Beiträge von Bruno

    Hi,


    ohne Dehnungsfugen wird es im Sommer krumm. Das geht schon bei 15 cm los; eigene Erfahrung bei festgelötetem Gleisübergang und festgelöteter Weiche dahinter.


    Wolfgang Deutschmann (+), als Dentist auf Präzision geeicht, hatte eine kleine Brücke (sic!) auf einem geraden Modul, bei der sich das Gleis darauf bei > 30° nach oben ausdehnte. Der drüberfahrende Zug drückte die Beule nach unten und der letzte Wagen machte dann einen kleinen Luftsprung bei der schnappenden Rückausdehnung. War lustig ;-)


    Bei nicht ganz so präzisen Bauweise wird sich das Gleis ohne Dehnungsfuge auf der Brücke verwerfen oder sogar dieses Plastikmodell sprengen (je nach verwendeten Klebern bei Gleis und/oder Brücke).


    Irgendwie geartete math.-techn. Bessertheoretisierei können wir uns hier schenken, das ist schon in anderen Foren zB. HO-Forum ausgelabert worden.


    Also: Einfach 1 mm Dehnungsfuge auf der Brücke und alles wird gut.


    LG + PX - bob -

    Hallo Foristi,


    bei meinem Bilderdienstleister abload.de befindet sich schon seit ein paar Jahren eine Galerie mit Bildern zum Umgang mit dem Kapa-Schaum. Irgendwie war nie der richtige Zeitpunkt, bzw. der richtige Anlass darüber explizit zu berichten. Mit diesem, nun eigenen Faden zum Thema, stelle ich meine damaligen "Werke" mal vor. Ich wollte die "Basics" des Streichens und colorieren des PU-Schaum-Materials an einem Beispiel vorführen. Letzlich ist es dann doch im Abfalleimer gelandet, da ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden war: Die mit einem Bleistift eingravierten Linien waren mir viel zu dick geraten; in späteren Werken gelang mir das wesentlich feiner.


    Wie auch immer, als Basis für die Farbgebung mag es genügen.


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    Hier der noch nasse erste Anstrich mit Humbrol 28; deutlich sind die dicken Gravierungen mit einem Bleistift zu sehen.


    Nach meinem Vorbild E. Nouallier ist die Basis der Bearbeitung des freiliegenden PU-Schaums ein zweimaliger Anstrich mit einem "Enamel", einem Kunstharzlack, zB. von Humbrol oder Revell oder . . . . Damit wird der offenporige Schaum an der Oberfläche geschlossen und gleichzeitig in der gewünschten Farbe angelegt. Für rohen Beton oder Putz empfiehlt E. N. den Farbton 28 von Humbrol, einem hellen Beige. Natürlich geht auch das dunklere 75 von Revell. Für getünchte Wände steht natürlich jeder andere Farbton bereit.


    Warum 2 x streichen? Wenn ich die eingearbeiteten Risse und Fugen dunkel anlegen will, sollte die Fläche weitgehend geschlossen sein damit hier keine dunkle Farbe eindringt. An einem Beispielstück habe ich das einmal dargestellt:


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    Unten ohne Plaka, links nur 1 x gestrichen, rechts 2 x mit einem Zwischenschliff. Deutlich ist die wesentlich bessere Oberflächenversiegelung zu erkennen.


    Meine Wisch-Methode, bei der zunächst die gesamte Fläche mit Plaka-Farbe von Pelikan eingestrichen wird um sie nach Trocknen mit einem stark verdünnten Salmiakwasser wieder herunterzuwischen, ist bei mir zu einem Standardverfahren geworden, auch bei normalen Plastikbausätzen. Ob auch eine andere Materialwahl zu einem ähnlichen oder gar besseren Ergebnis führt, kann ich nicht beantworten, da müsst ihr selbst mal dran herumdoktern.


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    Nach mehr oder weniger intensivem Abwischen der Fläche bleibt die "Fugenfarbe" nun weitgehend in den Fugen stehen, nur in der matten Oberfläche der Farbe befindet sich noch ein (gewünschter) Grauschleier.


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    In meinem Musterstück wollte ich die Farbgebung des Betons noch weitertreiben um einen ölgetränkten und anderweitig verschmutzten Industrieboden darzustellen. Das mache ich mit Wasserfarben aus dem Tuschkasten. Je nach Qualität gibt es hier (preiswerte) relativ grobkörnige Pigmentierungen oder extrem feine aus den Künstlerprogrammen der Aquarellfarben. Davon brauche ich auch nur eine kleine Grundausstattung: Schwarz, Grau, Rostbraun und Erdbraun. Exotischere Verschmutzungen wie sie vielleicht in einer Farbenfabrik auftreten können, sind hierbei erstmal nicht berücksichtigt.


