Hintergründiges für die Modellbahn

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    • Hintergründiges für die Modellbahn

      Hallo Zusammen
      Ich möchte Euch hier mal meine Erkenntnisse vorstellen, wie man zu einem Hintergrund für die Modellbahn kommen kann.
      Ich denke man kann sagen, dass es zwei Haupt-Arten von Hintegründen gibt, die sich teilweise noch in Unter-Arten gliedern.
      1. Gemalte Hintergünde
      2. Gedruckte Hintergründe
        1. Druck mit Fotovorlage vom Vorbild oder aus der Natur (Fototapete)
        2. Druck mit Bildvorlage aus der Computergrafik (Digital gemalte Bildtapete)
        3. Druck mit Bildvorlage aus einer Computersimulation (Rendering einer selbst Definierten Szene ähnlich einem Film)


      Ich habe mir die verschiedenen Techniken angeschaut und für mich bewertet hinsichtlich
      • Aufwand in der Vorbereitung
      • Aufwand in der Erstellung
      • Machbarkeit
      • Spass
      • Neuland


      Für alle Hintegründe gilt, dass der Untergrund vorbereitet werden muss, damit es gut aussieht. Diese Arbeit ist also immer zu machen und schlägt mit dem Aufwand und der Zeit immer zu Buche.

      Als Untergrund kann man eigentlich drei Techniken ausmachen, die Anwendung finden. Ich habe hier sowohl in den US-Foren als auch in Foren aus Großbritannien, Deutschland und der Schweiz gesucht. Folgende Hintergrundmaterialien haben sich als Brauchbar herausgestellt:
      1. Geschliffene Hartfaserplatte (Schrankrückwände, Möbelbau)
      2. Gips Karton Platten (Trockenbauwände)
      3. Kunststoff Platten (Polystyrol)
      Alle Materialien haben ihre Vor- und Nachteile. Für alle Materialien braucht es eine Zweckmäßige Unterkonstruktion z.B. aus Holzleisten, Dachlatten, etc. . Ich habe mich für geschliffene Hartfaserplatte entschieden, die ich auf einen Rahmen aus Gehobelten Dachlatten geschraubt habe. Die Schraublöcher habe ich mit Acrylspachtel verschlossen und leidlich übergeschliffen.

      Hier muss jeder selbst entscheiden, wie die Unterkonstruktion aussieht. Wichtig ist, dass die Übergänge an den Stößen gut gelingen. Ich habe sie verschraubt, verklebt und verspachtelt, aber nicht zu viel Aufwand hineingesteckt, da ich malen wollte.

      Für alle “Tapeten” ist eine sehr glatte Oberfläche notwendig, sonst sieht es blöd aus.

      Bei mir sah das Szenario so aus:
      Eine Modellbahn mit 4.5m Länge und 40cm Tiefe optisch in die Landschaft zu integrieren, so das Tiefe entsteht. Über der Anlage ist 70cm Platz. Ich habe also zwei Hartfaserplatten mit 80cm x 225cm gekauft und entsprechend hinter der Anlage montiert. Da die Anlage aus FREMO Modulen besteht, habe ich die Module bei Montage der Platten abgebaut.
      Bei fixen Anlagen ist sicher Hilfe durch einen oder mehrere Modellbahnkollegen hilfreich.

      Wie geht man mit Ecken um?
      Ecken kann man entweder in die Bildliche Gestaltung einbinden oder aber man rundet sie aus. Hier möchte ich auf zwei gute Beiträge aus den USA verweisen, die zeige, wie es mit Hartfaserplatten gehen kann:

      model-railroad-hobbyist.com/node/33234
      Und
      model-railroad-hobbyist.com/node/33302

      Hier kann man sehen, dass die Hartfaserplatten mit ein wenig Unterkonstruktion schön rund in eine Ecke Eingepasst werden können. Es braucht ein wenig Unterkonstruktion und dann kann man die Hartfaserplatt mit Schrauben in Position zwingen. Ich würde darauf achten, dass ich ein möglichst grosses Stück für die Aufrundung der Ecke verwenden würde, damit die Stöße sicher NICHT in einem Bereich liegen, wo viel Spannung im Material liegt. In den Bildern des ersten Links kann man das schön sehen. Die ganze Ecke innen ist ein grosses Stück Hartfaserplatte.

