Beiträge von Friedrich

    Moin Leute



    Na ja… umsonst spielen wir ja nicht als (fast) erwachsene Männer. Dem schweren Flachwagen mit der Kamera hat‘s aber ja nichts ausgemacht!
    Ich meine zu wissen das Heinz als Lokführer die „Baumstämme“ auch gesehen hat, er aber wusste was sein Zug so vertragen kann.

    Wenn solch eine Blase; wie um Minute fünf zu sehen; zusammensteht kann ja nur Unsinn dabei herauskommen.
    Hauptsache man hat Spaß meint mit
    :matrose:

    Gruß Friedrich

    Feststellung nach fast genau 4 Monaten: Hat nicht gehalten! :pfeifen:

    Moin Leute

    Zusätzlich zu meinen Wagen habe ich mir nun noch einmal bei meinen Modulen umgesehen.

    Dann entschieden bei Stockey und Schmitz könnte man ja mal… weiter machen.:sehrgut:

    Und dann kam das Erwachen. Meine Konstruktion hat noch nicht einmal das Lager überlebt; mit anderen Worten, wie ich an den Stellstangen herum gezogen habe, treu dem Motto: „wie war den das auch noch mal“, hat sich die Bastellösung des Stellmechanismus verabschiedet. Wer nun Ingenieur mäßig vorgegangen wäre… :wissenschaftler:hätte Zeichnungen usw. Da ich das grundsätzlich nicht mache muss ich mich nun gedanklich wieder herein fuchsen. Das wird (soweit gebe ich es ja schon mal zu:pfeifen:) mit zunehmenden Alter scheinbar etwas schwieriger. Aber kommt Zeit kommt Rat und wenn es Unrat ist. Also erst einmal wieder alles möglichst ohne Zerstörung heraus und ein Neubeginn in alter Frische. Um es noch einmal fest zu halten: ich möchte die Schwenkbühne ohne Motor bewegen können und hatte dazu die Mechanik einen elektrisch defekten Servomotor missbraucht.

    Nun muss ich mich neu motivierten und nur noch aufpassen das die nächste Pause nicht wieder 4 Monate dauert.

    Ich werde berichten

    :matrose::matrose::matrose:

    hollt jo munter


    Friedrich

    Moin Leute


    Im Nachbar Forum haben sie sich ja auch mit Weisheiten zu diesem Thema überhäuft.

    Ich meine (ohne die Wagen hier vorliegen zu haben) die Unterschiede sind so gering, dass man mit beiden Wagen keinen Fehlkauf macht. Nur wer die Federpuffer als „ausschlag gebend“ ansetzt liegt nach meiner Auffassung falsch. An den Wagen, die ich von der Firma habe sind die montierten Federpuffer einfach ausgedrückt: „für die Tonne“.

    Aber wie war‘s so schön: jeder …:thumbup:

    Bleibt gesund
    :matrose:

    Friedrich

    Moin und Danke Bodo und Mitleser

    Lutz hat mir schon geholfen.:thumbup:

    Damit bin ich für meine beiden Wagen aus dem Schneider.


    Die Beipackbeutel sind unter anderem auch baugleich mit dem offenem Selbstendlader aus gleichem Haus.

    Noch mal Danke und bleib gesund
    :matrose:
    Gruß Friedrich

    Moin Jürgen und Mittleser


    Du; oder Dein Vorgänger oder (was wir nicht hoffen) die Firma BRAWA haben das Dach des Ktmmvs 69 falsch herum aufgebaut … übrigens bei beiden Wagen.

    Beide Dächer müssen um 180 Grad gedreht werden. Der (die) asymmetrische(n) breite(n) Steg (e), der nach unten führt muss zu den Bedienelementen zeigen, der runde Abschluss davon weg. Kann man auch an den angedeuteten Halter erkennen. Dann sieht es noch besser aus.

    Deine Alterung ist hervorragend geworden. Hast Du toll hin bekommen. :hutab:Blanker Neid.:thumbup:

    Lieber Gruß Bleibt gesund
    :matrose:

    Friedrich


    Nachtrag 3. 4. 2020:

    Korrekt ausgedrückt heißen die Teile: Dachstiele.