    Diese Wasserfarben nehme ich mit dem Pinsel auf, Wasser mit Spülmittelzusatz ist das Malmittel. Bevor ich die Farbe auf den Untergrund bringe, nässe ich den erst mit dem beschriebenen Spüliwasser ein. So ergeben sich gleich verlaufende Übergänge. Der Untergrund soll nicht "schwimmen", nur feucht sein. Dann kann ich auch "dicke" Farbe mit dem Pinsel pointiert aufbringen.


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    Die erste Schmutzschicht nur mit schwarzer Tusche


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    Jetzt kommt Farbe ins Spiel. "Nass in "feucht".


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    Und so sieht es trocken aus.


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    So soll es sein.


    Zum Schluss darf natürlich das Fabrikgebäude nicht im Neubauglanz bleiben: Auch an den Wänden habe ich mit Wasserfarben Schmutz angebracht, das Kran-

    gerüst braucht auch noch eine Behandlung.


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    Für mein Demostück musste ein Lasergebäude von MKB herhalten. Es hat später seinen endgültigen Platz auf einem Modul beim Bahnhof "Brebeck" bekommen:

    Link zum Brebeckbeitrag


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    Hier sind die Betonflächen dezenter verschmutzt.


    Das soll es für heute gewesen sein. Mit Beispielen für feinere Linien melde ich mich demnächst wieder.

    Hallo Foristi,


    da hat der Axel ja schön ´was angerichtet. Recht hat er ja wegen der Texturen. Versuch macht bekanntlich kluch, und so habe ich die Messerklingen geschwungen. Der erste Tag endete mit Selbstverstümmelung: Mehrere Fingerkuppen machten mit der Klinge Bekanntschaft, mein Blut besudeltete die Arbeitsunterlage und das Material. Aber: So schnell gibt man nicht auf, Optimierungen waren angesagt.


    Ich habe aus einer 3 mm Kapa-Platte Streifen mit 13 mm breite geschnitten und eine Kartonoberfläche abgezogen. An beide Seiten dieses Streifens habe ich dann ebenfalls Streifen aus 1,5 starkem PS gelegt über die ich dann eine Messerklinge wollte. Diese drei Streifen nun vor der Klinge mit den Fingern herunterzudrücken brachte neben den oben beschriebenen Verletzungen auch ein bescheidenes Ergebnis: Der resultierende Streifen hatte keine gleichmäßige Dicke. Abhilfe brachte der Einsatz von beidseitigem Klebeband zum Fixieren des Kapa-Streifens. Jetzt konnte ich eine weitgehend gleichdicke Oberfläche erzielen.


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    Das nächste Problem brachte die sehr gute Klebkraft des Klebestreifens mit sich: Von der Holzunterlage lies er sich lösen, vom Kapa-Streifen nicht. Also habe ich einen entsprechend breiten Papierstreifen aufgeklebt um den Streifen weiter bearbeiten zu können.


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    Jetzt konnte ich mit dem Bleistift Fugen und Risse einbringen, die beiden Streifen 2 x mit Humbrol 28 Enamel streichen und mit Plaka verschmutzen.


    Nun galt es, den fertigen Streifen auf das Schwellenrost des Gleises zu kleben. Dazu musste ich erstmal den Papierstreifen wieder entfernen der nicht gleichmäßig am Streifen haftete: Ein mit Waschbenzin getränkter Lappen löst den Klebstoff des Klebestreifen an, der Papierstreifen lässt sich abziehen. Noch mehr Benzin einzusetzen um auch den Klebestreifen vom Kapa zu lösen, habe ich mich nicht getraut. Daher habe ich den Streifen mit Pattex in der klassischen Anwendung (beide Seiten einsteichen, nach dem Antrocknen fest andrücken) auf das Schwellenrost geklebt. Da der Klebestreifenkleber und Pattex chemisch "Wesensverwandt" sind, habe ich keine Bedenken wegen der Haltbarkeit der Klebeverbindung.


    S o sieht das Ganze nun aus:


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    Der nächste Schritt wird nun die Herstellung einer Einfriedung des Werksgeländes sein.


    Davon demnächst. LG + PX

    Kapa-Schaum nach E. Nouallier

    In seinem bei der VGBahn erschienen Buch "Perfekt bis ins Detail" hat der Autor auch eine Methode der Gravur in Hartschaum vorgestellt, die mich besonders überzeugt hat und die ich in einigen Fällen mit für mich überzeugenden Ergebnissen angewendet habe. Hier in Deutschland ist es der beidseitig kartonkaschierte PU-Hartschaum, der unter dem Namen "Kapaplatten" vertrieben wird, der dem von Nouallier verwendeten Material entspricht.

    Kapaplatten gibt es in den Stärken 3, 5 und 10 mm, der Schaumkern aus PU ist lösungsmittelfest und lässt sich mit UHU oder Pattex verkleben, mit Lackfarben (Enamels) von Humbrol oder Revell oder auch "normalen Lackfarben anstreichen. Soweit zu den "Basics".


