Wie Rangiert man mit ellenlangen Auslauf?

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    • Schön an zu sehen! ^^
      Passt auf eine Heimanlage damit sie nicht langweilig wird. :sleeping: ;(
      Ferner dort hin wo Zeit keine Rolle spielt (weil man ja allein ist).

      Schöne technische Spielerei, die uns zeigt was heute technisch möglich ist. :thumbup:
      Sollte auf einem FREMO Treffen nur solch eine Lok zur Verfügung stehen, würde ich dankend auf das Fahren verzichten und sollte es nur noch so funktionieren hätte ich dann ja genügend Zeit darüber nach zu denken zukünftig zu Hause zu bleiben.

      Natürlich: jeder so wie er möchte. :thumbup:
      Gruß Friedrich
    • Niemals nie auf Fremo US Treffen gehen! Da wird nur so rangiert. Allerdings wird schon bei der Fahrplangestaltung berücksichtigt, daß Rangiermanöver in Echtzeit ausgeführt werden. Speed Switching ist schlichtweg verpönt, die Leute wollen ja auch genießen.




      Auf den Videos kannst du mich beim Betrieb machen sehen. Während der Rangiervorgänge bleibt immer noch Zeit für ein Schwätzchen.
      Hektik ist für die Anderen da und wer weniger Vorschriften lesen und auch keine Schlüsselchen suchen muß, hat mehr Zeit zum Rangieren.
      Rangieren hat hier mehr den Charakter einer Denksportaufgabe. 'y#
      Mit freundlichen Grüssen

      Lutz
    • Hallo Lutz

      Hier im ersten Film gehts du voll in deinem Metier auf.
      Ich mag es auch nicht wenn gerast wird, deshalb stell ich bei mir auf der Rocomaus den Rangiergang ein um nicht den Rekord zu brechen. :S
      Deshalb tu ich es mir an einen Speicher einbauen zu lassen um zu Rangieren.
      Wäre ja Nonsens wenn ich rase wie ein wilder Stier....

      Draußen wird auch nicht gerast und wenn man sieht wie mancher Prellbock aussieht, weil man in Hektik Rangierte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jürgen ()

    • Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: meiner Er-Fahrung nach braucht es eine gewisse Zeit der Eingewöhnung und Übung, bis man mit einem Triebfahrzeug mit "ewig" Auslauf vernünftig rangieren kann - im Großen wie auch im Modell (glaubt mir: niemand mag wissen wie meine ersten Meter mit einer Großdiesellokomotive waren, speziell die erste Bremsung... 8) )

      Es mag eine schöne und vorbildgerechte Angelegenheit sein, wenn jemand damit umgehen kann. Bis der Jemand aber damit umgehen kann, gefährdet er das Eigentum anderer Leute. Aus diesem Grunde halte ich erheblichen Nachlauf von Tfz für eigene, selbst betriebene Loks und für Heimanlagen, auf denen man sich im Vorfeld hinreichend mit den Besonderheiten der Bedienung vertraut machen kann, für eine feine Sache. Wenn allerdings fremde Leute auf einem FREMO-Treffen ohne Vorwarnung im Schattenbahnhof den Regler zu einem solchen Teil in die Hand gedrückt bekommen, dann find' ich das irgendwie nicht so top.

      Mag sein, dass bei den US-Bahnern wieder mal alles anders ist. Da spiele ich aber in der Regel nicht mit und enthalte mich schon aus Gründen der eigenen Ahnungslosigkeit einer Meinung.

      Grüße!
      B.

      PS: der im Video gezeigte Regler ist schick. Sowas für Dampfloks... :lokomotive:
      Den wahren Freund erkennt man in der Not. (Cicero)
    • Wenn der Regler den langen Auslauf regelt, dann wäre es durchaus eine tolle Sache, aber wenn die Lok von sich aus so langsam abbremst, dann ist das weniger gut. Man sollte vom Regler aus die Lok dennoch jedernzeit auch mal schnell anhalten können, bevor es irgendwo zu Schäden kömmt.

