Beiträge von Bruno

    Hallo Foristi,


    manchmal steckt der Teufel im Detail; und da hat er sich schon seit Anbeginn eingenistet. Ich meine mein Projekt "Geesthaven". Die Grundplanung liegt ja nun auch wieder einige Jährchen zurück und so schleppe ich einige dieser Teufelchen zu jedem Treffen mit. Begonnen hat das mit einer zu optimistischen Kurve in den Lokbahnhofsbereich. Vom Ärger mit der ursprünglich hier verbauten Tillig-DKW will ich gar nicht reden. Nein, der Bogen war einfach zu eng mit dem Ergebnis, dass einige der von mir geliebten großen Loks regelmäßig vor dem Stellwerk im Schotter standen. Abhilfe sollte ein kleines Winkelkorrekturmodul bringen. Klein wegen dem Transport und natürlich auch um das gesamte Geesthavenkonstrukt nicht noch platzraubender zu gestalten als es sowieso schon ist. Der langen Rede kurzer Sinn: Es hat nicht wirklich die lauftechnischen Probleme gelöst. Vielleicht war der Kurvenradius auf diesem kleinen Teil immer noch zu kriminell.



    Die "offizielle" ACAD-Zeichnung stellt nur den Platzbedarf für die Arrangementplaner dar, die tatsächliche Gleislage spielt da nicht die große Rolle (nur um Fragen zuvor zu kommen).


    Also habe ich mich entschlossen ein neues WInkelmodul zu bauen. Gleicher Winkel (um nicht mit den anderen Geesthavenästen in Konflikt zu kommen) aber mehr Gleislänge um den Radius milder zu gestalten. Hier mal die vermaßte Skizze, die noch in ACAD gezeichnet werden muss um in die Datenbank einzufließen.



    Diese nun größere Fläche wollte ich nicht nur in T 49 Sparbegrünung ausführen; hier lässt sich mehr drauf machen. Insbesondere bietet es sich an, einen beschrankten Bahnübergang direkt neben dem Stellwerk R 1 anzulegen. Gesagt - getan! Hier das Ergebnis aus Adlersicht:




    Nach all den Laserzangeleien der letzten Wochen packte mich auch wieder die Gestaltungslust und so habe ich mich im Rahmen meiner Möglichkeiten an diesem kleinen Teil ausgelebt.


    Sehet selbst:











    Bilder des "embeddeteten" Moduls demnächst. Schaunmermal ob der neue Radius die Lauftechnik im gewünschten Sinn verbessert.

    Hallo Michael,


    das sind ganz banale Fehler: Beim Konstruieren die Wandstärken nur einmal statt zweimal berücksichtigt, beim Übernehmen von Maßen nicht daran gedacht, dass dieses Teil hinter ein anderes geklebt werden soll usw. Gerade die Glaskanzel oben brauchte mehrere Anläufe um überhaupt problemlos zu funktionieren. Das Problem ist, dass es bei den Kartonbauteilen nicht mal eben möglich ist, mit Schleifpapier "eine Winzigkeit" wegzunehmen: Die Kante fasert aus und sieht bescheiden aus. Ein weiteres Problem sind die gebrannten Schnittkanten, die irgendwie weg"kaschiert" werden müssen. Letztlich sind wir doch bei der Methode "Brenneis" gelandet, die Konstruktion mit einem dünnen gelaserten Papier mit Übermaß aufzukleben und mit scharfer Klinge "beizuschneiden". Dass dafür der Kleber auf Lösemittelbasis hinreichend dünnflüssig sein muss um nicht herauszuquetschen oder doch wieder sichtbare Kanten zu erzeugen, kann man an den Nahaufnahmen deutlich erkennen. Mir gefällt mein Ergebnis aber auch so.


    Und, wie schon vorher geschrieben: Aus Fehlern lernen! Sicherlich gibt es beim nächsten Projekt wieder andere Problemstellungen im Detail und das Management geht wieder von vorn los. Mir geben diese Arbeiten ein (Mit-)Gefühl dafür, dass manche professionelle Ankündigung noch viel Zeit bis zur Auslieferung braucht.