    Zitat: „Das Schwenkdach wird bewegt, indem der Dachstiel aus seiner senkrechten Stellung um das untere Lager zur Seite geschwenkt wird. Zum Gleichlauf beider Dachstiele ist vor der Schließkante auf dem Dach eine Übertragungswelle angeordnet, deren Dreharme mit einem Übertragungshebel an beide Dachstiele angreifen“.

    Zusätzlich greift dort noch die Ausgleichsfeder an.

    Dieser Dachstiel ist im Modell korrekt nachgestellt … nur zeigt er zur falschen Seite.

    Moin Leute
    Der Ktmmvs/Tgs 69 von ROCO ist eine Herausforderung an Nerven und handwerkliches Geschick. Darüber hinaus muss man Wut Attacken:schimpf: auf die damalige Gleichgültigkeit der Firma und mangelnde Produktkontrolle unterdrücken. Ein Beispiel unter vielen: In beiden Zweiwagenpackungen die ich habe sind zwar Beipackbeutel vorhanden, sie reichen aber nur jeweils für einen Wagen. Für 10 Teuro könnte man zwar solch einen Beutel (theoretisch) nachkaufen aber neben den Kosten kommt der Zusatz: nicht lieferbar. Außerdem hätte ich ja vor 20 Jahren gefälligst die Packung überprüfen können/müssen. Darüber hinaus sind alle Teile mit Schwimmhäute versehen die eine Nacharbeitung erforderlich machen und die Öffnungen passen nicht zu den Zapfen. Das der Kunststoff fast nicht zu kleben ist…, das ist dann noch das kleinste Übel, dafür bricht so manches einfach weg.
    Also wer das alles auf die eine Seite der Waagschale legt, der kann dann auch gleich den Wagen von BRAWA und ein paar Euro mehr nehmen und auf die andere Seite der Waagschale legen. Es wird sich gem. der MIBA und deren Autor S. Carstens lohnen. Ich habe keinen BRAWA Ktmmvs 69, kannalso nicht mitreden.
    Wie ich festgestellt habe gibt es den ROCO Wagen nach wie vor, um so unverständlicher, das es den Zurüstbeutel nicht gibt.
    Über den Preis des Wagens schweigen me mal. :pfeifen:

    dsc_5735t4ko0.jpg
    Hier ein Bild von der Um-/ Aufbauaktion.

    Bleibt gesund
    :matrose::matrose::matrose:
    Friedrich

    Moin Axel


    Bin kein CNC Profi und Polystirol ist kein Stein. Möglich wird fast alles sein!

    Ich persönlich würde aber ein Urmodell aus echten Steinen bauen… dann das ganze abgießen und dann davon Abzüge herstellen. So machen es die FREMO 87er u.a. auch.

    Sofern!!! ich nicht etwas passendes bei den einschlägigen Herstellern finden würde.

    Vampisol; Langmesser; Spörle und noch viele andere. Vielleicht gibt es auch eine ähnlichePoly Platte. Hier kann vielleicht der eine oder andere helfen.

    Gruß Friedrich

    Moin Leute

    Bei der Marine haben wir gerne mal Luftschüsse gemacht auch wenn da ab und zu Proviant im aus dem Torpedorohr im Hafenbecken landete:matrose:

    deshalb sage ich mal: Der Baum kommt von MBR aus Polen.

    Ist im Moment der Renner, auch wenn ich behaupte… ist so‘ne Modeerscheinung von vielen Modellbauern angewand die etwas auf sich halten. Ich habe auch eine Reihe dieser Bäume verwendet und der Birkenhain den Lars Uhlig für Walburg damit gemacht, hat sieht einfach toll aus.



    Vieleicht kann Rainer ja hier mal einen Link einbauen ich bin dafür zu blöde.:wissenschaftler:

    Lieber Gruß Friedrich

    Moin Leute


    Moin Lutz und Mitleser

    In Ergänzung: (wenn nicht erwünscht bitte ansprechen PN)

    In Ostfriesland heißt die Sähmaschine auch Drillmaschine.

