Mein Friedrichstal

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    • Moin Axel und Mitleser
      1. Der braune Kleber:
      Der Kleber Saixt ist sage schreibe 18 Jahre alt und stammt von der Firma Henkel. Er sollte eigentlich (ordnungsmäßig) entsorgt werden. Bei einer Probe stellte ich aber fest, dass er seine Funktion noch erfüllt. Ob ich ihn für den Haus- oder Modelbahnbau gekauft habe weis ich nicht mehr. Er wird hier aufgebraucht. Neuerdings nehme ich Montagekleber aus der Kartusche und da ist es gleichgültig von welchem Hersteller man das Zeug nimmt.
      2. Du liegst falsch: :P
      Ohne nun auf Vor- und Nachteile von Gussmassen ein zu gehen, meine Felsen- und Straßenabgüsse bestehen im Projekt Friedrichstal aus Modelgips, aus dem toom Baumarkt. Ansatz-Verhältnis 3 Raumteile Wasser; 5 Raumteile Gips. Diese Abgüsse sind empfindlich deshalb müssen sie an den Übergängen geschützt werden. Das Ende ist immer eine Holzleiste die in der gleichen Farbe gestrichen wird.
      Wie angesprochen werden die Abgüsse vor dem Aufkleben mit Tiefgrund behandelt.
      Gruß Friedrich
    • und weitere Arbeiten am End Modul 2b und Modul 3

      Moin Leute

      Heute wurde die Geländehaut fertig gestellt.
      Zuerst wieder Modul 2b
      Bild 1 und 2



      Dort wo es zu steil wird sind wieder Felsen angebracht, hier noch unverspachtelt
      Bild 3

      Nach dem ausschäumen hinter den Mauern, wird der Boden aus Fliesenkleber aufgebracht.

      Nun Modul 3

      Bilder 4 und 5



      Mit Hilfe der bekannten Werkzeuge wird der gestern gezeigte Montageschaum in Form gebracht.

      Bilder 6 und 7



      Das Ergebnis



      Bilder 8 bis 10





      Fertig zum Landschaftsbau.

      Eine Anmerkung:
      Schaut die Bilder der letzten beiden Beiträge, von wegen „Winterhobby“! Solche Arbeiten bei strahlendem Sonnenschein und angenehmer Temperatur was gibt es Schöneres?
      Allemal besser als bei Minus-Graden… im Keller oder auf dem Dachboden :rolleyes:
      meint Friedrich

      Holt jo fuchtig

      Friedrich
    • Anfang des Landschaftsbau Modul 2b

      Moin Leute
      Während bei Modul 3 „Schleifarbeiten“ und die Montage der Beinhalter abgeschlossen wurden, habe ich beim Modul 2b
      den Gips eihgefärbt.
      Bild 1 und 2



      Felsen und Betonmauer haben den Grundanstrich erhalten.

      Bild 3 und 4



      Gleiches gilt für die Stützmauern Straße /Schiene

      Danach begann ich mit den ersten Schichten der Landschaft. Wie weiter vorne im langen Faden schon mal beschrieben, ist das Staub der bei Ackerarbeiten im Maßstab 1:1 anfällt und dann auf den Maschinen herum liegt. Diese Erde habe ich nicht sterilisiert.

      Bild 5

      Die Erde wird aufgesiebt.

      Bild 6

      In einem langen Modelleisenbahner Leben sammelt sich u. a. auch eine Menge Zeug an, von dem der eine oder andere Modellbahnfreund dermaßen überzeugt ist, das man es auch kauft. Dazu gehört der von mir „ zum auf brauchen“ verwendete Blockleim, hier verdünnt mit 30% Wasser. Der Leim hält nicht mehr oder weniger, wie jede andere Pampe in dieser Richtung. Anders ausgedrückt: nehmt das was ihr habt, bevor ihr etwas entsorgt.



      Bild 7

      Die echte Erde (besser deren Staub)

      Bild 8

      Das Ergebnis ist die erste Schicht.

