Beiträge von Axel

    Hallo Zusammen

    Im Homeoffice hält man es kaum aus vor Wärme. Zur Abkühlung bin ich in den letzten Tagen immer mal wieder für 10 Minuten in den Keller gegangen um meine SBB De 4/4 Triebwagen zu digitalisieren und zu altern.

    "Work in Progress" - ich bin noch nicht fertig, aber ich finde den Unterschied zwischen "aus der Schachtel" und "Jahrzehnte auf dem Buckel" schon irgendwie verrückt...


    Die Gegenüberstellung...

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    Das Dach (wie ich schon sagte, in Arbeit)...

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    Der Unbehandelte 1682

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    Und der Behandelte 1680...

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    Mehr auf: https://www.thobaben.ch/moba/?p=5376


    Ich freu mich einfach wie gut die Panele rausgekommen sind.:pfeifen:


    LG,

    Axel

    Hallo Freunde des gepflegten Messing-Modellbaus


    Ich habe bei biscatrain.fr mit Genuss den Bau eines Messing-Modells verfolgt, dessen Vorbild recht skuril ist.
    Auch wer des Französichen - so wie ich - nicht mächtig ist, findet sicher an den Fotos gefallen.
    Die Seite braucht recht lange zum laden, da die Bilder recht gross sind.


    http://www.biscatrain.fr/2019/…sl-cage-a-poule-nord.html


    http://www.biscatrain.fr/2019/…a-poule-nord-suite-1.html



    http://www.biscatrain.fr/2019/…a-poule-nord-suite-2.html


    Viel Spass beim Anschauen!


    LG,
    Axel

    Hallo Thomas
    Mein volles Verständnis für den Umbau und die damit Verbundenen Engpässe bei der Zeit und anderen Ressourcen :)
    Wenn dann noch der CEOOE (Chief Executive Officer of everything) gewisse Ansprüche hat, macht die Moba den 2. Platz...
    Wir haben grade unseren Garten komplett umgebaut, was a) länger dauerte als geplant und b) deutlich teurer wurde als geplant... . :(


    Zur BR 50:
    Rauswurf aus dem Hörsaal - Ich denke, auch bei MVP und Usability sollte man schauen, welchen Aufwand das für den Anbieter und Nutzer bedeutet. Wenn Du in einem Abend eine App bauen kannst, die das tut, was sie soll und die Settings auf die Platine schreibt - ok. Ansonsten lieber gute Doku, evtl. ein Video und ansonsten ein txt File und ein Kaffe in der Mensa 8)


    Zum Adapter:
    Jetzt noch einen Schrumpfschlauch drüber und dann kann man den schon gut nutzen...


    Zur Lok-Tender Kupplung:





    Die Herausforderung ist ja die, dass wir 5 oder mehr Kabel so unterbringen müssen ohne, dass das Model optisch in Mitleidenschaft gezogen wird.


    Die Idee wäre jetzt ein Stück Doppelseitige Platine. Auf der einen Seite 2 Leiterbahnen für Stromaufnahme (dick) und eine für Kuppler (dünner) und auf der anderen Seite nochmal 3-4 Leiterbahnen für Lichter etc.
    Das Ganze dann mit Sekundenkleber oben drauf geklebt... Vielleicht noch etwas dünner feilen und die Aufnahme an der Lok aufweiten (habe ich nicht hier im Office). Das sollte optisch gut aussehen.


    Alternative: Die lange Lasche als Platine und hinter Teil als Messingteil geätzt und das Ganze dann verlöten (verkleben, verschrauben). Das würde auch die Länge der Verbindung modifizierbar machen...


    "Was meinscht?"


    LG,
    Axel

    Hallo Thomas
    Der neue PIC scheint ja ein echter Bolide zu sein... :-)
    Wenn Du die Ansteuerung und Einstellung über den PC machen willst, braucht man wahrscheinlich einen RS-232 nach USB Umsetzung und die geeignete Software zum "Beschreiben"...
    Wäre es da evtl. nicht einfacher, wenn man eine Exceltabelle mit Häckchen oder eine Webseite/Webservice einrichtet um damit ein XML oder TXT File zu erstellen, was man dann auf den PIC hochlädt?
    Damit hälst Du den Aufwand im Programmieren kleiner... und im Fall eines Webservice hättest Du immer alle User "Aktuell"...


