Bau von eigenen Gleisanschlüssen für Fleischmann Drehscheibe 6652

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    • Bau von eigenen Gleisanschlüssen für Fleischmann Drehscheibe 6652

      Guten Morgen zusammen,

      kann mir jemand der Experten bei der Lösung behilflich sein, welche Möglicheit besteht, die Übergangsgleise der Fleischmann Drehscheibe 6652 (entspricht 6152 mit leichter Gleismodifikation) selbst herzustellen?
      Ich habe eine "neue" gebrauchte Scheibe, die ich zu einem 6ständigen Lokschuppen führen will und darüber hinaus noch 2 Abstellgleise neben der Halle anlegen will.
      Zusammen mit der einspurigen Zuführung zur Scheibe benötige ich 9 Übergangsgleise.
      1 Packung mit 3 Gleisanschlüssen kostet mal lockere 25 bis 33 € (je nach Lieferant), das bedeutet im günstigsten Falle somit knapp 100 €.
      Hinzu kommt, das das Gleisbett noch fürchterlich aussieht.
      Dazu muss ich sog. Übergangs-Schienenverbinder kaufen, die aber günstig sind, denn meine Tillig Elite-Gleise (Code 83) haben nur eine Höhe von knapp 2,1 mm.

      Würde mich freuen, wenn einer der absoluten Experten hier im Forum eine Lösung für mich hätte!

      Vielen Dank im voraus und beste Grüße

      Jürgen
    • Hallo Jürgen
      Kannst du mal ein Foto einstellen, damit alle auf der selben „Agenda Page“ sind?
      Sowohl vom Anschluss. Im Detail als auch vom Anschluss in der DS verbaut...

      Wenn Du einen oder mehrere Anschlüsse hast, könntest Du die fehlenden aus Styrol nachbauen oder ausmessen und in 3D drucken lassen.

      Alternativ - wenn die Positionierung nicht von der Fomr des Grubenrands abhäng, kannst Du den Grubenrand selbst erstellen.
      Ohne Details wird es aber schw.

      LG
      Axel
    • Guten Abend Axel und Avi,

      ich sende Euch jetzt mal 2 Fotos von der Drehscheibe, das letzte als Nahaufnahme, wo man erkennen kann, dass etliche Gleisanschlüsse vorhanden sind, die man möglicherweise verwenden kann, so wie ich das heute nachmittag von einem Bekannten gehört habe.

      Die Fleischmann-Übergangsgleise sind genau die auf Deinem Foto, die sehen erstens schrecklich aus und sind zudem noch völlig überteuert. Immer, wenn jemand eine Monopolstellung hat, wird "er" unverschämt. Da sollte man die Loks von Fleischmann und Roco zukünftig auch meiden. Meine letzten beiden sind die Gravitas von Brawa (da habe ich schon mal etwas richtig gemacht.

      Seht Ihr das auch so, dass man diese Gleise rausnehen und an der richtigen Stelle einsetzen kann? Da müsste ich doch nur die Drehscheibe außen so unterfüttern und das Zufahrtsgleis und die Abfahrtgleise zum Ringlokschuppen entsprechend von der Höhe anpassen, oder?



    • Hallo Jürgen, also von den Blindgleisstutzen kannst die die Schienen rausziehen und dann Gleise deiner Wahl
      Ansetzen, die Blindstutzen sind wesentlich preiswerter zu bekommen und haben auch den Riegel schon verbaut
      du solltest auch wissen wie du die abführenden Gleise mit Strom versorgst, bei Digital eigentlich kein Problem
      Die Drehscheibe versorgt ja je nach Version die Gleisabschnitte mit Fahrspannung
      (Von Unten, mit Federkontakten)
      Das würde das Anbasteln von Gleisen schwierig machen
      Du wirst das Problem mit der „Überrundung“ der Scheibe kennen ?
      Ich denke mal du wirst nur den einfachen Drehschalter haben ?
      Die Blindgleisstutzen und auch die Blindstutzen kannst du tauschen wie du möchtest
      Wichtig nur daß alle Plätze in deinem Drehradius besetzt sind, denn die Verzahnung
      unter den Anschlüssen ermöglicht der Scheibe erst die Drehung !

