Beiträge von Bruno

    Hallo Foristi,


    "Kleinvieh macht auch Mist", wissen die, die sich mit der Ernährung der Eichhörnchen auseinandersetzen.


    Ich habe heute mal ein wenig Wildwuchs im Umfeld der Getreideverladung appliziert. Beim Verladen der Körner fällt doch immer mal etwas daneben und wird vom Wind in die Umgebung verweht. Im Laufe des Sommers treibt die Saat aus und bildet entsprechend hohe Un(?)krautbestände da sich niemand drum kümmert.


    Da ich eine größere Anzahl von Streifen mit aufgeschossenen Fasern unterschiedlicher Farbe und Längenmischung angefertigt habe, habe ich diese Streifen nicht nur an den Gebäudefundamenten angebracht, sondern probeweise auch am Wegesrand. Das Ergebnis hat mich positiv überrascht:


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    Aufgeklebt habe ich die Streifen mit normalem Pattex auf die schon vorhandene Grundbegrünung aus Woodland Turf. Überraschenderweise sind kaum Klebekanten aus normalem Betrachtungsabstand zu erkennen.


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    Einmal dabei, habe ich diese Streifen auch unter den Rohrzaun appliziert. Passend zugeschnittene Längen klebte ich zwischen die Pfosten, erst "stumpf" dazwischen, dann mit einer "Nut" auf jeder Seite um den Posten zu umfassen. Die Ergebnisse gefallen mir.


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    Fazit: Ich werde wohl demnächst noch ein paar größere Flächen, nicht nur die schmalen Streifen, begrasen. Die Kanten lasse ich bewusst ungenau auslaufen, Mutter Natur arbeitet auch nicht mit einer Richtlatte.


    Schaunmermal

    Hallo Foristi,


    es hat sich wieder ein wenig getan am Getreidekomplex:


    Die Beladeanlage am Ende der Bandbrücke ist mit Aufstiegen versehen und hat zwei Schnecken zum Beladen bekommen. Wahrscheinlich werde ich hier noch ein Schutzdach anbringen damit bei Regen die Beladetätigkeit weitergehen kann.


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    Die großen Silostrukturen haben nun auch ihre Witterungsspuren bekommen; ich habe diese Arbeit lange vor mir hergeschoben, da ich unsicher war, mit welcher Methode ich die Pappgebäude einsiffe. Bisher habe ich bei den Kunststoffgebäuden immer stark verdünnte Tusche genommen; hier war ich mir nicht sicher, wie sich das Wasser mit der Pappe verträgt. Mit dem Luftpinsel wollte ich ungern an diese Aufgabe heran, da das Ergebnis doch eine ganz andere Optik bietet wie meine Naßmethode. Ich habe mich letztlich für meine Tusche entschieden und sie sattnaß mit einem Alkohol-Wasser-Gemisch aufgetragen und die großen nassen Flächen gleich mit dem Föhn intensiv getrocknet. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden: Nix ist verquollen, kaum Streifen auf den großen glatten Flächen und die Dosierung des Schmutzes entspricht meinen Erwartungen.


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    Nach reiflichem Planen, um nicht wieder dritte Arbeitsschritte vor den zweiten auszuführen, haben die einzelnen Bauelemente nun eine endgültige Verklebung auf dem Modul bekommen. Dabei ging es vor Allem um die Zugänglichkeit der diversen Nischen um hier die Spontanvegetation an den Gebäudekanten anzubringen. Ich habe hier Streifen aus Klarlack mit eingeschossenen Fasen direkt an die Wände platziert. Gefällt mir.


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    Nun fehlen noch die drei Fallrohre aus der Bandbrücke in die Lagerhallen, eventuell bekommen die Schneckenförderer auch noch ein Dach damit es nicht in die Ktmmvs hineinregnet. Und dann braucht es noch eine Menge Kleinkram um Leben nachzubilden.


