Beiträge von Frank W

    Moin Friedrich,

    die Straßenfront hat nun seine Rampe. Aber ich habe das falsche Material zum Spachteln genommen. Künstler Spachtel über 1mm aufgetragen funktioniert nicht weil es schrumpft und eine gummiartige Masse bildet. Hier ist „vernünftige“ Spachtelmasse besser. Leider hatte ich nur noch welche für Putz und Mauerwerk. Diese mag aus andere Erfahrung aber kein Polystyrol. Hält nicht dauerhaft. Nun muss ich improvisieren. (...)

    ich habe für das Endmodul meiner Industriebahn eine Betonrampe aus verschiedenen Schichten einer Kapa-Platten gebaut:


    210127-rampe-01-grosz.jpg


    210127-rampe-02-grosz.jpg


    210127-rampe-03-grosz.jpg


    Die Seiten habe ich mit Balsaholz verkleidet und die Ecksteine aus Polystyrolprofilen zugeschnitten und aufgeklebt:


    210127-rampe-04-grosz.jpg


    210127-rampe-05-grosz.jpg


    Die Oberfläche der Rampe besteht aus 2mm starkem Hartschaum, in den ich die Betonplatten mit einem mittelharten Bleistift gritzt habe:


    210127-rampe-06-grosz.jpg


    Anschließend habe ich die Seiten der Rampe dünn mit "Betonpaste" aus dem Militärmodellbau verspachtelt. Du hast den "Asphalt" aus der Serie ja schon erfolgreich im Einsatz, der Beton funktioniert genauso gut, auch wenn die Struktur für H0 genau genommen zu grob ist.


    210127-rampe-09-grosz.jpg

    210127-rampe-07-grosz.jpg


    Um die Seiten der Rampe alt aussehen zu lassen, habe ich sehr dünnes Wash in Braun und Schwarz verwendet, das die Struktur des Betons schön betont:


    210127-rampe-08-grosz.jpg


    Wichtig bei diesem Bau war mir, dass ich als Material das nehme, was im Haus ist. Ansonsten kann man den Rampenkörper naürlich auch aus einem Stück Hartschaum in der richtigen Höhe bauen.


    Ich hoffe, ich habe Deinen Thread hier nicht gekapert und schaue jetzt weiter zu, wie Du ein wunderschönes EG entstehen lässt.


    Viele Grüße,
    Frank

    Moin Friedrich,

    Dein Klagen über die schlecht verarbeiteten Fc von Roco kann ich gut nachvollziehen, ich fluche auch gerne und oft, wenn ich die Wagen zurüste.

    (...) Darüber hinaus sind alle Teile mit Schwimmhäute versehen die eine Nacharbeitung erforderlich machen und die Öffnungen passen nicht zu den Zapfen. Das der Kunststoff fast nicht zu kleben ist…, das ist dann noch das kleinste Übel, dafür bricht so manches einfach weg. (...)


    Ich habe in der letzten Zeit beim Verkleben von Zurüstteilen und auch beim Montieren von Griffstangen aus Draht gute Erfahrungen mit UHU Kraft ohne Lösungsmittel gemacht:

    200407-uhu-kraft.jpg

    Der Kleber ist im feuchten Zustand weiß, hat eine eher cremige Konsistenz und trocknet transparent auf. Bis jetzt sind alle damit geklebten Zurüstteile dort geblieben, wo ich sie eingebaut habe...


    Viele Grüße, Frank

    Hallo Johannes,
    ich lese hier seit Beginn mit und habe schon viel gelernt.

    (...)Vieleicht würde sich langsam wirklich ein eigener Thread "Konstruktion in 3D" lohnen... :)

    Auch wenn ich zur Zeit wenig eigenes Wissen beizusteuern habe (ich zeichne Modulkästen, Werkzeugkästen und Möbel in Sketchup, ansonsten habe ich von Konstruktion in 3D wenig Ahnung), finde ich das eine richtig gute Idee.


