Beiträge von Michael O

    Hallo,


    sind ja schon einige Ideen zusammengekommen.

    Mir fällt noch ein anderer Ansatz ein. Kann es möglich sein unter den Ketten die Reibung zu erhöhen, indem man dort einen Streifen Neopren, Schleifpapier oder ähnliches aufklebt? Weiß nicht ob das optisch unsichtbar möglich ist. Dann könnte man auf Umbauten am Güterwagen verzichten.

    Bei Radfahrzeug könnte das Festkleben der Achsen selber vielleicht schon reichen, wenn die nicht mehr rollen.


    Grüße Michael

    Hallo Johannes,


    es gab von Spieth glaube ich einen Messingbausatz eines solchen Krans. Meiner Erinnerung nach als "Kran Beilstein" bezeichnet, da an der Bottwartalbahn auch so ein Exemplar stand.


    Gruß Michael

    Hallo,


    ich möchte euch dieses Buch nicht vorenthalten. Es ist vom britischen Autor Michael Rhodes und ist ein schöner Bildband über deutsche Rangierbahnhöfe mit größtenteils modernen Bildern aber gespickt mit Stellwerksaufnahmen und Gleisplänen.
    Es gibt eine vollständige online Vorschau und die Möglichkeit es als PDF oder Print-on-demand zu erwerben.


    http://www.blurb.co.uk/b/72732…arshalling-yard-directory


    Ich wünsche viel Spaß beim Lesen,
    Gruß Michael

    Hallo Andreas,


    was willst du uns mit dem Link sagen? Der Bahnhof ist doch von einem ganz anderen Kaliber, als deine Planung. Insbesondere ist hier die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass mehr als eine Rangierfahrt gleichzeitig unterwegs ist. Da sind Ruf-, Wink-, Lichtzeichen vom Stellwerk dann nicht mehr eindeutig. Das ist bei dir ja nicht der Fall. Selbst wenn sich die Ng kreuzen, wird dann die meiste Arbeit von der Lok vom Ng West-Ost übernommen werden, während die andere hauptsächlich wartet.
    Falls du auf die Situation an Gleis 1/2 am westlichen Ende anspielst, das ist ja ein klassisches Gruppenausfahrsignal. So etwas hätte ich intuitiv dir auch vorgeschlagen. Da du aber ein entsprechendes Vorbild vor Augen hast mit Zwischen- und Ausfahrsignalen, so ist doch alles gut.


    Gruß Michael

    Hallo,


    wie Holger schreibt, in Gleis 3 sehr sehr unwahrscheinlich. Wenn du welche Aufstellen willst, dann vor den Einheitssignalen, wie man in dem DSO Artikel sehen kann, welchen ich weiter oben verlinkt habe.


    Das es mit bayrischen Signalen so viele "wilde" Kombinationen gibt, liegt wohl daran, dass diese als einzige Länderbahn Bauart übernommen wurde und man dann bei Ersatzteilen später in den Fundus der Einheitssignale greifen musste.


    Gruß Michael

    Hallo,


    ich zähle mich ja auch eher zu den Signalverückteren aber wie bei so vielem ist meiner Meinung nach das wesentliche, welche Toleranz man Mitspielern entgegen bringt, die in dem Bereich des Hobbys nicht so weit gehen wollen.
    Das trifft aber auch auf andere Bereiche, wie Fahrzeug Detaillierung, Landschaftsbau und sicherlich noch vieles mehr. Wichtig ist aber das man dabei anderen nichts aufzwingt und potentielle Nachteile dann auch größtenteils selber tragen sollte.
    Bei hoch detaillierten Fahrzeugen eben einen höheren Reparatur Bedarf einkalkulieren, aber nicht die Betriebssicherheit im Bereich Kupplung / Radsätze negativ beeinflussen. Bei der Stellwerkstechnik wäre es, dass eines mit höherem Erkläraufwand eben öfters vom Erbauer selber bedient werden muss. Ich kann aber versichern, dass so ein vorbildliches Stellwerk auch einiges an Spielspaß liefern kann. Es darf aber dann nicht den Fahrplan torpedieren, weil Bediendauer und geplante Fahrplanzeiten nicht zusammen passen.
    Jetzt aber genug dazu von meiner Seite, ich bin sicher Andreas wird für sich das richtige finden. Wenn er hier Hilfestellung findet, gut. Wenn er manche Vorschläge in den Wind schlägt auch gut, hauptsächlich muss der Bahnhof ihm gefallen.


    Signalbezeichnungen:
    Was ich so umständlich geschrieben habe, war der Vorschlag die Bezeichnungen P/S zu tauschen. Nach meinem Verständnis ist an Position B (nach deiner Skizze) das Ausfahrsignal und an den Stellen C/D stehen Zwischensignale. Klassisch wäre dann der Buchstabe S für ein Zwischensignal in diese Richtung. Aber wie Helmut schon angemerkt hat, wurde dieses Schema nicht immer konsequent angewandt.


    Code
    1. >F ___ N1< ____ >S1 ______ >P __ A<
    2. \_ N2< ____ >S2 _/ (EG)


    Durchrutschweg:
    Ich habe garantiert irgendwo was dazu, finde aber auf die schnelle nicht ob und wie viel weniger als 100m dort die Vorschriften verlangen. Wenn ich was gefunden habe, trage ich es nach. Meine persönliche Meinung ist, dass es da aber auch eher auf Proportionen, als auf Maßstäblichkeit ankommt.


    Hp Ru:
    Den Zintl habe ich leider nicht. Mein Wissensstand aus anderen Quellen ist folgender:
    Hp Ru erlaubt generell das Rangieren, ein direkter Fahrauftrag für eine Rangierfahrt ist das nicht. Das gleiche gibt es ja auch bei mechanischen Sperrsignalen, wenn diese keine Rautenscheibe tragen. Daher braucht man einen parallelen Kommunikationsweg zwischen Lokführer und Fahrdienstleiter/Weichenwärter.Wenn es auf jedem Bahnhofskopf ein Stellwerk gab, so konnte so der Fahrdienstleiter wohl auch dem Wärter die Erlaubnis zum eigenständigen Rangieren erteilen. Der musste sich dann aber noch mit dem Lokführer absprechen.


    Gleissperren:
    Mach es wie es dir am besten gefällt. Die Möglichkeiten zur Antriebsmechnik sind zwar im Laufe der Zeit besser geworden. Attrappen fallen meiner Meinung nach aber nur auf Fotos auf. Wobei wo willst du welche Aufstellen? Gleis 3 ist ja schon ein Nebengleis, die Weichen 22 und 3 geben Flankenschutz zum Hauptgleis. Die beiden Stummel 301 und 310 brauchen dann keine Gleissperre mehr.


    Gleis 3:
    Da bin ich mir unsicher, wie ob man da im Vorbild Handweichen genommen hätte. Zum einen wären diese kostengünstiger, aber gerade am westlichen Bahnhofskopf doch recht weite Wege, um den Schlüssel beim Fahrdienstleiter abzuholen. Da macht vielleicht eine Bude mit Außenschlüsselsperre Sinn. Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass man sich daher den Aufwand gespart hat und Weiche 22, 3 ferngestellt hat.
    Im Modell würde ich die beiden Weichen aber auf jeden Fall vom Fdl-Pult bedienen.