    Wenn´s denn soweit ist: Ihr werdet es erfahren. Eigentlich braucht es für störungsfreie Bilder auch einen neutralen Hintergrund, aber wie ich es auch drehe und wende: Irgendwo ist immer etwas störend im Weg. Ein leerer runder blauer Raum, das wär´s doch. Ok, träumen wird man ja noch dürfen.

    Die(Groß-)Baustellen


    Hallo Foristi,


    es ist schon eine Weile her seit der letzten Wasserstandsmeldung, so wird es allmählich Zeit die Arbeitsschritte der letzten Wochen hier einmal vorzustellen, zumal die nächsten Tage wieder mit den Vorbereitungen für das Treffen in der Mannheimer Umgebung ausgefüllt sein werden.


    Es haben sich zwei Baustellen ergeben: Zum einen das große Silogebäude, das einen optischen Abschluss des Fischhafenensembles am Ende der Modulgruppe darstellt, zum anderen links von den Welleternitschuppen ein Gebäude in dem die Bandbrücke endet.


    Beginnen wir mit dem großen Silo:


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    GUG = GetreideUmschlagGesellschaft. Das Gesamtensemble, Stand: Heute


    Aufgrund der Höhe habe ich mich für eine Trennung der Baumassen in "halber Höhe" entschieden. Der Grundstock wird auf dem Modul festgeklebt, der Aufbau bleibt abnehmbar und lässt das Modul in einer handhabbaren Transportgröße zurück. Das ist entscheidend, da ich die Fischhafengruppe ohne Anhänger im Caddy-maxi zu Treffen mitnehmen möchte.


    Den Baukörper habe ich aus 3 mm Finnpappe gelasert:


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    In die runden Löcher kommen 20 mm starke Rundhölzer zur Zentrierung der Obergeschosse.


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    Nach dem Aufkleben einiger Kartonstreifen zur Konturierung der großen Fläche und der Präparation mit CLOU - Schnellschleifgrund, habe ich alles mit der Betonfarbe von HEKI coloriert. Mit einer Kurzen Filzrolle ergab es einen überzeugenden Rauhputz.


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    Oben auf dem Dach gibt es noch eine Bandbrücke, die aus dem Elevatorgebäude die einzelnen Siloabteilungen befüllen kann.


    Das Elevatorgebäude:


    Auch dieses Bauwerk entstand aus der 3 mm Finnpappe. Im Gegensatz zum Silo habe ich hier wegen der Fenster und Türen noch eine Schicht aus 0,9 mm Laserkarton auf allen Seiten aufgeklebt. Farbgebung ebenfalls mit HEKI-Betonfarbe.


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    Als oberen Abschluss habe ich noch ein konisches Dach aufgeklebt.


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    Alle Baukörper harren noch einer angemessenen Bewitterung und Detailkomplettierung.


    Nebenbei entstand noch die Bandbrücke über den schon fertigen Eternit-Hallen. Auch sie wartet noch auf eine Bekleidung aus Wellmaterial.


    Das Ende der Bandbrücke


    Irgendwann während der Arbeiten fiel mir auf, dass ich gar keine Beladungsmöglichkeiten für die Waggons vorgesehen habe. Das kleine Bauwerk am Ende der Bandbrücke soll diesen Missstand beseitigen.

    In diesem Bauwerk befindet sich angenommenermaßen ein kleiner Vorratsbunker aus dem die Silowagen und Kt mittels einer oder zweier Förderschnecken befüllt werden können. Dazu sind ein paar Türen und Fenster angebracht, die den Ladevorgang überwachen (natürlich die Mitarbeiter dahinter).


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    Vor den Hallen die Abdeckbleche des Förderbandes zum Entladen der Waggons


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    Die Materialien dieses Gebäudes entsprechen denen der Schuppen. So wirkt es harmonisch.


    Nach den Treffentagen werden noch Leitern und Bühnen erstellt sowie ein Schutzdach über dem Verladeort.


