Bahnhof Behringersmühle der Wiesenttalbahn

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Guten Abend,

      es liegen zwar noch nicht alle Gleise, aber an diesem Wochenende habe ich mich erstmal um die Steuerung der Weichen und des Einfahrsignals gekümmert. Im Regal lag noch ein
      ESU Switch-Pilot 2. Da ich aber noch 4 Hoffmann Weichenantriebe hatte, mussten noch Relais nachgeschaltet werden, da der Switch Pilot die Motoren der Hoffmann Antriebe nicht direkt ansteuern kann. In der Bastelkiste fanden sich noch einige bistabile Relais, eine Platine, Stecker usw.

      Für die Bahnsteig- und Gebäudebeleuchtungen wurde auch gleich einen Gleichstromquelle auf der Platine installiert.



      Die beiden Weichen für das Ladegleis werden zusammengeschaltet. Dadurch kann Ausgang 4 für das Einfahrsignal genutzt werden. Ne1 mit Zp11



      Für den Hausgebrauch muss immer noch die alte ECos herhalten. Da ich das Teil lange nicht benutzt hatte, ging der heutige Nachmittag für 4 Firmware Updates drauf.



      Da ich ja von Hause aus faul bin habe ich gleich Fahrwegsschaltungen o im Gleisbild vorgesehen.
      Ist bei den vielen Weichen ein Muss


      Bis demnächst
      Martin
    • Stecker und Verkabelung

      Hallo Zusammen,

      heute geht es mit der Verkabelung weiter. Die ersten beiden Segmente sind jetzt verdrahtet.

      Für die Verlegung der Kabel verwende ich Kabelkanäle aus dem Baumarkt mit den Abmessungen 15 x 15 mm. Gibt es in weiß, braun oder grau.



      Für den Übergang der Steuerleitungen von einem Segment zum anderen verwende ich SUB-D Verlängerungskabel, die ich in der Mitte durchschneide. Stecker und Buchse sind beim Betrieb zusammengesteckt und dadurch sind in beiden Segmenten die gleichen Kabelfarben an den offenen Enden. Die Kabel werden abisoliert und die einzelnen Adern direkt dorthin verlegt, wo sie gebraucht werden. Links einige Adern für die spätere Bahnsteigbeleuchtung und rechts direkt bis zum Weichenmotor. Dadurch entfällt unnötiges Löten an den Steckern und unnötige Lötleisten. Auch bei einer evt. Fehlersuche weiß man sofort bei welcher Farbe man suchen muss.



      Das Gehäuse des Steckers wurde entfernt und der Rest in einen Winkel montiert. Die Seite mit der Buchse bleibt, wie sie ist, da sie ja beim Betrieb auf den Stecker im Montagewinkel gesteckt wird.



      Am Nachbarsegment gibt es auch einen Montagewinkel mit Stecker, aber als Dummy ohne Kabel. Für Verbindung der Gleise verwende ich 2 x 1,5 mm² Kabel mit 4 mm Büschelsteckern und den Einschraubbuchsen.

      Getreu dem Motto nichts wird Handgeschnitzt und Mundgeblasen, haben wir die Montagewinkel auch auf der Portalfräse hergestellt.


      So sieht das ganze im Betriebsmodus aus:


      Und so im Transportmodus. Das SUB-D Kabel wird jetzt auf den Dummy gesteckt. Die 4 mm Stecker in die Buchse des eigenen Segments. Da man die Büschelstecker nicht falsch stecken kann, habe ich auf verschiedene Steckerfarben verzichtet.


      Die Verkabelung der beiden Segmente ging so schnell, dass ich mich ein paar mal gefragt habe, ob ich einen Denkfehler gemacht habe. Aber die ersten Tests waren fehlerfrei. Nachdem ich allerdings das 2. 9-pol. Sub-D Kabel aufgeschnitten hatte, zeigte sich, das eine Kabelfarbe nicht mehr rot, sondern jetzt pinkfarben war, Die anderen Farben hatte sich glücklicherweise nicht geändert. Sonst müsste man sich Notizen machen, welche Farben in welchem Segment miteinander verbunden wurden. Das Material habe ich bei Reichelt gekauft. Bei weniger als 3 Euro für ein 5 m langes Sub-D Verlängerungskabel, muss mann nicht mehr Stecker löten. Da sind die Kosten der Einzelteile höher und die Fehlermöglichkeiten ungleich grösser.

