Beiträge von Friedrich

    Moin Leute


    Thomas: Der Sonnenschein war vor 4 Jahre im Dezember. Siehe genau auf Beitrag Nr. 1
    Rainer: Danke für Hinweis und Angebot, ich habe das Heft.
    Alle anderen Danke für eure Hinweise; die Diagonal Verstrebung wird fehlen. Warum dieses noch nie dermaßen zum Tragen kam ist mir dennoch ein Rätsel.


    Axel: Wenn das Wetter es zulässt werde ich es fotografieren. Der Kasten hat außer den Spanten Seiten Wände und Stirnwände und nur einen Deckel. Stirnwände aus 12 mm der Rest besteht aus 8 mm Sperrholz. Höhe der Seitenwände 14 cm. Alle andern Maße siehe Beitrag 1. 150 cm lange Kästen baue ich seit Jahrzehnte.

    Leider ist mein Tischler Freund im Hohen Alter von 92 Jahre verstorben, er hätte dann wieder gesagt : Ich solle lieber Schiffe versenken…:matrose: aber auch bestimmt eine brauchbare Lösung für die Rettung der Kästen gehabt.:wissenschaftler:'y# Schaun me mal. :verrueckt:*#'

    :matrose:

    Gruß Friedrich

    Moin an alle „Wissensträger“; Ingenieure; Bastler usw.

    Siehe oben

    Hier habe ich nun ein Problem. Dieser oben aufgeführte Kasten ist extrem „verwindbar“.:diablo:


    Wenn ich den inzwischen fertigen Kasten auf zwei Böcke lege, kann ich eine Ecke um mindestens drei Zentimeter anheben ohne das die andere Seite sich bewegt.


    Was habe ich falsch gemacht? Im Moment traue ich mich nicht auf diesem Konstrukt Gleise zu verlegen, oder andere Gegenstände auf zu bringen. Das ist mir bisher noch nicht passiert; oder es ist mir noch nie in über 25 Jahren aufgefallen. Ich behaupte aber mal es ist dort nicht vorgekommen.

    Alle Spanten (8mm) sind in den Nuten der Platte passgenau eingeklebt und verschraubt. Ebenfalls sind sie in den Stirnbretter und Seitenbretter eingelassen und verklebt.


    Sachdienliche Hinweise erwünscht.'y#:wissenschaftler:


    :matrose:

    Lieber Gruß Friedrich

    Moin Michael, Axel und Mitleser

    Danke für eure Tipps und ich werde das eine oder andere auch anwenden.:hutab:
    Die (meine) Rampe ist hol und besteht aus Polystyrol auf denen sich auch die Straßen zu gewandte Seite des Güterschuppen abstützt. Die Stirnwand besteht im Original aus Beton, die ich aus der Spörle Rampen Gipsplatte gewonnen und vor geklebt habe. Damit nicht die glatte Fläche eines Polystyrol Streifen die Oberfläche bildet habe ich diese etwa 2 mm tiefer eingezogen und diese Fläche mit Acryl Künstlerspachtel verfüllt... mit dem bekannten Ergebnis. Diesen Künstler Spachtel aus dem Fundus meiner Frau stibitzt, habe ich schon oft genutzt um Betonoberflächen dar zu stellen. Es sieht dann so aus wie früher eben solch eine Fläche „Geflickt-schustert“ wurde. Bisher habe ich nur wie die „Kunst Maler“ wenige Zehntel und nicht gleich ein paar Millimeter aufgetragen. Man lernt eben nie aus. Nun habe ich wie sonst auch schon, wieder den Gipser gespielt. Auch da hat ja jeder Beruf seine Tricks wie man bestimmte Eigenschaften des Gipses verbessert oder auch verschlimmbessert.

    Den Hinteren Teil der Rampe, der noch einmal fast 40 Vorbildmeter umfasst werde ich mit einem Kern füllen und die Oberfläche prägen.

    Werde berichten.
    Das beseitigen des AcrylSpachtel war in jeder Hinsicht eine Sch... arbeit.
    :matrose:

    Hollt jo fuchtig un bliev gesund.