    Gruß Michael

    Hallo Friedrich,


    [irony]dafür, dass du sie so unnütz findest, befeuerst du mit deinen Texten Grundsatzdiskussionen aber durchaus.[/irony]


    Spaß beiseite, ich hatte gehofft ausführlich genug geschildert zu haben, wie meine Überlegungen das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden könnte.
    Da besteht ja zum einen der Wunsch einen Teil der Signale als bayrische und einen Teil in Einheitsbauform aufzustellen. Die Legende vom Rangierunfall und der Erneuerung finde ich glaubhaft genug. Der DSO Artikel zeigt auch schön, dass die DB zumindest im dortigen Fall die bayrischen Signale durch die Kombination von Hauptsignal und Sperrsignal ersetzt hat. Eben um die Innenlage des Stellwerks nicht umbauen zu müssen und aus Hp Ru wurde dann ein Sh1.


    Wenn jetzt eben der Wunsch besteht die ASig auf der einen Seite in bayrischer Form, auf der anderen in Einheitsbauform aufzustellen, kann man doch durchaus überlegen, auf welcher Seite welches Signal im Fremo Alltag praktischer ist. Wie gesagt mein Vorschlag ist nicht komplett auf Hp Ru zu verzichten, sondern geht nur dahin, wie der Wunsch nach der Mischung der Bauformen meiner Meinung nach praktisch und glaubwürdig zu gleich sein könnte.


    Gruß Michael

    Hallo,


    ich bin mir sicher, dass du beim Bau der Kernmodule schon viel Spaß hast. Signalisierung ist sicherlich ein weiteres spannendes Thema. Wobei ich sagen muss, dass ich mich mit bayrischer Länderbahntechnik bislang noch nicht intensiver befasst habe. Friedrich, die Kunst ist ja eben nicht gravierend gegen das Vorbild zu verstoßen und daher ist eine Beschäftigung mit deinen Punkten 1-3 sinnvoll, damit man sich für Punkt 4 was passendes ausdenken kann.


    Zuerst ein wenig zu den Signalbezeichnungen. Ich würde dein Signal S als P bezeichnen. Dafür dann die beiden Signale P1 und P2 als als S1 und S2, nach folgendem Schema. Habe versucht auch die jeweilige Blickrichtung mit anzugeben.


    >A - P< - >R - S< - >N - F<


    Die Situation mit den Zwischensignalen ist sicherlich auch außergewöhnlich und spannend. Hier ein Link zu der Vorschriftenlage von 1939: https://www.blocksignal.de/gs/gs.php?w=hs §6.6 ist hier der interessante. Dort wird an S1 auch ein Vorsignal für P aufgeführt. Ob ein hohes/besonders sichtbaren Signal P diese bei einfacheren Verhältnissen ersetzen kann? Ich vermute eher nicht. Kann da noch jemand Beispiele anführen?


    Zum bayrischen Hp Ru und dem Umbau auf Einheitssignale ist folgender Artikel interessant:
    http://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?17,6997946


    Wie es mit dem Mischen aussieht wäre eine andere Frage, denn warum sollte man das gemacht haben? Mir kommt folgende Geschichte in den Sinn: Vielleicht ist da ja mal ein Zug entgleist, Weiche 1 unter einer Rangierfahrt umgestelt oder ähnliches. Und dabei sind Signale abgeräumt worden. Diese wurden dann durch Einheitssignale ersetzt. Daher vermutlich entweder nur ein einzelnes Signal, welches dann neu aufgebaut wurde, oder eben die beiden ASig an einem Kopf, wenn beide damals dann erneuert wurden. Ich würde vorschlagen die Einheitssignale als N1, N2 zu verwenden, dann auch mit Gleissperrsignalen davor. Begründung liefere ich im nächsten Absatz.



    Zu Rangiersignalen im allgemeinen: Ich versuche mir immer auch vorzustellen, wie die Kommunikation Fahrdienstleiter / Lokpersonal damals ohne Funk abgelaufen ist. Grundsätzlich kann es ja reichen, in den örtlichen Richtlinien zu definieren, mit dem Stellen der im Fahrweg ersten Weiche die Rangiererlaubnis zu geben. Das funktioniert aber nicht für eine Lok, die vom eingefahren Zug in Richtung Ra10 zum Umlaufen vorfahren soll. Denn da liegt die Weiche aus Gründen des Durchrutschweges ja schon passend. Hp Ru als Erlaubnis dafür zu definieren macht Sinn, bzw. eben ein Sh1 zu verwenden.


    Überlege ich mir nun den Fremo Alltag, so dürfe Hp Ru bei den meisten doch erstmal für Verwirrung sorgen. Daher verbaue die Einheitssignale besser am Fdl entfernten Ende, wo die Zugmannschaft auf sich allein gestellt ist.


    Am östlichen Kopf bei S1, S2 stehen die Signale beim Rangieren auf Hp Ru. Rangiererlaubnis dann durch den Fahrdienstleiter auf Zuruf, bzw. eben durch das Stellen der ersten Weiche.


    Bei der Weichenverbindung 101/102 zum Straßenbahnteil würde ich davon ausgehen, dass dort im Vorbild Handweichen mit Riegelschlössern verbaut wurden. Der Schlüssel dazu dann beim Fahrdienstleiter in der Hebelbank eingeschlossen. Weiche 101 zusätzlich per Drahtzug noch verriegelt, da spitz von Zugfahrten bei Einfahrten von A befahren.


    Handweichen, da diese günstiger sind, als ferngestellte. Die Straßenbahngleise sind ja nicht mehr DB Infrastruktur, so dass die Kosten ziemlich sicher von der Straßenbahn Gesellschaft getragen werden mussten. Auch dürfte es im Vorbild eher seltener gewesen sein, dass sich die Rangierabteilung dort einschließen musste. Im Modell wirken hier Zeitverkürzung und dichterer Fahrplan gegen uns. Deshalb würde ich die Weichen im Modell nicht mit Schlüsselabhänigkeit versehen, sondern direkt vom Fdl bedienen lassen. Sie aber optisch als Handweichen ausgestalten. Riegelschlösser gibt es als Messingguss z.B. von Udo Böhnlein.


    Ein Sperrsignal mach an Weiche 102 meiner Meinung nach keinen Sinn. Wie du gesagt hast, ist es ja durchaus auch unpraktisch für Rangierfahrten innerhalb des Straßenbahn Teils.



    Soweit meine Gedanken,
    Gruß Michael

    Hallo,


    zum Feierabend gibt es noch eine Zeichnung inklusive einem Verlängerungssegment von mir.



    Die östliche Einfahrt macht über die linken drei Segmente einen Knick von 5°. Das Verlängerungssegment hat einen Winkel von 10°. Somit beträgt, mit den zwei 15° Modulen rechts, der Winkel des gesamten Bahnhofes 45°.

    Hallo Andreas,


    zum Thema Milchverkehr findet man unter http://wiki.modellbahnfrokler.de/index.php/Milchverkehr auch ein paar Ideen. Ein Kannenwagen auf der Überlandtram klingt durchaus interessant.
    Was mir nicht ganz klar ist, was du mit dem Wiederverwenden von Viehwagen für die Krautfabrik meinst. Die Viehwagen kommen doch sowohl dort als auch am Schlachthof "beladen" an und gehen leer wieder raus.


    Die Umfahrung der Straßenbahn halte ich für die Gütertram nicht zwingen notwendig aber zum Umlaufen von Straßenbahn Beiwagen ist sie wunderbar geeignet. Das ehemaligen Lokschuppen Stumpfgleis kannst du gut auch zur Kohleanlieferung für die Entseuchungsstation verwenden.


