Beiträge von Bruno

    Hallo Thomas,


    nö, gibt keine Risse. Dafür sind die Teile viel zu dünn und flächig, da kann das Wasser überall hin weg. Viele "Märchen" kommen von den Dentalfacharbeitern, bei denen gibt es sicherlich sinnvolle Prozedere damit die künstlichen Knabberleisten später nicht klemmen.


    Backpapier würde ich nicht für das Formentrennen nehmen: Da ist auch Silikon als Trennmittel drauf und das hat eine starke Affinität zu unserm Silikon in den Formen (Gleiches löst sich in Gleichem). Wie gesagt: Pappzuschnitte sind das Mittel der Wahl, Spörle hat auch immer so geliefert.


    Kühlschrank muss nicht sein.


    Erfolgreiche ausgegossene Feiertage! LG - bob -

    Aktuelle Nachricht!


    Was ist da los in der Belegschaft?


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    Im Hof der Firma Harengo - Mopsrollerei tut sich etwas.


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    Was haben die Mopsrollenden w / m / d vor der Tür zu diskutieren?


    Geht es um den Rollmops 2.0, den ein gewisser Paul Kombüse neu kreiert hat, etwa dynamisch mit nur einem Holzstäbchen? Frefel!


    Oder geht es um die neue Mitarbeiterin, eine gewisse Mopsy Mabuse, die der Chef in eine bevorzugte Stellung in der Hierarchie einbringen möchte?


    Oder geht es um etwas ganz anderes? Oder wie oder was?


    Wir wissen es nicht. Und dabei belassen wir es.



    Gruß zur Nacht!

    Hallo Thomas,


    MOWI und Mike sind natürlich vom FREMO, ruf´ihn doch mal an: 0170 832 4759. Oder Emaile fremobestellung@email.de


    Der von Dir beschriebene Tiefgrund ist auf Wasserbasis, damit habe ich keine Erfahrung. Einfach mal probieren.


    Salmiak gibt es preiswerter im Baumarkt oder der Großdrogerie wie bei uns Rossmann oder DM. Zieht aber auch die Schuhe aus ;-)) Er wird als 9 %ig oder höher konzentriert gehandelt, wir brauchen ihn aber stark verdünnt. Da bleiben die Schuhe an. Also : Ein "Schuss" auf eine Tasse Wasser.


    Von den Plakafarben brauche ich eigentlich nur Schwarz und Grau ggf. Weiss. Damit stelle ich mir unterschiedliche Grautöne her: Sehr hell für Ziegelmauerwerk bis sehr dunkel für den Asphaltverguss der Steinstraßen. Für die Gehwege ein wenig heller, hier ist es ja nur in die Fugen getretener Schmutz.


    Die Silikonformen sind eigentlich alterungsresistent; waagerecht lagern damit sie sich nicht verziehen und immer Karton oder Papier zwischen die Formen lagen. Mit Gips lassen sich praktisch unendlich viele Abgüsse herstellen. Es gibt ggf. mechanische Einrisse bei stärkeren Hinterschneidungen; aber die kann man reparieren oder einfach zusammendrücken beim Abgiessen. Die Spörle-Formen sind da aber unkritisch.


    Mit Resin sieht die Haltbarkeit schon anders aus, da die noch flüssigen Resine das Trennsilikon aus den Formwandungen lösen. So werden gerade feine Strukturen und Ecken und Kanten schnell unflexibel und verkleben schlimmstenfalls mit dem ausgehärteten Resin, dann reisst die Form aus. Da kann schon nach 5 - 10 Abgüssen eine neue Form nötig werden.


    Zu den erwähnten Tutorials: Es gibt eine Menge Leute, die banale Dinge zur Wissenschaft hochstilisieren. Da haben sie dann etwas Eigenes und werden "vergöttert".


    Frisch ans Werk! LG - bob -

    Hallo Thomas et al


    Die Silikonformen


    ich verwende Spörle-Formen; die von Langmesser ergeben mir zu dicke Gießlinge, da habe ja noch mehr mit dem Anarbeiten von Landschaft und Gebäuden zu tun.


