ausnutzen zu können, war von Anfang an klar, das das nur mit einem Fiddle- Yard gehen würde.
    Also geplant, Holz bestellt und schon konnte es los gehen.


    Die Modulrahmen wurden ausschließlich geklebt.


    Die drei Module liegen auf einem Kantholzrahmen auf, der wiederum auf einem Teil meiner Unterschränke und zum anderen auf den bewährten IKEA-IVAR - Regalen ruht. Zur Ausstellung werden die Schränke dann ebenfalls durch IVAR- Regale ergänzt.



    Alle Gleise bestehen aus Alu- Profil 2x30mm blank. Das Eingleisen von Fahrzeugen, besonders mehr achsige, ist darauf sehr einfach möglich. Mit einer Lehre wurden die Profile aufgeschraubt. Auf dem Fiddle-Yard bestehen die beiden äußeren Gleise aus Alu- Winkelprofil 20x50 mm. Dadurch wird ein durchbiegen der Grundplatte vermieden und gleichzeitig dienen die langen Schenkel des Profils einen Absturzschutz für die Fahrzeuge.
    Die Stromversorgungsanschlüsse erfolgen mit M3 Ms- Senkkopfschrauben und Lötösen.



    Das eigentliche Fiddle- Yard bewegt sich auf CNC- Linearführungen von CNC-Discount. Für rund 80€ eine sehr einfache und stabile Lösung.


    Zur zusätzlichen Abstützung gibt es noch vier Kugellager, die auf Alu-T- Profilen laufen.



    Elektrisch gesehen ist der ganze Bahnhof sehr einfach gehalten. Die Verriegelung der Gleise erfolgt über einen Servo, der einen Bolzen in Aussparungen eines T-Profils bewegt. Etwas Elektrik ist nur noch nötig, um die Polaritätsumschaltung bei jedem 2. Gleis zu ermöglichen. Dies erfolgt über Magnete und Reedkontakte.



    Um Loks effektiv umsetzen zu können, befinden sich auf einem Gleis an beiden Enden jeweils ein Entkuppler, ebenfalls über Servo angesteuert.


    Für die Verrigelung und die Entkuppler befinden sich an den Enden und in der Mitte Taster auf den Alubügeln, die zum anfassen und bewegen des Fiddle-Yards dienen. Die Stromversorgung zwischen beweglichen und festen Teil übernimmt ein vierpoliges Flachkabel.


    Der fast fertige Abstellbahnhof:





    Eventuell rüste ich noch vier Lichtschranken an den Übergängen nach, um Fahrzeugschäden zu vermeiden, wenn Fahrzeuge überstehen. Das blieb zwar bisher immer ohne Schaden, aber spätestens bei hektischem Ausstellungsbetrieb wird es passieren. Aber hier suche ich im Moment noch nach einer passenden Lösung.


    Viele Grüße von Detlef Ko

    Hallo zusammen,
    die Farbe des Transportbandes hat Auhagen schon sehr treffend gestaltet. Die DDR-Förderbänder bestanden aus einem armierten orangen Kunststoff. Die verschlissenen Bänder landeten dann später gern bei Kleingärtnern im Schrebergarten zur "Wegbefestigung"
    Gebt mal bei Tante Gockel "DDR Förderband" ein und schaut euch die Fotos an.
    Echt super Arbeit, Rico! Bitte mehr davon!
    Mit den besten Grüßen, Detlef Ko !

    Hallo Jörg,
    also meine V15 der ersten Bauserie von BRAWA ist mit einem ESU LoPi V4.0 DCC ausgerüstet und fährt spitzenmäßig! Da ich sie auch mit Licht ausgerüstet habe, kommt da für mich auch keine PIKO-Maschine ins Haus.
    Viele Grüße von Detlef Ko.!

