Beiträge von Friedrich

    Moin Leute
    Eigenlob…:tomate: na ja nicht hier!


    Inzwischen bekommen die beiden verbliebenen Module der Gruppe ihren grünen Pelz.

    Der Anfang ist gemacht. Auf den Fliesenkleber

    1. Holzleim

    2. Erde gesiebt

    3. Turf fein verschiedene Farben

    4. Mit MOWI Kleber getränkt

    5. Durch getrocknet

    dann sieht es so aus:

    dsc_6414tcjom.jpg


    Da die Erde ja „Staub“ ist entstehen verlauf Spuren durch den flüssigen Kleber. Alles wird nicht weg gespült weil ja der Holzleim eine dünne Schicht der ein gesiebten Erde festhält. Diese Spuren gibt es auch auf den Wiesen teils durch Traktoren oder den dort weidenden Tiere verursacht.

    dsc_6416ffj9g.jpg


    Eine frisch gemähte Fläche ist in den ersten Tagen sehr hell, beige, hellgrün manchmal fast weiß.

    Je nachdem wie tief das Mähwerk arbeitet. Dort wo es nicht so tief hinkommt gibt es dunkelgrüne Streifen. Zum Beispiel in Spuren oder dort wo „Unkräuter“ sich durchgesetzt haben. Aber auch dort, wo das Mähwerk durch Unebenheiten im Feld einfach nur einen Teil abschneidet.

    Obwohl ich 1000 fach solche Felder gesehen habe, ist die Farbe nicht einfach zu treffen.

    Ich habe hell beige; beige und grüne 2mm Fasern gemischt. Die Farbe die dabei herausgekommen trifft solch gemähte Fläche recht gut.


    Die drei Fasern, und das Resultat in der Kaffeemühle

    dsc_6418yqjrn.jpg


    und auf der dar zu stellenden Fläche. (Erster Durchgang)

    dsc_6419b5kcd.jpg


    Flockkleber im Deckel und ein Stück des groben Schwamm

    dsc_6420s8kfd.jpg


    rechts das wieder aufgesaugte Material in der Schale; links der Damm mit unterschiedlichen Fasern in der ersten Behandlung vor dem Absaugen.

    dsc_642159k6h.jpg


    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.

    :matrose::matrose::matrose:

    Friedrich

    Moin Leute



    Nachdem ich alle 31 Beiträge zu meinem Faden „Arbeiten mit dem Flockgerät“ in diesem Forum noch einmal gelesen habe kann ich feststellen: außer mehr Erfahrung mit dem Umgang mit Gerät und Flock Material gibt es nichts neues zu berichten. Weder im Schichtaufbau, noch bei den Fasern hat sich etwas in meinem (unserem) Vorgehen geändert. Nach wie vor tausche ich mich mit Lars Uhlig und anderen Anwender dieser Methode aus. Mehr Erfahrung habe ich inzwischen mit dem (nennen wir es mal so) Zustand der Fasern. Auch hier ist das „Bartbilden“ bei zu trockenen und das „Klumpen“ bei zu feuchten, bei ein und derselben Faser möglich. Es gibt Tage da funktioniert es wunderbar und solche Tage, da wird es „komisch“. Mein bestes Ergebnis habe ich an einem lauen Sommerabend draußen nach einsetzen des Tau (Luftfeuchtigkeit) erzielt und das schlechteste in einem überhitzten Raum im Winter. Beide Male stand der Karton mit den Fasern über Stunden neben den zu bearbeitenden Modulen.

    Der Markt für Fasern ist natürlich umfangreicher geworden. Die ganz langen verwende ich, wegen der Baugröße H0 kaum und bei der Funktion hat (siehe oben) eher das Klima als das Material einen Einfluss. Dazu kommt das jeder auf seine Methode schwört. Meine Fasern kommen von verschiedenen Hersteller, besser Anbieter, meist über FREMO zuerst von Rademacher (Mininatur) nun auch quer durch alles was ich so in den Finger bekomme.

    Beim Absaugen verwende ich inzwischen meinen FESTO Sauger weil ich dort die Saugleistung regeln kann. Und!! ich vermisse dringend die Staubhexe, die ja angeblich mal von LUX kommen sollte. Meine pfeift aus dem letzten Loch und gibt in nächster Zeit bestimmt seinen Geist auf.

