Beiträge von Holger R

    Hallo Rainer,


    die Regensburger Kollegen haben schlechte Erfahrungen gemacht, was Form- und Maßhaltigkeit der Styrodurplatten betrifft. Dort wurde das H0e-Selbstbaugleis ebenfalls direkt auf Styrodur verlegt - durch Schrumpfungsprozesse kam es dann ein paar Jahre später zu richtigen Gleisverwerfungen. Das ist bei 0 eher nicht zu erwarten - Risse sind aber auch nicht schön.
    Wie machst du die Gleisübergänge an den Segmentkästen? Gar nicht oder Messingschrauben etc.? Dann hast Du wieder Schallbrücken und alle Dämmung ist für die Katz.. die ja vor den Nistkästen lauert... :-)


    Viele Grüße
    Holger

    Hallo Rainer,


    interessanter Plan - für den Du im Regelfall aber immer zwei Loks brauchen wirst - nur mit Wagenabstellung auf freier Strecke bekommst du mit nur einer Maschine die Umfahrung frei. Sowas gabs aber auch beim Vorbild häufiger.


    Obwohl Du geschrieben hast, das dies nun die endgültige Planung ist, schreibe ich doch noch was zum Plan:


    Ich vermisse noch eine Ladestelle, in die nach rechts zugestellt werden muss. Dann werden die Rangiermanöver erst richtig "knifflig". Dieser kann z.B. durchaus an der Spitzkehre zum Schwanenbräu liegen und/ oder einer Kopframpe in der rechten unteren Ecke.


    Am Spielwert einer Wagendrehscheibe scheiden sich oft die Geister - schließlich muss der Wagen immer mit Hand verschoben werden - was manche Eigner von aufändig gealterten Fahrzeugen nicht gerne sehen. Aber hier wird ja ausschließlich Dein Fuhrpark verkehren.


    Viele Grüße
    Holger



    P.S: Mich hätten die off-topic-Löschungen ggf. schon interessiert...

    Hallo Bruno,


    so ein Anfang wurde schon längst gemacht. Beispielsweise sind die beiden Abzweige im Arrangement (Schlömen und ??) bei uns im Süden durchgestaltet worden.
    Aktuell arbeite ich an sechs Fremdmodulen bei mir im Bastelkeller...
    Auf den Rosenheimer Treffen wurde eigentlich immer in der Werkstatt parallel gebastelt und auch "Altlastenüberarbeitung" im Vorfeld oder Nachgang angeboten. Das wurde leider nie angenommen - trotz optimalsterer Werkstattlocation.
    Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!


    Viele Grüße
    Holger


    Group Pizzaschneider - Pegnitz ist ja eines der letzten expliziten NEM-Treffen

    Und schon ist es wieder vorbei - das traditionell alle zwei Jahre stattfindende Fremotreffen der Nürnberger Kollegen in Pegnitz mit einem hallenfüllenden DB / DR / PKP und Trambahn-Arrangement und entsprechend abwechslungsreichen Fahrbetrieb.
    Auch dieses Mal bereicherten weitgereiste Teilnehmer das Arrangement wie z.B. erneut die polnischen Kollegen mit einem ganzen Streckenast aber auch BOB mit seiner tollen Kokerei. Dazu kamen nette Gimmiks wie eine per Webcam überwachte Streckenkreuzung mit der Tram oder ein mit wenigen Bauteilen realisierter „Anrückmelder“, der dem Fdl angezeigt hat, das der gemeldete Zug nun tatsächlich unterwegs ist und einen bestimmten Punkt passiert hat.
    Bei dem Debüt des DR- Bhf. Kieritzschau konnte man jetzt schon sehen, das da gerade „Großes“ entsteht. Stimmige Nutzlängen und eine elegant geschwungene Gleisführung bereiteten den langen Zügen schon jetzt eine angemessene Bühne.


    Schade finde ich, das nicht gerade wenige Module und Betriebsstellen in der Zeit stehengeblieben sind bzw. an denen offenbar seit Jahren nicht mehr weitergebaut wird oder zumindest bekannte Schwachstellen ausgemerzt werden. Einige Module sind nicht mehr auf der Höhe der Zeit und es bedarf dringend mal der ein oder anderen technischen Revision hinsichtlich Modulelektrik und Sprungschanzen. Auch in der Modulgestaltung würde einigen Kästen ein optisches Upgrade dringend gut tun. Entgleisungen und Zugtrennungen kamen für mein Empfinden leider viel zu häufig vor und es darf eigentlich nicht sein, dass ausgerechnet z.B. die Dampfloks mit feiner Laufachse als Spaßbremse ausgestellt werden müssen. Ich kann die Nürnberger Kollegen nur ermuntern, das Thema „Altlasten“ mal anzugehen. Eine "Entsorgungsaktion" würde ggf. auch Platz für neues schaffen - duck und weg...


