Beiträge von Hartmut

    N' Guude,


    man kann die Fahrstrassensicherheit auch mit einer elektrischen Schlüsselsperre herstellen. Der FDL gibt an der Weiche "0" elektrisch fernbedient den Schlüssel für die Gleisspere frei. Über eine Folgeabhängigkeit wird der eigentliche Schlüssel für die "0" freigegeben, Weiche umstellen und in die Awanst hinein oder heraus fahren. Nach der Wiederherstellung der Grundstellung kommen die Schlüssel zurück, der FDL betätigt die Schlüsselsperre und kann danach blockgesichert Zugfahrten zulassen.


    Allerdings hat man es, wo immer möglich, vermieden bei einer zweigleisigen Hauptstrecke mittels spitz befahrener Weichen aus dem Regelgleis auszufädeln. Wann immer möglich wurden die Abzweigweichen so verbaut, das ein im Regelgleis fahrender Zug diese weichen vom Herzstück her befährt.


    Aber die Vorredner schrieben es bereits: Diese Vorgänge liegen ausserhalb Deines gestalteten Bereichs.


    Den Weichen 1, 3 und 5 würde ich eine Grundstellung (schwarz/weisses Hebelgewicht) verordnen (ohne Schloss) für einen Fahrweg durch Gleis 1. Alle anderen Weichen erfordern keine Grundstellung (gelbes Hebelgewicht).


    Fernsprecher sehe ich zwingend erforderlich nur in der Nähe der Weiche "0".


    Bleibt gesund!!

    Schuur* Gemeinde,


    das kenne ich durchaus auch von Simulatorprüfungen im "wirklichen" Leben: Da werden gerne Planen in der Oberleitung, Behälter oder Holzstämme im Gegengleis übersehen. Solcherlei Dinge müssen in der Prüfungssituation erkannt und bewertet werden mit den richtigen Rückschlüssen und betrieblichen Handlungen. Lediglich der in den Simulationen ebenfalls vorhandene orange Lkw wird von allen Probanden immer registriert.


    Frohe Ostern und bleibt alle gesund!!

    Guten Morgen Allerseits,


    vor vielen (>30) Jahren hatte auch im mal die Kombination von FLM-Drehscheibe und Vollmer-Ringlokschuppen (bei mir 9-ständig)
    auf der Anlage verbaut. So weit ich mich erinnere hat der Vollmer-Schuppen eine 15°-Teilung, während die herausnehmbaren
    Randsegmente der Scheibe 7,5° aufweisen. Somit sind bei der abgebildeten Scheibe doch schon mal zwei Segmente mit Gleisen verbaut,
    die durch "Blindstopfen" ersetzt werden könnten(?)


    // Hartmut

    Moinsen,


    ich nutze für solche Schnitte gerne die gute alte Laubsäge mit einem Blatt für Metall.


    Fast nicht sichtbar und "weitgehend" senkrecht durch das Profil.

    N' Abend,


    nee, nee Lutz. In dieser Zeit spielten die Kapitäne aus Rüsselsheim neben den Sternen aus Stuttgart
    in der absoluten automobilen Oberliga.


    Von Audi weit und breit noch nichts zu sehen und die Münchner fassten gerade mit dem 1600er neu Fuß
    in der Mittelklasse. In der Oberklasse hatten die Bayern mit dem altbackenen Barockengel keine wirkliche
    Alternative am Start.

    Guude,


    Michael hat die "Formel" der Signalbezeichnungen schon in seiner Antwort #61:


    => A => R => N
    <= P <= S <= F


    Diese,nicht immer konsequent umgesetzte, Bezeichnungsnorm war an der Kiometrierung der
    Strecke festgemacht und war bei allen Bahnhöfen der Strecke in der Regel einheitlich.


    Vor vielen Jahren hat uns der Betriebsdienstlehrer der damaligen BD Frankfurt (M) die folgende
    Eselsbrücke vermittelt: Alles Persönliche Regelt Sich Nach Feierabend.

    Nee Andreas,


    das hast Du nicht gesagt ;-)


    Aber ich habe solches in der Vergangenheit durchaus schon auf Treffen gesehen. Deshalb nur
    mal vorsichtshalber mein Einwand.


    Wenn aber die Strab-Lok nicht den gesamten Bahnhof befahren kann und doch eine Köf in Laimburg
    residiert, werden die mit dem Pto ankommenden Eilwagen sicher nicht vom PtomG zugestellt sondern
    einfach im Hauptgleis "abgeworfen". Zustellung dann mit der Köf.

    N' Abend,


    ich bin eben in der Tabelle über den Viehwageneingang im Kontext mit der Aussage "Pto als PmG" gestolpert.


    Vor einiger Zeit habe ich mal einen Aufsatz über die Beförderung von Güterwagen mit VT98 im FREMO Hp1 veröffentlicht.


    Acht Wagen am Tag per Nto: Never ever!! Die kommen selbst in der Ep.III nicht mehr mit dem Personenverkehr!


    Ich denke auch nicht, das in Laimburg eine Kleinlok stationiert war. Da wird bei einer dort stationierten Lok der
    Straßenbahn die DB die Rangierarbeiten bei der Strab "eingekauft" haben.

    Moinsen,


    welchen Hintergrund hat eigentlich diese gebetsmühlenartig wiederholte Textpassage?


    Der obligatorische Hinweis darf nicht fehlen:
    Wer auf die eine oder andere hier dargestellte Art in die Substanz seiner Modellokomotive eingreift, macht dies auf eigenes Risiko. Ich übernehme keinerlei Gewähr oder Haftung dafür, dass die hier gezeigten Umbauten bei jedem zum Erfolg oder zu ähnlichen Ergebnissen führen.
    Und: Werden Änderungen an fabrikneuen Modellen durchgeführt, erlischt selbstverständlich jede Gewährleistung.