    Wer nun glaubt das Fasern schießen ist alles … der irrt.


    Der Aufbau meiner Landschaft ist von Brandl kopiert, inzwischen kann ich das schon recht gut.

    Vor allem „Bauen wie Brandl Teil 2 EJ Sonderheft“ ist hier ein guter Leitfaden.

    Wenn wir nun diese Grünfläche betrachten ist in folgende Reihenfolge gearbeitet worden:

    dsc_64052vjjb.jpg


    Woodland T 45 (dunkelgrün) mit großen Lücken aufgebracht und durch getrocknet

    Flockleim mit grobem Schwamm aufgetupft

    Faser Mischung aus 1mm und 2 mm grün und beige

    absaugen und in Sammelbox

    Flockleim mit groben Schwamm

    Mischung aus 4,5 mm grün/beige

    usw.

    dabei wird das abgesaugte Material immer wieder verwendet und mit anderen Fasern gemischt und auch mal eine einzige Farbe verwendet. Bilder dazu gibt es im oben angesprochenen Faden.

    Irgendwann ersetze ich den Schwamm durch einen Pinsel mit kleinen Leim Klecksen bis Punkten.

    Die immer noch sichtbaren freien Flächen wurden dann mit Woodland T 45 und andern Farben (passend zur gewünschten grünen ungepflegten Fläche) bestreut. Wenn etwas daneben auf den Fasern fällt erhöht es die recht gute Wirkung.

    Später, wenn die letzte Schicht aufgebracht ist, wird es noch einmal mit MOWI Kleber getränkt.

    Dazu kommen wir dann später.

    Material ist also: Woodland Turf und Fasern von 1 mm bis 6 mm in verschiedenen Farben von verschiedenen Anbietern.


    Soweit das ist das vorläufige Ergebnis.

    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.

    :matrose::matrose::matrose:

    Friedrich

    Moin Leute


    Die Vegetationsschichten sind nun so etwa bis Knie Höhe fertig. Nun folgt die „niedere“ Vegetation die bis etwa hüfthoch wächst wenn man sie denn lässt. Auf den folgenden Bildern noch nicht in Gänze ausgeprägt, weil Gestrüpp und alles was verholzt ist noch fehlt.

    Deshalb nur ein „Zwischenstand“, mit 8 Bilder.
    dsc_63987ykv0.jpg

    dsc_639924jl5.jpg

    dsc_64029jjif.jpg

    dsc_6403kmkmn.jpg

    dsc_6404g7jje.jpg

    dsc_64052vjjb.jpg

    dsc_6406orj8d.jpg

    dsc_6408bajel.jpg



    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.

    :matrose::matrose::matrose:

    Friedrich

    Moin Leute


    Die weiteren Schichten entstehen.


    dsc_6393fqjww.jpg

    Das erste Mal mit 2mm Faser grün. Der Flock Kleber ist mit einem groben Schwamm aufgetupft und dann die Fasern eingeschossen.


    dsc_63959bkor.jpg

    Die spätere Wiese ist mit 2 und 4,5 mm Faser behandelt und die Fläche nach der 4,5mm Aktion noch nicht abgesaugt.


    Die nächsten Bilder sind entstanden bevor wieder abgesaugt wurde.

    dsc_6394qwjo5.jpg

    Der Bahndamm ist mit verschiedenen Fasern behandel. Der Kleber dafür mit einem dünnen Pinsel aufgetupft.


    dsc_63960lk35.jpg

    Die Fläche jenseits des Dammes mit einer Mischung aus grün und beige überzogen.


    Ich verwende für normale Wegetation nur 2 und 4,5 mm Fasern. Das ist immerhin in H0 schon zwischen 17 und 40 cm.
    Für Wirtschaftsflächen ist das das höchste der Gefühle. Alles was höher ist schmeckt den Tieren nicht mehr. Dann bleibt es stehen und die Stängel werden gelb/beige.


    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.


    :matrose::matrose::matrose:

    Friedrich

    Moin Leute

    Zwei Antworten:

    1.) Ich lasse es mir über Höfer Chemie schicken. https://hoefer-shop.de. Man muss sich (glaube ich) einmalig registrieren lassen damit man als potenzieller "Bombenbauer" registriert ist.