    Hallo Bruno,
    eine wirklich schön und insgesamt stimmig wirkende Szenerie hast du da gestaltet! Von mir gibt es es dafür einen Daumen hoch. Denoch hätte ich etwas " zu meckern". Die Bruchkanten von abgerissenen Mauerwerk sind meist horizontal gerissen, bzw. stufenweise entlang der Ziegelfugen. Eine abgerissene Mauer dürfte auch nicht so schräg einreisen, wie auf Bild 4 hinter dem Lkw-Führerhaus. Dort müssten kleine Stufen erkennbar sein. Denn die Mauern reisen meist in der Mörtelfuge, selten im Ziegel selbst.
    Das nur als kleiner Hinweis. Die Idee mit dem Katzenstreu muss ich mir merken. Eventuell könnte man in den Katzenstreu noch einzelne Ziegel von Juwela einbringen.
    Aber ansonsten Top. Besonders gut gefallen mir die Schutzplatten in den Erdgeschoßfenstern!
    Viele Grüße aus Sachsen von Detlef Ko. , der DEKO!

    Hallo AXEL,
    das sieht ja wirklich sehr interessant aus. Ist das 0,5 mm Material wirklich richtig durchgeschnitten, oder nur angeritzt?
    Ich überlege gerade, ob man nicht auch an die Stelle des Messers einen kleinen Motor mit angeflanschter Graviernadel bauen könnte. Damit könnte man sehr schön Oberflächen ( Ziegelmauern, Pflasterstraßen) gravieren, natürlich dann auch auf stärkeres Material. Kannst du das mal prüfen? Was für Maße hat denn die Aufnahme für das Schleppmesser?
    Also ich werde das weiter verfolgen, seeeeeehr interessant!
    Viele Grüße aus Sachsen von Detlef Ko. , der DEKO!

    Hallo Kurt,
    ein schönes Projekt, was du da vor hast. Ich werde dich in jedem Fall dabei beobachten. Bewegte Funktionsmodelle sind immer was besonderes auf jeder MoBa-Anlage, besonders wenn sie gut gemacht sind.
    Messing würde ich aber nicht auf auf der Proxxon Kreissäge sägen, auch nicht mit dem HM-Blatt. Für solche arbeiten nehme ich grundsätzlich eine Goldschmiedesäge, alternativ geht auch eine gute Laubsäge. Dazu verwende ich dann ein frisches 0,3 mm Blatt mit vielen Zähnen, das flutscht wie geschmiert. Wichtig ist auch, das du das Werkstück gut spannst, damit das Sägeblatt nicht verhaken kann.
    Viel Spaß beim bauen wünscht der Detlef Ko.!

    Hallo Friedrich,
    ersteinmal ein großes Lob für deine Baufortschritte, und vor allem für deine gut bebilderten Bauabläufe die du uns hier schilderst! Ich verfolge das schon seit langem mit sehr großem Interesse.
    Nun habe ich eine Frage zu deinem " Gardinenersatz". Sind das alles Beigaben der Bausätze oder sind sie selbst erstellt? Wenn ja, wie? Ich suche da nämlich noch nach ebenso schönen Gardienen für mein Empfangsgebäude in Hetzdorf. Würde mich über einen Tipp von dir ( natürlich auch von jedem anderen) sehr freuen.
    Viele Grüße von DEKO

    Hallo Jürgen,
    vielleicht sollten wir das für das kommende Jahr mal wirklich ernsthaft planen? Räumlickeiten (und genügend "Testobjekte") könnte ich zur Verfügung stellen, ebenfalls Übernachtungsmöglichkeiten, wenn auch begrenzt. Und für einen schönen Ausflug mit dem Wilden Robert (Döllnitzbahn) und zur Feldbahnschauanlage Glossen würde ich ebenfalls sorgen.
    So Jürgen, jetzt du!
    Viele Grüße und allen einen schönen zweiten Advent wünscht der DEKO!