    Davon zu gegebener Zeit mehr

    Sonntagsarbeit . . .


    wie schon im letzten Beitrag angedroht, hier nun die letzten Bilder vom farbbehandelten Dach:


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    Damit steht eigentlich dem Einbau ins Modul nur noch die Bandbrücke im Wege. Und deren Ursprung und Ende. Aber das ist eine andere (Groß-) Baustelle. Da muss ich erst mit Bleistift und Zollstock planerisch tätig werden.


    Bis denne Bruno - bob -

    N´abend Foristi,


    dank Friedrichs Nachhilfe habe ich mich heute als finaler Dachdecker betätigt:


    Die passend zugeschnittenen Aluwellblechteile habe ich mit Pattex auf das Pappblinddach geklebt:


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    Nach mehrstündigem Trocknen klebte ich dann geknickte Pappwinkel auf. Nun sieht das s o aus:


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    Über Nacht soll das nun alles vor sich hin trocknen damit ich morgen die Asbestbetonfarbe aufbringen kann.


    Eine friedvolle Nacht Bruno - bob -

    Tach auch,


    jau, manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Warum einfach, wenn´s auch kompliziert geht.


    Ich werde erstmal das Wellaluminium zuschneiden und aufkleben. Dann werden es einfache gefaltete Papierstreifen werden, die die Abschlüsse und die Firstverkleidung nachbilden.


    Und schon ist die Modellbauwelt ein wenig heller ;-)


    LG Bruno -bob -

    Die heissen Tage sind vorbei, . . .


    . . . und so ist des Pensionörs freie Zeit sinnvoll (?) genutzt worden.


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    Die Fassaden sind mit den Wellplatten von Schulcz komplettiert worden. Dabei waren noch konstruktive Klippen zu umschiffen, die in Unkenntnis des Materials nicht vorauszusehen waren: Das "wabbelige" klare Material verlangte nach stützendem Support in Form einer festen Kartonhintermauerung (hätte ich das vorher erahnt, wäre es in die Laserkonstruktion gleich mit eingeflossen, so war Stückeln angesagt). Nun war auch die Colorierung der klar- durchsichtigen Wellplatte angesagt. Ich habe als dunklen Raumhintergrund die kartonale "Blindwand" gepönt und die Wellplatte flächig davorgeklebt. Damit das ganze nicht zu glänzend sauber daherkommt, habe ich die Flächen mit stark verdünntem "Russ" von Gunze Sangyo mattiert. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden.


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    Die nächste Baustelle war das Schließen der Dächer. Hier habe ich auch hier erstmal ein "Blinddach" aus Karton aufgeklebt. Darauf sollen dann die Schulcz´schen Wellplatten, diesmal aus Aluminium geklebt werden.


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    Als nächste wichtige Arbeit seht dann die Modellierung der Wand-Dach-Übergänge an, die in der derzeitigen Form unbefriedigend sind. Ich werde es mit Alufolienstreifen versuchen die ich in die "Welle" der Wand schmiegen möchte um sie dann auf die Dachfläche "umzuklappen". Damit sollten alle Spalten und Lücken kaschiert sein. Mal sehen, ob es klappt. Ihr werdet das Ergebnis zu sehen bekommen.


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    Die weiteren Schritte: Die Förderbandanlage über den Dächern. Hier muss ich erst per Stellprobe im Moduldoppeldecker entscheiden, ob die Bandbrücke fest oder abnehmbar ausgeführt werden kann. Was wäre die Hobbywelt ohne Probleme!

    Hi Foristi,


    auch am Getreideschuppen geht es eichhörnchenmässig weiter: Die ersten Mauersteinverblender aus Slaters-Platten sind gelasert und koloriert. Und natürlich auch mit Pattex auf den grundierten Kartonuntergrund gelebt. Ein "Stahlrahmen" aus Kartonstreifen wird den noch kommenden Wellpolyesternachbildungen und den Kartontoren den nötigen Halt geben.


    Schön, dass die Tests mit dem Laser ergaben, dass sich das durchsichtige Wellmaterial vom Schulcz problemlos präzise ausschneiden lässt. Nächste Woche . . . .


