Seminar zum erlernen von Esu Lokprogrammer

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    • Seminar zum erlernen von Esu Lokprogrammer

      Hallo zusammen,
      ich hab einen Esu Lokprogrammer und hab gestern Abend mal versucht, eine Sounddatei ein wenig zu Optimieren.
      Dabei habe ich festgestellt, daß es Tausende von Einstellungsmöglichkeiten gibt, die zum Teil auch noch gegenseitig voneinander abhängig sind, sich aufheben oder sonst irgendwie beeinflussen. Vom Einstellen der Motoren und sonstigem (Funktionsmapping o.ä.) mal ganz abgesehen.

      Gibt es so etwas wie ein Seminar zum erlernen der Bedienung des Esu Lokprogrammers?

      Da ich ihn schon habe und ab und zu etwas damit herumbastle, würde ich auch gerne mehr darüber wissen.

      Vielleicht auch über CV`s und ähnllichem für andere Programmer. Sicherlich hat Lutz schon einiges darüber geschrieben (Was ich als Laie leider so gut wie nicht verstanden habe)
      Aber vielleicht kann jemand so mal was machen - Wenn möglich im Süddeutschen Raum, vieleicht auch während einer Messe, Forumstreffen o.ä.

      Viele Grüße

      Stefan
    • Hallo Stefan,

      vor einigen Jahren habe ich über Heiko Herholz von einem Kundenseminar im Rahmen der Kölner Messe erfahren und mich angemeldet. Herr Lindner von ESU hat an einem Beispiel erklärt, wie man mit den Ablaufdiagrammen im "Sound"-Bereich umgeht. Es hat mir immerhin den Einstieg erleichtert. Wenn Du mit einer konkreten Aufgabe nicht mehr weiter kommst, kannst Du Dich an das ESU-Forum wenden, da gibt es durchaus sehr hilfreiche Teilnehmer, die Dir schon mal ein Soundprojekt nach Deinen Wünschen umbauen. Das wiederum ist dann eine gute Basis für weitere eigene Aktivitäten. Mir haben insbesondere Barnie, moppe und WH geholfen.

      Das fehlende Handbuch ist nach wie vor unschön; eine Gruppe amerikanischer Modellbahner hat aber ein inoffizielles Handbuch verfasst. Es gibt sogar eine deutsche Übersetzung, die ist aber leider teilweise maschinell übersetzt, wodurch man noch weniger versteht als im Original.

      Gruß
      Johannes
    • Johannes schrieb:

      Das fehlende Handbuch ist nach wie vor unschön; eine Gruppe amerikanischer Modellbahner hat aber ein inoffizielles Handbuch verfasst. Es gibt sogar eine deutsche Übersetzung, die ist aber leider teilweise maschinell übersetzt, wodurch man noch weniger versteht als im Original.
      Hallo @Stefan,

      Informations- bzw. Schulungsbedarf und Interesse hätte ich auch. Den Hinweis von Johannes auf das "inoffizielle" Handbuch nahm ich zum Anlass, auf Suche zu gehen. Bei den Gartenbahnfreunden Erfurt ist die deutsche Version verfügbar. Auf den heimischen Rechner herunterladen und studieren...

      Gruß Rainer :thumbup:


      Christopher La Brec: Jeder Mensch verfolgt einen Traum in seinem Leben. Entweder den eigenen oder den eines anderen. Gib acht, das Du Deinen eigenen verfolgst.
    • Hallo Rainer, dann sind wir ja schon zu zweit.. grins. Ich versuch mal was über Fremo zu organisieren. Vielleicht kriegen wir da was zusammen. Bräuchten nur einen, der sich auskennt und das machen würde.. grins.

      Ich hab mal noch eine Frage zum Programieren. Vielleicht kann mir da jemand weiterhlefen. Ich hab meine Lok´s und Triebwagen mit ESU´s fast alle gleich Programiert. (Verhalten, Geschwindigkeitstabelle u.s.w.) Ich weiß, ist vielleicht nicht ganz richtig, hat aber bisher bei fast allen Lok´s gepaßt.
      Jetzt hab ich einen VT 137 (VT 25) von Liliput / Wien umgebaut und Digitalisiert. Bei dem ist bei gleicher Einstellung wie bei den anderen der Effekt aufgetreten, daß er, wenn man ihn langsamer werden läßt und zum Stehen bringt - also abbremst - von der Stufe 1 auf 0 (also Stand) er einen Satz von ca. 10 cm nach vorne macht. Das tritt nur auf, wenn man die Geschwindigkeit langsam verringert.
      Wenn man sofort von Stufe 2 auf Umschalten drückt/schaltet oder ruckartig, also zügig auf 0 dreht, bleibt er einwandfrei stehen.
      Was hab ich da beim Programieren falsch gemacht / müßte ich anders machen. Ich hab schon überall herumgedreht und verstellt, aber es bleibt überall gleich mit dem Bocksprung nach vorne.

