Beiträge von Holger

    Hallo Friedrich,


    danke für die Bilder, natürlich alle, aber speziell die letzten.


    Das sollte den letzten überzeugen, auf längeren Gleisstücken Dehnungsfugen vorzusehen. Zumindest, wenn man unter wechselnden Bedingungen die Module lagert.


    Ansonsten weiter so mit deinem spannenden Baubericht.


    Viele Grüsse
    Holger

    Hallo zusammen,


    diesmal lasse ich euch nicht so lange warten.


    Das EG Bischofsheim ist, bis auf einige Kleinigkeiten,(Regenrinnen, Dachfenster, Ausschmückungsdetails) fertig. Das Dach ist auch noch lose, da ich die Balkenkonstruktion des Vordachs noch lasern lassen möchte. Aktuell sind Holzleistchen verbaut, die aber nicht meinen Vorstellungen in Bezug auf Genauigkeit entsprechen.
    Daher wirkt das alles noch ein wenig "windschief",


    Das Lagerhaus, von welchem die Grundmauern bereits vorlagen, wurde jetzt in Angriff genommen. Hier sind auch einige grössere und viele kleine Klippen zu umschiffen.


    Das Grössere ist der Dachaufbau. Entgegen meiner sonstigen Vorgehensweise, die Dachöffnungen "frei Schnauze" einzufügen, habe ich mir diesmal einen Plan erstellt. Als 3D-DAU nahm ich wieder die Rechenkalkulation von OpenOffice zur Hilfe, die mich rechteckige Kästchen im Millimeterabstand zeichnen und ausdrucken lässt.
    Da das Dach grösser als eine Dachplatten von Auhagen ist, wird es darauf hinaus laufen, dass ich den Unterbau mit Polystyrol o.ä mache und dann Ziegelfolie (natürlich hochwertige :D ) aufklebe.


    Zu den vielen Kleinigkeiten gehören dann die Fensterumrandungen (werde ich nach den Erfahrungen beim EG lasern lassen) und die unterschiedlichen Fenster. Diese sollen, sofern mit dem Programm von mein.modellhaus.de möglich, von dort wieder bezogen werden.


    Als kleinen Vorgeschmack die ersten Stellproben:





    Wenn das Lagerhaus den Zustand des EGs erreicht hat, geht es an den Schuppen. Dieser ist noch von Pola und entspricht in vielen Dingen nicht den Proportionen des Originals.


    Viele Grüsse
    Holger

    Hallo Friedrich,


    statt normalerweise den "Daumen-hoch-Button" will ich jetzt auch mal was schreiben.


    Deine Baugeschwindigkeit gepaart mit der Perfektion, wie du alles umsetzt, fasziniert mich immer wieder.
    Auch gefällt es mir, dass du das Ganze regelmässig als Dokumentation veröffentlichst.


    Die Tipps, die so "nebenbei" einfliessen, sind für mich persönlich sehr brauchbar.


    Just vor ein paar Tagen hatte ich mir Gedanken gemacht, wie ich das Dach eines Fabrikgebäudes gestalten kann - und schwupps kam von dir als auch im Nachbarforum eine passende Alternative. Ohne, dass er von meiner Seite Erwähnung fand..


    Das finde ich klasse und verfolge den Weiterbau deiner Fabrik genauso akkurat wie du baust. ;)


    Viele Grüsse
    Holger

    Lang, lang ist's her.........


    so könnte die Überschrift lauten.


    Hallo Foristi,


    nachdem sich Frank und ich bei diversen anderen Projekten, u.a. den BS-Modulen, ausgetobt haben, juckte es uns wieder in den Fingern das Projekt Bischofsheim voranzutreiben.


    In meinem Beitrag geht es um zwei Punkte, die hier in letzter Zeit auch angesprochen wurden.
    1. Gebäudeselbstbau (Rainer)
    2. Passbuchsen (Bruno)


    In beiden Bereichen sind wir andere Wege gegangen. Und das möchte ich nun vorstellen


    Beim Gebäudebau lagen viel Recherche zum Vorbild und Möglichkeiten, dies in unserem gesteckten Rahmen (handwerklich und finanziell) und mit passenden Materialien umzusetzen.


    Ich habe mich mal auf die Seite von Sven Döhre umgeschaut, welche hier im Forum empfohlen wurde.


    Auf seiner Seite:


    www.meinmodellhaus.de


    können pc-unerfahrene Menschen wie ich kinderleicht Gebäude konstruieren und (fast) alle benötigten Teile (Dächer, Fenster, Türen usw.) fräsen bzw. lasern lassen.
    Der Preis ist mehr als angemessen, die Lieferung recht schnell und die Ausführung sehr genau.


