Laimburg

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    • Sontheim wirft seine Schatten voraus ...
      ... und da es eh so heiß ist, wird daheim gebaut.

      Zum einen ist da die Entseuchungsanlage.
      Im Hintergrund ist der Planungsdummy von Auhagen-BKS. Da die Anlage durch die Weinert-Weichen weiter nach links gerutscht ist, musste das Gebäude schon mal gekürzt werden.
      Für die Überdachung der Arbeitsrampe habe ich mich für einen Bahnsteig von Auhagen entschieden. Aufgeschnitten, hochgesetzt mit 1 mm Polystyrol. Inzwischen liegt auch schon das Gleis für den Mistwagen.


      Rechts von der Entseuchung sieht man oben rechts noch das Ende der Schwelle für die Ausfädelung des Meterspurgleises für die Straßenbahn.
      So sieht es aus:

      Das muss in Sontheim getestet werden.

      Als Drittes habe ich mich um die Weichenantriebe im Industriegebiet bemüht.
      Meine Maßgabe ist, dass man erkennen kann, wie der Weichenhebel stehen soll.
      Von daher sollte nicht der üblich Stangenantrieb Verwendung finden, sondern einer, bei dem das "Gewicht" gedreht wird. Mit Hilfe von Bauteilen des RC-Modellbaus lässt sich das verwirklichen, mit sog. Ruderhörnern 120°, Stellstangen auch vom RC-Modellbah. Die Eine Begrenzung ist der Mikroschalter, der andere die Schraube.

      Die Stellstange hat einen Leerlaufbereich, der Durchdie Schraube auf der Vollscheibe und der Halbscheibe definiert wird.

      z.Zt. werden die "Gewichte" auf der Außenseite schwarz und weiß bemalt.

      Arbeiten, die noch im Gange sind, ist die Verdrahtung des dritten Moduls im Bereich des Industriegebiets, die Alterung der Milchwagen, nachdem ich sie endlich beschriftet habe und der Bau der Gleise auf dem vierten Modul, aber das ein anderes Mal. Ach ja, es sind noch die Frachtzettel zu schreiben.

      Gruß
      Andreas
    • Praxistest für Laimburg

      Es war ein schönes Treffen, Sontheim 2018.
      Es war der erste Praxistest für Laimburg. Sicherheitshalber habe ich darum gebeten, Laimburg als Endbahnhof einzusetzen.
      Und ich bin sehr zufrieden mit dem Bahnhof.
      Natürlich gab es Probleme, z.B. hatte ich die Gleise zu präzise bis an das Ende der Module 2 und 3 geführt. Bei 30° in der Halle dehnten sie sich aus. Die Such dauerte länger als die Reparatur.

      Wie man sieht, erfreut sich Ralph am Fahren des Zuges.

      Das Wichtigste ist, dass das Betriebskonzept funktioniert.
      Dank an Michael O, dass er mich überzeugt hat, ein zusätzliches Abstellgleis im Industriegebiet einzuplanen, denn wir haben es gleich genutzt, um den Ng vom Streckengleis zu nehmen, und von dort aus, die Wagen zu verteilen.



      Die neuen manuellen Weichenantriebe haben sich bewährt, allerdings werde ich zwei Microschalter einbauen, einen auf jeder Seite des Antriebs, da es bei der einen oder anderen Weiche Kurzschlüsse gab, da der Microschalter schneller schaltete als sich die Wichenzunge bewegte.
      Das Fdl-Pult wird weiter verfeinert durch eine Sortierleiste für Frachtaufträge und Wagenkarten.



      Die Entseuchungsanlage bereichert den Betrieb im Bahnhof, denn die Viehwagen werden nach der Entleerung hierher verschoben und später auf das Abstellgleis umgesetzt. Der Om 19 davor ist der Mistwagen, in den das Stroh und der Dung aus den Viehwagen entleert wird.
      Nachdem nur 3 Bahnhöfe am Viehwagen-Umlauf beteiligt werden konnten, wurde auch Viehwagen per Frachauftrag geholt.
      Auch das Abstellgleis, auf dem die Donnerbüchsen stehen, leistete wertvolle Dienste, denn hier mussten die Wagen des P abgestellt werden, da die Lok des P als Zuglok für den Ng verwendet wurde, vormittags zum Verteilen der Milchwagen und dem Holen der Viehwagen und abends umgkehrt.

      Beim Treffen habe ich auch die Frage der Signalisierung entschieden, denn so habe ich ihn ja auch zum ersten Mal komplett gesehen und gemerkt, wie anders er vollständig wirkt.
      Der Bahnhof wird keine Ausfahrsignale erhalten, nur H-Tafeln.
      Ich bin mir auch nicht sicher, ob die Ausfahrt aus dem Industriegebiet ein Hauptsperrsignal erhalten soll, denn dann müsste das Signal ja auch gestellt werden, wenn das Umfahrgleis genutzt wird oder auf dem Molkerei-Gleis eingefahren wird.

