Beiträge von Bruno

    . . von Brebeck - Hohentor


    So, nun habe ich mal wieder meine 98% erreicht und die Module können wieder in die Transporteinrichtungen geschraubt werden bis zum nächsten FREMO-Treffen, wohl in Cloppenburg Ende Mai 2019.


    Bisher sah der Ostabschluss von Brebeck so aus:



    Das Gewirr der Gleise war irgendwie nicht überzeugend; zu viel auf zu wenig Raum. Und der Bahnhof war mit der Zahl der neuen Anschließer hoffnungslos überfordert. Nun, einen Teil der vorgesehen Ladestellen habe ich in den "geparkten" Jahren in Geesthaven realisiert, nur die Molkerei "Bresahno" hat es nicht geschafft, dreidimensionalisiert zu werden.


    Der neue Abschluss, mit dem Übergang auf ein "reguläres" Fremo-Profil mit 546 mm Breite gestaltet sich ein wenig harmonischer, unaufgeregter:



    Auf den 80 cm Modullänge findet nur noch ein Betrieb mit wenig "Traffik" seinen Platz. Eigentlich der Not gehorchend um dem auf - 4 cm abfallende Gleis einen Sinn zu geben. Zwischenzeitliche Überlegungen, dieses Gleis wieder anzuheben, habe ich verworfen, da ich nicht gerne in fertigen Modulen brachial herumbrechen mag. Und was hätte ich dann auf dem "zurück-zu-den-Normen"-Modul darstellen sollen? Angeboten hätte sich eine Straßenunterführung oder ein Schrankenposten oder . . . .


    So ist es die Firma "VOLUMA Behälterbau" geworden, die gelegentlich einen Rungenwagen oder einen Schiebedachwagen zugestellt bekommt. Und die ursprünglich vorhandenen Gleisanlagen haben noch ein Gleis "in die Pampa" zugelassen, an das sich "in der allergrößten Not" weitere Module anschließen lassen, vorausgesetzt, sie lassen eine niedrige Aufbauhöhe von 126 cm ü.F. zu. Gedanklich habe mit dem Anschluss meines Schattenbahnhofs LEMAS gespielt, dort könnten dann, wenig den großen Betrieb behindernd, ggf. Ganzzüge ihr Ende finden.





    Die restliche freie Fläche habe ich mit der Erweiterung der Bahnbedienstetensiedlung unterhalb des Bw gefüllt. Ich finde, es ist ganz harmonisch geworden.






    Das Jahr geht, neue Modulgestaltungsaktivitäten stehen an. Dabei handelt es sich um Module, die es ermöglichen sollen, Teilbereiche von Geesthaven sinnvoll mitzunehmen ohne gleich mit einem Anhänger auf die Piste zu müssen. Die letzten Monate ging ich damit gedankenschwanger durch den Tag, nun muss es heraus! Schaunmermal was daraus wird.


    Kommt gut über die Jahresendhürde und legt mit frischem Elan los an euren Projekten!

    Hallo Foristi,


    "Wenn die stillen Tage vorbei sind, wird´s wieder ruhiger!" soll Karl Valentin formuliert haben, "luja, soag i".


    Nun denn, auf vielfachen Wunsch eines einzelnen Herrn habe ich mich zu einem "Lehrvideo" aufgerafft um meine Methode der Nachbildung von Pflanzenrabatten vorzustellen. Hier also unzensiert und ungeschnitten:


    https://youtu.be/PuXyKAF5_WI


    Viel Spaß und eifriges Nachahmen!

    Hi Foristi,


    Brebeck braucht auch im Osten einen Abschluss. Daran werkle ich in den letzten Wochen. Nun bin ich kurz vor dem Abschluss der Durchgestaltungsarbeiten und zwar mit ein wenig Gartenarbeit. Es geht um den schmalen grünen Geländestreifen hinter der Hauptstrecke. Da passt nix anderes hin wie ein paar Schrebergärten.



    Und so sieht das nun aus:




    Hier eine Darstellung der einzelnen Parzellen:







    Ein paar Kleinigkeiten fehlen (wie immer) noch und sind "in Progress". Und dann soll noch ein Streifen klares Polystyrol davor, damit die Schultern und Wänste nicht die Arbeit wegrasieren.