      Natürlich kann man auch ohne Montagewinkel arbeiten, aber nur so können während des Transports keine Stecker abreissen oder Kabel abgequetscht werden.
      Bei dieser Methode braucht man keine zusätzlichen Verbindungskabel, die man schon mal schnell zu Hause vergisst statt sie zu Ausstellungen mitzunehmen.

      So ich hoffe, dass ich das Ganze halbwegs verständlich rübergebracht habe und wünsche euch noch einen

      schönen Abend
      Martin
    • und noch ein kleines Abschlussmodul

      Hallo,

      auch in Behringersmühle ist die Zeit nicht stehen geblieben. Die Gleise sind verlegt, die Verkabelung ist ebenfalls fertig und die ersten vorsichtigen Rangierfahrten haben stattgefunden. Bei der Verlegung der Tillig Weichen lösten sich bei 3 Weichen die Lötöse für die Herzstückpolarisation. Kein Problem dache ich 'y# und lötete flux von unten ein Kabel ans Herzstück. Als ich aber meine Köf von Trix ins Spiel brachte, blieb die mitten auf der Weiche stehen. Das Meßgerät bachte die Erkenntnis. Die Flügelschienen hatten keine Strom. Diese Funktion hatten sonst die abgegangenen Lötösen übernommen. Also bei der Stellschwelle und den Lötösen ist bei Tillig noch viel Luft nach oben. Doch Weinert mein Gleis das nächste Mal ? ?(

      Beim Rangieren zeigte sich, was ich eigentlich schon vorher wußte, dass das Ausziehgleis rechts zu kurz ist um mit einer Lok 2 Rungenwagen umzusetzten. Der Plan für ein kurzen Abschlußsegment lag deshalb schon länger in der Schublade. Gestern Abend lieferte der Herscher der Portalfräse die Teile an und eine Stunde später sah das dann so aus:



      Länger durfte es nicht sein, sonst komme ich nicht mehr hinter die Anlage und ans Dachfenster. Kürzer aber auch nicht, weil ich die Zusammenführung der beiden Straßen darstellen wollte.



      Ein bischen geschottert habe ich auch schon mit Material von Koemo. Sehr netter Kontakt. Habe mir ein Probenpacket mit verschiedenfarbigen H0 Schotter 0,4 - 0,8 mm bestellt. Die Körnung fand ich etwas zu klein. Koemo lieferte mir daraufhin - umsonst - neues Material in 0,5 - 1,0 mm. Diese Körnung finde ich stimmig und habe daraufhin meinen Bedarf geordert. Sehr schnelle Lieferung ! :applaus:
      Im Momment passe ich die Teile für den Schüttbahnsteig zwischen den Gleisen an. Danach wird der Rest geschottert.

      Bis demnächst
      Martin
    • > Doch Weinert mein Gleis das nächste Mal ?

      Jein - die Erkenntniss sollte eher lauten: beim Gleisbau künftig jeder Weiche eine ordentliche / seperate Einspeisung spendieren - incl. der Zungen.
      Zusammen mit dem Herzstück macht das fünf Drähte pro Weiche. Dieser Mehraufwand ist vernachlässigbar - erspart aber eine Menge späteren Ärger.
      Die punktgeschweißten Drahtbrücken der Weinertweichen sind nachweislich auch nicht wirklich elektrisch betriebssicher.

      Viele Grüße
      Holger
    • Die ersten Hochbauten entstehen

      Guten Abend,

      im Moment bin ich nicht mit Hochdruck an der Anlage am arbeiten. Ab und zu abends abhängen oder etwas Motorrad fahren muss auch sein.

      Matthias hat in der Zwischenzeit schon mal zu Skalpell und Pappe gegriffen und mit dem Kornspeichergebäude der BayWa begonnen.




      Aber ganz faul war ich auch nicht. Die Bahnsteigkanten sind fast alle gesetzt, so dass jetzt die Rotte zum Einschottern weiter vorrücken kann.