    LG,
    Axel

    Als "Abschreckung" möchte ich noch auf mein erstes Modul verweisen...
    Ideenmässig hatte ich sowas wie bei Holger im Sinn, bin aber an der Umsetzung im ersten Anlauf "gescheitert".
    Unter https://www.thobaben.ch/moba/?p=180 finde man mein "Machwerk".


    Hier nochmal ein Detailbild:


    Verglichen mit Holger ist das "Grün" im Wasser zu leuchtend und nicht dunkel genug und die Uferbefestigung ist eher wie eine Hafeneinfahrt gestalltet und wir dem kleinen Bach gar nicht gerecht.
    Das steht bereits seit mehreren Jahren auf meiner "To-Do-Liste für Mammendorf 202x"...
    Was ist ganz gelungen finde ist die Wasseroberfläche. So sieht ein Bach aus, der nicht zu schnell fliesst und daher keine "Schaumkronen" hat. Das Wasser ist aus Marabu-WindowColor.



    LG,
    Axel

    Hallo Zusammen
    Jaja - 180° Kurven scheinen ein interessantes Thema zu sein.
    Den Coop Bericht kannte ich nicht - Danke!
    @Lutz - "Eingestellte Bahnen" ist etwas irreführend. Ich bin am Samstag erst mit der AB gefahren und Urnäsch ist immer noch voll im Betrieb - 15 Minuten Takt in beide Richtungen...
    Was "eingestellt" wurde ist die Gleisführung auf dem selben Planum wie die Appenzellerstrasse (?) - In deren Anschluss sich "Deine" 180° Kurve befindet.
    Hier hat man einen Tunnel und eine alternative Streckenführung realisiert.
    Die Berichte sind gut... :-)


    Ich finde das Vorbild halt toll, weil es auf knapp 500m x 500m soviele Dinge vereint...


    LG,
    Axel

    Hallo Zusammen,
    ich komme grade aus den Frühlingsferien zurück und möchte Euch auf eine Vorbildsituation hinweisen, die man in Diskussionen gemeinhin mit "Gibt es nicht!" abtun würde.


    Im Appenzellerland in der Nähe des Bodensees gibt es die Appenzellerbahn (AB). Im Bahnhof Urnäsch gibt es sehr kompakt auf 500m x 500m alles, was man gern auf einer Modellbahn oder Modulanlage finden würde.
    Einen Bahnhof mit Güterschuppen (ok - ist heute teiweise zurückgebaut), einen Bahnübergang, Landhandel, Sägerei, tief einschneidendes Flusstal, Brücke über den Fluss und eben eine 180° Kurve.



    Mehr Informationen auf meiner Homepage...


    https://www.thobaben.ch/moba/?p=5307


    LG,
    Axel

    Hallo Christian
    Eigentlich wollte ich nicht unterweisen ...
    Sondern Dich auf diverse Freiheiten hinweisen, die man mit der Arbeitsweise und der Mischung verschiedener Vorgehensweisen hat...


    Wenn Du in Catia (ich tippe mal auf V5?) Deinen Zylinder konstruierst, dann würde ich als erste das Ding komplett aus einem Stück machen um mal ein Gefühl zu bekommen, wo Du das gute Stück teilen willst.
    Also alles in ein CATPArt und fertig.


    Fang am Besten mit einem Sketch von einem Querschnitt an und extrudiere das in die gewünschte Länge. Dann kann man weitere Sketches da drauf machen (Boolsches Verbinden nicht vergessen) und bekommt so einen Volumenkörper.


    Bei den Details ist wichtig zu wissen, was der Drucker als feinste Struktur beherrscht. Beispiel Shapeways Ultra Frosted Detail - damit gehen 0.25mm. Es ist also sinnlos etwas zu zeichnen, was kleiner ist.