      Für Gipskarton Platten gibt es sogar speziell geschlitzte Platte, die man Befeuchten und in die Ecke zwingen kann. Vorteil: man kann mit Molto oder Gips spachteln. Nachteil: STAUB.

      Wie doll man die Platten biegen kann ist abhängig von der Dicke. Ich habe 4mm genommen und ich denke, man kann damit bis ca. 60cm Radien realisieren, wenn man eine gute Unterkonstruktion hat.

      Der Aufwand, was die Glattheit des Untergrund angeht, ist abhängig von der Art des Bildes. Gemalt braucht weniger glatt als Druck... .

      Für die Auswahl der Herstellungsart des Hintergrund würde ich folgende Punkte in Betracht ziehen:
      • Motiv (Landschaft, Industrie, Städtisch, Dörflich oder sogar konkretes Vorbild)
      • Zugang zu Bildmaterial und Fotos
      • Eigene Fähigkeiten und Ausrüstung für Fotografie
      • Eigene Fähigkeiten und Ausrüstung für Foto Nachbearbeitung am PC
      • Eigene Fähigkeiten mit Pinsel und Farben


      Ich habe mit Linthwil eine Vorbildfiktion, die sich zwischen Zürichsee und Walensee Richtung Glarus irgendwo abspielt (der Linthebene)
      google.com/maps/search/maps+li…0509805,13z/data=!3m1!1e3
      Man sieht also sehr schnell Berge und Alpines Panorama und gleichzeitig ist die Gegend in den letzten 40 Jahren massiv mehr genutzt als es früher der Fall war.
      Wenn ich Fotos verwenden würde, müsste ich sehr viele Bauten und Hinweise auf Heute aus den Bildern entfernen und ich bräuchte Berge von Bildmaterial.

      Da ich keinerlei Lust auf Tagen und Nächte vor dem PC hatte, habe ich mich gegen einen Fotohintergrund entschieden.

      Gemalte Hintergründe sind für Landschaft sicher einfacher zu realisieren als für Städte, Dörfer oder Industrie. Hier macht es wahrscheinlich Sinn, Fotos zu verwenden oder eine Mischform von Fotos und deren Einbettung in einen gemalten Hintergrund.

      Für die Erstellung eines Fotohintergrunds verweise ich Euch auf einen Workshop bei Stummi:
      stummiforum.de/viewtopic.php?t=126770

      Der Workshop ist wirklich extrem gut und zeigt auf, welche Schritte wie und mit welcher Software zu machen sind. Manchmal denke ich, das man dem Forum etwas unrecht tut, auch wenn dort zuviel Füllfunk herrscht.

      Für Hintergründe - egal mit welcher Methode - ist es wichtig, genug Fotos oder Ansichten oder Eindrücke von dem zu haben, was man nachher „hinten“ sehen möchte. Für mich reichen fast 20 Jahre Ferien und Besuche im Toggenburg und im Appenzell, dass ich weiss, wie „meine Berge“ aussehen sollen.

      Ansonsten ist das Vorbildmaterial extrem wichtig. Je nach dem, wie gut die Kamera Ausrüstung ist, würde ich immer im sogenannten RAW Modus fotografieren. So ist sichergestellt, dass es das Maximum an Bildinformationen im Foto enthalten ist. Ausserdem kann man mit der geeigneten Software noch die Farbetiefe und den Farbraum bearbeiten, wenn man Fotos an verschiedenen Tagen mit unterschiedlichem Licht gemacht hat.
      Eine gute Software zum Bilder bearbeiten ist GIMP (gimp.org). Wichtig sind hier die guten Filter und Möglichkeiten, mit Masken freizustellen und auszuschneiden.

      Meine Ausgangssituation:


      Ein Kellergang mit 150cm tiefe. Anlagentiefe: 40cm

      Meine Grundidee ist es gewesen, dass die Bahn ein Tal quert. Die Querung verläuft in einem spitzen Winkel. Der höchste Punkt des Hintergrunds sollte links hinter dem Fiddelyard sein. Von links nach rechts zieht sich im Hintegrund eine Bergkette und das Tal soll etwas Weite erhalten und rechts soll der Bereich hinter dem Bahnhof stark bewaldet sein. Die Strassen und Wege wollte ich irgendwie verstecken, so dass ich sie nicht darstellen muss.