      Das gleiche ist mir mit einer neuen BR 23 von Roco passiert, die auch einen ESU V4.0 bekommen hat (mit 8 - Pol Schnittstelle). Auch die macht den gleichen Satz nach vorne, wenn man die Geschwindigkeit langsam verringert.

      Die Verzögerung und Beschleunigung stelle ich bei all meinen Lok´s immer gleich bei 2 % (also Stufe 10 beim Lokprogrammer) ein. Auch bei den Beiden. Jedoch hat eine andere, wesentlich verzögernde oder gar 0 Einstellung keinerlei Einwirkung auf den Bocksprung der Beiden.

      Ist eigentlich nichts schlimmes nur Ärgerlich und nicht bedienerfreundlich, wenn man immer Stop zum Anhalten drücken oder die Lok immer mit Umschalten zum stehen bringen muß.

      Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen wo ich den Fehler beim Programieren gemacht habe oder wie man das wieder wegbekommt. (wie gesagt, bisher trat das bei den anderen Loks, bei gleicher Einstellung. nicht auf!)

      Vielen Dank und Grüße

      Stefan
    • Hallo Stefan,

      der neckische Bocksprung hat mit den PID Regelungseinstellungen des Decoders zu tun. Wenn Du noch eine Gebrauchsanleitung vom Lopi V3 hast, dort ist genau beschrieben wie bei Bocksprüngen vorzugehen ist.
      Im Prinzip kannst Du mit dem V4 genau so verfahren. Hier kann ich nur eine Anleitung zum selber experimentieren geben.
      Versuche einmal folgendes, einzelne CV Werte lassen sich auch mit dem ESU Lokprogrammer bearbeiten.:
      CV 51 und 52 beide auf den Wert 0 setzen.
      CV 54 mit kleinen Werten von etwa 2 bis 8 anfangen zu experimentieren.
      CV 55 ebenfalls mit Werten von etwa 2 bis 8 versuchen.
      Dann beobachte mal wie die Lok sich verhält.
      Mit freundlichen Grüssen

      Lutz

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lutz K ()

    • Hallo Stefan,

      für das Problem der unsteten Fahreigenschaften gibt es aber schon in der Einbau- und Betriebsanleitung von ESU, die jedem Dekoder beiliegt, einige Hinweise im Kapitel Motorsteuerung ab Seite 50. Eine Tabelle gibt Anhaltspunkte, welche CVs bei welchen Motortypen eingestellt werden können. Trotzdem ist jede Modelllok gesondert zu behandeln und Du musst letztlich selbst herausfinden, welche Werte für Deine Lok die passenden sind. Für den niedrigen Geschwindigkeitsbereich kannst Du mit CV51 und CV52 herumspielen.

      Im übrigen solltest Du, zumindest für den häuslichen Betrieb, die Beschleunigungs- und Verzögerungs-Einstellungen deutlich verlängern. Nur so kannst Du im Modell nachempfinden, wie sich ein Schienenfahrzeug bewegt. Es ist im Grunde ein dicker Stahlklotz, der in mühsam Bewegung gebracht werden will und genau so mühsam wieder zum Halten kommt. Die passenden Geräusche erlebst Du auch nur dann, wenn es unterscheidbare Beschleunigungs-, Beharrungs- und Bremsphasen gibt. Damit millimetergenau zu rangieren, ist reine Übungssache. Beim Fremo mögen das nicht alle - denen ist das Carrera-Bahn-Fahrverhalten lieber.

      Noch mal zu dem "Angebot". Es war ein von ESU angebotenes Seminar. Vielleicht gibt es ja so was in regelmäßigen Abständen anlässlich von Kundenmessen.