    Die Angst vor der Weiche in Gleis 4 halte ich für unbegründet, Wagen kann man da eh nicht abstellen, da man es als Verbindungsgleis zum Umlaufen von Gleis 5 und aber auch zu allen anderen Gleisen hin braucht. So hast du auf den Gleisen 410, 411 nun aber genügend Platz, auch bei großem Aufkommen für die Gütertram. Gibt es keinen so großen Bedarf kannst du dort auch einen kompletten Viehzug parken, in Gruppen zur Entladung / Reinigung fahren. Anschließend dann sogar auch mal eine Session stehen lassen, falls der Zug nicht in jeder Session verkehrt.
    Genauso hast du mit den Gleisen 410, 411, 510, 6 und 5 die Möglichkeit Wagen nach 5 Gruppen zu sortieren. Das hilft dir sowohl bei Ramba Zamba auf der Gütertram, als auch beim Vorsortieren des Wagenausgangs, was dann den nächsten Knotenbahnhof freut. Gleis 401 dient dabei als Ausziehgleis.


    Auch kann man ja 2 Ng aus derselben Richtung schicken bzw. die Frachten dann entsprechend auf zwei Ng verteilen. Habe ich auch schon so auf unseren Treffen gemacht. Da ist der Fahrplaner gefordert bzw. ich werde das in meinen Datenblatttext so einfügen.

    Ja sicherlich, doch gerade weil du ja Erfahrung im Fahrplan erstellen hast, solltest du doch wissen, dass man es mit Sonderwünschen auch nicht übertreiben soll. Du willst ja auch noch PmG Verkehr mit Vieh und Milch. Insbesondere wenn der nächste Knotenbahnhof ein "echter" ist und kein Schattenbahnhof ist der ja auch an gewisse Zwänge gebunden.


    Dass die Umfahrzeiten dir eine Herzensangelegenheit sind habe ich schon gemerkt. Von daher ist es wichtig, dass du die zwei Szenarien trennst:
    a) es gibt keine weiteren Straßenbahn Module oder auf denen ist nur Personenverkehr
    b) dein Bahnhof hat ein ausgedehntes Gütertram Netz zu versorgen


    Schauen wir uns mal an, wo eine Lok beim Rangieren umlaufen muss:
    - Ng fährt von Ost nach West, die Zuglok muss also am Anfang ans östliche Ende und nach Abschluss der Rangiertätigkeiten wieder an die Zugspitze. Egal ob mit oder ohne Verlängerungsmodul ein Ng wird Gleis 1/2 immer nahezu ausfüllen.
    - Bei der Umfahrung im Straßenbahnteil 4/5 ist eine kurze Länge sicherlich wünschenswert, da angepasst an Wagengruppen zur Entseuchung, Einzelwagen zum Schlachthof/Käserei, Straßenbahnbeiwagen. Ich habe die Vermutung, dass bei einem größeren Gütertram Netz aber auch der Wunsch nach längeren Zügen dahin aufkommt, kann mich aber auch irren.
    - Zu Letzt die Umfahrung in Gleis 3, um Wagen von und zur Ladestraße 301 zu bewegen. Hier wird der Weg bei einem Verlängerungsmodul "unnötig" länger. Aber auch eine zusätzliche Weichenverbindung würde nichts bringen, da vermutlich vom Ng in Gleis 2 zu geparkt. Würde ich in Kauf nehmen, zumal der Ng bei großem Gütertram Netz im Strab Bahnhofsteil vermutlich nur noch Wagengruppen tauscht und nicht mehr rangiert, so bleibt mehr Zeit für die längeren Wege.


    Du sollst die Verlängerung ja auch nur dann zum Einsatz bringen, wenn der Verkehr auf der Gütertram es nötig macht oder eben eine Option parat haben, wo du anbauen kannst wenn der Fall eintritt. Ich sehe die Segmentgrenze an der Viehrampe auch weiterhin als eine Option. Die Umfahrung 4/5 bleibt dann unangetastet und es ergibt sich die Möglichkeit einen ganzen Viehzug verkehren zu lassen und an die Rampe zu stellen.
    Bei 5 Betriebsstellen im Ast und 2,2m Überholgleis Länge hast du pro Ng 4 Wagen für dich. Das reicht für deinen Eigenbedarf, aber für mehr solltest du die Option haben zu verlängern.


    Was die Servo Steuerungen angeht, gibt es sicherlich fertige Lösungen auch mit drei Stellungen, ich habe da aber keinen aktuellen Überblick. Danke für das Lob zu den Zeichnungen, da in dem PDF die Vektorzeichnung erhalten bleibt, geht das Anpassen aber recht gut.


    Liebe Grüße
    Michael

    Danke Lutz für das ausführliche Niederschreiben. Vielleicht vergrößert sich der Teil des Verstehenden deines Bekanntenkreises ja dadurch.
    An die Grenze stößt diese Methode aber, wenn man Streckenloks mit unterschiedlichen vMax kombinieren will. Da hilft der Trick mit dem Rangiergang nicht mehr. Habe ich Loks mit vMax = 60km/h, 100km/h und 120km/h, die ich sowohl einzeln, als auch in beliebigen Kombinationen einsetzen will, bliebe nur die Möglichkeit bei allen Fahrstufe 28 auf 120km/h zu justieren und die Kurven anzugleichen. Dann darf ich bei der 60km/h Lok aber den Regler nur noch bis zur Hälfte aufdrehen ohne zu schnell zu fahren.
    Wobei man könnte den Rangiergang auch umdefinieren in einen "Mehrfachtraktions-Gang". Also im Rangiergang eine abgestimmte Kennlinie für alle Fahrzeuge bis in diesem Fall 120km/h. Bei deaktiviertem Rangiergang kann man dann eine individuelle Kennlinie passend zur vMax dieses Fahrzeuges definieren.
    Entbindet einen aber weiterhin nicht von der Aufgabe, seinen gesamten Fuhrpark (den man untereinander kombinieren will) abzustimmen und es ist leider nicht möglich spontan Fremdfahrzeuge einzubinden.


    Gruß Michael

    Hallo Alexander,


    Massendynamik mechanisch zu simulieren, das wird wie du geschrieben hast nicht funktionieren. Masse skaliert nicht im Maßstab.
    Elektronisch kriegt man das sicherlich hin, wenn man will. Es gibt durchaus PC-Spiele/Simulationen mit Rechenmodellen, die das glaubwürdig umsetzen. Die große Preisfrage ist eben die Konfiguration im Modell. Will man bei jedem Kuppelmanöver einen neuen Bremszettel ausfüllen, um dem Decoder zu sagen, wie der Zug nun zusammen gesetzt ist?


    Was Mehrfachtraktion angeht, so besteht die im amerikanischen ja größtenteils aus fest gekuppelten Lokeinheiten, die im Betrieb nicht getrennt werden. Hier kann man natürlich im Vorfeld ausreichend Zeit und Aufwand treiben, um Decoder Parameter anzupassen. Auf dem alten Kontinent ist der Anwendungsfall aber ein anderer: Flügeln von Triebwagen, Leervorspann, Nachschieben an Steilstrecken. Dort hat man es mit der Kombination von immer wieder unterschiedlichen Fahrzeugen zu tun, die man eben nicht alle gleichzeitig aufeinander abstimmen kann. Hier wäre die Reibungskompensation wie in zbus ein wirklicher Vorteil und ich würde mich freuen, wenn ein Decoder Hersteller das übernehmen würde. So schwer kann das nicht sein, ist nur eine andere Regelungsvorgabe für die schon vorhandene Lastregelung.