    In meinem Fall, dem Hof der Sheddachfabrik, habe ich das 5 mm starke Material verwendet: Nach Abzug (strippen) der beiden Kartonschichten, bleibt ein Schaumkern von ca 4,2 mm übrig, der sehr gut mit der Gleishöhe auf dem Modul harmoniert.


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    Die verbleibende Schaumoberfläche ist extrem feinporig und lässt sich z.B. mit einem Bleistift, einer Messerklinge gravieren bzw. einritzen:


    Besonders für die Nachbildung von Straßen und Gehwegen lässt sich diese Eigenschaft nutzen. Ich habe für den Werkhof Betonplatten mit Fugen und Rissen vorgesehen.


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    Nun muss der offenporige Schaum noch abgedichtet und im gewünschten Farbton angelegt werden: Ich habe mich für den Farbton Humbrol 28, einem hallen Beige, entschieden, der dem hellen Beton recht nahekommt. Wie meist beim Anstrich auf saugenden Untergründen bleibt die Oberfläche nach dem ersten Anstrich recht rauh: hier hilft ein leichtes Überschleifen mit einem 240er Papier. Der offenporige Schaum "säuft" die Farbe des ersten Anstrichs regelrecht auf, hier ist mit einem verstärkten Verbrauch zu rechnen, der bei der Beschaffung der kleinen Humbroldöschen zu berücksichtigen ist. Eventuell könnte man beim Erstanstrich auf "normale" Malerlackfarben auf Lösemittelbasis, die es in größeren Gebinden gibt, zurückgreifen.


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    Die Teile der Betonflächen nach zweimaligem Anstrich; in diesem Zustand werden die Platten aufgeklebt.


    Der Verbrauch des zweiten Anstrichs hält sich dann wieder in bekannten Grenzen. Durch die beiden Anstriche wird die Oberfläche des Schaumes recht druckfest.

    Die gut durchgetrockneten Oberflächen behandle ich nun nach meiner PLAKA-Methode: Ich streiche die gesamte Oberfläche mit einem verdünnten dunklen Farbton aus Plakafarbe ein und lasse alles wieder gut durchtrocknen.


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    Plaka ist auf Kasein-Basis (ein Milcheiweiß) und ist im getrockneten Zustand wasser- und lösemittelfest. Fügt man dem Wasser eine Lauge hinzu, löst sich das Plaka wieder auf und kann abgewischt werden. Ich verwende hierfür weiche, nicht fusselnde Läppchen, bevorzugt aus alter Baumwollunterwäsche. Als Lauge verwende ich verdünnte Salmiakgeistlösung; müffelt ein wenig streng, hinterlässt aber keine Rückstände auf der Oberfläche.


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    Das Ergebnis sieht dann so aus:


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    Da die fertige "Betonplatte" an das vorhandene Gleis geklebt werden soll, habe ich noch eine Stufe an den entsprechenden Kanten geschnitten:


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    Ein 1,5 mm starker PS-Streifen dient der Messerklinge als Abstandshalter, am Lineal führe ich "gefühlvoll" die Klinge von oben.

    Diese Stufe (und auch die restlichen Flächen) klebe ich mit Pattex an das Gleis (die überstehenden Schwellen habe ich abgetrennt, Kleineisen bleiben stehen).


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    Ich bin dem Ergebnis trotz kleiner Macken sehr zufrieden. Die Inlays im Gleis werde ich aus passenden PS-Platten anfertigen, die Schaumschicht der 3 mm Kapaplatte wäre zu dick für das Profil.


    Der nächste Arbeitsschritt wird die Einfriedung des Firmengeländes sein.


    Davon demnächst. LG + PX

    Hallo Foristi,


    "kannst Du mir nicht ein schickes Gebäude für meinen neuen Anschließer bauen?" so lautete die unverfängliche Anfrage eines Modulbaukumpels. Nach gemeinsamem Studium diverser Luftaufnahmen kristallisierte sich ein Entwurf heraus, den ich in ganz ähnlicher Form schon einmal auf einem meiner Geesthaven-Segmente aufgebaut habe:


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    Für mehr Informationen hier der Link auf den damaligen Beitrag. Edit: Link geht fehl! Ich finde meinen passenden Beitrag nicht wieder :-( Hilfe!!!


