Friedrichs BR 94.5

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    • Friedrichs BR 94.5

      Moin Leute
      Ein kleiner Arbeitsnachweis. Wie ich schon im Herbst geschrieben habe möchte ich im laufenden Winterhalbjahr ein paar blaue Schachteln abarbeiten.
      Seit ein paar Tagen habe ich eine BR 94 .5 in Arbeit. Auf das Buch aus dem EK-Verlag habe ich eine halbe Ewigkeit gewartet. Solange lag der (Rest) Bausatz und das von „Räder-Fix“ überarbeitete Fahrwerk im Dornröschenschlaf im Stock.
      Ausgesucht habe ich mir die 94 1597. Durch ihre Versetzungen sind ein paar Bilder mehr vorhanden wie im Buch üblich. Die Lok kann im Hafen und im „Pott“ eingesetzt werden. Ist nicht Steilstrecken tauglich und hat keine hohe Kohlenschütte. Die Ringbach Gegendruckbremse wird nicht angebaut.
      Damit sollte eine Modell Lok in gleicher Aufbau-Version relativ unwahrscheinlich sein.

      Das Fahrwerk (nicht von mir gebaut)

      von unten

      Damit sollte jeder „Berg“ gemeistert werden.


      Und hier die Heizer Seite im Aufbau.


      Die Leitungsführung wurde auf „Vorbildlich unaufgeräumt“ abgeändert. Beim Vorbild sah das recht rustikal aus.

      Noch ein paar Fragmente


      An dieser Stelle noch einmal: Für meinen Gebrauch. ^^
      Selbstverständlich kann man an der einen oder anderen Stelle sorgfältiger arbeiten, deshalb ziehe ich auch den Hut vor dem einen oder anderem Modell Lokschlosser der hier seine Ergebnisse vorstellt. In dessen Liga spiele ich nicht mit.
      Mir macht es Spaß solch eine Lok auf zu bauen und da reicht mir ein „ausreichend“. ^^

      Holt jo fuchtig
      :matrose:
      Friedrich

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Friedrich ()

    • Hallo Friedrich,

      ich musste nur ein kleines bischen Grinsen angesichts des Zahnradgrabs. :D
      Ich habe meine eigenen Erfahrungen mit diesen Paralellantrieben und es bleibt zu hoffen, daß der Erbauer die Zahnradkette wirklich in Uhrmacherqualität gefertigt hat damit es nicht zu Interferenzen mit den Kuppelstangen kommt.

      Noch etwas, mein Vorschlag:
      Plane von Anfang an Platz für ausreichend große Kondensatoren mit ein. 5 Kuppelachsen und ein bocksteifes Fahrwerk machen zwar einen Rangierbock, aber noch lange keinen Rangiermeister. Diese Erfahrung haben wir alle schon mit der GFN BR94.5 machen müssen.
      Mit freundlichen Grüssen

      Lutz
    • Moin Lutz und Mitleser

      Ich habe nicht viele Lokomotiven; die ich vorhalte waren aber allen in Lienen. Bisher hatte ich noch keinen Grund mich zu beschweren.
      Die Weinert BR 93 und die Weinert BR 86 (erste Lieferung) sollen im Urzustand, durch ihrer Konstruktion im Maßstab 1 zu 1 alles „Problemkinder“ sein. Mit den Fahrwerken aus der Gräler Werkstatt haben ich, und die vielen FREMO Lokführer die mit meinen Fahrzeugen unterwegs waren, bisher keine negativen Erfahrungen gemacht. Alle waren begeistert von der Konstruktion der Wipplager Fahrwerke. Da ich kein Modell BW füllen möchte, passt das auch mit der Investition. Gute Handwerkliche Arbeit gibt es nicht zum Null Tarif. Diejenigen unter uns die es selber machen (können) haben meine Bewunderung. Ich weiß wovon ich rede; wie schon mal erwähnt... ich habe eine Metall Werkzeugmacher Grundausbildung.
      Das mit den Kondensatoren solltest Du hier mal vorstellen; oder wenn schon anderswo beschrieben den passenden Link. Habe keine Lust zum „durchwühlen“, damit der passende Artikel gefunden wird. Auch hier gilt: wenn schon-- dann richtig. :P ^^

      Lieber Gruß
      :matrose:
      Friedrich
    • Moin Leute
      Die Aufrüstung schreitet weiter fort.
      Gegenüber der Bauanleitung habe ich das Gehäuse nicht vor der Bestückung zusammengeklebt. Durch das ständige Handtieren beim Anbauen der Teile werden die Klebungen extrem belastet und das Teil ist wesentlich größer und schwerer.

      Noch einmal die Heizer Seite


      und die rechte Maschinenseite.

      Bilder der Vorbildmaschine helfen beim Anbau der Teile; manchmal ist es erforderlich sich in der Literatur nochmal die Funktion dieser Teile zu gegenwärtigen.
      Es erleichtert die Zuordnung der Rohrleitungen.
      Das Heft/Buch Dampflokomotive Technik und Funktion aus dem VGB Verlag hilft da oft weiter.