    Hallo Andreas,


    überrascht mich, dass dir die Wattenscheider Signalschächte bislang unbekannt waren. Mehr Infos findest du z.B. hier:
    https://www.fremo-net.eu/praxis/signale/signalschacht/
    http://kleinbahnwiki.de/index.…heider-Signalschacht_slim


    Fertige Träger gibt es zum Beispiel auch bei H0fine zu kaufen. Es ist wie gesagt eine rein mechanische Schnittstelle und jeder Arrangement Planer wird es dir danken, wenn er nicht zwingend deine Kurvenmodule in der Einfahrt verplanen muss, sondern je nach Anforderung auch Geraden oder Kurven in anderen Radien, Winkeln dort einplanen kann.


    So bleibt dir dann auch Transportkapazität für ein evtl. Bahnhofs Verlängerungsmodul. *#' Zudem kann dein ESig beliebig weit weg rücken. Antrieb und mechanische Ansteuerung des Signals bleibt völlig dir überlassen, auch wenn es dort Vereinheitlichungen gibt, von Leuten, die gerne Signale tauschen und sich dann für ein Treffen z.B. ein Vorsignal ausleihen, welches dann auf einem weiteren Streckenmodul steht. Ich würde auch die Ra10 Tafel mobil vorsehen, in einem Röhrchen wie oben auf der verlinkten Kleinbahnwiki Seite beschrieben. Im Notfall kann man so eine Tafel auch zwischen zwei Modulen einklemmen.




    Dass dich die 27 Wagen schockieren, dachte ich schon. Es reichen aber nur vier Leute, die etwas ähnliches bauen, wie dein Industriemodul plus dein eigener Wagenbedarf. Selbst wenn es die noch nicht gibt, be prepared ;) um langfristig Freude an dem Bahnhof zu haben. Die kommen sicherlich schneller als dir lieb ist. Mit einem Gleis 411 parallel zu 410 bist du aber meiner Meinung nach auf dem richtigen Weg dem Herr zu werden. Ich hatte auch schon angefangen eine Variante mit Doppelweiche zu zeichnen:

    Das Modul auf der westlichen Seite hat jetzt nur noch einen Winkel von 10°, was du mit einem dreieckigen Ansatz am Transportbrett aber trotzdem leicht mit den anderen Modulen stapeln kannst. Falls dir die S-Kurve lieber ist, so würde ich versuchen die beiden Enden der Modulgruppe parallel zu bekommen, so dass eben kein Winkelversatz entsteht, sondern nur ein seitlicher.


    Wenn du auf den Gleisen 410 und 411 die 27 Wagen für den Eingang bzw. Ausgang unterbringen kannst, bist du für das Gröbste gewappnet. Mit Gleis 4/401 bis zur Rampe der Käserei ergibt sich auch in der Grundvariante schon einiges an Ziehgleislänge.
    Ein ankommender Ng setzt die Wagengruppe für Laimburg also nach Gleis 4 um und kann dann in 410, 411 und auch 510 die Wagen sortieren. Wagen für die Ladestraße nach 510, da das die wenigsten sind. Dann ein Gleis für Gütertram Wagen und das andere für Schlachthof / Molkerei. Diese Gruppe wird anschließend vorgezogen, in 4/5 umlaufen und dann können die Wagen auf die beiden rechten Gleise verteilt werden. Zum Schluss die Wagen für die Ladestraße zustellen und dann kann der Ng weiter fahren. Alternativ je nach Fahrplan kann dies alles auch von der Straßenbahn Lok übernommen werden.
    Die Gütertram kann die Gleise 410, 411, 510, 6 ebenfalls zum Sortieren ihres Wageneinganges nutzen und dann Gruppen von 5 Wagen umlaufen und als Übergaben zustellen. Kehrt sie zurück können ausgehende Wagen in 410, 411 in zwei Gruppen sortiert werden. Angelehnt an mein obiges Netzschema bieten sich die Gruppen A sowie C+X an.
    Der Sammler Ng nach B zieht diese beiden Gruppen ab und sortiert die Gruppe X (also Wagen die innerhalb des Astes bleiben) noch nach 310 aus. Von wo sie dann der gegen Ng mitnehmen und zustellen kann. Die Bahnhofsmannschaft in B freut sich, da sie einen Großteil der Wagen aus dem ankommenden Sammler Ng ohne weiteres Sortieren direkt in die Züge nach A und C stellen kann.



    Ich will jetzt noch etwas zu Zuglängen sagen. Bei den 2,2m Kreuzungslänge gehe ich mal großzügig von einem Ng mit 20 Wagen aus. Wenn man dann sagt, ein Ast eines Arrangements besteht aus 5 Betriebsstellen, so stehen durchschnittlich jeder Betriebsstelle 4 Wagen aus diesem Zug zu. Um den Worstcase zu betrachten sollte man eigentlich von einer Bedienung mit nur einem Zugpaar pro Tag ausgehen. Zustellung von einer Seite und später Rückkehr des Sammlers von der anderen Seite. Will man den anderen 4 Betriebsstellen nun ihre Wagenmengen nicht klauen ergibt sich für deinen Bahnhof eine notwendige Länge von 4*4 + 27 Wagen = 43! Eine Länge, die ein Knotenbahnhof B durchaus noch verkraften kann, Laimburg eher nicht.
    Schauen wir uns das Bild mal mit zwei Zugpaaren pro Tag an. Also entweder mit einem Zugpaar morgens und abends oder mit SBF jeweils links und rechts von Laimburg: 4*4 + 27/2 = 30 Wagen. Das sieht machbar aus und ich würde vorschlagen ein entsprechendes Verlängerungsmodul für die Bahnhofsmitte vorzuhalten bzw. später hinzuzufügen.


    Was macht man aber im Worstcase? Der Zug kann aus B ja trotzdem mit 43 Wagen abfahren. Kommt er von Westen, dann mit der Gruppe für Laimburg am Schluss. Der Zug fährt dann nach Gleis 1, stellt dort 13 Wagen ab und kann dann den Rest nach Gleis 2 zurück drücken. Anschließend über 3 Umfahren und die beiden Gruppen in den Straßenbahn Teil überstellen. Das kurzzeitige Blockieren von Gleis 1 ist dabei kein Problem. Der Fahrplan muss nur so gestaltet sein, dass zu dem Zeitpunkt nicht auch noch in Laimburg gekreuzt werden soll.


    Gruß Michael

    Mahlzeit,


    Und wie oft habe ich hier im Forum eigentlich schon geschrieben, in H0 gibt es keine nennenswerte Masse, sondern wenn man Masse haben will muß Masse nachgebildet werden (simuliert durch Schwungmassen rsp. Decodereinstellungen) ?

    Hier fehlt noch ein Punkt in der Aufzählung, der Mensch. Auch er kann durch entsprechendes Bedienen des Fahrreglers (eigentlich besser Steller ;) ) Masse simulieren. Das ging schon zu analogen Zeiten und auch heutzutage noch.


