Schwachstelle Fotografieren

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    • Schwachstelle Fotografieren

      Ohne jemand zu nahe treten zu wollen:

      Die Bilder in einigen Beiträgen lassen sehr zu wünschen übrig. Wenn ich das Objekt mehr ahnen als sehen kann dann ist das Anliegen des Bildes gleich Null. Und das im Zeitalter der elektronischen Kameras. Sicherlich verfügt nicht jeder über eine hochgezüchtete Spiegelreflex die auch im Kohlenkeller noch brillante Aufnahmen macht. Aber ein helles Fenster hat wohl jeder. Blitzlicht ist für unsere Zwecke eben Sch....! :D

      Für die Fotos von den Kleinteilen lege ich ein Stück Hartfaser auf den Chouchtisch in Fensternähe. Der Hintergrund ist eine gleiche Hartfaserplatte, die von einer Keksdose gestützt wird. Fertig ist die "Fotokabine". Die Bilder werden in Photoshop o.ä. mittels Tonwertkorrektur, Farbbalance und Schärfefilter (Unscharf maskieren!)
      nachbearbeitet. Um ein bißchen Üben kommt man natürlich nicht herum. Na und was ich alter Knacker hinkriege werden die jungen Spunde doch wohl auch können!? Wenn ich jetzt einig an die Ehre gepackt haben sollt - Ziel erreicht! :thumbsup:

      Mit nettem Gruß vom grünen Strand der Spree und Dahme

      Eberhard
    • Hallo Eberhard,

      zunächst hoffe ich mal, dass Du mit Deiner Bilderkritik nicht ausgerechnet meine eingestellten Pixel meinst.

      Du hast aber völlig recht. Wenn man sich schon entscheidet Bilder ins Netz zu stellen, dann sollten sie ein paar Mindestanforderungen erfüllen. Aus meinen Erfahrungen heraus muss der Umgang mit der Kamera, deren richtige Einstellung, die Ausleuchtung des abzulichtenden Objekts und der Hintergrund an erster Stelle stehen, bevor man irgend ein Bildbearbeitungsprogramm einsetzt. Ein schlecht aufgenommenes Bild ist auch mit dem tollsten Bearbeitungsprogramm nicht zu einem Kunstobjekt umzupfriemeln.

      Ein Tipp: Es gibt im Netz (Sufu) einige brauchbare Anleitung zum richtigen Einsatz der Kamera. Da habe auch ich einiges lernen können.

      Wie Du selbst schreibst, kommt man je nach abzulichtendem Objekt um die Einrichtung von künstlicher Beleuchtung, Unter- und Hintergrund sowie einem Stativ(mögl. schwenkbar) nicht drumrum. Wichtig sind neben all den anderen technischen Möglichkeiten, die die heutigen Kameras bieten, eine lange Belichtungszeit, der vorherige Weissabgleich und der richtige Einsatz der Makrofunktion, die ja heutzutage schon jede Kompaktkamera besitzt.

      Und wenn das Bild wirklich gut gelungen ist, wird man erschrocken feststellen, dass das fotographierte Modell noch viele Mängel aufweist, die man vorher überhaupt nicht mitbekommen hat. Das ist aber schon wieder die nächste Baustelle...........

      Wäre übrigens garnicht schlecht, hier im Forum mal von einem Experten einen Thread dazu aufzumachen.
    • Leitfaden für Modellbahnfotos (vom Eisenbahn-Journal)

      Als ich Eure Hinweise las, Eberhard und Peter, fiel mir ein, dass dazu auch ein Tipp von mir im alten Forum erschienen war. Hier der Beitrag:


      Donnerstag, 1. April 2010, 20:32

      Liebe Fotofreunde unter den Forumisti,

      beim stöbern im Web fand ich einen interessanten Artikel zum Thema "wie fotografiere ich meine Modellbahn". Das PDF-Dokument mit der im Betreff genannten Bezeichnung liegt zum Download auf dem Server der Verlagsgruppe Bahn / Eisenbahn Journal.

      In dem einseitigen Dokument werden die Punkte
      • Ausrüstung
      • Filmmaterial
      • Bildaufbau und Lichtführung
      • Schärfebereich
      • Belichtung
      in kurzen Abrissen behandelt. Es ist kein Fotokurs sondern es handelt sich nur um besondere Tipps für die Modellbahnfotografie.

