Planung Signale, Stellwerke, Gleise und Weichen

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    • Planung Signale, Stellwerke, Gleise und Weichen

      Tach nochmal,

      noch ist viel Zeit, bis die hier gezeigten Gleise auf den Segmenten liegen. Genug Zeit also über die Signalausstattung, die Bauart der Stellwerke, Stellmethode der Weichen (hand- oder fernbedient) und die Gleisnummerierung zu diskutieren.

      Signale
      Hier geht es um die grundsätzliche Ausstattung mit Signalen, deren Positionierung, eventuelle Änderungen und Ergänzungen.
      Ich denke, hier lesen genug Aktive mit, die sich auch mit der Ausstattung eines Bahnhofes mit Signalen auskennen. Von euch hätte ich gerne Tipps, Anregungen und Hinweise.

      Wie bereits geschrieben, habe ich die dargestellten Signalpositionen noch nicht in allen Teilen mit den MIBA-Reporten Signale 1 bis 4 abgeglichen. Gleiches gilt auch für die Stelldrahtführung, zu der die Reporte Stellwerke 1 und 2 noch genauer studiert werden wollen.

      Stellwerke
      Es „geistert“ noch der Gedanke durch den Raum, aus dem Stellwerk Knf ein Reiterstellwerk zu machen. Ach dazu würde mich eure Meinung interessieren.
      Damit ist auch gleich angedeutet, dass für die Stellwerke die Position noch nicht „fix“ ist. Einzig die Lage außerhalb/am Beginn der Weichenstraßen sollte so beibehalten werden um die FREMO-üblichen Bedienungen mit Entkupplerwerkzeug nicht zu behindern.

      Gleisnummerierung
      Mit ihr bin ich –wie geschrieben- noch nicht zufrieden. Das betrifft insbesondere die Gleise 7a und 7b. Völlig fehlen noch die Gleisnummern am Güterschuppen, Rampengleis, zum Köf-Schuppen und alle Ausziehgleise (2 x bei den Stellwerken, 2 x in Verlängerung Gleis 11). Die durch Staatsbahnlokomotiven bedienten Anschlüsse Großmarkt, Kessel- und Stahlbau sollten auch noch Nummern erhalten. Aber welche?

      Weichen
      Eingezeichnet sind die Weichen mit ihrer Art der Bedienung. Die ferngestellten Weichen (schwarz ausgelegtes Dreieck) haben eine Farbmarkierung zur Stellwerkzuordnung. Fraglich sind noch die beiden handgestellten Weichen (gestrichelt ausgelegtes Dreieck) zu den Gleisen 5 und 6/7a im linken Bahnhofskopf. Sie könnten auch fernbedient gewesen sein.

      Als Basis für die Diskussion dienen die hier erneut gezeigten Gleispläne, diese bitte ich in der Form als gegeben hinzunehmen. Ausgenommen es ist ein grober Schnitzer drin, der so gar nicht geht. ;)





      Ich freue mich auf einen regen Gedankenaustausch.

      Herzliche Grüße
      Andreas

      … Alles in allem eine verwirrende Vielfalt von Strecken, die in alle Himmelsrichtungen führten, von irgendwo herkamen und unbekannten Orten zustrebten. …
    • Moin Andreas

      Wenn Du das, Kolvoerde, alleine durchführen möchtest; nebenbei weiterhin Deine Lokomotiven bauen möchtest; Deine Berichterstattung hier im Forum weiterführst dann frage ich mich wann Du noch schlafen oder irgend etwas anders im Leben machen möchtest? ^^
      Erinnere Dich schaue zurück… Punkt. Da warst Du 28; später 38 nun bist Du 58. :P

      Nun mache ich noch mal einen Punkt. Wenn ich mir das Projekt so anschaue finde ich es sehr gut.
      Dennoch musst Du nach meiner Auffassung Partner suchen, oder den Schwerpunkt im Hobby verschieben sonst kann es Dir ganz schnell passieren das Du im fortgeschrittenen Alter (vielleicht schon bald) plötzlich die Lust verlierst… und das wäre Angesicht des Projektes sehr, sehr schade.