      Dass man solche Parameter fest in der Lok programmiert, halte ich für Grundsätzlich falsch, denn man hat dann keine Möglichkeit mehr anderweitig einzugreifen.

      Ein Regler für eine Dampflok hätte echt was, aber wie groß muss der werden, damit man alle Ventile unterbringt, die man so braucht. Und ich befürchte, dass es mit so einem Regler richtig Schwierigkeiten geben dürfte, denn bis man damit richtig zureckt kmmt, braucht man dann ja fast schon einen Dampflokführerschein.

      Ich habe leider zu wenig Ahnung von der Digitalsteuerung, weil ich selbst noch keine habe, kann mir keine leisten. Ein Programmierbarer Regler wäre aber schon mal eine Interessante Sache. Fragt sich nur, wie man hier den richtigen Entwicklungsansatz findet. Ich werde mich mal mit ein paar Digitalexperten in meinem Umfeld darüber unterhalten.

      Gruß Matthias.
    • Hallo,

      wer mit Fred/Fredi rangiert, kann den Auslauf über den Drehregler regulieren. Von daher braucht es keinerlei digitale Schwungmasse. Das kann gerne jemand mit seiner Lok, die nur er zu Hause benutzt machen. Aber nicht mit einer Lok, auf die sich während eines Treffens 10 Leute gewöhnen müssten, es aber während des Dienstes doch nicht schaffen. Ich habe da szt. mal mit tscheschichen Loks (in N) mit fetten digitalen Schwungmassen rangieren müssen: hier eine Weiche aufgeschnitten, da über den Gleisabschnitt drübergeroltt => über das nächste Signal vorziehen und wieder zurück, ein Signal überrollt.....

      meint

      Michael
    • Moin,

      meine Philosophie ist ähnlich der von Friedrich: Die Lok wird mit dem Fredi "gefahren". Deshalb dazu :thumbup:

      Ausflug: Ein Bekannter, eher Sammler mit Spieltrieb als Teppichbahner, programmiert seine Loks voll auf Original. Höchstgeschwindigkeit, Bremsverhalten, Auslauf. Damit verbringt er Stunden. Ich habe ihm schon mehrfach gesagt, daß es auf seiner wenn auch noch so großen Kellerteppichanlage nonsens ist, da sie keine vorbildlich verkleinerten Längen besitztt, aber ... unbelehrbar. Jedem zu Hause das Seine und so wie er es mag.
      Gued gaohn un bis düsse dage aus dem Münsterland
      Andreas
    • http://www.carrera-evo.de/images/Tipps/regler/01.jpg


      Sie haben alle beim Fremo mit dem Fredi fahren gelernt:
      fotos-hochladen.net/uploads/857adwg658pdxtvc.jpg
      steamy.de/ereignis/unfall/100_4389.jpg
      4.bp.blogspot.com/-S4EHc4Uzcks…LtWNN_RA/s1600/Am+843.jpg
      Beim Vorbild gibt es keine Not-Aus Taste. Da muß man schon voraus denken. Wer das nicht schafft oder vergisst, s.o.
      Wenn ein 1:87 Modell 1Meter Auslauf aus Höchstgeschwindigkeit hat, dann sollte man tunlichst schon bei 1,10m vor dem anzukuppelnden Waggon den Saft abdrehen und nicht 2cm davor. Selbst Kinder lernen recht schnell das Verhalten einer Lok mit Auslauf einzuschätzen:

      Und diese Lok hat nun wirklich 4,5m Auslauf. Allerdings kann man sie einbremsen. Der (Sound-) Decoder hat diese Bremsfunktion und man kann sie mit dem Fredi betätigen. Nur dazu muß man fahren können. Der Kleine hatte den Bogen schnell heraus. Kinderleicht.