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    Ooops, da fehlt noch ein Teil! Postjugendliche Ungeduld. tz, tz, tz.


    Bis neulichs.

    N´abend Foristi,


    nun ist die Hitze der letzten Tage wieder erträglichen Temperaturen gewichen und das fablab ist auch aus dem Urlaubsmodus heraus. So geht es in kleinen Schritten weiter.


    Die im letzten Beitrag angesprochene Transportlösung für die fragilen Hafenkräne ist fertig: Ein Karton aus 3 mm Finnpappe, der in das Innenleben eines Segmentes des Kühlhauses versenkt werden kann:


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    Ob auf die verstauten Kräne noch eine irgendwie geartete Abdeckung kommt, muss die Zukunft zeigen. Auf jeden Fall hat meine to-do-Liste einen Eintrag weniger. Ist doch aus ´was Schönes.

    Hallo Foristi,


    am besten Diskutieren lässt sich bekanntlich ohne durch Fachwissen beschränktes selbstbewusstes Auftreten. Bei DSO explodieren solche Diskussionen regelmäßig.


    Daher ist es interessant, wenn sich Fachkundige mal aufraffen, Licht ins Dunkle der Diskussionen geben. Hier ein Beispiel zum Digitaldruck der mir fachlich-inhaltlich einiges Neues zu geben hat:


    https://kombimodell.waggonfabr…buch.html#feststoffrakete (2. Beitrag)


    Vielleicht ist das auch etwas für euch?


    LG und Spaß beim Wissenszuwachs.

    Hallo Foristi,


    nun sind auch die Kräne fertiggestellt und passen auf die mittlerweile auch angebrachten Laufschienen.


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    Viel Arbeit machte das "Aufriggen" der Ausleger, also das Anbringen der Seile. Ich habe die Ausleger in einer steilen Ruheposition fixiert. Die Kräne sind ja auch nur fallweise in Betrieb. Sparsame Kunden erledigen die Ladearbeit mit dem eigenen Ladegeschirr.


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    Der Kran am anderen Ende das Kühlhauses mit dem längeren Portal.


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    Eine einfache Bedienerbühne innerhalb der verglasten Kanzeln war dann wieder weniger arbeitsaufwendig.


    Was jetzt noch fehlt sind die "Prellböcke" an den jeweiligen Enden der Kranbahnen. Und natürlich die Spundwand und das Hafenwasser zum Abnehmen. Kömmt noch. Muss ich zum dritten mal ausmessen da ich beide Zettel verschludert habe.


    Da das gesamte Kühlhaus beim Modultransport abgenommen werden, sind auch die Kräne nur lose draufgestellt und bedürfen noch einer sinnvollen Transportbox.

    Schaun mer mal.

    Hallo Foristi,


    angesichts der rapiden Fertigstellung meiner bestehenden Baustellen liegt es nahe, neue Baustellen aufzumachen (bevor der Pangsionör in Lethargie versinkt ;-)).


    Auf dem hintersten Abschlussmodul des Fischhafens auf dem schon der größte Teil des Kühlhauses angesiedelt ist, werde ich eine Getreideverladung ansiedeln. Das bringt nach hinten einen guten optischen Abschluss durch ein hohes Silogebäude, gleichzeitig generiert die Getreideverladung einen vollkommen anderen Wagentyp neben den vorzugsweise weißen Kühlwagen: Ktmmv und Behältertragwagen (mit Behältern von Sven Hansen alias Bengelsven). Meist werden diese Wagen als Gruppen von ca 6 Wagen laufen.


    Ich habe mich wieder einmal in meiner näheren Umgebung umgesehen und passende Vorbilder gefunden:




    Der gemauerte Wandbereich nimmt keine Druckkräfte der Getreideschüttung auf, im Inneren gibt es in ca. 3 m Abstand noch eine Betonwand mit Balkenschleusen.