    Kein Grund zum Verzagen! LG Bruno - bob -

    Hallo Foristi,


    auch im Sommerloch gibt es ´was zu basteln. Hier mal ein Ergebnis: Ein "modernes" Stellwerk aus den 50ern. Gefunden habe ich es im folgenden Buch, das unbedingt auf den Nachttisch eines Bahnlokalpatrioten gehört:





    Leider gibt es nur eine Zeichnung zu diesem modernen Stellwerk, machen doch alle anderen nur im Bild Vorgestellten ebensolche Beschwerden durch das Krankheitsbild "Wilson dingham".



    Natürlich ist die Originalzeichnung in einem verquasten Maßstab abgedruckt und so ist erstmal ein wenig sportliche Tätigkeit im Dreisprung (oder wie die Rechenarbeit heißt) angesagt. Zum Glück waren die originalen Zeichnungsmaße ablesbar, so dass einer annähernd hanullmaßstäblichen Bauunterlage nichts im Wege stand.




    Horst von der MÜKUBAHN hat die Maße in mehrere lasergeeignete Dateien umgewandelt und so stand dem Kartonschneiden nichts mehr im Wege. Leider steckt der Teufel bekanntlich im Detail, so dass es sich doch ein wenig in die Länge gezogen hat bis alles endlich zu meiner Zufriedenheit im ortsansässigen Fablab ausgebrannt war. Aus Fehlern lernt man (ich, wir) so dass davon wieder etwas in die nächsten Projekte einfließen kann. Aufnahmen von zusammengeklebten Pappwänden erspare ich mir, die Aufnahmen des fertigen Gebäudes sollen reichen. Ein wenig "tricky" war die Konstruktion des Obergeschosses mit der großen Fensterfront. Hier mal meine Vorstellung von der Umsetzung:



    Eine Inneneinrichtung habe ich dem Stellwerksraum auch spendiert, auch wenn nachher "keine Sau nix sieht". Dass das Stellwerk damals schon für elektromechanische Weichenantriebe ausgeführt war, habe ich großzügig ignoriert zumal die Weichen im betreffenden Modul drahtmechanisch gestaltet sind. Stört mich aber nicht.




    Hier nun ein Bilderreigen des fertigen Konstrukts. Eingebaut (banal aufgeklebt) in das Modul wird es erst, wenn das Modulpaket mal wieder hervorgekramt wird (oder bei einem Treffen). Davon dann mehr.





    Hallo Andreas,


    ich bin ja bekennender Ablehner des Lärmgenerators und so tratscht man denn bei den FREMO-Treffen mit dem einen oder anderen Gleichgesinnten über das "Problem". Dabei kristallisiert sich schnell heraus: Im "Anlagenbetrieb" wird es schnell "nervig" so dass es doch eher nur für gelegentliche Besucher eingeschaltet wird. Die Rollgeräusche der Wagen übertönen meist das "Gekrächse" aus der Maschine. Und wenn nun für das eigene feine Ohr gelegentlich eine Soundlok spazieren gefahren wird, stellt sich schnell heraus, dass das Geräusch meist nicht daher kommt, wo es eigentlich entsteht: Was soll ein Auspuffschlag aus dem Tender???


    Vielleicht wäre es bei Deinem Projekt sinnvoll, den Lautsprecher in die Kesselstütze einzubauen damit die Hauptgeräusche schon mal richtig zugeordnet sind? Ok, für das Klappern der Feuertür sollte dann noch so ein Ding in das Führerhaus.


    Nix für Ungut (??? Wie ist diese Formulierung gemeint?)


