Hallo Freunde
Nach der Ankündigung bei PIKO, ist es auch bei mir wahr geworden und es kam die V 90 von Piko.
Ich war zunächst Überwältigt und bekam wieder was neues von den Machern von Piko.


Hier im PIKO-Baum, wächst wieder ein neuer Ast, der die Zukunft der Firma sichert.
V 90 der Anfang das Original:
Die DB wollte eine fähige Streckenrangierlokomotive, denn die V 100 war zu schwerfällig und unübersichtlich im Rangiergeschäft.
DB-Baureihe V 90
So kam sie von MAK aus Kiel in eigener Rechnung mit 20 Vorserienmaschinen, auf die Bundesbahngleise.
Das Modell auf dem Tablett:
Ein Bericht der sehr, sehr lang und ausführlich ist.
Also Zeit nehmen, denn kurz reinschauen is nich...
Fangen wir an und zunächst wie immer, wurde die Lokomotive in ihrer PIKO-Verpackung bei mir angeliefert.


Die Lok wurde jetzt von ihrer Verpackung entledigt und am Anfang noch in Blisterverpackung, aber es tat sich was. 



Die Lok und ihre Zubehörteile.

Die Lok wurde von ihrem Ponton abgehoben und wie bei der V 100 derselben Firma, waren in Form, Stahlspitzen wo die Lok auf dem Gleis arretiert ist.
Auf dem Bild noch zusehen kann man mit einem Schraubendreher, daß durchsichtige Kunststoffteil abmontieren.
Sie steht vor einem:
Sie stand vor einem und fotografierte sogleich die linke und rechte Seite, mit all ihren Details.



Die Drehgestelle im Detail

Probe mit der Pinzette:
Ich wollte wissen aus welchem Material das Geländer ist.
Von Tritten an den zahlreichen Filmen wusste ich schon das sie aus Metall sind.
Hier ging ich mit der Pinzette ans Geländer und Griffstangen, die aus selbigen Material gefertigt waren.


Wir schauen nach oben:

Ja, habt ihrs gesehn.
Die Rohrtopfantenne ist schräg.
Ich vermutete zunächst, daß Bauteil vergessen worden ist, sie anzukleben.
NEIN, es ist der Demontage geschuldet für nachher, wenn sie auseinander und teilweise zerlegt wird.
Und wenn es nicht so sein sollte, hat sie ihre Rohrtopfantenne meistens am kurzem Vorbau.

Zunächst vom langen Vorbau angefangen gehen wir zum Dach.

Hier im Detail die Kühlerlüfter.




Von dort zum Geländer mit sein zahlreichen Details und den durchbrochenen Gittern.


Jetzt das ganze von unten gesehen ( wir kommen nochmals da runter, versprochen
)

Lok auf dem Präsentierteller:
Jetzt wurde die Lok von allen Seiten Fotografiert.




Von Kurz nach lang....




Gehen wir in die Grube:
Zunächst gehen wir zur Kupplung und ihrem Schacht, die eine Verlängerung hat.
Sie sollte man beim Kupplungswechsel nicht verlieren, sonst wird das Ersatzblatt sehr wichtig, um dieses Teil zu bestellen.



Demontage des Drehgestells und der Antriebsräder:
Wir beschäftigen uns mit den Rädern, die zunächst aus den Drehgestellen müssen und drehen die Lok auf die Seite.

Drehgestelle in der Detailansicht mit links der Befestigungsschraube.


Freund Schraubendreher, aus dem Uhrmachergewerbe, löst die Schaube am Drehgestell.

Das Drehgestell ist links nur eingeklipst und Rechts hält die Schraube das ganze.

So, frei und die Räder liegen noch im Getriebekasten.
Wie bei Piko so üblich, muss man wieder beim Einbau der Räder, ne Pinzette zu Hand haben um die Stromabnehmer/Bleche, zusammen drücken, wenn das Rad (richtig herum
) an seinen Platz kommt.




Haube auf:
Von der Grube begeben wir uns nach oben , nehmen zuerst das Gehäuse ab, um später in das Innenleben der Lokomotive zu schauen.
Das Teileblatt, war für mich ein wichtiger Helfer.
Ich war gewohnt das Lokomotiven von Piko mit zwei Schrauben befestigt waren und hier waren es diesmal 4 Schrauben.