    Du musst im Model das für Dein gewähltes Verfahren passende Mass an Übertreibung finden. Also durchaus zu gross zeichnen. Sonst kommt nichts gescheites aus dem Drucker.


    Danach kann man dann in den Baugruppenmodus gehen und das Teil dahingehend ändern, dass es aus mehreren Teilen besteht. Also ein CATProduct plus x CATParts.


    Ich bin gespannt. Wir sollten dass dann separieren um Johannes seinen Thread nicht zu hijacken...


    LG,
    Axel

    ...Nun aber ein paar Fragen:
    Kompliziert geformte Teile habe ich immer als "Baugruppe" modelliert. Will heißen, zB. Einen Zylinderblock habe ich aus den Stirnwänden, Zylinder und Schieber, sowie den ganzen Flanschen (und anderem Krempel) zum fertigen Zylinderblock "zusammengesetzt". Läßt sich soetwas Drucken- oder muß hier der ganze Block als EIN Teil modelliert werden?
    Und welche Dateiformate "frißt" der Drucker?


    Viele Grüße
    Christian

    Hallo Christian
    Hallo Johannes


    Ich antworte mal - weil ich auch Sachen in 3D Druck mache.
    Der Arbeitsprozess geht ja wie folgt:
    3DCAD >> Export Datenformat (STL) >> 3D Drucker


    Von dem Prozess her gesehen ist es dem CAD egal, ob Du ein Einzelteil zeichnest oder eine "Baugruppe". Wobei man jetzt aufpassen muss, was das Vokabular angeht.
    Im 3DCAD gibt es Einzelteile und Baugruppen.
    Einzelteile können alles sein, was aus einem Volumenkörper besteht:
    Beispiel im Bild unten: Der Wagenkasten, der einzelne Puffer, ein Luftbehälter.


    Baugruppen sind eine Zusammenstellung (Kontext) von Einzelteilen mit z.B. Bedingungen wie die Lage im Raum und zueinander...
    Das Beispiel unten zeigt gleichzeitig auch die Baugruppe, die Johannes verwendet hat um die Einzelteile im Kontext zueinander zu konstruieren.


    Was fällt jetzt auf? Ein Puffer ist ja im Vorbild selbst eine Baugruppe aus mehreren Teilen. Hier im Beispiel ist der Puffer als EIN Einzelteil konstruiert.
    Das ist sozusagen die Freitheit, die man hat. Der Puffer kann als ein Teil gezeichnet und gedruckt werden oder als Topf mit Stössel - also zwei Teile oder auch mit Topf, Stössel und Grundplatte - also drei Teile...


    Das geht alles... für das Beispiel mit dem Zylinder ist dann z.B. möglich, den Grundkörper mit Flansch als ein Teil zu machen und z.B. Schieber etc. als weitere Teile zu konstruieren.
    Der Konstruktions- und Fügeprozess findet im 3DCAD statt und nicht mit Lötkolben, Flame oder Kleber in der Werkstatt.


    Bei den Datenformaten kommt es auf den Druckerhersteller an. So gut wie immer kann man STL (Stereolithografie) als Format verwenden. Beim Konstruieren ist es noch wichtig zu wissen, wie sich das Material verhält.
    Also alle die Punkte, die Johannes mal aufgeführt hat. Wenn Du nicht weisst, wieviel Stützstrukturen es braucht, dann wird es schwierig. Genauso, wie wenn das Druckersystem Dinge fehlinterpretiert.
    Wie das aussehen kann, kann man hier anschauen & nachlesen: https://www.h0-modellbahnforum…achsen-53.html#msg3838866 (Du kennst ein paar der Personen ;-) )
    Das Tendergehäuse war mit Nieten konstruiert worden. Der Drucker bzw. die Software hat daraus einen Steg gemacht. Vielleicht wäre es schon einfacher gewesen, wenn man das Tendergehäuse 45Grad aufgestellt hätte...


    Das Bild habe ich nochmals in meinen Beitrag verlinkt, weil es rechts die Baugruppenstruktur im 3DCAD zeigt...


    LG,
    Axel