      Auf den Vorbereiteten Hintegrund habe ich nun mit Pastelkreide die Konturen aufgezeichnet und dann habe ich diese mit Farbe nachgezogen.
      Soweit mal, wie ich zu meinem Motiv gekommen bin.
      Egal, was man für einen Hintergrund will, diese Gedanken muss man sich machen und irgendwo festhalten. Ich habe einige Skizzen mit Bleistift auf Papier gemacht um dahin zu kommen.

      Vorbereitung des Hintergrundes:
      Die Hartfaserplatten habe ich auf einen Rahmen geschraubt und an die Wand geschraubt. Danach habe ich von oben nach unten von Himmelblau nach Weiss einen Farbverlauf gemacht, Die Farben sind einfach nass-in-nass aufgetragen.
      Das geht mit einem Breiten Pinsel ganz einfach.
      Als Farbe habe ich ein sog. Eisblau als Latexfarbe genommen.

      Die Vorbereitung ist die gleiche, wenn man eine Mischform also gemalt und gedruckt verwenden will.

      Ich mache nachher mit gemalten Hintegründen weiter aber ich möchte vorher noch auf eine Sonderform von gedruckten Hintergründen hinweisen. Gerenderte Bilder, die zusammengefasst werden.
      Das Vorgehen ist das Selbe wie bei Fotos, nur dass das Rohmaterial nicht aus der Kamera kommt sondern aus einer Simulation oder Rendering.
      Auf Model Railroad Hobbyist Magazin habe ich das hier gefunden:


      Für US-Bahner funktioniert es sicher. Ich weiss aber nicht, ob nicht auch Europa in der Software vorhanden ist.

      Im nächsten Beitrag geht es dann weiter mit Farben und dem eigentlichen Malen...

      LG,
      Axel

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Axel ()

    • Hallo Zusammen
      So - weiter geht‘s...
      Ein gutes Buch über das malen von Hintergründen ist

      Mike Danneman zeig schön die verschiedenen Vorgehensweisen von Landschaften auf.

      Wer malen will braucht Farben und Pinsel.
      Für den Untergrund habe ich Latexfarbe aus dem Baumarkt in Eisblau vorgefärbt verwendet. Die Marke ist wahrscheinlich egal.

      Damit ging das Malen des Himmels in ca. 20 Minuten leicht von der Hand.
      Gemalt habe ich mit einem ca. 13cm breiten weichen flachen Pinsel.

      Nach dem der Hintegrund trocken war, habe ich nach meiner Skizze und aus dem Kopf das Motiv mit Pastelkreide aufgezeichnet.
      Dabei habe ich verschieden farbige Kreide verwendet um eine Idee zu haben, wo nachher welche Farbe hin soll und was im Vorder- und was im Hintergrund liegt.

      Das kann dann so aussehen:





      Nach dem das klar war, habe ich einige Videos gesucht, die sich mit dem malen von Hintergründen beschäftigen, denn mir war noch nicht klar, wie das mit dem Mischen von Farben geht und welche Farben denn benötigt werden.

      Wie so oft hilft ein Blick über den Teich.
      Bei CNLVN habe ich zwei tolle Serien gefunden, die genau aufzeigen, wie man vorgehen kann.
      Die Basics werden hier behandelt:










      Nach dieser Serie habe ich gewusst, welche Farben ich kaufen sollte und wie man was mischt. Ausserdem wird gezeigt, wie man mit Ecken, die in den Raum hineinragen umgehen kann.
      Hier bin ich dann zu Boesner gefahren und haben Material gekauft davon später mehr.

      Eine weitere Serie beschäftigt sich mit dem Malen von Bergen:











      Hier werde ich in den nächsten Tagen und Wochen noch etwas intensiver eintauchen und meine Berge noch etwas trimmen.
      Ausserdem habe ich noch ein weiteres Video verwendet, um die Berge zu gestalten, was mich ziemlich fasziniert hat:


      Das Arbeiten mit dem Spachtel ist wirklich cool...

      Pinsel:

      Einmal in der Übersicht. Feinere und gröbere Pinsel sowie die beiden Spachtel oder Farbmesser...


      Die Pinsel verwende ich für feinere Strukturen und Bäume. Alles was im Mittel- oder Hintergrund liegt.


      Die gröberen Borstenpinsel sind hilfreich beim Malen von Bäumen die weiter weg liegen und eigentlich nur feine Striche sind. Der dicke Schwarze ist zum „blobben“ der Bäume.



      Ganz hilfreich ist auch noch eine Palette. Es sollte kein saugendes Material wie Pappe oder Sperrholz verwendet werden.