Ein Pinzette (lang) und Freund Schraubendreher sind jetzt dein Helfer in den nächsten Schritten zum Erfolg.

Wie bei der V 100 (West), hat man neben dem Tank, links und rechts zwei Schrauben zum öffnen.

Um die nächsten zwei Schrauben herauszudrehen, benötigt man eine lange Pinzette um die Kupplung fern zu halten. um an die Schraube zu gelangen.
Anschließend werden sie herausgedreht.



Diese 4 Befestigungsschrauben, sollte man auf dem Tisch haben.
Dein Lökl, zeigt dir auf dem Bild mit dem Spalt, daß sie geöffnet ist.

Das Gehäuse wird ohne zu klemmen, gerade nach oben abgezogen.





Lokgehäuse, ein Reich für sich:
Ja, wie oben angeschnitten ist das V 90 Gehäuse mit mehr Details Aufgestellt, so auch mit Pins für die Beleuchtung Führerstandes und dem Bedienpult.

Zwei Negativpunkte:
So hat man auch seine Sorgen bei der Demontage damit, wenn man an den Führerpult muss, um Figuren einzusetzen.
Ein geklebtes Innenteil:
Normal durch Klipsen, fällt das Innen teil raus.
NEIN, so hier in diesem Fall nicht ! 
Mit einem Cuttermesser bin Ich rein gefahren und es löste sich schon leicht, aber zum weitermachen hatte ich keine Zeit.


Das Leitungsband ist ein weitere Negativpunkt, den man nicht brauch.

Hier wurde alles demontiert
Beim zusammenbau wird es zurück in Buchse eingeschoben wenn der Vorbauten mit dem Führerhaus verbunden sind.
Achtung, könnte auch leicht durch knicken beschädigt werden !!!! 


Das Innenleben der V 90:
Kommen wir zu dem was in der Lok darin steckt und sehen die aufgeräumte Lok mit ihrer Platine.


Ein Speicher ist an Bord, nur im Gegensatz zur V 100, ist er unterhalb der Platine eingebaut.



Sound ! Ick hör dich Dröhnen:
Mit dem Schraubendreher löste ich zwei Schrauben der Schallkapsel und zog den Deckel nach oben weg.



Der Rahmen, wo die Schallkapsel oben darauf liegt und wie ne Dichtung wirkt, obwohl dieser aus Kunststoff ist.


An der Unterseite des Rahmens, sind zwei Nasen, die in Löcher der Platine greifen, das nichts beim Zusammenbau falsch gehen kann.
Für Patschehändchen, wäre hier ne gute Lupe
um nicht wie ein Elefant im Porzellanladen, alles zu zerstören
.

Hier tut sich ein Loch auf, wo später der Schall rein kann.
Auf der anderen Seite, bekommt der zukünftige Decoder seinen Platz, der hier noch mit dem Pinnstecker reserviert ist.


Mein Fazit:
Die Lok ist nicht schlecht gemacht, schnell demontiert und Positives und auch wiederum Negatives, ist hier zu verzeichnen, was ich angesprochen habe.
Man merkt mit dem Stand der Electronic, ist man 3 Stufen hoch gestiegen.
Von der ersten Auslieferung der V 100 bei PIKO 2023, sind in zwischen 3 Jahre Entwicklungsarbeit vorübergegangen.
Blick in die Zukunft...
Ich habe noch mit dem Meterstab die Höhe ab der Platine nach unten vermessen.

Der Grund:
Die nächste Maschine soll eine G 1600 BB werden.
KD Troeger, hatte als OHE Fan, für sich aus eine G 1600 BB gebaut.
Aus einem 3 D Druck wurde ein neues Gehäuse angefertigt, das er auf ein Fahrgestell einer Roco V 90 aufbaute.
Ich sah so einen Film in YT, erst kürzlich mit jener Maschine der HVLE und dachte warum nicht so auf eine PIKO Maschine.
Angesichts dessen, hatte die WLE (Westfälische Landeseisenbahn), auch so eine Maschine in ihre schönen blauen WLE Lackierung. hier.
So, kommen wir zum Abschluss unseres Berichtes mit einem letzten Bild von ihr, da sie jetzt zum umbeschriften von Epoche 3 auf 4, geht.

Gruss Jürgen 