    Friedrich

    Moin Leute

    Das „Ständerwerk“, wie es bei ostfriesischen Höfen heißt, ist bei einer zusammen gestückelten Dachkonstruktion des Güterschuppen eine rechte Herausforderung, passt doch nur noch wenig.


    Auch die Straßenfront hat nun seine Rampe. Aber ich habe das falsche Material zum Spachteln genommen. Künstler Spachtel über 1mm aufgetragen funktioniert nicht weil es schrumpft und eine gummiartige Masse bildet. Hier ist „vernünftige“ Spachtelmasse besser. Leider hatte ich nur noch welche für Putz und Mauerwerk. Diese mag aus andere Erfahrung aber kein Polystyrol. Hält nicht dauerhaft. Nun muss ich improvisieren.



    dsc_63193rjua.jpg

    Bild aus dem Zimmermann/Dachdecker Bereich


    dsc_6318l9jlh.jpg

    und mit Gebäude und Rampe. Man kann die "Schrumpfung" an der Oberfläche der Rampe deutlich sehen.



    :matrose::matrose::matrose:

    Holt jo fuchtig un bliev gesund.

    Friedrich

    Moin Leute


    Es läuft nicht rund, dass mit dem basteln und dem vorwärts kommen, aber… die Straßenfront ist fertig.

    Noch nicht verklebt; also nur Stellprobe.

    dsc_6314t1k9s.jpg

    Die erste Wand (weiter oben) kann man noch „frei Schnauze“ bauen. Das Gegenstück sollte schon passen.

    Also muss man etwas genauer arbeiten. Höhe ist kein Problem weil die original Höhe verwendet wird, aber die Stückeilei in der Länge sollte stimmen.


    dsc_6316jmk20.jpg

    Rückseite der Straßenfront noch ohne T-Träger


    dsc_6317bjjc3.jpg

    Straßenfront. Noch mit der original Bretterrampe. Diese muss noch weichen und dem Original angepasst werden.


    doch das… wie war‘s noch mal kriegen me später.

    :matrose::matrose:
    Holt jo fuchtig un bliev gesund.:thumbup:

    Friedrich

    Moin Axel und Mitleser


    Nö der Plan (die Pläne) stimmt schon; Gleisabstände; Länge der Weichen; Straßenbreite usw. sind ja richtig.


    Und jedes Loch beim EG wird wohl 50 cm breiter sein; es sind Doppeltüren und Dreiflügelige

    Fenster vorhanden, da bist Du schnell in Folge von 6 Löcher bei 3 Meter. Und der „Zu Lange“ Güterschuppen hat halt Drei Meter weniger. Abstand zwischen EG Wand und erstes Tor ist bei mir Größer.


    Das alles „Stimmig“ ist habe ich ja schon erwähnt. Ist ja auch nur Vorsorglich angesprochen, für all diejenigen die später den 5cm zu hoch aufgehängten Fernsprecher bemängeln.

    Erst Mal Gute Nacht

    Friedrich

    Moin Leute


    Nachdem ich ein zugesägtes Teile nicht wiederfinden, ein paar Anweisungen und eine Platine vergraben hatte, habe ich mein zugemülltes Zimmer aufgeräumt. Das gute vorweg… habe alle Teile gefunden. Die Restmülltonne muss nun aber abgefahren und … lassen wir‘s. Ich habe über 10 Stunden hart gearbeitet. Nun weis ich wieder was ich alles so habe, und hoffe mal das ich noch lange genug fit bleibe um das alles nutzbringend ein zu bauen und zu bespielen.


    Nun zum Bahnhofsgebäude.

    Nach Kontrolle mit dem offiziellen Lageplan habe ich festgestellt das mein EG 3,5 Meter zu kurz und mein Güterschuppen 3,5 Meter zu lang geworden ist. Also passt.:wissenschaftler:
    Ferner ist der Güterschuppen zu breit. Das Modell bildet die 10 Meter Breite ab , dort steht die 8 Meter Version. Es ist mir egal; der Eindruck kommt sehr gut rüber und das ist die Hauptsache.