      Farben:
      Für mich sind Acrylfarben die richtigen Farben für den Hintergrund. Ölfarben brauchen meines Erachtens zu langen zu trocknen.

      Blau in verschiedenen Tönungen und das blaubasierte Schwarz ist zusammen mit dem Gelb die wichtigeste Kombination für alle Grüntöne. Denn nach der Farbenlehre ergibt Blau und Gelb gleich Grün.
      Die Farben werden auf der Palette gemischt. Und zwar nicht bis ein satter Farbton entsteht sondern es sollten Schlieren sichtbar bleiben kann.


      Alles von Grau über die diversen Brauntönen nach Rot sind die Farben für alles Erdige und die Berge.


      Die beiden Grüntöne sind die einigen Farben, die ich „fast fertig“ verwende. Das Weiss ist wichtig. Es macht aus allem eine Farbe, die weiter weg ist, dichter am Horizont.

      Entlang der Pastelkreide habe ich dann begonnen die Landschaft zu malen. Ich habe einfach rechts angefangen...



      Mit dem Spachtel die Konturen nachgezogen...


      Hinten sind die lichteren Farben, vorne sind die kräftigeren und leuchtenderen Farben.


      Hinter dem Bahnhof soll ein Wald entstehen.


      Work in Progress...


      Neben dem Bahnhof geht es dann weiter zum Holzbau.


      Neben dem Holzhaus geht es dann weiter zum Talboden, der sich nach hinten und nach unten öffnet.


      Weiter nach links geht es dann auf der anderen Talseite wieder hoch und der Wald wird dichter.


      Links neben dem Bauernhaus stehen die Bäume. Es fehlt der Wald und die Berge...


      Der Wald ist am entstehen und die Berge müssen noch nachgearbeitet werden.


      Hinter dem FiddleYard werden die Berge höher und rücken dichter an die Strecke heran.


      In den Tannen im Vordergrund wie auch im Hintegrund gibt es Sonnenstrahlen und die Grüntöne varriieren.

      Das ist im Moment der Stand der Dinge und ich werde sicherlich noch ein paar Abende weiter malen... .

      In der nächsten Runde zeige ich, wie ich die Tannen im Vordergrund gemalt habe.

      LG,
      Axel

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Axel () aus folgendem Grund: Links korrigiert...

    • Hallo Zusammen
      Ich habe in den letzten Tage Zeit im Appenzellerland verbracht und ein paar Vorbildfotos gemacht, die die verschiedenen Farbabstufungen in der Distanz einigermassen zeigen...

      Auf dem folgenden Bild sieht man, dass die Felsformationen nicht immer Senkrecht oder Wagerecht verlaufen sondern auch Wellen haben können (Säntis Massiv)


      Selbes Motiv ein paar Kilometer weiter weg. Die Grüntöne im Wald wechseln und auch die Weisen haben hier verschiedene Fraben...


      Gleiches Gebiet aber andere Verläufe im Fels. Der Schnee reicht noch recht weit runter in den Rinnen...


      Unterschiedliches Grün von Laub und Nadelbäumen...


      Wenn es Dunstig ist, kann man das Verblassen von Farben besonders gut sehen. Die Baumgruppe oberhalb vom Kran ist ca. 500m weg. Der Hügel dahinter links ist 1500m weit weg. Und genau das ist der Effekt, der immer auftritt, wenn man Dinge in der Ferne betrachtet.


      Die Basis-Grüntöne mische ich für sowas mit dem „Mars-Black“ also dem Blaubasierten Schwarz und Kadmium Gelb an. Je nach Gelb-Menge ist es wie frisches Birkengrün. Oder ich starte mit einem der beiden Blau...
      Wenn der Vordergrund gemacht ist, wird die gleiche Farbe nochmals gemischt und dann kommt einfach ein klein wenig Weiss hinein und schon landet man bei den Grüntönen im Hintergrund.

      Gleiches gilt für den Himmel!
      Oben muss es schön Himmel/Eisblau sein und nach unten hin wird es Weiss. Die Blickdistanz des Betrachters zum Horizont ist ja viel weiter durch die Athmosphäre als die Distanz direkt nach oben. Die Erde ist ja eine Kugel. Ergo ergeben sich zum Horizont hin mehr Gelegenheiten für Luftfeuchtigkeit und Partikel die Farbe von Blau nach Weiss hin abzuändern in dem die Partikel einfach als Brechungskörper und Streuscheiben wirken.