    Viele Grüße,
    Frank

    Moin Bruno,

    Die restliche freie Fläche habe ich mit der Erweiterung der Bahnbedienstetensiedlung unterhalb des Bw gefüllt. Ich finde, es ist ganz harmonisch geworden.

    die Siedlung ist wunderschön geworden. Ich habe als Kind häufig am Moordamm in Kirchweyhe gespielt -- in den siebzigern sah es dort genauso aus wie auf Deinem Modul. Da werden Kindheitserinnerungen wach...


    Ein frohes neues Jahr in die alte Heimat,


    Frank

    Moin Andreas,


    vielen Dank für die schönen Fotos aus Stralsund. Wir verbringen seit Jahren unseren Sommerurlaub auf Rügen und von daher sind mir die Hafenbahngleise in Stralsund vertraut.


    Ich habe schon 2004/2005 Bilder im Hafen von Stralsund gemacht:


    Querkanal und Klappbrücke, Bilder aus dem Hafen



    Beim Betrachten Deiner und meiner Fotos ist mir aufgefallen, wie viel sich in den letzten Jahren dort verändert hat.



    Viele Grüße,



    Frank

    Moin Axel,


    (...)
    Dumme Frage - mit was kann man den Roco Kunststoff verkleben? Ich verwende sonst gern den Revel-Liquid-Cement...
    Was hat sich bei Euch bewährt?
    (...)


    Es gibt keine dummen Fragen ;-). Ich benutze zum Kleben des Roco-Kunstoffes gerne Ruderer L530. Das Zeug ist zwar ziemlich teuer, hat bei mir aber noch jeden Kunststoff verklebt. Selbst den nahezu unklebbaren Kunststoff von Lima und -- leicht OT -- Playmobil konnte ich damit haltbar kleben.


    Viele Grüße,


    Frank

    Moin Andreas,

    (...)


    Jetzt fehlen noch die Rangiergleise. Da stellt sich die Frage: lohnt es sich die Schwellenbänder aufzuschneiden, um die unterschiedlichen Schwellenabstände nachzubilden?
    (...)


    ich habe sowohl bei den BS-Modulen als auch auch beim Schotterwerk und den Nebengleisen in Bischofsheim die Schwellenbänder aufgetrennt und die Schwellen in größerem Abstand verlegt. Dazu habe ich mir eine Schablone gezeichnet, damit die Schwellen stets im gleichen Abstand liegen.




    Ich meine, es hat sich gelohnt, wobei ich auf die Verwendung feinerer Schienenprofile verzichtet habe. Auf den Modulen sollen auch Fahrzeuge mit NEM-Radsätzen verkehren und da wird es mit Code 55 Profilen knapp bzw. laut...


    Viele Grüße,


    Frank

    Hallo zusammen,



    nach langer Zeit war gestern mal wieder ein Basteltreffen bei mir daheim. Holger hatte vier Segmente von Bischofsheim und die Gebäude mitgebracht, damit wir den Bahnhof für das nächste Treffen fit machen konnten.



    Nachdem der Einbau von Passbuchsen in den Segmenten mit der Bahnhofseinfahrt so gut funktioniert hatte, wollten wir auch bei den anderen Segmenten, auf denen vier Gleisübergänge liegen, Passbuchsen montieren.



    Da wir inzwischen ein wenig Übung haben, ging die Sache glatt über die Bühne. Wir haben die Segmente genau ausgerichtet, verschraubt und zusätzlich noch mit Schraubzwingen verbunden.





    Die 8mm Bohrungen für die Passbuchsen habe ich mit dem Akkuschrauber frei Hand und nach Augenmaß gebohrt.





    Anschließend haben wir die Passbuchsen und -stifte mit leichten Hammerschlägen in die Bohrungen getrieben und mit reichlich flüssigem Sekundenkleber (für derartige Klebungen nehme ich frischen Sekundenkleber aus dem 1-Euro-Laden) verklebt. Ich habe den Kleber von hinten zwischen Passbuchse und Holz laufen lassen und pro Verbindung eine 2g Tube Kleber verbraucht.







