Frisch ausgepackt: Dieselloks

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    • Bei einer der Scaletrains ET44AC T-4s war ein Lüftungsgitter herausgefallen. Das war schon auf dem Stammtisch aufgegallen. Hektische Suche aller Stammtischteilnehmer bis einer auf die Idee kam, daß es ja gar nicht aus der Lok fallen kann weil von innen eingesetzt. Es müsste sich also innerhalb der Lok befinden.


      Zu Hause habe ich bei der betreffenden Lok das Gehäuse abgenommen und siehe da das Gitter war tatsächlich da.





      Es sieht so aus als ob der Führerstandsboden die richtige Höhe hat. Ganz vorne in der Nase ist die Platine mit den LEDs für die Stirnbeleuchtung, die Ditchlights (Grabenlichter) und für die Beleuchtung der vordren Plattform. Letztere nur über ESUs geheime Pinbelegung zu aktivieren.
      Oben ist die zweite LED Platine mit den LEDs für die Numberboards (Loknummerschilder sind beleuchtet).





      Ein Blick auf ESUs Hauptplatine mit den "geheimen" Logikgattern. Ein Teil der Leuchten im Gehäuse sind mit Kupferlackdraht angeschlosssen.
      Sie sind speziell nur bei der Canadian National Ausführungen vorhanden. Es handelt sich um sog. DPU Lights. DPU = Distributed Power Units, damit sind Mehrfachtraktionen wo die einzelnen Loks mitten im Zug und/oder am Ende eingereiht sind. Die Vielfachsteuerung erfolgt dabei über Funk.
      Kurz gesagt, es handelt sich um ein ordinäres rotes Schlußlicht.





      Am hinteren Ende ist Platz genug für große Lautspecher. Dahinter sieht man den Sitz der geneigt angeordneten Abluftgitter unter dem pilzförmigen Kühler. Mit etwas Fummelei liess das Gitter sich sich wieder einsetzen und schnappte auch ein.





      Nur die CN Ausführung hat Gitterroste auf den seitlichen Umläufen, die hier korrekt wiedergegeben sind. Ebenso die Leitungen unter dem Umlauf.

      Die Decoder dafür sind vorbestellt und sollen demnächst lieferbar sein. Sie sind in Form einer Hauptplatine (engl. Motherboard).
      Nach dem Willen von Hr. Lindner und Scaletrains sollen:
      - DPU lights
      - Ditchlights
      - Numberboard lights
      für ungläubige Nicht-Esuiten nicht zugänglich sein: cdn.shopify.com/s/files/1/0642….pdf?15904418955872520084
      Da ich mit der Altenative ESU oder Pech nicht einverstanden bin, eben die Decoder als Motherboard.
      Mit freundlichen Grüssen

      Lutz
    • Durch Videoaufnahmen habe ich bemerkt, daß die GP40-2W #9639 auch hinten einen Schneepflug hat.
      rrpicturearchives.net/showPicture.aspx?id=3110091
      rrpicturearchives.net/showPicture.aspx?id=4582897
      Die bei mir auch vorhandene #9645 hat dagegen keinen Schneepflug an hinteren Ende.


      Von Details West gibt es entsprechende Zurüstteile auf Weißmetall.





      Fertig montiert sieht das dann so aus. Jetzt fehlen noch die Ditchlights (Grabenleuchten).


      rrpicturearchives.net/showPicture.aspx?id=3726765
      Das kann ich jetzt nachstellen. Ist ganz weit im Osten aufgenommen worden, in der Provinz Nova Scotia.

