Piko V15/22 mit ESU V5.0 Sound-Decoder

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Piko V15/22 mit ESU V5.0 Sound-Decoder

      Hallo Freunde,
      wer eine Piko V15/22 besitzt, und vor hat, diese einmal mit einem ESU Sound- Decoder aus zu rüsten, sollte sich schnellstens bei einem der üblichen Verdächtigen um einen alten ESU Sound 4.0 Decoder umsehen, die werkseitig schon ausverkauft sind. Denn der neue V5.0 Sound-Decoder passt NICHT in diese Lok rein. Es sei denn, ihr wollt ohne Führerhaus fahren. Der Grund ist einfach, der Schnittstellenstecker auf dem Sound-Decoder V5.0 ist um einen Millimeter in Richtung Außenkante gerückt. Und um den Betrag steht nun der Decoder über, so das das Gehäuse nicht mehr drauf passt. Auf dem Bild ist das rechts gut zu erkennen.



      Den einzig passenden ovalen Lautsprecher für diese Lok, der u.a. auch in der Piko V60 drin ist, hat ESU auch aus dem Programm genommen.
      Bei vielen anderen Loks sollte das mit dem neuen V5.0 Sound- Decoder kein Problem sein. Aber bei Loks, wo der Decoder quer zur Fahrtrichtung eingebaut ist, kann es knapp werden. Oder es passt halt gar nicht, so wie bei der V15/22 aus dem Hause Piko. Ganz unabhängig davon bietet ESU für die Lok einen neuen V15/22 Sound für V4.0 und V5.0 an, der hervorragend klingt und auch schön laut ist. Ich habe den bei meiner V36k von Veith drauf gespielt und bin begeistert. Bei 75% Lautstärke fallen einem die Ohren ab.
      Also dann, viel Spaß allen mit ESU Sound V5.0!
      Viele Grüße von Detlef Ko.!
      Der Weg ist das Ziel!
    • Hallo Detlef,

      nach NMRA sollte die Mitte der Buchsenleiste auf dem Decoder 2,8mm von dessen vorderer Aussenkante entfernt sein:
      nmra.org/sites/default/files/s…connectors_2015.05.22.pdf Seite 4

      Das Maß ist beim neuen ESU V5.0 jetzt auf 1,8mm geschrumpft? Soll das jetzt Hr. Lindners Rache sein weil Piko den Decoderlieferanten gewechselt hat? -unver-
      Bei der MTC21 Schnittstelle hat es bei den Steckverbindern mit der Länge der Stifte und der Höhe des Sockels bei von ESU gelieferten Hauptplatinen auch Normabweichungen gegeben. (Figur 8 auf Seite 5 im Link)
      Mit freundlichen Grüssen

      Lutz
    • Hallo Lutz, hallo Axel,
      liebe MoBa Freunde. Nun konnte ich dem Problem weiter auf den Grund gehen. Nachdem ich den V5.0 Sound-Decoder mit einem alten V4.0 verglichen habe und keine Maßunterschiede bei der Schnittstelle und den Außenmaßen feststellen konnte, habe ich nun das Gefühl, das Piko die Platine verändert haben muss.
      Bei meiner ersten Piko V22 ( die ich im Moment nicht zur Hand habe, da ich mich noch auf der Heimfahrt befinde) war der Einbau des ESU Sound Decoders V4.0 null Problem. Die Lok ist aber auch aus der ersten Lieferserie. Die Lok die ich nun auf dem Tisch hatte, ist aus einer der letzten Serien. Sollte es wirklich so sein, hat sich Piko aber so richtig ins Bein geschossen. Oder will man damit irgendwelche ( schlechten) Eigenprodukte Zwangs- Vermarkten?
      In der NEM 658 Ausgabe 2011 stehen übrigens für den Einbauplatz des Decoders 3,6mm Abstand von der Mitte des Steckers zur Außenkante, leider ohne Angabe von zulässigen Toleranzen. Bei der Lok habe ich 4mm gemessen.
      Heute Abend kann ich beide Loks vergleichen. Und wenn ich am Freitag zur ONTRAXX fahre, habe ich im Zug genügend Zeit, eine neue Platine zu zeichnen. Axel, deinen Vorschlag hatte ich schon im Kopf. Wäre sonst auch eines der wenigen Fahtzeuge mitWerksplatine.
      Viele Grüße aus dem ICE von KA nach Frankfurt sendet Detlef Ko.
      Der Weg ist das Ziel!
    • Hallo zusammen,
      nun endlich habe ich ein Ergebniss. Das Problem liegt einzig und allein in den Toleranzen begründet. Ich konnte keinerlei technische Veränderungen an der Hauptplatine von drei verschiedenen V15 feststellen. Aber bei den mir vorliegenden V4.0 Decodern konnte ich Maßabweichungen der Außenmaße von +/- 0,5 mm feststellen. Dazu kommt, das sich die Hauptplatine in der Lok auch um einige Zehntel mm verschieben lässt. Mit den V4.0 Decodern ist das alles zu lösen. Inwieweit die Toleranzen beim neuen V5.0 liegen kann ich nicht sagen, da ich bisher nur den einen Decoder habe. Und genau dieser passt leider nicht in die V15 rein, zumindest nicht in meine Lok. Eigentlich schade. Aber:
      Ich habe nun auf den V4.0 den neuen Sound von ESU aufgespielt, und ich muss sagen, er ist deutlich besser wie die früheren V15 Sounds und sogar besser als der Henning Sound. Allerdings hat hier ESU wieder völlig sinnfreie Rangiergespräche und Ansagen integriert, dafür fehlen sämtliche Typhone. Allerdings sind diese bei der Varinate für den Micro- Decoder wieder vorhanden und dafür fehlen die Ansagen. Verstehe wer will, ist aber auch egal.
      Viele Grüße von Detlef Ko.
      Der Weg ist das Ziel!