    Die moderne Drillmaschine (50er/60er Jahre) für den Pferdezug wurde aber nicht durch die Deichsel zu den Pferden gelenkt sondern durch den Bediener der hinter der Maschine lief. Dieses war mein Vater und wir Kinder durften auf den Saatkasten mitfahren und die Zügel für die Pferde halten. Wir waren natürlich der Meinung die Pferde genau zu lenken. Nur die hatten ohnehin ein gewisses Eigenleben. Und damit diese Launen nicht auf die „geraden“ Saatreihen übertragen wurden, lenkte man die Vorderräder an einer langen Stange.

    In den Dorfschmieden wurden dann in den 60er Jahren alle Maschinen nach und nach für den Traktor umgebaut und in die Dreipunkt Hydraulik gehängt. Das war aber das Todesurteil vieler Maschinen, einerseits weil in der Regel mit dem Schlepper viel zu schnell gefahren wurde und anderseits weil der größte Teil dieser Drillmaschinen aus der Vorkriegszeit stammte. Außerdem waren sie nicht dafür gemacht ständig am Vorgewende angehoben zu werden. Als jugendlicher Heißsporn Ende der 60er bin ich mit Geschwindigkeiten bis zu 15 Km/h mit solch einem Gespann gefahren. War stolz wie Oska ob meiner Hektar Leistung. Gottlob hat die Drillmaschine das Zeitliche bei meinem Vater gesegnet der höchstens halb so schnell, aber auch zu schnell unterwegs war. War eben für Fußgänger mit Gespann Tempo der Pferde konstruiert.
    :matrose::matrose::matrose:


    Gruß Friedrich

    Moin Leute



    Bei meiner „Durchsicht“ fallen mir immer mal wieder so „drei Viertel fertige“ Objekte in die Hände… die man ja mal fertig machen könnte. Dabei ist mir gestern etwas passiert von dem ich bisher immer nur gelesen und gehört habe. Diese Erfahrung muss man nicht unbedingt selber machen. Mit nur mäßigem Druck der Finger (wie immer), ist mir beim Zusammensetzen von Fahrgestell und Wagenkasten der Wagenkasten des ROCO Tdgs/Klmmvs 69 wie Glas zersplittert. Diese Teile sind aufgrund der Größe (wenige Zehntel mm) und der Bruchkanten unmöglich wieder zusammen zu setzen. Damit ist der Wagen Schrott.

    Bei meiner Anzahl an Wagen kein Beinbruch, aber schade um die bisher investierte Arbeit. Und wer nun glaubt besondere Schnäppchen mit alten Wagen zu ergattern, sollte das immer im Hinterkopf haben. Dieser Wagenkasten war „original“ also ohne Behandlung mit Farben oder sonstigen Stoffen von mir. Außerdem war er dunkel in irgend einer Schublade über Jahre keiner besonderen klimatischen extremen Situation ausgesetzt.

    Na ja – das buchen wir mal unter „Erfahrungen sammeln“ ab.


    Alle Informationen zu diesem Wagen findet ihr in

    Güterwagen Band 2 Gedeckte Wagen Sonderbauarten Seite 64 und 65 von Stefan Carstens.

    Ich habe mich relativ eng an seine Informationen Vorschläge gehalten und dabei festgestellt, dass seine neuen Bände umfangreicher informieren. Also auch da ist er und seine Mitautoren eher ein Perfektionist als einer der sich auf seine Lorbeeren ausruht.


    Heute also mein Wagen Nr.: 272 den ich in den letzten Tagen um/ aufgebaut habe:



    Wagen des Tages

    dsc_5733k7kgy.jpg

    Ktmmvs 69
    350 276

    Auch hier fehlt noch so ein bisschen, aber es wird.