      Hier noch ein paar Bilderlinks:
      rrpicturearchives.net/showPicture.aspx?id=686032 Evans Mills, State New York, USA
      rrpicturearchives.net/showPicture.aspx?id=715446 Waterton, Illinois, USA
      rrpicturearchives.net/showPicture.aspx?id=1022357 Copetown, Prvinz Ontarai, CDN
      rrpicturearchives.net/showPicture.aspx?id=801631 East Lansing, Michigan, USA
      rrpicturearchives.net/showPicture.aspx?id=1022358 Paris (nix Frankreich), Ontario, CDN
      rrpicturearchives.net/showPicture.aspx?id=1122644 Neenah, Wisconsin, USA
      rrpicturearchives.net/showPicture.aspx?id=1635985 Minneapolis, Minnesota, USA
      rrpicturearchives.net/showPicture.aspx?id=2020240 Marion, Indiana, USA
      rrpicturearchives.net/showPicture.aspx?id=2272754 Jasper, Alberta, CDN
      rrpicturearchives.net/showPicture.aspx?id=2552949 Montreal, Provinz Quebec, CDN
      rrpicturearchives.net/showPicture.aspx?id=3601622 Pasco, State Washington, USA
      rrpicturearchives.net/showPicture.aspx?id=4064569 Berry Mills, New Brunswick, CDN
      rrpicturearchives.net/showPicture.aspx?id=4323354 Hearne, Texas, USA
      rrpicturearchives.net/showPicture.aspx?id=4199832 Fulton, Kentucky, USA
      Ganz schön weit herumgekommen das Teil, von Coast to Coast, also passt überall :D

      Die neueste Aufnahme: rrpicturearchives.net/showPicture.aspx?id=4766927 Proctor, Minnesota, USA am 20.07.2017
      Mit freundlichen Grüssen

      Lutz

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lutz K ()

    • Hallo,

      heute waren die Soundtraxx Tsunami2 Decoder beim Fachhändler meines Vertrauens angekommen:


      Die neueste Version 1.2 mit der korrekten Motorsoundversion GEVO G12 Tier 4. Es geht mir halt nicht um irgendwelchen Krach, sondern um den korrekten Sound verknüpft mit dem korrekten Ablauf der verschiedenen Soundfiles. Daher habe ich mir auch die große Mühe beim Umbau gemacht wie sie nachfolgend beschrieben wird.
      "Krach" hätte ich auch mit dem hier ab Werk erhältlichen ESU Decoder bekommen können. Aber ich wollte nicht.





      So sieht es nach Abnehmen des Gehäuses aus. Der Blindstecker ist bescheiden bestückt und man erkennt die sehr vielen Bauteile auf der Hauptplatine. Das sind hauptsächlich Logikgatter für die Ansteuerrung der Lichtfunktionen.





      Schon fängt der Ärger an. Die sonst bei Athearn, Atlas, Bowser, Intermountain und Walters üblichen Befestigungspunkte für die Hauptplatine sind einer Werksnorm gewichen. Ich vermute mal, daß sich das der Hr. Lindner ausgedacht hat um hier mal wieder "Ungläubige" zu bestrafen.





      Hier einmal die einzelnen Kabelstränge am hinteren Ende der Hauptplatine etwas auseinander dividiert. Des weiteren Kabelfarben nach NMRA codiert ist auch Fehlanzeige. Nach Vorbild der Göppinger ein fröhliches Werksnormchaos, Änderungen jederzeit möglich, bitte tagesaktuelle Farbcodierung bei Scaletrains oder ESU anfragen.





      Das gleiche am vorderen Ende. Hier sind noch 2 weitere LED-Anschlüsse für die Nummerschildbeleuchtung vorhanden. Man sieht auch noch ettliche nicht belegte Lötpads auf der Hauptplatine. Darunter dürften sich dann auch die "Geheimanschlüsse" verbergen.





      Hier habe ich angefangen die Sachen durchzuzählen und mir Notizen zu machen.





      Was ich identifiziert habe, wurde aufgeschrieben und die entprechenden Kabel abgelötet.





      Zum Schluß konnte die jetzt fast kabelfreie Hauptplatine abgeschraubt werden. So sieht sie von der Unterseite aus.





      So sieht das Fahrgestell ohne ESU Hauptplatine aus.





      Um auch die letzte separate LED Beleuchtungsplatine ausbauen zu können, musste das große Gewicht abgeschraubt werden.