    Viel Erfolg beim Weiterbauen! Bruno - bob -

    Hallo Holger,


    hat er. Aber das ganze, einschließlich der Ergebnisse, hat mich nicht interessiert, da ich in der Freizeit gegen jeglichen Wettbewerb bin. Ich denke, dass die Ergebnisse wohl im Papier-Hp1 verbraten werden, schließlich müssen ja die Seiten gefüllt werden und da bietet sich so etwas ja geradezu an. (Komisch, warum erinnert mich das an die Zustände vor 35 Jahren, als OOK auch so etwas vorhatte?)


    Geknipst haben wieder viele, aber ins Netz stellen werden wohl wieder nur die bekannten drei oder vier. Nun ja, nehmen wir mal an, dass das Bildmaterial als anregende oder abschreckende Motivation für die eigenen Bautätigkeiten dienen wird ;-)


    LG Bruno - bob -

    Hallo Foristi,


    uff! Es ist geschafft: Ein langes und großes Fremotreffen ist erfolgreich zu Ende gegangen. Ich möchte hier nur einen Versuch einer Übersicht über 90 Meter lange 6-Feld Sporthalle zeigen:



    Nur die Mitte mit dem H0-Re Arrangement


    Im Weiteren möchte ich nur einige Aufnahmen meiner Module, hier dem Fischbahnhof in Geesthaven vorstellen. Bilder, die s o nur auf einem Treffen entstehen können, da es mir zuhause nicht möglich ist mehr als drei Module aneinander zu schrauben, von Übersichtsaufnahmen ganz abgesehen.






    Bild: Horst Müller-Kuntzer


    Mein guter Konstrukteursgeist Horst hat seine neue Kamera getestet; mir lag besonders eine Innenansicht der Fischauktionshall am Herzen. Hier mal die Ergebnisse:



    Bild: Horst Müller-Kuntzer

    Bild: Horst Müller-Kuntzer


    In den nächsten Tagen werden sicherlich die "üblichen Verdächtigen" eine Vielzahl von Bildern in die Netze stellen; da kann sich der geneigte Betrachter einen Überblick über die gezeigten Module verschiedener Baugrößen und Epochen verschaffen. Ich denke, dass so eine Bilderflut den Rahmen dieses Forums sprengen würde.


    An dieser Stelle möchte ich nur auf die Führerstandsmitfahrten von Heinz Hoffmann bei YouTube hinweisen:

    Mir haben sie gefallen.

    Hallo Foristi,


    nach einigen 3a-Teilen im Geesthaven Faden ist es an der Zeit, mit ein paar neuen Nadeln fortzufahren zumal es nicht mehr um Fisch sondern um Bunkerkohlen und -öl für die Fischdampfer geht. Deshalb also der neue Faden 4 (ob da noch a und b dazukommen, wird die Zeit zeigen).


    In Vorbereitung auf das große Arrangement während der Fremo-JT in Rastede über den 1. Mai habe ich mir das erste Modul der Fischereihafengruppe vorgenommen um fahrdynamisch und schalttechnisch etwas zu optimieren. Und wenn mer schon mal da sind, bleib´mer gleich hier und setzen die bislang erst rudimentäre Durchgestaltung weiter fort.


    Als erste grobmotorische Arbeit stand die Anfertigung der vorzuschraubenden Wasserflächen und deren Liqidierung an. Sie sind die Basis für die anlegenden Schiffsmodelle.


    Insgesamt sieht das komplette Modul nun s o aus:




    Der ganze Kleinkram, der mit der Entleerung der Kesselwagen mit Bunkeröl C zusammenhängt, ist nun nach meinem Dafürhalten fertig: Zwei isolierte Rohrleitungen für das heiße Bunkeröl und einer ebenfalls isolierten Leitung für Dampf um eventuell den Wagoninhalt nachheizen zu können. Beide Leitungen kommen aus dem Pumpenhaus welches an das Heizwerk bzw. an den großen Tank angeschlossen sind.