    Sind wir mittlerweile so dusselig, dass uns diese Selbstverständlichkeiten immer wieder in Erinnerung gerufen werden müssen??

    N' Abend,


    @ Jürgen: Das ist das mittellange Haus der ersten "großen" kubischen Mercedes. Deutlichstes Unterscheidungsmerkmal
    sind die offen liegenden Stufen unterhalb dernahezu quadratischn Tür. Beim Umbau zur Kippkabine wurden die Türen vor
    dem Rad nach unten verlängert und verdecken die Stufen.


    @ Holger: Die ursprüngliche kubische Kabine von Wiking unterscheidet sich grössenmässig kaum von der "facegelifteten"
    Kipphütte. Beide bauen, zumindest als 3-achsige SZM, auf dem Wiking-"Einheitsfahrgestell" auf, das auch unter
    dem Hanomag-Henschel und dem Magirus "verwurstet" wurde. Ich denke, dass auch die dreiachsigen Scania 110
    und 111 SZM sowie auch die "stilisierte US-Zugmaschine", zu der damals die MAN-Pausbacke vergewaltigt wurde,
    auf diesem Fahrgestell aufgebaut wurden. Alle Dreiachs-SZM wurden im Lauf der Zeit mit dem zweiachsigen
    Containerauflieger kombiniert.


    @ Interessierten Rest: 8)
    Die Brekina-Hütte ist sicherlich die masstäblichste version der großen kubischen Mercedes, aber mich überzeugt sie
    bis heute nicht wirklich. Mit dem passenden Auflieger/Aufbau gefällt mir die Kipphütte von Wiking am besten,


    Edit hat die Formatierung des Beitrages angepasst.

    N' Abend zusammen,


    mal kurz was zu den kubischen Häusern von Wiking und Brekina:


    Das Brekina-FH ist die ertse Version des kubischen Mercedes-Hauses, der "Adventkalender". diese Hütte
    gab es auch von Wiking.
    https://de.wikipedia.org/wiki/…le:Mercedes_kub_5_sst.jpg
    Das von Jürgen verwendete Haus ist die "Facelift"-Version: Mercedas hat die Hütte irgendwann zur Kippkabine
    umgebaut. Aüsserlich erkennbar an um die Ecke gezogenen Blinkern, einem höheren Dach und bis vor die
    Vorderachse heruntergezogenen Türen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/…ile:Mercedes_LPS_2032.jpg
    Die gab's im Modell (bisher) nur bei Wiking.
    Okay, die Bilder zeigen jetzt jeweils die halblange Hütte, aber die Unterschiede sind deutlich sichtbar und
    entsprechen dem großen Haus.

    Hallo Boscho, (und Rest latürnich auch),


    das mit den auf den Asphalt schlagenden Treibstangen bei der FGE ist eine nette Legende...


    Der Grund für die Betriebseinstellung zwischen Heinrichsglück und Unterwilden war schlicht und ergreifend
    mangelndes Frachtaufkommen in Unterwilden (die Grube Bautenberg war ja schon in den Kriegsjahren nach
    einem Schachteinbruch als Verfrachter weggefallen). Mit der Inbetriebnahme des neuen Lokschuppens in
    Herdorf entfiel zudem die Notwendigkeit, Unterwilden anzufahren.


    Richtig ist hingegen, dass die Strassenbaubehörde erst Leitpfosten und dann Leitplankenpfähle so nah am
    Gleis errichtete, das letzte Wagen in Unterwilden nur unter Schwierigkeiten abtransportiert werden konnten.


    Heinrichsglück wurde ja noch länger angefahren, bis mit dem weiteren Ausbau der Landstrasse das Streckenende
    bis an die Abzweigstelle Pfannenberg zurückgenommen wurde, wo es sich auch heute noch befindet.

    N' Abend,


    Ladestrassen im herkömmlichen Sinn hatte die FGE in Struthütten, Neunkirchen-Nord, Salchendorf
    und Unterwilden, also alle innerhalb der Bahnhöfe.


    Die "Ladestelle Altenseelbacher Weg" diente, wie Boscho schon darlegte, lediglich dem Erzversand der
    Altenseelbacher Gruben. Details zu diesem Anschlussgleis sind mehr als dürftig. Weder Bürnheim
    (Zeunert 1977) noch Schäfer (EK 1997) erwähnen dieses Ladegleis. Insbesondere Gerhard Schäfer ist
    ein Kenner der FGE. Er hat bis zu seiner Pensionierung 1987 zeitlebens als Zugführer / Rangierleiter bei
    der FGE gearbeitet und schon sein Vater war Lokführer bei der FGE.


    Lediglich Löttgers/Moll/Reuter/Trippe (Vorländer 2013) erwähnen dieses seit 1907 vorhandene Ladegleis und
    dort gibt es sogar, im Kontext des Anschlussgleises der Grube Knappschaftsglück, einen Gleisplan.


    Der Anschluss der Grube Knappschaftsglück hingegen wurde 1919 in Betrieb genommen. Zwischen dem
    14. und 16.05.1929 bereits wurden die beiden Weichen im Streckengleis mit "Lückenschluss" ausgebaut,
    Die Grube Knappschaftsglück wurde 1925/26 stillgelegt, nachdem der geplante Bau von Rostöfen für die
    Erze an diversen Schwierigkeiten scheiterte.


    Edit hat die Rechtschreibung korrigiert ?(