      Holt jo fuchtig

      Friedrich
      PS: wer draußen arbeitet sollte immer das Wetter im Auge behalten, sonst gibt es eine Überraschung.
      Bild 9
    • 21 Tage nichts gemacht…

      Moin Leute

      Es gibt Materialien damit komme ich (noch) nicht klar. Inzwischen habe ich die Brücke gebaut, aber einen Baubericht lasse ich lieber sein.
      Die Kastenbrücke von NOCH; hergestellt / gelasert von Joswood ist passgenau, hat eine gute Bauanleitung und; und; und -- aber sie besteht naturgemäß aus Pappe und da sollte man u. a. tunlichst am Anfang des Baues nicht zu arg zugreifen, sonst… Darüber hinaus haben sich andere Ungenauigkeiten beim Verarbeiten (verkleben) eingeschlichen, deren Ursache in meinen handwerklichen Fähigkeiten zu suchen sind.
      Das Zusammensetzen der Teile geht sehr schnell. Danach habe ich die fertige Brücke mit Schnellschleiflack mehr oder weniger getränkt, in der Hoffnung, dass sich nun die Pappe nicht mehr verzieht.

      Ich bin kein Ingenieur, nur die Brückenkonstruktion ist nach meiner Auffassung etwas gewagt. Die „normale“ Bahnschwelle hat keine Auflage.
      Bild 1

      Ich habe deshalb die Schwellen so verlängert, dass sie auf den Holmen aufliegen. Bei der Gelegenheit habe ich die Schwellen auch gleich im Querschnitt verändert. Also: unter der Weinert Schwelle 1 Stück Polystyrol in 1 mm Stärke in Länge der neuen Schwelle geklebt
      Bild 2

      dann links und rechts ein Stückchen 2 mm Polystyrol um die Schwelle fertig zu stellen.
      Bild 3

      Gleis mit den Brückenschwellen ins Tal gehängt.
      Bild 4

      Danach habe ich das Stück Flexgleis auf die Brücke geklebt. Die neuen Schwellen sind somit mit der Brücke verbunden.
      Bild 5

      Nach dem Durchtrocknen wurde die Brücke eingehängt.
      Damit gehe ich rückwärts, die originalen Schwellen liegen auf dem Trassenbrett, die Brücke hängt am Flexgleis.
      Bild 6 und 7



      Die schwebende Brücke

      Bild 8 und 9



      Erst jetzt wird der Brückenkopf unter die Widerlager (Kipp und Walzenlager) geklebt. Damit ist gewährleistet dass das Stück Gleis absolut wagerecht liegt. Bis der Montagekleber abgebunden hat, müssen die Brückenköpfe fixiert werden.
      Da moderne Montagekleber eine sehr hohe Anfangshaftung haben ist diese Fixierung eigentlich nicht notwendig.

      Bild 10

      Hier noch mal der Einbau
      Damit es auch wagerecht bleibt ist ein Allu Vierkantrohr (FREMO Bein) als Maß der Dinge aufgezwängt. Siehe auch Bild 9

      Heute habe ich mit meinem Enkel Friedrichstal zum ersten Mal in Gänze aufgebaut.
      Fahrtest bestanden, auch wenn die Länge der Garage nicht ausreichte und wir vor dem Tor weiterbauen mussten. ;)

      Nun steht dem ersten (Rohbau) Einsatz nichts mehr im Wege. Auf nach Rheda. ^^

      Wir werden berichten. :aok:

      Holt jo fuchtig :hutab:
      Friedrich
    • Hallo Friedrich
      Ich habe mir für meine Brücke sagen lassen, das es auf Brücken sogenannte Brückenschwellen gibt ?!? Die sind massiver und länger als die "normalen" Schwellen.
      Hier ein Link zu einem Bild, wo man die Anordnung gut erkennen kann.
      img269.imageshack.us/img269/8871/wilischthal200905313060.jpg
      aus
      mysnip.de/forum-archiv/thema-1…u+Wilischthal+_m11B_.html
      Deine Lösung sieht für mich aber stimmig genug aus, so das ich nichts ändern würde. Ich habe bei meiner Brücke nichts in der Richtung unternommen.
      Also eher ein Input für andere NOCH-Brücken Verwender...

      Bin gespannt, wie es weitergeht.

      LG,
      Axel
    • Moin Axel und Mitleser

      Diese Brückenschwellen gibt es, sie haben einen quadratischen Querschnitt, sind also höher wie eine normale Schwelle. Bestimmt gibt es auch eine Norm für diese Schwellen.