    Zu dem verlinkten System von Oli4, die Dinge wie Funkübertragung oder Simulation eines Führerstandes mit Fahrstufenschalter / Bremse ist nett. Gibt es auch schon wo anders wie Lutz aufgezählt hat. Auch ein geschlossener Motorregelkreis ist schon länger Standard, allerdings bislang zur Geschwindigkeitssteuerung genutzt. Das spannende aus meiner Sicht ist aber die optionale Kraftregelung, die ich bislang noch nirgends anders gesehen habe. Damit muss in einer Mehrfachtraktion nur die Fahrtrichtung der beteiligten Fahrzeuge synchronisiert werden und der Motor der untergeordneten Fahrzeuge schaltet dann in einen Dummy-Modus, bei dem er nur noch die Selbsthemmung des eigenen Antriebs kompensiert und wie ein Wagen im Zugverband mitläuft. Alternativ auch mit festgelegter Kraft zur Traktion beitragen kann. Das ist meiner Meinung nach eine sinnvolle Funktion zum schnellen Bilden und Auflösen von Mehrfachtraktionen, da es vollkommen irrelevant ist, nach welchen Vorlieben die Motor Regelparameter der einzelnen Fahrzeuge konfiguriert sind. Da muss man dann nichts mehr aneinander anpassen.


    Gruß Michael

    Hallo Andreas,


    ich finde den Austausch sehr spannend und danke für die Erläuterungen zum Personenverkehr. An einen Holzsteg von Strab zum EG habe ich auch schon gedacht, der würde aber wohl beim Spielen ab und an im Weg sein. Dass sich der Straßenbahnbetreiber das Geschäft mit potentiellen Umsteigern entgehen lässt, kann ich mir aber auch nicht so recht vorstellen.
    Was mir in den Sinn kam, war folgende Geschichte: Die Straßenbahn macht fiktiv auf den weiteren Modulen eine Rechtskurve in Richtung Osten / Südosten, fährt an der Rückseite vom Schlachthof und Käserei vorbei und kreuzt dann die Straße mit dem Bü. Dort liegt die eigentliche Umsteigehaltestelle, da diese näher am Bahnhof liegt. Die Endhaltestelle dient dann wirklich nur noch den dortigen Arbeitern.


    Holger, natürlich kann man auch einen universellen Bahnhof bauen, der hätte aber nicht mehr den Charakter des von Andreas gewünschten Vorortbahnhofes, sondern würde wohl in einem Arrangement schnell der zentrale Kleinstadtbahnhof mit endenden Personenzügen, Übergang zum Fernverkehr... Ich glaube nicht, dass dies Andreas Vorstellungen sind. Dann lieber Fokus auf den Wagenübergang zur Tram und im Personenverkehr nur ein Haltepunkt. Kreuzungen von Güterzügen mit Personenzügen sind ja problemlos möglich, nur die Kreuzung zweier Personenzüge sollten in der Betriebsstelle nicht statt finden.
    Ausziehgleise sind ja nicht per se hilfreich, wichtig ist, die Rangierbewegungen unabhängig vom Durchgangsverkehr vollziehen zu können. Für den Strab Teil gilt das, falls im DB Teil mehr Rangieren stattfinden soll, müsste man sich das sicherlich überlegen. Im Moment sieht es aber wieder so aus, dass der DB Teil besser kompakt gehalten bleibt.


    Signale
    Das schöne am System der Wattenscheider Schächte ist ja, dass du nicht unbedingt deine eigenen Module dafür mitbringen musst. Weitere Kurvenmodule sind sicherlich nie ein Fehler, aber ein Arrangement Planer kann je nach Bedarf die jeweils passenden Streckenmodule einplanen. Als Backup Lösung sind Schächte an den eingezeichneten Stellen aber sicherlich nicht verkehrt, falls mal kein Platz für mehr Strecke vorhanden ist.
    Im Westen sollte es meiner Meinung nach ausreichen, wenn die Ra10 Tafel soweit von Weiche 20 entfernt ist, dass Lok und vielleicht auch mal ein Wagen für Gleis 301 dort Platz haben.
    Im Osten dagegen brauchst du zwischen Weiche 1 und Ra10 genug Platz, um die ganze Wagengruppe für den Strab-Teil dort auf einmal umsetzen zu können.


    Verkehrsaufkommen
    Christoph hat es ja schon am Anfang erwähnt, interessant ist neben deiner bereits erfolgten Aufstellung auch, welche Wagen du intern zum wieder Beladen weiter verwenden kannst und wie viel Leerwagen Verkehr du erzeugst. Für Kohle/Mist hast du das ja schon erwähnt und ebenso, die weitere Verwendung der gereinigten Viehwagen, wenn auch noch ohne konkretes aufschlüsseln. Ich versuche mich mal daran.


    Einzelwagen Verkehr:

    Eingang davon leer im Ausgang Ausgang dafür Leerwagenanfordung
    Käsewerke 2 2 Kühlwagen
    Betriebsstoffe Schlachthof 1 0 1 0 O-Wagen Kohle Eingang, O-Wagen Knochen Ausgang
    Kühlhaus Schlachthof 2 2 Kühlwagen
    Mistgleis 1 0,5 Leerwagen vom Heizhaus, nicht jeden Tag vorhanden
    Kunstmühle Keck 1,25 0,75 1,25 0 wenn Eingang gesackt in G-Wagen, dann weitere Verwendung im Ausgang
    Bei Eingang in Ucs oder ähnlichem, Ausgang durch leere Viehwagen stellen
    Möbelfabrik Härtl 0,5 0,5 Holz im Eingang auf K-Wagen? Falls ja gehen die leer raus
    Heizhaus Sauerkrautfabrik 0,5 leer zum Beladen aufs Mistgleis
    Sauerkrautfabrik 2 0 2 0 Wagen können vermutlich wieder beladen werden
    Freiladegleis 1,5 1 0,25 0 je nach Gattung können die entladenen Wagen bei der Strab beladen werden oder auch leere Wagen von da bereitgestellt werden. Aber eben nicht immer.
    6,75 1,75 10 4,5



    Milchverkehr:
    Meine Überlegung ist, dass leere Wagen mit dem Ng von B nach X in den Betriebsstellen L-X verteilt werden. Vielleicht auch mit einem Ne, so einer verkehrt. Bei Wagen von Stationen hinter B plant man, so sie denn Verkehren (auf den Hauptästen ist man meist auch so schon gut ausgelastet), am ehesten einen zweitägigen Umlauf, so dass der Wagen leer normal mit einem Ng von L-B und darüber hinaus befördert wird.


    Leerwagen Ng/Ne Ng
    für Stationen L-X 3
    für Stationen L-B-A 1


    Für die Richtung B-L-X könnte ich mir gut einen morgendlichen Ne vorstellen, der die leeren Milchwagen verteilt und zudem Stückgut und Vieh mit sich führt. Eingang der vollen Milchwagen per PmG, daher für die Betrachtung der Ng Auslastung nicht relevant.


    Viehverkehr
    Der Eingang erfolgt hier auch entweder als extra Viehzug oder mit Ne/PmG. Für den Ausgang habe ich oben die Wiederbeladung von 0,75 Wagen an der Kunstmühle angenommen. Weitere Wiederbeladungs Möglichkeiten ergeben sich sicherlich bei einem angeschlossenen Gütertram Netz, so dass in dem Fall man von einer kompletten internen Wiederverwendung ausgehen kann.


    Leerwagen
    ohne weiteres Gütertram Netz 3,25
    mit weiterem Gütertram Netz 0


    Gütertram Netz:
    Ich habe im einem voherigen Posting mal die Zahl von 4 Modulen mit jeweils Bedarf von 4 Wagen in den Raum geworfen. Also ähnlich deinem Industriegebietsmodul. Macht 16 zusätzliche Wagen pro Tag, wobei ein Leerwagen Bedarf an G-Wagen durch die Viehwagen sicherlich gedeckt werden kann.