    Nun benötige ich noch ein paar Wandteile und kann dann das Objekt vorläufig abschließen.

    Für die Holzkonstruktion im Dachbereich des Güterschuppen habe ich alles da.


    dsc_6304h3jx4.jpg

    Stellprobe zum Weiterbau fehlen ein paar Teile


    dsc_6305evkxu.jpg

    Gleisseite. Die Gebäude wurden mit Hilfe von Polystyrol Streifen auf Norm Höhen gebracht. Bei den Abständen richte ich mich an die NEM mit Reduzierung in Richtung Maßstäblich wo immer möglich.


    dsc_6306sikbr.jpg

    Die Ladebühne besteht aus verschiedenen Materialien und hat einen kleinen Winkel, was noch nach zu stellen gilt. Auch die drei fach tief gezogene Überdachung nur im Bereich der Tore hat einen besonderen Charakter.


    dsc_6307pyj2g.jpg

    Alle Fenster und Türöffnungen sind im Original minimal breiter… aber damit kann ich gut leben



    Sall wall all tosamen wat worden.

    Holt jo fuchtig un bliev gesund.

    Friedrich

    :matrose::matrose::matrose:
    @ Erik: Die Stifte sind alle eine Etage höher vorhanden. Ich muss nur hochlaufen. Werde es mal versuchen.
    Danke für den Hinweis.

    Moin Leute


    Mauern streichen; Fugen auslegen; Fachwerk streichen usw. ist nicht so interessant als das man permanent berichtet.

    Zwei Wände des angebauten Güterschuppen sind nun erst mal so weit fertig, dass sie eine Vorstellung vom Ganzen erlauben und das Vorbild recht nahe abbilden.

    Wie schon weiter oben berichtet bin ich nicht mit Metermaß und Fotoapparat auf dem Gelände herumgeturnt, sondern habe anhand vorliegender Fotos aus dem Netz die Auhagen Gebäude so abgeändert und verwendet, das sie die Vorbildsituation gut abbildet.


    dsc_63019lkwu.jpg

    Gleis und Rampen Seite


    dsc_630266kq2.jpg

    unterhalb des Fenster habe ich ein Stück Mauerwerk vergessen farblich zu verändern, dort kann man mal die originale Wand sehen.


    dsc_6303mnjii.jpg

    Innen sind die Wände alle mit Polystyrol (1; 1,5 und 2 mm) geformt zu T Träger verstärkt. Sonst werden solch langen Wände instabil.


    :matrose::matrose::matrose:

    Holt jo fuchtig un bliev gesund.

    Friedrich

    Moin Leute


    Den gestrigen Tag habe ich am Basteltisch verbracht, zwar mit einem Ergebnis aber hier traf der Spruch mit dem Eichhörnchen wirklich zu.

    Es begann damit das ich ungewöhnlich viel Zeit mit dem Auslegen der Fugen verbracht habe. Außerdem war die Rote REVEL Farbe eigentlich noch nicht durch getrocknet. Man sollte schon mehr als 24 Stunden warten.

    System wie immer:

    Mit REVEL 37 Matt spritzen

    durchtrocknen lassen

    Die Wände mit PLAKA grau einstreichen

    antrocknen lassen

    mit Salmiakgeist getränktem Lappen die Steine wieder abwischen.

    Ich nenne es das System Bruno, von dem hab ich es mir abgeschaut.


    Der letzte Schritt war gestern recht mühsam. Einerseits haftete die Plakafarbe recht gut; anderseits war das darunter liegende Rot noch nicht fest genug. Und wegen der Vorgehensweise, dass das Gebäude schon recht weit zusammengebaut war, gab es Ecken die sich nicht mehr vom Grau befreien lassen wollten. Ich habe dann Wattestäbchen nehmen müssen.
    Das der Salmiakgeist, damit er auch wirkt, stark „Dünstet“ sorgte es für eine benebelnde Tätigkeit.