      Meine Notizen.
      Mit freundlichen Grüssen

      Lutz
    • Halo Jürgen,

      da hatte ich doch ein kleines Video gemacht wie sich das anhört. Und der Typ soll sich dort nicht vom Sheriff erwischen lassen.
      So obercool wie das wäre hier auf deutschen Autobahnen die Schnarcher auf der mittleren Spur aufzuwecken, daß deren Karre einen halben Meter hochhopst, ...





      Richtige schöne Kardangelenke hier.





      Als auch am hinteren Lokende. Das Modell wies die übliche Diagonalsteifigkeit auf.





      Wenn zum Ausbau des vorderen Drehgestells die Schneckenwelle ausgebaut ist, sieht das auch wie das Übliche bei Athearn, Atlas und Walthers aus, es scheint alles aus der gleichen Bastelbude zu kommen. Aber der Schein kann auch trügen.





      Das übliche bewährte Verfahren zur Herstellung einer 3-Punktlagerung, die Höhe der Halbmonde wird gemessen, hier 0,8mm, dann geschaut was an geeigneten Unterlegscheiben vorhanden ist, hier U-Scheiben mit 0,4mm Stärke, davon 2 Stück mit etwas CA angeheftet.
      Die Drehgestelle sind technisch etwas anders afgebaut. So erfolgt die Lagerung der Radsätze wegen der sich mitdrehenden Rollenlagerkappen nicht im Aussenrahmen, sondern innen. Die Stromabnahme ist hier auch anders gelöst.





      Dann werden die Halbmonde entfernt. So ist diese Lok mit ihrem doch recht großen Drehzapfenabstand nicht mehr diagonalsteif.



      Jetzt geht es ans Eingemachte:

      Das war die Platz den der Hr. Lindner für seinen Lautsprecher vorgesehen hat. Damit bin ich nicht einverstanden weil ich in dieser Hinsicht meinen eigenen Ansprüche und Vorstellungen habe.
      Wie schon erwähnt, für "Krach" hätte ich mir das wesentlich einfacher machen können und die Lok mit Loksound von ESU ab Werk bestellen können.
      Dann hätte Friedrich seine Bestätigung gehabt, daß Sound nichts "taucht", nervt und auch sonst häßlichen Krach macht. Und ich hätte ihm vollkommen beipflichten und Recht geben müssen. :matrose:
      Mit freundlichen Grüssen

      Lutz

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lutz K ()

    • Nach meinen guten Erfahrungen damit:

      Soll auch hier dieser Lautsprecher von Zimo in der Lok untergebracht werden.





      Da der vorhandene Einbauraum dafür nicht ausreicht, wurde zur Säge aus dem Traktorwerkzeugkasten gegriffen.





      Da es danach immer noch nicht reichte. musste hier noch nachbearbeitet werden.





      Neue Bohrungen für die neue Soundplatine werden gesetzt.





      Späne fliegen. Das Ende rechts wurde mit Hilfe von Feile und Schleifbock noch etwas ausgenommen damit der Lautsprecher passt.





      Gewinde werden geschnitten.





      Die vorhandenen Distanzpinorkel konnten dann abgeschliffen werden. Einmal kurz an den Schleifbock halten reicht um das wertige Metall abzutragen.





      Neue Distanzhülsen werden aus einem Kunststoffrohr geschnitten.





      Anschliessend passt die neue Platine.





      Probesitzen für den Lautsprecher.





      Es wurde noch einmal zur Säge gegriffen und der hintere Teil des Ballastgewichts abgesägt. Hier befinden sich die Halterungen für die LEDs.