    Also habe ich die Gebäude im Programm von Sven konstruiert und durch ihn fertigen lassen.


    So bekommt man dann die Teile geliefert:


    Güterschuppen



    Lagerhaus



    Die Version mit Eckenverzahnung haben wir gewählt, es gibt allerdings auch andere Alternativen.


    Natürlich haben wir auch das EG fertigen lassen und schon mal "Stellproben" mit den weiter zu verwendenden Materialien gemacht. Hier ging es hauptsächlich um die Machbarkeit und das Aussehen...daher ist das alles noch ein wenig windschief. :D





    Ein Knackpunkt war die Verkleidung des OG.
    Während die Westseite des Anbaus recht früh mit Schiefer verkleidet wurde, bestand der Rest während der gesamten Betriebsjahre aus eckigen Holzschindeln.
    Für den Westgiebel nahm ich eine Bauplatte aus dem Programm von Auhagen. Auf der Suche nach den Holzschindeln fand ich die Prägeplatte 612 von Faller, die unseres Erachtens keinen Vergleich mit aktuellen Materialen scheuen muss. Leider wird diese Platte nicht mehr hergestellt. Zudem wurden die neuen Platten 612 nicht mehr geprägt, sondern nur noch bedruckt.....als kleiner Hinweis an die, die sich die Platten besorgen wollen.


    Den Sockel haben wir aus der Bruchsteinmauer von Preiser hergestellt, die wir uns passend zurecht gesägt haben. Durch die Verzahnung fallen die Lücken so gut wie nciht auf. Gefärbt habe ich die Platte mit dunkler Straßenfarbe von Faller, die ich satt aufgetragen und recht schnell wieder abgewischt habe.



    Die Balkenkonstruktion des Bahnsteigdaches ist etwas "sonderbar", desweiteren ist die Höhe zur SOK recht gering (Im Original etwa Höhe des Vorbaus einer V100.
    Durch Stellproben haben wir die passende Höhe ermittelt bzw. wurden unsere gemessenen Höhen bestätigt.



    Das Gebälk wurde aus 1,5 x 1,5 mm starken Leisten, die gebeizt wurden, geschnitten und muss nur noch nach Plan gebaut werden.


    Ja, und hier unser Plan :D



    Edit: Leider liegen uns zum Gebälk, gerade unter dem Dach, keine ausreichenden Bildinfos vor. Immerhin standen die Loks usw. bei den Fotografen im Vordergrund. ^^
    Daher ist die oben gezeigte Skizze so, wie es sein könnte.
    Inzwischen konnte ich feststellen, dass der Querbalken kein Querbalken ist, sondern lediglich zwei parallel laufende Bretter sind.
    Auch der Balken am vorderen Ende ist bildlich für uns nicht zu ergründen, wird aber von uns angenommen.



    Nun kommen wir zum zweiten Teil, die Passbuchsen.


    Wir haben unser Buchsen und Stifte, nicht wie Bruno, fest mit den Stirnbrettern verklebt. Dazu verwendeten wir Rillendübel. Diese Sorte hat sich schon bei anderen Modulbahner (Die berühmt-berüchtigte Hessen-Süd-Nord-Achse DA-FFM-GI) bewährt.


    Da wir die Module schon fertig gestaltet hatten, musste das ganze nachträglich eingebaut werden.
    Hier muss man besondere Vorsicht walten lassen, denn es können entweder die Buchse mit dem Stift verkleben oder aber sogar die Stirnbretter :S Und da hilft dann nur rohe Gewalt, diese Verbindung zu lösen.


    Unser Vorgehen:
    Nachdem die Gleisübergänge korrekt justiert waren, wurden die Module mit Zwingen fest verschraubt. Anschliessend wurden in den Modulköpfen zwei Löcher in vordefinierten Lagen gebohrt. Durch die Lage der Spanten konnten wir leider keinen Bohrständer verwenden, es ging aber auch "frei Hand".
    Die Passbuchsen und - stifte wurden mit schnellabbindenen 2K-Kleber in die Löcher eingeklebt. Da muss man jedoch sehr vorsichtig sein, wenn Kleber auf die Aussenseite kommt. Dieser fixiert beide Module dann dauerhaft
    Daher kann man, was wir in der Folge gemacht haben, zunächst die eine Seite verkleben, dann erneut ausrichten und in die zweite Seite die Buchsen passgenau einkleben.


    Als kleiner Nebeneffekt ergibt sich als Vorteil der Stifte, dass man an dieser Seite des Transportbretts nur noch eine Schraubensicherung (mittig) benötigt. Das verringert die Auf- und Abbauzeit.