    Dadurch dass wir den Kleber von hinten aufgetragen haben, sind die Module nicht zusammengeklebt.



    Nach ausreichender Trockenzeit haben wir die Segmente wieder getrennt und probeweise neu verbunden -- passt.





    Gebäude



    Holger hat in den letzten Monaten an Empfangsgebäude, Güterschuppen und BayWa-Lagerhaus weitergebaut. Inzwischen sind die Gebäude mindestens im fortgeschrittenen Rohbaustadium, so dass wir sie einmal auf den Segmenten aufgebaut und fotografiert haben:













    Neue Baufotos von den Gebäuden kann ich Euch nicht anbieten, ich habe beim Bauen zeitweilig das Fotografieren vergessen...



    Es hat Spaß gemacht, mal wieder an Bischofsheim zu bauen und zu sehen, wie der Bahnhof langsam aber sicher fertig wird.



    Viele Grüße,



    Frank

    Hallo Andreas,


    ich habe die Tams-Funktionsdecoder schon einige Male verbaut und bin zufrieden mit den Teilen. Der FD-R Basic ist so klein, dass er sich wirklich in jedem Wagen verstecken lässt.


    Du kannst einen Kondensator an den Decoder anschließen, um bei Stromabnahmeproblemen das Digitalsignal zu puffern. Das ist bei zweiachsigen Wagen oft hilfreich.


    Viele Grüße,


    Frank

    Moin Rainer,


    vielen Dank für die Bausatzvorstellung.


    Simon Cox hat ja auch für H0 Schmalspur so einige schöne Drehscheiben im Angebot. Da kommen mir gleich ein paar Ideen...


    Viele Grüße und ein schönes Restostern,


    Frank

    Moin Axel,


    Eure Planung gefällt mir gut. Ich kann keinen Planungsfehler erkennen, bin aber im Ausdenken von Fiddleyards auch nicht besonders geübt.
    Besonders gut gefällt mir die Umfahrmöglichkeit für die Einfahrt, so müssen kurze Züge, die nur kurz wenden sollen, nicht durch den ganzen Fiddleyard geleitet werden.


    Eine Sache habe ich noch:

    Im Moment hat sich folgender Plan als Favorit herauskristalisiert (Anyrail kann nicht gut Module zeichnen...):


    Es ist möglich, mit AnyRail hinreichend genaue Kästen für Bogenmodule zu zeichnen. Ich habe das mal in einer AnyRail-Zeichnung skizziert, als Ergebnis kommt dabei ein Bogenmodul mit einem Winkel von 15 Grad heraus:



    Die Genauigkeit eines CAD-Programms erreiche ich so natürlich nicht. Es genügt aber, um abzuschätzen, ob zum Beispiel ein Bahnhof/eine Weichenkombination auf das Modul passt.




    Die eigentliche Bauzeichnung für die Modulkästen mache ich dann in LibreCAD.


    Wenn die Zeichnungen gar zu OT sind, nehme ich sie natürlich gerne wieder heraus.


    Viele Grüße,


    Frank

    Moin Andreas,


    zum Deinem neuen Bahnhof fällt mir ein Wort ein: Steinstark. :-) Besonders gut finde ich, dass Du einen Straßenbahnanschluss vorgesehen hast. Das macht den Betrieb gleich noch interessanter.


    Die Mauer finde ich von der Höhe so passend.


    Viele Grüße,


    Frank

    Hallo Axel,


    Du hast recht: Ich benutze die kostenlose Version von SketchUp.


    So wie ich das sehe, ist die größte Einschränkung, dass die Zahl der Import- und Exportformate in der freien Version sehr stark eingeschränkt ist (es gibt in der freien Version u.a. nicht die Möglichkeit, DXF einzulesen). Auch die Zusatzprogramme StyleBuilder und LayOut funktionieren nur in der Kaufvariante.


