Beiträge von Friedrich

    Hallo Andreas


    Wagendrehscheiben sind kein Problem. Gespielt in Rheda XXL im Hafen von Reiner Pausch. Alle Wagen wurden prima in 7 Fahrplan Tagen zugestellt. Manchmal hat sich der Ortslokführer einen Akkuschrauber gewünscht weil die Übersetzung doch recht groß war.


    Nähere INFO kann ich Dir gerne liefern.


    Gute Nacht Friedrich

    Hallo Andreas




    Dies ist ein Schnellschuss d.h. ich habe mich nicht sehr lange mit Deinem Plan
    auseinandergesetzt. Sehr wohl aber vorher mit Knippers Vorschlag.


    Zuerst dachte ich nur die dicken Blauen Linien sollten verwirklicht werden.
    danach habe ich auch die anderen gesehen und damit kommst Du sehr schell zu
    einer Überladung.


    (siehe Holger und Holger).


    Als erstes würde ich das Ganze mal im Maßstab 1:1 mit Papiergleise und Weichen Schablonen
    mit dem Gleissystem Deiner Wahl auf dem Fußboden auslegen. Ich mache das auf
    Packpapier. Und dann stell mal ein paar der Fahrzeuge drauf die Du vorwiegend
    einsetzen willst.



    Wenn Du dann zu dem Schluss kommst, dass es immer noch das
    ist was Du dir vorstellst realisiere es, denn auch hier gilt: viele Köche
    verderben den Brei. Höre Dir die Kritiken an aber irgendwann realisiere das
    Ganze, sonst kommst Du aus dem Planungs- Stadium nie heraus.







    Der Ansatz „Freelance oder besser Fantasie aus echten Teilen“,
    ist eigentlich für Modellbahner ideal, weil echte Vorbilder immer andere
    Randbedingungen haben.


    Entweder es fehlt


    1. der Platz



    2. die Zeit (in der andere mitspielen können, entweder tödlich
    langweilig oder der ständige Knoten X( )


    3. das richtige Fahrzeugematerial







    Auch bei Deinem Vorschlag gilt: weniger ist oft mehr. Also
    wenn Du auf deinem 1: 1 Plan feststellst, es ist alles ein bisschen eng dann
    lasse den einen oder anderen Anschließer weg, möglichst nicht den
    Kohlenhändler, weil ich Dich gerne mit Kohlen beliefern möchte.







    In diesem Sinne


    Friedrich

    Moin,


    wer mal als Gast vorbeischauen möchte, in Rheda findet in diesem Jahr vom 10
    bis 14 Oktober das sogenannte XXL Treffen statt. Wer sich für eingleisigen
    Nebenbahnbetrieb interessiert sei herzlich eingeladen. Wir treffen uns in jedem
    Jahr im November und alle 5 Jahre wird es dann ein größeres Treffen, XXL eben. Diejenigen
    von uns die FREMO Mitglieder sind, können ohnehin auf den Plan zurückgreifen.


    Wenn anderseits Interesse besteht und zusätzliche (über die Seiten im Internet
    des FREMO hinaus) Information benötigt wird, kann ich das hier beantworten.


    Ich möchte hier nur nicht Bekanntes wiederkauen.







    Gruß Friedrich

    Moin


    Ich habe zu Mehdorn Zeiten 80 000 km jährlich ( Spitzenjahr 2003 mit 93 000) km
    auf der Bahn abgerissen. Davon 42 000 km 2. Klasse (privat) Rest 1. Klasse
    (dienstlich) . Wenn ich dann die Sorgen und Probleme meiner Kameraden gehört
    habe (wir hatten "Bahnhasser") und es war freigestellt wie man
    reiste, bin ich trotz aller Probleme wesendlich entspannter gefahren. Und
    auf den ICE Strecken grundsätzlich schneller.


    Du hast recht: Planmäßig wie zu Preußen Zeiten war es in 10% der Fälle, sonst war
    immer irgendetwas! Und wenn es die berühme umgekehrte Reihung war.


    Aber Unfälle und Stau kannte ich nicht. Die Wahrscheinlichkeit bei der KM
    Leistung einen Autounfall zu haben ist nun mal (leider) sehr viel höher. Und den Verschleis hat keiner gerechnet. Dennoch bin ich auch leidenschaftlicher Autofahrer aber mit Bahncard 50. Auch heute
    noch.


    Gruß Friedrich

    Moin, Leute


    Lieber Joerg


    Du sprichst mir aus der Seele. Ich bin kein US Bahner, aber meine Loks haben
    seit 1990 nur RP 25 Radsätze ohne Haftreifen. Alle meine Güterwagen haben seit
    etwa 2000 auch nur noch RP 25 Radsätze. Meine Güterwagen Umbauten auch schon
    seit 1987. Ich habe, da Heimanlagen los, keine Wendel oder dergleichen, kann
    also leicht reden. Dennoch ist das Märchen der "Betriebsunsicherheit"
    der RP 25 Radsätze, eines was sich hartnäckig hält. Ich kann nur sagen: Über
    Glaubensfragen kann man eben nicht diskutieren.