    Natürlich kommt das Sheddachbauwerk in diesem Fall in einen anderen Zusammenhang und wird im Detail anders ausgeführt. Die Grundelemente sind die gleichen wie schon gehabt, schließlich kann man da auf den Dateienbestand zurückgreifen (sofern er denn auf der Platte wiederzufinden ist ;-)). Coronabedingt (Schließung des Fablab) bin ich wieder auf gefräste PS-Teile zurückgefallen. Von Horst von der Mükubahn kamen mit der erstaunlich schnellen Schneckenpost die folgenden Teile:


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    mit ein paar selbstgeschnitzten PS-Teilen habe ich dann mit Butylazetat als Kleber den Baukörper zusammengepappt:


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    Das Bogendach brauchte dann ein "leichtes Pressing" um über Nacht durchzutrocknen:


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    Im Gegensatz zum ersten Gebäude in Geesthaven, wo nur die Rückseite zu sehen war, müssen hier "ordentliche" Tore her. Vom Gedanken an Schiebetore bin ich zugunsten modernerer Rolltore gekommen. V-Groove-Platten und ein paar Profile von Evergreen waren hier das Material der Wahl.


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    Details wie Türklinen etc sind noch nicht angeklebt.


    Eingebettet wird das Gebäude in eine Betonplattennachbildung im Kapa-Schaum; hier hat Nouallier mit seinen Werken für mich Türen geöffnet.


    Davon in einem nächsten Beitrag mehr.


    LG + PX

    Hallo Foristi,


    Restarbeiten stehen in Geesthaven-Fisch noch an: Die Wasserflächen vor dem Kühlhaus und dem Getreidesilo.

    Lange von mir hergeschoben, habe ich endlich den Hundekampf gewonnen (gegen den inneren Schweinehund). Der Baumarkt meines Vertrauens hat mir die Holzteile aus 8 mm Pappelsperrholz sehr präzise zugesägt, nach dem 3. Vermessen nach dem Aufbau des betreffenden Fischhafensegments und dem direkten Nachbarsegment. Nun gibt es keinen Grund mehr für eine monatelange Rumdrückerei.


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    Die Holzarbeiten passen schon einmal.


    Nun geht es an die Anpassarbeiten zum Nachbarsegment: Kaimauer und Wassergestaltung. Schlussendlich soll es SO aussehen:


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    In den nächsten Tagen werde ich darüber berichten, Insbesondere über meine Herstellung von "ruhigem Hafenwasser".


    So Long und PX (pleibts gsund) in dieser Zeit!

    Hallo Thomas,


    ich lege Dir das B-Profil nahe. Da kann man auch ein wenig in die dritte Dimension gestalten. Insbesondere mit der Brücke suggeriert das mehr ein stimmiges Umfeld. Die platten Module würden hier imA deplatziert wirken. Wo gibt es eine solche Brücke über einen so tiefen Einschnitt im platten Land?


    Ok, irgendwer wird von irgendwo einen Bildnachweis auftreiben. Aber müssen wir immer die Exotensituationen darstellen? Lass mich FJ zitieren: " jswem".


    LGzN - bob -

    Hallo Thomas,


    schönes Projekt, sowas wird im Arrangement immer eingesetzt werden können.


    Ich stolpere nur ein wenig über eine Blockstelle an eingleisiger Strecke. Da muss schon richtig viel in einer Richtung los sein, damit die Strecke zwischen zwei Betriebsstellen auch noch in Blöcke unterteilt werden muss. Gegenverkehr ist ja eher nicht möglich.


    Sicherlich wird sich dafür irgendwo ein passendes Beispiel finden lassen.


    Um Friedrich zu bemühen: "Jeder so . . . "


    LG - bob -

    Hallo Thomas, hallo Axel,


    Einspruch Euer Ehren!

    ich kann das Verhalten des Pappelsperrholzes absolut NICHT bestätigen. Meine Industriemodule bestehen flächig aus dem 6 mm Material und sind einseitig auf der Oberfläche mit wässrigem Tiefgrund, der mit Volltonfarbe abgetönt ist, satt getränkt. Da hat sich nichts verzogen oder gewellt. Die Innenseiten der Module behandle ich auch nicht.


    Nicht nur im FREMO wird viel theoretisiert und praxisfern geschwafelt. (Sorry, Thomas)


    Birke oder Buche machen das Modul nur unnötig schwer.


    Meine Module werden in einer trockenen Garage bei ca 50 - 70 % Luftfeuchte gelagert und haben teilweise schon mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel.


    LG Bruno - bob -

    Etwas kleines zum Schluss

    Hallo Foristi,

    nun ist auch die letzte Sperrholzfläche in Geesthaven-Fisch bebaut: Im Eingangsmodul soll an einem Stumpfgleis der fischverarbeitende Betrieb Heinrich Baumgarten sein Domizil finden. Der Firmenname geht zurück auf ein G10 ähnliches Kühlwagenmodell von Fleischmann.

