E) Bahnamtliche Einordnung und Entwicklung - Betriebsmittel - Lokomotiven 2

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    • E) Bahnamtliche Einordnung und Entwicklung - Betriebsmittel - Lokomotiven 2

      Neu

      Tach zusammen,

      heute folgt der zweite Teil der Lokomotivübersicht.
      Sorry, der Film muss sein jetzt sein :D
      U.a. mit 50 2451 des Bw Duisburg-Wedau, die Aufnahmen stammen von der Angertalbahn (Rheinische Kalkwerke, Hofermühle und Abzweig Anger) und aus dem Bw Düsseldorf-Derendorf.

      50 in Bochum-Dahlhausen, Bochum-Langendreer, Dortmund-Dortmunderfeld, Dortmund Vbf, Duisburg Hbf, Duisburg-Ruhrort Hafen, Duisburg-Wedau, Gelsenkirchen-Bismarck, Hamm G, Hattingen, Holzwickede, Mülheim-Styrum, Oberhausen Hbf, Oberhausen-Osterfeld Süd, Paderborn, Recklinghausen, Soest, Wanne-Eickel, Wesel

      50, Bw Bochum-Dahlhausen, bespannten sonntägliche Personenzüge auf der Relation Essen Hbf – Dieringhausen. Weitere Wendebahnhöfe waren Duisburg-Wedau, Essen Hbf, Hagen-Vorhalle, Köln-Eifeltor, Wanne-Eickel, Winterberg (Wintersportzüge).
      Weitere Personenzugleistungen der 50er des Bw Dahlhausen waren Züge von Essen nach Bottrop. In Sonderleistungen, meist mit Kohlezügen, erreichten Lokomotiven dieses Bahnbetriebswerkes auch Kirchweyhe, Bingerbrück, Kassel und Bestwig.
      50, Bw Bochum-Langendreer, Wendebahnhöfe waren Dortmund Vbf, Dortmunderfeld, Essen Hbf, Gelsenkirchen-Bismarck, Hamm, Hohenbudberg, Soest und Wanne-Eickel.
      50, Bw Dortmund Rbf, im Nahbereich bis Dortmunderfeld, darüber hinaus bis Bochum-Langendreer, Duisburg-Wedau, Gelsenkirchen-Bismarck, Hamm, Münster Hbf, Oberhausen-Osterfeld Süd, Paderborn, Soest,
      50, Bw Duisburg-Ruhrort Hafen, Wendebahnhöfe in Coesfeld, Hamm, Mülheim-Styrum
      50, Bw Duisburg-Wedau, Wendebahnhöfe in Duisburg Hbf, Essen Hbf, Gremberg, Hamm, Hohenbudberg, Koblenz-Lützel, Oberlahnstein, Osnabrück Hbf, Paderborn, Rheine, Wanne-Eickel, Wuppertal-Vohwinkel
      50, Bw Gelsenkirchen-Bismarck, Wendebahnhöfe waren Bochum-Dahlhausen, Borken, Dorsten, Duisburg-Hochfeld Süd, Osnabrück Hbf, Wanne-Eickel und Winterswijk (NL).
      50, Bw Hamm, bis Dortmunderfeld, Duisburg-Hochfeld Süd, Gelsenkirchen-Bismarck, Krefeld-Linn, Münster Hbf, Osnabrück Hbf, Paderborn, Rheine, Soest, Wanne-Eickel Hbf.
      Das Bw Hamm beheimatete die einzige Lok der DB, die einen Giesl-Flachejektor hatte: 50 1503. Sie kam auch bis Wanne-Eickel vor Personenzügen.
      50, Bw Oberhausen-Osterfeld Süd, bis Duisburg-Ruhrort Hafen, Gremberg, Hohenbudberg, Krefeld-Stahlwerk, Krefeld Hbf, Schwerte.
      50, Bw Paderborn, erreichten Altenbeken, Dortmunderfeld, Kassel, Oberhausen-Osterfeld Süd, Soest
      50, Bw Soest, wendeten in Dortmund Vbf, Dortmunderfeld, Hamm, Kassel, Paderborn
      50, Bw Wanne-Eickel, wendeten in Bochum-Dahlhausen, Coesfeld, Dortmund Vbf, Duisburg-Ruhrort Hafen, Duisburg-Wedau, Essen Hbf, Gelsenkirchen-Bismarck, Hagen-Eckesey, Hagen-Vorhalle, Hamm, Hohenbudberg, Münster Hbf, Recklinghausen, Schwerte und Soest.