      In der Zwischenzeit habe ich mal angefangen die angrezende BayWA Werkstatt im CAD aufzureissen. Ich würde gerne die Fenster und die grossen Werkstattore als Ätzteile einbauen. Frage an die Spezialisten: Wie bekommt man denn aus CAD Zeichnungen verwertbare Ätzvorlagen? ?(

      Bis demnächst
      Martin
    • Martin schrieb:


      In der Zwischenzeit habe ich mal angefangen die angrezende BayWA Werkstatt im CAD aufzureissen. Ich würde gerne die Fenster und die grossen Werkstattore als Ätzteile einbauen. Frage an die Spezialisten: Wie bekommt man denn aus CAD Zeichnungen verwertbare Ätzvorlagen? ?(
      Moin Martin,

      kennst du diese Anleitung ?

      Das beantwortet immerhin einige Fragen. Ich habe mal einen Wagen von Krüger gebaut. Dadurch wurden mit die Konstruktionsprinzipien wie Biegelinien und Einstecklaschen verständlich.

      Michael
    • Hallo Martin
      bevor Du zu Corel greifst... Schau mal Inkscape an.
      Das ist ebenfalls ein Vektor Grafik Werkzeug, was unter Windows, Linux und auf dem Mac läuft.
      SVG ist ein Vektor Format, was die meisten Tools verarbeiten können sollten und das ist das Format, was Inkscape sehr gut schreibt.
      inkscape.org/de/

      Ach ja - Inkscape ist gratis, da OpenSource...

      LG,
      Axel

      PS: Ich arbeite auch damit, falls das eine Entscheidungshilfe sein sollte.
    • Martin schrieb:


      danke für die Info. So in etwa war mein Kenntnisstand, dass man Vektorgrafik dafür braucht. Dann muss ich mich wohl noch mal mit Correl Draw auseinandersetzen.
      Hallo Martin,

      Sieht so aus, als ob auch Du kein grosser Freund von Coreldraw wärst.
      Man braucht das "Malprogramm" ja nur zum Schluss, um aus der CAD-Zeichnung eine Filmvorlage zu erstellen. Ich habe mal ein paar Spielereien in CAD entworfen. Wenn man am Ende die Vorlage als DXF exportiert, kann man diese Datei in Coreldraw, aber auch in viele andere Programme einlesen. Der einzige Schritt, der ausserhalb des CAD-Systems stattfinden muss, ist das Füllen der Flächen.

      schöne Grüsse,
      Michael
    • Wochenendbastelei

      Hallo,

      am Freitagabend kam endlich die Schwarzarbeiterkolone um die Gebäude der BayWa Landtechnik hochzuziehen.



      Nachdem der Polier sich allerdings an dem guten fränkischen Gerstensaft gütlich getan hatte, wurde am Freitagabend kein Speis mehr angesetzt. :walklike:



      Am Samstag noch schnell in den Baumarkt gefahren um eine vernünftige Kelle (Cuttermesser) zu besorgen. Und dann gab es kein Halten mehr.

      Mit Lackierhalle und Waschhalle ging es los





      Am Sonntagnachmittag war der Gebäudekomplex hochgezogen







      Stefan Schäff von der Dampfbahn Fränkische Schweiz hatte mir Einblick in den Bauplan möglich gemacht. Leider fehlen die Außenansichten gänzlich. Hier werde ich mir mit Bildern von anderen BayWa Gebäuden im Internet helfen müssen. Vor allem was die Fensterfront des Showrooms angeht. Der derzeitige Bauzustand zeigt nur die Bausünden der 70iger Jahre.



      Um mal die Größenverhältnisse besser darzustellen, habe ich mal die Szene etwas mit Fahrzeugen belebt.







      Als nächstes werde ich beim Dachdecker meines Vertrauens ein paar LKWs voll graue asbesthaltige Betondachpfannen bestellen und mal schauen, wie das mit den Fenstern klappt, bevor der Winter kommt.

      Bis demnächst mehr von dieser Baustelle.

      Wünsche euch eine schöne kreative Woche
      Martin
    • Guten Abend zusammen,

      langsam geht es am Gebäude der BayWa Landtechnik voran. Die Wände sind verputzt, die Dächer gedeckt und aus Evergreen Profilen die beiden großen Fenster erstellt.



      Matthias hat in der Zwischenzeit mit dem Übergangsmodul auf ein F96 Profil begonnen. Die 6-teilige Hindenburgbrücke, die sich in Natura anschliesst, haben wir hier auf ein Segment reduziert. Als Brücke verwenden wir die Stahlbrücke von Auhagen, deren 8 Stahl-Einzelteile durch 3 weitere aus einem 2. Bausatz ergänzt werden. Damit wirkt die Brücke in ihrem Verhältnis von Höhe und Spannweite stimmig und die Wiesent muss sich nicht zwischen den Pfeilern zur hintern Modulkante durchquetschen.