      Auf jeden Fall kann mit großer Zufriedenheit weiter gebaut werden.

      Gruß
      Andreas
    • Umrangieren in Laimburg
      Insbesondere der Schlachthof ist rangier-intensiv
      1. Wagen werden zugestellt,
      2. das Vieh wird entladen
      3. die Wagen müssen von Stroh und Dung gereinigt werden
      4. eine neue Fahrt muss eingeleitet werden als Leerwagen oder rangieren zu einem der Anschließer (Möbelfabrik, Durach, öffentliche Ladestraße)
      Auf der FREMO-Homepage wird das System von André Göbel beschrieben. Christoph Riegel hatte auch in unserem Hp1 seinen Zettel vorgestellt, der das Kreideanschriftenfeld eines jeden Güterwagens der Epoche III und früher nachahmt. Das habe ich in Sontheim ausprobiert und werde es beibehalten, da es sehr variabel ist.
      Mit Word habe ich eine Tabelle erstellt und sie so formatiert, wie es Christoph beschrieben hat. Damit man leichter damit umgehen kann, habe ich noch die Legende druntergeschrieben.
      Das wichtigste scheint mir einzutragen, in welcher Session der Wagen kam, damit man eine Orientierung hat. Ob Stunde und Zug wichtig ist, mag jeder für sich entscheiden. In Sontheim, als Endbahnhof mit nur einem Ng habe ich das weggelassen.
      In den nächsten Zeilen kann ich eintragen, was mit dem Wagen geschehen soll:
      1. Dieselbe Session: Umsetzen zur Entseuchungsanlage (Stunde eintragen )
      2. Dieselbe Session: Umsetzen zur Konservenfabrik (Stunde eintragen)
      3. Nächste Session: Einstellen in Zug Ng8602 (Die Stunde eintragen müsste genügen)
      Es ist alles sehr übersichtlich und Stecker und Vorstecker können nicht durcheinander kommen.

      Danke Christoph für Deinen Vorschlag.

      Gruß
      Andreas
      Dateien
    • Hallo Andreas, hallo Christoph,

      ich bin seit einigen Tagen schon auf der Suche nach dem Artikel in der HP1 aber noch nicht fündig geworden. Könnt ihr mir mal die Ausgabe nennen?
      Ich habe das in Fulda dieses Jahr auf der Westlippischen Eisenbahn mal in einer Session ausprobieren können und fand das System auch sehr gut. War insgesamt eine sehr interessante Erfahrung, die ich gerne mal weiter vertiefen möchte.
      Danke dafür!
      Schade, dass es leider bei mir nicht bis Sontheim gelangt hat. Hab da wohl wieder einiges verpasst!

      Michael R
    • Michael R schrieb:

      ich bin seit einigen Tagen schon auf der Suche nach dem Artikel in der HP1 aber noch nicht fündig geworden. Könnt ihr mir mal die Ausgabe nennen?
      Hallo Michael,
      log Dich ein ins FREMO-Net und gehe zu Hp1 Modellbahn | Hp1-Online
      Dort findest Du in den archivierten Beiträgen die Nr. "101 Christoph Riegel--Der Wagenzettel.pdf" und die Nr. "112 Christoph Riegel--Leerwagen Management beim FREMO.pdf". Ich denke, das müssten die Gesuchten sein.

      Gruß Rainer :thumbup:


      Christopher La Brec: Jeder Mensch verfolgt einen Traum in seinem Leben. Entweder den eigenen oder den eines anderen. Gib acht, das Du Deinen eigenen verfolgst.
    • Hallo Rainer, hallo Andreas

      vielen Dank für den Hinweis, jedoch sind da nicht die Informationen zum Kreideanschriftengitter drin. Die Artikel liegen schon seit längerem auf dem Desktop. Schade, das dieser Ableger des HP1 so geendet hat.
      Aber Andreas hat mir den Hinweis gegeben. Werde ich gleichmal raussuchen
      Werde mir nun doch mal wieder eine neue CD mit den HP1en besorgen.
      Ja, Sontheim hatte ich irgendwie wieder vom akuten Radar verloren und dann war es am Samstag zu spät. Hoffentlich dann nächstes Jahr mit Ottenhofen.
      Euch allen vielen Dank für die Hilfe.