    Scheinbar war das auch der Grund, dass ich für die zweckmäßige Gestaltung der Wände des Güterschuppen recht lange überlegt und gepusselt habe . Bis auf eine Stelle wo es im Fachwerk unlogisch wird ist es mir (nach Stunden) nun auch gelungen den Güterschuppen einigermaßen nach zu bilden. Andere Modellbahnkollegen verbringen dafür Stunden mit Zollstock und Metermaß auf Originalplätze. Ich nehme Fotos und vergleiche es mit vorhandenes auf dem Modellmarkt und versuche es dann zusammen zu stellen. Hier bei diesem Empfangsgebäude (EG) scheint es dank der stimmigen preußischen Bahnbauten von Auhagen recht gut zu klappen.

    Beim EG sind nicht alle Zierelemente die im Auhagen Bausatz vorhanden sind, auch am Original an den entsprechenden Plätzen . Dennoch werden sie von mir montiert. Es erspart an andere Stelle Aufwand.


    Zwischensand beim EG


    dsc_6294ifkdr.jpg

    So sieht es nach dem Verfugen im Moment aus


    dsc_6295ivjmo.jpg


    dsc_629682k6s.jpg

    Mal mit und mal ohne Dach

    In grauer Vorzeit war hier noch ein Gebäudeteil angebaut. Auf den Bildern die mir zur Verfügung stehen war es in meiner Epoche immer verputzt. Der hier noch in geeigneter Form aufgebracht werden muss. Auch der Zierbalken am Hauptgebäude war etwas anders.


    Nächstes Gebäude: Güterschuppen


    dsc_62971ajay.jpg

    An dieser Wand des EG folgt der Güterschuppen;

    dsc_6299qajnh.jpg
    deren Stirnwand hat im Gegensatz zum Bausatz ein Tor.

    Das natürlich auch „noch Maßstabgerecht“ eingefügt werden muss.


    dsc_62900pjgq.jpg

    und die ausgelegte Güterschuppenwand. Z. Zt. Besteht sie noch aus etlichen Wand und Fachwerkteilen.


    Ausgangsbasis für das weitere Bauen. Hier ist das „Altern“ zwingend erforderlich sonst überwiegt das Grau der Fugen.

    dsc_6300e7kjh.jpg



    Sall wall all tosamen wat worden.

    :matrose::matrose::matrose:

    Holt jo fuchtig un bliev gesund.

    Friedrich

    Moin Leute

    Erst einmal ein erfolgreiches Modelljahr 2021.

    In Ostfriesland gibt es ein Sprichwort: Malöör sitt up enn lütje Stee, was so viel heißt wie ein Unglück kann schneller kommen als man denkt. Ein Unglück ist es nicht, aber Fenster- und Türöffnungen sind minimal unterschiedlich, also nicht mit dem bloßen Auge zu erkennen.

    Das bedeutet nun muss nachgearbeitet werden. Wäre ja auch zu schön gewesen. Also lernen: nicht nur schauen sondern besser messen.:wissenschaftler:


    dsc_6286etkxb.jpg

    Inzwischen sind die Wände mit Revel 37 (rot matt) gespritzt worden. Auslegung der Fugen fehlt noch.

    In den letzten Betriebsjahren war der Bahnhof weiß „angepönt“ wie der Mariner:matrose: zu sagen pflegt.

    Das geht mir als Norddeutscher Backsteinliebhaber gegen den Strich.


    dsc_62896bjlf.jpg
    An dieser Wand ist der Güterschuppen angebaut.


    dsc_6288uzjq7.jpg

    In Arbeit ist nun die Dachkonstruktion. Da machen die Zierelemente der Dachbalken ein wenig Mühe und Arbeit.

