FREMO Petersberg 2017

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    • FREMO Petersberg 2017

      Moin Leute
      Kurzbericht: FREMO H0fine Treffen in Petersberg 2017.


      Zum ersten Mal habe ich an einem H0fine Treffen teilgenommen. Tröstlich, es unterscheidet sich nicht wesendlich von anderen FREMO Treffen an denen ich sonst teilnehme. Natürlich wird nach einer anderen Norm gebaut und frisch gebaute Module sehen grundsätzlich besser aus, als diejenigen die schon in die Jahre gekommen sind. Da die Gruppe nun älter wird,werden auch dort vermehrt „lang gediente Module“ auftauchen.
      Ferner tummeln sich dort ein paar Mitspieler die besonders akribisch zu Werke gehen. Das hat aber nichts mit der gewählten Gruppe H0fine zu tun, sondern mit der grundsätzlichen Auffassung der Akteure zum Modellbau. Diese Mitglieder findet man in allen Untergruppierungen und es ist für den Modellbau auch gut so.Da es sich nur um eine Momentaufnahme handelt, kann ich auch nicht sagen ob die weniger durchgestalteten Module regelmäßig auftauchen, oder ob tatsächlich von Treffenteilnahme zu Treffenteilnahme ein Fortschritt erkennbar ist. Sachzwänge (jeder Veranstaltungsraum ist endlich und hat nun mal Grenzen) und auch ein „ausprobieren können“ führen dazu das immer wieder Module eingebaut werden (müssen) die die selbst vorgegebenen Ziele nicht erreichen.
      Landschaftsbau wird fast ausschließlich mit dem „Begraser“ durchgeführt. Das hat zur Folge, dass an manchen Stellen eine recht eintönige Geländehaut entsteht. Vor allem trifft man häufig ein recht gleichförmiges Grün. Tüte 4711 in 2mm; 4mm und 6mm. Hier solle man vielleicht noch mal Nachhilfe in der Natur nehmen, oder bei Akteuren wie Meister Brandl Ideen stibitzen. An manchen Stellen wo es stimmig war, fehlte mir die Großzügigkeit. Hier wurde versucht möglichst viel (tolle Sachen) auf ein Modul unter zu bringen. Die Folge ist: man kommt sich vor, als wenn man durch eine Kleingartenkolonie fährt. Felder sollten schon als Felder zu erkennen sein, da kann man sich dann auch in einer Farbe austoben.

      Was mir noch auffiel war die „Sauberkeit“. Wege, Häuser, (Statisten)-Fahrzeuge, Preiserlein, ja selbst Handwerk und Industrie (zwar sehr schön arrangiert) aber alles geputzt wie zu Kaisers Geburtstag. Ich weis noch wie es aussah an der dörflichen Ladestraße in Epoche III, jeder Umweltaktivist der heutigen Zeit würde mit Schnappatmung ins nächste Krankenhaus gebracht werden, während er beim betrachten der Module in Euphorie verfällt, ja… die gute alte Zeit.
      Das Schienensystem ist anders -- Punkt. Entgleisungen, raus springen der Vorläufer usw. siehe Einleitung. Optisch sind einige Akteure beim Gleis sehr weit gegangen, ob das immer gesehen wird sei dahin gestellt. Mir gefällt es, auch wenn ich es nicht mehr alles sehe. Schön für Foto Fricks mit dem Makro Objektiv. Die Farbgebung des Gleis und seiner Umgebung ist, wie woanders auch, recht vielfältig, beispielhaft war da nur der lange Ast der Nebenbahner. Die arbeiten auf schmalen Modulen sehr „aufgeräumt“ in einer heilen, stimmigen Welt. Da möchte man in der heutigen Zeit direkt eintauchen und den Rest der Welt vergessen. Da „Schmalmodule“ eine Ansichtssache sind; möchte ich mich nicht weiter dazu auslassen. Dass was drauf durch gestaltet geboten wurde war spitze, auch wenn Huber seinen MAN bevor er zum Feld fuhr noch geputzt haben muss.

      Beim rollenden Material gibt es keinen Unterschied zu den Treffen an denen ich sonst teil nehme. Hier fährt man mit einem anderen Radsystem, aber das was von den Rädern getragen wird ist gleich. Von hochwertigen ausgeblichenen, zugerüsteten Wagen bis hin zum Wagen, der kaum Schachtelhausen entwachsen, war alles vertreten, das gilt ebenso für die Triebfahrzeuge.

      Die Stimmung war gut, aber das ist immer so wenn sich eine Gruppe gleich Gesinnter trifft.

      Über das Motto und deren Auswirkungen auf den Fahrplan zu schreiben würde hier zu weit gehen. Der Aufwand der getrieben wurde ist ein Hobby im Hobby und steht in keinem Verhältnis zur Dauer des Treffens. Dieser Aufwand kann vielleicht in sofern gemindert werden, als dass das Motto einfach später einmal wiederholt wird. Da bei kann durchaus das Eine oder Andere ausgetauscht werden.



      Mir hat es Spaß gemacht :hutab:
      Lieber Gruß Friedrich
    • Hallo Friedrich,

      danke für deinen kurzen Bericht.

      Leider hatte mich mein Arbeitgeber dazu verdonnert an diesem WE arbeiten zu gehen. Lag auch an der Ferienzeit in Hessen.
      Daher ist es schade, dass ich, trotz der geringen Entfernung zwischen Zuhause und Petersberg nicht mal für einen Tag reinschauen und mitspielen ......und natürlich paar bekannte "Fremo-Nasen" treffen konnte. ;)

      Dein Abschlusssatz fasst das Wichtigste zusammen:

      Es hat dir Spass gemacht!

      Und so soll es sein............

      Viele Grüsse
      Holger