      Mit etwas Geduld, kannst du in der Bucht auch recht preiswert an Gleisabgänge kommen
      Wenn also ein Eigenbau dann sehr präzise !
      Gruß
      Avi
      :walklike:
      Death of an Analogue

      Immer so gut wie möglich, nie so gut wie nötig
    • Hallo Avi,

      erst mal vielen Dank! Da muss ich (als Anfänger) mal sehn,wer mir da helfen könnte.
      Kann ich denn die Blindschienen nicht belassen und an die richtige Stelle setzen? Dann mit den Anpassungs-Schienenverbindern an mein Tillig-Gleis gehen. Hat denn das Blimdgleis Strom?

      Ein Kehrschleifenmodul benötige ich nicht, da ich immer nur im Rangiermodus die Loks rückwärts auf die Drehscheibe fahre und vorwärts wieder raus, d.h., die Drescheibe wird nur um ca. 90-120 Grad gedreht.

      Gruß
      Jürgen
    • Die Blindgleise sind von der Scheibenseite her genauso konstruiert wie die Abgänge
      Und wie schon gesagt, kannst du die Schienen rausziehen und durch „deine“ ersetzen
      Wenn du das sauber machst erhalten die Schienen dann auch die Fahrspannung von der Scheibe
      Wenn du die abgestellten Loks digital steuerst kannst du die Gleise im Schuppen
      ja auch separat und fest mit Fahrspannung versorgen
      ansonsten erledigt das die Scheibe für dich
      Jedes Segment an dieser Drehscheibe, ob nun Anschluss, Blindgleis oder Platzhalter kann
      beliebig getauscht werden, war das deine Frage ?
      Die Segmente lassen sich nach Oben herausnehmen
      Gruß
      Avi
      :walklike:
      Death of an Analogue

      Immer so gut wie möglich, nie so gut wie nötig
    • Patrick
      Dies ist einfach nur eine Beobachtung vom Vorbild
      Und ich denke das dient einfach nur der Sicherheit
      und soll verhindern daß ein Fahzeug welches auf die Scheibe aufrollt
      am gegenüberliegenden Ende, durch Fehlbedienung und Dergleichen
      von der Drehbühne direkt „in den Sand“ rollen kann
      Korrigiere mich bitte wenn ich das falsch beobachtet habe
      Gruß
      Avi
      :walklike:
      Death of an Analogue

      Immer so gut wie möglich, nie so gut wie nötig
    • Moin zusammen,

      also, ich weiß von einem anderen erfahrenen user,dass es so in der Realität aussieht, aber ich brauche keine gegenüberliegenden Blindgleise, weil die Loks nirgendwo hinfahren können, wo es problematisch wäre (vg. Foto). Technisch soll das nicht erforderlich sein!

      Ich werde also versuchen, diese Gleisanschlüsse zu verwenden und sie umzusetzen.

      Viele Grüße
      Jürgen
    • Hallo Zusammen
      Ich versteh nicht ganz, was das Problem ist.
      @Jürgen - Du hast Doch 11 Abgänge und der Schuppen hat 6 Stellplätze und eine Zufahrt.
      Du hast also reichlich Platz und Abgänge "über" - die sind nur nicht dort, do DU sie brauchst.
      Du kannst die Dinger einfach frei auf dem Kreis positionieren. Die meisten Scheiben haben ein 7.5Grad Raster. Der Schuppen hat das wahrscheinlich auch.
      Hier fleischmann.de/doc/an/2/de/BA_6152_200907.pdf kann man sehen, wie man das Ding anschliessen und die Abgänge umsetzten kann.

      Wenn Du die Steuerung selbst baust, kannst Du jeden Winkel anfahren. Du kannst auch die Übergangsstück umbauen und direkt an Flexgleise etc. "anschliessen" in dem Du die Gleise ausfädelst und das neue Stück einfädelst. Ich habe es bei meiner Scheibe nicht gemacht thobaben.ch/moba/?p=2918 sondern die Scheibe etwas (3mm) versenkt, damit die Strahlengleise aufliegen.
      Im Film sind die noch als Rampe zu sehen.