      Ich habe es Dir geschrieben weil wir uns schon sehr lange kennen, weil ich vieles von dem was Du so treibst sehr gut / gut finde und weil ich immer offen und ehrlich meine Meinung sage. ;)

      Ich wünsche Dir viel Erfolg und den nötigen Durchhalte Willen zu diesem Projekt.
      Nun zum Anfang; zu Deiner Aufforderung: Wo immer ich kann und meine es ist angebracht werde ich meinen Senf dazu geben. :thumbup:
      Aber auch hier gilt: viele Köche verderben den Brei und de klaugste Kaptein steit immer an Land ! :matrose:
      Lieber Gruß
      :matrose:
      Friedrich *#'
    • Hallo Andreas
      Um mal ein besseres Gefühl zu bekommen - hast Du eine Idee von den Abmessungen oder einen Raum wo das hinein soll oder willst Du das womöglich als Modul-Gruppe umsetzen?
      10 Gleise und 6 Abgänge auf Nebenschauplätze sind schon eine echte Hausnummer.
      Je nach dem, wie die Detailierung aussehen soll sind Friedrichs Argumente nicht von der Hand zu weisen. Kannst Du Arbeiten auslagern und im Auftrag ausführen lassen?
      Zeit ist ja auch ein Budget Posten.

      Im Moment fehlt mir jedes Gefühl für die Dimensionen...

      LG,
      Axel
    • Hallo Friedrich,
      Hallo Axel,

      vielen Dank für eure Anmerkungen.
      Lieber Friedrich, eine offene Meinungsäußerung, gerade wegen unserer langen gemeinsamen Zeiten, sind mir am liebsten. Deshalb freue ich mich über jeden Kommentar.

      Ja, es ist eine Hausnummer, die mich über "ein paar" Jahre beschäftigen wird. Glücklicherweise habe ich mittlerweile die Zeit, ein solches Projekt anzugehen. Aus vorhergehenden Modellbauprojekten (u.a. eine fast fertige Heimanlage ähnlicher Dimension) habe ich noch reichlich Gebäude und Landschaftsmaterial eingebunkert, welches nun genutzt werden kann. Was neu und noch nicht in Gänze vorhanden ist sind die Gleise. Ihre Beschaffung wird dem Projekt die notwendige Geschwindigkeit verleihen.
      Ich gebe mal ein Beispiel: jeden Monat zwei Weichen und die Gleise dazwischen machen ein weiteres Gleis im Bahnhof.

      Lieber Axel, ein Auslagern als Fremdarbeit ist nicht angedacht, dafür fehlt es an den notwendigen "Fördermitteln". Es bleibt also ein Selbstbau. Wie ich ganz am Anfang (siehe Beitrag 2) geschrieben habe, ist der Raum nur 5x5m. Das es passt hat Michael R schon im maßstäblichenPlan gesehen und ich werde dies im März auch hier im Forum zeigen.

      Jedoch ist die Fragestellung nach Segmentbauweise oder nicht allerdings sehr berechtigt. Ich habe beide Varianten mittlerweile durchgeplant. Jetzt schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Vorteil der Segmente ist deren handliche Bearbeitung auf einem Tisch um z.B. die Elektrik dadrunter zu bekommen. Aber damit dann zum FREMO? Ich glaube nicht, dass ich mir das antun werde, auch wegen Friedrichs berechtigtem Argument des fortgeschrittenen Alters (und den damit verbundenen aufkommenden gesundheitlichen Problemen). Aber einfach nur als "Platte" kann ich mir auch nicht so recht vorstellen, denn dann liege ich täglich unter der Anlage, anstatt darauf zu basteln. Mal sehen, wie ich den Knoten löse.