    Die nächste größere Baustelle stellt das Drumrum bei der Kohlenverladung dar. Das mir zur Einsicht vorliegende Bildmaterial zeigt, dass hier sehr viel Handarbeit mit Schaufel und Schubkarre angesagt war. Die in O-Wagen angelieferte Kohle wurde entweder direkt mittels Schubkarre zu den Schütten an der Kaikante verfahren um hier über Holzrutschen an die Bunkerdeckel der Dampfer auf dem Hauptdeck zu gelangen oder die Kohle wurde als Vorrat rechts und links der O-Wagen aufgeschüttet. Auf jeden Fall eine intensive Schaufelarbeit, die wohl erst sehr spät (praktisch mit dem Aussterben der Kohledampfer) durch Förderbänder erleichtert wurde.






    Ob ich eine Ladeszene mit Arbeitssklaven von Preiser et al. darstellen werden, kann ich noch nicht sagen; mir fehlen auch die hier typischen schweren Schubkarren mit Holzaufbau. Auch auf meinem Fisch d a m p f er müsste ich erst wieder einen Teil des durchgestalteten Decks verändern ( Fanggeschirr beiseite räumen). Vielleicht baue lieber einen weiteren Dampfer und berücksichtige gleich notwendigen Details ;-)



    Mit der Zuwendung der Technik zum Ölantrieb kamen auch neue Herausforderungen an die klassischen Bunkerbetriebe: Öltanks und die dafür notwendige Infrastruktur an Land und auf dem Wasser mussten her! Die Tanks konnten auf den bestehenden (und nun nicht mehr benötigten) Flächen der Kohlenplätze errichtet werden. Entlademöglichkeiten für Kesselwagen (siehe oben) und das "Handling" der Ölsorten war sicherzustellen. Auch der Ablauf des Bunkerns der Schiffe änderte sich: Kamen in kleinen Häfen die Schiffe zu den Kohlehalden, lieferten jetzt spezielle Bunkerboote die Betriebsstoffe an die Schiffe. So konnte bereits während der Ladetätigkeiten der Betriebsstoff an Bord genommen werden, während der Dampfer erst nach den Ladetätigkeiten an die Kohlenkai verholte. Taim is mankie!


    Ich habe auf dem Modul das alles in "komprimierter" Weise nachgestellt. Hier ist die Beladestation des Bunkerbootes, das neben dem Treiböl auch Schmierstoffe zu den Schiffen bringt.





    Quelle meiner Inspirationen sind neben dem "Studium" etlicher Bildbände, seltener schon Bilder aus dem WWW, auch Filme zum Thema "Fischerei" die bei "DuRohr" (YT) usw. einsehbar sind. Hier sind es meist nur kurze Szenen, die die Arbeit im Hafen zeigen.


    Ein sprudelnder Quell ist ein Besuch in diversen Hafenmuseen, z.B. des "Historischen Museums Bremerhaven", das den Werdegang der Fischerei in "Geestemünde" zum großen Thema gemacht hat. Hier vermittelt ein Großdiorama die Ausdehnung der Fischereianlagen in den frühen 50er Jahren:



    Das Diorama ist im ca. 1:500 Maßstab und vermittelt mir zahlreiche Inspirationen, die entsprechend in unseren Maßstab umgesetzt werden können. Aufmerksame Verfolger meiner Modell-Tätigkeiten werden das eine oder andere Motiv aus dem Diorama wiedererkennen.



    Auch bei mir geht es über diese doppelte Klappbrücke in den Fischereihafen



    Der Fischbahnhof, von dem ich leider nur einen kleinen Teil darstellen kann.



    Die Enge zwischen Kai und Auktionshallen, die hier etwas tiefer ausgefallen sind als bei mir auf den Modulen.


    Bei Besuchen der noch vorhandenen Bruchteile der Gebäude im Fischereihafen lässt sich noch das eine oder andere Detail in Augenschein nehmen.


    Wer meine "Bilderstrecke" vom Hafendiorama komplett sehen möchte, sei auf die folgende Galerie verwiesen.


    http://www.abload.de/gallery.php?key=sOGuNxao


    So, nun geht es an die Intensivvorbereitung des Treffens in Rastede; da bleibt wenig Zeit für "Literaturarbeit".

