Bau von eigenen Gleisanschlüssen für Fleischmann Drehscheibe 6652

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    • Hallo Jürgen
      Frag nicht dauernd ob Du darfst. Sonst sagt am Ende noch einer NEIN...
      Frag einfach und präziese...

      Du must die Rastnase auf die der einzelne Rote Pfeil zeigt drücken (Schraubendreher) und dann da, wo wie 4 kurzen Pfeile hinzeigen, mit dem Fingernagel drunter und in die Scheibenmitte ziehen. Nicht mit aller Kraft aber deutlich...


      Dann sollte Dir das Element entgegenhüpfen. Evtl ein paar nacheinander probieren. Die Dinger sitzten wirklich recht fest und verkeilen sich bisweilen. Eines wird schon nachgeben und danach geht es einfacher.

      LG,
      Axel
    • Hallo Axel,

      man bekommt die Elemente, die mit einem Übergangsgleis versehen sind, nicht heraus, ich würde sie abbrechen, da sie extrem fest sitzen. Ob sie leicht verklebt sind, kann ich nicht sagen.
      Auf dem beigefügten Foto siehst Du, dass ein daneben liegendes Element sich ganz gut entnehmen ließ.

      Ich habe noch ein Verständnisproblem:
      Als ich im Bereich des Zufahrtsgleises ein Element rausgenommen habe und die Scheibe dorthin gefahren habe, mußte ich gerade feststellen, dass sich dann die Scheibe nicht mehr weiterdreht, weil das Rädchen nicht greifen kann! Also müssen die Randstücke ja lückenlos drin bleiben, damit sich alles dreht.

      Ich fände es eigentlich nicht schlecht, wenn ich jetzt die vorhandenen "Übergangsgleise" so belasse, wie sie sind und mit den Übergangs-Schienenverbindern an meine Tillig-Gleise gehe.

      Könntest Du mir noch kurz meine vorherigen Fragen beantworten, was die weitere Vorgehensweise betrifft und ich vor allem auch den gesamten Bereich der Drehscheibe jetzt mit den 5 mm Kork
      auffülle.

      Beste Grüße

      Jürgen


    • Hallo Hans-Jürgen,

      Du hast Dir die Antwort warum die Scheibe sich nicht weiterdreht doch im Beitrag #1, erstes Bild, schon selber gegeben. Das Antriebszahnrad hängt in der Luft.
      So wie ich das auf den Bildern erkennen kann, hat der Vorbesitzer die Abgänge mit Farbe zugekleistert. Du kannst ja mal probieren ob sie wasserlöslich ist. Wenn ja mit Wasser-Spüli Gemisch einweichen, wenn nein dann Pech
      Ansonsten aus dem richtigen Heimwerkerkasten einen richtigen Schlitzschraubendreher holen und damit zwischen Randstück und Grube hebeln. Dafür würde ich die Drehscheibe aus der Anlage nehmen und die Gewalteinwirkungen auf der Werkbank machen. Und unter guter Beleuchtung wo man etwas erkennen kann. Du gehst hier von unten aussen daran:


      Einmal rechts herum ...




      ... einmal links herum
      Dabei gleichzeitig die Rastnasen drücken.





      Und so kommen auch verkleisterte Randstücke "freiwillig" heraus.





      An der Bühne sind Kontaktschleifer welche von unten an die Schienenprofile streichen. Einmal ein Abgang und einmal ein Blindstutzen. Man erkennt deutlich die Schleifspuren.






      Damit klärt sich auch die Fragen, daß die Blindstutzen grundsätzlich auch als Abgänge verwendet werden können.
      Hier nur mal so da aneinander gelegt. Man braucht keine Schienenverbinder wenn die Gleise alle fest verlegt werden.

      Dann kommt die grundsätzliche Elektrotechnik.
      Ab Werk ist ja vorgesehen die Bühne mit Fahrstrom zu versorgen. Die Bühne versorgt dann über ihre Schleifkontakzte die einzelnen Auffahrtgleise.
      Digital könnte man das Konzept einfach umdrehen. Aber bei Drehungen über 180° gibt es einen Kurzen.
      Ich selber halte als beste Möglichkeit hier:
      - alle Auffahrtgleise ständig mit Strom zu versorgen
      - die Schleifkontakte der Bühne zu entfernen
      - alle Abgänge beidseitig zu isolieren
      - die Bühne über ein Kehrschleifenmodul ständig mit Fahrstrom zu versorgen.