      Was ich glaube ich nicht machen werde, sind Wolken. Da habe ich noch nichts wirklich schönes gesehen. Aber mal schauen.

      Für Gebäude und Industrie Anlagen ist das Malen eine Herausforderung (denke ich).
      Ich glaube, hier würde ich mit einer Art Patchwork vorgehen. Zunächst würde ich den Himmel gestalten (als Blau nach Weiss) und den Hintergrund montieren. Danach würde ich mir mit Pastel oder Bleistift aufzeichnen, wo was hin soll. Jetzt würde ich die Elemente, die die Landschaft darstellen wie oben beschrieben malen.

      Für die einzelnen, technischen Motive würde ich dann wahrscheinlich detaillierte Zeichnungen mit Bleistift auf sehr feinem und dünnen Papier machen. (Reispapier?) Das hätte den Vorteil, dass man das gezeichnete immer wieder anhalten und ändern kann. Wenn man soweit zufrieden ist, wird das Motiv dann auf dem Schreibtisch mit feinem Pinsel mit den gleichen Farben gemalt wie der Rest und anschliessend nach dem Trocknen ausgeschnitten mit Tapetenkleister an die entsprechende Stelle geklebt. Wenn der Trocken ist, kann man das Ganze dann mit den Farben in den Hintergrund einblenden.

      Alternativ kann man den Patch (Flicken) auch mit Fotos machen, die man auf einem Hochwertigen Drucker ausgedruckt hat und ausgeschnitten hat. Das könnte auf eine Art noch sehr Reizvoll sein. Vielleicht mache ich dass noch mit einem Foto von einem Nebengebäude hinter meinem Bauernhaus. Man wird hier aber auch am Farbspektrum des Fotos rumdrehen müssen um es an die Farben anzupassen, die schon da sind.

      Einfach Gebäude kann man mit Lineal und Bleistift gut direkt aufzeichnen und dann ausmalen.
      Wenn man sich dieses Bild hier anschaut, sollte klar sein, was man nach etwas Übung auch direkt hinbekommt:
      farm4.staticflickr.com/3821/9540440953_957fbcbb76_c.jpg
      (Ist nicht meines, daher der Link auf das Bild.)
      Auch wenn die Epoche nicht unsere ist, aber die Gestalltung des Vordergrund (Gatterschranke & Fuhrwerk) lenken gut von den kleinen Perspektive-Fehlern im Hintergrund ab...
      3.bp.blogspot.com/-rUnjgW0bwmM…6900-1323686807_thumb.jpg

      Wirklich cool gemachter Übergang, von Anlage in den Hintergrund, wo man lange den Übergang suchen muss:
      c2.staticflickr.com/6/5545/11079447616_1f277083fb_c.jpg

      Mike C. hat auf Model Railroad Hobbyist Magazine beschrieben, wie er bei Industrie Hintergründen vorgeht. Die Bilder geben einen guten Eindruck... model-railroad-hobbyist.com/node/25725

      Ich hoffe mal eine erste Idee gegeben zu haben und es freut mich, dass es (Jürgen) gefällt... .

      LG,
      Axel
    • Hallo Zusammen
      Ich habe die Videos zu den Bäumen wiedergefunden...

      Und


      Das erste Video erklärt den V-Förmigen „Fan Brush“ und zeigt auch das mixen der Farben und was der Trick dahinter ist, keine Einheitliche Farbe zu mischen sieht man auch gleich...

      Have Fun!
      LG,
      Axel
    • Moin Axel und Mitleser
      Im schnellen drüber schaun ohne den Text gelesen zu haben, ist mir beim dritte Bild in Beitrag 7 ein Irrtum unterlaufen. Der Hintergrund sieht aus wie gemalt.
      Habe erst gedacht wie hat er das Haus weiter vorne so fein strukturiert hin bekommen bis ich merkte, das es eine Fotografie ist. Nachdem ich den Text gelesen habe, wäre nur noch zu klären ob es einen Unterschied zwischen Realität und Foto gibt… kenne mich im Hochgebirge mit Luft Spiegelungen und Fernsicht nicht so aus.
      Lehre daraus: es muss nicht immer eine teure Fototapete sein, denn der großer Aufwand kostet.
      Das was man dort im Hinter- und Mittelgrund sieht kann ein begabter Hobby Maler auf die Wand bringen. ;)
      meint mit liebem Gruß
      :matrose:
      Friedrich