    Hallo Claus,
    ich verwende seit Jahren erfolgreich die Servo-Ansteuerung WDec04 von Holger Wagenlehner (www.wagenlehner.net). Die kann man nachbauen und kostet in etwa 4-5€ pro Servoansteuerung. Auf einer Platine befinden sich 4 Ansteuerungen. Der Vorteil ist, das die Platine sowohl analog, also mit Tasten oder Schaltern , und digital funktioniert, das ganze auch im Mischbetrieb. Rückmeldung ist ebenfalls vorhanden, daran lässt sich auch das Weichenherzstück-Relais anschließen. Aber das beste ist: Mit einer anzusteckenden PC-Tastatur kann man ganz bequem von oben die Endlagen justieren! Und es gibt eine Mittelstellung zum Servo-Einbau!
    Bei mir und zwei weiteren befreundeten Kollegen funktionieren die Steuerungen seit Jahren perfekt.
    Viele Grüße von DEKO

    Hallo Jürgen,
    also von mir bekommst du zwei Daumen hoch! Genial!
    Kannst du nicht mal dein Können auf den Kopierer legen, und mir eine Kopie davon schicken? Ja irgendwann werde ich es wohl auch mal selbst ausprobieren müssen, wenn da nicht die Angst vorm "ersten Mal" wäre. Oder du stattest auch dem Sachsen mal einen Besuch ab. Denn was gibt es schöneres, als vom Meister direkt unterrichtet zu werden?
    Viele Grüße von DEKO

    Hallo Robert!
    Wenn du die Platten von Vollmer, Kibri und Auhagen in einem Satz als nicht ganz Vorbildnah nennst, muss ich dir widersprechen. Es gibt z.Z. keine vorbildgerechtere Mauerplatte als die von Auhagen. Hier stimmt einfach alles, Ziegelgröße, Fuge sowie Plattenstärke(!), und warum bisher kein Hersteller auf die Verzahnung gekommen ist, Frage ich mich bis heute. Natürlich passt sie nicht überall. In Deinem nächten Beitrag empfiehlst du dann allerdings wieder die Auhagen-Platte.
    @ Friedrich und Bruno : Dem ist nichts hinzuzufügen! Danke!
    Im übrigen habe ich mit Teppichklebeband sehr unterschiedliche und zum Teil auch sehr fürchterliche Erfahrungen gemacht. Je nachdem, mit welchem Material es zusammen kommt, wird es entweder total spröde und zerfällt in einem Gekrümel, oder es löst den Kunststoff an und zersetzt ihn regelrecht. Da dies teilweise erst nach Jahren auftritt, hilft also auch kein Versuch. Sicherlich ist das auch von Band zu Band unterschiedlich, je nach Hersteller und Materialzusammensetzung. Mit "normalen" zweiseitigem Klebeband, z.B. Von Tesa habe ich bisher immer sehr gute Erfahrungen gemacht. Hier kommt auch kein Bimetaleffekt zustande, denn der Klebefilm ist flexibel genug, um dies zu vermeiden.
    Viele Grüße von DEKO!

    Hallo Heinz, auch von mir ein herzliches "Hallo"!
    Ich verwende den Mobalit-Schotter, den es in diversen Körnungen gibt, und versetze ihn mit einer Spur Pigmenttrockenfarbe von Gerstecker. Verklebt wird er bei mir mit Polak -Kleber, der entsprechend verdünnt wird. Leichte Nachdunkelung ist erkennbar. Der leichte Glanz verschwindet aber schon nach wenigen Monaten.
    Ich hoffe, ein bischen geholfen zunhaben.
    Viele Grüße von Detlef Ko., der DEKO