      Die Steuerung der Position geschieht durch Taster, die in der Bühne verbaut sind. Roco und Fleischmann machen das unterschiedlich.
      Ich würde es so machen, dass ich die Strahlen- und Zufahrtsgleise einzeln mit Strom versorgt sind und die Bühne mit einem Kehrschleifenmodul versorgt wird.
      Evtl. muss man dazu die Schaltung ändern... Mein Kehrschleifenmodul ist zu langsam und reisst manchmal den Booster mit und die ganze Anlage geht auf Kurzschluss.
      Da muss ich bei mir noch mal ran.

      Wie gesagt - so ganz kann ich es nicht verstehen...

      LG,
      Axel
    • Axel schrieb:

      Hallo Zusammen
      Ich versteh nicht ganz, was das Problem ist.

      Das Problem ist, dass ich als Anfänger einfach bislang noch nie mit dem Thema Drehscheibe befasst war und insofern keine Erfahrung habe (soll es geben - lach).


      @Jürgen - Du hast Doch 11 Abgänge und der Schuppen hat 6 Stellplätze und eine Zufahrt.

      Du hast also reichlich Platz und Abgänge "über" - die sind nur nicht dort, do DU sie brauchst.
      Du kannst die Dinger einfach frei auf dem Kreis positionieren. Die meisten Scheiben haben ein 7.5Grad Raster. Der Schuppen hat das wahrscheinlich auch.
      Hier fleischmann.de/doc/an/2/de/BA_6152_200907.pdf kann man sehen, wie man das Ding anschliessen und die Abgänge umsetzten kann.

      Das habe ich mir schon gedacht, dass ich doch diese Gleisanschlüsse nutzen könnte, denn wozu sollten sie denn sonst dort gewesen sein, daher habe ich ja nachgefragt, ob ich denn die hässlichen von Fleischmann zu den horrenden Preisen überhaupt kaufen muss. Da bin ich aber froh, dass Ihr Beiden mich hier aufklärt, denn bisher habe ich nur gelesen, dass man die unbedingt kaufen muss.


      Wenn Du die Steuerung selbst baust, kannst Du jeden Winkel anfahren. Du kannst auch die Übergangsstück umbauen und direkt an Flexgleise etc. "anschliessen" in dem Du die Gleise ausfädelst und das neue Stück einfädelst. Ich habe es bei meiner Scheibe nicht gemacht thobaben.ch/moba/?p=2918 sondern die Scheibe etwas (3mm) versenkt, damit die Strahlengleise aufliegen.
      Im Film sind die noch als Rampe zu sehen.

      Ich schaue mir die beiden links gleich mal genauer an und würde gerne mit meinen Tillig-Elite-Gleisen direkt da anschließen.


      Die Steuerung der Position geschieht durch Taster, die in der Bühne verbaut sind. Roco und Fleischmann machen das unterschiedlich.
      Ich würde es so machen, dass ich die Strahlen- und Zufahrtsgleise einzeln mit Strom versorgt sind und die Bühne mit einem Kehrschleifenmodul versorgt wird.
      Evtl. muss man dazu die Schaltung ändern... Mein Kehrschleifenmodul ist zu langsam und reisst manchmal den Booster mit und die ganze Anlage geht auf Kurzschluss.

      Ich habe auf meiner Anlage 24 Blöcke und damit 48 Rückmelder und fahre die Loks automatisch nach Fahrplänen. Für die einzige Zufahrt zu der Drehscheibe habe ich natürlich einen Block eingerichtet, wo die Loks dann automatisch halten (vor der Drehscheibe). Dann kann ich den Automatikmodus ausstellen und fahre (die wenigen Dampfloks die ich habe) manuell auf die Drehscheibe und von dort manuell in den Lokschuppen! Die Drehscheibe ist für mich in erster Linie auch eine gestalterische Komponente, die nicht permanent benutzt werden wird.

      Ich werde also versuchen, so vorzugehen und meine Gleise (nach dem Ausfädeln) direkt an die innere Drehscheibe zu bringen!

      Wie auf dem Foto ersichtlich, fallen die Übergangsstücke noch leicht nach unten ab, d.h. ich muss sie noch leicht unterfüttern, weil nur ein Teilbereich des BW mit Kork (grau gestrichen) versehen ist. Dann habe ich sie (mit 5 mm) wahrscheinlich in der Waage.