    Da gibt es zunächst ein relativ niedriges Bauwerk in dem in den 60ern Getreide in loser Schüttung eingelagert wurde; heute sind sie mit allerlei Stückgut zweckentfremdet aber bei Bedarf immer noch, wie ursprünglich vorgesehen, einsetzbar. Im Hintergrund sind die typischen hohen Silos zu sehen, die demnächst auch bei mir den optischen Abschluss des Geesthaven-Ensembles bilden werden.


    Hier mal ein paar Detailaufnahmen der "kleinen" Hallen:



    Die Tore sind wohl nachträglich erneuert worden, ebenfalls die Lüfter,



    Ende der Bandbrücke; vielleicht war ursprünglich eine Erweiterung geplant. Auch seitlich gab es wohl einmal ein Tor, das nachträglich zubetoniert wurde.




    Anhand eines Photos habe ich die Grundmaße ermittelt und auf meine spezielle Modulsituation angepasst: Es werden drei Hallen mit einer Gesamtlänge von fast 60 cm (mehr kann der Laser nicht in einem Teil brennen).


    Hier mal die ersten Bilder des gelaserten Rohbaus:





    Es muss noch im konischen Teil ein wenig nachgefummelt werden und dann geht es an die Seitenverkleidung und das Dach. Beim Vorbild besteht die Verkleidung aus Welleternit mit Lichtbändern aus Wellpolyester. Das möchte ich im Modell ebenfalls so ausführen. Beim Architekturbedarf gibt es einigermaßen passende Platten von Sculz, Welle 2 mm. Mal schauen, wie sich die Arbeit damit anlässt. Ich werde berichten!

    . . . und zwar bezüglich der Kühl-Lkw an der Laderampe des Kühlhauses:



    Auch die veränderten Kranportale sind nun mit neuer Laserdatei passend geworden und trocknen nach Lackierung vor sich hin. Das wird die Arbeit -pardon: Das Vergnügen - der nächsten Tage sein: Anbringen der Laufschienen im passenden Abstand und Fertigstellung der drei Kräne. Die bleiben aber abnehmbar für den Transport.


    Und dann gibt es noch ein wenig "Finish" an der einen oder anderen Stelle und dann kann zumindest das Fischhafenmodul wieder zur Transporteinheit verschraubt und weggestellt werden. Endlich ein wenig mehr Platz für das Vergnügen am Endmodul. Auch davon beizeiten mit Bildern mehr.

    Hallo Foristi,


    auf dem Modul der "neuen Fischeinfahrt" gab es noch zwei größere Baustellen: Die freie Fläche am Lokwartegleis neben dem Stellwerk und das Rund-Dach des Lagerschuppens auf der anderen Seite.
    In beiden Fällen hat sich etwas getan:


    Die Freifläche habe ich mit einem flachen Barackengebäude nebst Nutzgarten ausgefüllt:



    Die Baracke ist von Moebo. Sie gefällt mir von den Abmessungen und der Ausführung sehr gut. Warum etwas selber machen wenn es Gutes zu kaufen gibt. Ein typischer Lasercut-Bausatz, der von mir "out-of-the-Tüte" erstellt wurde. Hat Spaß gemacht. Natürlich habe ich das Gebäude gleich nach meiner Manier eingebaut. Die restliche Fläche habe ich nach einigem Hinundher und mehreren Stellproben mit weiteren Gebäuden nur mit einem Kohlenschuppen und einem Nutzgarten für die Bewohner ausgestattet. Hier schon mal ein paar Bilder. Der Modulkasten muss noch "hübsch" gemacht werden.







    Die andere Baustelle betrifft das Dach des Schuppens: Hier war ich sehr lange gedankenschwanger mit einer sinnvollen Herstellungsmethode (ihr erinnert euch: vor einigen Jahren hat Axel sich schon an diesem Thema abgearbeitet: Link


    Nun sind viel Monate ins Land gegangen, in denen ich mit meinen, damals noch nicht abzusehenden Aktivitäten, mit dem Laserblade im heimatlichen fablab endlich eine Lösung gefunden habe: Eine Spantenkonstruktion aus 3mm Finnpappe. Der Laser produziert die Rundbögen und Ausschnitte in einer Präzision, die ich mit Messer und Laubsäge niemals hinbekommen würde.



