Brebeck reloaded

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    • Brebeck reloaded

      Hallo Foristi,

      ist es der Hafer, der mich sticht? Oder das Alter in irgendwelcher Form? Regal! Ich möchte mal wieder mit dem seit sieben Jahren„eingemotteten“ Bahnhof BREBECK-HOHENTOR an einem FREMO-Treffen teilnehmen.

      Um nicht „ins offene Messer zu laufen“, habe ich mit ein paar Mitstreitern die Modulpakete aus ihrer katzensicheren Einlagerung in meiner geheizten Garage geholt, die Packordnung im Anhänger rekapituliert und wieder einmal festgestellt, dass die Transportdoppeldecker doch erheblich schwerer sind als meine in der „Nachbrebeckära“ entstandenen Werke; nun ja, komplett aus 16 mm starker Tischlerplatte erstellt, bringt das Konstrukt einige Kilo auf die Waage: Im Doppelpack sind es so um die 60 Kilo die in den Anhänger gewuchtet und teilweise auch in die zweite Packebene geliftet werden müssen.Warum tun wir uns das bloß an?

      In Kenntnis der Abmessungen dieser Betriebsstelle habe ich in Eystrup einen zum Dorfgemeinschaftshaus ausgebauten ehemaligen Güterschuppen zum Testaufbau gefunden. Trotz dessen Abmessungen von 8 x 14 Metern passt Brebeck hier nur diagonal hinein und das auch nur unter Verzicht auf die äußersten Modulteile.


      Horst von der MÜKUBAHN ist gerade dabei, Erfahrungen mit dem "Greenscreen" zu sammeln um passende Hintergründe in ein Bild einzufügen.

      Ziel dieses Aufbaus war, den Zustand, die Passung der Modulteile und die Elektrik zu überprüfen. Insgesamt bin ich von dem Ergebnispositiv überrascht: Aus den Modulpaketen fielen mir nur zwei Preiserlein und ein Auto vor die Füße. Die Passung der Modulübergänge mit den zum Teil elf Parallelgleisen gab keinen Anlass zur Sorge oder intensiver Reparatur. Nach Anschluss der Schaltelektrik wurden sämtliche Weichen und Signale betätigt: Sie funktionierten einwandfrei, auch wenn der eine oder andere Feather-Motor händisch ein „hallo-wach“ erfahren musste; ein Zugeständnis an das Fett im hochuntersetzten Getriebe der Weichenmotoren. Die BEMO-Antriebe unter den Formsignalen leisteten unproblematisch ihren Dienst nach den Jahren des Stillstandes. Zwei Stelldrähte waren, wohl durch beherztes Eingreifen beimTransport, aus ihren Stellschwellen ausgerastet. Mittlerweile sind diese Macken behoben.

      Im Laufe eines Tages haben wir sämtliche Fahrwege mit verschiedenen RP 25 Fahrzeugen abgefahren. Die bekannten Nicklichkeiten der ROCO-Weichen waren naturgemäß wieder zu beobachten. Der Probeaufbau wurde benutzt, um an einer Weiche eine Radlenkerauffütterung mit einem 0,25 mm Evergreenprofil zu testen: Das Ergebnis überzeugt, die Führung der leichten Vorlaufachsen hat sich deutlich verbessert. Nachteil: Der weiße Polystyrolstreifen irritiert optisch! Ich habe deshalb aus passendem schwarzem Karton entsprechende Streifen mit dem Laserblade geschnitten und werde sie beimTreffen pöhahpöh einkleben (einen erneuten Aufbau zu diesem Zweck, auch das Hervorziehen einzelner Modulpakete im Lager, möchte ich mir ersparen).


      Die für den Funktionstest nur störenden Staffageteile sind nicht mitgekommen.

      Ausblick

      Nach den guten Testergebnissen peile ich den ersten Brebeck-Einsatz im nächsten Juni in Cloppenburg an. Mal sehen wie es weitergeht.

      Schaun mer mal!
    • Ich freue mich darauf, Brebeck mal wieder zu sehen und zu bespielen. Hatte ja schon nicht mehr daran geglaubt, daß das noch mal passieren würde -- ich verbinde mit diesem Bahnhof viel, war es doch eine Brebecker Ortslok, die ich als allererstes Fahrzeug auf einem Fremotreffen fahren durfte. Das Grinsen ging den ganzen Tag nicht mehr weg, und der Spaß hält (mit Unterbrechungen natürlich) bis heute ...

      Liebe Grüße, Ermel.
    • Das Ende von Brebeck

      Hi Foristi,

      Brebeck braucht auch im Osten einen Abschluss. Daran werkle ich in den letzten Wochen. Nun bin ich kurz vor dem Abschluss der Durchgestaltungsarbeiten und zwar mit ein wenig Gartenarbeit. Es geht um den schmalen grünen Geländestreifen hinter der Hauptstrecke. Da passt nix anderes hin wie ein paar Schrebergärten.



      Und so sieht das nun aus:





      Hier eine Darstellung der einzelnen Parzellen:











      Ein paar Kleinigkeiten fehlen (wie immer) noch und sind "in Progress". Und dann soll noch ein Streifen klares Polystyrol davor, damit die Schultern und Wänste nicht die Arbeit wegrasieren.

      Wenn sich das Durchgestaltungschaos wieder durch Aufräumen und Wegpacken gelegt hat und ich mich wieder unbedrängt (in Maßen) in meinen Räumen bewegen kann, gibt es noch ein paar Aufnahmen vom bedeutenderen Rest dieses Abschlussmoduls. Bis dahin sollen die sonnigen Bilder unbeschwerten Kleingärtnertuns ein wenig vom weihnachtstypischen Schmuddelwetter ablenken.