    Der Karton mit 6 mal 1 Liter Gebinde ISOPROPANOL 99,9 % kostet 21,95 Euro ( 3,66 € der Liter) innerhalb Deutschland versandt frei. Dazu oft innerhalb von 24 Stunden geliefert. Was will man mehr. Ich nutze die 1 Liter Gebinde weil es für eine Tüte Pulver (Kleber) passt. Diesen kaufe ich über Mike auch da muss ich dann nicht selber "Herumklehen".

    2.) Bruno holt sein „Verdünnung Medium“ in der Roosmann Drogerie. Auch das was er nutzt neigt nicht zur „Popel Bildung“. Vielleicht antwortet er selber.


    Da ich schon öfter das fluchen über die Gerinnung gehört habe würde ich es nicht vernachlässigen. Schuld hat wie so oft in solchen Fällen: "... der scheiß Kleber". Ich sehe es ganz anders.


    Lieber Gruß Friedrich

    Moin Leute

    Eine Ergänzung zu Bruno. Aus persönlicher Erfahrung zwei Ergänzungen:

    1.) Nehmt wo immer möglich zum ansetzen ISOPROPANOL 99,9 %. Ich habe mal einen Spiritus erwischt der bei Tröpfchenbildung des fertigen Klebers zu gelben, hässlichen Verhärtungen führte. (Wie Popel aus der Nase). Wir vermuten es lag am verwendeten Vergällungsmittel. In dem Fall besonders „Hässlich“ weil ich nach Abschluss der Belaubung auch noch mal Bäume und Büsche mit der MOWI Brühe tränke. Wer möchte kann ja mal in Walburg auf die Suche gehen. Alles konnte ich nicht „schön machen“.

    2.) Die wie beschrieben angesetzte Klebebrühe mag kein Wasser. Also wenn schon anfeuchten oder was weis ich für (Reinigungs-) Maßnahmen: Mit Alkohol! Finger weg vom Wasser.


    Die weiteren Schritte am gedrehte Modul :wissenschaftler:


    dsc_6382pgknz.jpg

    auf gesiebte Erde


    dsc_63835fku0.jpg

    mit Turf vorbehandelt


    dsc_638445kkq.jpg

    mit MOWI getränkt. Die Aufnahme entstand nach dem trocknen und absaugen.


    dsc_6385vqk0c.jpg

    Die Verlaufs Spuren des Kleber kann man hier gut sehen. Auch die Farbunterschiede deutlich am Damm links oben. Manche entstehen dadurch, das in den Kleber Pfützen noch Erde und Turf nach gesiebt/gestreut wird. Dennoch ist alles fest.

    Für heute :thumbup:

    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.

    :matrose::matrose::matrose:

    Friedrich

    Moin Leute

    Heute die tragende Schicht für den Begrasungsautomaten, wieder selber bestehend aus:


    dsc_6376ejkps.jpg

    aus Holzleim; Mutterboden (Staub); Turf; MOWI Kleber


    dsc_6377cik3s.jpg

    rechts der Fliesenkleber; links Mutterboden und Turf


    dsc_6378uvkix.jpg

    Fliesenkleber mit Ponal Holzleim eingestrichen


    dsc_6379qukmj.jpg

    Erde aufgesiebt (mit einem Teesieb)


    dsc_63809fjhb.jpg

    Turf locker aufgesreut.


    Danach wird die Schicht mit MOWI getränkt. Dadurch entsteht eine neue Kruste, auf der dann weiter aufgebaut werden kann.
    wie es weitergeht kriegen me später.:thumbup:

    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.

    :matrose::matrose::matrose:

    Friedrich

    Moin Johannes und Mitleser

    Treu dem Motto: "De kloogste Kaptain steiht immer an Land!", habe ich einen Vorschlag aus den vielen Erfahrungen meiner Lok Umbauten.

    Entferne die angespritzten stärkeren Leitungen und ersetze sie durch z.B. Messing Draht. Deutlich zu sehen ist solch eine angespritzte Leitung in deinem letzten Bild (vom Führerhaus nach unten)

    Sonst hast Du nachher alles „neu aufgebaut“ und solch ein paar Störungen für das Auge. Und spätestens wenn Du auf der Zielgrade bist, stört es dich.

    Zum entfernen benutze ich Stichlinge. Habe ich mir abgesehen bei Chocholaty. In 99% der Fälle klappt das problemlos.

    Aber schön das Du solche Umbauten machst und hier vorstellst.