    Im Gegensatz zu meinen bisherigen "Creationen" sollen die Gebäude klein und unspektakulär sein. Wieder eine 30 cm lange Fassade widerstrebte mir aber und so habe ich den Baukörper in drei Teile aufgeteilt mit unterschiedlichen Abmessungen und Ausgestaltungen. Da es profane Wirtschaftsgebäude sind, ist auch nur eine sehr sparsame Ausgestaltung angeraten: Wenige Fenster, nur jeweils Schiebetore und sonst nix.

    So sieht das Ensemble nun aus: Unspektakulär.


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    Und so sind auch nur wenige Bilder zur Dokumentation möglich. Sicherlich kann man nun noch die eine oder andere Palette sinnvoll fallenlassen, ein Fass oder was auch immer. Aber jetzt bin ich mit 99% zufrieden. Ach ja, Stellböcke für die Weichen: Ich habe mich aus praktischen Gründen für keine entschieden: Nach meinen Erfahrungen werden sie doch über kurzoderlang beim Rangieren abgehobelt: So ist das Fremoleben.


    Ich erkläre hiermit: Das Projekt "Geesthaven" ist damit abgeschlossen.



    Achtundneunzig Prozent - Feddich!


    Hallo Foristi,


    "Ich habe fertig", um mal Trappatoni zu zitieren. Mein letztes Modul in der Geesthafen-Fisch-Zone, mein erstes, bei dem sämtliche Baulichkeiten ausschließlich auf "eigenem Mist" gewachsen und mit dem Laserblade zurechtgestutzt sind.


    Hier mal Überblicke über das gesamte Modul von 1400 x 830 mm:


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    Den Firmenhof der Mopsrollerei "Harengo" haben wir ja schon im letzten bebilderten Beitrag "abgegrast"; wenden wir uns der Firma "Fritz Fischer" zu, deren Name auf die Wiking-Fahrzeuge mit entsprechendem Aufdruck zurückzuführen ist. Hier ist auf dem Firmenhof ein wenig von der Betriebsamkeit zu spüren, die der Arbeit mit frischen, leichtverderblichen Seefischen anhaftet. Die von der Auktionshalle herbeigeschafften Fische werden hier zerlegt und für die Empfänger konfektioniert. Am frühen Nachmittag werden dann die einzelnen Chargen zum Fischbahnhof gebracht, wo sie in die Fischkühlwagen mit passendem Ziel verfrachtet werden. Eis spielt hier natürlich auch wieder eine dominierende Rolle.


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    Das "Modell" von Wiking passt von der gesamten Ausführung eigentlich nicht mehr in die heutige Zeit; das kann Brekina überzeugender.



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    Auf der Fischhafenerschließungsstraße herrscht reger Betrieb, der vom langsam fahrenden Eistransport von der Eisfabrik ausgebremst wird. Welches Ziel mag der Transport haben? Eine der zahlreichen fischverarbeitenden Betriebe in den Nebenstraßen oder die Auktionshalle?


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    Ein Blick vom hohen Siloturm des Getreideumschlags zeigt uns das automobile Gewusel, garniert mit zahlreichen Radfahrenden w / m / d:


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    Hier nochmal die beiden fischverarbeitenden Betriebe in der Straßenansicht:


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    Beim Getreideumschlag wird auch einiges mit LKW abgefahren. In den Plane/Pritsche-Gefährten sind innen Planen aufgehängt, die das Herausrieseln der Körner verhindern. Beladen werden die Fahrzeuge mittels Förderbändern, die gegen Regen mit Wellblechen abgedeckt sind. (Fallrohre vom großen Silogebäude zum Beladen habe ich nicht nachgebildet, da die Oberteile zum Transport der Module abgenommen werden und beim Transport stören würden. Das gilt auch für die Rück- /See-Seite. wo noch Kai und Wasserfläche zum Anschrauben gebaut werden müssen.)dscn9187nfj3p.jpg


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    Der "König der Landstraße" verlässt den Hof in Richtung Autobahn


    Wenn die anzuschraubenden Hafenwasserbretter fertig sind, ist das Modulensemble "Geesthaven" für mich abgeschlossen. Es gibt noch zahlreiche Kleinigkeiten die umsetzbar wären aber die letzten 2 % verschlingen einen ähnlich hohen Zeitaufwand die bereits investierten 98%. Und irgendwann bin ich mit dem Thema "durch". Jetzt reizt es mich ein passendes Schiff für die Szenerie zu bauen. Davon zu gegebener Zeit mehr an dieser Stelle.


    Geesthaven ist im Ganzen, mit vorbeiführender zweigleisiger Strecke oder in Einzelteilen aufbaubar:


    Strecke allein mit nur wenigen Anschließern,

    "Schatten"bahnhof mit Bw oder

    Fischhafen.


    Der erste Solo-Einsatz des Fischhafens soll Anfang Februar in Oeynhausen sein. Schaunmermal wie´s wird.