    Summe der Ng relevanten Wagenmengen:


    Eingang Ausgang
    Einzelwagenverkehr 6,75 10
    Leerwagen für Einzelwagenverkehr 4,5 1,75
    Milchverkehr 1
    leere Viehwagen 0 bis 3,25
    Summe des eigenen Verkehrs 11,25 16
    weitere Gütertram Module 16 16
    Gesamtsumme 27,25 28,75


    Lass diese Zahlen bitte mal auf dich wirken Andreas und überlege, was es bedeutet, wenn dein Bahnhof zwischen zwei SBF eingeplant ist, so dass die Wagenmengen sich gleichmäßig auf beide Richtungen verteilen oder für die Alternative, dass du in einem Nebenast sitzt und der Großteil des Verkehrs sich in Richtung Knotenbahnhof konzentriert. In die andere Richtung zum Ende des Astes gibt es nur noch ein wenig Binnenverkehr.


    Gruß Michael

    Hallo Andreas,


    ja ich fand den DB Teil von der Gleiszahl von Anfang an gut. Das ein Abstellgleis als Reserve und die Ladestraße als gegenläufiges Rangiermanöver, ausgewogen und passend meiner Meinung nach.


    Im Straßenbahnbereich hast du einen Übergabebahnhof. Vom Vorbild gesehen ist das garantiert auch Betriebsgelände der Straßenbahn. Die versucht sicherlich die Rangierbewegungen der DB dort zu minimieren und ihre Anschlusskunden selber zu bedienen, da sie dann einen höheren Anteil an den Frachtgebühren bekommt.
    Deine im Bahnhofsdatenblatt geschilderten Ranigerbewegungen halte ich bei laufender Uhr für sehr ambitioniert. Du hast ja schon erwähnt, Rangieren braucht Echtzeit egal welcher Uhrtakt gewählt ist und du hast sehr viele Umlaufbewegungen wenn du die Ranigermanöver mal mit einer DB Lok durchspielst.
    Gedanklich kann ich mir das aber für zu Hause oder kleine Treffen (mit langsamer Uhr) folgendermaßen dennoch vorstellen:
    - die Straßenbahn ist stillgelegt, keine weiteren Module, kein Personenverker
    - Schlachthof und Molkerei werden nun von der DB bedient, wie du es in deinem Bahnhofsdatenblatt beschrieben hast
    - die Firmen des Industriemoduls haben sich eine Werkslok angeschafft, welche die Radien befahren kann. Diese kann auch ein Diesel sein, falls die Fahrleitung mittlerweile demontiert wurde oder es ist die alte E-Lok der Gütertram.


    Findet auch aktiver Straßenbahnverkehr statt, der das Rangieren behindert (du hast noch nicht erwähnt ob Gleise 5/6 auch zum Umlaufen von Strab-Beiwagen dienen soll), so wären für eine DB Bedienung meiner Meinung nach Verspätungen vorprogrammiert. Ich denke, dass dann die DB nur noch Wagengruppen mit der Straßenbahn tauschen wird. Ausnahme für die direkte Zustellung mit den PmG habe ja oben schon mal erwähnt, macht für diese eilige Fracht meiner Meinung nach auch Sinn.


    Zu den Wagenmengen kann vielleicht Alexander ergänzen, welche Mengen er dort regelmäßig als Übergang zu H0m hat. Ich gebe dir zu bedenken, dass du für dein Segment mit der Konservenfabrik mit 4,25 Wagen pro Tag rechnest. In einem richtigen Straßenbahnast kommen dann sicherlich leicht vier weitere Module mit Güterkunden dazu. Sind grob gepeilt 16 weitere Wagen, die du in deinem Bahnhof bearbeiten können musst.


    Zum Thema Wagenausgang will ich noch etwas ausholen. Meine Hauptbahn Erfahrung hat mir gezeigt, dass an Knotenbahnhöfen gerade das Sortieren von abgehenden Wagen oft schwierig ist. Morgens das Bilden der Ng aus den Dg ist meist machbar, bzw. wird entsprechend von den Schattenbahnhöfen unterstützt/vorsortiert. Abends bleibt dann aber oft nur das bunte Abfahren in Richtung SBF, was die Laufwege verlängert und Kapazitäten unnötig bindet.


    Code
    1. A - B - C
    2. /
    3. X _ L _/


    Laimburg liegt ja irgendwie so in einem größeren Netz. Jetzt macht es Sinn zuerst den Ausgang nach X zu separieren, so dass dieser nicht den Umweg über B und evtl. noch einen weiteren SBF (A, C) machen muss.
    Von einem Anschlussbahnhof eines weiteren Netzes (Straßenbahn in deinem Fall) würde ich mir erhoffen, dass er seinen Ausgang auch in zwei Gruppen A und C sortieren kann, um B zu entlasten. Zumal wenn er mit einer eigenen Lok ausgestattet ist und ein entsprechend hohes Frachtaufkommen generiert.


    Wenn ich mir nun deine Überlegungen zu den Sortiergleisen 4, 410 anschaue, so kann dort nur die Zuglok des Ng rangieren. Sie blockiert dabei immer auch das Streckengleis. Mir stellt sich die Frage, warum sortiert ein Ng von X nach B dann in L nicht seinen kompletten Zug nach A, C und X? Ist machbar auf den Gleisen 2, 4, 410. Allerdings sollte dafür 4 oder 410 halbe Ng Zuglänge haben. Das würde im Gesamtarrangement sicherlich helfen, allerdings bleibt das Problem, dass diese Manöver leider das Streckengleis blockieren.
    Meine Bitte daher unterschätze nicht die Dynamik und den Bedarf eines angeschlossenen Gütertram Netzes und such nach einer Möglichkeit den Warenausgang mit der Tramlok in die Richtungen A, C und X sortieren zu können.


    Ein letztes Wort zu den Gleislängen. Thematisch mit der Straßenbahn liegt Laimburg meiner Meinung nach eher am vorderen Ast einer Nebenbahn und nicht an deren Ende. Da dein Anschlussbahnhof ein überdurchschnittliches Wagenaufkommen generieren kann, würde ich die Kreuzungsgleislänge folgendermaßen bemessen:
    - "normale Ng Länge" welche auch andere typische Nebenbahn Bahnhöfe in deiner Umgebung haben Da sind meiner Meinung nach ca. 2,5m durchaus in Ordnung. Das sind wie ich oben schon überschlagen habe ca. 20 Wagen pro Ng, verteilt auf 5 Bahnhöfe im Ast kriegt jeder Bahnhof pro Zug durchschnittlich 4 Wagen.
    - zusätzlich solltest du deinen eigenen Wagenbedarf (inkl. anderer Gütertrammodule) an Gleislänge addieren. So kann ein Ng von der Hauptbahn (B) mit bis zu 5m Zuglänge bis zu dir fahren und danach die restlichen Nebenbahn Bahnhöfe bis X abklappern, ohne dass du diesen Bahnhöfen Kapazität klaust.


    Es spricht ja nichts dagegen bei dir zu Hause eine kürzere Version aufzubauen, du hast ja auch keinen weiteren Ast dort mit zu versorgen. Natürlichste Stelle für eine Verlängerung wäre meiner Meinung nach dort, wo du die Gleisnummern eingetragen hast. Allerdings ist da keine Segmentgrenze. Auf Höher der Viehrampe fände ich aber ebenso in Ordnung. Diese wird dann zwar etwas übernatürlich lang. Wurde halt vom Schlachthof großzügig mit Blick auf Expansion dimensioniert. :D



    Was ich jetzt nicht finden konnte, war der verlinkte Plan Forum-3. Auch deine Bemerkung zur anderen Lage der Umfahrung 5, 6 erschließt sich mir daher nicht. Und zum Personenverkehr ist mir noch was aufgefallen, die Straßenbahn Haltestelle ist ja recht weit entfernt vom EG. Meinst du nicht man hätte versucht das näher zusammen zu legen oder was ist deine fiktive Geschichte, warum der Fußweg für Pendler da so lang ist?