    Der Gips


    Ich verwende meistens normalen Stuckgips aus dem Baumarkt. Keramik-Typen habe ich auch schon verwendet, die machen aber mehr Aufwand beim Zuschneiden, einfaches Anritzen und Abbrechen geht da nicht.


    Vorbereitende Arbeiten


    Die Formen lege ich vor den Abgiessarbeiten in eine Wanne mit Pril-Wasser und streiche mit einem weichen Pinsel die anhaftenden Luftblasen von der Oberfläche und vor allem aus den Ecken und Kanten heraus.


    Gips anrühren


    Den Gips streue ich in die notwendige Menge Wasser ein, so dass ein trockener "Berg" stehen bleibt, der sich von unten mit Wasser vollsaugt. Erst jetzt rühre ich um und vermeide so Klumpenbildung. Nicht wie wild rühren, das schlägt nur Luftblasen in die relativ dünnflüssige Masse.


    Die Giesserei geht los


    Nun nehme ich die Formen aus dem Prilwasser und lasse das Wasser weitgehend ablaufen. Auf einer größeren planen Glasscheibe aufgelegt, lasse ich nun den angerührten Gips in die Form laufen. Ich rüttle nun noch mechanisch die Glasplatte auf der Tischunterlage um letzte Luftblasen vom Silikon zum Aufsteigen zu bewegen. Bei kleinen detailreichen Formen wie z.B. Fässer, fahre ich noch mit einem Zahnstocher die Konturen ab und löse die kleinen Luftbläschen. Das mache ich auch schon in der prilwassergefüllten Form, die Luftfüllung macht sich durch eine "silbrige" Erscheinung in der Form bemerkbar. Alle Luft, die ich vorher aus der Form entfernt habe, kann im Gießling keine Fehlstellen mehr produzieren. Bei Gips hat man relativ viel Zeit um das Bläschenproblem anzugehen, bei rasch abbindendem Resin muss man sich sputen.


    Der Gips sedimentiert nun in die wassergefüllten Ritzen und so bildet sich eine weitgehend gipsfreie Wasserschicht auf der Oberseite. Nach einigen Minuten ziehe ich mit einem Japanspachtel das Wasser und das Zuviel an Gips von der Form ab: Ohne Druck und mit flach geführtem Blech ergibt sich so eine glatte Oberfläche.


    Der Gips braucht ca 20 Minuten zum Aushärten. Das erkenne ich daran, dass sich der Gips in der Form erwärmt (fest ist er schon vorher, aber eben noch nicht "vernetzt"). Jetzt nehme ich den noch nassen Gießling aus der Form und lege ihn auf die Heizungsrippen zum Trocknen. Gerade jetzt ist diese Trocknung ideal: Die Warme Heizung und die trockene Raumluft, da ist der Gießling spätestens "über Nacht" durchgetrocknet und fertig für die weiteren Arbeitsschritte.


    Die leere Form befreie ich von anhaftenden Gipsresten vom Abstreifen und lege sie wieder in das Prilwasser für den nächsten Abguss. So kann ich im Halbstundenrythmus zügig arbeiten.


    Ich befülle in der Regel gleich eine ganze Anzahl von Formen, also Gerade, Bögen und Gehwegteile. Wenn man die Küche sowieso schon einsaut, . . . Irgendwelche Teile hat man dann zwar zu viel und ein Teil immer zu wenig. So ist das Leben. Ich habe gern einiges auf Vorrat, dann kann ich zügig aus dem Vollen schöpfen und vor Ort probieren und ggf. neu kombinieren. Gips kostet nicht die Welt.


    Die weitere Verarbeitung


    Die trockenen Gipsteile verarbeite ich nicht "out of the form": Sie sind extrem saugfähig gegenüber Anstrichmaterialien und was erst mal eingezogen ist, bekommt man nicht mehr raus. Deshalb tränke ich die Teile in dünnflüssigem lösungsmittelhaltigem Tiefgrund. Der aus dem Baumarkt hat Testbenzin als Lösungsmittel: Das stinkt über längere Zeit. Deshalb verwende ich unser in Spiritus gelöstes MOWI (gibt es wieder bei Mike Floreth) Durch den Tiefgrund ist nicht nur die Oberfläche versiegelt sondern auch die tieferen Schichten sind verfestigt. Das ist auch für das Aufkleben der Gipsteile wichtig, da sonst nur die Oberfläche des Gipses verklebt und die Verklebung keine große Festigkeit aufweist.