      Was vom Tage übrig blieb.
      Mit freundlichen Grüssen

      Lutz
    • Der nächste Schritt ist das Anschliessen der verschiedenen LEDs.
      Da sich die Beleuchtung einer modernen Kanadischen Diesellok doch sehr von den hiesigen Ausführungen unterschiedet, eine kurze Auflistung:
      - Headlight (Stirnscheinwerfer) traditionell gibt es nur einen, der aber auch als Doppelscheinwerfer mit sehr eng zusammenstehenden Scheinwerfern ausgeführt sein kann. Bei den allermeisten Bahngesellschaften sind die Headlights im Stand abgeblendet, werden aber sobald sich die Lok in Bewegung setzt aufgeblendet, die Rule 17
      - Ditch Lights ( etwa Grabenlichter) sind 2 ober- oder unterhalb des Umlauf angebrachte zusätzliche Scheinwerfer die in erster Linie die Gräben links und rechts der Strecke ausleuchten sollen. Sie blenden zusammen mit den Hauptscheinwerfern auf. Bei manchen Bahngesellschaften blinken sie wechelseitig bei Annähreung an einen Bahnübergang. Bei der Canadian National jedoch brennen sie konstant wie ein 3-Licht Spitzensignal.
      - Numberboard Lights (Loknummerbeleuchtung), hier gibt es, vergleichbar wie bei hiesigen Strassenbahnen oder Bussen, beleuchtete Nummernkästen
      - DPU Lights (DPU = Distributed Power Unit); oft werden die Loks nicht alle an der Zugspitze versammelt, sondern auch in der Mitte oder am Ende eines Zuges eingestellt. Diese unbesetzten ferngesteuerten Einheiten müssen bei der CN hinten ein rotes Schlußlicht führen, das DPU Light eben.

      Bei den Scaletrains Modellen sind hier insgesamt 10 LEDs eingebaut, 8 Weiße und 2 Rote. Jetzt kommt es darauf an durch Nachdenken herauszufinden wie man hier verschaltet. Die LEDs müssen nicht alle einzeln angesteuert werden, man kann einige zusammenschalten. Wie die Head Lights und die Ditch lights an einer Lokstirnseite.
      Damit kommen dann jeweils 3 LEDs, die vorderen auf den Funktionsausgang f0 vorwärts und die hinteren 3 LEDs auf f0 rückwärts.
      Die Numberboards habe ich auf einen separaten Funktionsausgang gelegt, der aber zusammen mit f0 geschaltet wird.
      Die DPU Lights sind jeweils ebenfalls auf einen separaten Funktionsausgeang gelegt worden.
      Damit kann ich alle LEDs ansteuern die in der Lok eingebaut sind und habe immer noch Funktionsausgänge frei. Hier könnten man noch eine Führerhausinnenbeleuchtung nachrüsten.


      Jede LED bekommt ihren eigenen Vorwiderstand. Ich habe mir um Platz zu sparen und es aufgeräumter zu machen, einen Cluster von Widerständen gemacht.





      Unübersichtlich wird es trotzdem.





      Hier sind dann beiderseitig die Headlights, die Ditchlights und die Numberboard Lights vorne angeschlossen.





      Und jetzt sind auch die roten DPU Lights angeschlossen. Hier hat man seitens des Herstellers Scale Trains lange Lackdrähte verwendet die eine gewisse Vorsicht erfordern.





      Der Deckel geht klemmfrei wieder darauf und jetzt kann mit dem Programmieren und Probefahren begonnen werden.
      Mit freundlichen Grüssen

      Lutz
    • Durch mein wachsendes Interesse an moderaten Geräuschen und wechselnden Lichtern werden diese Beiträge
      langsam interessant für mich. Bisher habe ich die "amerikanischen Beiträge" eher schnell überflogen,
      um erst gar keine Wünsche und Bedürfnisse aufkommen zu lassen. (Jörg weiss davon, ich habe mir schon 6 Heftl besorgt)
      Eine erste Frage meinerseits an dieser Stelle...

      Lutz K schrieb:

      Damit kann ich alle LEDs ansteuern die in der Lok eingebaut sind und habe immer noch Funktionsausgänge frei. Hier könnten man noch eine Führerhausinnenbeleuchtung nachrüsten.
      ...Funktionsausgänge werden frei.
      Mich interessiert, in welchem Bereich der Reglerfunktionstasten arbeitest du @Lutz K ?
      Also F0 bis F8 oder doch schon höher? Ist es überhaupt möglich, auf hohe F-Tasten gelegte Funktionen
      in den niedrigeren Bereich zu legen?