    Ich habe schon Güterzüge mit über 40 Achsen durch sogenannte
    "Problembahnhöfe" gefahren und die Wagen die im Schotter standen
    hatten Radsätze aller Normen. Die Ursache war immer eine andere. Noch mal: bei
    mir gibt es Fahrzeuge die seit 25 Jahre RP 25 Radsätze haben, ohne das es
    überhaupt jemand bemerkt hat. Sie sind immer im Getümmel mit anderen Wagen
    unterwegs. Inzwischen auch eine Reihe von Güterwagen mit 2,2 mm Radbreite. Da
    alle meine Umtauschradsätze von Weinert (2,2 mm von Luk) sind, hatten sie auch schon immer eine
    Radsatzbreite von "nur" 2,4 mm. Die 2,2 Radsätze machen an einigen
    (zumeist langen Zweiachsern) schon geringe Probleme. Vor allem dann wenn sie
    auf schlecht verlegter Gleisanlage zurecht kommen müssen. Auch hier der Wagen
    mit RP 25 2,2 mm Radsatz kommt durch, ein anderer steht im Schotter.


    Ich kann aus 25 Jahren HO Europa Erfahrung nur sagen: RP 25 ist kein technisches
    Problem sondern deren „Verteufelung“ nur eine Ideologie, hochgehalten von
    vielen die noch nie mit RP 25 gefahren sind. Wenn einer aus finanziellen
    Gründen das Umrüsten seines Fahrzeugparks ablehnt, habe ich dafür Verständnis.
    Wenn derjenige aber deswegen RP 25 verteufelt kann ich nur sagen: Ideologie Verbohrte
    kann man nicht heilen, weder im Bereich der Modellbahn noch sonst irgendwo.




    In diesem Sinne


    Gruß Friedrich

    Moin,
    Ich will weder verbessern, noch belehren. Jeder soll das machen was er möchte.
    Ein Fehlkauf ( von Rainer) war es nicht. Und die Aussage

    Zitat

    der "Guru" auf der Bildfläche erschien


    hat einen Beigeschmack . Holger hat noch niemanden seine
    Waren aufgeschwatzt, noch andere Produkte schlecht geredet. Wer von der
    Modellbahnerei leben will muss einen, seinen Preis nehmen, und der Kunde kauft
    oder auch nicht.


    Ich kenne Holger seit Jahren und finde er ist ein toller Typ mit Ahnung von der
    Materie.







    Gruß Friedrich

    Moin, Freunde

    Zitat

    das schöne an den Grälerrädern ist, das sie aus Neusilber sind

    das sagt alles. Bitte nicht Äpfel und Birnen vergleichen. Alle meine Loks haben Füße von Holger, dadurch habe ich sehr wenig Probleme mit dem Schmutz. Auch auf langen großen Treffen. Zuhause fahre ich nicht deshalb kann ich dazu nichts sagen.
    Gruß Friedrich

    Zitat

    Für Ungeduldige an Einfahrtsignalen hingegen gibt es Signalfernsprecher.
    Also vielleicht doch lieber ein Mobiltelefon mitnehmen, das
    RUT-kompatibel ist. *#'

    Ich nehme aber nicht ab! Ätsch :P Auf solche Lokführer habe ich gerade noch gewartet, nicht nur das die schwerhörigen Greise den Geräusch Decoder voll aufdrehen nun fangen sie auch noch an zu drängeln und das mit Mobiltelefon in Epoche III und früher.
    Immer diese Hektik und das beim spielen.


    Gruß Friedrich

    Lieber Rainer


    Bau mal so!


    Siehe auch die letzen Beiträge von Holger und Peter.


    und verlängere evt. die Stell-Stangen gem. unserem " Bahnfahrer".


    Zur Breite: Baue so breit wie es Dir möglich ist, man kann das Auge nicht
    betrügen.



    Schon Streckenmodule wirken ganz anders bei 60cm Breite.


    Meine persönliche Meinung :


    Keine abnehmbare Gebäude usw.


    Ansatzstücke sind durchaus möglich wenn sie den Gesamteindruck fördern. Nichts
    sieht schlimmer aus wie ein 2cm breites Gebäude, das auch noch parallel zur
    Modulkante steht.





    Lieber Buscho


    Du hättest ja schon Deinen Rausch in den 3 Stunden ausschlafen können; versuch
    das mal im Auto!! bei laufendem Betrieb, oder lebe nach dem Motto: "Trag
    mich zum Auto, ich fahre euch nach Hause". Und zur Abkühlung wünsche ich
    Dir einen Stau 100 m vor deiner Heimatausfahrt. :diablo:


    Gruß Friedrich

    Noch eine Anmerkung:




    Nach all meinen Bauprojekten habe ich festgestellt, es immer schade wenn man
    all die „Kesselaufbauten“ nicht sieht. Wer den Aufwand beim Bauen auch sichtbar
    machen möchte sollte die Lok nicht mit RAL Schwarz lackieren.