    Hool di fuchtig
    :matrose::matrose::matrose:
    Friedrich

    Moin Leute


    Noch einmal zum Gelände Überzug. Natürlich wird es Haarrisse geben; nur die sind durch den „grünen Pelz“ nicht sichtbar. Eine 1mm dicke Schicht Fliesenkleber kann mechanische Unzulänglichkeiten oder natürliche Bewegungen im Holzkasten nicht ausgleichen, sollte einleuchtend sein.
    Andere Modell Landschaftsbauer nutzen einen anderen Weg um einen Untergrund zu erzeugen auf dem die Landschaft aufgebaut wird.

    Aktuell: Alle Spalten wurden geschlossen und die Pfeiler und Stützmauern haben ihre Farbe bekommen. Ein bisschen muss noch korrigiert werden. Grundtendenz stimmt.

    Anbei 4 Bilder.

    dsc_6372kejf8.jpg

    dsc_6373sykff.jpg

    dsc_6374wrk07.jpg

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    Zur Brückenauflage gibt es einen Einwand eines FREMO Freundes. Leider lassen sich die Träger nicht mehr vom durchgehenden Trassenbrett trennen. Ich habe aber eine Lösung, die durch „nicht sehen können“ das Problem behebt. Wird dann irgendwann auftauchen.


    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.

    :matrose::matrose::matrose:

    Friedrich

    Moin Leute

    Heute hat es mal richtig Spaß gemacht. Rund um die Pfeiler des Brückenmodul mussten alle Holzklötze „getarnt“ werden. Das habe ich mit Gieslingen der dünne Spörle Betonplatte durchgeführt. Die Platten mit Tiefgrund vorbehandelt. Dann auf Maß gebracht durch ritzen und brechen. Mit Montagekleber aus der Kartusche aufgeklebt.

    Danach habe ich mich als Stuckateur beschäftigt und alle Spalten, Lücken und sonstige Ungereimtheiten mit Hilfe von Cutter und Künstlerspachtel zu einem glaubhaften Äußerem verholfen also zugegipst.

    Glaubhaft deshalb weil ich so meine Zweifel habe, ob alle Wasserbauer und Brückeningenieure mit der Konstruktion einverstanden wären.

    Aber sei‘s drum.


    Die Bilder zeigen den Zustand bevor ich mich als „Gipser“ betätigt habe

    dsc_6365q9kqb.jpg

    dsc_6366vuj6y.jpg

    dsc_6368xpj41.jpg

    dsc_63694ykbq.jpg

    dsc_63708skf3.jpg

    Den Rest kriegen me beim nächsten mal

    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.
    :matrose::matrose::matrose:

    Friedrich

    Moin Thomas und Mitleser

    Verwendung findet dieser Fliesenkleber, oder vergleichbarer „Markenkleber“.

    dsc_6371zrjt2.jpg


    Bevor nun wieder eine endlose Diskussion beginnt; mit anderen Kleber habe ich negative Erfahrungen gemacht. Er hält nicht dauerhaft, er reist usw. da nehme ich lieber ein paar Cent mehr in die Hand und mische und verarbeite ihn nach „Bedienungsanleitung“. Hier 220g auf 100ml Wasser.

    Mit einem Spachtel ziehe ich den Kleber auf. Die Stärke des Auftrages variiert zwischen 1 mm und 10 mm je nach Gelände und deren Vorarbeiten. 10 mm kommen schon mal bei Spalten vor und bei Dämme damit diese für das Auge harmonisch wirken. Bei gewachsenem Gelände (leichter Hang) oder alter Damm modelliere ich Herabgerutschte Partien gleich mit ein. Desgleichen alle Spuren und Kratzer die tief in das Gelände eingedrungen sind. Damit die „Kellenschläge“ durch den Spachtel verschwinden ziehe ich die Kleber Oberfläche mit einem flachen Borsten Pinsel glatt. Dazu ist es manchmal erforderlich den Pinsel in Wasser zu tauchen. Leichte Streifen helfen bei der Haftung der nachfolgenden Schichten.

    Die Oberfläche wird steinhart; sie nimmt kein Wasser mehr an. Im Grunde genommen kann man darauf mit allen mir bekannten Farben und Kleber weiterarbeiten. Wenn man später Löcher einsticht/bohrt hat man kein weißes Gipspulver sondern ein graues Material das; wenn man es nicht restlos entfernen kann, nicht sonderlich auffällt. Ein positiver Nebeneffekt.