      ....und ich würde da gern noch mehr Fragen stellen wollen...
      ... und das Grüssle mitten aus dem Wald
      bis bald... ´s Peterle

      ...mittlerweile gibt es einiges auf meinem "Blog"

      Verschiebe nicht auf morgen, was du heute leben kannst.
      Jeder vergangene Augenblick, den du nicht zu ergreifen verstanden hast, ist ein verlorener Augenblick.
      (unbekannter Autor)
    • Hallo Peter,

      im Moment wird bei Fremo Sessions hiermit gefahren:

      Der Fredi lässt nur 5 Funktionen im unmittelbaren Zugriff zu, 4 weitere Funktionen können nur mit der simultanen Betätigung einer Shift Taste erreicht werden. Man ist hier also auf max. 9 Funktionen beschränkt. Jetzt kommt es darauf an aus den vielen angebotenen Funktionen des Decoders das heraus zu suchen was man wirklich für den Fahrbetrieb braucht. Und das ist nach näherer Betrachtung eigentlich erstaunlich wenig.
      Um so mehr Wert legt man dann auf eine automatische Ablaufsteuerung des Decoders. Hier gibt es große Unterschiede bei den einzelnen Decoderfabrikaten.

      Es ist prinzipiell möglich die einzelnen Funktionen eines Decoders bestimmten Funktionstasten zuzuordnen. Das läuft unter dem Stichwort "Function Mapping". Hier gibt das Decoderhandbuch nähere Auskünfte und sollte dem Modellbahner auch vermitteln was zu machen ist um zu den gewünschten Zuordnungen (welche Taste löst welche Funktion aus) zu kommen.
      Mit freundlichen Grüssen

      Lutz
    • Erst einmal Dankeschön.
      Den gezeigten Regler habe ich dreimal im Bestand und gerade gestern auf meinem Küchentisch fertig montiert.
      Ich werde mal beim Funktionsmapping weiter lesen.
      Ein Schwerpunkt könnte dann noch das Licht sein.
      Ich würde gern bei zwei Loks die Beleuchtung auf LED umbauen. (bisher Birnchen)
      Das soll normales Spitzendreilicht, roter Zugschluss und Rangierlicht (eine Lampe rechts, weiss, vorn und hinten) werden.
      Rangierlicht könnte/sollte mit dem Rangiergang einschalten. Ich unterstelle bisher, das es möglich ist.
      Meine Decoderfavoriten sin die Geräuschausführungen von D&H.
      ... und das Grüssle mitten aus dem Wald
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      (unbekannter Autor)
    • Hallo Peter,
      Du brauchst den speziellen D&H Lokprogrammer, wenn Du die gewünschen Änderungen an einem D&H Decoder vornehmen möchtest. Es tut mir leid das sagen zu müssen, aber bei Digital sind wir hier in Deutschland wieder in den 1950er Jahren angekommen wo man sich entweder für Märklin, Trix Express oder Fleischmann entscheiden musste, mischen impossible. Der Traum von der freien Auswahl auch im Digitalbereich, ermöglicht und garantiert durch ein funktionierendes Normierungsinstitut, ist hierzulande wohl ausgeträumt. Jeder Hersteller, allen voran ESU, kocht wieder sein eigenes Süppchen und der Leidtragende ist der Modellbahner.

      Auch in den USA rumort es und der Herr Lindner (ESU) ist fleissig dabei die Normen zu torpedieren und Inkompatibilitäten zu schaffen. In einem derartigen Maße wie es hier bei den Scaletrains Loks vorangetrieben wurde, habe ich es auch noch nicht erlebt.
      "Entweder Du akzeptierst ESU oder Du hast Pech weil wir von Scaletrains Dir die Möglichkeit mit unserer geheimen Super-Hyper-Inkompatibel-Hauptplatine verbaut haben und Du mit Fremddecodern daher nicht alle Funktionen nutzen kannst"
      Diese Kernaussage von Scaletrains finde ich nicht akzeptabel.
      Daher auch mein sehr aufwendiger Umbau auf Digital und Sound um das ESU Gedöns darin loszuwerden. Des weiteren sind das meine ersten Scaletrains Loks und werden wohl auch die letzten bleiben. Im Endeffekt analoge Loks ohne Schnittstelle.
      Zum Vergleich, die Intermountain Lok konnte rel. einfach durch das Einstecken eines Sounddecoders meiner Wahl(!) mit Sound versehen werden. So sollte es eigentlich auch mit den Scaletrains Loks funktionieren.