    Die Grundlage für die gebogene Dachhaut ist ebenfalls aus besagter Finnpappe, in die der Laser nur Rillen eingebrannt hat, an denen sich die doch recht dicke Pappe problemlos in den gewünschten flachen Bogen verformen lässt.



    Nach dem Zuschneiden der einen schrägen Seite habe ich diesen Spriegel mit UHU-hart verklebt.



    Auf diesen Spriegel kommt nun die eigentlich Dachhaut aus 300 gr Tonkarton. die auf beiden Seiten übersteht und die Klebefläche auf den Gipswänden bildet:





    Da dieser Tonkarton aber ein wenig "spiddelig" wirkt, wird noch ein Kartonstreifen druntergeklebt um mehr "Masse" vorzutäuschen. Da muss das Laserblade noch mal ran, denn aus dem 0,9 mm Hartkarton kann ich händisch keine sauberen Streifen schneiden. Nun ja, nun kommt es auf einen Tag mehr oder weniger auch nicht mehr an.



    Jetzt muss die eintönig schwarze Dachhaut noch ein wenig Farbe und Patina bekommen. Auch die Regenrinnen bereiten mir noch ein wenig Kopfzerbrechen.


    Tja, und dann ist ja noch die Baustelle "Kühlhaus" zu beackern. Aber das stelle ich im anderen Faden vor.

    Hallo Foristi,


    heute mal wieder eine "Wasserstandsmeldung" vom Kühlhausprojekt. Es stehen die Kaikräne an, die für einen zügigen Umschlag des wärmeempfindlichen Gutes sorgen.


    Kräne faszinieren mich, bereits vor über 40 Jahren habe ich davon einige für das Hafenareal auf der seinerzeitigen MEC-Clubanlage an ein Vorbild angelehnte Nachbildungen aus Karton erstellt (in den Druckwerken der MIBA gibt es Bilder davon). Auch für Brebeck-Hohentor ist eine Batterie von Kränen aus Karton entstanden




    Für den Tiefkühlkai in Geestaven-Fisch sind aber angepasste Lösungen erforderlich. Auf dem langen Kai sollen zwei Kräne mit sehr kurzem Halbportal aufgestellt werden, auf dem schmalen Teil mit einer größeren Rampe reicht ein Kran mit angepasst größerem Halbportal.


    Nach einer eingehenden Bestimmung der benötigten Abmessungen ging es ans Konstruieren und Umsetzen in Laserdateien; Schere und Messer waren "gestern". Das sind nun die Ergebnisse der Bemühungen: Die "Kranfamilie":



    Zu sehen sind der große "Vater", ein altes Projekt aus der Brebeck-Ära, und die kleinen "Kinder", die in den Dimensionen an den zur Verfügung stehenden Platz angepasst worden sind:
    Hier die beiden zur Anwendung kommenden Halbportale:



    Nachdem beide Kräne, plus einem "Überstück" und dem Handmuster volumenmäßig fertig waren, ging es an erste Stellproben auf dem Modul:



    Hier war meine Welt noch in Ordnung: Wird schon passen.


    Und dann: Oh Schreck! da passt etwas ganz und gar nicht!



    Gut zu sehen: Mit dem langen Portal wir es ab hier eng. Hinten ein neues Handmuster mit einem kürzeren Portal.


    Das Problem: Das Kühlhaus steht nicht parallel zur Kai- (Modul-) Kante, nach hinten werden es ca 15 mm weniger. Und ich habe auf dem längeren Abschnitt gemessen und optisch bestimmt: "Wird schon passen!" Pustekuchen! Da war ich wohl "vermessen".


    Beim großen Halbportal war es noch unerklärlicher: Hier passt es komplett nicht! Mindestens 1 cm ist das Portal zu lang. Keinen Schimmer, warum ich so daneben lag.