    Grüße Michael

    Hallo Andreas,


    danke für die Erklärung, jetzt verstehe ich deine Überlegungen schon besser. Was mir aufgefallen ist, dass ich in meinem letzten Posting noch deine alten Gleisnummern verwendet habe. Ich hoffe das hat nicht zu sehr verwirrt. Ich kann gerade noch nicht auf alles was du geschrieben hast eingehen, aber fürs erste dieses:


    Rangiergleise

    Ich denke, dass du Weichen von überall nach überall vorgesehen hast, hat mich am meisten verwirrt, welche Funktionen die einzelnen Gleise nun haben sollen. Ich vermute das dürfte im Betrieb ebenso sein, auch kostet es Zeit, wenn man immer aufpassen muss, dass man die Wagengruppe immer noch Grenzzeichen frei steht.
    Daher folgende Ideenskizze von mir:

    Weiterhin unter der Prämisse, dass hauptsächlich über den östlichen Kopf rangiert wird. Wollte ein Ng von Ost nach West seine Wagen von 410 an die Spitze stellen müsste die westliche Ra10 Tafel ja viel weiter wandern, was dann wieder auf Kosten der freien Strecke zum nächsten Bahnhof gehen würde.
    Man spart sich zwei Weichen und eine Gleissperre (in Gleis 410), dafür ist die Nutzung meiner Meinung nach offensichtlicher und ich sehe keine betrieblichen Einschränkungen durch den Umbau.
    Ich bleibe dabei, dass ich die Gleise auf der Seite weiterhin kritisch sehe. Da man dort keinen unabhängigen Betrieb vom Verkehr auf dem Durchgangsgleis machen kann.


    Gleislänge / Mittelweichenverbindung
    Ich gebe dir vollkommen recht, was die Zeitkalkulationen angeht. Eine Mittelweichenverbindung ist aber auch nicht die heilsbringende Lösung. Wichtiger ist, dass die Gleislängen mit den Zuglängen harmonieren. Bei Alexanders Bahnhof ist die Bahnsteiglänge zur Gleislänge denke ich gut proportioniert. Wenn dort nun aber ein Triebwagen oder ein Personenzug für deinen 70m Bahnsteig umlaufen will, dann tritt das von dir beschriebene Problem auf. Dein Bahnhof ist ja auch nicht primär als Endbahnhof im Personenverkehr gedacht, daher die Gleislängen orientieren sich an der Länge der Güterzüge.


    Gütertram
    Diese Idee finde ich generell sehr charmant. Was den Lokschuppen angeht, so wirkt es auf mich wie der Reflex, ein Endbahnhof braucht einen Lokschuppen. ;) Findet man ja auch so manchen anderen Bahnhofsmodulen.
    Persönlich fände ich es aber charmanter, meinen Rangierdienst im Straßenbahn Depot zu beginnen, dann einmal über das Straßenbahnnetz nach Laimburg zu fahren. Dort zu Rangieren und abends wieder ins Depot einzurücken.
    Finde ich auch im Vorbild realistischer, warum sollte man ein weiteres Gebäude mit Sozialräumen, Werkstatt... errichten, wenn in der Nähe sich ein größeres Depot befindet.
    In dem Fall, dass kein Straßenbahndepot im Arrangement vorhanden ist, bleibt die Lok eben zwischen Sessions auf irgendeinem Gleis deines Bahnhofs. Falls die Nürnberger aber eine schöne Vorbildsituation eines solchen einzelnen Schuppens bei dir angeregt haben, so freue ich mich auch über deine Umsetzung. Ich denke aber mehr "Spielspaß" bietet ein Verzicht auf den Lokschuppen.


    Alexanders Kommentar zu den seinen Erfahrungen finde ich auf jeden Fall wichtig. Selbst wenn es nicht so ausartet wie bei H0m / H0e, die am liebsten gleich mit mehreren eigenen Dg versorgt werden möchten. *#' Du solltest den Wagenbedarf des Straßenbahnnetzes nicht unterschätzen und dort lieber eine größere Reserve einplanen, um langfristig mit deinem Übergabebahnhof Freude zu haben.


    Köf
    Ich habe meine Äußerungen zum Thema Ortsloks bewusst offener Formuliert und schätze deine Erfahrung. Deine Beiträge dazu wirken aber schon ein wenig, wie "wir planen mit doppelten Hosenträger und Gürtel und stellen daher einfach eine zusätzliche Lok in den Bahnhof". Im Modell ist eine Lok ja auch vergleichsweise schnell gekauft. Es wirkt aber einem vorbildlichen Eindruck doch sehr entgegen. In echt (tm) würde wohl eher kaum, das Straßenbahn Personal oder der Fdl bei Bedarf auf die Köf steigen. Auch diese nur als Reserve für den Fall der Fälle vorzuhalten ist unglaubwürdig. Wenn man eine hier stationiert, würde man sicherlich planen alle Rangieraufgaben damit zu erledigen.


    Soweit fürs erste, ich versuche später noch mehr nachzutragen.
    Liebe Grüße und schönen Sonntag,
    Michael

    Hallo Andreas,


    finde ich gut, dass du Friedrichs Anmerkungen einfließen lassen hast. Allerdings erschließt sich mir das Konzept deiner Änderungen nicht so ganz. Es wirkt eher, dass du irgendwie zusätzliche Gleise hinzugefügt hast. Die Nutzung der einzelnen ist mir noch nicht so ganz klar. Ich will versuchen meine Gedanken dazu mal zu Ordnen.


    Es gibt im FREMO zwei unterschiedliche Bahnhofsformen mit Ortsloks:
    1. Welche bei denen sich der Fahrdienstleiter/Erbauer ansonsten unterbeschäftigt fühlt und er nach einer Begründung sucht, während des Fahrplans auch ein wenig was zum "Rangieren" zu haben.
    Ja auch das Vorbild hat versucht durch den Einsatz von Kleinloks die Fahrzeiten von Güterzügen zu verkürzen. Wenn das Fahren von Güterzügen aber nur im Abwerfen von Wagengruppen besteht, verliert es genau den Reiz, den du für Personenzüge mit Vieh- und Milchwagen hinzuzufügen versuchst.
    2. Entsprechend große Betriebsstellen, bei denen eine örtliche Rangiermannschaft voll ausgelastet ist. Diese binden dann aber auch zusätzlich örtliches Personal.


    Deinen Bahnhof sehe ich da bezüglich der Straßenbahn in einer Doppelrolle. Ist ein größeres Streckennetz angeschlossen, so sind die Rangierarbeiten vermutlich ein eigener Dienst. Hast du keine weiteren Straßenbahn Module, so kann die Arbeit sicherlich auch vom Fdl mit übernommen werden. Die Überlegungen, dass die DB versuchen würde, auf eine eigene Lok zu verzichten, wenn die Rangierarbeiten von der Straßenbahn übernommen werden können halte ich auch für plausibel. Von daher wäre meine Vermutung, dass die DB verlangt, dass die Straßenbahn ihren Wagenausgang schon in die entsprechenden Richtungen vorsortiert.


