Beiträge von Andreas S

    Hallo Miteinander,


    den Landhandel hatte ich schon voriges Jahr begonnen. Jetzt habe ich auch das EG begonnen.


    Die Linie Oberschefflenz - Billigheim wurde von der Firma Vering und Wächter gebaut. Es gab so weit ich das mitbekommen habe drei Typen von Empfangsgebäuden, das große in Billigheim 2014 fotografiert, img_9115twjpt.jpg

    ein kleineres in Mittelschefflenz (beide zweigeschossig) und den "Schuppenbau" in Katzbach.

    Das Mittelschefflenzer EG, das einschiffig ist, war mir die Vorlage für Allfeld, dessen Bahnhof ebenfalls nicht so bedeutsam ist.

    Damals habe ich die Steimaße genommen.

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    Und die Fenster- und Türumrahmungen genau fotografiert.

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    Die Konstruktionszeichnung entstand mit CAD und wurde auf 1/45 skaliert ausgedruckt, tw. auch zuvor skaliert, damit die Wandstärken eingezeichnet werden konnten und dann 1;1 ausgedruckt. Originalmaße einzugeben empfinde ich deutlich als angenehmer, und es geht schneller von der Hand.

    Die Vorzeichnung habe ich mit Sprühkleber aufgeklebt, wie bei der Lok 70. Die Vorzeichnung kann später wieder abgezogen werden.


    Baumaterial ist Bristolkarton oder Finnpappe, auf jeden Fall ist er beige und leichter zu schneiden als die Graupappe.

    Die Wand habe ich in Schichten zerlegt. Die Wand wird 1 1/2 steine breit sein (250 x 120 mm) = 380 mm stark. Die Fenster sitzen hinter einem 1/2 Stein = ca. 120 mm. So habe ich für die äußere Pappschicht 2,5 mm und für die beiden Innenschichten 3 mm starken Karton gewählt.

    Das ist die Wand zu Bahnseite. Die Lisenen / Fensterstürze habe ich als erstes montiert. Man sieht auch schon die ersten Blendrahmen (EG und OG rechts). Die Wände sind i.d.R. immer um eine Wandstärke gekürzt, da sie sich so gegenseitig in der Vertikalität stützen. So braucht es eigentlich kein senkrechtes Ausrichten mehr.

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    An der Giebelseite links kann man den Wandaufbau bis in die dritte Lage erkennen. Die Blendrahmen sind eingesetzt.

    Der Fußboden wird eingeklemmt, so dass die Wandteile bei der Vormontage besser stehen bleiben.

    Die Innenwände sind tw. in den Fußboden eingeschnitten, was ich mir von den Lasercut-Bausätzen abgeschaut habe, und was sich bewährt. Je nach Wandstärke

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    Links ist der Warteraum mit der Öffnung für das Kartenverkaufsfenster. Der Schichtenaufbau der Wand wird deutlich sichtbar. Diese Wand hat auch eine Verzahnung nach oben in die Decke erhalten, um mehr Stabilität zu haben, sonst liegt die Decke aber platt auf.

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    Man sieht auf der Bodenplatte die Vorzeichnung für die Fußbodenbretter und an den Mauerumrissen, wo die Wand aufgedoppelt werden wird.

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    Es macht viel Spaß. Demnächst mehr.


    Gruß

    Andreas

    Hallo Bodo,

    die M3 Schrauben sind eine gute Idee.

    Meine Gebäude werden immer aufgeklebt, aber bei Beleuchtung ist das eine elegante Lösung.

    Worüber man nachdenken könnte, ist der Sockel, den Gebäude meist haben. Vor allem bei den Bauzeichnungen älterer Gebäude sieht man das und natürlich auch in Natur.

    Bei einigen Modulen hatte ich dazu einen solchen aus Polystyrolstreifen geschnitten, und das Gebäude da rein gesetzt, festschrauben ist darin möglich. Vor allem gibt es so keinen Spalt zwischen dem Planum und dem Gebäude, den man bei vielen drauf gesetzten Gebäuden sieht.

    Ich bin zugegebenermaßen ein Freund des vereinten Reisens, da Bäume und Gebäude Platz brauchen, in der Kiste oder auf dem Modul, und leicht Schaden nehmen beim einpacken, aufstellen etc. auch wenn Deine Kiste, Michael, klasse aussieht mit den Styropor-Abstandshaltern.