    Meine Farbgebung:


    Ich streiche die Straßen grundsätzlich mit Humbrol oder Revell Enamel (Kunstharz) Lackfarben.


    Für Pflasterstraßen nehme ich Hu 72, ein Beigeton. Für Betongehwegplatten Revell 75, für Asphalt ein "mitteldunkles" Grau. (Schwarz wirkt viel zu "brutal")


    Das "Weathern"


    Nach dem Durchtrocknen der Enamels, mindestens über Nacht, überstreiche ich die Teile komplett mit einem dunklem Farbton aus PLAKA-Farbe (von Pelikan, nur noch schwer zu bekommen). Diese Plakafarbe ist auf Kasein- (Käse-) Basis, die nach dem Durchtrocknen wasserfest ist. Allerdings ist sie nicht laugenfest und so kann ich mit einer Lauge, hier Salmiak-Lösung, die Farbe mit einem salmiakfeuchtem Tüchlein wieder abwischen. Das geschieht natürlich zuerst an der Oberfläche, die tieferen Fugen bleiben von der Wischerei unberührt und somit dunkel. Gleichzeitig bleibt ein Hauch der Plakafarbe auch in der rauen Oberfläche der matten Lackfarbe zurück, so dass sich mein gewünschter "Schmuddellook" ergibt.


    Fazit


    Das ist "My "gipsy" Way". Andere werden andere Erfahrungen gesammelt haben.


    PS: Das Kolorieren der unbehandelten Gipsgießlinge mit wässrigen Farben (Acryl, Tusche usw) ist m.E. "kontraproduktiv": Gips wird durch Feuchtigkeit weich und beim Überpinseln mit wässrigen Systemen werden gerade die scharfen Kanten schnell erweicht und vom Pinsel "rund" gemacht. Schade um die knackig abgegossenen Kanten.

    Halo Foristi,


    der Pangsionör war in den vergangenen Tagen, ja Wochen, nicht untätig und hat einen weiteren Schritt zur endgütigen Fertigstellung es Themas "Fischereihafen" getan.


    Auf dem End-Modul des Geesthaven-Komplexes war noch eine Ecke des Modulkastens unbebaut. Das hat sich nun geändert. Es geht um folgende Situation:


    20191108_214233pekzy.jpgBaustelle "B": Harengo Mopsrollerei, Baustelle "A": Fritz Fischer Fangfrische Fische - Fischfeinkost


    Mit der Anlage der Stichstraße war es klar, dass es zwei Gebäude werde würden. Diese wollte ich in unterschiedlicher Manier anfertigen, die sich vor allem in der Machart der straßenseitigen Giebel unterscheiden.


    Nach dem Ausmessen der Flächen habe ich die notwendigen Teile für das Laserschwert entworfen; Horst von der MÜKUBAHN war tatkräftig mit der Umsetzung meiner Bleistiftskizzen in DXF-Dateien beteiligt. Hier die Ergebnisse der Laserei:


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    20191120_1856292kjku.jpgDie Einzelteile von Harengo


    20191120_185333oqknc.jpgDie Einzelteile von "FF"


    Ich habe einen Grundkörper aus 2mm Finnpappe vorgesehen, der mit Tonpapier verkleidet wird um die braunen Cutkanten zu kaschieren. Mittlerweile habe ich einige Übung im scharfen Kantenschneiden mit dem Olaf-Messer. Die Fenster und Türen habe ich (wie bei mir üblich) wieder zum Einkleben in die Maueröffnungen extra aus Fotokarton gelasert. "Wie üblich" habe ich das "Glas" wieder mit dem Bügeleisen aus Laminierfolie aufgebracht und mit Farbe von der Rückseite coloriert.


