Beiträge von Bruno

    Hi,


    muss es denn immer billig sein? Das sind doch neben den wirklichen Kosten einer Modellbahn peanuts.

    Eine gute Verarbeitbarkeit und ansprechendes Ergebnis wären mir die 30€ incl MS allemal wert. (Und die Küche bleibt sauber)


    Meint Bruno - bob -


    PS Es gibt auch fertiges Pappmaché zB. bei Gerstäcker zu kaufen.

    Hallo Thomas,


    ich "arbeite" im Landschaftsbau ganz old school mit den Pulvern von Woodland / Noch. Grundbegrünung mit T 49 wo es hinterher auch irgendwie bewachsen sein soll. Abtönungen nehme ich gleich mit den restlichen Farben des Systems vor, auch mit coarse turf Einstreuungen . Ich streue das T49 in frisch aufgestrichene Volltonfarbe (wie du es ja schon in der Grundkolorierung deiner Module gemacht hast). Die gesamte lose Schüttung träufle ich flächig mit Mowi ein und erhalte nach dem Trocknen eine feste Basis für weiteres Material zum draufbauen (Büsche, Bäume usw.).


    Meine Versuche mit elktrostat. Fasern ergaben mich nicht befriedigende Ergebnisse bzw ist mir das Verfahren zu aufwändig um mich überzeugende Ergebnisse zu zeigen. Die meisten Module mit flächigem Faserbeschuss überzeugen mich nicht.


    Statt Gipsgeschmadder streue ich Quarzsand aus dem Baumarkt auch in dicken Schichten auf und tränke alles mit Mowi (wird hart wie Schmirgelpapier). Dann Farbgebung mit Tusche oder Acrylfarben.


    Ich bin mit meinen Ergebnissen ganz zufrieden, aber das ist ja Geschmackssache.


    LG Bruno - bob -


    PS: Vor dem Schottern lege ich den Randweg an damit der Schotter darauf fällt und nicht umgekehrt das Wegematerial in das Schotterbett kommt.

    Hallo Foristi,


    in der Ortlage von Brunohl haben die Arbeiten Fortschritte erbracht: Die Reihenhaussiedung aus den frühen 60ern ist durchgestaltet. Ein paar Arbeitsnachweise seien hier gezeigt.


    Zunächst einmal eine Übersicht der beiden Module mit der Bebauung:


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    Nun zu den Reihenhäusern. Beginnen wir mit der Straßenseite:


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    Links die verbliebenen Ackerflächen, die noch nicht als Bauland ausgewiesen wurden (kann ja noch kommen wenn des Landwirts Näschen mal wieder nachvergoldet werden muss;-). Hier findet sich diverses Gemüse im fortgeschrittenen Wachstum.


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    Die Wohnbebauung gliedert sich in zwei Bauabschnitte, die durch einen Garagenhof getrennt sind. Die modernen Dispersionswandfarben aus den 60ern haben ihre Anwendung in zeittypischen Farbtönen gefunden: Nach all den grauen Kriegsjahren zeigt man Farbe!


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    Mit diesem Adlerblick wechseln wir auf die Bahnseite der Straße.



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    Der Randweg der Bahn wird von einem Erschließungsweg der Siedlung begleitet; beides üppig zugewuchert.


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    Gassigehen auf dem Randweg


    Die relativ kleinen Grundstücke lassen eine intensive kleingärtnerische Nutzung kaum zu; Ziergärten sind angesagt und freie Flächen für die Wäscheleinen.


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    Ein Plausch übern Gartenzaun muss sein


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    Ein paar Frischeilieferanten lassen sich auch unterbringen.


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    "Haltepunkt erwarten" !


    Mit diesem Bild endet mein Bericht über meine Modulgruppe "Die Umgebung von Brunohl". "Ich habe fertig!"


    Sicherlich kann man sich noch weiter gestalterisch austoben: Die Terrassen möblieren, Wäscheleinen spannen und behängen, usw. Mir genügt es so.



    PS: Ich habe mal die Modulstirnkante mit einem Tarnanstrich versehen. Mal schauen auf einem der nächsten Treffen ob sich das bewährt oder gar stört.


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    Jau, Backpapier ist auch mit Silikon beschichtet. Bei mir sind es die Trägerpapiere vieler Aufkleber (MOWI) die sich angesammelt haben; sie liegen schön plan auf der Unterlage (Backblech). Es geht auch ganz normales braunes Klebeband (da sollen sich die Bahnen auf der Rolle ja auch nicht verkleben.