      50.40 in Hamm
      Das Bw Hamm bekam 1964 Lok der Baureihe 50.40 zugewiesen. Sie kamen bis Wanne-Eickel und gelegentlich auch bis Krefeld-Linn oder Hagen. Das weitere Einsatzgebiet lag von Hamm aus in Richtung Münster, Osnabrück und Kirchweyhe.

      52 in Duisburg-Wedau, Gelsenkirchen-Bismarck, Holzwickede, Paderborn
      Interessant ist die Beheimatung von Lokomotiven der Baureihe 52 im Ruhrgebiet. Gemäß einer Aufstellung des Reichsbahnzentralamtes (RZA) Göttingen von 1945 verfügte die RBD Essen über 20 Lok dieser Baureihe. Die RBD Essen war jedoch eigentlich* von der Lieferung dieser Baureihe, wie andere RBD im Westen auch (Köln, Münster), ausgenommen, so jedenfalls mein bisheriger Kenntnisstand. Bei den angeführten Lokomotiven handelte es sich deshalb vermutlich um Rückführlokomotiven aus westlichen oder östlichen Kriegsschauplätzen. 4 Lokomotiven konnte ich bisher nummernmäßig nachweisen:
      52 262, eine 1942 gelieferte WLF-Lok mit Barrenrahmen, die noch als 50 3306 bestellt worden war;
      52 5368, von Krenau 1944 geliefert;
      52 5479, von Schichau 1943 geliefert und
      52 5999, 1943 von der BMAG, vormals Schwartzkopf, geliefert.
      Diese drei Lok hatten einen Blechrahmen. Alle vier und 7 weitere bisher unbekannte Lok waren im Bw Gelsenkirchen-Bismarck beheimatet. Weitere 7 waren in Holzwickede und eine in Paderborn beheimatet.

      * „Eigentlich“ heißt, dass –obwohl die RBD Essen nicht mit Lok dieser Baureihe bedacht werden sollte- bereits im August 1943 die 52 1857, eine 52 Kon, an die RBD Essen, Bw Hamm fabrikneu geliefert worden sein soll. Sie wurde jedoch bereits ein Jahr später an das Bw Osnabrück Vbf abgegeben.
      Mangels weiterführender Informationen (das Baureihen-Buch zur Baureihe 52 wird ja immer noch schmerzlich vermisst :( ) kann ich das nicht verifizieren.

      1947 wurde entschieden, dass die Baureihe 52 nicht mehr zum Einsatzbestand gehörte. Andere Quellen sprechen hier von 1948, als die BR 52 nur noch zum Reservebestand gehörte. Dies betraf jedoch noch nicht die Kondenslokomotiven (dazu später mehr). Die 52er in Normalausführung schieden nach und nach, bei Anfall einer größeren Reparatur oder einer Zwischenuntersuchung L2, aus dem Betriebsbestand aus. Hiervon waren auch die Altbau-52er beim Bw Gelsenkirchen-Bismarck betroffen, die in den Folgejahren den Dienst quittierten. 1948 wurde 52 262 des Bw Gelsenkirchen-Bismarck als erste nummernmäßig bekannte Lok dieser Baureihe am 20.09.1948 ausgemustert. 52 5368, 5479 und 5999 sind möglicherweise zu diesem Zeitpunkt noch betriebsfähig. Die 52 5479 ist dabei die letzte Altbau-52 des Bw Gelsenkirchen-Bismarck, die möglicherweise noch bis 1952 betriebsfähig war.