    Der Fahrplan war ok – blieb aber etwas hinter seinen Möglichkeiten. Gimmiks wie Stückgut, Post und Kurswagen sind mir nicht untergekommen. Das auf der Nebenbahn vormittags eine vierstündige Zugpause die dortigen Fdl zum Nasenbohren gezwungen hat, sollte so nicht vorkommen. Irgendeine sinnfreie Fülleistung lässt sich doch immer konstruieren.


    Viel zu schnell ging die Zeit wieder vorbei und es begann am Sonntag um 13 Uhr der Abbau. Hier haben wieder alle vorbildlich angepackt und um 15 Uhr konnten die ersten TN auf die Heimreise geschickt werden.


    Licht und Schatten halten sich nach meinem Eindruck die Waage - Treffenbilder werden sicher noch die anderen anwesenden Forumskollegen hier anhängen.


    Viele Grüße
    Holger

    Hallo!


    Mein VT 98 hat auch Pendelachse, Neusilberräder, Originalmotor und Decoder mit Powerpack. Der brummt seit zwei Jahren anstandslos stundenlang über die Arrangements. Eine Radreinigung habe ich bis jetzt noch nicht durchführen müssen. Für ein Zweiachsfahrzeug finde ich das ganz erstaunlich - zeigt aber auch, das die Hersteller das Thema "ordentliche Laufeigenschaften" sehr stiefmütterlich behandeln.


    Servus
    Holger

    Hallo Stefan,


    ich finde den Entwurf nicht besonders originell und noch weniger "stimmig".
    Andreas Einschätzung teile ich auch - letztendlich kommt es aber darauf an, was du damit wirklich machen willst. Die Zeiten der projektierten Alleskönnerbahnhöfe sind zumindest im Fremo gottseidank vorbei.
    Ich würde mich etwas mehr an ein Vorbild halten - auch bei Abzweigbahnhöfen finden sich in Bayern Minimalstversionen (Gasseldorf, Aufhausen) - im Normalfall sind aber schon "kleinere" Abzweigbahnhöfe wie Pfaffenhausen, Kalteneck, Erlau, Enzelshausen schon von stattlicher Größe um Zugbildungsaufgaben zu erfüllen.


    Damit komme ich auch zu meiner Kritik am aktuellen Plan:


    Ziemlich willkürlich finde ich den Lokschuppen. Wo werden denn die Garnituren abgestellt, die zu der Lok gehören. Keiner der o.g. Bhf. hatte Lokschuppen - diese waren immer an den Endstationen.
    Ferner frage ich mich, wie der Lokschuppen angefahren wird, wenn am Güterschuppen Wagen abgestellt sind. Ich würde ihn weglassen oder durch einen Gewerbeanschließer ersetzten z.B. Kohlenhändler, Schrott etc.


    Die Weichenstraße rechts schluckt viel Platz und kostet Nutzlängen. Lieber eine zweite DKW verbauen oder rechts auf die zweigleisige Ausfahrt verzichten und stattdessen die Weichenstraße in Gleis 2 mit einer Linksweiche gleich nach Gleis 3 weiterführen.


    viele Grüße
    Holger


    "es gibt unzählige Anbieter von ich sage mal im Überbegriff Streumaterial"


    Hallo Torsten,
    bei genauer Betrachtung, wenn man wenigstens etwas Anspruch hat und wegen schlechter Erfahrungen mit anderem Material (z.B. ausbleichen) , reduziert sich das auf einen Anbieter: Mininatur.
    Entscheidend ist, eine möglichst umfangreiche Auswahl an Farben und Längen zur Verfügung zu haben, um munter Mischen zu können oder fließende Übergänge zu gestalten.
    Auch die eigene Grasbüschelherstellung sollte nie mit nur einem Farbton passieren. Die Natur ist bunt! Sehenswert ist z.B. wie stark in diesem durchaus noch normal trockenen Sommer die Farbe "Beige" die Landschaft dominiert.


    Aufgrund div. Sammelbestellungen setzt sich o.g. Material bei den Fremodulneubauten zusehends durch - was zu weiterer Harmonie bei Modulübergängen von unterschiedlichen Besitzern führt. Beim Modulbau ein nicht zu unterschätzender Effekt.