      Zwangsauslauf:



      stuttgarter-nachrichten.de/med…a0cc792f99.normalized.jpg
      Der hat wohl auch auf den 0-Auslauf wie beim Fredi vertraut... :D



      So das musste ich jetzt einmal loswerden.
      Spielspaß gehört auf die Anlage, rsp. das Arrangement (inklusive Loop-Yard *#' ) und die Über-Vorschriften aufs Klo!
      Mit freundlichen Grüssen

      Lutz
    • Hallo Lutz

      Du übertreibst ein wenig ;)

      Natürlich solche Leute die so fahren, gehören meiner Meinung kein Fahrregler in die Hand gedrückt.
      Ausser sie fahren mit ihren eigenen Lokomotiven.

      Aber das Fahrverhalten das du elektronisch regelst, mach ich mit der Hand,bzw. mit den Fingern.
      Lieber ein Tick zu Langsam, wie zu schnell....

      Aber jeder wie er möchte und ihr US Bahner sind halt die besseren Deutschen, da ihr sowieso auf einem andern Kontinent schwimmt. :hust:

      Aber bei euch gibt es auch solche Jungs, die nur Kakteen und Wüste auf ihren Modulen ausstatten.
      Da ist der heißgeliebte "Big Boy" oder immer der lange Güterzug der auf solche Treffen immer mitfährt.wo man schon mit dem Fuß auf dem Boden tappst, bis der vorrüberist


      Selten mal eine Landschaft gesehen wie bei uns mit Laubwald, Tälern und Flüssen wie in Neu England, Maine usw.

      Nur so mal als Anregung....


      Oder hier ist das was ich oben beschrieben habe, auf laufenden Bildern erzählt.
      Wenn man weiter in "Deiner Tube", schaut gibt es viele Filme darüber, sogar den regelmäßigen Güterverkehr auf der Strecke.

      Hier sieht man Lutz als Train Manager ;)


      Ist mehr als nur schnell ein wenig Sand aufs Modul gestreut, vieleicht von Schwiegermutter den Kaktus geklaut um auf dem Treffen daran teilzunehmen.


      So Lutz: :D

      Fang den Ball....

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jürgen ()

    • Ich denke das sollte einfach jeder so machen wie es im das meiste Vergnügen bereitet. Allerdings, wenn man eine Lok hat, die man auch anderen zur Verfüngung stellt, dann sollte man vielleicht nicht allzu sehr auf naturgetreues Fahren achten, sondern eher darauf, dass alle damit klar kommen.

      Hier mal ein Beispiel wie ich das ganze sehe:


    • Hallo zusammen

      Jetzt gebe ich als Berufslokführer hier mal meinen Senf dazu und der ist Kurz und Knapp. Würde meine Lok im vergleich zum Model so lange brauch um zu halten bei Rangiergeschwindigkeit dann würde ich sie wegen defekter bremse sofort abstellen. Bei H0 sollte der auslauf aus rangiergeschwindigkeit (25Km/h) maximal 10 cm betragen. Hier fehlt einfach der freilauf und die echte bremse wie bei der Großen Eisenbahn. Leider übertreiben viele das mit dem Auslauf in Unkentniß wie sich ein Vorbild fahrzeug (bei dem ich ja beim beifahren bremsen würde) verhält. Und gerade Rangierloks haben normalerweise verdammt gute bremsen, zumindest in Deutschland.