    Gruß

    Andreas

    Hallo Michael,

    die Gleisanlage von Allfeld ist ja schon so gebaut und sie bereitet sehr viel Spaß beim Betrieb. Zum FREMO kann ich ja kaum gehen, da die Gleisgeometrie nicht stimmt.

    Natürlich habe ich auch über das Für und Wider einer zusätzlichen Weiche nachgedacht. Sie hat schon ihren Reiz ...

    Betrieblich ist der Bahnhof die Verlängerung der Strecke Oberschefflenz - Billigheim. Insofern wäre anzunehmen, dass der Stückgutwagen von Oberschefflenz über Mittelschefflenz nach Allfeld gefahren wird und dann in den wichtigeren Ort Billigheim verfahren wird, wo er den Tag über am GS stehen bleibt. Insofern braucht es den GS-Anschluss im Prinzip nicht, denn der Stgw kommt morgens und wird in den Rückzug eingestellt und fährt zurück nach Billigheim.

    (Beladung über eine Hilfsrampe wie in Mittelschefflenz.)

    Vom Schattenbahnhof kann ich maximal mit 4 Wagen ausfahren.

    Es wird immer der Pw dabei sein, außerdem fahren 1-2 Personenwagen für die Personenzüge (alle noch zu bauen). Typische Kombination ist morgens Pw+Bi+Bi sonst unter Tage Pw+Bi, dann wäre bei einem gemischten Zug noch ein G-Wagen möglich.

    Bei einem reinen Ng Pw + max. 3 G-Wagen. Aber 5 Zugpaare, 4 davon als gemischte Züge gäbe genug Wagen für den kleinen Bahnhof.

    Einfahrt soll immer auf Gl. 1 sein, der Bahnsteig vor dem EG.


    Gruß

    Andreas

    Hallo Michael,

    in der Tat setzt die Lok über die Drehscheibe um, so wie ursprünglich in Billigheim, wenn Du Dir den Gleisplan von Meinhard Döpner im grünen Hp1/11 anschaust. Da wurde sogar auf drei Gleise über die Drehscheibe gefahren.


    Eigentlich wollte ich keine Weiche mehr bauen ... Dort wo jetzt das EG steht ist meiner Meinung nach der beste Aus- und Einsteigepunkt. Hattest Du die Änderung so gemeint, wie im Anhang eingezeichnet. Ich hätte nicht gedacht, dass das ginge, allerdings auch nur ein Gleisabstand von 4 m, aber es wird dort nur rangiert.


    Gruß

    Andreas

    Hallo Michael,

    anbei der Plan, der allerdings nicht mehr ganz so genau stimmt, da ich das eine oder andere Stück Gleis freier verlegt habe. Position der Drehscheibe ist korrekt.

    Das Haus, das ich jetzt für die linke Ecke plane wird Dir bekannt vorkommen.

    Frage ist für mich, wo positioniere ich EG und GS, damit es praktikabel für den Bahnbetrieb und damit plausibel aussieht.


    Gruß und Dank

    Andreas

    Hallo Miteinander,

    nach dem Arbeiten an Laimburg im Sommer, habe ich mir mal wieder mein NULL-Anlagenstück gegönnt. (Keines Sorge, in Krumbach färbe ich gerade die Gleise des Industriegebiets von Laimburg.)


    Der Gleisplan in der ursprünglichen Form, wie im Spur-Null-Magazin mal gezeigt, konnte nich bleiben, da ich bei der damals nocht nicht im Gefühl gehabten Größe der Gebäude auf der Rückseite nicht bedienen konnte.

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    Daher wurde das Lagerhaus nach links hinten in die Ecke gesetzt und das Einfahrgleis zum Anschlussgleis. Folge war, dass ich die EKW drehen musste:wacko:.

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    Nachdem ich in den 90er Jahren mit 0e angefangen hatte, wollte ich das auch mit aufnehmen und baute ein Anschlussgleis zu einer Rollbockgrube ein.

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    Allerdings war mir schon klar, dass der Bahnhof damit letzten Endes überladen war, auch war der Schmalspur-Bahnhof in der rechten Ecke eine komplizierte Sache.