    Die großen Dachflächen sind aber schon mal zugeschnitten. Man kann wirklich einiges aus den preußischen Gebäuden von Auhagen herausholen.:thumbup:


    Denn Rest kriegen me später


    :matrose::matrose::matrose:

    Friedrich

    Moin Leute


    Musste doch mehr schneiden wie ich gedacht habe. Der Steinverbund führt doch zu dem einen oder anderem „Verzähler“ . Wenn dann die Steinfläche nur wenige Millimeter groß ist muss man höllisch aufpassen. Bei Beton- oder Putzflächen geht das einfacher. Und damit alles nicht immer wieder zusammenfällt habe ich auch eine Polystyrol Grundplatte eingefügt. Darauf kann man nun rechte Winkel aufkleben.


    dsc_6280jtjce.jpg

    Stand heute Mittag


    dsc_6281fzk4w.jpg

    Optisch sieht das durch den verlaufenden Kleber natürlich wild aus. Aber es ist nicht mein erster Umbau. Bisher ist es mir immer gelungen alle Spuren zu „verwischen“. Nimmt man es genau kommen diese Verläufe nicht vor. Dann dauert das ganze Bauen aber wesentlich länger und die Verschweißung ist nicht optimal.


    dsc_6282xajqt.jpg

    Die benötigten Stil- und Bauelemente waren alle im Bausatz vorhanden… man muss sie nur neu anordnen.

    Ab und zu brauchte ich noch ein paar Teile aus dem Baukastensystem von Auhagen, die ich noch in der Bastelkiste hatte. Alle Steine passen zusammen . Sehr lobenswert.


    dsc_6284kykjg.jpg

    Der momentan letzte Stand.


    :matrose::matrose::matrose:

    Holt jo fuchtig un bliev gesund.

    Friedrich

    Moin Leute

    Ein Bahnhof nach altem Muster.

    Auch wenn Kitbashing etwas aus der Mode gekommen ist… mir macht es immer noch Spaß.

    Das hat sich in den letzten 40 Jahren auch nicht geändert. Damals habe ich nach Vorlage der MIBA und PitPeg Kibris „Eschborn“ zersägt und neu zusammen geklebt. Heute verhilft besseres Werkzeug und ein bisschen mehr Erfahrung zum „besseren Aussehen“ des jeweiligen Objektes!

    Also; kaum hat der Weihnachtsmann etwas gebracht wird es auseinander genommen, war schon immer so. In dieser Zeit hätte ich auch in der Garage mit der Ritterregel… aber ist mir über Weihnachten dann doch zu kalt und ungemütlich gewesen.

    Damit es nicht an „fehlenden“ Teilen mangelt und es sich auch lohnt wird der größte Kasten preußischer Bahnhöfe von Auhagen genommen und dann wird gesägt. Erst mal 2 Stunden brüten, Motto: man könnte; man sollte; dass geht überhaupt nicht;

    und dann geht es los. Wer sich nicht dabei beobachten lassen will, sollte sich ins Bastelzimmer verkriechen sonst heißt es wie bei mir: „Ich glaub der Opa schläft er starrt schon nee ganze Zeit auf die Wand“. Respekt war früher…

    Also wie war es auch noch… fangen wir mit der einfachsten Wand an.


    dsc_6276fpk7q.jpg

    Tür war an falsche Stelle und Wand nicht hoch genug. Ziersteine sollten dort bleiben wo sie sind.

    Da muss man auf der Fläche schneiden. Steinverband beachten und loslegen.


    dsc_62759xkcq.jpg

    Gut das hinten eine ebene Fläche ist und man Streifen einlegen kann, dann hält es doch ein bisschen besser.


    dsc_6277klk6d.jpg

    Blöd ist nur wenn die Vorlage des Gebäudes immer wieder umgebaut wurde und man plötzlich (beinahe) ein Fenster umgesetzt hätte, das im Bausatz an der richtigen Stelle vorhanden.


    dsc_6278dfk85.jpg

    Zwei weitere Wände. Man muss beachten das die Steine kleiner sind wie auf dem Foto.

    Nach dem lackieren mit Revel 37 matt sind die Kleber Reste nicht mehr zu sehen.


    dsc_6274krj1n.jpg

    Stellproben sind immer wieder erforderlich.


    Den Rest kriegen me später, ich werde berichten.