      Gruß Alexander
      2 Dinge sind Unendlich, das Universum und die Menschliche Dummheit, mit dem Universum bin ich mir aber noch nicht sicher.
      Albert Einstein
    • Hallo!
      Der Herr Lokführer hat recht; mit den Spielzeugfahrzeugen der Modellbahn hat das Fahrverhalten nichts zu tun.
      Außer vielleicht wenn es schwere Messingmetallloks von Lutz K sind, mit bestimmten Beharrungsvermögen
      welches allerdings bei den meisten Antriebsgetriebelösungen mit Schnecke und Schneckenrad zunichte wird.
      Auch die Behauptung kein Notaus in Schienenfahrzeugen zum Bremsen ist nicht richtig.
      Straßenbahnen von Bombardier haben durchaus Notaustaster zum beispielsweise Gefahrenbremsen
      im Führerhaus für den Straßenbahnfahrer.
      Man kann sogar die eingeleitete Bremse lösen durch das Lösen des Notaustasters.
      Nun aber zurück zur Modellbahn. Das gewaltige Angebot beispielsweise an H0 Modelltriebfahrzeugen
      führt zu unterschiedlichen Ausläufen auf Grund der verschiedenen Antriebskonstruktionen der Hersteller.
      Hier hilft nur Erfahrung mit seinen "Modellbahnschätzchen" beim Auslauf.
      MfG
    • Tja Leute,
      ich will Euch ja nicht zu nahe treten, aber da habt Ihr wohl etwas beim Videogucken übersehen.
      Die neuen US Decoder haben Bremsfunktion und die ist auch wieder lösbar. Und die abgefahrensten US Decoder haben sogar eine mehrstufig regulierbare Bremsfunktion, auch wieder lösbar.
      Und es gibt bei Fremo US Groups auch Berufslokführer die sowohl mit mit ihren 1:1 Loks und Zügen als auch mit den beschriebenen 1:87 Loks und Zügen zurecht kommen. Könner ihres Fachs eben.
      Was aber fehlt ist die typische Herablassung Deutscher Berufseisenbahner dem interessierten Laien gegenüber. Das habe ich bei US noch nicht erlebt. Ganz im Gegenteil, man plaudert und gibt dem Laien, hier der Modellbahner, Tips wie man das Verhalten des 1:87 Triebfahrzeugs weitestgehend demjenigen in 1:1 anpassen kann. In den Videolinks im Anfangsbeitrag ist das ja auch schön demonstriert.

      Und wie oft habe ich hier im Forum eigentlich schon geschrieben, in H0 gibt es keine nennenswerte Masse, sondern wenn man Masse haben will muß Masse nachgebildet werden (simuliert durch Schwungmassen rsp. Decodereinstellungen) ?
      Dann lassen sich beim DCC Betrieb auch all die schönen dynamischen Effekte, wie sie beim 1:1 Vorbild vorkommen, auch im 1:87 Modell nachbilden.

      Was unterschiedliches Fahrverhalten von Modellbahntriebfahrzeugen betrifft; nun es ist die Regel für US Modellbahner Consists zu bilden, das sind die Mehrfachtraktionen aus unterschiedlichen Dieselloks. Dabei werden auch Loks unterschiedlicher Modellbahnfabrikate, mit unterschiedlichen Decoderfabrikaten bestückt, per Decodereinstellungen aneinander angepasst.
      Ihr wollt mir doch jetzt nicht weismachen, daß man bei der Deutsch Modellbahn dafür Dummiloks (ohne Antrieb) nehmen muß weil man nicht in der Lage ist die Loks in ihren Fahreigenschaften aneinander anzupassen? ?(
      Mit freundlichen Grüssen

      Lutz
    • Guten morgen allerseits. Dieses Thema ist nicht neu, wie einige Diskussionen und Beiträge in anderen Foren zeigen. Insbesondere die Arbeit von Oli4 ist sehr interessant. Dort gibt es verblüffende Videos, die das Thema Masse, Selbsthemmung und Mehrfachtraktion behandeln. Leider ist Oli noch nicht so weit, dass er seine Arbeit zu Geld macht oder veröffentlicht.

      Meiner Meinung nach die genialste Eigenentwicklung beim Thema Modellbahnsteuerung. Sein Projekt hängt alle kommerziellen Entwicklungen von ESU, Lenz, und wie sie alle heissen, bei weitem ab.

      schöne Grüsse und viel Spass beim schmökern in dem Thread dort.

      Michael