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    20191120_212807a9kkz.jpgDie Tonpapier-"Wände" mit seitlichem Übermaß zum Aufkleben und Beischneiden


    20191121_11144585j2g.jpgDie Rohbauten an Ort und Stelle, leider mit Maßabweichungen. "Grübel, watt nu?" Ich stehe zu meiner "Luschigkeit".


    Die fertigen Gebäudeteile habe ich dann auf die Gehwegteile von Spörle geklebt; in den Hinterhöfen kam mal wieder "nouallierter" Kapa-Karton zum Einsatz. Da meine Verlegungen der Spörleteile wenig präzise erfolg(t)en, gibt es noch reichlich Ritzen und Spalten zum Nacharbeiten. Hier werde ich aber nicht mit Gips "schmaddern" (richtet mehr Schaden an als Nutzen), sondern mit verschiedenen Vegetationsformen Mutter Natur machen lassen.


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    Was nun noch bleibt, ist der ganzen Szenerie "Leben" einzuhauchen in Form von Preiserlein und Brekina Autos sowie reichlich arbeitstypisches "Gedöns" (nein, nicht das von Ex-Kanzler Schröder so benannte).


    Ich werde berichten.

    Hallo Michael et al,


    das gibt jetzt 5 DM ins Schweinderl ;-) (Wer kennt noch Robert Lembkes heiteres Beruferaten?)


    Ich habe auf Silikonpapier einfach mit einem kleinen Pinsel mehr oder weniger unregelmäßige Streifen vom CLOU-Bootslack aufgetragen und dahinein die Fasern geschossen. Vom Silikonpapier lassen sich nach dem Durchtrocknen (über Nacht) einfach abziehen. Silikonpapier fällt als Abfall bei Selbstklebeetiketten an; gibt es aber auch für kleines Geld im Internet. Du kannst auch einfach einen Streifen vom braunen Klebeband als Untergrund nehmen (Auf Alufolie kleben, da hast du gleich die "Masse" für den Beflocker).


    Die getrockneten Streifen klebe ich mit Pattex an Ort und Stelle.


    Versuch macht kluch.

    Hallo Foristi,


    "Kleinvieh macht auch Mist", wissen die, die sich mit der Ernährung der Eichhörnchen auseinandersetzen.


    Ich habe heute mal ein wenig Wildwuchs im Umfeld der Getreideverladung appliziert. Beim Verladen der Körner fällt doch immer mal etwas daneben und wird vom Wind in die Umgebung verweht. Im Laufe des Sommers treibt die Saat aus und bildet entsprechend hohe Un(?)krautbestände da sich niemand drum kümmert.


    Da ich eine größere Anzahl von Streifen mit aufgeschossenen Fasern unterschiedlicher Farbe und Längenmischung angefertigt habe, habe ich diese Streifen nicht nur an den Gebäudefundamenten angebracht, sondern probeweise auch am Wegesrand. Das Ergebnis hat mich positiv überrascht:


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    Aufgeklebt habe ich die Streifen mit normalem Pattex auf die schon vorhandene Grundbegrünung aus Woodland Turf. Überraschenderweise sind kaum Klebekanten aus normalem Betrachtungsabstand zu erkennen.


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    Einmal dabei, habe ich diese Streifen auch unter den Rohrzaun appliziert. Passend zugeschnittene Längen klebte ich zwischen die Pfosten, erst "stumpf" dazwischen, dann mit einer "Nut" auf jeder Seite um den Posten zu umfassen. Die Ergebnisse gefallen mir.


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    Fazit: Ich werde wohl demnächst noch ein paar größere Flächen, nicht nur die schmalen Streifen, begrasen. Die Kanten lasse ich bewusst ungenau auslaufen, Mutter Natur arbeitet auch nicht mit einer Richtlatte.


    Schaunmermal

    Hallo Foristi,


    es hat sich wieder ein wenig getan am Getreidekomplex:


    Die Beladeanlage am Ende der Bandbrücke ist mit Aufstiegen versehen und hat zwei Schnecken zum Beladen bekommen. Wahrscheinlich werde ich hier noch ein Schutzdach anbringen damit bei Regen die Beladetätigkeit weitergehen kann.