      Holt jo fuchtig
      :matrose:
      Friedrich
    • Moin Leute

      Eine „Blaue Schachtel“ hat sich sichtbar geleert. Ein paar Dinge hätten nicht passieren sollen, so ein Absturz des Weißmetall Daches (der Kohlengreifer im BW hat dann eben an der einen oder anderen Stelle zugeschlagen :/ ) und andere Unvorsichtigkeit.
      Lange habe ich an der Steuerung gewerkelt, wer nicht täglich nietet weiß wie das so ist, mal schlägt man zu doll und mal nicht toll genug. Dennoch liegt es nicht am Bausatz sondern an meinen Fähigkeiten.
      Wenn man ein Tütchen Ersatz Nieten hat wird es schon was. Empfehlen kann ich nur, alle Steuerungsteile gut mit 600 Schmirgelpapieren zu bearbeiten.
      Unlackiert funktioniert es; mal sehen wie es nach den Farbarbeiten aus sieht. ^^
      Hier ein paar Fotos vom Bau--Zustand des Gehäuse.








      Holt jo fuchtig
      :matrose:
      Friedrich
    • Moin Leute
      Nach meiner Auffassung sollten wir das hier nicht weiter vertiefen, ich kann nirgends eine übermäßige theoretische Empfehlung erkennen. Jeder von uns hat im Laufe seines Bastlerleben ein Werkzeug mit dem er fast alles macht. Das kann auch mal wechseln. Mal ist es eine bestimmte Zange, mal eine Pinzette manchmal sogar ein Hammer. Zuschauer schlagen beim Anblick solch eines Vorgehen manchmal die Hände über dem Kopf zusammen…! Aber es funktioniert. Ingenieur mäßiges Wissen ist für den Zusammenbau einer Weinert Lok bestimmt nicht erforderlich, wenn schon dann eher wenn man etwas gravierend ändern will. Das ist hier bei mir (bis auf den „Fremdeinbau“ eines anderen Fahrwerk) aber nicht gegeben.
      Wenn der Spaß nicht mehr im Vordergrund steht sollte man den Schwerpunkt im Hobby verschieben, oder bestimmte Arbeiten jemanden überlassen der sich damit auskennt. ^^
      So und nun werde ich mal zur Spritzpistole greifen und damit den nächsten Schritt einläuten.
      :matrose:
      Lieber Gruß Friedrich
    • Hallo Friedrich,
      mit meinem tausendsden Beitrag möchte ich Dir zu Deinem gelungenem Modell gratulieren. Gleichzeitig habe ich aber eine Bitte: ist es möglich noch einmal das Wipplagerfahrwerk genauer zu zeigen. Bis dato habe ich ein solches Fahrwerk noch nicht gesehen- wohl aber nur Gutes gehört.
      Selbst wenn nicht alle Räder auf dem Gleis stehen, sollte dann doch der Betrieb problemlos möglich sein. Und so schlecht sind die Gleise ja nun auch nicht verlegt- kritisch sind die Modulübergänge. Interessanterweise ist auch mein Viehwagen von RST selbst beim Teppichbahning nicht entgleist- obwohl hier im Gleisbogen die Gleisstücke nicht ordentlich zusammengesteckt waren! Da sollte es doch bei einem "Tausendfüssler" auch keine nennenswerten Probleme geben.

      Dein präziser Bau des Lokaufbaus ist wirklich sehenswert- die Bausätze sind ja wirklich gut durchdacht. Das habe ich seinerzeit auch beiom Bau der Weinert-81 festgestellt. Und daß mal was danebengeht- muß man hier einfach akzeptieren. Ich denke, daß es keinen absolut fehlerfrei montierten Bausatz gibt. Also mach Dir deswegen keinen Kopf.
      Die Montage der Steuerung ist in der Tat etwas diffizil- auch das habe ich beim Bau der 81 und bei der Montage der Steuerung der 43 (85) festgestellt. Mir persönlich gefällt der "alte" Aufbau- nur mit Nietverbindungen deutlich besser. Aber das ist Ansichtssache.

      Stell Dein Licht nicht unter den Scheffel- die Montage ist deutlich besser, als "ausreichend"!

      Ich wünsche Dir noch viel Spaß beim Fertigbau und Einsatz Deiner Lok

      Viele Grüße
      Christian
    • Moin Christian und Mitleser

      Ein offenes Wipplager Fahrwerk habe ich im Moment nicht liegen. Das von der 94er ist schon „überbaut / verbaut“ , so das man nicht mehr erkennen kann wie schon gezeigt.
      Wenn Du mal wieder auf einem FREMO Treffen (wie in Risa) bist sprich mal den Holger direkt an. Er hat die Konstruktion Zeichnungen auf seinem Laptop. Wenn Du also nicht als „Mitbewerber“ arbeiten möchtest zeigt er im Allgemeinen seine Werke. Er erklärt wie und warum er so vorgeht usw. Als mechanisch interessierter Mensch waren es für mich immer sehr interessante Gespräche.
      Er hat auch erklärt weshalb er nicht ganz so extrem wie seinerzeit Teichmann vorgeht. Aber im Prinzip ist es das gleiche Vorgehen und die Fahrzeuge verhalten sich auch wie es Teichmann „erfunden“ hat.
      Ich habe für Dampfloks fünf echte Wipplager Fahrwerke : 93er; 86er; und nun 94er von Weinert
      die badische 92er noch von Model Loco und die 78er von Fleischmann.

      Andere Lokomotiven haben „nur“ Verbesserungen am Fahrwerk und damit am Fahrverhalten erhalten. Holger hat für alles eine Lösung. Die 93er und 86er sind durch den (nachträglichen) Umbau zur Wippe extrem besser geworden und die 92er hatte scheinbar ein englisches Uhrwerk beigepackt, aber kein Fahrwerk was annähernd nach dem für einer Modell Lok aussah.

      Sollte ich ein offenes Fahrwerk in die Finger bekommen werde ich es fotografieren, in der Hoffnung das man etwas erkennt.

      Lieber Gruß
      :matrose: :matrose: :matrose: Friedrich