    Nabend Friedrich,


    also ich weis nicht, warum es die blaue Filterwatte sein soll. Geiz nun auch bei Dir? Das Polyfiber von Woodland ist doch schon schön oliv, da brauch ich nicht erst einen zusätzlichen und unvollkommenen Sprühgang zwischenzufügen.


    Aber, wie sagst Du so schön: Jeder so wie er möchte!


    LG Bruno - bob -

    Hallo Andreas, hallo Jaques,


    da muss ich dem Jaques Recht geben: Wenn schon, denn schon! Optisch eindrucksvoll bemerkbar ist die Manipulation am Gleis nur in Verbindung mit niedrigerem /feinerem Profil. Bei manchen Vorbildfotos in DSO frage ich mich manchmal beim ersten Blick ob das überhaupt Normalspur ist. Beim zweiten Blick bin ich immer wieder erstaunt, dass das niedliche Profil solche Lasten/Dimensionen überhaupt tragen kann.


    Die nächste Baustelle wäre dann die realitätsnahe Verlegung der Nebengleise: Keine laserausgerichtete Stopfmaschine sondern handgestopft aus "Stückgleis" mit den deutlich sichtbaren Verwanderungen und Knicken. Ach ja: Schienenlaschen sind dann natürlich ein "Muss".


    Stellt sich für mich die Frage: Achtet da außer mir jemand drauf, ausserhalb der geschossenen Nahaufnahmen? Für mich in meinem Diorama zuhause: Immer! In der großen "Betriebswelt" des Fremo? Wenn das Fahrplanspiel die Welt bestimmt, geht so etwas schnell unter.


    Du schaffst das. LG Bruno - bob -

    Nabend Holger,


    ich habe gute Erfahrungen bei Karton/Holz mit dem CLOU Schnellschleifgrund gemacht. Ist pidünn und lässt sich mit einem größeren weichen Pinsel gut auftragen. Trocknet schnell. Wegen der Ketone als Lösemittel ggf nicht unbedingt für Polystyrol geeignet, aber mit dem Pinsel kann man gut an die Stellen "ranmalen". Auch hier leistet der Föhn gute Dienste bei der Trocknungsbeschleunigung.


    Verdünntes MOWI sollte auch funktionieren, der Allohol tut dem PS nix.


    Versuch macht kluch.


    LGzN Bruno - bob -

    Hallo Holger,


    auch die Fensterscheiben unterliegen der Alterung/Verschmutzung. Ich glaube nicht, dass sie regelmäßigst in so einem Profangebäude geputzt werden; gleiches gilt für die weißen Rahmen.


    Meine guten Erfahrungen habe ich mit banaler Tusche und prilweichem Wasser gewonnen. Ein Haaarfön zeitigt rasche Ergebnisse. Nach einer wasserfesten Lackierung sollten auch die Pappteile keine Probleme damit haben.


    Prima, dass es nicht immer Häuser "Autoffsebocks" sind.


    LG Bruno - bob -

    Hallo Michael, hallo, Jens, hallo alle,


    Wichtig vorweg: Mit MOWI k e i n Wasser verwenden!!


    Lieber einmal stark verdünnt mit IPA vorsiffen und nach Trocknung (meist hält das schon bombig, nach völliger Durchtrocknung beurteilen!) mit nicht so stark verdünntem MOWI nochmal drüber.


    Die "Tüte auf einem Liter" ist eigentlich schon zu konzentriert für die Träufelei, aber irgendwie muss man ja möglichst simpel anfangen. Auch hier gilt: Finde D e i n e n Weg.


    Entweder man liebt es oder man hasst es. Geht mir mit vielen Dingen ja auch so, siehe Panpastel-Methode. Da gibt es sicherlich Meister, die perfekt sind (Der verlinkte Artikel führt aber eher in die andere Richtung. Naja, wenn man die Besprechungsmuster abarbeiten muss . . . ).