      Obwohl man sie auch bei mir anschließend nicht mehr sieht, habe ich die Brückenschwelle nachgebildet. Das habe ich versucht im Text und Bild 3 vom 5. Oktober dazustellen. Ich habe die normale Schwelle verstärkt und ebenfalls verlängert, so dass sie auf den Trägern der Noch Brücke aufliegt. Nach dem Lackieren kann man das “Flickwerk“ nicht mehr sehen. Das bedeutet man kann, wegen der Nachbildung des Kleineisens, besser eine Schwelle durch verstärken mit Evergreen Profilen herstellen, als eine passende Schwelle mit Kleineisen ausrüsten, es sei denn man arbeitet im Maßstab 1 zu 87 pur. ^^

      Holt jo fuchtig :hutab:
      Friedrich
      Bin gespannt, wie es weitergeht.

      Ich bin mitlerweile seit Wochen nicht ganz so fuchtig, habe deshalb Null Bock auf Modelleisenbahn, aber es wird weitergehen ;)
    • Da sün wi weder, u.a. mit Drahtstraße Nr.:12

      Moin Leute

      Mein Wagenpark ist wieder einmal um 20 G-Wagen gewachsen und dementsprechend das Arsenal der Unvollendeten um 20 geschrumpft.
      Nach dem Einbau von 80 Federpuffer; 40 Kupplungen; Achsen und diverse Tütchen von Weinert, AW Lingen und andere, nun wieder zurück zu Friedrichstal.

      Den letzten Beitrag habe ich geschlossen mit: Rheda … wir werden berichten.
      Das mache ich hier ganz kurz:
      Test bestanden! Gleisbau, Weichen-Mechanik und Elektrik funktionieren.
      Für den Weiterbau gab es für das „Drum herum“ Anregungen, konstruktive Kritik und für mich ein paar Erkenntnisse, die ich nun umzusetzen werde.
      Der (in dieser Form anderswo noch nicht gebaute) „unsichtbarer“ Anschließer hat sich nach Meinung der anwesenden FREMO-Mitspieler bewährt, besser ausgedrückt: man kann ihn gebrauchen. Die von mir gewählte Größe der hinteren Eingriffsöffnung kann kleiner werden. Erkenntnis daraus: Man sollte beim Bau ab und zu die späteren Einsatzbedingungen testen. Hier wurde das Modul während des Baues, zur besseren Handhabung nicht auf die FREMO Normhöhe von 1,30 m, sondern tiefer auf Arbeitsböcken gestellt. Dadurch musste man von oben in den Bereich „unsichtbarer“ Anschließer eingreifen, das sich bei der Normhöhe erübrigt. Das ergibt beim Weiterbau, vor allem bei der Hangbebauung oberhalb dieses Bereiches, bessere Möglichkeiten.

      Fortfahren werde ich nun mit Modul Nr. 5, das ist willkürlich.

      Die Fridolinstraße kreuzt mit der Drahtstraße. Diese überquert einerseits die Bahnlinie mittels einer Brücke, führt anderseits den (gedachten) Hang hinauf. Für die Straßenbrücke wurden Teile der Stadtbrücke von Noch (Nr.: 67064) verwendet. Die Breite der Brücke wurde auf die Straßenform (Kopfsteinpflaster von Spörle) abgestimmt. Anhand dieser Abmessungen wurde der Damm im Vordergrund konstruiert. Durch die Verwendung von Stützmauern konnte deren Breite geringer ausfallen. Weil es im Tal überall an Platz fehlt wurde an die Stützwand ein Gebäude gesetzt.
      Wer Gebäude dieser Art sucht, wird u. a. bei Müllers Bruchbuden in Nürnberg fündig.
      Das Gebäude „kleines Hinterhaus (Art. 104) passt an der zum Fluss zeigenden Seite des Straßendamm ganz gut.

      An der Vorderkante des Moduls ist ein Betrieb angeordnet der keinen eigenen Gleisanschluss hat. Da wir uns im Moment noch im Bereich der Ausfädelung Drahtstraße befinden, sind diese Gebäude fest auf Modul 5 aufgebracht.
      Danach folgen Betriebe mit Gleisanschluss. Diese Betriebe sind bei mir zukünftig auswechselbar. Wenn man es hochtrabend ausdrücken möchte, entsteht also ein Modulsystem im Modulsystem. Für mich hat das den Vorteil persönliche Vorlieben für den Bau von kleinen Betrieben mit Gleisanschluss aus zu leben und nicht jedes Mal eine Anschluss Stelle bauen zu müssen.
      Haus Nr 12 in der Drahtstraße
      Biegt man von der Fridolinstraße gegen den Hang ab, steigt die Drahtstraße stark an. Das noch sichtbare Haus (Drahtstraße Nummer 12) ist angeschnitten. Das Haus entstand aus Teilen von Fallers Mozartstraße gefunden in der Restekiste, in Verbindung mit Hinterhofgebäude (Müllers-Bruchbuden Hinterhoffabrik). Farben / und Vorgehen wurden schon weiter vorne bei den Häusern der Fridolinstraße beschrieben.