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    Die großen Silostrukturen haben nun auch ihre Witterungsspuren bekommen; ich habe diese Arbeit lange vor mir hergeschoben, da ich unsicher war, mit welcher Methode ich die Pappgebäude einsiffe. Bisher habe ich bei den Kunststoffgebäuden immer stark verdünnte Tusche genommen; hier war ich mir nicht sicher, wie sich das Wasser mit der Pappe verträgt. Mit dem Luftpinsel wollte ich ungern an diese Aufgabe heran, da das Ergebnis doch eine ganz andere Optik bietet wie meine Naßmethode. Ich habe mich letztlich für meine Tusche entschieden und sie sattnaß mit einem Alkohol-Wasser-Gemisch aufgetragen und die großen nassen Flächen gleich mit dem Föhn intensiv getrocknet. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden: Nix ist verquollen, kaum Streifen auf den großen glatten Flächen und die Dosierung des Schmutzes entspricht meinen Erwartungen.


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    Nach reiflichem Planen, um nicht wieder dritte Arbeitsschritte vor den zweiten auszuführen, haben die einzelnen Bauelemente nun eine endgültige Verklebung auf dem Modul bekommen. Dabei ging es vor Allem um die Zugänglichkeit der diversen Nischen um hier die Spontanvegetation an den Gebäudekanten anzubringen. Ich habe hier Streifen aus Klarlack mit eingeschossenen Fasen direkt an die Wände platziert. Gefällt mir.


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    Nun fehlen noch die drei Fallrohre aus der Bandbrücke in die Lagerhallen, eventuell bekommen die Schneckenförderer auch noch ein Dach damit es nicht in die Ktmmvs hineinregnet. Und dann braucht es noch eine Menge Kleinkram um Leben nachzubilden.


    Wenn´s denn soweit ist: Ihr werdet es erfahren. Eigentlich braucht es für störungsfreie Bilder auch einen neutralen Hintergrund, aber wie ich es auch drehe und wende: Irgendwo ist immer etwas störend im Weg. Ein leerer runder blauer Raum, das wär´s doch. Ok, träumen wird man ja noch dürfen.

    Die(Groß-)Baustellen


    Hallo Foristi,


    es ist schon eine Weile her seit der letzten Wasserstandsmeldung, so wird es allmählich Zeit die Arbeitsschritte der letzten Wochen hier einmal vorzustellen, zumal die nächsten Tage wieder mit den Vorbereitungen für das Treffen in der Mannheimer Umgebung ausgefüllt sein werden.


    Es haben sich zwei Baustellen ergeben: Zum einen das große Silogebäude, das einen optischen Abschluss des Fischhafenensembles am Ende der Modulgruppe darstellt, zum anderen links von den Welleternitschuppen ein Gebäude in dem die Bandbrücke endet.


    Beginnen wir mit dem großen Silo:


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    GUG = GetreideUmschlagGesellschaft. Das Gesamtensemble, Stand: Heute


    Aufgrund der Höhe habe ich mich für eine Trennung der Baumassen in "halber Höhe" entschieden. Der Grundstock wird auf dem Modul festgeklebt, der Aufbau bleibt abnehmbar und lässt das Modul in einer handhabbaren Transportgröße zurück. Das ist entscheidend, da ich die Fischhafengruppe ohne Anhänger im Caddy-maxi zu Treffen mitnehmen möchte.


    Den Baukörper habe ich aus 3 mm Finnpappe gelasert:


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    In die runden Löcher kommen 20 mm starke Rundhölzer zur Zentrierung der Obergeschosse.


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    Nach dem Aufkleben einiger Kartonstreifen zur Konturierung der großen Fläche und der Präparation mit CLOU - Schnellschleifgrund, habe ich alles mit der Betonfarbe von HEKI coloriert. Mit einer Kurzen Filzrolle ergab es einen überzeugenden Rauhputz.


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    Oben auf dem Dach gibt es noch eine Bandbrücke, die aus dem Elevatorgebäude die einzelnen Siloabteilungen befüllen kann.


    Das Elevatorgebäude:


    Auch dieses Bauwerk entstand aus der 3 mm Finnpappe. Im Gegensatz zum Silo habe ich hier wegen der Fenster und Türen noch eine Schicht aus 0,9 mm Laserkarton auf allen Seiten aufgeklebt. Farbgebung ebenfalls mit HEKI-Betonfarbe.