    Bliev gesund


    :matrose::matrose::matrose:

    Friedrich

    Moin Leute
    Es geht weiter. Heute mein Wagen Nr.: 287

    Wagen des Tages

    dsc_5727g5kac.jpg

    SSlmas 53
    920 337


    Noch mal ein Wagen von Meister Klein. Die manchmal in der Modellbahn Literatur geäußerten Mängel habe ich bei meinen drei Wagen nicht vorgefunden. Meine Wagen sind auch noch nach über 20 Jahre in Ordnung. Sie stammen aus Sonderserien von M&D. Da die Verpackungen nicht mehr vorhanden weis ich aber nicht mehr aus welchen. Es gehören noch Schutzwagen des Typ Omm 37 dazu.

    dsc_57286cka0.jpg

    dsc_5730lwjmt.jpg

    dsc_5731m0kju.jpg

    dsc_5732c8kad.jpg

    Was allgemein gemacht wurde habe ich in den letzten Tagen beschrieben.
    Der Wagen wird in S. Carstens, Güterwagen Band 8 , Drehgestell Flachwagen auf Seite 84 bis Seite 88 beschrieben. Diesmal habe ich auch die richtigen (Feder) Puffer montiert.

    So ein paar Dinge werden noch nachgebessert.
    Ihr seht die Wagen nochmal bei: In die Nutzung überführt.


    Bliev gesund
    :matrose::matrose::matrose:

    Friedrich

    Moin Leute
    Es geht weiter mit meinen Wagen Nr.: 210, 283 und 284
    Hier nun die „Dreiergruppe“:

    Wagen des Tages

    dsc_5723sxj7j.jpg

    SSy 45 SSy 45 SSy 45 Nachbauten
    610 251 ; 610 400 ; 610 621




    Die Nachbau SSy 45 gab es von ROCO beladen mit entsprechendem Militärgut. Ich habe damit kein Problem, erstens weil es mein Beruf war und weil es in der Epoche III zum Alltag der Bahn gehörte auch solche Fahrzeuge zu transportieren.


    Den ersten Wagen hatte ich schon vor Jahren angefangen, nun den Wagen fertig gestellt und die beiden anderen nachgezogen.
    Informationen zum SSy 45 (Nachbau) gem. S. Carstens Band 8 ; Seite 121 und 122.
    Danach habe ich aber einiges nicht so ganz korrekt wieder gegeben. Das fängt mit der Wagennummer für Wagen 210 an, geht über die falschen Puffer und hört mit den Aufstiegstritten auf. Soll erst mal einer drauf kommen. Ich lass es mal so.
    Der Arbeitsaufwand ist so schon hoch genug:
    RP 25 Radsätze; Drehgestelle mit Weinert Schwarz den Plastikglanz genommen; Ladefläche behandelt; KK Kulisse festgelegt; GFN Bügelkupplung zurück ein gesetzt; (falsche) Federpuffer eingebaut; Wagennummer geändert und alles noch mal mit den täglichen Spuren versehen.
    Nicht nur S. Carstens trägt Vorschläge zum realistischen Aussehen bei, auch Marc Heckmann im Eisenbahn Kurier macht immer wieder Vorschläge für Wagen, die im täglichen Betrieb stehen. Zum SSy 45, also diesem Wagen im EK 10/96, auch schon bald 25 Jahre her.
    dsc_57243kj7j.jpg

    dsc_5725c3j0z.jpg

    dsc_5726vpkhk.jpg



    hollt jo munter un gesund

    :matrose::matrose::matrose:
    Friedrich

    Moin Leute

    Heute mein Wagen Nr.: 285 den ich in den letzten Wochen mit anderen Drehgestell Flachwagen um- aufgebaut habe.

    Hier nun :


    Wagen des Tages
    dsc_5721tojjh.jpg

    Rmmps 661
    397 0 246


    Das ROCO Modell, noch aus dem Hause Klein, ist von Hause aus schon gelungen.
    Nur, wie alle diese Flachwagen ein Fliegengewicht, dieser ist voll ausgerüstet gerade mal 45 g "leicht". Meine persönliche Meinung dazu kennt ihr: geht gar nicht. Für die Empfehlung von RP 20 fehlen 60 g. Mit anderen Worten der Wagen wird eine feste Ladung bekommen und ist damit eigentlich für den FREMO Betrieb ungeeignet. Austausch mit Bleiboden oder ähnlichen Aktionen würde den relativ schönen Wagen, bei meiner Art Wagen zu überarbeiten zerstören, was nicht bedeutet das es nicht möglich ist. Nur mir ist dann der Aufwand zu groß.