    Zur Baupraxis führen viele Wege nach Rom und hängen stark von den eigenen Möglichkeiten ab. Experimentierfreude schadet jedenfalls nicht.


    Viele Grüße
    Holger

    Hallo zusammen,


    der Vollständigkeit halber sei hier noch auf die Antriebe vom Fritz Senn hingewiesen:


    http://www.awlingen.de/Bauteile/FSen/


    In Krumbach werden ein paar im Einsatz sein.
    Die Stellhebel werde ich aber nicht bewegen - das sieht für mich einfach komisch aus, wenn die ohne Preiserlein umgeworfen werden.
    Viele Wege führen nach Rom - der Knackpunkt ist, eine exakte 90 Grad -Drehung der Laterne bei gleichzeitiger Wartungsfreundlichkeit / Nachjustierbarkeit des Stellwegs etc. hinzubekommen.



    Viele Grüße
    Holger

    > Na, na, Holger, wie kriegst Du noch die Kurve in Forsting II ?


    Neue Technik: Modulverbiegung nach Fertigstellung. Lässt sich durch Hochwasser beschleunigen...


    Ich muss gestehen, wir haben sogar die einzigste Bogenweiche in Forsting gerade gemacht. Die hinterste Weiche (zur Baywa) war eine 300er IBW - und wir haben lange gerungen aber letztendllich mit einem Bogenmodul kein Doppeldeckerpärchen hinbekommen.
    Mein Tegernbach wurde dagegen nur aus optischen Gründen geschwungen.


    Es ist einfach eine Abwägung.
    In Höchstadt könntest du ohne Änderung der Kastengeometrie sehr leicht die Parallelen von Bahnhofsgleisen und Modulkasten aufbrechen. Insofern verstehe ich nicht, warum du es nicht mal probierst.


    Viele Grüße
    Holger

    Hallo Rainer,


    jetzt fehlt nicht mehr viel bis zur Befahrbarkeit. Da hätte es doch fast für Krumbach gereicht...
    Ich muss allerdings Friedrich recht geben, die stangerlgeraden Bahnhöfe wirken allesamt unglaublich statisch. Ich habs letztes Jahr im Planungsthread bereits empfolen: schwenke den Papierplan mal leicht um max. 5-6 Grad, stell das Gebäude dazu und lass das mal einen Tag auf dich wirken. Die Einfahrt erhält dann auch eine leichte Kurve - du wirst sehen, das kommt viel besser und entspricht ja auch dem Vorbild. Das Gleis mündet dann allerdings nicht in der Modulmitte, das wäre für mich nachrangig. Für die Stangerlantriebe spielt ein schiefes Gleis ebenfalls keine Rolle.


    Schiefe Grüße
    Holger

    Hallo Joachim,


    ich würde die Steine aus Holz nachbilden, auch wegen der Stabilität und der gleimäßigen Höhe. Mit Farbe kann man dann jeden gewünschten Effekt rausholen. Gips- oder Porcelinnachguss ist bei der benötigten Menge schon mehr Aufwand, brechen ggf beim Bohren usw ...


    Ich möchte noch auf die geballte Kompetenz des Münchner Länderbahnstammtischs hinweisen - da gehen auch zwei unserer Fremokollegen regelmäßig hin. Dort lernt man z.B. das durch das verwendete Imprägnierungsmittel der KBayStb
    die Schwellen eher eine Farbe wie Grünspan hatten. In der hellen Sandbettung muss das schon interessant ausgesehen haben. Ungeklärt ist die Frage, wie der Oberbau nach ein paar Jahren Betrieb aussah - vermutlich ziemlich bunt...


    Was mir nicht gefällt, ist die geplante Umrüstbarkeit auf Ep 3. Wie soll das gehen, wenn schon der Oberbau total abweicht - vom Umfeld ganz zu schweigen?
    Bleibt bitte konsequent in Ep I und steht dazu. Wenn dann mal eine V 100 in eurem Bahnhof rangiert, sieht das vermutlich ähnlich schräg aus wie bei uns eine "Tristan" in Forsting aber da stehen wir drüber und freuen uns lieber an Modell und Betrieb. Eine echte Ep. 1 Modulanlage wäre für diese Fangemeinde natürlich das Optimum.


    Viel Erfolg für die nächsten 12 Monate Bauzeit!


    Holger

    Guten Morgen,


    man muss nur beachten: wenn das Modul oben links hängt - dann muss man unten rechts schrauben!