      Nochmal zurück zur Hausnummer +6 Nebenschauplätze+. Ich habe mich absichtlich auf kleine bis kleinste Anschließer beschränkt, die eine tägliche Anzahl von max 2 bis 3 Wagen erhalten. Ausnahme ist der Großmarkt mit 10 Wagen. Für diese Gesamtanzahl Wagen reichen die jeweiligen Stellplätze aus, als Beispiel 40 cm Nutzlänge für den Stahlbau oder 120cm für den Großmarkt.

      Um Euch einen Einblick in die Dimensionen zu geben, werde ich mal die Arbeiten an den Reinzeichnungen forcieren müssen und eventuell auch mal den Raum zeigen. Ich hoffe, dass dies hilft.

      Bitte gerne weiter so, jeder Input hilft.

      Herzliche Grüße
      Andreas

      … Alles in allem eine verwirrende Vielfalt von Strecken, die in alle Himmelsrichtungen führten, von irgendwo herkamen und unbekannten Orten zustrebten. …
    • Hallo!
      Hut ab vor dem, welcher so ein gewaltiges Projekt schultern will.
      Schon allein die Kosten für eine H0-DKW bewegen sich zwischen 200,00 und 400,00 Euro.
      Je nachdem wo man das gute Stück erwirbt, bei Weinert oder Weller oder RST.
      Ja es gibt ja schon Weichen mit Sound, welche vorbildgerecht langsam schalten mit Sound
      einer Vorbildweiche [typisches "schleppendes" Geräusch einer umschaltenden Weiche]
      Weiters muß man gut planen um vor Mißgriffen gefeit zu sein.
      MfG
      PS
      "Da mach mer mal nen Plan, dann mach mer noch nen Plan, gehen tun sie beide nicht."
      frei nach Bert Brecht.
    • Hallo Andreas

      Andreas B schrieb:

      ich (habe) noch reichlich Gebäude und Landschaftsmaterial eingebunkert, welches nun genutzt werden kann. Was neu und noch nicht in Gänze vorhanden ist sind die Gleise. Ihre Beschaffung wird dem Projekt die notwendige Geschwindigkeit verleihen.
      Ich gebe mal ein Beispiel: jeden Monat zwei Weichen und die Gleise dazwischen machen ein weiteres Gleis im Bahnhof
      Ok - Das verändert die Sache- Sorry wegen der Frage nach dem Raum. Du hast so viel Content geliefert, dass es etwas schwierig ist "auf die Schnelle" an die richtige Info zu kommen :D
      Also 5m x 5m ist die Raumgrösse.

      Kommen wir zum nächsten Satz Fragen...
      1) Anlagen Form? U-Form? Rundherum mit "Lift-Out-Section"?
      2) Schattenbahnhof und Wendel: Ja? Nein? >> Wenn ja - welche Flächen?
      3) Unterbau - Ich gehe mal davon aus, dass Du eine Art Zugspeicher und wenigstens eine Wende verbauen wirst. Schau mal bei Georgenthal im Nachbarforum rein. h0-modellbahnforum.de/t340976f…Thuer-in-H-auf-m-x-m.html
      Diese Vorgehensweise gefällt mir sehr gut. Du wirst mit dem Shb anfangen müssen. Hier würde ich die gleiche Vorgehensweise verwenden, wie in dem Thread. Also eine recht massive Konstruktion, die sinnvoll geteilt ist so dass man die vielleicht noch "einfach" im Falle eines Umzugs demontieren kann (Als Mass kann man ja die klassiche Tiefkühltruhe anpeilen).
      Je nach dem, wie hoch Du baust (120cm OK-Schiene für den sichtbaren Bereich?) kannst Du den SHB auf 50-60cm über dem Boden anordnen und dann mit Platten einpassen. Leichtes Sperrholz wird mehr dröhnen als schwereres MDF. Die Wendel sollte aus Sperrholz gebaut werden.