      Reste der Rückwände werden passend zusammengeklebt.

      und mit Teilen aus den Bruchbuden kombiniert.







      Danach wird alles lakiert

      Eine Stellprobe am Standort

      Fugen und Holz hervorheben

      Fenster einsetzen.
      So weit für heut; :santa:

      Holt jo fuchtig :hutab:
      Friedrich
    • Hallo Friedrich,

      schön dass es bei dir weiter geht. 20 G-Wagen? Respekt, das ist ja ein ganzer Zug! Bei mir war es in den letzten Wochen nicht annähernd so viel. Aber ich habe mir auch fest vorgenommen mich zurück zu nehmen.

      Gestoßen habe ich mich an folgender Aussage:

      Friedrich schrieb:

      Der (in dieser Form anderswo noch nicht gebaute) ?unsichtbarer? Anschließer hat sich nach Meinung der anwesenden FREMO-Mitspieler bewährt, besser ausgedrückt: man kann ihn gebrauchen.
      Ist er nun unsichtbar, weil er noch nicht gebaut wurde, oder wird es tatsächlich nur eine "Wand", hinter der Wagen verschwinden? In letztem Fall kann ich nicht ganz verstehen, warum da in Rheda keine Kritik geübt wurde. Als regelmäßige Schattenbahnhof Mannschaft sind bei der Zugbildung für mich die überfüllten Ng schon jetzt ein Problem. Da ist es kontraproduktiv noch Wagen einzustellen, die dann in einem Bahnhof im Nirvana verschwinden.

      Um Aufklärung bittend,
      Patrick
      Der Blog des Bahnhofs Ondrup: ondrup.blogspot.com
    • Hallo Patrick,

      Patrick schrieb:


      Gestoßen habe ich mich an folgender Aussage:

      Friedrich schrieb:

      Der (in dieser Form anderswo noch nicht gebaute) ?unsichtbarer? Anschließer hat sich nach Meinung der anwesenden FREMO-Mitspieler bewährt, besser ausgedrückt: man kann ihn gebrauchen.
      Ist er nun unsichtbar, weil er noch nicht gebaut wurde,


      In dieser Form wurde noch kein generischer / fiktiver Anschliesser gebaut.
      In Friedrichtstal gibt es zwei Anschliesser - der eine ist (links) im Berg versteckt, der andere liegt vor dem Berg (rechts). Letzterer wird sicher blad auch gestaltet sein - und eben austauschbar, modular^2, also ein Modul im Modul...
      Der erste Anschliesser ist ein 3-gleisiger Schattenbahnhof, der per handverschlüsselter Weichenverbindung angebunden ist. Das kann je nach Spielsituation, Streckenkonzept, Streckenleistungsfähigkeit entweder ein bedienter Anschliesser sein, ein grösseres Werk oder eben völlig entfallen. In Rheda war dort ein Zementwerk angesiedelt, das den Kalkstein vom Hillenberg gebrannt hat - da diente der Sbf Friedrichstal also als Ziel der Stein-Gag auf der WLE.