    Der Kleber hält u.a. auf Pappe. Diese kann man durchaus ein wenig eindrücken, ohne das sich die Oberfläche, also der Kleber, löst. Bei Styrodur kann ich diesen Beweis nicht antreten, aber beim Aufarbeiten ältere Module schließe ich mit dem Kleber Risse zwischen Holzrahmen und dem Rest der Miniaturwelt und das geht wunderbar. Scheinbar hilft hier das Wort Kleber.

    An allen Modulen die ich bisher nach dieser Methode gebaut habe habe ich bisher noch keine Risse oder Ablösungen festgestellt auch dann nicht wenn ich einen Materialmix aus Holz, Styrodur, Bauschaum, Pappe und Gips in allen Varianten und Variationen überzogen habe.

    Hier wie überall: jeder so wie er möchte. Ich kann an dieser Methode keine Nachteile entdecken und wende sie seit über 25 Jahre an, aber genau so lange gibt es auch „Kritiker“ die davon nichts halten.:wissenschaftler::verrueckt:


    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.
    :matrose::matrose:

    Friedrich

    Moin Leute


    Der nächste Schritt ist fertig.

    Alle drei Module haben eine Haut aus hoch flexiblen Fliesenkleber erhalten. Das ist so zu sagen die Unterschicht des Modell "Mutterboden". Weil einige Geländeübergänge, Dämme usw. nachgebildet sind beträgt die Menge beim Brückenmodul 800g und beim Bahnübergang Modul 600g. Das ist nach meiner Auffassung nicht zu viel Gewicht für den Untergrund zum weiteren Aufbau bei 130cm Länge und 50cm Breite. Wie zu erkennen ist gibt es einige „Beulen“ und die Oberfläche ist nicht glat abgezogent . Das ist Absicht . Es ist kein Planum sondern Gelände, man kann nach meiner Auffassung dadurch einen natürlicheren Landschaftsaufbau produzieren.

    Im Bereich der beiden Styrodur Platten bin ich mir noch nicht endgültig über die Gebäude und den Straßenverlauf schlüssig. Die Gebäude gibt es nicht von der Stange. Da muss ich noch ein bisschen experimentieren.


    dsc_6362txjxg.jpg

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    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.
    :matrose::matrose:

    Friedrich

    Moin Leute


    So lange hab ich noch nie für ein Streckenstück gebraucht. :wseufzer::wseufzer::wseufzer:


    Der Unterbau und die Gleise sind nun fertig. Es folgt der Haftgrund und dann schau‘n me mal ob ich es noch kann. :pfeifen:*glu3*

    Für heute erst mal :thumbsup:

    Aus Styropor sind die Konturen fertig zugeschitten.


    dsc_6359sujkl.jpg

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    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.
    :matrose:für drei reicht es heute nicht.

    Friedrich

    Moin Leute.


    Die Brücke hat inzwischen ihre Träger und Farbe bekommen und die Gleise werden verlegt.

    Musste drei Mal nacharbeiten, weil das Gleis nicht richtig lag. Man ist aus der Übung. Fehlende Schwellen werden nachgearbeitet.


    Das Gleis besteht aus Weinert „mein Gleis“ und deren Zubehör. Auf Doppelschwellen und Schienenlaschen wurde verzichtet, befinde mich im Bereich „gut“. Das reicht mir.



    Vier Bilder als Arbeitsnachweis.

    dsc_6354i0jhl.jpg

    dsc_6355uwjug.jpg

    dsc_6356iwjaa.jpg

    dsc_6357yykc6.jpg




    :matrose:

    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.

    Friedrich

    Moin Leute


    Vom Vorbild habe ich mich verabschiedet, weil ich in vielen Punkten völlig daneben liege. :verrueckt::wissenschaftler:

    Hier ist etwas passiert was im Modellbau meistens umgekehrt ist… ich bin zu groß. Der Radius ist beim Vorbild enger; nämlich 180 Meter. Ich habe dann die zugehörige
    2 Meter Radius Schablone aufgelegt und siehe da nichts passt mehr. Außerdem gibt es zwischen Eröffnung der Strecke und heute drei verschiedene Brücken, mit anderen Worten die Brücke ist zwei mal erneuert worden.
    Seit neustem habe ich die Katasteramt- und Konstruktionspläne, der Ur-Version. Schön an zu schauen aber ich baue das ganze nicht noch einmal.