    Die Stellschrauben bei den HaXn haben noch einen Vorteil:.durch die schräge Latte schauen die oben raus. Ich habe die Schrauben oben mit der Dremel geschlitzt - jetzt kann man bequem mit dem Schraubendreher von oben die Justierung vornehmen. Ich habe oft genug schon Fußschrauben erlebt, die waren so schwergängig, das mit den Fingern nichts mehr geht oder der Spalt am Fuß war so gering, das man mit den Fingern nicht mehr an den Teller kam. Und dann geht man erstmal einen Gabelschlüssel suchen...mannOmann - dabei will ich doch nur Modellbahn fahren....
    Leider ist die Bereitschaft bei vielen Kollegen sehr gering, solche bestehenden Mängel nach einem Treffen anzugehen und auszumerzen. Das betrifft insbesonders auch die Elektrik wie LN-Boxen und Modulverkabelung.


    @ Sascha: Bodenausgleichsschrauben gibt es auch im Internetversand - einfach mal googeln und als Halterung finde ich Verbindungsmuffen aus dem Sanitärbereich recht praktisch.


    Viele Grüße
    Holger

    Hallo Jörg,


    stimmt - die HaXn sehen windig aus - aber schon ein (Einzel-)Modul steht dank Diagonalversteifung deutlich!!! stabiler. Das ist reine Physik.
    In Braunlage wollte mir ein holländischer Kollege noch beweisen, das der Kreuzungspunkt wegen der Ausfräsung eine Sollbruchstelle ist. Ich hab ihn dann gebeten, den Bruch herbeizuführen. Es gelang ihm nicht.


    Deine Beinkonstruktion habe ich über 15 Jahre genutzt und hab sie bei zwei Kurvenmodulen immer noch - aber nicht mehr lange :-))
    Diese Doppelbeine sind arg sperrig und verschlingen unnötig viel Luftraum - sie sind schlecht zu lagern und im Kofferraum weiß man auch nicht so recht wohin - zumindest wenn es mehr als vier werden.
    Das größte Manko ist hier aber die Befestigung mit den Modulverbindungsschrauben. Diese schraubt man erstmal zum Aufstellen auf und zu und dann nochmal beim Andocken - in dieser Zeit ist das ganze aber wieder instabil. Idealerweise ist man da deshalb zu zweit, da eine Person das Modul solange sichern sollte, bis alle Schrauben wieder fest sind.
    Ferner darf der Fuß nicht überstehen, weil er sonst mit dem Fuß des Nachbarmoduls kollidiert. Man muss dann einen weglassen. Ich hab auch schon erlebt, das die Schrauben bei diesem System zu kurz waren, worauf hin ich mir längere zugelegt habe. Aber dann schraubt man sich einen Wolf...
    Und das kostet alles Zeit...mit X-Haxn stellt eine Person ein Modul in 10 - 15 Sekunden auf 130 cm . Das ist unschlagbar und bei den heutigen Arrangementgrößen natürlich immer wichtiger.


    Viele Grüße
    Holger

    Hallo Rainer,


    nachdem ich zusehends eine Abneigung für alles entwickle, was noch zusätzlich mitgenommen und geschraubt werden muss (= Arbeit! :-)), war das erstmal nur so eine Idee, die ich aber in Forsting auf jeden Fall noch verwirklichen werde.
    Ich halte die üblichen Sortierkästen für sinnvoll, um z.B. den Kartenstapel des fertig gebildeten Zuges zu deponieren. Insofern haben die schon ihre Berechtigung.
    Am besten ist es aber für die Zugführer/Rangierer, wenn die Karten stets in der Nähe des Wagenstandortes aufbewahrt werden können.
    Nicht immer sind an den Modulen Ablagemöglichkeiten für Wagenkarten und damit die Dinger nicht nach alter Unsitte auf den Modulen liegen, brauchts eine Ablagemöglichkeit.
    Ich stelle mir etwas vor, wie ein Regalfach - eine Aussparung in der Modulaußenseite so breit wie unsere Wagenkarten und ca. 1,5 cm hoch. Das Regalfach wird so tief, das die darin liegende Wagenkarte immer noch ca. 1,5 cm aus dem Modul rausschaut - damit man sieht, wenn was drin ist.
    Idealerweise sind diese Fächer dann auf der Höhe, wo meist Wagen stehen: Baywa, Güterschuppen, Ladestraße und man hat die Möglichkeit, ein bisschen Ordnung in den Papierkram zu bringen. Ferner sieht man auf einen Blick, wenn der Wagen weg ist und die Karte noch im Fach liegt, das jemand wieder ein Bier ausgeben muss...