    LG Bruno - bob -

    Hallo Thomal et al.,


    mit deinem Vorschlag, Leimtröpfchen außerhalb des Moduls zu begrasen, bist du schon, nmuM, auf gutem Weg. Ich habe das seinerzeit bei meinen Fischhafenmodulen auch so praktiziert. Allerdings nicht Dröppsche for Dröppsche (wer kennt noch die Kondensmilchreklame im Fernsehen?), sondern in Form langer Streifen. Die nun aber nicht schnurgerade am Lineal sondern bewusst unregelmäßig, wie es in der wilden Natur eben auch erfolgt. Diese Streifen habe ich dann vom Silikonpapier gelöst und mit der Schere ca. mittig getrennt und nach dem Unterschieben unter den Zaun wieder vereint. Geklebt habe ich die Streifen mit meinem bevorzugten Kleber: Pattex Classic (der klebt wenigstens dauerhaft und bleibt elastisch) auf meinem Untergrund aus mit Mowi fixiertem Fine Turf von Woodland.


    Hier habe ich ein Blatt Silikonpapier A4. Das Papier hat aber den Nachteil, sich beim Absaugen der Überflüssigen Fasern gern an die Saugerdüse zu floppen. Ich habe, aus der Erfahrung lernend, das Papier mit Klebestreifen auf dem Grundblech fixiert.

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    Für kleinere Flecken habe ich auch Flächen beflockt und kann passende Stücke abreißen. Zufrieden bin ich allerdings noch nicht, da habe ich noch Experimente mit anderem Kleber und anderen Fasern vor mir. Insbesondere stört mich der Plastikglanz der Fasern; auch hier gibt es noch viel für mich zu experimentieren um mich zufriedenstellende Resultate zu erzielen. Aber im Augenblick ist mangels passender Anwendungen meine Motivation dafür eher auf dem Nullpunkt.


    Hier noch mal ein Bild aus meinem Geesthaven-Faden :


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    Nach dem Scherenschnitt ist der Fluff dann leider ziemlich plattgedrückt.


    Schaunmermal was sich wie entwickelt.

    Hi Foristi,


    heute hat mich ein Bild vom Pängelanton bei DSO "gefesselt": Es geht um eine banale Abgrenzung eines Bahngleis´ zur parallelführenden Straße.


    Hier zum Bild, das letzte im Beitrag.


    Nun mal ran mit allem was die Streusel- und Faservorräte hergeben.


    LG Bruno - bob -

    Hallo Thomas,


    ein feines Erstlingsmodul!


    Aber lass mich zwei Verbesserungsvorschläge für die nächsten Modulkästen machen: Mir stören die sichtbaren Zapfenverbindungen auf den Sichtseiten die Harmonie. Da bist du mit deinem Equipment und handwerklichen Fähigkeiten doch sicherlich in der Lage, Sacklöcher zu fräsen und die Zapfen entsprechend einzukürzen. Nachträgliches Verspachteln finde ich nicht optimal da die Umgebung doch wieder mittangiert wird.


    Die braune Kante ist wieder so dominant, dass sie wieder auffällt (der im Gelände widernatürlichen geraden Linie geschuldet). Eine aus verschiedenen Braun- und Grüntönen hingetupft auf dem oberen Centimeter wäre weniger auffällig (Flecktarnprinzip). Das könnte man ggf. über die gesamte Stirnwand ausführen und hätte dann einen gefälligeren Übergang bei nichtpassenden Modulübergängen. Tusche aus dem T-Kasten würde schon reichen und auch nicht zum Verkleben führen.


    Aber: Jeder so wie er möchte (x. Friedrichsches Postulat :)


    PS: Beim letzten Arrangementaufbau in Bardowick wieder erlebt: Die unselige Höheneinstellung auf dem Fußboden. Ich bin nicht mehr in der Lage in die Krabbelgruppe zu wandern. Und die Modulbesitzer sind dann erst gar nicht vor Ort präsent oder anderweitig beschäftigt. Einfach mal drüber schlafen. Und obenverstellbare Beinhalter sind auch in Holz anzufertigen.

    Hallo Thomas,


    hat sich das Bügeleisen beim Glätten von Gipsoberflächen bewährt (Bild 3) ?-))


    Das würde völlig neue Perspektiven im Geländebau eröffnen.


    LG Bruno - gins -

    BRUNOHL - Ort; zum Ersten

    Hallo Foristi,


    die vergangenen Tage waren erfüllt mit der "Bepflanzung" der Wohn-Grundstücke in der Ortslage an der Bahn. Alles üppig, noch keine Anzeichen von wegen Klima oder so.


    Ein paar Aufnahmen mögen die Ergebnisse präsentieren.


    Zunächst ein Überblick über den Modulkasten:


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    Bleiben wir bei den Straßenansichten:


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    Nach der ruhigen Straßenseite wenden wir uns den Hausgärten zu:


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    Ich denke, die unterschiedlichen "Temperamente" der Anwohner herausgearbeitet zu haben.


    Nun geht es an die Durchgestaltung des nächsten Modulkastens mit den Reihenhäusern der frühen 60er. Zu gegebener Zeit auch darüber ein Bericht an dieser Stelle.

    Hallo Thomas et al


    Mir wäre ein Schwadenaufnehmer mit Ballenpresse lieber; natürlich in Ep.III Und dahinter läuft dann der Leiterwagen mit Personal zum Stapeln der Ballen. Aber: Man kann nicht alles haben und irgendwann muss es auch mal gut sein.