    Nun kommen die Künstlerischen Freiheiten zum tragen und ich baue


    In Anlehnung an!
    Heute habe ich die Brückenpfeiler der „mittleren“ Version, die zu meiner Epoche gehört, eingepasst. Da Fluss und Landschaft nicht recht zueinander passen habe ich eine gewagte Konstruktion erstellt. Aber es könnte so gewesen sein. Und! Ich kenne ähnliche Situationen.


    dsc_63522akx5.jpg



    dsc_6353s7j01.jpg



    so sieht es momentan aus. Alle Problemecken werden noch nivelliert und zur Not getarnt.*glu3*


    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.

    :matrose::matrose::matrose:

    Friedrich

    Moin Leute


    In Ostfriesland auf den Dörfern gab es bis in die 70er für die Bevölkerung über 50 nur eine Farbe und die war keine, nämlich schwarz. Ich kenne meine Großmutter „vom Land“ nur in schwarz. Und alle Leute rund um sie herum kenne ich auch nur in schwarz. Mein Vater trug Kordhosen in dunkelbraun und schwarz. Die berühmten Kittel (siehe unten) der Männer waren dunkelblau oder dunkelgrün. Dazu Latzhosen auch dunkelgrün (Landwirtschaft) oder blau, wie Blaumann eben. Und die Jugend trug (wenn die Eltern es erlaubten) Jeans auch blau. Und die Anzüge der „Besseren“ waren grau. Man kommt mit wenig Farben aus. Haut; Weis; Braun; Blau; Grün und Schwarz.

    Aber das im Modell durch zu halten ist recht eintönig. Ich erlaube mir ab und zu einen „Ausreißer“ auch, oder gerade damit der erhobene Zeigefinger erscheint. :diablo:

    Wie war es auch noch: jeder so wie er ... Dennoch versuche ich schon recht realistisch zu bleiben.

    Lieber Gruß
    :matrose::matrose:

    Friedrich
    Nachtrag:

    Kittel ist nicht die richtige Bezeichnung. Es war eine Jacke mit zwei Seitentaschen und eine Brusttasche. Kittel waren Knielang und wurden „vom Meister“ in der Werkstatt oder vom Verkäufer z.B. im Eisenwaren Geschäft getragen. Ich kenne die Kittel nur in Dunkelgrau.

    Moin Leute

    um den allgemeinen Modellbahn Frust zu bewältigen habe ich in den letzten Tagen 100 Preiserlein hoffähig gemacht. Frust nicht Cor. bedingt sondern weil bei allen meinen Bauprojekten irgendwo die Säge klemmt und die würde auch in normalen Zeiten klemmen.

    50 Preiserlein direkt aus den neusten Verfahren des Herstellers der letzten 10 Jahre und 50 denen immer noch irgend eine Farbe fehlte und die schon Jahrzehnte in der Box liegen.

    Problematisch ist die Farben der 50er und 60er zu treffen; man ist immer zu bunt, weil man Kleidungen von heute vor Augen hat. Damals wurde nur überwiegend dunkele Kleidung getragen.

    Schön ist, das ich noch die handwerkliche Fähigkeit besitze es zu tun, anderseits möchte ich nicht mein Geld damit verdienen müssen.

    Ich arbeite mit Revel und Humbrol Matt. Preiser verwendet eine andere Farbe die einen leichten Glanz aufweist. Das sieht dann nach „Lack-Kleidung“ aus. Bei Arbeitskleidung ist das bestimmt nicht förderlich. Wäre ja schön wenn man mal nichts zu meckern hätte.

    Die eine oder andere „fertig“ Figur aus der Preiswert Kategorie habe ich dann halt noch mal anders angezogen.

    So sieht es im Moment auf dem Basteltisch aus.

    dsc_6349wyj82.jpg

    dsc_6350f1j3l.jpg

    Lieber Gruß
    :matrose:

    Friedrich

    Moin Leute

    Ist Euch Corona in den Kopf gestiegen? Immer dieses absolute!?

    Baumarkt Mitarbeiter; da gibt es solche und solche.

    Ich habe seit ich im FREMO bin auch schon mehr als 50 Module gebaut oder mit gebaut.