    Hallo Thomas,


    nö, gibt keine Risse. Dafür sind die Teile viel zu dünn und flächig, da kann das Wasser überall hin weg. Viele "Märchen" kommen von den Dentalfacharbeitern, bei denen gibt es sicherlich sinnvolle Prozedere damit die künstlichen Knabberleisten später nicht klemmen.


    Backpapier würde ich nicht für das Formentrennen nehmen: Da ist auch Silikon als Trennmittel drauf und das hat eine starke Affinität zu unserm Silikon in den Formen (Gleiches löst sich in Gleichem). Wie gesagt: Pappzuschnitte sind das Mittel der Wahl, Spörle hat auch immer so geliefert.


    Kühlschrank muss nicht sein.


    Erfolgreiche ausgegossene Feiertage! LG - bob -

    Aktuelle Nachricht!


    Was ist da los in der Belegschaft?


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    Im Hof der Firma Harengo - Mopsrollerei tut sich etwas.


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    Was haben die Mopsrollenden w / m / d vor der Tür zu diskutieren?


    Geht es um den Rollmops 2.0, den ein gewisser Paul Kombüse neu kreiert hat, etwa dynamisch mit nur einem Holzstäbchen? Frefel!


    Oder geht es um die neue Mitarbeiterin, eine gewisse Mopsy Mabuse, die der Chef in eine bevorzugte Stellung in der Hierarchie einbringen möchte?


    Oder geht es um etwas ganz anderes? Oder wie oder was?


    Wir wissen es nicht. Und dabei belassen wir es.



    Gruß zur Nacht!

    Hallo Thomas,


    MOWI und Mike sind natürlich vom FREMO, ruf´ihn doch mal an: 0170 832 4759. Oder Emaile fremobestellung@email.de


    Der von Dir beschriebene Tiefgrund ist auf Wasserbasis, damit habe ich keine Erfahrung. Einfach mal probieren.


    Salmiak gibt es preiswerter im Baumarkt oder der Großdrogerie wie bei uns Rossmann oder DM. Zieht aber auch die Schuhe aus ;-)) Er wird als 9 %ig oder höher konzentriert gehandelt, wir brauchen ihn aber stark verdünnt. Da bleiben die Schuhe an. Also : Ein "Schuss" auf eine Tasse Wasser.


    Von den Plakafarben brauche ich eigentlich nur Schwarz und Grau ggf. Weiss. Damit stelle ich mir unterschiedliche Grautöne her: Sehr hell für Ziegelmauerwerk bis sehr dunkel für den Asphaltverguss der Steinstraßen. Für die Gehwege ein wenig heller, hier ist es ja nur in die Fugen getretener Schmutz.


    Die Silikonformen sind eigentlich alterungsresistent; waagerecht lagern damit sie sich nicht verziehen und immer Karton oder Papier zwischen die Formen lagen. Mit Gips lassen sich praktisch unendlich viele Abgüsse herstellen. Es gibt ggf. mechanische Einrisse bei stärkeren Hinterschneidungen; aber die kann man reparieren oder einfach zusammendrücken beim Abgiessen. Die Spörle-Formen sind da aber unkritisch.


    Mit Resin sieht die Haltbarkeit schon anders aus, da die noch flüssigen Resine das Trennsilikon aus den Formwandungen lösen. So werden gerade feine Strukturen und Ecken und Kanten schnell unflexibel und verkleben schlimmstenfalls mit dem ausgehärteten Resin, dann reisst die Form aus. Da kann schon nach 5 - 10 Abgüssen eine neue Form nötig werden.


    Zu den erwähnten Tutorials: Es gibt eine Menge Leute, die banale Dinge zur Wissenschaft hochstilisieren. Da haben sie dann etwas Eigenes und werden "vergöttert".


    Frisch ans Werk! LG - bob -

    Hallo Thomas et al


    Die Silikonformen


    ich verwende Spörle-Formen; die von Langmesser ergeben mir zu dicke Gießlinge, da habe ja noch mehr mit dem Anarbeiten von Landschaft und Gebäuden zu tun.


    Der Gips


    Ich verwende meistens normalen Stuckgips aus dem Baumarkt. Keramik-Typen habe ich auch schon verwendet, die machen aber mehr Aufwand beim Zuschneiden, einfaches Anritzen und Abbrechen geht da nicht.


    Vorbereitende Arbeiten


    Die Formen lege ich vor den Abgiessarbeiten in eine Wanne mit Pril-Wasser und streiche mit einem weichen Pinsel die anhaftenden Luftblasen von der Oberfläche und vor allem aus den Ecken und Kanten heraus.


    Gips anrühren


    Den Gips streue ich in die notwendige Menge Wasser ein, so dass ein trockener "Berg" stehen bleibt, der sich von unten mit Wasser vollsaugt. Erst jetzt rühre ich um und vermeide so Klumpenbildung. Nicht wie wild rühren, das schlägt nur Luftblasen in die relativ dünnflüssige Masse.