    Wenn sich das Durchgestaltungschaos wieder durch Aufräumen und Wegpacken gelegt hat und ich mich wieder unbedrängt (in Maßen) in meinen Räumen bewegen kann, gibt es noch ein paar Aufnahmen vom bedeutenderen Rest dieses Abschlussmoduls. Bis dahin sollen die sonnigen Bilder unbeschwerten Kleingärtnertuns ein wenig vom weihnachtstypischen Schmuddelwetter ablenken.


    Allen hier im Forum und im weiten Web jahreszeitypische Grüße und Wünsche!

    Hallo Andreas,


    dann bleibt mir nur noch vorzuschlagen das "Ziehgleis" klappbar auszuführen. Nach oben, dann kann man auch mal eben schnell die Tür passieren.


    LG Bruno - bob -

    Hallo Foristi,


    wieder mal ist das Hifo bei DSO voll mit Anregungen für die Ausgestaltung von Gleisanschlüssen für diverse (Klein-) Industrien:


    https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,8742458


    Dieter Riehemann zeigt in allen Beitragen seines Fadens " Siegener Kreisbahn" Aufnahmen, die auch "drumrum" dem aufmerksamen Betrachter viele Details offenbaren.


    Viel Vergnügen beim Betrachten und der "Kopfarbeit" zum Thema: "Was könnte ich denn mal bauen".

    Hallo Axel,


    wahrscheinlich handelt es sich um irgendwelche Nylon (Polamid) Teile. Ich habe gute Erfahrungen mit Sekundenkleber gemacht, in das ein Füllstoff eingestreut wird. Damit konnte ich kraftschlüssig Metallröhrchen auf die Servoarme aus Nylon kleben. Sollte also auch bei den Untergestellen funktionieren.


    LG Bruno - bob -

    Auch wenn der Eine oder Andere der Meinung sein mag, die Bierwagenmodelle der einschlägigen Hersteller hätten kein reales Vorbild und wären allesamt Spielzeug, dem sei der Ehrenrettung dieser Fahrzeuge entgegnet, es gab sehr wohl reale Vorbilder: Neben anderen ist Kulmbacher Mönchshof dokumentarisch belegt.


    Welche Aufgabe hatten / haben denn nun die Biertransportwagen? Bringen sie den Gerstensaft zu bierseligen Großveranstaltungen? Um die Frage zu hinterleuchten, müssen wir in die Anfangsjahre der Eisenbahn zurückgehen. Damals war das Pferdefuhrwerk das Maß aller Dinge und so erklärt sich auch, warum an den meisten Strecken im Abstand weniger Kilometer kleine Bahnhöfe installiert wurden, mit Schuppen und Ladestraße als Grundausstattung. War es mit dem Fuhrwerk beschwerlich, „über die Dörfer“ zu ziehen, so war zumindest die „Nahdistribution“ mit dem Fuhrwerk bis zum ersten Auftauchen der automobilen Konkurrenz in den Dreißigern unbestritten die Domäne der Hottehühs.


    Das alles galt natürlich auch für den Transport von Gerstensaft über die regionalen Grenzen hinaus. Schon damals versprach der Verzehr bestimmter Biersorten mehr Genuss als das vielleicht mit schlechtem Wasser hergestellte regionale Gebräu. So wurden also relativ große, damals hölzerne Fässer in einen geschlossenen Wagen gestapelt und über die Lande gefahren. Und an den Zielpunkten befand sich nun das, was die Überschrift schon andeutet: Eine Abfüllstation für die angelieferten Biere, im Fachjargon eine Brauereiniederlage. Damit vermied man den aufwendigen Transport der schweren Pfandflaschen über die relativ großen Distanzen.



    An den Niederlagen reichte schon ein Gleisanschluss aus, um die Bierwagen und (seltener) G-Wagen mit Glasflaschen anzunehmen. Die Fässer wurden einfach in das Innere des häufig unspektakulären Abfüllgebäudes gerollt und dort in zweckmäßiger Weise entleert. Meist war an der Niederlage das Enblem, der Schriftzug der zuliefernden Brauerei angebracht. Auf der bahnabgewandten Seite breitete sich dann natürlich die ganze Betriebsamkeit einer normalen Brauerei mit den Zustellfahrzeugen (Pferd oder LKW) aus.