      Meine 2 €ent dazu
      Mit freundlichen Grüssen

      Lutz
    • Lutz K schrieb:

      Hallo Hans-Jürgen,






      Damit klärt sich auch die Fragen, daß die Blindstutzen grundsätzlich auch als Abgänge verwendet werden können.
      Hier nur mal so da aneinander gelegt. Man braucht keine Schienenverbinder wenn die Gleise alle fest verlegt werden.

      Dann kommt die grundsätzliche Elektrotechnik.
      Ab Werk ist ja vorgesehen die Bühne mit Fahrstrom zu versorgen. Die Bühne versorgt dann über ihre Schleifkontakzte die einzelnen Auffahrtgleise.
      Digital könnte man das Konzept einfach umdrehen. Aber bei Drehungen über 180° gibt es einen Kurzen.
      Ich selber halte als beste Möglichkeit hier:
      - alle Auffahrtgleise ständig mit Strom zu versorgen
      - die Schleifkontakte der Bühne zu entfernen
      - alle Abgänge beidseitig zu isolieren
      - die Bühne über ein Kehrschleifenmodul ständig mit Fahrstrom zu versorgen.

      Meine 2 €ent dazu

      Hallo Lutz,

      vielen Dank für Deine Erläuterungen!

      Auch wenn es vielleicht etwas nervig ist für Euch, möchte ich noch mal nachfassen:

      1. Ich habe ja jetzt vor, die schon an der richtigen Stelle befindlichen Abgangsstücke auf der Drehscheibe so zu belassen, wo sie sind, weil sie genau zu meinem Lokschuppen führen (nachdem ich die Scheibe richtig ausgerichtet hatte).
      Damit erübrigt sich die "Prozedur", die alten Anschlusstücke rauszubekommen, auch auf die Gefahr hin, dass etwas zerbricht.

      2. Wichtig für mich ist die Feststellung, dass die Bühne über die Schleifkontakte die einzelnen Auffahrtgleise schon mit Strom versorgt, trotzdem bevorzugst Du ja die Alternative, dass diese ständig mit Strom versorgt werden sollen (finde ich auch besser!).

      3. Ich würde das eine Gleis, welches zur Drehscheibe führt, genauso mit Strom versorgen, wie die 6 oder 7 Abgangsgleise zum Lokschuppen und daneben.

      4. Nun könnte ich ja die dauerhafte Stromversorgung der Bühnen-Gleisstücke dadurch erreichen, indem ich sie über die Schienenverbinder mit Strom der andeen Gleise versorge oder sie direkt mit Strom versorge.

      5. Beidseitige Isolierung benötige ich m.E. nicht, da ich die Drehscheibe nur in einem Winkel von 30 - 120 Grad drehe, so dass die Anschaffung eines Kehrschleifenmoduls nicht notwendig ist!

      6. Würde ich nun zunächst den gesamten Bereich unter der Drehscheibe (grauer Bereich der äußeren Drehscheibe mit 5 mm Kork versehen, so dass nunmehr der gesamte Bereich auf einem gleichen NIveau liegt (im Moment habe ich nur einige Teilbereiche so verbaut (vgl. auch vor dem Lokschuppen).

      7. Ich müsste nur einen neuen Übergangsstutzen im Bereich der Zufahrt haben, weil dort nichts ist. Sollte ich so ein Fleischmann Übergangsgleis kaufen oder wie bekomme ich ansonsten das Gleisstück auf die graue Platte?

      Du siehst, ein Anfänger tut sich manchmal doch ganz schön schwer, zumal, wenn der da überhaupt keine Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht hat.

      Vielen Dank für den Moment

      Jürgen
    • Hallo Jürgen

      Zu 1) wird schon nicht passieren... aber wie Du magst.