    Alles zum Wagen und Modell könnt ihr in S. Carstens Güterwagen Band 8, Seite 89 bis 93 nachlesen.
    dsc_57225ukni.jpg

    So weit für heute
    :matrose::matrose::matrose:
    hollt jo, besünners nu, fuchtig
    Friedrich

    Moin Leute... tolles Thema!:matrose:

    Wie Edgar schon schreibt: Spannen sollte man grundsätzlich.*glu2*

    Da ich eben kein! Tischler bin jage ich überall passende Spax Schrauben rein.:blush2:

    Und wenn es zusammen getrocknet ist hol ich sie (manchmal) wieder heraus. und schön gleichmäßig verschrauben damit kein Bogen entsteht.

    Aber auch das hat seine Macken… grundsätzlich vor bohren man hat ja schließlich eine gute Lehre genossen oder man(n) hat sich so manches abgeschaut. Übrigens macht ihr es nicht splittert es genau da wo ihr es absolut nicht gebrauchen könnt. Was man dann braucht sind halt zwei Akku Bohrmaschinen/Schrauber. Sonnst wird es nervig. :verrueckt:

    und nun klebt man schön, Zeit habt ihr ja und der Baumarkt ist (noch) auf und der Warenverkehr ist (noch) gesichert.:thumbsup:

    :matrose:

    Lieber Gruß

    Friedrich

    Moin Leute

    Gut, dass das niemand aus dem Holzverarbeitenden Gewerbe mitliest...

    Ich glaube wenn ich das in meinem Bekanntenkreis ( großer Teil alte Tischler- Meister aus dem Möbel, Treppen und Wintergartenbau) anbringe, holen die den Wagen mit dem blauen Licht. *#'

    mag ja sein das man mit Sekundenkleber alles machen kan, vor allem im kleinen Modellbau.

    Aber beim Holz zusammen kleben in Modulgröße sollte man sich eher an dem guten Holzleim oder seiner Artverwandten aus dem Tischlerhandwerk halten.

    Da gibt es durchaus auch Klebstoffe die man als Otto-Normalverbraucher nicht bekommt, oder deren Verarbeitung Spezial-Ausrüstung erfordert, aber für FREMO Hobbyisten reicht Holzleim.

    Meint halb verwundert und halb belustigt *#'

    und dabei nichts für ungut Thomas
    wie war's auch noch: jeder so...:pfeifen:

    :matrose::thumbsup:

    Euer Friedrich

    Moin Axel und Mitleser.


    Sieht toll aus und wird sich im Alltag bewähren!:thumbup:


    Bevor nun wieder die Oberbedenkenträger zu Wort kommen, weil sie sich an der Optik stören und von viel spachteln, schleifen usw. reden… ein Vorschlag den ich an einem anderen FREMO Modul eines Mitglied gesehen habe. Er hat einfach eine wenige mm dünne Blende vor geleimt und sich so eine Reihe von Arbeiten erspart. Das Gewicht spielt dabei kaum eine Rolle. Ich gehe davon aus das es Pressspan war.

    :matrose:

    Lieber Gruß Friedrich

    Nachtrag: nicht Pressspan sondern geschliffene Hartfaser. Name war mir entfallen.

    Moin Leute


    Die Ladeflächen der Drehgestell-Flachwagen und der R-Wagen baue ich folgendermaßen auf:



    Die vorhandene Ladefläche wird mit matten Revel- oder Humbrol Email Farben gestrichen.

    Die Holzbohlen Fläche mit entsprechenden Farbtönen, die ineinander übergehen nass in nass. Ladeklappen und Metalloberflächen in rostigen bzw. in Metalltönen. Nach dem durch trockenen kommt ein nicht deckender (meist dunklen) Überzug, nach heutigem Sprachgebrauch ein Wash, fertig wie angeboten oder durch stark verdünnter Farbe selber hergestellt. Da kann man wirklich alles nehmen, nur nicht Farbarten vermischen. Also entweder den Tuschkasten, oder die fertigen Acryl- Wash , oder was es sonst so auf dem Markt gibt. Keine Email Farben, weil man dann den ersten Auftrag an lösen würde. Danach nebele ich den Wagen mit Mattlack von MARABU ein und darin reibe ich Pigmente. Entweder reine von Kremer oder zerriebene Künstler Kreide. (keine Ölkreide!). Letztere Vorgänge kann man x-mal wiederholen, bis das Ergebnis gefällt.