      Also, wenn Ihr bestätigt, dass ich so vorgehen kann, werde ich das in Kürze mal angehen. Sorry, es gibt noch Leute, die in diesem Bereich noch relativ (?) unbedarft sind.
      Ich möchte mich aber bei Euch noch mal herzlich für die Unterstützung bedanken!

      Im übrigen hab ich kein Kehrschleifen-Problem (das ich kenne), denn ich nutze die Scheibe nur in einem Winkel unter 180 Grad; die Loks fahren rückwärts rein und kommen vorwärts wieder raus; das hat mir dem Rangierverkehr nur im Bereich des BW zu tun.


      Da muss ich bei mir noch mal ran.

      Wie gesagt - so ganz kann ich es nicht verstehen...

      LG,
      Axel

      Viele Grüße
      Jürgen
    • Hallo Jürgen
      Das erklärt einiges :D und angefangen haben wir alle mal.
      Wegen des Kehrschleifenmoduls... wenn Du die Drehscheibe einmal rundrum drehen lässt, hast Du genau mein Problem. Eine Alternative wäre aber, dass Du die Loks im BW aus der Automatik ausfädelst.
      Also das Zufahrtsgleis so beschaltest, das Du entweder die Zentrale (=Manuell) drann hast ODER den PC (=Automatik) - aber nie beides.

      Lok mit der Automatik in den Block fahren. Schalter rum und mit der Zentrale auf dem BW manuell bewegen.
      Je nach dem, wie Du den Strom in die Anlage bringst sollte das gehen.
      Unterfüttere nicht zu hoch. BW's liegen selten auf Hauptgleis-Niveau...

      LG,
      Axel
    • Hallo Axel,

      ich kenne das Problem mit der Kehrschleife. Ich hatte ja geschrieben, dass ich nur bis einschl. des Zufahrtgleises einen Block habe, wo ich automatisch einfahren kann. Danach gibt es keine Blöcke mehr, die ich automatisch erreichen könnte.
      Ich übernehme dann die Lok mit meiner Multimaus (habe die z21 als einfache (dumme) Zentrale, weil ich mit Rocrail ein Progarmm habe, das keine hochwertige Zentrale erforderlich macht.
      Mit dem Programm kann ich auch programmieren und natürlich auch manuelle fahren.
      Also steuere ich die Drehscheibe mit dem weißen Schalthebel und suche mir das richtige Gleis zum Lokschuppen aus; fertig!
      Auf der Rückfahrt fahre ich dann bis zum Ausgangsgleis und gehe dann auf Automatik-Betrieb.

      Beste Grüße
      Jürgen
      P.S. Wenn ich in Kürze miich um die Drehscheibe kümmere, werde ich berichten und darf hoffentlich noch mal nachfragen, wenn das eine oder andere nicht klappt?
    • Hallo Axel, hallo Avi,

      ich bin jetzt einen kleinen Schritt weiter gekommen und habe mir erst mal die Scheibe genauer angesehen.
      Dann habe ich leider feststellen müssen, dass sich die Gleisübergänge mit den Stutzen leider nicht lösen lassen; da hat wohl jemand nicht sauber gearbeitet früher,
      warum auch immer, ich will sie ja nicht mit Gewalt herausbrechen. Es kann auch sein, dass das Alter eine Rolle spielt. Wichtig ist, dass sich die Scheibe gut drehen lässt.

      Also habe ich erst mal mein Zufahrtsgleis, was zu nah an der Drehscheibe war, zu einem Teil abgetrennt und dann die Drehscheibe so gedreht, dass die vorhandenen Gleisübergänge zu meinem
      bereits locker positionierten Lokschuppen passen. 6 Gleisanschlüsse führen genau auf meine 6 Türen des Lokschuppens, 4 Stück kann ich dort einfach belassen, weil ich sie nicht entfernen kann.
      Damit kann ich leben.

      Dann müsste ich noch mal 1 weiteres Zugangsgleis neben dem Lokschuppen rechts irgendwo erwerben und später evtl. 6 oder 8 Blindgleise (aus optischen Gründen), die dann gegenüber liegen würden.