      Gruß
      Johannes
    • Armin-Hagen Berberich hat mir gezeigt, dass es bei ESU-Decodern einen Auto-Einstellungsmodus gibt, wenn den startet misst sich die Lok automatisch ein, er brauchte eine Fahrstrecke von ca. 2 m dazu. Ich fand das sehr interessant, als er mir das vorführte.
      Auch wenn das insgesamt die Komplexität der Einstellungsmöglichkeiten nicht verringert, scheint das ein stepping stone zu sein.

      Gruß
      Andreas
    • Hallo Freunde der Einsen und Nullen,

      die ESU-Lokprogrammer-Software kann auch ohne angeschlossenen Lokprogrammer installiert und verwendet werden. Also ideale Übungs-Voraussetzungen.

      Software installieren
      Soundbibliothek installieren
      Programm starten,
      Menüfolge Datei | Neues Projekt | Loksound V4.0 auswählen und mit OK bestätigen:
      oder
      ein vorhandenes reales Soundprojekt laden

      und dann probieren, studieren, üben bis der Arzt kommt. :D

      Das ganze funktioniert natürlich auch als Übungsprojekt mit angeschlossener Hardware. Da aber immer daran denken: NICHT das Projekt auf den Decoder zurückschreiben.

      Gruß Rainer :thumbup:


      Christopher La Brec: Jeder Mensch verfolgt einen Traum in seinem Leben. Entweder den eigenen oder den eines anderen. Gib acht, das Du Deinen eigenen verfolgst.
    • Hallo zusammen,

      hab heute mal euere Hinweise ausprobiert und die entsprechenden CV´s Programiert. Furrzt einwandfrei. Kein Bocksprung mehr!
      Hab auch ein Häckchen gefunden, wo steht "Bei Fahrstufe 0 anhalten"
      Funktioniert auch einwandfrei. KEIN Auslauf mehr, wenn der Regler auf 0 Steht (sozusagen Notbremse ohne umschalten und Stop drücken)

      Super, was da alles geht.

      Jetzt hab ich nur noch ein kleines anderes Probllem, vielleicht kann mir da auch noch jemand helfen:

      Ich hab beim Loksound 3.5 zwei Aux (Funktionsausgänge) zusätzlich zu den normalen Lichtausgängen vorne, hinten.
      Hab daran die Roten Schlußlichter der Lok angeschlossen, damit man sie aus bzw. passend einschalten kann. Nun find ich aber die Aux Ausgänge nicht bei den Funktionstasten, da die ja mit den Soundausgängen belegt sind (also F1, das normalerweise Aux1 ist, ist Sound einschalten, F2 Lokpfeife, normalerweise Aux 2 u.s.w.)
      In der Anleitung steht nur, daß der CV Wert 4 für Aux 1 bzw. Wert 8 für Aux 2 zugewiesen ist. Ist das nun F4 bzw. F8? auf diesen F Tasten ist allerdings was anderes. Der Gleiche Wert soll allerdings auch für Sound einschalten und Lokpfeife zugewiesen sein?!?!?

      In der Anleitung steht auch, daß man die AUX Ausgänge erst aktivieren muß - wie, steht leider nicht drin.

      Ich möchte nun aber wie gewohnt F1 Aux 1 und F2 Aux 2 zuweisen. Die Soundfunktionen dann entsprechend nach hinten schieben, da ich am Fred nicht so viele F Tasten zur Verfügung habe, die ich direkt ansteuern könnte. Geht das? Wenn ja, wie?

      In der Anleitung des Loksound find ich leider auch nichts darüber.

      Vielen Dank im voraus für euere Hilfe und Grüße

      Stefan
    • Hallo Stefan
      Du musst in der Software das Funktionsmapping verwenden. Nur mit dem Funktionsmapping kommst Du da weiter.
      Also die Ausgänge und deren Verhalten kombinieren. Das kann man mit CV's machen, aber geht in der Software deutlich einfacher.
      gianbott.com/_wp/selectrix-2/r…-dh-dh16a-plux16-decoder/
      Hier steht was über den ESU drinnen bzw. zeigt den richtigen Screenshot.

      Ich erinnere mich, das man manchmal "umgekehrt" denken muss, als was man erreichen will. Also einen Wert auf "Aus" oder "0" setzten wenn es "EIN" sein soll.

      In dem PDF des ESU Workshops ist das ab S.14/16 beschrieben.

      LG,
      Axel