      Michael R
    • In Sontheim war ja schon etwas von den Gleisen zum hinteren Industriegebiet zu sehen, ließen sich aber aus zwei Gründen nicht nutzen, erstens war sie noch nicht fertig gestellt und zweitens hatte ich nicht die richtigen Beine dabei, sie waren zu lang.
      Zuhause habe ich die richtigen Beine eingesetzt und einen Ansschlag für das letzte Modul angebaut, so dass die Höhe festgelegt ist, was die Ausrichtung der Gleise in der Kurve deutlich vereinfacht.
      Mit Hilfe des H0m-Fahrgestells kann ich jetzt die Befahrbarkeit auch hier testen, nicht nur messen.
      Anbei nun die ersten Bilder der Weiche. Der Radius beträgt 48 cm. Inzwischen messe ich wieder mit der guten alten NMRA-Lehre von Hobbyecke Schumacher ein, weil dann sowohl die NEM als auch die Luckschen H0 Räder mit den schmalen Rädern fahren.
      HIer nun die Zungen. Was noch fehlt ist die Stellstange, die ich heute nachmittag noch bauen möchte.

      Der Mittelteil der Weiche:

      Und der Herzstückbereich. Einieg Nägel fehlen noch.


      Und hier noch einmal in voller Länge:



      Jetzt geht es wie gesagt an die Stellstange und dann an die anderen vier Weichen noch.


      Gruß

      Andreas
    • Stellstange
      Heute vormittag habe ich die Stellstange eingebaut.
      Dazu habe ich ein Stück kupferkaschiertes Pertinax genommen und einen 0,8 mm starken Streifen mit der Proxxon-Kreissäge abgeschnitten und dünner gefeilt. An diesen habe ich ein ebenso breites Stück von einem Messingrohr mit 1 mm und 0,5 mm Durchmesser angelötet. (Man sieht das dünnere Rohrstück links an der Stellstange.

      Leider habe ich keine Schwellen eingezeichnet, sondern nur die Mittelstriche, so dass die Zungebefestigung dort war, wo jetzt die Schwelle liegt. Also Schwelle rausschneiden und nach hinten verschieben. So habe ich jetzt erstmals preußische Zungenbefestigungen gebaut. Bei diesen ist der Angriff der Stellstange i.d.R. an der Zungenspitze. (Bei den Bayern immer im ersten Schwellenfeld.)
      Das Loch wurde mit Fühlerlehren (0,9 mm lt. NMRA/NEM) gebohrt:

      Der Antrieb wurde nahe an die Schiene verlegt. Ich habe wie im gesamten Bahnhof eine Torsionstange gewählt. Diese liegt unter der Schwelle in einer Aussparung im Trassenbrett. Das ganze ist ein gebogener 0,8 mm Stahldraht.

      Der Antrieb wird später durch die Stützmauer getarnt sein.
      Der eigentlich Antrieb wird wieder wie in Beitrag #121 gestaltet sein.

      Gruß
      Andreas
    • Das Kühlhaus des Städt. Schlachthofs in Laimburg

      Im Urlaub sind die Auhagen-BKS-Teile bekommen, die ich bei meinem Würzburger Modellbahnhändler bestellt hatte. Das hat gerade mal eine Woche gedauert.
      So konnte ich das Kühlhaus in Angriff nehmen.
      Die Grundfläche ist 1mm Polyystyrol.

      Damit nicht alles so einheitlich gelb ist, habe ich mich für weiß verputzte Wände mit gelben Lisenen entschieden.Rechts sieht man die Wandteile des Heizhauses.
      Die Seite mit den Toren ist die Traufseite. Das wird links und rechts vom großen Attika begrenzt werden. Für die Dachfläche will ich wieder Falzziegel von Auhagen verwenden.
      LInks sieht man die Dummys der Viehhäuser, die ich allerdings auf 3 Fronten á la bob begrenzen möchte, damit sie nicht auf zwei Module verteilt sind, und es vielleicht einen unschönen Spalt gibt

      Die Teile des Gebäudes sind bereits miteinander verklebt, das Ganze steht aber nur lose auf der noch losen Laderampe.
      Unser Enkel hat mich darauf gebracht, wenigstens ein Tor offen zu lassen, so dass eine Ladeszene entstehen kann. Er suchte nämlich nach einer Möglichkeit, mit seinem Spielzeugauto in das Gebäude zu fahren. (Moritz is 2. Am Freitag hat er zum ersten Mal einen FRED bedienen dürfen, den von der 981016)

      Gruß
      Andreas
    • Nach wie vor bin ich der Meinung, dass eine Betriebsstelle auch zuhause genutzt werden sollte. Was bei meinen beengten Platzverhältnissen gar nicht so einfach ist. Die drei Basismodule von Laimburg, die den Durchgangsbahnhof mit dem darüberliegenden Industriegebiet bilden, sind zusammen 3,75 m. lang.
      Das letzte und dieses Wochenende habe ich am Schattenbahnhof für Laimburg gerarbeitet. Wenn man die Dimensionen sieht und an meinen Beruf denkt, ist der Ausdruck Fiddleyard eher angebracht.