    Noch ein kleiner Bilderreigen:


    Vorbereitung und Verkleben der Buchsen




    Detailbild



    Passstifte als Transportsicherung



    Fazit:
    Da wir dies nachträglich machen mussten, hatten wir recht viel Arbeit damit. Unsere Empfehlung lautet daher, erst die Passbuchsen einbauen und dann mit dem ganzen Rest wie Gleisverlegung usw. beginnen.
    Insgesamt hat sich die Arbeit jedoch gelohnt und wir sind gespannt, ob sich diese Lösung über Jahre bewährt.



    Das war es erstmal wieder aus Bischofsheim............


    Viele Grüsse
    Holger

    Hallo Friedrich,


    danke für deinen kurzen Bericht.


    Leider hatte mich mein Arbeitgeber dazu verdonnert an diesem WE arbeiten zu gehen. Lag auch an der Ferienzeit in Hessen.
    Daher ist es schade, dass ich, trotz der geringen Entfernung zwischen Zuhause und Petersberg nicht mal für einen Tag reinschauen und mitspielen ......und natürlich paar bekannte "Fremo-Nasen" treffen konnte. ;-)


    Dein Abschlusssatz fasst das Wichtigste zusammen:


    Es hat dir Spass gemacht!


    Und so soll es sein............


    Viele Grüsse
    Holger

    Hallo Axel,


    ich verwende Balsabrettchen (1 oder 2 mm), um eine Betonwand zu bauen.
    Grundfärbung mit Faller Straßenfarbe hell, dann viel "Washings"


    OT: Smartphone-benutzende Kids und junge Erwachsene bitte nicht über einen Kamm scheren.
    Unsere Smartphoneaffinen-Moba-Youngster bauen teilweise richtig gute Sachen.......und ich fahre inzwischen auch mit dem Smartphone ;-)


    Viele Grüsse und noch ein schönes Osterfest
    Holger

    Hallo,


    das Wehklagen über die Schließung rauscht schon durch mehrere Foren..............


    Und vielfach wird von denen, die das bedauern, geäussert: Wenn es doch nicht so weit wäre oder, oder, oder......, wäre ich auch schon mal da gewesen.


    Und da liegt die Krux an der ganzen Sache.


    Ich habe die Ausstellung besucht, meinen (finanziellen) Teil dafür beigetragen.


    Es ist schade, dass es so weit gekommen ist, denn sehenswert ist die Anlage schon. Allerdings ist es wie bei vielen (schönen) Dingen im Leben: Wenn es sich nicht mehr lohnt, muss man aufgeben.


    Die einzige Hoffnung ist, dass die Anlage übernommen wird (wie z.B. Oberhausen) und man sie weiter besichtigen kann. Ein Abriss und Verschwinden ins Nirwana hat diese Anlage nicht verdient.


    Viele Grüsse
    Holger

    Hallo Martin,


    ich grabe mal in Bischofsheim und finde das:


    Bischofsheim/Rhön


    Sicher nicht der Gleiche, aber vielleicht hilft dir die Beschreibung, die "richtige" Farbe zu finden.


    Und an die Sache bin ich ganz pragmatisch gegangen, ganz so, wie es Friedrich und Boscho beschrieben haben.


    Viele Grüsse
    Holger

    Moin zusammen,


    inzwischen gibt es sogar schon die erste Betriebsstelle nach dieser Norm. Es handelt sich um eine Verladebühne, wo Ton in Tamns verladen werden soll.


    Beim ersten Treffen im September war das alles noch sehr kahl:


    Inzwischen wurde daran gebaut und es fehlen nur noch paar weitere Details (Gleissperre, Weichenlaterne, BÜ-Belag). Dann wird es auch bessere Bilder geben.



    Für die Qualität des letzten Bildes entschuldige ich mich. Es dient nur als kleiner Anhalt, was inzwischen aus der Sperrholzwüste geworden ist und wurde unter schwierigsten Lichtbedingungen mit suboptimalen Equipment gemacht. Auch die Bildnachbearbeitung hat nicht mehr viel herausgeholt.


    Viele Grüsse
    Holger

    Hallo Rainer,


    dann will ich mal versuchen zu helfen. ;)
    Ich beziehe meine Anmerkungen da mal auf den Plan des Bahnhofs Bischofsheim, der mir vorliegt


    Die Weichen sollten von Kleinreuth aus aufsteigend nummeriert werden.
    Bis auf Weiche 7 und Weiche 6 passt das also (siehe auch Edit). Ob z.B. W7 jetzt W2 oder W3 und W2 W2 bleibt oder W3 wird, kann ich aber nicht sagen.