    Durch Gespräche mit Olaf bezüglich seiner Planung der Selketalbahn bin ich auf die Idee gebracht worden, wie ich später einmal mein altes Thema endlich realisieren kann.


    Aber den Bahnhof abreißen und das neue bauen. Irgendwie reute mich das, denn der Rangierspaß auf der kleinen Anlage ist enorm! :thumbsup:


    Also habe ich die Rollbockgrube ausgebaut und durch ein Regelspurgleis ersetzt. gleisbau48ikir.png
    Für den gedachten Anschluss der früher dort ansässigen Baggerfabrik mit Gebäuden von Müllers Bruchbuden scheint es mir dort zu eng zu sein.

    1. Möglichkeit

    Bisher steht das EG mit GS und anschließender Seitenrampe auf dem mittleren sichtbaren Modul, der Abstand des GS zum Gleis gestaltet sich so, dass ein Gerüst nötig ist, um die Stückgutwagen bequem und zügig zu be- und entladen. Eine Situation die sich auf einem Foto der Schefflenztalbahn in Mittelschefflenz findet Das ist die Eisenbahnstiftung.

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    2. Möglichkeit

    wäre, den GS etwas weiter nach rechts schieben, so dass er nach dem Grenzzeichen steht. Die Seitenrampe rückt ganz nach rechts, die Mitte wird durch das EG gehalten.

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    3. Möglichkeit

    EG und GS ganz nach rechts rutschen, dann ensteht in der Mitte natürlich ein gestalterisches Loch, das durch die Rückseite von Gebäuden gefüllt werden könnte.

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    4. Möglichkeit

    EG und GS werden so weit nach rechts gerutscht, dass der GS grenzzeichenfrei steht, das Ensemble aber zusammensteht.

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    Dahinter kann immer noch eine Kopf-/Seitenrampe modelliert werden. Aber auch hier wird die Gestalung der leeren Mitte notwendig. Straße ist möglich, aber der Hintergrund muss gestaltet werden, z.B. mit Rückseiten von Scheunen.


    So, das ist mein gestalterisches Dilemma. Was meint ihr dazu?


    Gruß

    Andreas

    Liebe Modellbahnfreunde,


    es tut sich wieder was in Allfeld, meinem NULL-Bahnhof. An den Weihnachtstagen reizte es mich, wieder mal dort zu spielen und weiterzubauen.

    Wenn ich von Würzburg über die B8 nach Nürnberg fahre, komme ich an Markt Einersheim vorbei, das zwei Lagerhäuser des Landhandels hat. Eines an der Bahn und eines an der B8. Mir gefällt letzteres so gut, dass ich es auf meiner Anlage platzieren wollte. HIer lag allerdings nie ein Gleis. Die Bahngleise sind ca. 2 km weiter nördlich.

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    Interessant , aber wegen Platzmangels nicht darstellbar, ist die Beladeanlage für Fahrzeuge

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    Gebaut habe ich den Korpus mit Graupappe.

    Der weiße Streifen unter dem Tor ist die Auflage für den Fußboden.

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    Die CAD-Zeichnung wurde auf die Graupappe aufgeklebt und dann die Teile mit dem Cutter ausgeschnitten.

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    Für den Getreidespeicher habe ich Spundwände aus dem Architekturbedarf und Evergreen-H-Profile verwendet.

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    Innen und die nicht-sichtbaren Wände sind wieder aus Graupappe.

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    Bei der Größe des Gebäudes und bei den Einsichten wollte ich auch etwas Inneneinrichtung bauen. Durch das Tor wird man die Treppe sehen können, also zeichnete ich sie nach der Bauentwurfslehre, druckte und schnitt die Teile aus und montierte die Treppe in einer Lehre aus Pappe.

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    Das Treppengeländer wurde auf einer Vorzeichnung aus Evergreen-Profilen montiert.

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    Das Vordach hat seinen eigenen Reiz:

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    Die Träger sind aus einzelnen Latten genagelt, was ich auch im Modell darstellen wollte. Also schnitt ich Streifen aus 0,5 mm Polystyrol und montierte die Träger in einer Lehre.