    Die reale Situation der oben abgebildeten Skizze:

    Hier war die Brauereiwelt in den 50ern noch in Ordnung; später übernahm eine Dortmunder Brauerei die Gebäude und lieferte den Gerstensaft aus Dortmund zu (Bild mit frdl. Genehmigung des Fotografen)


    In den späteren Jahrzehnten waren weitere Entwicklungen zu beobachten: Zahlreiche kleine regionale Brauereien waren nicht mehr wettbewerbsfähig und so drängten die großen Brauereien in das Versorgungsvakuum. Die aufwändige eigene Herstellung wurde aufgegeben, die Abfüllanlagen weiterhin benutzt. So entstanden Verkehre mit moderneren Transportfahrzeugen wie speziellen pa-Behältern und gar spezielle Kesselwagen für die größeren Mengen. Auch hier sind entsprechende Fahrzeuge dokumentiert und im Laufe der Jahre von einigen Modellbahnherstellern berücksichtigt worden.(Noch später hat der LKW auch diesen Verkehr übernommen ("Durstlöschzüge").)


    Eigentlich ein schönes Vorbild für eine Umsetzung in ein Modul ohne allzu großen Aufwand. Und endlich mal ein sinnvoller Einsatz der sonst weitgehend unberücksichtigt auf den Tischen in den Schattenbahnhöfen herumliegenden Bierwagen.


    Wer baut´s?

    Hallo Volker,


    die 2-3 cm "space" beim Abzweig sollten ausreichen um kleine Maßabweichungen bei den anschließenden Modulen zu tolerieren.


    Als Absturzsicherungen haben sich bei mir Streifen aus klarem Material (PS, Acryl) bewährt, die 4-5 cm über die Modulkante herausstehen.


    Deine Mindestradien halte ich auch für unproblematisch, die FREMO-"Vorschriften" würden ja praktisch jeden heimischen Einsatz unmöglich machen, es sei denn, du residierst in einem komfortablen Loft über einer alten Fabrik (mein Träumchen).


    Eine Gleisplanverbesserung hätte ich noch: Eine Ziehgleisverbindung an die erste Weiche der Weichenstraße: Dann könntest du aus dem Ziehgleis sämtliche Gleise erreichen.


    Neben der Fremotauglichkeit bereitet mir deine häusliche Situation Probleme: Wie wird die Steigung sein um mit einigem Abstand unter die doch nennenswerte Modulseitenfläche auf eine Sbf-Ebene zu kommen? 10 cm sollte die Modulseite nach meiner Erfahrung schon hoch sein um Beine daran zu befestigen und Platz für Weichenantrieb usw. aufzunehmen.


    Also: Hau rein!


    LG Bruno - bob -

    Hallo Foristi,


    ist es der Hafer, der mich sticht? Oder das Alter in irgendwelcher Form? Regal! Ich möchte mal wieder mit dem seit sieben Jahren„eingemotteten“ Bahnhof BREBECK-HOHENTOR an einem FREMO-Treffen teilnehmen.


    Um nicht „ins offene Messer zu laufen“, habe ich mit ein paar Mitstreitern die Modulpakete aus ihrer katzensicheren Einlagerung in meiner geheizten Garage geholt, die Packordnung im Anhänger rekapituliert und wieder einmal festgestellt, dass die Transportdoppeldecker doch erheblich schwerer sind als meine in der „Nachbrebeckära“ entstandenen Werke; nun ja, komplett aus 16 mm starker Tischlerplatte erstellt, bringt das Konstrukt einige Kilo auf die Waage: Im Doppelpack sind es so um die 60 Kilo die in den Anhänger gewuchtet und teilweise auch in die zweite Packebene geliftet werden müssen.Warum tun wir uns das bloß an?


    In Kenntnis der Abmessungen dieser Betriebsstelle habe ich in Eystrup einen zum Dorfgemeinschaftshaus ausgebauten ehemaligen Güterschuppen zum Testaufbau gefunden. Trotz dessen Abmessungen von 8 x 14 Metern passt Brebeck hier nur diagonal hinein und das auch nur unter Verzicht auf die äußersten Modulteile.



    Horst von der MÜKUBAHN ist gerade dabei, Erfahrungen mit dem "Greenscreen" zu sammeln um passende Hintergründe in ein Bild einzufügen.