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    Als oberen Abschluss habe ich noch ein konisches Dach aufgeklebt.


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    Alle Baukörper harren noch einer angemessenen Bewitterung und Detailkomplettierung.


    Nebenbei entstand noch die Bandbrücke über den schon fertigen Eternit-Hallen. Auch sie wartet noch auf eine Bekleidung aus Wellmaterial.


    Das Ende der Bandbrücke


    Irgendwann während der Arbeiten fiel mir auf, dass ich gar keine Beladungsmöglichkeiten für die Waggons vorgesehen habe. Das kleine Bauwerk am Ende der Bandbrücke soll diesen Missstand beseitigen.

    In diesem Bauwerk befindet sich angenommenermaßen ein kleiner Vorratsbunker aus dem die Silowagen und Kt mittels einer oder zweier Förderschnecken befüllt werden können. Dazu sind ein paar Türen und Fenster angebracht, die den Ladevorgang überwachen (natürlich die Mitarbeiter dahinter).


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    Vor den Hallen die Abdeckbleche des Förderbandes zum Entladen der Waggons


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    Die Materialien dieses Gebäudes entsprechen denen der Schuppen. So wirkt es harmonisch.


    Nach den Treffentagen werden noch Leitern und Bühnen erstellt sowie ein Schutzdach über dem Verladeort.


    Davon zu gegebener Zeit mehr

    Sonntagsarbeit . . .


    wie schon im letzten Beitrag angedroht, hier nun die letzten Bilder vom farbbehandelten Dach:


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    Damit steht eigentlich dem Einbau ins Modul nur noch die Bandbrücke im Wege. Und deren Ursprung und Ende. Aber das ist eine andere (Groß-) Baustelle. Da muss ich erst mit Bleistift und Zollstock planerisch tätig werden.


    Bis denne Bruno - bob -

    N´abend Foristi,


    dank Friedrichs Nachhilfe habe ich mich heute als finaler Dachdecker betätigt:


    Die passend zugeschnittenen Aluwellblechteile habe ich mit Pattex auf das Pappblinddach geklebt:


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    Nach mehrstündigem Trocknen klebte ich dann geknickte Pappwinkel auf. Nun sieht das s o aus:


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    Über Nacht soll das nun alles vor sich hin trocknen damit ich morgen die Asbestbetonfarbe aufbringen kann.


    Eine friedvolle Nacht Bruno - bob -

    Tach auch,


    jau, manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Warum einfach, wenn´s auch kompliziert geht.


    Ich werde erstmal das Wellaluminium zuschneiden und aufkleben. Dann werden es einfache gefaltete Papierstreifen werden, die die Abschlüsse und die Firstverkleidung nachbilden.


    Und schon ist die Modellbauwelt ein wenig heller ;-)


    LG Bruno -bob -

    Die heissen Tage sind vorbei, . . .


    . . . und so ist des Pensionörs freie Zeit sinnvoll (?) genutzt worden.


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    Die Fassaden sind mit den Wellplatten von Schulcz komplettiert worden. Dabei waren noch konstruktive Klippen zu umschiffen, die in Unkenntnis des Materials nicht vorauszusehen waren: Das "wabbelige" klare Material verlangte nach stützendem Support in Form einer festen Kartonhintermauerung (hätte ich das vorher erahnt, wäre es in die Laserkonstruktion gleich mit eingeflossen, so war Stückeln angesagt). Nun war auch die Colorierung der klar- durchsichtigen Wellplatte angesagt. Ich habe als dunklen Raumhintergrund die kartonale "Blindwand" gepönt und die Wellplatte flächig davorgeklebt. Damit das ganze nicht zu glänzend sauber daherkommt, habe ich die Flächen mit stark verdünntem "Russ" von Gunze Sangyo mattiert. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden.


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    Die nächste Baustelle war das Schließen der Dächer. Hier habe ich auch hier erstmal ein "Blinddach" aus Karton aufgeklebt. Darauf sollen dann die Schulcz´schen Wellplatten, diesmal aus Aluminium geklebt werden.


