Diskussion zum Mindestradius bei Modulen im Fremo

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    • Diskussion zum Mindestradius bei Modulen im Fremo

      Hallo Volker,

      der Fremo hat doppelt so viele Meinungen, wie Mitglieder.
      In meinen Augen haben sich einige Dinge einfach bewährt. Und dazu zählt auch er Mindestradius von 1,3m.
      Ich persönlich bevorzuge für meine Treffen Module, die sich an die Normen halten.
      Aber das kann natürlich jeder für sich selber entscheiden.

      @Bruno:
      Ich kenne deine Betriebstellen und ich weiß auch, dass immer das Rollmaterial an den Entgleisungen Schuld ist.
      Schon mal überlegt, ob das auch vielleicht mit dem Mindestradius zusammen hängen könnte?

      Gruß, Olaf
    • Thomas W schrieb:

      Hallo Olaf,

      Olaf schrieb:

      Und dazu zählt auch er Mindestradius von 1,3m.
      Wie kommst du auf 1,3m?
      In der Norm steht "früher 1000mm, jetzt 2000mm".

      mfg

      Thomas
      Harte Realität trotz hehrer Werte:


      Solange ich solche "Knickbahnhöfe" auf Modultreffen sehe ...


      @ Olaf
      In manchen Industriegebieten gab es Anschlußgleise mit Gleisradien bis 35m Radius herab, das wären dann 402mm in H0.
      In der Regel ging man nicht unter 80m Radius, das wären in ein Radius von H0 920mm. Die Finescaler haben also Recht.
      Und ausgerechnet bei den so wichtigen Radsatz- und Gleisabmessungen, lässt man es bei HO-RE schleifen bis die Schwarte kracht. Nix Vorschriften, freies Werksnormchaos ist da Regel. Und solange die HO-REler es bei Radsatz- und Weichenmaßen derartig schleifen lassen, braucht man die sonstigen Vorschriften nicht allzu ernst nehmen.
      Mit freundlichen Grüssen

      Lutz
    • Hier hier im Süden sind in den letzten Jahren mehrere Betriebsstellen entstanden, die nur noch Weller- oder Weinertweichen verbaut haben. Nach meiner Beobachtung sind dies die Betriebsstellen, wo es trotz Radsatzmischmasch am saubersten läuft. Wenn es zwickt und entgleist, dann passiert das stets auf den "Altlasten".
      Das ist aber kein Grund für uns, diese aus den Arrangements zu verbannen. Steckt dort ja genauso viel Zeit und Arbeit drin. Nur wer neu plant und baut tut sich und uns mit engen Radien keinen Gefallen. Das ist einfach nicht mehr zeitgemäß.

      Gruß
      Holger
    • Moin Leute

      Das nun ausgerechnet hier auch über Radien diskutiert wird …
      Der Modellbahner , ob im FREMO oder zu Hause muss leider immer um die Ecke es sei denn er hat eine Reeperbahn, das ist nämlich nicht nur ein Vergnügungsviertel sondern auch eine Reiferbahn (ist Hochdeutsch für Reeperbahn), bedeutet also dasselbe. Auf dieser stellt man hochwertige Taue her und deren Bahn mindestens über 300 m Länge verfügt.
      Radien gleich welcher Art muss man dann auch noch auf Modulkästen bringen, und Transportraum ist endlich. Auch der Planer ist, wenn er in der Mitte des Raumes (den er füllen kann) angelangt ist dankbar für ein paar Kästen die es ihm erlauben um die Ecke zu kommen.

      Wie schon Holger und Holger schrieben man muss ja nicht zu den Kasper Radien zurück kommen und es sollte technisch funktionieren, aber wie überall in letzter Zeit sollte man etwas pragmatischer und weniger dogmatischer sein.
      Vor allem wenn diese Dogmatiker auch noch fanatische Mitspieler sind und aus der Ecke der Theoretiker kommen. (Ausnahmen bestätigen die Regel) Wenn 2 Meter als unumstößlich festgestellt wird, sieht das zwar gut aus, führt aber langfristig zu langweiligen Betriebsstellen oder zu Aussagen wie mir jetzt schon gesagt: „...weis nicht wie ich Deine großen Konstrukte immer unterbringen soll“.
      Johannes A., der nun leider nicht mehr unter uns ist, hat da viele Experimente, Versuche, Berechnungen und letztendlich Beispiele gezeigt, dass man durchaus bis ca 1,5 Meter herunter gehen kann. Die genaue Berechnung hat er mir geschickt und ich glaube (heißt nicht wissen) auch das es hier im Forum irgendwo niedergeschrieben ist.
      Man kann also mit Übergangsbögen durchaus auch unter den berühmten 2 Meter gehen ohne das nun das Ganze „besch…“ aussieht oder gar betrieblich nicht funktioniert, denn Johannes ist teilweise mit der „87er“ Originalkupplung gefahren.
      Und ! Macht euch da nichts vor, bis zur Epoche III bevor der LKW das Zepter übernahm gab es auf Fabrikhöfen und bei Anschließer Radien fast wie bei der Straßenbahn. Nicht umsonst gab es Spezialwagen mit asymmetrischem Radstand. Epoche VI Spieler kennen das natürlich nicht und solchermaßen enge Verhältnisse mutet man heute nicht mal mehr einem LKW Verkehr zu.

      Also erst überlegen und dann theoretisieren.
      Eines muss aber auch gesagt werden: Konstrukte die gebaut werden um in ein Zimmer, Dachboden oder Keller zu passen, müssen nicht unbedingt auf ein FREMO Treffen mitgebracht werden.
      Wenn also ein angestrebter Bahnhof absolut nicht in einen Raum passt und deshalb vergewaltigt werden soll, muss man überlegen ob man nicht besser diesen Bahnhof für „ZU Hause“ baut und für FREMO etwas anderes
      und sei es nur ein Streckenmodul! :P
      Das bedeutet auch: Spaß zu Hause und auch auf Treffen. Dort dann weniger Frust bei sich und anderen.
      :matrose: :matrose: :matrose:
      meint mit liebem Gruß Friedrich

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Friedrich ()

    • Hallo Friedrich,

      Friedrich schrieb:


      Vor allem wenn diese Dogmatiker auch noch fanatische Mitspieler sind und aus der Ecke der Theoretiker kommen.

      Mein Hinweis auf die Norm sollte diese nicht als einzig seeligmachend herausstellen - es ging mir nur um das völlig abweichende Maß, das Olaf angeführt hatte.
      Zur aktuellen Norm und der Art und Weise deren Zustandekommen, möchte ich hier und jetzt nicht diskutieren - das würde zu weit abschweifen.

      Als Planer mag ich auch enge Radien, wenn es mal sein muss. Wie z.B. auch in Rheda auf der Bühne und in der WLE.
      In der Hauptbahn würde ich die nicht ohne Not einbauen...

      Ansonsten stimme ich dir inhaltlich voll und ganz zu!

      mfg

      Thomas