      Zu 4) Vergiss die Schienenverbindern und löte die Kabel für die Zuleitung einfach von unten an die Schienen an. Einfach die Brünnierung an der Stelle mit dem Dremel oder Schleifpapier entfernen. Kabel drauflöten und gut... . Wegen der Brünnierung wird es immer irgendwelche Kontaktprobleme geben...

      zu 5) Optimist :D Mal vor weg - das von TAMS ist zu langsam. Der Frog Jucifier sollte gehen. (Bezug via Weichen Walter)

      Zu 6.) Probier es mal aus - vielleicht erstmal den Kork nicht aufkleben. So teuer sind die Korkfliesen aus dem Baumarkt (4mm?) ja nun nicht. Und Du hast eine sehr klare Vorstellung, wie das dann aussieht und kannst bei Bedarf noch ändern. Beim Aufkleben dann Korkkleber verwenden und das Ganze flächig belasten...

      Zu 7.) Versuch halt an einer Stelle eines auszubauen und an die Stelle wo DU es brauchst hinzubauen. Grosser Breiter Schraubendreher und wie von Lutz beschrieben. Das Zeug ist schon sehr robust!

      Das mit den Erfahrungen stimmt - meistens ist man zu vorsichtig.

      Bei mir weichen grade Getriebe von einem Messing Triebwagen ein. Hätte ich von 3 Monaten auch noch nicht gemacht. Heuten Abend hatte ich die Kaffemühle SATT!

      LG,
      Axel
    • ...und sie dreht sich doch

      Hallo Jürgen

      ich versuch nochmal helfend einzugreifen

      zuerst, das was uns alle bewegt ist das herausnehmen der Segmente:

      1


      einen kleinen Schraubendreher wie gezeigt einschieben
      dadurch öffnet sich der Riegel und du kannst das Segment nach untern (die Scheibe liegt hier auf dem Kopf
      in der Originalverpackung) herausdrücken, drücke mit einem breiten Schraubendreher direkt neben dem
      Schmalen !

      2



      entferne die Schienen aus den Blindabgängen:

      3




      führe DEIN Gleis in die Noppen ein:

      4



      Der Höhenunterschied !
      Den kannst du am Blindabgang unterfüttern, aber besser ist es die Drehscheibe gestuft in die Anlagenoberfläche
      einzusetzen
      Grüner Pfeil ist der Lochkreis laut Herstellervorgabe
      Roter Pfeil zeigt auf den erweiterten Lochkreis den du nun schneiden müsstest
      Du solltest nun eine große Lochscheibe aus der Stärke: Höhenunterschied Unterseite der Abgänge - DEIN Gleis
      herstellen, quasi wie eine riesen Unterlegscheibe
      Jetzt hättest du praktisch die Drehscheibe in deine Anlagenoberfläche eingelassen und könntest deine
      Sollhöhe einstellen


      5



      Was du wegen der Vorbildtreue noch beachten solltest, die Verriegelungstaschen (siehe Bild unten)
      sind an jedem Auffahrtgleis, und auch an der gegenüberliegenden Seite zu finden !
      hier wird die Drehscheibe mit Riegeln arretiert, zum einen um die exakte Gleisgegenüberstellung zu garantieren
      zum anderen um die Drehscheibe gegen versehentliches Drehen während der Befahrung zu sichern

      6



      ich hoffe ein wenig geholfen zu haben
      Gruß
      Avi
      :walklike:
      Death of an Analogue

      Immer so gut wie möglich, nie so gut wie nötig
    • Guten Abend Axel,

      ich bin froh, dass ich strukturiert gefragt habe und nun konkrete Antworten bekommen habe, mit denen ich jetzt weitermachen kann!

      Ich werde versuchen,das jetzt so umzusetzen. Der eine benötigte Anschluss muss raus, egal wie (lach)!
      Ich hoffe, dass das gute Stück nicht zu Bruch geht; die Anweisung im Detail habe ich ja schon bekommen.
      Im übrigen habe ich mit Kork schon größere Erfahrung, da alle Gleise auf einem Korkbett ruhen, was zuvor grau gestrichen wurde (vgl. den Bereich vor dem Lokschuppen.