    Für meine Zwecke reicht mir die Kostenlos-Version des Programms aus.


    Viele Grüße,


    Frank

    Moin Axel,


    es ist zwar schon ein bisschen her, dass Du Deine Softwaresammlung hier vorgestellt hast, ich habe mich darin gut wiederfinden können. Ein habe ein paar Ergänzungen zu Deiner Liste.


    Tools & Editoren


    Das von Dir angesprochene LibreOffice Calc benutze ich gerne zum Ausrechnen von Bogenmodulen und zum Zusammenstellen von Wagenkarten (für die Forumbahn aus dem Paralleluniversum) und zum Erstellen von Frachtzetteln. Was mir an dem Programm besonders gut gefällt ist, dass es mit allen drei Betriebssystemen, die ich hier berufsbedingt benutze, zusammenspielt.


    Ein feiner Texteditor, den ich vor allem für HTML, Markdown und php gerne nutze, ist Atom, der noch nicht so viele Plugins und andere Erweiterungen wie Notepad++ mitbringt, sich aber gut an meine Schreibgewohnheiten anpassen lässt.


    Bild & Grafikbearbeitung


    Für das einfache Verkleinern und Zuschneiden von Bildern benutze ich XxViewMP, das unter Linux und Windows gleichermaßen funktioniert. Das Programm ist wieselflink und bietet auch einfache Funktionen zur Bildverbesserung.


    Zum Zeichnen von Modulkästen nehme ich LibreCAD, ein 2D-CAD, das sich recht gut bedienen lässt. Für die Planung von Modultreffen ist DraftSight allerdings besser geeignet, weil es Funktionen zum Ausrichten von Objekten, hier Modulen und Modulgruppen, mitbringt, die eine genaue Planung ungemein erleichtern.


    Recht neu in meinem Softwarearsenal ist SketchUp, das ich zum Entwerfen von Modulkästen und Modulzubehör sehr schätzen gelernt habe. Die Einarbeitung war ein wenig zeitaufwendig, aber allmählich komme ich gut mit dem Programm zurecht.




    Zum Thema Programmierung von Decodern und Speichern der Decoderdaten habe ich nichts zu ergänzen, da nutzen wir beide die gleichen Programme.


    Danke nochmal für die schöne Zusammenstellung der Beschreibungen und Links.


    Viele Grüße,


    Frank

    Moin zusammen,


    das Thema unseres heutigen Basteltreffens war


    das Basaltwerk.


    Nach einer viel zu langen Pause haben wir heute wieder die Gelegenheit gehabt, zusammen zu bauen. Wir haben uns der Gebäude des Basaltwerks angenommen und sind ein Stück weitergekommen.


    Wir hatten geplant, die Fenster für die große Halle und das Basaltwerk vorzubereiten und noch ein paar Teile für die Gebäude auf der kleinen Tischkreissäge zuzuschneiden.



    Für die Fensterproduktion hat sich Holger ein besonderes Werkzeug ausgedacht: Wir haben die Fenster für die Halle und das Basaltwerk in LibreOffice Calc konstruiert.



    In der Tabellenkalkulation lassen sich Höhe und Breite der einzelnen Zellen zehntelmillimetergenau einstellen, so dass die recht einfachen Fenster schnell "gezeichnet" und auf einem Rechenblatt verteilt waren.


    Der Ausdruck auf Transparentfolie gelang dann beim vierten Versuch: In der Beschreibung, die der Folie beilag, stimmte die Beschreibung, welche Seite der Folie bedruckt werden kann, nicht.



    Während ich gezeichnet habe und später dann fluchend immer wieder zum Drucker gelaufen bin, hat Holger den Rohbau des Schotterwerks weit vorangetrieben (Die Brötchentüte im Vordergrund dient dem Größenvergleich ;-)).



    Auch die Halle, die parallel zum Ladegleis liegt, ist inzwischen im Rohbau fast fertig.



    Das war heute wieder ein erfolgreicher Basteltag.


    Viele Grüße,


    Frank