      1952. In diesem Jahr wurden zehn Lokomotiven der Baureihe 50 gegen Nachkriegs-Neubauten der BR 52 mit der BD Hannover (Bw Löhne) getauscht. Es gelangten die Lokomotiven 52 136, 137, 138, 140, 141, 142, 143, 880, 884, und 885 zum Bw Duisburg-Wedau. 52 136, 137, 140 und 141 hatten einen Henschel-Mischvorwärmer MVR mit Rauchkammeraufbau,
      52 142, 143, 880, 884 und 885 einen MVR ohne Rauchkammeraufbau und 52 138 einen Röhrenvorwärmer, auch Drei-Trommel-Mischvorwärmer genannt. Ihr Einsatzgebiet war der Güterzugverkehr zwischen dem Ruhrgebiet und Koblenz-Lützel sowie Oberlahnstein. Je 4 Lokomotiven, in den Dienstplänen 01 und 02 eingesetzt, erreichten dabei Laufleistungen von 392 bzw. 373 km am Tag.
      Bis 1958 folgten noch die 52 876, 877, 891 und 892, sie wurden neben den oben aufgezeigten Dienstplänen auch in einem Umlauf mit Eilgüterzügen nach Köln-Gereon eingesetzt, hier 52 892 im ehemaligen Bw Köln-Gereon. 52 876 und 877 hatten ebenfalls einen Mischvorwärmer Henschel MVR ohne Rauchkammeraufbau, 52 891 und 892 hatten einen Heinl-Mischvorwärmer und eine Heinl-Kolbenpumpe V 10. Hier ist die Bauart etwas besser zu erkennen.

      52 Kon in Duisburg-Wedau
      Im ersten Quartal 1949 wurden erstmals nach dem Krieg Kondenslokomotiven der BR 52 im Bw Duisburg-Wedau beheimatet. Es waren dies die 52 1860, 1950, 1959, 1966, 1980, 1991, 1994, 1996 und 2002. 52 1860, 1950, 1959, 1966 und 1980 hatten ab Werk einen 3‘2’T16 Kondenstender, alle anderen den kleineren 2‘2’T13,5. Auf Grund des späten Beheimatungszeitpunktes ist davon auszugehen, dass alle nach Wedau umbeheimateten Lokomotiven über einen Kondenstender der Bauart 2‘2’T13,5 verfügten. Ihr Einsatz erfolgte möglicherweise auf der Relation Aachen-West – Osnabrück, Belege hierzu habe ich bisher keine gefunden – nur Textbausteine in verschiedenen Veröffentlichungen...
      Wendebahnhöfe für die Lokomotiven war, neben Aachen West und Osnabrück, eventuell auch Hamm. (Dazu mehr später bei den anderen Direktionen)
      Wer mal eine Kondenslokomotive hören möchte, dem empfehle ich folgenden Film aus der SWR-Serie „Eisenbahn-Romantik“:
      swr.de/eisenbahn-romantik/arch…2250046/1x1ubr/index.html
      Ab Minute 09:40 geht es los und dauert bis Minute 15:20.
      Anmerkung:
      Hier versagt der Mediaplayer-Button trotz mehrfacher Versuche leider. Bitte den Link bei Interesse in ein neues Browserfenster kopieren, dann funktioniert es. Sorry!
      Aus Belgien liefen 1950 die beiden (andere Quelle: drei) dort bei Kriegsende verbliebenen Kondens-52 kalt dem Bw Bochum-Dahlhausen zu. Sie gingen nicht mehr in Betrieb und verließen Dahlhausen im April des folgenden Jahres in Richtung Aw Mülheim-Speldorf. Sie wurden am 14.11.1951 ausgemustert und vermutlich auch im Aw zerlegt.

      55.0 in Bochum Nord, Dortmund Bbf, Dortmund Süd, Duisburg Hbf, Duisburg-Wedau, Essen Hbf, Gelsenkirchen-Bismarck, Hamm, Hattingen, Mülheim-Styrum, Oberhausen, Recklinghausen, Soest, Wanne-Eickel
      Die Lok wurden meist zu niederen Rangieraufgaben und zum Bauzugdienst herangezogen. So überstellten sie im Essener Hauptbahnhof die Personenzüge von und zur Abstellgruppe Waldthausen westlich des Hauptbahnhofes.
      55 510 war eine der ersten Lokomotiven der ED Essen, die bereits 1950 mit Rangierfunk ausgestattet waren.