      Erst mal allen hier vielen Dank, ich fange jetzt mal,an und berichte dann!

      Viele Grüße

      Jürgen
    • Hallo Avi,

      jetzt hat sich mein Beitrag mit Deinem überschnitten!

      Es ist schön, dass es hier so viele Experten gibt, die bereit sind, zu helfen!

      Dein Beitrag ist inhaltlich bestimmt sehr zu empfehlen, ist mir aber für meine Siruation bei meinem Kenntnisstand zu schwierig in der Umsetzung! Das packe ich nicht, denn ich habe eine fertige Anlage mit einem Ausschnitt von 335 mm (vor 2 Jahren schon so hergestellt), der eigentlich 340 mm sein müsste.
      Ich habe die Scheibe seit 1 Woche eingebaut und sie passt, Gott sei dank! Da kann ich nichts mehr ausschneiden.

      Trotzdem vielen Dank für Deine Unterstützung!

      Viele Grüße

      Jürgen
    • Guten Morgen an meine "Unterstützer-Szene"!

      Ich habe es geschafft, das eine benötigte Gleisstück aus der Verankerung zu "zwingen" und es in dem Zufahrtsbereich einzusetzen.
      Die Drehscheibe funktioniert und somit bin ich eigentlich sehr zufrieden, ohne dass ich die verkabelte Drehscheibe ausbauen musste.
      Man kann sie ja auch gut anheben.

      Ein kleines Problem ist dabei aufgetreten: wie ich schon befürchtete hat sich ein kleines Plastikteil (der Raster) nicht der leichten Gewalt gebäugt
      und ist abgebrochen. Das hat m.E. nur den Nachteil, dass das eine Gleisstück jetzt nicht einrastet, sondern m.E. leicht angeklebt werden muss, damit
      es dauerhaft dort fest liegt und nichts verrutscht.
      Die Funktonalität des Drehens der Scheibe ist aber nicht eingeschränkt, das habe ich geprüft.

      Anbei 2 Fotos.

      Viele Grüße
      Jürgen



      Auf dem 1. Foto sieht man die kleine Lücke, wo normalerweise der Nippel zum Einrasten sitzt.



    • Abstand Lokschuppe von der Drehscheibe

      Guten Abend zusammen!

      Ich bereite die Verlegung der Gleise vor und möchte gerne noch folgende 2 Fragen stellen, wie ich am besten vorgehe:

      Ich habe den Lokschuppen ja schon vor 2 Jahren gebaut, die Drehscheibe erst vorige Woche bekommen. Trotzdem hatte ich anhand des bereits damals gebohrten Lochs und der 7,5 Grad-Anordnung mir die Verlegerichtung der Gleise eingezeichnet (vgl. Bleistiftstriche = Gleismitte der vorigen Zeichnungen.

      Nach 2 Jahren sehe ich jetzt noch mal, dass der Abstand des Lokschuppens eigentlich 200 mm ab dem Gleisübergangsstück betragen sollte!
      Ich hatte aber nicht den Platz verfügbar und habe meine alte Berechnung des Standortes überprüft und den Lokschuppen noch mal so posinitoniert, dass ein Gleis (35 cm) in jedes Tor mittig hinein passt.
      Der Abstand zum Lokschuppen ist aber nicht 20 cm, sondern an der linken Seite 10 und recht nur 8,5 cm.

      2 Fragen:

      1. Offensichtlich kann ich mit diesem Abstand der Positionierung des Lokschuppens mit dem benötigten Winkel so aufstellen. Ist das ok so?
      2. Sollte ich alle 6 Gleise zunächst so lose reinlegen, dann den Lokschuppen hochnehmen und die Gleise leicht ankleben? Ich würde gerne auf das Einklammern der Gleise verzichten, dann kann man den Lokschuppen auch einfacher mal hochnehmen.

      Anbei 3 Fotos auf denen man u.a. auch sieht, dass die roten Striche die Außenlinie des jeweiligen Gleises darstellt, die mittig in durch die Tore führen.