    Und habe es bisher auch noch nicht erlebt. Einmal ist scheinbar immer das erste Mal.

    Längenausdehnungen, beim Gleis, nimmt man spätestens dann zur Kenntnis wenn einem die Brücke gesprengt wird oder man Verwerfungen hat die ein Spiel (fast) unmöglich machen. Man muss es nur erleben oder buchstäblich erfahren.


    Und Holzkästen die sich so verwinden wie ich es nun vor einer Woche erstmalig erlebt habe sind eben auch möglich. Ich bin kein Schreiner der Holzmaserungen erkennt; und arbeite als einer der die Werkzeugmacher Lehre genossen hat wie ein Metaller auch bei Holz Millimeter genau.

    Dazu habe ich eine Heimwerkstatt mit guten PROFI Geräten, einschließlich der zugehörigen Tische.


    Lege ich das von mir vor zwei Jahre gebaute Modul mit zwei Stirnbrettern und zwei Seitenwangen in Größe von 150 mal 63 Zentimeter verstärkt durch zwei Längs 150 cm Spanten und vier Querspanten a 62 cm auf diesen Tisch kann ich eine der Ecken um 3 bis 4 cm anheben ohne das sich die 150cm entfernte Seite auch nur bewegt.


    Das ist die Ausgangslage und auf diesem Konstrukt möchte ich keine Gleise verlegen. Das das alles seine Festigkeit hat muss man mir nicht erzählen schließlich bin ich zur See gefahren und beim laufen im Backbord Längs Gang hatte man das Gefühl das sich bei starkem Seegang das Schiff um Meter verwinden würde.

    Bevor nun beim Auf- und Abbau die Gleise und aufgebauten Zubehör Teile wie Kunststoffhäuser diese Torsion Kräfte aufnehmen müssen hätte ich gerne gewusst wie ich diese im Holzkasten abstellen kann.


    Dazu gab es ein paar (einleuchtende) Erklärungen.

    Also auch wenn der eine oder andere es noch nicht erlebt hat, ich habe einen Kasten gebaut der sich nicht so verhält wie es angebracht wäre und suche die Ursache um es ab zu stellen.

    Die einfachste Erklärung ist die letzte von Martin! Durch die Nuten die ich eingefräst habe habe ich die Platte so geschwächt das der Kasten nur noch durch Entsorgung gerettet werden kann.

    Ich habe nach Ursachen gefragt das könnt eine oder sogar DIE! sein. Also kann meine Enkelin darauf ihren Schleich Tier Zoo aufbauen.
    Und ich baue einen Neuen ohne Fräse.


    Lieber Gruß Friedrich


    Ganz ruhig bleiben; es gibt nichts was es nicht gibt, und der Kastenbau ist nicht das weshalb ich Modelleisenbahn spiele.

    :matrose::matrose:

    Lieber Gruß Friedrich

    Moin „Mitdenker“:hutab:

    Ein Neubau der Kästen ist nun erst mal verschoben. :thumbup:

    Ich werde, bevor ich die Kästen der Verwertung zuführe, noch einen Versuch unternehmen.

    Also den Deckel (hier besser Boden) des Schuhkarton nach Muster von Axel einfügen. Mal sehen welche Lösung bei mir am besten passt.

    Leider komme ich zur Zeit nicht an Holz, aber irgendwann wird ja mein Händler wieder öffnen und verkaufen dürfen.

    Erst mal Danke, ich habe das Problem erkannt. Scheinbar waren die Verhältnisse (unbewusst) bei meinen bisherigen Kästen etwas günstiger. Sprich die Seitenverhältnisse passten besser. Bei der Zeche ist die Situation ohnehin anders, weil dort ein Zwischenboden und eine 5 cm Styrodur Schicht eingezogen ist. Damit habe ich unbewusst dem Schuhkarton einen Deckel verpasst.


    Man kann sich ja auch Träger erzeugen wie Michael es vorgeschlagen hat.

    Kurze Module, schmale Kästen mit entsprechender Materialstärke haben scheinbar diese Verwindungen nicht so ausgeprägt.

    Nun weiß man weshalb es manchmal im Leben gar nicht so schlecht ist im Unterricht besser auf zu passen und nicht dem Spruch zu verfallen: Braucht man nie im Leben.

    :wissenschaftler:

    Gruß und bleibt gesund
    :matrose::matrose::matrose:

    Friedrich