    Im Moment fahre ich dreigleisig; genügend Gelegenheiten sich zu verzetteln. Aber so ist es halt wenn man älter wird und noch so viel Pläne hat. :verrueckt: Besser als Langeweile schieben.:thumbup:

    Holt jo fuchtig un bliev gesund.
    :matrose::matrose::matrose:

    Friedrich

    Moin Leute

    Zwangspause durch fehlendes Material beendet. Wie ist man doch verwöhnt wenn man normaler weise einfach nur in den Laden (Baumarkt) gehen und… aber nicht nur das, auch mit Höhen und Tiefen habe ich es als Flachlandtiroler nicht so. Bin irgendwie eindeutig zu tief gekommen und nun stimmen die Proportionen nicht mehr.

    Na ja für in „Anlehnung an...“ reicht es allemal, neu werde ich es nicht machen. Es soll ja nicht ins Heimatmuseum. Die Styrodur Landschaft ist beim Fluss Modul (leider zu tief) fertig.

    Dennoch kann nun die Geländehaut aufgezogen werden.


    dsc_62702ok15.jpg

    Der Fluss: Wenn „Freistil“ dann sollte man besser nicht so gerade zum Modul wie hier bauen. Hier bin ich nun gefangen in der eigenen Bild-Vorlage.


    dsc_6271pjjdu.jpg

    hier geht es im Gelände abwärts; dem Modul-System geschuldet damit man auf den Norm- Übergang kommt. In Natura bleibt das Gelände tief und die Bahn bleibt auf dem Damm


    dsc_6272eujnq.jpg

    Der Gipspfeiler von Vampisol ist recht schwer, der braucht eine gute Befestigung. Sieht ein bisschen Wild aus; aber mit Stützmauer und Brückenpfeiler wird die Situation bestimmt besser.


    dsc_6273wok48.jpg

    Das Styrodur ist absichtlich recht roh behandelt damit der Fliesenkleber als Geländehaut besser hält.

    Den Rest kriegen me später.


    Holt jo fuchtig un bliev gesund.
    :matrose::matrose::matrose:

    Friedrich

    Moin Leute

    Aus bis zu 20 cm breiten Trassenbrettern wurde nun die Trasse passend ausgesägt.


    dsc_62616hkyr.jpg

    Am schmalsten ist das Brett im Bereich der drei Brückenfelder.

    Dort ist es auch nicht rund; sondern entsprechend der Träger gerade.


    dsc_6264pkjv0.jpg

    Das Gleis wird dann später zwischen der Eding " Anzeichnung" verlegt.


    dsc_6267gujj5.jpg

    Der spätere Damm Rückseite


    dsc_6268zcjod.jpg

    Trasse im Bereich des Straßen-Modul

    Hinten die ersten Styrodur Zuschnitte.


    dsc_6269k9kat.jpg

    Bereich des Dammes Vorderseite


    Holt jo fuchtig un bliev gesund.
    :matrose::matrose::matrose:

    Friedrich

    Moin Christian

    Nicht falsch verstehen: ich habe vor 54 Jahren!! eine Grundausbildung als Werkzeugmacher gemacht! Das gehörte im Westen zum Berufsbild des Elektromechanikers. Es wäre nicht gut, wenn es danach keine Weiterentwicklung mehr gegeben hätte, oder es keine besonderen Berufsspezifischen Finessen geben würde. Danach habe ich nur gefeilt wenn es beruflich (weniger) oder privat notwendig war/ist.

    Das mit dem Öl ist einleuchtend und ich werde es auch mal ausprobieren, mal lernt schließlich nie aus. Wie gesagt ich habe nie als Werkzeugmacher/Konstruktionsmechaniker meine Brötchen verdient, war aber auch für den mechanischen Teil z.B. für Radargeräte verantwortlich und habe mir (übrigens von allen Handwerkern) und meinen eigenen Leuten viel abgeschaut.

    nichts für ungut:thumbup::matrose:

    Gruß Friedrich

    Moin Material "Zerspaner".

    Die Werkzeugmacher Meister bei denen ich gelernt habe wären heute alle weit jenseits der Hundert und die Werkstoffe aus denen Feilen produziert werden sind bestimmt weiter entwickelt worden.

    Öl und zwar Maschinenöl haben wir nur bei Messing genutzt. Beim Fräsen und Bohren wurde eine sogenannte Bohrflüssigkeit genutzt, das Zeug hatte eine milchige Farbe und Konsistenz.