      Als der ganze Schwachfug mit der Werksnormelektronik dann eliminiert war und die Decoder meiner Wahl eingebaut waren, habe ich diesen 3er Consist dann aufgesetzt. Damit bin ich dann auch für Fremo Modern Sessions gerüstet; "das muß bollern Mann!"
      Mit freundlichen Grüssen

      Lutz
    • Hallo Lutz
      Nutz doch die Lücke und bau eine eigene Adapter Platine die so ein Plug-and-Play supportet und lass die bei einem Chinesischen Platinen-Prototypenbauer herstellen, mache eine Webseite und gehe damit auf den Markt.

      Zumindest im Fremo-USA bist Du sicher nicht der Einzige.

      LG,
      Axel
    • Hallo Axel,

      vielen Dank für Deinen Vorschlag. Nur sehe ich im Moment keinen Sinn darin. Die anderen US-Decoderhersteller haben ja schon eine Antwort in Form der PNP Platinendecoder. Die anderen US Anbieter von Loks schaffen es ja auch sich an die Norm zu halten und die von ESU zugelieferten Hauptplatinen mit NMRA normierter Pin-Belegung liefern zu lassen. Hier geht dann auch Plug-And-Play.
      Der schwarze Peter geht hier an erster Stelle an Scaletrains und an zweiter Stelle an ESU.

      Hier in Deutschland hat sich die Möglichkeit des Ersatzes der kompletten Hauptplatine durch eine neue Hauptplatine mit bereits integriertem Sounddecoder noch nicht herumgesprochen. Oder es wird mal wieder von den "Experten" heruntergespielt und verächtlich gemacht, weil es ja aus dem Ausland kommt. So lässt man sich dann wieder in eine Abhängigkeit treiben. Das böse Erwachen kommt dann später wenn man dann plötzlich feststellt, daß man auf Gedeih und Verderb von einem einzigen Elektronikanbieter abhängig ist, der dann zudem die Preise diktiert.
      Mit freundlichen Grüssen

      Lutz
    • Hallo Lutz
      Naja - wir fahren halt auch auf R1 - aber lassen wir das.
      Mich hat bisher immer Abgeschreckt, dass man für eine funktionierende Platine meistens 2-3 Iterationen braucht, weil man meist was übersehen hat oder einem noch was einfällt. Und die Kosten wollte ich dann doch nicht allein tragen, weil es nicht wieder rein kommt...
      Aber mich juckt es grad wieder in den Fingern.
      Ich habe das 50er Projekt, eine BR23, eine BR44, eine BR03 und eine BR05 liegen, die alle irgendwann digitalisiert und in Fahrt gebracht werden wollen.
      Teilweise würde sich das schon lohnen grade bei den ersten vier Projekten was zu machen.
      LG,
      Axel
    • Hallo Axel,

      schau Dir einmal in diesem Thread die Bilder in den Beiträgen #38 und #44 an und vergleiche die Hauptplatinen.


      Einmal hat man das nötigste gemacht und trotzdem kann man mit dieser Hauptplatine alles ansteuern. Hier reicht es den Decoder seiner Wahl in die MTC21 Schnittstelle einzustecken und man erreicht alle Lichtfunktionen. Eben weil die Pin-Belegung nach Norm ist.







      Dann im Vergleich dieses Platinenmonster. Nur eine Hauptplatine ohne Decoder. Habe ich MFB getauft; do not translate the full written term "MFB" to English language. It will be censored immediately. *#'




      Als weiteren Vergleich, die blaue Platine ist ein kompletter Sounddecoder mit allem drum und dran der neuesten Generation.


      Als Ratespielchen für den Abend: Wo sind wohl mehr Bauteile darauf verbaut? Auf der grünen Monsterhauptplatine oder auf der blauen Sounddecoderplatine?
      Mit freundlichen Grüssen

      Lutz