    Hallo Boscho,
    das kann man so einfach nicht beantworten. Es kommt erstmal darauf an, was du an Funktionen alles nutzen willst/ kannst. Desto weniger Funktionen, desto kleiner auch die Schnittstelle. Ich halte es auch so, wo es irgendwie geht, kommt eine Schnittstelle rein. Meist ist es eine individuell auf das Fahrzeug abgestimmte Lösung in Platinenform. Der Vorteil dabei ist, das der Schnittstellenstecker gleich mechanisch fest ist. Auf diese Art lassen sich dann auch noch ganz gut der SMD-Widerstand und der SMD-Transisor (pro Ausgang) für die nicht verstärkten Ausgänge platzieren. So lässt sich dann auch auf kleinstem Raum ein ESU-Micro-Decoder verbauen, und muss dadurch nicht z.Bsp. auf das Führerhauslicht verzichten. So habe ich es bei der BEMO IV K praktiziert. Wenn mehr Platz vorhanden ist, verbaue ich sehr gern die MTC21-Schnittstelle.
    Ich hoffe dir ein bisschen geholfen zu haben. Leider kann ich es nicht so wie Lutz K. rüberbringen, aber sicher wird er hier auch noch was posten.
    Mit den Besten Grüßen aus Sachsen, Detlef Ko., der DEKO!

    Hallo miteinander,
    also ich nehme seit Jahren den Balfix-Kleber (http://www.modellbahn-schildha…bc2ae85720f8d60584bb70a2/) vom Tschechischen Hersteller POLAK, den ich sogar noch um die Hälfte mit Wasser verdünne. Der hält bombenfest. Als Schotter kommt ausschließlich der Echtsteinschotter von Mobalit zum Einsatz.
    Nachdem die Schienen an den Modulkanten auf Messingstifte verlötet sind, befestige ich die Gleise mit Schrauben und Karosseriescheiben direkt auf dem Schienenkopf. Wenn alles ausgerichtet und befestigt ist, wird der Schotter mit einem Kaffelöffel eingebracht und mit einem Flachpinsel verteilt. Nun kann direkt der BALFIX mit einer Pipette oder Spritze mit Kanüle eingeträufelt werden. Da der Steinschotter die nötige Schwere mitbringt, schwimmt nichts auf. Auf das sonst übliche einnebeln mit entspannten Wasser kann hier völlig verzichtet werden. Nach gründlichen Trocknen werden die Schrauben entfernt und dieser Bereich wird nachgeschottet.
    Bei langen geraden Gleisen verwende ich für die Befestigung Aluprofile von Alfer. Es ist eine Kombination von zwei U-Profilen, die zu einem Hohlkastenprofil zusammengesteckt sind. Dadurch wird nicht nur die gerade ausgerichtet, sondern beim Befestigen werden auch gleichzeitig beide Schienen senkrecht auf die Schwellen aufgedrückt. Hier kann natürlich nur der Kopfbereich der Schwellen geschottert werden, der mittige Bereich wird nach dem Entfernen des Aluprofils nachgeschottert.
    Meine ganze Hetzdorf-Anlage ist auf diese weise geschottert, und ich habe bis jetzt sehr gute Erfahrungen damit gemacht.
    Viele Grüße von Detlef Ko., der DEKO!

    Hallo Lutz,
    da hast du natürlich recht, einige Zentralen stabilisieren das ganze. Aber die Roco Multimaus definitiv nicht. Lässt sich ganz einfach ausprobieren, indem man eine Glühlampe ans Gleis hält und unterschiedliche Spannungen in die Zentrale rein schickt. An der unterschiedlichen Helligkeit der Lampe lässt sch dann schon ganz gut erkenne, das die Zentrale nichts stabilisiert. Messen lässt sich das ganze leider nicht ganz so einfach.
    Hohe eingangsspannungen haben aber auch einen Vorteil, denn desto höher die Spannung, desto besser lässt sich das Digitalsignal darauf transportieren. So hat es mir zumindestens mal ein Spezialist auf diesem Gebiet erklärt. Das ist wohl auch der Grund dafür, das es so von den Herstellern gemacht wird. Aber eben mit dem schon oben beschriebenen Nachteil.
    Viele Grüße von Detlef Ko., der DEKO