      55.7 in Duisburg-Wedau, Holzwickede

      55.16-22 in Bochum-Dahlhausen, Dortmund Süd, Duisburg-Wedau, Essen Nord, Holzwickede, Mülheim-Styrum

      55.25-57 in Bocholt, Bochum-Langendreer, Bochum Nord, Dortmund Süd, Dortmund Vbf, Duisburg Hbf, Duisburg-Ruhrort Hafen, Duisburg-Wedau, Essen Hbf, Essen-Kupferdreh, Essen Nord, Gelsenkirchen-Bismarck, Hamm, Hattingen, Herne, Holzwickede, Mülheim-Speldorf, Mülheim-Styrum, Oberhausen, Paderborn, Recklinghausen, Soest, Wesel
      In Essen Hbf übernahmen sie die Überführung leerer Reisezugwagengruppen von und zur westlich gelegenen Abstellgruppe Waldthausen.
      In Duisburg-Wedau waren sie am Ablaufberg und in den Rangiergruppen aktiv, hier 55 5185. Das gleiche gilt für Hamm Vbf, hier 55 3977 und Dortmund Vbf, hier 55 4061. Lokomotiven aus Essen-Nord wendeten in Dortmunderfeld.

      56.2-8 in Duisburg Hbf, Duisburg-Ruhrort Hafen, Essen Nord, Holzwickede, Mülheim-Speldorf, Oberhausen West, Paderborn, Soest, Wesel

      56.20 in Bochum-Dahlhausen, Bochum-Langendreer, Bochum Nord, Dortmund-Dortmunderfeld, Dortmund Vbf, Duisburg Hbf, Duisburg-Ruhrort Hafen, Duisburg-Wedau, Essen Hbf, Essen-Kettwig, Essen-Kupferdreh, Gelsenkirchen Hbf, Hattingen, Herne, Holzwickede, Mülheim-Speldorf, Mülheim-Styrum, Oberhausen, Oberhausen-Osterfeld Süd, Oberhausen West, Paderborn, Soest, Wanne-Eickel, Wesel

      57.10 in Bochum-Dahlhausen, Bochum Nord, Dortmund-Dortmunderfeld, Dortmund Süd, Dortmund Vbf, Duisburg-Ruhrort Hafen, Duisburg-Wedau, Essen-Kupferdreh, Essen-Kettwig, Hattingen, Herne, Mülheim-Speldorf, Mülheim-Styrum, Oberhausen-Osterfeld Süd, Recklinghausen
      57.10, Bw Dortmund Süd, wendeten in Dortmunderfeld

      Das Bw Dahlhausen leistete mit Lok der BR 57.10 Vorspannleistungen vor Durchgangsgüterzügen, sowie Rangierdienste am West- und Ostablaufberg. Darüber hinaus wurden auch Zugleistungen nach Witten Ost, vermutlich ab/bis Bochum-Langendreer, gefahren.

      58.10 in Holzwickede, Paderborn, Soest

      62 in Dortmund Bbf, Essen Hbf, Soest
      Aus Dortmund Bbf wurden 1951 die Lok BR 62 abgezogen, nur 62 013 verblieb im Bezirk: sie wechselte zum Bw Essen Hbf am 31.05.1951. Ihr Einsatzgebiet war ab 06.12.1948 der wieder aufgenommene Nah-Schnellverkehr zwischen Düsseldorf, Essen und Dortmund.

      64 in Holzwickede

      65 in Essen Hbf
      Die Ära der Baureihe 65 begann am 08.05.1954, als das Bw Essen Hbf die Lok 65 012 und 65 013 zugewiesen bekam.
      Am 30.12.1955 erhielt das Bw Essen Hbf die dritte BR 65, es war 65 014.
      65 015 bis 65 018 erreichten 1956 das Bw Essen Hbf. Alle Loks hatten Wendezugsteuerung. Mit den Lokomotiven wurde der Wendezugbetrieb auf den Strecken Essen Hbf – Werden und Essen – Düsseldorf durchgeführt. Die letzte Lok dieser Baureihe verließ am 26.05.1966 die BD Essen.