    Ich arbeite mit Weinert Farben; und nehme Schwarz als Grundfarbe. Mische dann
    Grau ein und verwende das Mattierungsmittel aus gleichem Hause.


    Sobald das ganze in Richtung mattes Anthrazit geht sind alle Teile gut
    sichtbar.


    Altern ist dann Geschmacksache.


    So gut wie Jürgen bin ich sowieso nicht. Aber er wird das bestätigen können.







    Gruß Friedrich

    Hallo Christian


    Toller Baubericht und ein sehr gutes Ergebnis.


    Mal ist es die Führerhausseitenwand; mal die Wasserkästen; mal das Kesselbauteil.


    Oft das Führerhaus: Rückwand, Seitenteile und Vorderwand zusammen zu setzen ist
    bei den Weinert Bausätzen immer für eine Überraschung gut. Das liegt nicht
    unbedingt an den Weinert Weismetall Teilen sondern oft an unser „Grabschen“ und
    wie Lutz schon anmerkte entsteht ein „nicht rechteckiges“ Führerhaus.


    Damit Du oder andere nicht die gleiche Erfahrungen machen immer zu Beginn des Bauens
    einen neuen Sekundenkleber aufmachen; sofern man mit ihm arbeitet. Sonst kann
    es sein das am nächsten Tag alles wieder auseinanderfällt. Wenn man mit
    Sekundenkleber arbeitet kann man wie auch schon angemerkt das ganze wieder mit Azeton
    lösen, und neu verkleben.


    Ich mache es so, das ich am nächsten Tag, nach gründlicher Kontrolle alle
    unsichtbaren Ecken (hier im Führerhaus) mit Stabilität Express nachklebe,
    dadurch entsteht eine zusätzliche Stabilität.


    Wenn
    es Deine erste Weinert Lok ist bist Du wirklich gut, aber zur Fährnis muss man
    auch Deinen Beruf erwähnen. Umsonst heißt man nicht Feinmechaniker.







    Freu mich auf Deinen weiteren Bericht


    Friedrich

    Moin, Leute


    Ich kann nicht zur Korkrindenbeschaffung beitragen, nur zur Felsherstellung. Felsen kann man mit verschiedenen Mitteln herstellen. Jeder so wie er möchte.


    Meine Methode, vor 25 Jahren bei den FREMO US Bahnern abgeschaut, sind Gipsabgüsse von Kohle. Das Problem: wo bekomme ich heute noch Kohle her.


    Kurzbeschreibung:


    Ein etwa Handball großes Stück Kohle mit Hammer und Meißel vorsichtig spalten.


    Nach dem Bruch entsteht eine unbeschreiblich feine Struktur. Felsen im kleinen Maßstab.


    Mit Hilfe von Lego Steinen eine Stütze und eine Form bauen in dem das Stück Kohle passt. Danach die Lücken mit Knetmasse abdichten.


    Kohle mit Trennwachs bestreichen, und eine Form aus Siliconkautschuk herstellen. (Abformmasse)


    Und danach mit Hilfe der Form (wie bei Spörle /Langmesser) Felsen herstellen.


    Da die Rückseite gerade ist kann man die „Felsen“ wie beim Fliesenlegen aufbringen. Lücken werden zugegipst und mit Zahnarztwerkzeuge angepasst.


    Danach wird das ganze mit stark verdünnter; absolut matter; Acryl Farbe (ich nehme Liquitex Basics empfohlen von einer Künstlerin aus der Landschaftsmalerei) gestrichen. Ich bearbeire den Gips vorher nicht, mir dem Nachteil das die "Fliesen" nicht richtig kleben. Dabei mindestens drei Farben (Nuancen um die Grundfarbe z.B. grau oder braun) gleichzeitig nass in nass aufbringen. Durchtrocknen lassen danach Lichter setzen (Pinsel mit weißer Farbe ausstreichen mit der verbleibenden Restfarbe über die Modellfelswand streichen).


    Danach mit stark verdünnter Farbe aus dem Schultuschkasten Wasserspuren aufbringen.


    Das ist Felsen a la Friedrich.



    Da ich immer noch mit den Fotos für das Internet auf Kriegsfuß stehe nur eine, zugegeben trockene, Beschreibung.


    Liquitex Basics und Abformmasse bekommt man u.a. bei Gerstaecker www.gerstaecker.de. Vorsicht Landschaftsbauer und andere sollten diesen Laden
    meiden, er zwingt immer zum einkaufen.




    Gruß Friedrich

    Moin;
    scheinbar seit Ihr doch alle nur Jäger und Sammler :vinsent:
    Man könnte ja mal!


    Trugschluß 1 : Man kann zwar mehr aufbauen, aber wir sind alle keine Künstler um alles in 1:220 zu bauen.
    Trugschluß 2: Man kann zwar mehr Kleinigkeiten bauen, aber wer hat schon eine Turnhalle und das nötige Kleingeld um Eisenbahn und Ladschaft größer als 1:87 zu realisieren?
    Schuster bleib bei Deinen Leisten
    In diesem Sinne Gruß Friedrich