    Dabei ist darauf zu achten, dass das Einreiben der letzte Arbeitsgang ist.

    Wer hier noch einmal sprüht, also als letzten Arbeitsgang mit Mattlack oder selbst mit spezial Fixativ für Kreidezeichnungen versucht zu fixieren, zerstört oft das zuvor exzellente Ergebnis.

    Dieses ist mir schon vor 30 Jahren widerfahren. Deshalb stört mich inzwischen auch ein eventuell zu sehender Fingerabdruck weniger, wie ein verfälschtes Ergebnis durch den letzten Überzug mit irgend einem Fixiermittel.

    :matrose::matrose:

    hollt jo fuchtig
    Friedrich

    Moin Leute

    Der „neu Aufbau“ der Drehgestell Flachwagen, dann noch mit Gebrauchsspuren dauert doch etwas länger wie von mir angedacht, vor allem dann wenn man unter „altern“ nicht nur: „Farbe drauf klecksen… und fertig!“ versteht. Nur, abschreckende Beispiele gibt es im Netz genug, da muss ich mich nicht einreihen. Bei mir ist der Anspruch dann schon eher wie beim Wolf oder wie in „Ennos Drecksbude“ gezeigt und veröffentlicht wurde. Alle andere Techniken sind mir zu einseitig. Im Moment kämpfe ich mit den Glanzgraden. Hier komme ich nicht auf zu reproduzierende matte Ergebnisse. Meine Ladeflächen neigen zu speckigen Oberflächen. Vielleicht sollte ich mir öfter die Hände waschen und dabei zwei mal Happy Birtday zu singen, damit es auch die Viren… ach so das ist ein anderes Thema.

    Vorgegangen bin ich diesmal gleich im plus 10er Pack.

    Spritzlackieren aller Drehgestelle mit Weinert Schwarz Acryl mit Mattierungsmittel.

    Wie es dann weitergeht… beim nächsten Mal.


    Hier ein „zwischen Ergebnis“ mit ein paar Bilder.

    dsc_57126djbb.jpg

    Einer der SSylms 710 er auf dem Weg zum Modell nach meinem Anspruch.


    dsc_5714l0keh.jpg

    Mit geschlossenen Ladeschwellen


    dsc_571930jdc.jpg

    Mit geöffneten Ladeschwellen


    dsc_5717kpjxr.jpg

    Das „Dreierpack“ auf dem Weg bis es gefällt


    dsc_5720btj0g.jpg

    dsc_5715p3jmx.jpg

    die Ladeflächen wurde x-mal behandelt


    Das eigentliche Problem ist das Endgültige fixieren.

    Es muss nicht unbedingt Grifffest sein, nur sofortige Fingerabdrücke sollen nicht vorkommen.:negativ:


    So weit für heute. Werde dranbleiben.

    :matrose::matrose::matrose:

    hollt jo fuchtig

    Friedrich

    Moin Leute

    Ich sehe das Problem des Trassenbrett nicht... siehe Schritt 4. Sonst hätte ich massive Bedenken. Den dort produzierten T Träger als Teil des Trassenbrett biegt man nicht ohne weiteres durch. Und links und rechts kommt ohnehin Gelände... das Gleis liegt ja mittig auf den "T-Träger".


    Schließe mich den Fragen von Michael an.


    LG

    Friedrich

    Moin Leute


    So ähnlich sah es nach ein paar Jahren auch bei mir aus. Nur hatte ich das Glück das mein Gleis im Tal lag und oben "nur" Landschaft war.

    Ich glaube mit dem Werkstoff Holz und "automatisch" durch einen Transport zu jeder Jahreszeit, damit unterschiedlichem Klima lässt es sich nie ganz ausschließen.

    Nach meinen Erfahrungen passiert das mit allen Holzarten die man üblicher Weise in Deutschland gebräuchlich bekommt, auch denjenigen der Aufwand mit der Imprägnierung betreibt. Und irgendwie ist der Kasten mittel zum Zweck und nicht mein Lebenswerk.

    Lieber Gruß

    Friedrich