      74.0 in Bocholt, Wesel

      74.4 in Bocholt, Bochum-Dahlhausen, Bochum-Langendreer, Dortmund Vbf, Duisburg Hbf, Duisburg-Wedau, Essen Hbf, Essen-Kupferdreh, Essen Nord, Gelsenkirchen-Bismarck, Hamm, Hattingen, Holzwickede, Mülheim-Speldorf, Mülheim-Styrum, Oberhausen, Oberhausen-Osterfeld Süd, Wesel, Witten Hbf
      Einsatzgebiet der Lok waren unter anderem die Kursbuchstrecken (KBS)
      230b Essen Hbf – Essen-Steele - Bochum-Dahlhausen – Hattingen – Hagen Hbf und
      231 Essen Hbf – Essen-Werden – Kettwig (– Düsseldorf).
      232e Mühlheim (Ruhr)-Heißen - Essen-Steele Süd – Bochum-Dahlhausen – Hattingen,

      74.13 in Essen Hbf, Recklinghausen Hbf
      Wie bereits beschrieben, kamen ab ca. 1949 zwei Lok der ehemaligen Lübeck-Büchener-Eisenbahn, die 74 1319 und 74 1320. Beide Lok waren beim Bw Essen Hbf beheimatet, sie wiesen noch Teile der Stromlinienverkleidung auf. Sie bleiben dort bis nach den Wendezugversuchen beheimatet. Laut Ulrich Budde in seinem Begleittext zur u.a. Aufnahme wurde 74 1320 nach Hamm abgegeben, kam dort jedoch nicht mehr in Fahrt. 74 1319 wurde nach Recklinghausen umbeheimatet und dort in vermutlich niedrigeren Diensten eingesetzt.

      78 in Bochum Nord, Dortmund Bbf, Dortmund Rbf, Dortmund Süd, Duisburg Hbf, Essen Hbf, Essen-Kupferdreh, Gelsenkirchen Hbf, Hamm, Hattingen, Holzwickede, Mülheim-Speldorf, Oberhausen, Paderborn, Recklinghausen, Soest, Wanne-Eickel, Wesel, Witten Hbf
      78, Bw Dortmund Rbf, wendeten in Hagen-Eckesey
      78, Bw Essen Hbf, wendeten u.a. in Borken und Düsseldorf
      78, Bw Recklinghausen, wendeten u.a. in Hamm Hbf, Oberhausen Hbf und im Heimat-Bf

      1950 beheimatet die ED Essen 73 Lok dieser Baureihe. Sie liefen anfangs u.a. mit den Lok der Baureihe 38 im Nah-Schnellverkehr, der nach dem Krieg auf den Strecken des ehemaligen Ruhr-Schnellverkehrs für wenige Jahre wieder aufgenommen wurde.
      Die Bw Hamm und Recklinghausen erhielten 1951 Lok der Baureihe 78. Das Bw Duisburg Hbf übernahm 1953 die Lok der Baureihe 78 des Bw Oberhausen Hbf.

      Zehn Lok der Baureihe 78 aus den Betriebswerken Dortmund Bbf, Essen Hbf und Hamm P wurden 1957 im Wendezugdienst eingesetzt. Verwendet wurde die indirekte Steuerung mit dem Hagenuk-Gerät, die 1954/1955 eingebaut wurde. Hier das Steuergerät und das zugehörige Steuerkabel. Der eingesetzte Heizer musste für den Einsatz im Wendezug-Dienst eine Reglerbefähigung haben. Umgerüstet wurden (bisher bekannt):
      78 245, 78 247, 78 248 (1955), 78 249, 78 253
      Ihr Einsatzgebiet lag auf den
      KBS 230 Essen – Essen-Kupferdreh – Neviges – Wuppertal-Vohwinkel und
      KBS 231 Essen Hbf – Kettwig – Düsseldorf
      Wendebahnhöfe waren u.a. Düsseldorf Hbf, Essen Hbf, Haltern am See, Lünen Süd und Wuppertal-Vohwinkel.

      80 in Dortmund-Dortmunderfeld
      1956 wurden in Dortmunderfeld 80 015, 029 und 038 kurzfristig beheimatet.