    Macht euch einen! LG Bruno - bob -

    Hallo Rainer et al,


    ich habe mir die "Schminkpfännchen" vor einiger Zeit auch zugelegt (schließlich habe ich mit dem Kunstmarkt "Gerstäcker" das Paradies vor der Haustür) einschließlich einer größeren Anzahl und Form der Applizierschwämmchen.


    Meine Erfahrung: Ich komme damit nicht zurecht: Dieses feinste Farbpuder habe ich nicht in die Winkel der Gehäuse reinbekommen wo ja eigentlich der Dreck bevorzugt hängenbleibt. Mein dergestaltes Bemühen brachte innerhalb kürzester Zeit die kleinen und größeren Schwämmchen über ihre Reißgrenzen hinaus. Letztlich habe ich dann mit der guten alten Borstenpinselmethode (wie ich sie bei den zerriebenen Pastellstiften verwende) den Feinstaub dorthin bringen können.


    Für mow glatte Flächen mag die Methode ideal sein, aber da nehme ich lieber den Luftpinsel. Letztlich müsste ich die Puderei ja doch mit einem Finish fixieren.


    So hat jeder seine bevorzugten Methoden. Viele (alle?) Wege führen nach Rom. Jede Reise beginnt mit einem ersten Schritt.


    Macht euch einen! LG Bruno - bob -

    Hallo Foristi,


    mal wieder ein Zwischenbericht von meinen Aktivitäten im Fischereihafen von Geesthaven. Im Gegensatz zu meiner letzten "Wasserstandsmeldung" sieht es nun etwas aufgeräumter aus in der Ladestraße vor den Fischauktionshallen.



    Die relative Weiträumigkeit lässt zahlreiche optikbelebende Kleinszenen zu, mit denen ich mich in den letzten Tagen Beschäftigt habe. Hier mal ein paar Bilder:



    Die Modulkästen sind nicht ausgerichtet und verschraubt; Arbeitsumfeld eben.



    Im fertigen Zustand sind die Hallendächer drauf. Ich bin noch am Experimentieren ob ich sie mit Magneten zum Abnehmen ausführe, Problem beim senkrechten Transport der ModulVPE. Ob das beim Transport hält?



    Eis ist der Frischegarant bei den Frischfischen








    Auch die Reparaturszene am Fischbahnsteigdachende, mit der ich lange Zeit haderte, ob ich nicht lieber das Dach ohne Baustelle ausführen sollte, bin ich mittlerweile angegangen und finde sie auf einem guten Weg. Einige "Fiehtschers" fehlen noch, sind im Zulauf vom Hersteller (Kotol) und werden demnächst in die Szenerie eingebracht. Trotzdem schon mal ein paar Bilder:






    Das Innere der Auktionshalle und die Wasserseite des Fischhafens ist auch schon weitgehend gestaltet, aber um davon Bilder anzufertigen, muss ich erst die Modulgruppe verrücken um mit dem Bilderknipsapparat sinnvoll heranzukommen. Von diesen Bemühungen später mehr.

    Hallo Michael,


    so ganz unterbelichtet sind wir hier im Forum bezüglich Schlachthof und drumrum nicht. Guckst Du hier:


    Der Schlachthof von Geesthaven


    Unser Modellbahnproblem ist ja immer, die meist zu gewaltigen Dimensionen des Vorbilds auf verträgliche Maße "einzudampfen". Die Amis haben dafür den Begriff des "selectiv compression" geprägt: Was sind die "typischen" Dinge, die den Eindruck einer bestimmten Industrie generieren?


    Gerade die Suche im Internet ist heutzutage ein sprudelnder Quell um sich schlau zu machen. Gerade in der letzten Woche habe ich durch Zufall bei durohr (YouTube) einen Film über die Herstellung von Blechfässern gefunden, die ich vor etlichen Jahren beim Bau meiner Firma Krugmann gut hätte gebrauchen können.


    LG Bruno - bob -