      Allen hier im Forum und im weiten Web jahreszeitypische Grüße und Wünsche!
    • Des Kleingärtners Lohn

      Hallo Foristi,

      "Wenn die stillen Tage vorbei sind, wird´s wieder ruhiger!" soll Karl Valentin formuliert haben, "luja, soag i".

      Nun denn, auf vielfachen Wunsch eines einzelnen Herrn habe ich mich zu einem "Lehrvideo" aufgerafft um meine Methode der Nachbildung von Pflanzenrabatten vorzustellen. Hier also unzensiert und ungeschnitten:

      youtu.be/PuXyKAF5_WI

      Viel Spaß und eifriges Nachahmen!
    • Hallo Bruno,

      vielen Dank für dein Filmchen.

      Und nebenbei bemerkt:
      Die Teile, die du aus der Hecke verarbeitet hast, könnten in kleinerer Form von Busch sein. Sie werden in verschiedenen Farben unter

      Busch Belaubungsmaterial

      mit den Nummern 731x angeboten.

      Viele Grüße
      Holger

      PS: Auf die Schnelle habe ich die Nummern 7311 (maigrün), 7317 (maigrün) und 7318 (mittelgrün) gefunden. Was die Unterschiede zwischen 11 und 17 sind, mag der Interessent selbst ergründen. ^^
    • Moin Bruno,

      vielen Dank, daß Du dem vielfachen Wunsch nachgekommen bist - in Form eines extra gedrehten Videos!

      Wie sagte doch Karl Kempowski?
      "Werds Ihnen lohnen im späteren Leben.
      Einstweilen heißen Dunk!" (kein Schreibfehler)

      Es grüßt mit besten Wünschen zum Neuen Jahr

      der einzelne Herr ;-))

      Wolfgang
      Mich interessiert vieles - und immer alles rund um das Bw Bestwig!!
    • Der neue Osten . . .

      . . von Brebeck - Hohentor

      So, nun habe ich mal wieder meine 98% erreicht und die Module können wieder in die Transporteinrichtungen geschraubt werden bis zum nächsten FREMO-Treffen, wohl in Cloppenburg Ende Mai 2019.

      Bisher sah der Ostabschluss von Brebeck so aus:



      Das Gewirr der Gleise war irgendwie nicht überzeugend; zu viel auf zu wenig Raum. Und der Bahnhof war mit der Zahl der neuen Anschließer hoffnungslos überfordert. Nun, einen Teil der vorgesehen Ladestellen habe ich in den "geparkten" Jahren in Geesthaven realisiert, nur die Molkerei "Bresahno" hat es nicht geschafft, dreidimensionalisiert zu werden.

      Der neue Abschluss, mit dem Übergang auf ein "reguläres" Fremo-Profil mit 546 mm Breite gestaltet sich ein wenig harmonischer, unaufgeregter:



      Auf den 80 cm Modullänge findet nur noch ein Betrieb mit wenig "Traffik" seinen Platz. Eigentlich der Not gehorchend um dem auf - 4 cm abfallende Gleis einen Sinn zu geben. Zwischenzeitliche Überlegungen, dieses Gleis wieder anzuheben, habe ich verworfen, da ich nicht gerne in fertigen Modulen brachial herumbrechen mag. Und was hätte ich dann auf dem "zurück-zu-den-Normen"-Modul darstellen sollen? Angeboten hätte sich eine Straßenunterführung oder ein Schrankenposten oder . . . .

      So ist es die Firma "VOLUMA Behälterbau" geworden, die gelegentlich einen Rungenwagen oder einen Schiebedachwagen zugestellt bekommt. Und die ursprünglich vorhandenen Gleisanlagen haben noch ein Gleis "in die Pampa" zugelassen, an das sich "in der allergrößten Not" weitere Module anschließen lassen, vorausgesetzt, sie lassen eine niedrige Aufbauhöhe von 126 cm ü.F. zu. Gedanklich habe mit dem Anschluss meines Schattenbahnhofs LEMAS gespielt, dort könnten dann, wenig den großen Betrieb behindernd, ggf. Ganzzüge ihr Ende finden.







      Die restliche freie Fläche habe ich mit der Erweiterung der Bahnbedienstetensiedlung unterhalb des Bw gefüllt. Ich finde, es ist ganz harmonisch geworden.









      Das Jahr geht, neue Modulgestaltungsaktivitäten stehen an. Dabei handelt es sich um Module, die es ermöglichen sollen, Teilbereiche von Geesthaven sinnvoll mitzunehmen ohne gleich mit einem Anhänger auf die Piste zu müssen. Die letzten Monate ging ich damit gedankenschwanger durch den Tag, nun muss es heraus! Schaunmermal was daraus wird.

      Kommt gut über die Jahresendhürde und legt mit frischem Elan los an euren Projekten!
    • Moin Bruno,

      Bruno schrieb:

      Die restliche freie Fläche habe ich mit der Erweiterung der Bahnbedienstetensiedlung unterhalb des Bw gefüllt. Ich finde, es ist ganz harmonisch geworden.
      die Siedlung ist wunderschön geworden. Ich habe als Kind häufig am Moordamm in Kirchweyhe gespielt -- in den siebzigern sah es dort genauso aus wie auf Deinem Modul. Da werden Kindheitserinnerungen wach...

      Ein frohes neues Jahr in die alte Heimat,

      Frank