      Viele Grüße
      Jürgen






    • Hallo Jürgen
      Leg ein paar Gleise rein und schau ob es passt...
      Flexgleis geht auch ;) den Schuppen einfach obenauf stellen. Wenn es zur Zufriedenheit aussieht, passt es.
      Mal ehrlich 7.5 * 2 = 15!!
      Auf dem Foto sieht das doch ganz gut aus.

      Wegen der Abstände - wenn der Schuppen nicht so Führungsprofile im Boden hat, wie der Märklin Schuppen für das M-Gleis, dann kann es sein, dass Du den Schuppen um einen Drehpunkt "falsch" aufgestellt hat.
      Wenn Du ein Stahllineal von 1cm Breite hast, dann fahre mal die Bühe auf die erste Position und lege ein Gleis hin und richte es an der Bühne aus.
      Dann zur letzten Pos fahren und das gleiche nochmal. Wenn sich der Schuppen drüber stülpen lässt ist alles gut. Sonst hat jemand den Schuppen "krumm" gebaut.
      Auf dem zweitletzten Bild sieht der rechte Stand gut aus. Der linke macht einen "Knick". Mess mal rechts den Abstand Schuppen<>Bühne und dreh den Schuppen um die RECHTE Gebäude Ecke (Stell dir einen Nagel darin vor) so, dass die linke etwas dichter an die Bühne kommt.

      Dann sollte es passen - oder ich hab zuviel Rotwein zum Abendessen gehabt ;)

      LG,
      Axel
    • Ergebnis der Überprüfung der Positionierung des Ringlokschuppens zur Drehscheibe

      Guten Abend zusammen,

      die Positionierung des Vollmer Lokschuppens hinter der Fleischmann Drehscheibe 6652 (Baugleich mit 6152 und Märklin 7286) hat mir doch keine Ruhe gelassen.

      Meine damalige Markierungen (Linienverlauf mit dem Bleistift zur Mitte der Tore) war offensichtlich nicht falsch.

      Ich habe das jetzt noch einmal überprüft und bin wie folgt vorgegangen:

      1. Bühne der Drehscheibe parallel zu dem Lokschuppen positioniert
      2. ein Lineal auf den Schienenbereich gelegt
      3. ein weiteres Linial aufgelegt mit Winkelfunktion
      4. die 90 Grad-Markierung ist bei dem weißen Marker (dritter von links) festgelegt.
      5. die Lages des Lokschuppens noch mal so leicht verändert, dass nun alle Tore in gleicher Weise einen Abstand von 90 mm von der Außenkante der Drehscheibe
      haben!
      6. alle verzeichneten handschriftlichen Striche (vor 2 Jahren) führen auf die Mitte der Tore und auf die Mitte der Schienenanschlüsse
      7. in Zeichnungen wird von einem Maß von 250 mm (Abstand vom Mittelpunkt der Scheibe zur vorderen Kante des Lokschuppens ausgegangen, ich komme
      allerdings auf einen Abstand von 285 mm! Wenn ich den Schuppen näher an die Drehscheibe heranführe, passen die Einfahrten nicht mehr.

      Ich wolle Euch gerne noch einmal um Eure Meinung bitten, ob ich die Gleise (zunächst lose) verlegen kann, um dann zu sehen, ob die Loks durch jedes Tor passen.
      Ob die Maße von der Sollvorgabe abweichen, spielt doch sicherlich keine Rolle, zumal ich im inneren wegen der Verwendung von Flexgleisen eine kleine Toleranz ausgleichen könnte.

      Gegenüber der ursprünglichen Positionierung (wo die Abstände der Türen zu der Außenkante links 10 cm und rechts 8,5 cm waren), ist die Markierung nun leicht
      verschoben worden (vgl. blaue Pfeile).

      Gruß
      Jürgen


    • Guten Morgen Allerseits,

      vor vielen (>30) Jahren hatte auch im mal die Kombination von FLM-Drehscheibe und Vollmer-Ringlokschuppen (bei mir 9-ständig)
      auf der Anlage verbaut. So weit ich mich erinnere hat der Vollmer-Schuppen eine 15°-Teilung, während die herausnehmbaren
      Randsegmente der Scheibe 7,5° aufweisen. Somit sind bei der abgebildeten Scheibe doch schon mal zwei Segmente mit Gleisen verbaut,
      die durch "Blindstopfen" ersetzt werden könnten(?)