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    Als nächste wichtige Arbeit seht dann die Modellierung der Wand-Dach-Übergänge an, die in der derzeitigen Form unbefriedigend sind. Ich werde es mit Alufolienstreifen versuchen die ich in die "Welle" der Wand schmiegen möchte um sie dann auf die Dachfläche "umzuklappen". Damit sollten alle Spalten und Lücken kaschiert sein. Mal sehen, ob es klappt. Ihr werdet das Ergebnis zu sehen bekommen.


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    Die weiteren Schritte: Die Förderbandanlage über den Dächern. Hier muss ich erst per Stellprobe im Moduldoppeldecker entscheiden, ob die Bandbrücke fest oder abnehmbar ausgeführt werden kann. Was wäre die Hobbywelt ohne Probleme!

    Hi Foristi,


    auch am Getreideschuppen geht es eichhörnchenmässig weiter: Die ersten Mauersteinverblender aus Slaters-Platten sind gelasert und koloriert. Und natürlich auch mit Pattex auf den grundierten Kartonuntergrund gelebt. Ein "Stahlrahmen" aus Kartonstreifen wird den noch kommenden Wellpolyesternachbildungen und den Kartontoren den nötigen Halt geben.


    Schön, dass die Tests mit dem Laser ergaben, dass sich das durchsichtige Wellmaterial vom Schulcz problemlos präzise ausschneiden lässt. Nächste Woche . . . .


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    Ooops, da fehlt noch ein Teil! Postjugendliche Ungeduld. tz, tz, tz.


    Bis neulichs.

    N´abend Foristi,


    nun ist die Hitze der letzten Tage wieder erträglichen Temperaturen gewichen und das fablab ist auch aus dem Urlaubsmodus heraus. So geht es in kleinen Schritten weiter.


    Die im letzten Beitrag angesprochene Transportlösung für die fragilen Hafenkräne ist fertig: Ein Karton aus 3 mm Finnpappe, der in das Innenleben eines Segmentes des Kühlhauses versenkt werden kann:


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    Ob auf die verstauten Kräne noch eine irgendwie geartete Abdeckung kommt, muss die Zukunft zeigen. Auf jeden Fall hat meine to-do-Liste einen Eintrag weniger. Ist doch aus ´was Schönes.

    Hallo Foristi,


    am besten Diskutieren lässt sich bekanntlich ohne durch Fachwissen beschränktes selbstbewusstes Auftreten. Bei DSO explodieren solche Diskussionen regelmäßig.


    Daher ist es interessant, wenn sich Fachkundige mal aufraffen, Licht ins Dunkle der Diskussionen geben. Hier ein Beispiel zum Digitaldruck der mir fachlich-inhaltlich einiges Neues zu geben hat:


    https://kombimodell.waggonfabr…buch.html#feststoffrakete (2. Beitrag)


    Vielleicht ist das auch etwas für euch?


    LG und Spaß beim Wissenszuwachs.

    Hallo Foristi,


    nun sind auch die Kräne fertiggestellt und passen auf die mittlerweile auch angebrachten Laufschienen.


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    Viel Arbeit machte das "Aufriggen" der Ausleger, also das Anbringen der Seile. Ich habe die Ausleger in einer steilen Ruheposition fixiert. Die Kräne sind ja auch nur fallweise in Betrieb. Sparsame Kunden erledigen die Ladearbeit mit dem eigenen Ladegeschirr.


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    Der Kran am anderen Ende das Kühlhauses mit dem längeren Portal.


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    Eine einfache Bedienerbühne innerhalb der verglasten Kanzeln war dann wieder weniger arbeitsaufwendig.


    Was jetzt noch fehlt sind die "Prellböcke" an den jeweiligen Enden der Kranbahnen. Und natürlich die Spundwand und das Hafenwasser zum Abnehmen. Kömmt noch. Muss ich zum dritten mal ausmessen da ich beide Zettel verschludert habe.


    Da das gesamte Kühlhaus beim Modultransport abgenommen werden, sind auch die Kräne nur lose draufgestellt und bedürfen noch einer sinnvollen Transportbox.

    Schaun mer mal.