    Die Feilen wurden mindestens täglich mit einer Bürste gereinigt. Ich! Habe beim feilen keinerlei Hilfsstoffe genutzt, das war während meiner Lehre in den 60er nicht üblich.

    Im Werkzeug Fachhandel (nicht im Baumarkt) gibt es eine Unzahl von Feilen deren Unterscheidung nicht nur nach Form und Hieb sondern auch nach deren Material getroffen wird. Die Berufsmodellbauer im Marinearsenal hatten für jedes Material eine „eigene“ Feile. Eine besonders anspruchsvolle Feile ist für Weißmetall nun gewiss nicht von Nöten. Dort nutzte man Holzstäbchen mit Nass Schleifleinen und warf das ganze weg wenn es sich zugesetzt hatte.


    Wichtig ist: Finger weg vom Material. Das wurde uns fast körperlich eingebläut. Jeder macht es gerne, eben drüber fühlen. Anschließend greift die Feile nicht mehr richtig, wenn es um 100stel geht ist das ein Aspekt der schwer einsichtig ist. Ob nun billig oder teuer bitte nicht eine Feile für alles.

    Ich nutze für Weißmetall eine mittlere Preisklasse mit entsprechendem Hieb. Nicht zu fein, aber auch nicht zu grob. Nach relativ kurzer Nutzung ziehe ich sie dann über eine Feilen Reiniger Bürste. Dann taugt die Feile nach einer gewissen Zeit nicht mehr für andere härtere Materialien.


    Lasst Euch beraten und probiert es aus.

    :matrose:

    Meine 10 Cent

    Gruß Friedrich

    Moin Leute


    Wie schon an anderer Stelle geschrieben habe ich eine gute Werkzeug Ausstattung.


    dsc_6246zmjap.jpg

    Mit dem abgebildeten Bandschleifer habe ich die Trassenbretter auf Höhe gebracht.


    Und danach mal das Gleis aufgelegt. Leider hatte ich kein PECO Flex Gleis mehr sondern nur das „gute“ MG von Weinert. Warum PECO? Nun der Vorteil des Gleises ist, dass es den einmal vor gebogenen Radius beibehält. Damit kann man wunderbar Gleisfiguren, auch Gegenbögen und vor allem harmonische Kurven auslegen… drüber peilen… nachjustieren usw.

    Danach geht man seitlich mit einem Stift an den Schwellen vorbei und hat die Trasse.

    Macht man das mit FLEX Gleis von anderen Herstellern (ich hatte Weinert; Tillig und ROCO da)

    verschiebt sich das Ganze immer in Richtung Gerade, die Gleis-Figur ist einfach nicht konstant und das Nervenkostüm wird arg belastet. Probiert es aus. Ich werde mir für solche Zwecke noch ein paar PECO Flexgleise besorgen.

    So sieht es im Moment aus; und der Mitleser der weis wo sich die Situation in 1 zu 1 befindet, wird eine gewisse Ähnlichkeit erkennen. Im Moment stehe ich noch auf gedanklichen Kriegsfuß mit dem Winkel zwischen Fluß ( und damit Pfeiler) und Strecke, mit dem ich arbeiten sollte.


    dsc_6244jok0y.jpg

    Fluss -Modul


    dsc_62455fkdr.jpg

    Mitte mit Damm


    dsc_62496mkh0.jpg

    Bahnübergang mit Straßen Modul


    Der ausgelegte Bogen ist leider recht „Flüchtig“. Man kann so etwas auch berechnen. Ich mach es lieber mit dem Auge, auch wenn es hier … siehe oben.

    Damit sind die Holzarbeiten beendet. Nun werde ich auf Styrodur umsteigen.

    Wenn nun das Trassenbrett richtig ausgeschnitten und befestigt ist kann ich ins Bastelzimmer umziehen. Dort ist es nicht ganz so ungemütlich.