    Mir gefällt es auch so. Immerhin hat es zum Nachdenken und Parlieren angeregt; Forum, was willst du mehr!


    LG

    Hallo Christian,


    mir geht das genauso wenn ich eure Fahrzeugumbauten sehe: Sch...e, warum stelle ich mich dabei so blöd an.


    Aber alle zusammen stellen wir schon Großartiges auf die Modulbeine ;-))


    LG Bruno - bob -

    Hallo,


    mein Wort zum Sonntag geht in eine andere Richtung: Wie weit willst du die Ausgestaltung des Gleises treiben? Sicher kann man auf einem bierdeckelgroßen Teststück jeden Schotterstein höchstpersönlich drapieren, die Schraubköpfe der Kleineisen mit dem Einhaarpinsel optisch hervorheben usw. Bei einer Modulgruppe, bei einer raumfüllenden Anlage kommt man mit so einem Anspruch schnell an frustrierende Grenzen.


    Vielleicht ist es sinnvoll, ersteinmal die erstreben Ansprüche zu formulieren und mit den eigenen Fähigkeiten in Einklang zu bringen.

    "Make or buy", was man bei den meisten rollenden und stehenden Accessoirs angesichts fehlender oder nicht ausgeprägter eigenen Kompetenzen noch zukaufen kann, gerät bei der "Arbeit" am Modellfahrweg schnell zu kaum einzuhalten Zwängen (es sei denn, du kannst entsprechende Fachkräfte dafür engagieren).


    In einem anderen Forum hat mich eine Signatur überzeugt: "Der Mensch braucht Ziele; sie müssen aber erreichbar sein!"


    In diesem Sinn: Fröhliches Werkeln!


    PS: Die Klebestreifenmethode für ein exakt ordentliches Rostbild gerät in Weichenstraßen zur Farce, es sei denn, du schnippelst dir `nen Wolf. Ein Pinsel No. 4 und gut eingestellt Farbe macht das Leben hier erträglicher (das gilt auch für das Schottern in Weichenstraßen, wo ein "Schotterboy" beim Füllen der Schwellenzwischenräume versagt).

    Hallo Friedrich,


    man hat nicht aufgehört, man ist mit dem Gerät nur jenseits der Modulkante am Schwaden. In 20 Minuten kommt das Gespann sicher wieder auf das Modul zurück ;-))


    LG - bob -

    Die OEBOLITH-Werke in Brunohl


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    Über die Ernährungsprobleme der Eichhörnchen ist hier im Forum schon öfter schwadroniert worden. Immerhin ist es jetzt soweit, das das Firmengelände der OEBOLITH-Werke jetzt fast vollständig durchgestaltet ist. Was spricht dagegen ein paar Bilder davon zu zeigen?


    Los geht es mit einigen Übersichtsaufnahmen bevor es in die Details geht.


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    Das sind 2,90 m, verteilt auf zwei Module. Links die Sturzbühnen der Verladung, rechts der "Rbf" der Lorenbahn mit angeschlossener Werkstatt.


    In der Draufsicht erschließt sich die Szenerie besser:


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    Eine Garnitur gefüllter Loren samt Lok wird mittels Seil die Rampe heraufgezogen bis die komplette Einheit "oben" ist. Erst dann drückt die Lok die Loren in die jeweilige Kippposition an den Sturzblechen. Dabei nimmt sie das Zugseil wieder mit hinunter an den Fuß der Rampe:


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    Das Windenhaus:


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    Die der Winde am nächsten liegenden Kippstellen sind stillgelegt da sie eine andere Lorenförderung bedingen. Der Windenmeister kann sich nun die Kipparbeit in Ruhe ansehen, der Windenantrieb ist ausgekoppelt.


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    Das Kipperteam steht bereit: Zwei Mann zum Auslösen der Muldenarretierungen links und rechts an der Lore, einer mit einem Balken um das vollständige Umkippen der Lore zu verhindern.


    Die Zugseilsicherung am Fuß der Aufschleppe:


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    Hier muss noch ein Telefonkasten oder eine Gegensprechanlage an den Mast um mit dem Windenführer oben kommunizieren zu können.


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    Die "Vorstellgruppe" der Sturzbühne:


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    Die Werkstätten der Lorenbahn:


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    Tankstelle, Lokschuppen und Schrottlager. Ganz links am Einfahrtstor die Hütte des Wagenmeisters


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    Es gibt immer etwas zu reparieren.


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    Die Beschädigung am Unimog wird fachmännisch beäugt: "Wie hat er das nur wieder hinbekommen?"


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    Wenn´s pressiert, . . .


    Auch mit der Ortslage von Brunohl geht es weiter:


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    Hier müssen die Hausgärten noch bepflanzt werden und die Reihenhaussiedlung weiter hinten wartet noch auf Grundstückszuschnitte und Ausgestaltung.


    Dazu mehr nach Fertigstellung.