    Ziel dieses Aufbaus war, den Zustand, die Passung der Modulteile und die Elektrik zu überprüfen. Insgesamt bin ich von dem Ergebnispositiv überrascht: Aus den Modulpaketen fielen mir nur zwei Preiserlein und ein Auto vor die Füße. Die Passung der Modulübergänge mit den zum Teil elf Parallelgleisen gab keinen Anlass zur Sorge oder intensiver Reparatur. Nach Anschluss der Schaltelektrik wurden sämtliche Weichen und Signale betätigt: Sie funktionierten einwandfrei, auch wenn der eine oder andere Feather-Motor händisch ein „hallo-wach“ erfahren musste; ein Zugeständnis an das Fett im hochuntersetzten Getriebe der Weichenmotoren. Die BEMO-Antriebe unter den Formsignalen leisteten unproblematisch ihren Dienst nach den Jahren des Stillstandes. Zwei Stelldrähte waren, wohl durch beherztes Eingreifen beimTransport, aus ihren Stellschwellen ausgerastet. Mittlerweile sind diese Macken behoben.


    Im Laufe eines Tages haben wir sämtliche Fahrwege mit verschiedenen RP 25 Fahrzeugen abgefahren. Die bekannten Nicklichkeiten der ROCO-Weichen waren naturgemäß wieder zu beobachten. Der Probeaufbau wurde benutzt, um an einer Weiche eine Radlenkerauffütterung mit einem 0,25 mm Evergreenprofil zu testen: Das Ergebnis überzeugt, die Führung der leichten Vorlaufachsen hat sich deutlich verbessert. Nachteil: Der weiße Polystyrolstreifen irritiert optisch! Ich habe deshalb aus passendem schwarzem Karton entsprechende Streifen mit dem Laserblade geschnitten und werde sie beimTreffen pöhahpöh einkleben (einen erneuten Aufbau zu diesem Zweck, auch das Hervorziehen einzelner Modulpakete im Lager, möchte ich mir ersparen).



    Die für den Funktionstest nur störenden Staffageteile sind nicht mitgekommen.


    Ausblick


    Nach den guten Testergebnissen peile ich den ersten Brebeck-Einsatz im nächsten Juni in Cloppenburg an. Mal sehen wie es weitergeht.


    Schaun mer mal!

    Hallo Foristi,


    habe gerade bei der Röhre einen hochinteressanten Film aus dem Jahre 1958 mit Interesse angesehen:



    Neben den sehenswerten bewegten Bildern regt mich auch der Text zum Nachdenken an.


    Euch vielleicht auch?


    LG Bruno - bob -

    Hallo Axel, hallo Volker,


    so merkwürdig braucht ein Anschluss an die Fremo-Welt gar nicht zu sein: Ein kleines Dreieck, um das Gleis zu einem rechtwinkligen Übergang zu verhelfen, reicht schon. Es gibt keinen Zwang, um jeden Preis alles auf 50 cm Übergänge zu bringen. Das funktioniert auch mit 10 cm und einer Schraube im Normabstand.
    Die Breite des Abschlusses im konkreten Fall reicht dazu voll aus.


    Im anderen Bahnhofskopf mit einem Normabstand von 46 mm herauszugehen, birgt immer die Gefahr, dass ein Planer hier tatsächlich die zweigleisige Strecke "anflanscht"; damit wäre aber der Bahnhof wohl arg überfordert. Andererseits gibt es den Abzweig "Spaxingen", der hier sofort die Situation in zwei eingleisige Strecken auflösen würde. Das ist ja das schöne an MODULEN, dass sie sich unabhängig kombinieren lassen.


    LG Bruno - bob -

    Hallo Volker,


    jepp, die Länge reicht.


    Aber beim Bw finde ich die Fläche hinter dem Lokschuppen verschenkt. Ich würde den LS einschl. DS dort hinschieben; dann wird auch die ganze Anbindung und das Bansenproblem lösbarer.


    Die 3D-Ansicht hätte ich gerne vom Nebenbahnhof: Da ist ja Platz für nix. Das lange Gleis vorne müsste dann ja wohl das Bahnsteiggleis werden, mit Steilwand zur darunter entlang gehenden Hauptstrecke. Find ich nicht überzeugend.


    Die zugelieferte Weichenverbindung im Eingangskopf wird sicher ein Hingucker!


    So ein leistungsfähigerer Kopfbahnhof, an dem an der abzw. Strecke auch ein Industrieanschließer liegen könnte, fehlt nmK bisher in unserm Modulportfolio.