    Holt jo fuchtig un bliev gesund.
    :matrose::matrose::matrose:

    Friedrich

    Moin Leute


    Die drei Module stehen nun auf eigenen Beinen. Einzig die Farbe fehlt… bei dem Wetter schlicht unmöglich.


    dsc_6233a7jk5.jpg

    Straßenmodul. Das Trassenbrett wird nach der Montage unter die Richtlatte gezogen.


    dsc_6234y3jjl.jpg

    das anschließende Tal-Modul. Auch hier wird das „12er“ Trassenbrett durch gezogen.


    dsc_6238ybjhc.jpg

    Klar zum Einbau… ob es so funktioniert wie ich es mir vorstelle wird sich zeigen.


    dsc_6239rxkai.jpg

    Die Trassenbretter sind grob zugeschnitten und erst einmal nur aufgelegt.


    dsc_6240ivjah.jpg

    Immer noch grob zugeschnitten aber Verschraubt damit es zum Bau abnehmbar bleibt.


    dsc_6241r7kh2.jpg

    Richtscheit liegt nicht auf. Also morgen nacharbeiten.


    dsc_6242rrjv2.jpg
    Sind aber nur Millimeter, beim 2 Meter Richtscheit kann man nicht betrügen.


    Also nacharbeiten

    den Gleisbogen auslegen

    am Gleis die Trasse anzeichnen

    Trasse aussägen

    und endgültig befestigen


    Den Rest kriegen me später.

    Holt jo fuchtig un bliev gesund.
    :matrose::matrose::matrose:

    Friedrich

    Moin Leute

    Früher war nicht nur alles besser… früher war ich auch irgendwie schneller.:pfeifen:


    Heute habe ich die Beinhalter und deren „Klötze“ montiert.

    System Bruno; im nördlichen Deutsch- FREMO- Raum ist die Alu Bein mit Halter Methode weit verbreitet und schon solange erprobt wie ich beim FREMO bin.

    Über Modulbeine und deren angeblichen Vor- und Nachteilen brauchen wir hier nun nicht diskutieren es ist schon alles über die Jahrzehnte dazu gesagt.

    Ich bleibe dabei, hier sind noch „Selbstgefertigte“ Halter aus dem Rotweiler Bereich montiert.
    Inzwischen gibt es Halter die recht professionell gefertigt werden. Horst M-K von der Müku-Bahn hat sie mal vorgestellt.


    dsc_6225cikjg.jpg

    19er Tischlerplatte als Unterlage


    dsc_6230e6jcc.jpg

    alle Ideen nur geklaut


    dsc_6228kakyj.jpg

    Ein recycelter Halter aus einem verschrottetem Modul. Er muss noch aufgehübscht werden.


    dsc_6229qck51.jpg

    Selbstverständlich kann man alles noch sorgfältiger machen. Für mich ist Modulkasten Bau aber nur Mittel zum Zweck. Mit ein klein wenig Farbe sieht es später alles viel besser aus.


    dsc_6231qhjik.jpg

    Die Dinge die heute zum Zuge kamen. Hier in kurzer Beinhalter.


    Mal sehen was der morgige Tag so bringt.

    Holt jo fuchtig un bliev gesund.
    :matrose::matrose:

    Friedrich

    Moin Leute

    Die Holzkästen sind fertig. Nun kann das Trassenbrett angefertigt werden.

    Viele werden nun sagen, ca. 3 Meter Gleis auf 1,5 Quadratmeter Fläche passt irgendwie nicht.

    Aber ich hoffe mich mal wieder so ein bisschen im Landschaftsbau austoben zu können.


    dsc_6220waklk.jpg

    Das Straßen-Modul und der Quertreiber auf dem Arbeitstisch


    dsc_6221uvk0l.jpg

    anders herum


    dsc_62225xjvj.jpg

    das Tal-Modul liegt noch auf dem Boden.


    Als nächstes muss nun alles auf eine Höhe gebracht werden

    dann die Trassenbretter grob eingebaut

    dann der Gleisbogen ausgelegt

    Trasse genau danach angezeichnet

    und ausgeschnitten werden

    :thumbup:

    Wie salt datt wall henkriegen

    Holt jo fuchtig un bliev gesund.
    :matrose::matrose::matrose:


    Friedrich