Vom Vorbild zum Modell

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    • Vom Vorbild zum Modell

      Tach zusammen,

      Endlich, nach langen Informationstexten und Grundlagenerstellungen, kommt hier das erste Mal etwas Praktisches. In nur „wenigen“ Kapiteln, so jedenfalls die aktuelle Planung (Stand Juli 2017), geht es an die Umsetzung eines Vorbildplanes in einen Modellbahnhof.
      Aber eben nicht so, wie es jeder andere mit der Ambition zum Nachbau eines Vorbildbahnhofes machen würde: Gleisplan im richtigen Maßstab ausdrucken, auflegen oder kleben und Gleise verlegen, fertig. Das funktioniert bei mir nicht, wäre ja auch zu schön gewesen, um wahr zu sein.

      Trotzdem, oder gerade deswegen, hier mal meinen Dank an alle diejenigen, die hier im Forum über Behringersmühle, Berge/Prignitz oder Steinbergen schreiben. Klasse Modelle, tolle Umsetzung. Bitte weiter so.

      Februar 2019: In rund eineinhalb Jahren kann sich viel verändern. So sind auch hier einige Anpassungen in der Gliederung notwendig, um Doppelungen zu vermeiden.
      Hier also die (neue, unvollständige) Gliederung dieses Kapitels, sie wird ergänzt, wenn weitere Themengebiete dazukommen sollten.
      a) Los geht es
      b) Der Gleisplan - Vom Vorbild zum Modell
      ....Die Vorbildsituationen – Umsetzung ins Modell – Verdammt viel Mathematik
      c) Das Umfeld – Stadt und Land
      ....Betriebsgebäude – Städtische Bebauung – Brücken – Landschaft

      Ja, und das war es dann auch schon. Zu wenig für ein ganzes Kapitel? Stimmt wohl, weshalb es hier eventuell später mal zusätzliche (Hintergrund-) Informationen geben wird. Ich könnte mir denken, dass eine kleine Ausführung zur Namensgebung interessant sein könnte.
      Vielleicht möchte auch jemand mal ganz in Gedanken nach Kolvoerde reisen. Dafür könnte es dann eine fiktive Stadtgeschichte geben.
      Interesse? Dann bitte ich um eine kurzen Beitrag im Diskussionsteil. Danke!


      Herzliche Grüße
      Andreas

      EDIT 10.02.2019: Gliederung erneuert, Anteile gestrichen

      … Alles in allem eine verwirrende Vielfalt von Strecken, die in alle Himmelsrichtungen führten, von irgendwo herkamen und unbekannten Orten zustrebten. …

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Andreas B ()

    • Neu

      a) Los geht es

      Viel habe ich nun schon zum Ruhrgebiet, seiner Lage und Entwicklung und zum Bahnbetrieb geschrieben. Nun mag mancher denken, ich möchte eine Turnhalle füllen. Schließlich geht Ruhrgebiet ja nur in groß und lang: große Bahnhöfe, große Fabriken, große Anschließer, lange Gleise.
      Dies stimmt sicherlich für eine erheblichen Anteil der Bahnhöfe, Strecken und Fabriken. Aber eben nicht für alle, denn es geht auch kkk: klein, kompakt, kurz.
      Dass dabei der Spielspaß nicht zu kurz kommen muss, zeige ich hier an Hand der Planung.

      Die Räumlichkeit, dies sei schon mal angemerkt, hat gerade mal sehr knappe 5 x 5 Meter Grundfläche.
      Geht nicht? Geht doch, man muß nur lang genug suchen, nach passenden Bahnhöfen, passenden Anschließern und eine gehörige Portion Gehirnschmalz verbrauchen…
      Und dann muss man den Mut aufbringen alles sinnvoll zu kürzen, unnötiges weg zu lassen und den persönlichen Anspruch an den Personen- und Güterverkehr (Schnellzüge, Rangierbahnhof….) in sinnvolle Bahnen zu lenken. Und ganz zum Schluss hat man dann auch den Mut, den Bahnhof ordentlich zu „verbiegen“. Vieles davon war ein langjähriger Lernprozess, auch ausgelöst durch widrige Umstände.

      Ich erspare Euch den langen Weg hin zur jetzt im Entstehen begriffenen Heimanlage. Die Irrungen und Wirrungen sind nicht (unbedingt) zeigenswert.

      Vieles wurde im Kreise netter FREMO-Kollegen am Stammtisch ausführlich diskutiert. Im Übrigen immer ergebnisoffen, mit klaren Worten zur Meinung inklusive der Erläuterungen des „Warum und Wieso“. Ein echter Freundeskreis eben.

      Das unterschiedliche Gedanken zu unterschiedlichen Ansichten führen war auch am Abend dieser ersten Zeilen wieder zu hören. Die „endgültige“ Fassung meiner Planungen wurde in kleiner Runde diskutiert; einige fanden die absolute Beschränkung auf wenige Anschließer gut (insgesamt zwei auf der Gesamtanlage), andere bevorzugten eine höhere Anzahl aus unterschiedlichen Gewerben. Zumal ich in meiner Konzeptmappe schon eine ganze Anzahl davon eingepflegt hatte, jedoch ohne sie zu verwenden….

      Ich habe mir also nach jeder Diskussion die Planung erneut vorgenommen und einen weiteren Entwurf gezeichnet. So näherte ich mich dem nun hier präsentierten Gleisplan an, der auch durch den vielleicht berechtigten Einwand schneller Langeweile im Heimbetrieb entstand.
      Die letzten Detailplanungen fanden dann am Wohnzimmertisch im direkten vis-à-vis-Gespräch statt, mit Michael R, dem ich für seine Gesamtunterstützung bei diesem Projekt herzlich danke. Seine Zuarbeit und das unermüdliche Hinweisen auf Problemstellen hat wesentlich zum Gelingen der Gesamtplanung beigetragen.
      Das Ergebnis ist kein kleiner Landbahnhof irgendwo in der Pampa des Ruhrgebietes (Gab es das überhaupt?), sondern ein Bahnhof mittlerer Größe mit einem großen Potential für verschiedenste Szenarien.

      Für dieses Jahr ist der Aufbau der Segmente für den Zugspeicher und für den Bahnhof Kolvoerde Nord vorgesehen. Im November möchte ich mit dem Zugspeicher auf einem FREMO-Treffen hier in der Nähe mein Debüt feiern.
      Wer nun glaubt, dass bis dahin alles fertig ist, den möchte ich schon heute enttäuschen: ich denke da ausschließlich an den Rohbau der Segmente, zusätzlich die Elektrik und die Gleisanlage beim Zugspeicher.
      Im November soll ausgiebig getestet werden, denn ich möchte später beim Einbau in die Heimanlage keine unliebsamen Überraschungen erleben.
      Erst danach beginnt der Feinausbau.

      In diesem dritten Teilbereich meiner Dokumentation werde ich über vorab getätigte Planungen berichten, da kann es naturgemäß auch mal zu längeren Pausen kommen. Gut Ding will eben Weile haben.

      Herzliche Grüße
      Andreas

      … Alles in allem eine verwirrende Vielfalt von Strecken, die in alle Himmelsrichtungen führten, von irgendwo herkamen und unbekannten Orten zustrebten. …