    Tja, da muss ich wohl noch einmal ran und neue Halbportale mit passenden Abmessungen lasern und zusammenbauen.


    Zumindest die Oberteile der Kräne werde ich nicht noch einmal anfertigen müssen; hier bin ich weitgehend mit der Ausführung zufrieden, obwohl, . . .



    Noch steht die Zurüstung der Kranhäuser und der Ausleger aus. Die Kanzeln sind schon angefertigt, aber ein Platz für den Kranführer muss noch jeweils angefertigt und eingebaut werden.



    Die pro Kran acht Seilrollen müssen aus jeweils vier Einzelräder zusammengeklebt und angebracht werden. Auch die Winden für den Haken (der "Runner") und die "Hanger" zum Auftoppen des Auslegers, die im Turm über dem Kranhaus angeordnet werden, muss ich noch bauen.



    Hier die beiden Winden im Turm des großen Vaters, oben der Runner, unten die Hangerwinde



    Die Seilführung am Turm, hinten das Gegengewicht des Auslegers das sich aufundab bewegt.


    Und dann gilt es, die notwendigen Seile anzuordnen. Auf eine Beweglichkeit der ganzen Angelegenheit werde ich verzichten.


    So ist für erfüllte Basteltage des Pensionörs gesorgt. Vom Endergebnis werde ich euch zeitnah informieren. Zwischendurch gibt es auch noch andere Baustellen zu beackern.


    Bis demnächst!

    Hi Foristi,


    manchmal findet sich im großen Sandstrand des Stummel-Forums auch ein Diamantsplitter:


    https://stummiforum.de/viewtop…t=hdag&p=1978913#p1978913


    Im Beitrag 3912 ist, quasi als ungewolltes Nebenprodukt, ein mich wirklich überzeugender Rosthaufen mit "Bauanleitung" vorgestellt. Das kann man gelegentlich in geeigneten Szenerien (Schrottbansen usw.) überzeugend als "Grund" und mehr einsetzen. Mal schauen, wie so etwas mit MOWI fixiert wirkt.
    Habe ich in meiner cerebralen Festplatte gespeichert.


    LG Bruno - bob -

    Geesthaven - Fisch hat jetzt auch einen Personenbahnsteig.


    Nach dem Treffen in Osterscheps im letzten September, während dem auch ein Personenzugpendel quasi "auf der grünen Wiese" endete, habe ich nun für die fleissigen Preiserlein auch eine Bahnsteigkante aufgestellt, die ein Minimum an Komfort generiert.



    Gleichzeitig ist auch die passive Signalisierung ausgeführt: Eine H-Tafel vor der Weichenspitze sowie eine Fernsprechmöglichkeit für die Ankunftsmeldung (und Abfahrantrag) beim Stellwerk "Gfa".
    Der Abfahrauftrag wird per Feldlautsprecher nach Anfrage erteilt.



    Der mehrgleisige unbeschrankte Bahnübergang wird straßenseitig mit den damals typischen Doppelandreaskreuzen ausgestattet, bahnseitig sind zahlreiche W- Zeichen installiert, die das Überfahren des Bü nur im Wärterauftrag nach Absicherung durch den Mann mit der Fahne erlaubt.





    "Gurke 92" ist auch wieder aktiv.


    Nebenbei hat sich im Umfeld des Kühlhauses etwas getan: Das Kühlmaschinenhaus ist entstanden und muss nun noch ein wenig "aufgepeppt" werden:



    Auch am Fahrzeugpark der LKW wird gearbeitet; es ist einiges im Zulauf. Mal schauen, was ich letztendlich davon fest installiere.



    D e r hat noch einen weiten Weg vor sich.



    D e r zeigt was drin sein kann; ist aber eine Epoche zu spät. (nun ja, hat man halt aus vergangenen Tagen noch rumliegen)


    Dwfh, bis zur nächsten "Wasserstandsmeldung".