    Die Giesserei geht los


    Nun nehme ich die Formen aus dem Prilwasser und lasse das Wasser weitgehend ablaufen. Auf einer größeren planen Glasscheibe aufgelegt, lasse ich nun den angerührten Gips in die Form laufen. Ich rüttle nun noch mechanisch die Glasplatte auf der Tischunterlage um letzte Luftblasen vom Silikon zum Aufsteigen zu bewegen. Bei kleinen detailreichen Formen wie z.B. Fässer, fahre ich noch mit einem Zahnstocher die Konturen ab und löse die kleinen Luftbläschen. Das mache ich auch schon in der prilwassergefüllten Form, die Luftfüllung macht sich durch eine "silbrige" Erscheinung in der Form bemerkbar. Alle Luft, die ich vorher aus der Form entfernt habe, kann im Gießling keine Fehlstellen mehr produzieren. Bei Gips hat man relativ viel Zeit um das Bläschenproblem anzugehen, bei rasch abbindendem Resin muss man sich sputen.


    Der Gips sedimentiert nun in die wassergefüllten Ritzen und so bildet sich eine weitgehend gipsfreie Wasserschicht auf der Oberseite. Nach einigen Minuten ziehe ich mit einem Japanspachtel das Wasser und das Zuviel an Gips von der Form ab: Ohne Druck und mit flach geführtem Blech ergibt sich so eine glatte Oberfläche.


    Der Gips braucht ca 20 Minuten zum Aushärten. Das erkenne ich daran, dass sich der Gips in der Form erwärmt (fest ist er schon vorher, aber eben noch nicht "vernetzt"). Jetzt nehme ich den noch nassen Gießling aus der Form und lege ihn auf die Heizungsrippen zum Trocknen. Gerade jetzt ist diese Trocknung ideal: Die Warme Heizung und die trockene Raumluft, da ist der Gießling spätestens "über Nacht" durchgetrocknet und fertig für die weiteren Arbeitsschritte.


    Die leere Form befreie ich von anhaftenden Gipsresten vom Abstreifen und lege sie wieder in das Prilwasser für den nächsten Abguss. So kann ich im Halbstundenrythmus zügig arbeiten.


    Ich befülle in der Regel gleich eine ganze Anzahl von Formen, also Gerade, Bögen und Gehwegteile. Wenn man die Küche sowieso schon einsaut, . . . Irgendwelche Teile hat man dann zwar zu viel und ein Teil immer zu wenig. So ist das Leben. Ich habe gern einiges auf Vorrat, dann kann ich zügig aus dem Vollen schöpfen und vor Ort probieren und ggf. neu kombinieren. Gips kostet nicht die Welt.


    Die weitere Verarbeitung


    Die trockenen Gipsteile verarbeite ich nicht "out of the form": Sie sind extrem saugfähig gegenüber Anstrichmaterialien und was erst mal eingezogen ist, bekommt man nicht mehr raus. Deshalb tränke ich die Teile in dünnflüssigem lösungsmittelhaltigem Tiefgrund. Der aus dem Baumarkt hat Testbenzin als Lösungsmittel: Das stinkt über längere Zeit. Deshalb verwende ich unser in Spiritus gelöstes MOWI (gibt es wieder bei Mike Floreth) Durch den Tiefgrund ist nicht nur die Oberfläche versiegelt sondern auch die tieferen Schichten sind verfestigt. Das ist auch für das Aufkleben der Gipsteile wichtig, da sonst nur die Oberfläche des Gipses verklebt und die Verklebung keine große Festigkeit aufweist.


    Meine Farbgebung:


    Ich streiche die Straßen grundsätzlich mit Humbrol oder Revell Enamel (Kunstharz) Lackfarben.


    Für Pflasterstraßen nehme ich Hu 72, ein Beigeton. Für Betongehwegplatten Revell 75, für Asphalt ein "mitteldunkles" Grau. (Schwarz wirkt viel zu "brutal")


    Das "Weathern"


    Nach dem Durchtrocknen der Enamels, mindestens über Nacht, überstreiche ich die Teile komplett mit einem dunklem Farbton aus PLAKA-Farbe (von Pelikan, nur noch schwer zu bekommen). Diese Plakafarbe ist auf Kasein- (Käse-) Basis, die nach dem Durchtrocknen wasserfest ist. Allerdings ist sie nicht laugenfest und so kann ich mit einer Lauge, hier Salmiak-Lösung, die Farbe mit einem salmiakfeuchtem Tüchlein wieder abwischen. Das geschieht natürlich zuerst an der Oberfläche, die tieferen Fugen bleiben von der Wischerei unberührt und somit dunkel. Gleichzeitig bleibt ein Hauch der Plakafarbe auch in der rauen Oberfläche der matten Lackfarbe zurück, so dass sich mein gewünschter "Schmuddellook" ergibt.