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    Das Asbestzementdach kann ungefährdet aus Wellpappe aus dem Bastelbedarf gebaut werden. Die Maße sind geradezu genial maßstäblich für NULL.:thumbsup: Die Wellpappe wurde in Streifen geschnitten, die 1,60 Platten entsprechen. Damit die ober Platte satt aufliegt, habe ich auf der Länge des Überstandes von in Natur 100 mm die Unterseite der Pappe entfernt.

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    Inzwischen ist das Gebäude auch mit einem "Grundputz" aus HEKI-Granitfarbe bemalt worden und soll jetzt noch weiß verputzt werden, bevor das Vordach montiert werden kann. Davon demnächst mehr und auch von der Innenbeleuchtung.


    Gruß

    Andreas

    Danke, Erik, sieht interessant aus.

    Vielleicht kannst Du mir die Zeichnung auch direkt schicken.


    Übrigens, Lok 70 fährt jetzt wenigstens wieder regelmäßig am Wochenende. Es wird auch mit dem Bau weitergehen,


    Gruß

    Andreas

    Unser FREMO-Inhaltsverzeichnis habe ich durchforstet und nichts gefunden, obwohl in dachte, dort hätte ich es gesehen.

    Im grünen Hp1 habe ich auch das Verzeichnis von Rainer durchgelesen, und dort was über Toilettenhäuser und Fäkalienwagen in Heft 3 gefunden, habe dieses aber nicht.

    Insgesamt war die Frage darauf abgezielt, wer hat zufällig das gesehen und kann sich dran erinnern.

    Nix für ungut, Friedrich.

    Danke


    Andreas


    PS ich werde die elektronische Ausgabe des roten Hp1 in den nächsten Tagen durchblättern.

    Liebe Modellbahnfreunde,

    ich bräuchte eure Hilfe. Curt Zillmer hat einmal einen Artikel mit Zeichnungen für Toilettenhäuschen veröffentlicht, entweder in unserem roten oder im grünen Hp1. Leider kann ich mich nicht mehr erinnern, wann und wo. :wacko:

    Kann mir jemand die Fundstelle benennen?

    Vielen Dank im voraus.:thankyou:


    Andreas

    Hallo Thomas,

    die Reibung ist nicht groß, denn die Unterseite ist unbehandelt. Man kann die Scheibe mit dem angefeuchteten Finger drehen. Der "Balken" ist eine große Erleichterung.

    Die Maschine hat auch kein großes Gewicht. Eine "64" ging auch noch problemlos. Bei einem größeren "Dampfer" müsste man es sich überlegen. Da würde ich anderes Material und Lager verwenden. Auch wenn ich ganz drehen würde, aber hier ist es nur der Weichenersatz.

    Das wichtigste Element zur Leichtgängigkeit war der Spalt zwischen Rand und Scheibe. Da habe ich mein Lehrgeld bezahlt. Es ist inzwischen die dritte Scheibe. Die große brauchte zwei Anläufe. Daher auch das zügige Tempo.

    Warnung! Hier wird ein Bau in Spur Null beschrieben.


    Mein Enkel, drei Jahre alt, hatte schnell kapiert, dass mein Bahnhof Laimburg nicht betriebsfähig war, da ich an den Gleisen baute, die für Sontheim 2019 natürlich korrekt funktionieren sollten.

    Also wandte er sich dem Bahnhof auf der anderen Längsseite des Zimmers zu, Allfeld, dem kleinen Rangierbahnhof in Spur Null. Natürlich ist das Beladen der Wagen in der Baugröße viel schöner, Türen zum Öffnen etc.


    Naja, nachdem ich dann am Donnerstag den ganzen Abend rangiert hatte, beschloss, die Drehscheibe am Bahnhofsende zu überarbeiten bzw. neu zu bauen, da Roberts BR 64 ein Betätigungsfeld in seinem neue entstehenden Bahnhof Nordheim finden wird. Damit sie bei mir fahren kann, hatte ich die Größe der Drehscheibe ihr angepasst, also überdimensioniert.

    Im Gleisplan von M. Döpner im grünen Hp1, Nr. 11 scheint die Drehscheibe einen Durchmesser von 6 m zu haben. Was sie jetzt auch haben soll. Vorlage für die Ausgestaltung war ein Foto einer Drehscheibe aus dem Prignitzer Schmalspur Buch.