      // Hartmut
      Grüsse aus Höchst am Main

      Hartmut
    • Gleise in den Lokschuppen verlegt!

      Hallo Axel,
      @all,

      so, ich habe nun die Gleise verlegt und so ausgerichtet, dass die Höhe meines Tillig-Gleisprofils genau zur Oberkante des Fleischmann-Gleises passt.
      Darüber hinaus war der (von mir seinerzeit vorgenommene) Bau des Vollmer Lokschuppens schon so passend zusammengebaut, dass die Gleise nun
      genau mittig durch die Türen verläuft. Jedes Gleis hat einen gleichen Abstand von 9 cm zum äußeren Rand der Drehscheibe!

      Also, dank Eurer großen Unterstützung hat es gut geklappt!

      Ich habe die Gleise mit Ponal an einigen Stellen fixiert, so dass sie fest liegen. Die Stromversorgung habe ich inzwischen provisorisch vorgenommen und
      festgestellt, dass die Übergangsgleise tatsächlich beim Anfahren der Bühne mit Strom versorgt werden, so dass ich zunächst mal auf die dauerhafte Stromversorgung dieser Gleisstücke verzichte.

      Euer Hinweis, dass ich ein Kehrschleifenmodul benötige trifft bei mir wohl nicht zu, da ich

      1. die Drehscheibe (wie schon erwähnt) nur in einem Winkel bis max. 180 Grad drehe (weil die Loks rückwärts einfahren und vorwärts raus) und

      2. ich die Drehscheibe (wie die neue Beleuchtung von Häusern und Laternen) über einen neuen Wechselstrom-Traffo (52 VA) betreibe, so dass nach meiner Kenntnis plus und minus der Drehscheibe keine Rolle spielen (wenn ich mich falsch ausgedrückt habe oder im Irrtum bin, bitte ich um Korrektur).

      Die Gleise vor den Toren des Lokschuppens werden noch geschottert, der Bereich dazwischen auch noch gestaltet.

      Ich habe noch 2 ergänzende Bereiche, wo ich mich über Eure Meinung freuen würde:

      1. Wie kann ich die Tore fixieren, dass sie bei Bedarf komplett geöffnet stehen bleiben (sie fallen immer minimal zu)? Ich will sie eignetlich nicht fest fixieren, da sie ja hin und wieder geschlossen werden sollen.

      2. Nachdem ich seit kurzem die ersten Häuser mit Viessmann (Fensterboxen) und Laternen beleuchtet habe, überlege ich, wie ich den Lokschuppen am besten beleuchte. Es soll nicht durchgängig hell sein, sondern ich habe gedacht, auf jeden Fall warmweiße LED`s zu nehmen und die Beleuchtung in 2 Stufen zu planen.

      a) schwaches Licht in einigen Bereichen
      Hier würde sich doch u.U. anbieten, oberhalb der Seitenfenster einige Viessmann Fensterboxen zu platzieren, die jeweils links und rechts nur die Fenster indirekt beleuchten. Oder die durchsichtigen Fenster mit Papier von innen abkleben und dann einzelne Fenster mit den Fensterboxen beleuchten.

      b) in der 2. Stufe (die getrennt über mein Digikeijs-Modul geschaltet werden kann, würde ich eine stärkere Beleuchtung wählen, wo ich oberhalb jedes Lok-Bereichs
      eine Leuchte anbringe (wahrscheinlich auch durch Fensterbox in der Ausstrahlung eingeschränkt, so dass die ganze Halle beleuchtet wäre ohne komplett hell zu strahlen.

      Was haltet Ihr von diesen Vorschlägen?
      Welche Beleuchtungsart habt Ihr auf Eurer Anlage (soweit ein Lokschuppen vorhanden ist)?

      Anbei nun die beiden Fotos.

      Viele Grüße

      Jürgen