    Viele Grüße
    Holger

    Hallo Rainer,


    schön das es nun ans Eingemachte geht - Zeit wirds und bis Krumbach ist nicht mehr lange hin... ;-)


    Hier noch drei Anmerkungen: ziehe die Kabel nicht durch die großen Löcher - das sieht einfach sch...aus. Mach in die Querstreben direkt unter der Platte noch 2-3 rechteckige Aussparungen rein ( Holzraspel/ Feile). Dann bleiben die Kabel in einer Installationsebene und schlabbern nicht in den großen Löchern.
    Ferner rate ich inzwischen bei Betriebsstellen zu festen LN-Stöpselmöglichkeiten:
    http://www.h0fine.de/Joomla/in…=com_virtuemart&Itemid=55


    Das reduziert das Transportgedöns und beschleunigt Auf- und Abbau. Die Ausfräsung für die versenkte Frontplatte lässt sich vor dem Modulzusammenbau relativ einfach einbringen. Hinterher ist das schon deutlich schwieriger.
    Ich empfehle 4 Stöpselmöglichkeiten. Zwei auf jeder Seite.


    Ferner könnte man noch waagrechte Aufbewahrungsfächer für Wagenkarten in den Modulkästen vorsehen. Das lässt ich in diesem Stadium auch noch realisieren einfach realisieren. Setzt aber voraus, das man weiß, wo in etwa die Weichenbedienungen liegen.


    Viel Bauerfolg
    Holger

    Hallo zusammen,


    ich habe schon mehrfach Weichen zerschnitten. Zuletzt eine Weinertweiche. Eine Modultrennung durch eine Weiche ist unkritisch, sofern der Schnitt nicht direkt durchs Herzstück geht oder im Bereich der Zungen liegt. Ansonsten sind es "nur" 2 Schienenprofile mehr, die zu trennen sind.
    Bei einer sorgfältigen Bauweise sind grds. keine optischen oder technischen Einschränkungen zu erwarten. Die Herzstückpolarisierung muss natürlich ins andere Modul geschliffen werden - das ist eine Steckverbindung mehr. Da finde ich es viel schlimmer, wenn Gleispläne gestreckt, gestaucht oder verworfen werden, nur weil man mit den Weichen zu nahe an die Modultrennung kommt.


    Etwas irritiert bin ich von den hohen Modulprofilen. Die sind bei Bahnhöfen meist unnötig und selbst bei Streckenmodulen mittlerweile nur noch höchst selten zu sehen. Große Modulkästen kosten nur wertvolles Ladevolumen im Kofferraum - bringen keinerlei Stabilitätsgewinn und sollten nur noch zur Anwendung kommen, wenn dies landschaftlich erforderlich ist.


    Servus aus dem Süden
    Holger

    Hallo Rainer,


    in unseren Arrangements kommen im Gegensatz zu den Endbahnhöfen die Durchgangsbahnhöfe zu 90 % in einem anderen Kontext zum Einbau wie ihre Originale und müssen daher auch andere (=mehr) Aufgaben erfüllen. Andreas muss davon ausgehen, das der Bahnhof überwiegend im Hauptast zum Einbau kommen wird. Im ungünstigsten Fall liegt ein Schattenbahnhof auf der Bad Stebener Seite und der ganze Verkehr läuft in diese Richtung. Dann ist der ganze Gleisplan "unpraktisch". Jetzt könnte man sagen - ist halt so. Man könnte auch phantasieren, wie hätte sich der Bahnhof entwickelt, wenn die Zonengrenze die Strecke nach Blankenstein nicht gekappt hätte oder wenn es keinen Verkehrsträgerwechsel gegeben hätte.
    Ich denke, Selbitz verliert durch die Weichenverbindung und Möbelfabrik nicht sein Gesicht. Wenn man das Original haben möchte, lässt man das Zusatzmodul einfach weg. Das ist ein guter Kompromiss.
    In Forsting II habe ich auch die Nutzlänge des Umfahrgleises vorbildwidrig fast verdoppelt, weil wir im Fremo nicht wie beim Filzenexpress nur mit Dreiteiler VT 98 unterwegs sind.
    Für den Modulbetrieb sind manche Anpassungen extrem hilfreich - ich finde solchen Gedanken darf man "in Grenzen" schon nachkommen.


    Viele Grüße
    Holger