    LG Bruno - bob -

    Hallo Volker,


    irgendwie funktioniert das mit dem Ziehgleis 62 nicht. Es soll ja eigentlich ermöglichen, die Güterwagen aus den Gleisen 4 + 5 zu sortieren ohne dabei die Einfahrweichen für die Reisezüge zu blockieren. Das geht so aber nicht. Da müsste eine Weichenverbindung an die Stelle, wo jetzt in der Zeichnung die Zahl 62 steht. Der Bereich sieht stark nach zwangsläufigem Selbstbau aus ("Hosenträger" im Bogen), da kann dann auch sicher noch eine Weiche zwischengepfriemelt werden. Im anderen Fall müsste diese ganze Situation aufgelöst werden, was aber ca. 70 cm mehr Länge bedeuten würde. Da sehe dann die sowieso schon recht gedrängte Ausführung des oberen Bahnhofs (in den du auch noch mit einem D-Zug (1 Wagen?) reinfahren willst) mehr als gefährdet. Auch der Abstand der beiden Strecken scheint mir hier sehr optimistisch für eine Gestaltung zu sein.


    Vielleicht einfach den Kopfbahnhof etwas großzügiger ausführen und nur die zwei Strecken in den (getrennten) Schattenbahnhof führen?


    LG Bruno - bob -

    Hallo Foristi,


    am vergangenen Wochenende "tobte das Leben" in Eystrup mit seiner Ladestraße und der angeschlossenen Senffabrik.


    Hier mal zwei links, die das Leben und Treiben wie es vor 60 Jahren und vorher an einer damaligen Ladestraße stattgefunden haben könnte. Ich finde, zahlreiche Details sind immer noch als Anregung für unser modellares Schaffen zu gebrauchen.


    https://www.youtube.com/watch?v=eXZ2ODe_hFk


    http://www.industriedenkmal-se…/dokumente/aktuelles.html


    Viel Spaß beim Betrachten

    Hi Rainer,


    was 2 ° so ausmachen können . . .


    Das Problem mit den Schienenzwischenräumen haben wir wohl alle, schließlich taucht das bei jedem Bahnübergang auf. Aus Vereinfachungsgründen habe ich das (jetzt kenne ich den Namen) Betonplattensystem nach eigenem Gusto bei mir verwendet; besonders bei gebogenen Gleisen kann ich die Inlays durch "geschickte" Größenwahl an den jeweiligen Bogen anpassen.


    Ich würde ja auch gerne mal so etwas Pflastern, aber frage mich, wie beim Vorbild die einzelnen Steine sicher halten, zumindest über den Schwellen wo doch kaum Material zum Einbetten vorhanden ist???? Rillenschienen sind mir beim Vorbild eher noch nicht untergekommen.


    Mit Balken kann ich das System nachvollziehen, die lassen sich auf den Schwellen verschrauben. Und Asphalt kleistert sowieso alles zu.


    However: Ein Nebeneinander der verschiedenen Systeme in (d)einem Industriegebiet würde sicherlich besser aussehen als alles "Üni" ausgebildet.


    Weiter so und LG Bruno - bob -

    Hallo Michael,


    voll korrekt ey! Jau die Knubbel sind für die Passung da. Es sind 8 mm Holzdübel.Nach einigen Erfahrungen mit zu spannender Passung lasse ich sie nur ca 10 mm rausstehen und schleife sie mit Schmirgelpapier ab; dann "flutscht" es besser. Ach ja: Ich verklebe de Dübel auch nicht einseitig; da kann man sie, wenns mal nicht passt, einfach mit einem Hammer zurückschlagen.


    Damit die ganze "Schoose" auch wirklich passt, bohre ich die zusammengehörenden Platten gemeinsam, nachdem ich sie mit einigen Schrauben fest fixiert habe. Da stört auch eine nicht ganz ausgerichtete Bohrung nicht. Für nachträgliche Änderungen oder das Einfügen eines weiteren Moduls ist diese Methode aber nicht geeignet; vielleicht geht das ja bei lasergefertigten Teilen.


    Das nachträgliche Anbringen von Passsystemen hat so seine Tücken: Ich habe mit den Passbuchsen (besser: Ausrichtebuchsen) und den präzisen Passstiften von Volker Schön meine Erfahrungen gesammelt: Hier trifft Metallpräzision (1/100stel) auf Holzkonstrukte. E i n Passbolzen geht ja noch rein aber das setzt schon eine sehr genaue Höhen- und Waageeinstellung der Module voraus. Die meist in den Hallen vorhandenen Schwingböden tun ihr Übriges. Das Ausrichten meiner Streckenteile von Geesthaven war im Aufbaustress nicht praktikabel. Vielleicht geht es beim nächsten mal mit "lockereren" Passbolzen besser.


    LG Bruno - bob -