      mfg

      Thomas
    • Moin, Patrik und Mitleser

      Thomas hat es ja schon erklärt.
      Auf Modul 2 befindet sich eine Ausfädelung die im Untergrund verschwindet.
      Die Idee, die hinter einem „unsichtbarem“ Anschließer steckt ist die: :wissenschaftler:
      Wer von uns hat nicht ein paar Wagen die unterwegs kein Ziel finden? Es sei denn man baut wie Bruno, Torsten oder die Hafenbahner. Mir fallen spontan (Vorbild) immer wieder die mittleren Betriebe im Ruhrgebiet der „60er und 70er“ ein, oder die von Hufnagel im Eisenbahnjournal vor 20 Jahren vorgestellte SKW Trostberg AG als Chemieunternehmen mit Sitz in Trostberg/Oberbayern. Diese setzte Calciumcarbid-Wagen, Kalkkübelwagen usw. ein! Wagen die es durchaus auch als Modell gibt. Das Werk selber ist aber von den Gebäude Dimensionen kaum nach zu bauen.
      Eine Alternative ist ein sichtbares Brett mit Gleise und „denk Dir den Rest“. Bei meiner Version habe ich den Vorteil, dass ein Teil schön durchgestaltet ist und „denk Dir den Rest“ im Keller stattfindet.
      Was im Keller stattfindet kann sich nun ein „Fahrplan- Macher“ ausdenken, sucht er ein Ziel für Wagen oder Ganzzüge (iii-git!!!) kann er den drei gleisigen Anschluss nutzen, oder auch nicht. ^^
      Drei Gleise: Eingang; Ausgang; und umfahren, mit Frachtkarten Halter und alles was für einen durchgestalteten Anschluss auch vorhanden sein sollte.
      Nur dieser Anschluss ist heute ein Chemiewerk, morgen eine Raffinerie; ein Großhändler; ein Metallverarbeitender Betrieb usw. usw.!
      :santa:
      Gruß Friedrich
    • Am Freitag, 6. April 2012, 16:03
      Hatte ich das hier geschrieben:

      Hallo Andreas!

      Kennst Du die Methode des "Aufblasens"? Das kann man machen wenn die Anschließer zu klein sind. Nimm mal z.B. die Selbitzer Farbenfabrik. Mache sie etwas größer als sie in Wirklichkeit gewesen ist.
      Es wird volumenmässig mehr produziert. Die Anlieferung von bestimmten Rohstoffen erfolgt dann nicht mehr faßweise, d.h. einzelne Fässer im G-Wagen, sondern gleich im Kesselwagen.
      Da der Betrieb jetzt größer ist wäre es wirtschaftlicher für die Firma ein eigenes Kraftwerk zu unterhalten. Hauptsächlich wegen der Prozeßwärme, die für die Lackherstellung nötig ist und so nebenbei wird auch Strom erzeugt. Dafür gehen dann auch mehrere O oder Ot Wagen pro Tag / Woche ein. Bestimmte ätzende Chemikalien werden mit Topfwagen oder speziellen Säurekesselwagen angeliefert. Diese Spezialwagen können natürlich nicht wieder befüllt werden und müssen leer zurück gehen. Da Lacke bekanntlich in Dosen abgefüllt angeboten werden, müssen diese Blechdosen dann auch angeliefert werden. Leere Blechdosen haben viel Volumen und werden in Gl-Wagen angeliefert.
      Die Ausgangsprodukte sind dann in Dosen mit Kartonagen als Umverpackung. Dafür sind dann die normalen G-Wagen das richtige Beförderungsmittel.
      So kann man allein einen einzigen Anschliesser für mehr Verkehr sorgen lassen ohne daß das Konzept gleich unglaubwürdig wird.

      Meine 2 Cent
      Mit freundlichen Grüssen

      Lutz


      Damals ging es um zu wenig Verkehr auf dem Landbahnhof.

      Aber genau so kann man auch ein ganzes Industriewerk darstellen.
      Man kann entweder auf 10m² Fläche ein beispielsweise Chemiewerk minutiös in allen Einzelheiten nachbauen. Sieht gigantisch aus, ist auch gigantisch und erfordert einen gigantischen Aufwand zum Bau, Platz, Handling und Transport.
      Oder man denkt nach was man da eigentlich nachbilden möchte. :wissenschaftler:
      Im Prinzip läuft es ja auch den schienengebundenen Verkehr hinaus mit dem dieses Werk bedient wird.
      Das ist mein Hauptaugenmerk.
      Wie komme ich dahin? 'y#
      Entweder 10m² ... Das ist aber hauptsächlich für die phantasielosen.
      Oder ich denke weiter nach und reduziere die 10m² auf ein erträgliches Maß ohne das Verkehrsaufkommen zu reduzieren.