      Jetzt mal die Frage der richtigen Vorgehensweise mit der Bitte um Eure Hinweise, ob das so richtig ist, oder ob ich etwas anders machen müsste:

      1. Ich habe einige Teile vor der Drehscheibe schon mit Kork versehen, so dass die Platte wohl nicht ganz plan aufliegt, weil nicht alle Stellen unterfüttert sind.
      Also würde ich nun alle Stellen um und unter der Drehscheibe mit 5mm Kork unterfüttern, so das auch die Anschluss-Stücke nicht nach unten abfallen, sondern in der Waage sind.

      2. Dann würde ich das Zufahrtsgleis so anpassen, dass mein Tillig-Gleis( mit Gleisbett) an die Oberkante der Schiene auf der Drehscheibe führt!??
      Hierzu müsste ich die Schwellen des Gleisbetts seitlich etwas einkürzen, da sie breiter sind als 1 Element des Außenkreises. Anm.: Die bislang nicht verbauten Außenstutzen kann man
      entfernen.

      3. Hinten zu dem Schuppen würde ich die Gleise an die Übergangsgleise heranführen und sie einzeln mit Strom versorgen. Sodann müsste ich mit Hilfe der Übergangs-Schienenverbinder, für den Übergang von Fleischmann-Gleisen mit 2,5 mm Profilhöhe und Tillig-Elite-Gleise mit knapp 2,1 mm verwenden.

      4. Beim Auf-und Abfahren der Loks würden dann alle Übergangsgleise sowie das Zufahrtsgleis mit Strom versorgt sein.

      Ich habe mal einige Fotos beigefügt, damit Ihr erkennt, wie es jetzt aussieht, nachdem ich mein Zufahrtsgleis eingekürzt habe und den breiten Schotterrand dadurch auch entfernt habe.

      Es wäre schön, wenn Ihr mir sagen könntet, ob ich so vorgehen kann oder besser anders!

      Viele Grüße


      Jürgen








    • Hallo Hans-Jürgen,

      die Randstücke der GFN Drehscheibe , egal ob Gleisanschluß, Blindstutzen oder einfach nur Randstück, sollten sich alle herausnehmen lassen. Sie können allerdings etwas stramm sitzen und man muß sie mit etwas Nachdruck "herausjuckeln". Es sei denn der Vorbesitzer hat sie bombenfest verklebt, dann müssten da Klebstoffspuren sichtbar sein.
      Um den Bühnenantrieb zu warten und die Kontakte zu säubern müssen sowieso einige dieser Randstücke entfernt werden. Nur dann lässt sich die Bühne nach oben herausnehmen.

      Zu Deinem Vollmer Lokschuppen.
      So wie er aus der Schachtel kommt ist er für die altehrwürdigen märklinschen Blechbettungsgleise gemacht. Der Schuppen ist daher zu hoch und wirkt dadurch unproportioniert.
      Innen befinden sich überall an den Wänden jedoch eine Art Sollbruchstelle etwa 12mm über dem Boden. Schneidet man man hier entlang dieser kräftigen Markierungen den unteren Teil der Wände überall ab, so kommt der ganze Schuppen flacher und die Proportionen stimmen jetzt:


      Bild vom Dachboden mit meinem eingemotten Schuppen. Auf einmal sind auch die Fensterbrüstungen nicht mehr so unnatürlich hoch. Die Tore muß man unten auch alle kürzen. Aber es sieht dann besser aus. Vom Lichtraumprofil her braucht man sich keine Sorgen machen. Alle Loks mit UIC Lichtraumprofil passen trotzdem noch hinein und die Toröffnungen sind dann wie auch beim Vorbild hauteng.

      Ich habe meine Vollmer Schuppen auch alle nachträglich tiefer gelegt, es sieht einfach besser aus.
      Mit freundlichen Grüssen

      Lutz
    • Hallo Lutz,

      vielen Dank für Deinen Hinweis, das war mir insofern noch nicht so aufgefallen, als ich den Schuppen dort mal vor einem Jahr gebaut hatte und noch nicht gesehen habe, wie hoch die Gleise sind, die mit Bettung ja unter die Tür passen müssen.

      Wieder was dazu gelernt! Das werde ich mir mal ansehen, wenn ich die Gleise verlegt habe und melde mich dann wieder, wenn ich darf!

      Viele Grüße
      Jürgen

      P.S. Auf dem Bild ist etwas schwer zu erkennen, wie genau die Türen über den Gleisen sind, weil dort ein Schatten ist.