      Links sieht man noch die Laimburger Käsewerke hervorspitzen.
      Letztes Wochenende habe ich begonnen aus der 0e-Kurve den Fiddleyard zu bauen.
      Robert hat mir einige Peco-Weichen Code 100 überlassen. Links oben die Ausfahrt aus Laimburg. Rechts daneben deutet sich die Umfahrung an, da ich die kurzen Personenzüge bestehend aus einem VT 98 + Beiwagen oder ein lokbespanntes 3yg-Pärchen umfahren können möchte. /Auch der Beiwagen des VT 98 soll umfahren werden.)

      Jetzt kann gefahren werden:

      Das gewagteste Stück ist wohl die Erweiterung in die Tür hinein, damit die Umfahrung erreicht werden kann. Wie man im Bild oben sieht, ist da noch eine Weiche im Spiel. Ich spiele noch mit dem Gedanken, hier eine zweite Weiche einzubauen, so dass ich Wagen auf das andere Modul fahren kann. Aber wahrscheinlich belasse ich es bei einem zweiten Gleis, so dass die Güterzüge mit 7-8 Wagen bereitgestellt werden können, T. 1 auf Gl. 1, T. 2 auf Gl. 2, die vor der Ausfahrt vereinigt werden.

      Man kommt rechts noch durch die Tür.
      Leider sitze ich schon wieder in Krumbach am Schreibtisch, aber ich freue mich, nächstes Wochenende etwas fahren zu können.
      Die Dreiwegeweiche von Peco wird von der 98 1016 ganz lässig befahren, allerdings hat die Roco V 80 Probleme, da sie kein Powerpack hat. Da wird es notwendig sein, der Weiche zwei Micro-Schalter zu spendieren, so dass die Herzstücke polarisiert werden können.
      Am 22. werden Robert und ich ordentlich Betrieb machen können.
      Gruß
      Andreas
    • Moin Andreas
      Achtung: diesen (meinen) Beitrag bitte mit dem nötigen Humor behandeln. :P ^^

      Hab mal ein paar Fragen
      Wohnst Du zur Miete oder ist das Eigentum?
      Bist Du glücklich verheiratet?
      Wenn ja wo liegt die Toleranzgrenze Deiner Frau?

      Also… wenn Eigentum und ein toleranter Partner vorhanden würde ich einen Kernlochbohrer besorgen und einen Durchbruch in den scheinbar dahinter liegen Flur/Nachbarraum fabrizieren.
      Man kann das durchaus machen lassen ist einfacher weil der Handwerker/Fachfirma sämtliche Geräte dazu hat. Bohrer; Ständer; Absauger usw.; außerdem entsorgt er den Steinschutt. Das ganze bekommst Du in Ostfriesland für zwei BRAWA / Exacttrain Güterwagen neuerer Preisgestaltung. Das teuerste ist in der Regel die An/Abfahrt, bei mir wohnte er um die Ecke und hat es auf der Fahrt nach Hause gemacht.
      Ferner muss man weder neu tapezieren noch Großreinemachen oder sonst irgend etwas ausbessern, sofern die Jungs ihr Handwerk verstehen.

      Den Schatten- bzw. Fiddel kannst Du dann im Nachbarraum aufstellen und bei Bedarf wegräumen. Dann das Loch irgendwie durch DECO tarnen.
      Damit hast Du Platz und noch ein paar andere Vorteile…

      So und nun höre ich auf in der Hoffnung Dir einen Floh ins Ohr gesetzt zu haben.
      Und sonst nimm den Beitrag nicht zu ernst. ;)
      :matrose: :matrose: :matrose:
      Lieber Gruß Friedrich
    • Hallo Friedrich,

      was wollt ihr? Die Tür ist doch fast zur Hälfte frei, damit man (bequem) durch die Tür kommen kann!


      Also mal ernsthaft.
      Ich wohne zur Miete.
      Meine Frau hat zum Glück sehr viel Toleranz. (Aber sie meinte, das reicht jetzt. Ich versicherte ihr, dass die Fiedel vor der Tür ist abgenommen wird, bevor ich zur Arbeit fahre. Also habe gestern 15:30 brav das Brett abgebaut und bin nach Krumbach gefahren, und es wird erst am Freitag oder dann aufgebaut, wenn ich wieder mit der Eisenbahn spiele.

      Was ihr dahinter seht, ist der Flur und da ist die Wohnungstür. Da geht gar nichts.
      Trotzdem werde ich Spaß haben. Und die Fiedel auf und abbauen.

      Gruß
      Andreas