      Gruß Rainer


      Christopher La Brec: Jeder Mensch verfolgt einen Traum in seinem Leben. Entweder den eigenen oder den eines anderen. Gib acht, das Du Deinen eigenen verfolgst.
    • Ja, da möchte ich mich mal gern dahinter hängen.
      Zunächst möchte ich schon feststellen, dass die Hinweise grundsätzlich richtig sind und verwackelte, verschwommene Handybilder (und das gab es ja schon)
      nicht wirklich einen Sinn in einem Baubericht machen.
      Auch muss sich jeder die entsprechende Jacke anziehen, die ihm passt. So wie mein Namensvetter hoffe ich, dass nicht ausgerechnet meine Pixelkreationen gemeint sind.
      Es wäre da also hilfreich, wenn hier einfach eine pN an den Autor ginge mit der Bitte, eventuell hier und dort entsprechend den Möglichkeiten eine bessere Aufnahme einzufügen. Die pN vielleicht aus dem Grund, dass der Faden darunter nicht leidet, wenn später das Bild korrigiert ist.
      Zu meiner Berichtspraxis mag ich mal folgendes in den Raum stellen:
      Ich bin berufstätig, arbeite im Handel. Mein Arbeitstag geht am Arbeitsort (60km pro Tag) von 8.30 Uhr bis 18.00 (Mo-Fr) und 8.30 bis 12.00 Uhr (Sa).
      Ich arbeite sechs Tage die Woche und einmal in zwei Wochen ist dann der Montag frei. Die Freizeit die dann da ist, nutze ich für die Modellbahn, das Grillen, Wandern und Geocaching. Unsere Familie ist in Deutschland verstreut und wird nach Möglichkeit auch gepflegt, also besucht. Und nach dem grossen Crash muss ich sogar mal Luft holen und überlegen, was mir noch wichtig ist. Meine Berichte habe ich immer aus dem Bauch heraus, offen und ehrlich gefasst. Ich habe live geschrieben und sogar vergessen, solche grossen Werke mal lieber zur Sicherheit zu speichern. Für meinen Teil werde ich diese Praxis beibehalten (das Speichern allerdings, werde ich mir mal als Lehre lieber antun). Modellbahn ist mein Hobby auf einer für mich erreichbaren Ebene mit entsprechenden Träumen.
      Hinweise für eine Verbesserung von einzelnen Bildern nehme ich gerne an, doch werde ich nicht erheblich mehr Zeit für ein Fotostudio und die Bearbeitung der Bilder einplanen. Das soll nun aber nicht heissen, dass die Tipps kein Gehör finden werden. Ich bitte einfach mal um Verständnis, wenn ich die nun entstehenden "erhöhten" Anforderungen nicht erfüllen kann.

      Nettes Grüssle mitten aus dem Wald
      Peter
      ... und das Grüssle mitten aus dem Wald
      bis bald... ´s Peterle

      ...mittlerweile gibt es einiges auf meinem "Blog"

      Verschiebe nicht auf morgen, was du heute leben kannst.
      Jeder vergangene Augenblick, den du nicht zu ergreifen verstanden hast, ist ein verlorener Augenblick.
      (unbekannter Autor)
    • Wenn jeder die Mitte wählt....

      Hallo Peter

      Deinem Beitrag kann ich nur Beipflichten und wenn sich jeder die Mitte wählt sind wir ganz richtig mit der Berichterstattung.
      Und deine Beiträge kamen bei mir immer gut an, sonst hätte ich schon mal
      nachgefragt.

      :DUnd du hast ja nicht deinen Beitrag in Englisch 8| oder Russisch :whistling: verfasst, gut mit dem Übersetzer :thumbup: wäre es auch kein Problem :thumbsup:

      Und der Tipp von Eberhard beherzige ich jetzt auch und lasse geschwind Word drüber.

      Gut mit Mozilla habe ich noch die Rechtschreibprüfung, aber an der orientiere ich
      mich schon ein wenig aber vertrauen tu ich der nicht weil manche Worte die
      zusammengeschrieben werden bei der Prüfung wieder auseinander geschrieben
      werden.
      Also wenn sich jeder in der Mitte sich mit seinem Beitrag aufhält dann sind wir
      spitze gegenüber manche andere Foren.

      Schönen Abend noch

      Jürgen aus Fachsenfeld OAK
      Mit freundlichen Grüßen

      Jürgen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Juergen ()

    • Hallo zusammen,

      Zitat Peter: "Modellbahn ist mein Hobby auf einer für mich erreichbaren Ebene mit entsprechenden Träumen".

      Schöner und treffender hätte ich meinen eigenen Umgang mit dem Hobby auch nicht formulieren können. Den Satz kannste in Stein meisseln!

      Und um mal auf das eigentliche Thema vom Eberhard zurückzukommen: Es reicht ja schon vor dem Einstellen eines Fotos sich Gedanken zu seiner bestmöglichen Präsentation zu machen und dann nach seinen eigenen Möglichkeiten zu verfahren.