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    Baumaterial ist 1 mm Polystyrol, das mit Hilfe eines Stechzirkels angerissen wurde und mit einem Cuttermesser ausgeschnitten wurde. Der gemauerte Rand der Grube wurde auch gleich mit ausgeschnitten, aber es wurde ein Abstand gelassen, damit sich die Grube leicht drehen lässt. Ich habe meine Erfahrungen mit den ersten Versuchen gemacht. Die Platten wurden mit Oranexaus dem Spinnrad-Laden (http://www.spinnrad.de) verklebt. Ein Super-Lösungsmittel, das ich aus Rainershagener Naturals-Zeiten kenne und jetzt wieder gefunden habe. Und es riecht nach Orange/Mandarine!

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    Das finden der richtigen Position war experimentelle Geometrie, bis mir einfiel, dass es etwas in der Mitte zwischen den beiden Gleisen sein muss. Die Gleise waren nicht so recht nach Plan verlegt worden, wegen der nachträglich eingefügten Rollwagengrube.

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    Die Loks werden nicht gedreht, was die Versorgung mit Strom deutlich vereinfacht, zwei Langlöcher reichen.

    Der Rand der Grube wurde gleich schwarz gemalt, um Tiefe vorzutäuschen.

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    ... und zwei Drähte.

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    Dreh- und Angelpunkt ist eine M2 Schraube. Die letzten Schwellen wurden mit 230gPapier unterfüttert, damit die Höhe stimmt.

    Die Schienen wurden auf Messingschrauben gelötet.

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    Jetzt kommen wir zu Rainers Thema, Holz durch Ritzen zu imitieren:

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    Ich benutze verschiedene Gerätschaften: Reißnadel, Stichel, Cuttermesser und ein Feilenbrett, um das aufstehende Material zu entfernen.

    Die Beschläge sind von Wenz.

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    Ich habe zum ersten Mal verschiedene "Holzmuster" eingeritzt.

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    Und dann habe ich mal Farben aus dem Wargaming-Bereich gewählt, weil es da immer so verwittert zugeht.

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    Das Ganze zusammengebaut, die kalte Lötstelle gesucht und gefunden und der Fahrspaß konnte beginnen.

    Aus Messingprofilen hatte ich schon eine Halterung für die Stange zum Drehen der Scheibe gelötet. Die Stange ist ein abgelängter Zahnstocher, der noch gealtert werden muss.

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    Jetzt will ich noch mit Farbe nacharbeiten und mit Pudern altern.

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    Das war eine schöne Wochenend-Bastelei!:thumbsup:

    Gruß

    Andreas

    Hallo Bernd,


    das französische Gebäude ist ja zum Verlieben!

    Die anderen sind mir zu österreichisch.


    Ich habe in der Zwischenzeit gezeichnet. Das Gebäude von Dettelbach Stadt beruht ja auf der Type "Frensdorf", nur gedreht und wesentlich kleiner. Der Grundriss ist bei Bufe, Nebenbahnen in Unterfranken und Mittelfranken abgebildet. Das habe ich mal als Dummy umgesetzt.

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    Ursprünglich hatte der Bahnhof eine offene Wartehalle, die später als Lagerraum verschlossen wurde.

    Stellen wir uns vor, dass das Gebäude einen Stellwerkeranbau erhielt wie in Simmelsdorf, da die Weichen zentralisiert wurden.

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    Der Stellwerksanbau hat die Maße nach außen wie in Frensdorf, Simmelsdorf sieht tiefer aus. Aber so passt er auf die Anlage.

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    So sähe es aus.

    Der Luftsteg aus Selbitz wird auch Form annehmen, die Planungen laufen schon.


    Gruß

    Andreas


    PS: die letzte Weiche ist repariert worden, so sind jetzt alle Nacharbeiten an den Gleisen erledigt.

    Moin Friedrich,


    das ist eine interessante Idee zu schnibbeln. Ich überlege mir das ernsthaft. Gebäude drehen, wäre auch eine Möglichkeit, denn die tiefe Seite hat nur zwei Fensterachsen. Dach einkürzen ...

    Mal sehen was rauskommt. Denn das Gebäude ist eigentlich perfekt.


    Gruß

    Andreas