    Gleisbezeichnungen:
    Strecken- bzw. "Fahr"gleise oder reine Abstellgleise bekommen, zumindest in diesem Fall, einstellige Ziffern. Das passt.
    Abstellgleise, die eine Verlängerung des o.g. Gleises (z.B. nach einer Weiche) darstellen, haben zwei Ziffern. Das passt bei dir prinzipiell auch. Allerdings meine ich, dass die links liegenden Abstellgleise ungerade Zahlen, während die rechts liegenden Gleise gerade Zahlen haben müssten.
    Somit wäre Gl 11 eigentlich mit Gl12 und Gl 21 dann Gl22 zu bezeichnen.


    Bei den restlichen Gleisen (Gl 22, Gl23, Gl 24, Gl25) bin ich mir total unsicher.
    Hier würde ich einstellige Nummern ab 3 ff vergeben.


    Für die Profis unter uns:
    Ich habe weder die Kenntnis noch die Literatur die Gleisbezeichnung betreffend.
    Meine o.a. Äusserungen sind lediglich Schlussfolgerungen aus einem Originalgleisplan.


    Viele Grüsse
    Holger


    Edit: Boscho hat noch den Tausch der Weichennummern 4+5 erwähnt. Das ist richtig, habe ich angesichts der Uhrzeit glatt übersehen.

    Hallo Lutz,


    deine Einwände sind berechtigt. Wir Deutschbahner "leiden" aber unter der Ausgestaltung der verschiedensten NEM durch die Hersteller, gerade der Hersteller von Rollmaterial.


    [irony]Letzer Erklärungsversuch der "Es läuft doch"-Fraktion[/irony]


    Der Beitrag von Lars im Nachbarforum zeigt, wie verschiedenstee Radsätze durch die DKW laufen und wo es klemmt. Er zieht am Ende auch ein Resumee, was die Gründe zum Abweichen der entsprechenden Werte bei der Weiche durch den Hersteller sein könnten.


    http://www.h0-modellbahnforum.…-Gleis-14.html#msg3770206


    viele Grüsse
    Holger


    PS: Dass uns die Amis bezüglich einer wirklich einheitlichen Normierung voraus sind, ist halt so. ;)

    Hallo Lutz,


    aus der Praxis für die Praxis:


    Ich spreche jetzt mal von meinen Erfahrungen bei Weichen verschiedenster Bauart, festestellt auf mehreren Treffen.
    Bei den Treffen fährt rumpelfrei sehr viel drüber und da, wo es rumpelt, ist das Radsatzmaß des Wagens ausserhalb der Toleranz, also betrifft es immer den/die gleichen Wagen.


    Somit hast du vom Grundsatz her recht, aber siehe Beispiel Hummel.


    Viele Grüsse
    Holger


    PS: Auf den Schlips getreten fühle ich mich übrigens nicht.Man sollte nur manchmal die Kirche im Dorf lassen.......

    Hallo Lutz,


    betrachtet man die objektiven (Mess-)Werte, so muss man dir recht geben.


    Um allerdings bei Brunos Beispiel mit der Hummel zu bleiben, kann ich sagen: Und es fährt doch..............
    Und zwar mehr als man aufgrund der Werte vermuten mag.


    Und das selige Lächeln des Deutschbahners ist sehr oft zu finden, wenn die Züge über die Gleise von Weinert fahren.


    Also nix für ungut.


    Viele Grüsse
    Holger

    Hallo Andreas,


    ich denke, dass es in Kürze "bessere" Bilder (sogar mit unterschiedlichen Tfz.) geben wird. Frank hat sich da große Mühe gegeben :thumbsup:
    Auch andere haben fotografiert und ich denke, die Bilder werden hier oder im Nachbarforum eingestellt werden.
    Ich bin leider nicht zum Knipsen gekommen.


    Wenn es was neues gibt, dann melde ich mich.


    Viele Grüsse
    Holger

    Hallo,



    ich kenne das vorgestellte Zeug auch nicht, will aber mal kurz was zum Straßenbau sagen.
    Meine favorisierte Variante ist inzwischen 4 mm Sperrholz. Druckstabil, aber im gewissen Maß höhenflexibel. Und die dunkle Straßenfarbe von Faller kaschiert schon beim ersten Auftrag die Holzmaserung. Diese Farbe kann ich für den Straßenbau nur empfehlen!


    Die zweite Variante ist in Straßenfarbe gefärbter Quarzsand mit Leim-Wasser-Gemisch. Ebenfalls form- und druckstabil und passt sich überall an. Allerdings sind die Nacharbeiten (Schleifen usw) intensiver als bei Holz.


    Von Architekturplatten (Vom Material her etwa wie Styrodur) und Spachtelmasse bin ich ob der fehlenden Druckstabilität bzw. der Nacharbeiten abgekommen.


    War etwas OT, aber vielleicht für den einen oder anderen interessant.


    Viele Grüsse
    Holger