      82 in Hamm, Paderborn, Soest
      Die Firma Krupp in Essen lieferte 1950 aus dem DB-Dampflok-Neubauprogramm die ersten 12 Lok der BR 82. Einige Lok davon wurden im Bw Hamm ab dem 05.12.1950 und im Bw Soest ab dem 06.12.1950 eingesetzt. Die letzte Lok dieser Baureihe verließ Hamm am 02.02.1952, Soest am 20.12.1963.
      Das Bw Paderborn machte am 20.12.1963 Bekanntschaft mit den Lok 82 002 und 003, die hier für sechs Monate, bis 20.06.1964, beheimatet waren.
      Sie waren meist im Verschub eingesetzt.

      86 in Bocholt, Holzwickede
      Die Einsatzgebiete dieser Lok lagen außerhalb des „Kern-Ruhrgebietes“.

      89.3 in Bochum Nord, Dortmund Süd

      89.70 in Bochum Nord, Dortmund-Dortmunderfeld, Duisburg-Wedau, Hamm, Mülheim-Speldorf, Oberhausen West

      91.3 in Bochum Nord, Dortmund Bbf, Dortmund-Dortmunderfeld, Dortmund Süd, Duisburg-Wedau, Essen Hbf, Essen-Kettwig, Essen Nord, Gelsenkirchen-Bismarck, Gelsenkirchen Hbf, Hamm, Hattingen, Holzwickede, Oberhausen Hbf, Paderborn, Recklinghausen, Wanne-Eickel

      92.1 in Hamm

      92.4 in Duisburg-Ruhrort Hafen

      92.5 in Bochum Nord, Dortmund Vbf, Duisburg-Ruhrort Hafen, Essen Hbf, Essen-Kupferdreh, Gelsenkirchen-Bismarck, Hamm, Hattingen, Paderborn, Recklinghausen, Witten Hbf

      93.0 in Paderborn

      93.5 in Dorsten, Dortmund Süd, Essen Hbf, Gelsenkirchen Hbf, Hattingen, Kettwig, Paderborn
      Lokomotiven des Bw Essen Hbf waren in den 1950er Jahren im Personenzugdienst und vor Nahgüterzügen im Einsatz. In den 1960er Jahren, zum Ende ihrer Dienstzeiten bei der DB, wurden sie in die niederen Dienste abgeschoben. So waren sie für den Rangierdienst im Essener Hauptbahnhof zuständig. Auch wurden sie vor Bauzügen eingesetzt.
      Im Lokbahnhof Dorsten wurden die Lokomotiven im gemischten Dienst eingesetzt, 1951 wurde der Lokbahnhof aufgelöst.

      94.2 in Paderborn

      94.5 in Bochum-Dahlhausen, Bochum-Langendreer, Bochum Nord, Dortmunderfeld, Dortmund Süd, Dortmund Vbf, Duisburg Hbf, Duisburg-Ruhrort Hafen, Duisburg-Wedau, Essen-Kupferdreh, Essen Nord, Gelsenkirchen-Bismarck, Hamm, Hattingen, Herne, Holzwickede, Oberhausen Hbf Oberhausen-Osterfeld Süd, Oberhausen West, Paderborn, Soest, Wanne-Eickel
      Die Baureihe 94.5 wurde in der Direktion sowohl im Verschub, als auch im schweren Übergabedienst eingesetzt. Die Bedienung der zahlreichen Anschlüsse war ebenfalls eine Aufgabe dieser Lok. Für den Rangierdienst waren insgesamt 42 Lokomotiven mit Rangierfunk ausgerüstet worden, die erste 1950 im Bw Hamm (Westf.), die meisten Lokomotive in den Jahren 1955 und 1956.
      94, Bw Dortmund Vbf, führten Züge von/bis Castrop-Rauxel, Dortmund-Bövinghausen und Dortmund Marten.

      So, damit sind die Dampflokomotiven abgearbeitet.

      Herzliche Grüße
      Andreas

      … Alles in allem eine verwirrende Vielfalt von Strecken, die in alle Himmelsrichtungen führten, von irgendwo herkamen und unbekannten Orten zustrebten. …