    Fazit


    Das ist "My "gipsy" Way". Andere werden andere Erfahrungen gesammelt haben.


    PS: Das Kolorieren der unbehandelten Gipsgießlinge mit wässrigen Farben (Acryl, Tusche usw) ist m.E. "kontraproduktiv": Gips wird durch Feuchtigkeit weich und beim Überpinseln mit wässrigen Systemen werden gerade die scharfen Kanten schnell erweicht und vom Pinsel "rund" gemacht. Schade um die knackig abgegossenen Kanten.

    Halo Foristi,


    der Pangsionör war in den vergangenen Tagen, ja Wochen, nicht untätig und hat einen weiteren Schritt zur endgütigen Fertigstellung es Themas "Fischereihafen" getan.


    Auf dem End-Modul des Geesthaven-Komplexes war noch eine Ecke des Modulkastens unbebaut. Das hat sich nun geändert. Es geht um folgende Situation:


    20191108_214233pekzy.jpgBaustelle "B": Harengo Mopsrollerei, Baustelle "A": Fritz Fischer Fangfrische Fische - Fischfeinkost


    Mit der Anlage der Stichstraße war es klar, dass es zwei Gebäude werde würden. Diese wollte ich in unterschiedlicher Manier anfertigen, die sich vor allem in der Machart der straßenseitigen Giebel unterscheiden.


    Nach dem Ausmessen der Flächen habe ich die notwendigen Teile für das Laserschwert entworfen; Horst von der MÜKUBAHN war tatkräftig mit der Umsetzung meiner Bleistiftskizzen in DXF-Dateien beteiligt. Hier die Ergebnisse der Laserei:


    20191120_1640491ukoi.jpg

    20191120_1856292kjku.jpgDie Einzelteile von Harengo


    20191120_185333oqknc.jpgDie Einzelteile von "FF"


    Ich habe einen Grundkörper aus 2mm Finnpappe vorgesehen, der mit Tonpapier verkleidet wird um die braunen Cutkanten zu kaschieren. Mittlerweile habe ich einige Übung im scharfen Kantenschneiden mit dem Olaf-Messer. Die Fenster und Türen habe ich (wie bei mir üblich) wieder zum Einkleben in die Maueröffnungen extra aus Fotokarton gelasert. "Wie üblich" habe ich das "Glas" wieder mit dem Bügeleisen aus Laminierfolie aufgebracht und mit Farbe von der Rückseite coloriert.


    20191120_212847bljp5.jpg

    20191120_212907iik2w.jpg

    20191120_212807a9kkz.jpgDie Tonpapier-"Wände" mit seitlichem Übermaß zum Aufkleben und Beischneiden


    20191121_11144585j2g.jpgDie Rohbauten an Ort und Stelle, leider mit Maßabweichungen. "Grübel, watt nu?" Ich stehe zu meiner "Luschigkeit".


    Die fertigen Gebäudeteile habe ich dann auf die Gehwegteile von Spörle geklebt; in den Hinterhöfen kam mal wieder "nouallierter" Kapa-Karton zum Einsatz. Da meine Verlegungen der Spörleteile wenig präzise erfolg(t)en, gibt es noch reichlich Ritzen und Spalten zum Nacharbeiten. Hier werde ich aber nicht mit Gips "schmaddern" (richtet mehr Schaden an als Nutzen), sondern mit verschiedenen Vegetationsformen Mutter Natur machen lassen.


    dscn9159kvj5z.jpg


    dscn9151cfj55.jpg


    dscn9158sqjiu.jpg


    dscn9152bukd0.jpg


    Was nun noch bleibt, ist der ganzen Szenerie "Leben" einzuhauchen in Form von Preiserlein und Brekina Autos sowie reichlich arbeitstypisches "Gedöns" (nein, nicht das von Ex-Kanzler Schröder so benannte).


    Ich werde berichten.

    Hallo Michael et al,


    das gibt jetzt 5 DM ins Schweinderl ;-) (Wer kennt noch Robert Lembkes heiteres Beruferaten?)


    Ich habe auf Silikonpapier einfach mit einem kleinen Pinsel mehr oder weniger unregelmäßige Streifen vom CLOU-Bootslack aufgetragen und dahinein die Fasern geschossen. Vom Silikonpapier lassen sich nach dem Durchtrocknen (über Nacht) einfach abziehen. Silikonpapier fällt als Abfall bei Selbstklebeetiketten an; gibt es aber auch für kleines Geld im Internet. Du kannst auch einfach einen Streifen vom braunen Klebeband als Untergrund nehmen (Auf Alufolie kleben, da hast du gleich die "Masse" für den Beflocker).


    Die getrockneten Streifen klebe ich mit Pattex an Ort und Stelle.


    Versuch macht kluch.