      In letzter Konsequenz habe ich dann eine Black Box in die eine Anschlußgleis hinein führt.
      Die Black Box repräsentiert dann das ausserhalb des sichtbaren Bereichs angesiedelte Werk.
      Hier verschwinden sozusagen Wagengruppen oder ganze Züge als Übergaben vom Modul. Ist wie beim Vorbild wo am Werkstor für den "Normal Sterblichen" Schluß war und sich das weitere Geschehen ausserhalb des eigenen Sichtbereiches innerhalb des Werks abspielte.
      Modultechnisch reicht hier ein Aufstellgeleis ausserhalb des Moduls aus. Des weiteren ein Ablagetisch für Waggons und Wagenkarten. Die Sortierung übernimmt der Fünffingerkran. Es ist quasi wie ein kleiner Schattenbahnhof der hier mitten am Modul anschliesst.
      Es gehört bei einen großen Werk dann auch schon eigener Bediener dazu der der eingehenden Waggons sortiert und die ausgehenden termingerecht bereit stellt.

      Und dann spuckt die Black Box auch Wagengruppen oder ganze Züge als Übergabe wieder aus, die dann als Verkehrsaufkommen auf einmal "da" sind.

      Bei einer solchen Darstellung ist viel Gummi vorhanden, d.h. man kann es vom Verkehrsaufkommen so groß oder so klein machen wie man möchte.
      Auch bei der Gestaltung der Black Box habe ich viel Gummi. Entweder minimalistisch mit einem nur einzigen Anschlußgleis oder bis hin zu einem eigenem Übergabebahnhof wo eine Werklok die Übergabe besorgt.
      Mit freundlichen Grüssen

      Lutz
    • Hallo Thomas und Friedrich

      Danke für die Erklärungen. Dann kann ich mir ja doch noch 17 Offs 55 zulegen und wir spielen dann VW-Werk!

      Spass beiseite. Ich ziehe natürlich durchgestaltete Betriebsstellen vor. Aber für die allseits beliebten Z-Trassen ist das eine tolle Idee. In Dülmen geht da ja auch schon (Umfahrt).

      Schöne Grüße
      Patrick
      Der Blog des Bahnhofs Ondrup: ondrup.blogspot.com
    • Moin Leute
      Anmerkung:
      Wenn man schon 70 cm breite Module baut sollte man auch den Platz nutzen … Wohnhäuser haben nun mal keinen Gleisanschluss und damit zurück vom Unsichtbaren (Gleisanschluss) zum Sichtbaren.

      Einige Szenen der Umgebung Fridolinstraße, deren Hinterhöfe und beidseitige Straßenfronten wird man später so nicht mehr sehen können. Einerseits könnte man nun „luschen“, anderseits aber auch dort noch übertrieben alles darstellen. Wer also so etwas baut, sollte seinen Weg finden.
      Für die Straßenbrücke wurden Teile der Stadtbrücke von Noch (Nr.: 67064) verwendet. Die Breite der Brücke wurde auf die Straßenform (Kopfsteinpflaster von Spörle) abgestimmt. Anhand dieser Abmessungen wurde der Damm im Vordergrund konstruiert. Durch die Verwendung von Stützmauern konnte deren Breite geringer ausfallen.
      Hier nun einige Bilder vom Bau:




      Die Ausgangssituation




      Holzkern




      Beplankt mit Betonformen von Langmesser, wobei das Abschlussbrett zur Modulkante hier noch fehlt.

      Holt jo fuchtig
      Friedrich
    • Moin Leute
      Es geht weiter in Friedrichstal. Hier nun ein paar Bilder vom Baufortschritt.

      Das noch fehlende Abschlussbrett ist montiert und die Gussformen haben einen Grundanstrich erhalten.

      Dammseite


      Und die Seite wo sich das Haus anlehnen soll.


      Das hier zur Probe


      Und hier fertig angelehnt steht. Dazu sind mit dem obligatorischen Fliesenkleber ein paar Löcher gestopft


      Und der Hang gestaltet wurde.


      So weit für heut, morgen werden wir die Brücke einsetzen.
      Bis dahin holt jo fuchtig :hutab:
      Friedrich
    • Moin Leute
      Wie schon weiter vorne erwähnt, die Drahtstraße überquert die Bahnlinie mittels einer Brücke. Für die Straßenbrücke wurden Teile der Stadtbrücke von Noch (Nr.: 67064) verwendet. Die Breite der Brücke wurde auf die Straßenform (Kopfsteinpflaster von Spörle) abgestimmt.












      Die Bilder entstanden beim Bau des Brückenkopf. ;)

      So weit für heut, holt jo fuchtig
      Friedrich