      Ob Du oben Module nimmst oder nicht - gute Frage. Module kann man mal eben hochkannt nehmen und von unten bearbeiten aber - das andere gibt schönere Formen...
      Bei den Amis nennt man das "Spline Roadbed" - das Bild zeigt, was ich meine.
      model-railroad-hobbyist.com/si…ains/many_splines.jpg?707

      Du kannst die Bauweisen auch Mischen. Im Bahnhof vielleicht besser Module und auf der Strecke die Splines? Ich würde die Splines aber immer "Slotted" also nicht massiv machen. Halt so wie auf dem Bild. Dein Baumarkt wird sich freuen, wenn du die Holzabteilung leerkaufst.

      Threads:
      model-railroad-hobbyist.com/node/35417
      model-railroad-hobbyist.com/node/32514#comment-324673
      model-railroad-hobbyist.com/node/21352
      model-railroad-hobbyist.com/node/28740


      Vorteil der Splines ist, dass die Linienführung sehr harmonisch ist. Das Holzfasermaterial das die Amies verwenden ist übrigens das, was man auch bei den Schränken als Rückwand verwendet. Holzfaserplatten.Vielleicht findest Du einen Tischler, der die Streifen aus der Platte sägt... wenn Du den Spline verwendest brauchst du einige...

      Die Methode mit den Klötzchen in der Mitte spart ein paar Streifen.

      In der Vergangenheit hatte ich ein paar mal Kontakt mit einigen der Amis (die lustigerweise jetzt das Modulbauen entdecken (TOMA)) - Was mir z.B. Mike Confalone oder Joe Fugate immer bestätigt haben ist das wenn man ein Team zum Bauen zusammenbringen kann, es sehr viel mehr Fortschritt gibt und die Motivation hoch bleibt. Das wäre vielleicht etwas zum bedenken. Vielleicht kennst Du ja 1-2 Jüngere, die einmal im Monat für einen Nachmittag/Abend zu dir kommen und helfen? (Hilfe gegen Essen/Trinken)...
      Dann hast Du auch gleich eine Crew für späteres Spielen...

      LG,
      Axel

      PS: Falls Du lieber Stahl verarbeitest ;)
      model-railroad-hobbyist.com/node/33968

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Axel ()

    • Hallo Axel,

      Du brauchst Dich nicht entschuldigen. Jede Frage ist berechtigt und wird beantwortet.

      Du hast Dir mit Deiner Antwort richtig Mühe gegeben, vielen Dank dafür.
      Da waren so viele Anregungen bei, dass ich einige Passagen im Modell noch mal andenken werde. Gerade die Idee mit den Splines ist nachahmenswert und auf die notwendigen Längen gesehen sicher stabiler als ein Trassenbrett mit untergebauter Stabilisierung. Da werde ich wohl mal nach einem Tischler ausschau halten.... Besonders die Zufahrt zum Zugspeicher könnte davon profitieren.

      Zu Deinen Fragen.
      1) Die Anlagenform ist ein Kreis, ohne Lift-Out-Section.
      2) Schattenbahnhof in der unteren Ebene, erreichbar über eine "An-der-Wand-Wendel". Die Fläche des Zugspeichers kann in etwa so groß wie der Bahnhof werden.
      3) Unterbau aus Holz, Rahmenbauweise, Stützelemente ("Beine") alle 100 cm

      Die Details zur Anlage, den Raum und den geplanten Unterbau zeige ich bei Gelegenheit, einen Teil im März. Dafür muss ich erst mal einen vernünftigen Kopierladen suchen, sonst wird es nichts mit dem Gleisplan im Rechner... Ich habe den Plan auf die gute alt Art gezeichnet, auf Papier....

      Herzliche Grüße
      Andreas

      … Alles in allem eine verwirrende Vielfalt von Strecken, die in alle Himmelsrichtungen führten, von irgendwo herkamen und unbekannten Orten zustrebten. …
    • Hallo Andreas
      Spar Dir den Gang zum Kopierladen - Häng den Plan an eine weisse oder unifabrige Wand bei gutem Tageslicht und mach ein Foto.
      Selbst mit dem Smartphone bekommt man dann schon sehr gute Bilder.
      Im PC kann man dass Bild dann bei Bedarf "grade biege"...

      Geht viel schneller als im Copyshop.

      LG,
      Axel