      Im Vergleich: Oben 8.teilig, unten 11-teilig






      Da Matthias aber gerade erst umgezogen ist, wird es wohl noch in paar Wochen dauern, bis es mit dem Übergangsmodul weitergeht.

      Schönes Wochenende
      Martin
    • Adaptermodul für Behringersmühle

      Hallo Zusammen,

      wie die Zeit vergeht. Vor ca. 5 Monaten hatten wir mit der Planung des Adaptermoduls für Behringersmühle begonnen. Im November hat Matthias endlich den Riemen auf die Orgel sprich Fräsmaschine geworfen und losgelegt. Die Teile waren, wie immer, absolut paßgenau und in 2 Abenden war der Holzbau fertig. Im zweiten Schritt wurde der Hasendraht aufgetackert.



      Auf der FREMO Seite haben wir einen Signalschacht eingebaut.



      Ich habe die freien Tage verwendet um die Geländehaut fertigzustellen



      Nach dem Durchtrocknen der drei Lagen Zeitungspapier wurde alles mit einer grünbraunen Abtönfarbe gestrichen.



      Der Signalschacht wurde mit einer Mauer eingefasst.



      Anschließend wurde gesiebte Erde aufgebracht.



      Das Grün für den Fluss habe ich schnell mal aus Resten zusammengemischt um zu sehen wie der Flussverlauf rüberkommt. Die Farbe ist nicht das Finish.



      Die um 3 Elemente verlängerte Auhagenbrücke wurde mal probeweise eingesetzt.



      Matthias hat alle Schwellen für die Brücke aus Polystyrol gefräst und mit Kleineisen von TT Filigran bestückt. Auf der Brücke sind die Schwellen wie beim Vorbild doppelt so dick.





      Mit Turf haben wir die Unterschicht für die Begrünung aufgebracht. Der Blauschimmer kommt vom feuchten Kleber.



      Da wir noch Kleber überhatten, wurde gleich die Uferböschung mit begrünt.





      Jetzt steht die nächste Herausforderung an, die Gestaltung des Flusses, Hier werden erst einige Teststücke nötig sein, da ich noch keinen richtigen Schimmer habe, wie ich das angehe.
      Meine Frau mokiert sich gerade über das scheußliche Grün des Wassers :S Wo sie Recht hat, hat sie recht.

      Bis demnächst von dieser Baustelle
      Martin
    • Latten am Zaun

      Hallo zusammen,

      am Wochenende habe ich mal wieder am Zaun weiter gearbeitet. Ja genau der, an dem nicht mehr alle Latten dran sind. :thumbsup:

      Die Zaunelemente in Behringersmühle waren rechts und links an den Betonmasten der Bahnsteigleuchten angeschraubt. Die Lampen stehen in einen Abstand von 20 Metern.
      Leider habe ich nur ein Vorbild-Foto, das ich hier nicht einstellen darf.



      Die Bahnsteigleuchten werden aus Viessmann-Bausätzen Spur N und 2,5 mm Messingrohr gebaut. Dazu mehr beim nächsten Mal. Jetzt dient das Messingrohr nur als Platzhalter.





      Bis demnächst

      Martin
    • Hallo

      Wow, das ist ja richtig voran gegangen. Bin gespannt wie Du das Wasser darstellen wirst, ich stehe im Moment wieder vor der Frage nach der korrekten Farbe. Eigentlich war ich letztes mal mit Seegrün ganz zufrieden.

      Was mir mal wieder auffällt: Seit dem Verschwinden von Bavaria gibt es für unseren Maßstab keinen schönen Jägerzaun mehr. Der den Du verwendest ist von Auhagen? Zu wenig Latten, oben falsch gekreuzt. Wahrscheinlich irgendein DDR-Vorbild.

      Es gibt doch genug Buden, die sich für irgendwelche Güterwagen-Sonderlinge um Kopf und Kragen ätzen. Ordentlicher Jägerzaun wäre mir lieber. Oder 3D-Druck.

      Freue mich schon auf deinen weiteren Baufortschritt!

      Patrick
      Der Blog des Bahnhofs Ondrup: ondrup.blogspot.com