    Du solltest auch bedenken, dass du bislang nur von deinem eigenen Modulen und deren Verkehrsaufkommen ausgegangen bist. Wenn sich aber noch ein Straßenbahnnetz anschließt, so musst du davon ausgehen, dass du dafür auch Übergabekapazität bereitstellen musst. Ich kann mir vorstellen, dass dann ganz schnell die Gleise 4 und 410 mit Ausgangswagen voll stehen.
    Auch solltest du bedenken, dass die Vieh- und Milchwagen, egal ob in festen Umläufen oder nicht, bestimmt nicht im PmG deinen Bahnhof verlassen. Die werden ganz sicher leer in einen Ng eingestellt. Damit kommst du nach dem letzten Bahnhofsdatenblatt ohne Milchverkehr und ohne zusätzliche Übergangswagen zur Straßenbahn auf einen Wagenausgang pro Tag von 16 Wagen.
    Bei 2,2m Kreuzungsgleislänge nehme ich mal 20 Wagen pro Ng an. Macht bei einem Zugpaar morgens und abends 80 Wagen pro Tag die befördert werden können. Das aber auch nur, wenn Sammeln und Verteilen gleichmäßig über morgens und abends verteilt sind. Oft gibt es ja morgens nur Verteiler Ng und die Sammler verkehren abends. Dann halbiert sich der mögliche Durchsatz. Durch die Zustellung der Milch- & Viehwagen per PmG liegt dein Verkehrsschwerpunkt ja auch im abendlichen Ausgang.
    Bleiben wir mal bei einer optimalen Gleichverteilung, dann beansprucht dein Bahnhof mit 16 von 80 Wagen 20% der Transportkapazität der Ng. Dazu kommen jetzt noch leere Milchwagen (4 Wagen?) + weiterer Übergang zur Straßenbahn (8 Wagen?). Nehme ich die geschätzten Zahlen mit dazu sind wir bei 28 von 80 Wagen = 35%.


    Nun mal meine Gedanken zu einem betrieblichen Ablauf:
    - PmG von Ost nach West stellen die Wagen direkt dem Schlachthof, Käserei zu.
    - PmG von West nach Ost stellen die Wagen nach Gleis 4/5 von wo sie die Straßenbahnlok zustellt. Ist Gleis 4/5 auch zum Umlaufen von Straßenbahnbeiwagen gedacht?
    - Ng von West nach Ost kann abgehende Wagen von Gleis 410 abziehen und dort auch eingehende Wagen zustellen. Wagen für 301 sollten am Zugschluss stehen oder müssen erst nach Gleis 3 gestellt und dann umlaufen werden.
    - Ng von Ost nach West, dort umläuft die Zuglok am besten erst ans östliche Ende und kann dann ebenso rangieren, wie vorstehend.


    Was fällt uns auf? Die meisten Rangierbewegungen finden am Ostkopf statt. Die Ausziehlänge am westlichen Kopf ist vollkommen ausreichend. Im Osten sollte am besten der Wagenaustausch in einem Zug erfolgen können. Es ist zwar auch möglich z.B. die eingehenden Wagen zuerst nach Gleis 3 zu stellen, dann die abgehenden Wagen von der Straßenbahn zu übernehmen und an den Zug zu stellen. Anschließend die Wagen von Gleis 3 zur Straßenbahn zu überführen. Zumindest die Nutzlänge von Gleis 410 + Lok solltest du als Raum bis zur Ra10 haben. Ansonsten erhöhen sich die Rangierzeiten doch beachtlich. Von daher würde ich das östliche ESig und die Ra10 Tafel mit Wattenscheider, Signalröhrchen auf jeden Fall mobil vorsehen.


    Als Ergänzung zu deinem ursprünglichen Plan könnte ich mir daher am besten ein weitere Gleis parallel zu 410 vorstellen. Dann kann die Straßenbahnlok unabhängig vom DB Teil die abgehenden Wagen nach Richtung auf diese beiden Gleise sortieren. Von der Kapazität sollten die beiden Gleise dann deinen maximalen Ausgang plus noch die betriebliche Reserve aufnehmen können. Dann kommst du auch nicht ins Rotieren, wenn in einer Session nicht alle Wagen abgefahren werden können. Gleis 410 kann ja am hinteren Ende weiterhin Mistgleis sein, sinnvollerweise nimmt man dieses dann auch zum Sortieren der Wagen, die in die gleiche Richtung abgefahren werden, wie der Mist.


    Ich überlege mir nun, wie der Betrieb aussieht, wenn das Sortieren der Wagen mit einer Köf im DB Teil geschehen soll. Während die Köf rangiert, kann parallel kein Zug unterwegs sein, da das Streckengleis immer blockiert ist. Das gibt ordentlich zusätzlichen Stress für den Fahrdienstleiter. Zumal man das Rangieren für eine Zugfahrt auch nicht so leicht unterbrechen kann, wenn man die Köf immer auch erst zur Seite fahren muss. Das führt dann schon fast zu einem zusätzlichen weiteren notwendigen Bedienpersonal.
    Was ich gut finde, dass Platz genug ist auf den Gleisen zwischen Weiche 22 und 3 sowie 23 und 5. Auch für oben angenommen 28 Wagen. Wenn zwischen W22 und W3 Wagen stehen, kommt man aber nicht auf das neue südliche Gleis und auch nicht an die Ladestraße. Das Gleis fehlt auch zum Umlaufen. Da Weiche 4 wohl meisten mit Wagen belegt ist W22-W3 ist ja ein recht kurzes Gleis, erfolgt das sortieren wohl zweckmäßig von Westen. Daher muss die Ra10 Tafel hier deutlich versetzt werden. Der Sinn der Weichenverbindungen 231/22 und 5/4 erschließt sich mir generell noch nicht, vielleicht liege ich mit meinen Gedanken ganz woanders als du und du kannst mir mit Erklären, was deine Gedanken dazu sind.


    Beim Lokschuppen für die Straßenbahn stellt sich mir die Frage, ob die nicht eher auf einen Betriebshof mit übernachtet? So ein einzelnen Schuppen wirkt für mich nicht Straßenbahn typisch. Vielleicht ermöglicht ein Verzicht auf diesen dir ja den Raum für ein weiteres Gleis parallel zu 410.


    Was ich an deiner Stelle auch überlegen würde, wäre ein optionales Verlängerungsmodul. Vielleicht an der Segmentkante der Viehrampe. Eine Kreuzungslänge von 3m würde dem Bahnhof sicherlich gut tun. Selbst wenn die weiteren Bahnhöfe in dem Ast dann kürzer sind, hast du die Chance auf mehr Transportkapazität in Richtung Sbf / Hauptbahn Anschluss.


    So viel Text und auf die ursprüngliche Frage nach dem Stellwerk bin ich noch gar nicht eingegangen. Da gibt es sicherlich Möglichkeiten, ich würde nur gern vorher deinen Bahnhof besser verstehen.


    Viele Grüße
    Michael

    Hallo @Boscho,
    du hast richtig gesehen. Es befindet sich auf der Trapeztafel noch eine Leuchte.
    Ich habe auch gleich eine Bastelanleitung im Internet gefunden.


    http://kruemelsoft.privat.t-online.de/ne1.htm


    Mit ein paar NE555 Timern sollte man relativ einfach das Lichtsignal Zp11 lang-kurz-lang für "Kommen" erzeugen können.


    Das muss gar nicht so komplex sein, ein einfacher Taster genügt. Das Signal wird dann manuell durch gezieltes drücken des Tasters gegeben. So war es auch beim Vorbild.


    Gruß
    Michael